Glück gehabt!

Bild Geschrieben am 18.09.2017 von Jens Kathrein
Team: Offenes Team - Mettingen
Kommune: Mettingen

Das Wetter war beim besten Willen bereits in der ersten Woche nicht das Beste und auch in der zweiten Woche nicht viel besser. Umso mehr hatte ich wirklich Glück, dass ich Donnerstag einen Tag Urlaub hatte, weil es den ganzen Tag durchgeregnet hat und ich so nicht nass wurde. Sonst bin ich auch immer ziemlich trocken in Mettingen oder Zuhause angekommen.

Insgesamt kann man sagen, dass die Woche ziemlich gut lief. Ich bin die übrigen Tage immer zwischen 30-35 km geradelt und abends habe ich teilweise noch ein paar Kilometer draufgelegt. Mittwochs standen Termine in Steinfurt und Nordwalde an, die ich einen nach dem anderen mit dem Rad erreichte. Auch das Pedelec konnte der Strecke trotzen. Die 50 km in der höchsten Stufe waren kein Problem. Was jedoch ein Problem war, war die Tatsache, dass ich anschließend vergessen habe den Akku wieder aufzuladen. Somit versagte, nach dem besagten Urlaubstag, dann am Freitag an der Steigung der Osnabrücker Str. auf einmal der Akku und ich musste tatsächlich den Berg hochschieben. Der Widerstand des etwas älteren Pedelecs war nämlich so hoch, dass ich selbst im ersten Gang keine Chance hatte vom Fleck zu kommen. Ich habe bereits von mehreren gehört, dass die neueren Pedelecs dieses Manko nicht mehr besitzen aber für mich hieß es an dem Tag wohl oder übel "Schieben". Nichtsdestotrotz bin ich über die Unterstützung des Motors gerade an den Steigungen sehr froh, da ich so einige Minuten auf meinem täglichen Weg sparen kann. Ansonsten versuche ich die 27 km/h zu halten und fahre somit auf flacher Strecke über dem Unterstützungsniveau.

Eine andere Sache, die mir beim Thema "Glück gehabt!" einfällt, sind die unterschiedlichen Erfahrungen von mir und anderen Radlern, was das Thema Sicherheit im Straßenverkehr angeht. Ich selber habe in der ersten die Erfahrung gemacht, dass einige Autofahrer einen trotz hellem LED-Licht und Warnweste morgens nicht sehen und so ist es auch bei mir fast zu einem Unfall gekommen. Ein Teilnehmer hat mir sogar vor dem Aktionszeitraum geschrieben, dass er mir rät einen Helm aufzuziehen, da er schon seit längerem seinen Arbeitsweg mit dem Rad bestreitet und bereits mehrfach angefahren wurde. Ich fände es schön, wenn durch Aktionen, wie das Stadtradeln, auch Autofahrer darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie auf die Radfahrer achten sollen. Vor allem im nächsten Jahr, wenn das Stadtradeln kreisweit auf den gleichen Zeitraum fällt, könnte RadioRST mit einbezogen werden und darauf hinweisen. Fahrt also alle vorsichtig, zieht einen Helm an und achtet auch nach dem Zeitraum auf die Radfahrer in der Region.

Nun zurück zu meiner Woche. Das Wochenende war für mich wieder zur Entspannung gedacht. Ich bin nur einige Kilometer mit dem Rad gefahren und habe mich gedanklich bereits auf die letzte Woche vorbereitet. Als Teil der Verwaltung war ich vor allem erstaunt über die Leistung unseres Kommunalparlaments, denn wir sind als Newcomer in der Kategorie "Fahrradaktivstes Kommunalparlament" auf einem guten Weg ein Pedelec für die Verwaltung zu gewinnen. Wenn ihr also einen unserer Ratsmitglieder seht, feuert sie ordentlich an.

Ich wünsche euch allen noch viel Spaß und gutes Wetter für die letzte Stadtradel-Woche. Jeder der Lust und Zeit hat, kann gerne zur Abschlusstour (40-45 km) kommen, die um 13 Uhr am kommenden Samstag (23.09.2017) an der Kirche Mariä Himmelfahrt in Schlickelde startet.

Viele Grüße

Jens Kathrein

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