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RADar!

RiDE

Privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben!

  • Mitglieder des Kommunalparlaments einer teilnehmenden Kommune
  • Bürger*innen einer teilnehmenden Kommune
  • Alle Personen, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, in einem Verein tätig sind oder eine (Hoch)Schule besuchen.

Alle beteiligten Kommunen sind unter Teilnehmerkommunen aufgelistet. Sollte Ihre nicht dabei sein, so wenden Sie sich an Ihre Kommune (Verwaltung, Stadt-/Gemeinderat etc.) und regen Sie eine Teilnahme an!

  • Eine offizielle Anmeldung durch die Kommune (d. h. Stadt, Gemeinde, Landkreis) ist Voraussetzung für die Teilnahme am STADTRADELN. Die lokalen Koordinator*innen sind verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs und ist sind die erste Anlaufstelle für Radelnde.
  • Unter stadtradeln.de/radlerbereich können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team ihrer Kommune beitreten oder ein eigenes Team gründen. Eine Person, die ein Team neu gründet, ist automatisch Team-Captain.
  • „Teamlos“ radeln geht nicht, denn Klimaschutz und Radförderung sind Teamarbeit – aber schon zwei Personen sind ein Team! Alternativ kann dem „Offenen Team“ beigetreten werden, das es in jeder Kommune gibt. Wer am Ende der Kilometer-Nachtragefrist noch keine aktiven Teammitglieder gefunden hat (entscheidend sind km-Einträge), rutscht automatisch ins Offene Team der Kommune.
  • Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der StVO als Fahrräder gelten

Nein, es gibt für das STADTRADELN keine Altersbeschränkung - mitmachen dürfen alle. Allerdings benötigen Teilnehmer*innen unter 16 Jahren die mündliche Einverständnis eines Erziehungsberechtigten.

Mit der 2-Faktor-Authentifizierung sollen die Daten der Radelnden besser geschützt werden. Hierzu wird beim Login zusätzlich zum Passwort, nach einem automatisch generierten Code gefragt. Dieser wird wahlweise an die hinterlegte E-Mail-Adresse oder an eine TOTP-Authenticator-App geschickt. Verschiedene TOTP-Authenticator-Apps gibt es im Google Play Store sowie im Apple App Store.

Aktiviert und deaktiviert werden kann die 2-Faktor-Authentifizierung ganz einfach in den Einstellungen des Accounts.

Koordinator*innen müssen sich über die 2-Faktor-Authentifizierung einloggen, um die Daten und Ergebnisse ihrer Kommune als Exceltabelle herunterzuladen. Ansonsten ist der Download nicht möglich.

Radelnde haben die Möglichkeit, mit der 2-Faktor-Authentifizierung ihren Account zusätzlich abzusichern.

Das STADTRADELN findet jährlich vom 1. Mai bis 30. September statt. In den Kommunen selbst wird an 21 aufeinanderfolgenden Tagen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung geradelt. Den genauen Zeitraum kann die teilnehmende Kommune frei wählen.

  • Teilnehmende mit Internetzugang registrieren sich mit ihrem Namen und ihrer E-Mail-Adresse, sobald ihre Kommune freigeschaltet wurde. Nach erfolgreicher Registrierung können dann im eigenen Nutzeraccount die Kilometer eingetragen werden, die automatisch dem Team und der Kommune gutgeschrieben werden.
  • Teilnehmende mit einem Smartphone können über die STADTRADELN-App (für Android und iOS-Systeme) Kilometer eintragen: Zum einen händisch (ein Einloggen über das Internet ist dann nicht mehr notwendig) oder noch einfacher via GPS-Funktion, die die exakte Route aufführt und die zurückgelegten Kilometer berechnet.
  • Teilnehmende ohne Internetzugang registrieren sich direkt bei der lokalen Koordination ihrer Kommune. Dort können km-Erfassungsbögen bereitgestellt werden, sodass handschriftlich die erradelten Kilometer abgegeben werden können. Die Ansprechpartner*innen sind auf der Unterseite der teilnehmenden Kommune bei Teilnehmerkommunen zu finden.

Jeder Kilometer, der innerhalb des 21-tägigen Aktionszeitraums beruflich oder privat mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann gezählt werden; (Rad-)Wettkämpfe und Training auf stationären Fahrrädern (Indoor-, Spinbikes o. Ä.) sind dabei ausgeschlossen.

Die geradelten Kilometer können z. B. mit einem Kilometerzähler, Fahrradcomputer, der STADTRADELN-App oder einem Radroutenplaner (z. B. Naviki) ermittelt bzw. geschätzt werden.

Über die App getrackte Kilometer werden direkt in das km-Buch übernommen. Wie oft die Kilometer über die Website eingetragen werden (einzeln, täglich oder maximal jeweils zum Ende einer jeden STADTRADELN-Woche), liegt im Ermessen der Radelnden.

Für registrierte Teilnehmende gibt es nach dem Aktionszeitraum eine siebentägige Nachtragefrist. Nachträge der Kilometer sind ebenfalls möglich, solange sie innerhalb des 21-tägigen Aktionszeitraums erradelt wurden. Danach sind keine Einträge oder Änderungen mehr möglich!

Für Koordinator*innen gilt eine 14-tägige Nachtragefrist, die ebenfalls mit Ende des Aktionszeitraumes beginnt.

Radelnde können im km-Buch auch die Anzahl ihrer geradelten Fahrten angeben. So sollen Kommunen bei der lokalen Auszeichnung einen stärkeren Fokus auf das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel legen können.

Aktuell wird die Anzahl der Fahrten nur in deinem km-Buch und der nicht öffentlichen Auswertungstabelle deiner lokalen Koordination aufgeführt. Im kommenden Jahr sollen dann auch teamweite Vergleiche möglich sein.

Eine Fahrt ist eine zurückgelegte Strecke mit einem Ziel, die an einem Ort startet und an einem anderen endet – unabhängig von eventuellen Zwischenstopps. Bei Rundtouren kann der Start auch das Ziel sein.Wir wollen jedoch bewusst keine Wissenschaft aus der Abfrage der geradelten Fahrten machen und setzen daher lieber auf anschauliche Beispiele:

Auf die Arbeit radeln (Ziel) ist zum Beispiel eine Fahrt, egal ob du auf dem Weg nochmal kurz Halt bei der KiTa oder bei der Bäckerei oder hierfür sogar einen kleinen Umweg machst. Der Rückweg in den Feierabend (Ziel) ist dann wieder eine Fahrt – ebenfalls unabhängig von der Menge der Zwischenstopps.

Mit dem Rad zum Einkaufen (Ziel) ist ebenfalls eine Fahrt, egal wie viele Läden du anfährst, der Rückweg nach Hause (Ziel) eine zweite.

Du nutzt auf dem Weg zur Arbeit mehrere Verkehrsmittel? Fährst zum Beispiel erst mit dem Rad zum Bahnhof deines Wohnortes, dann mit der Bahn zum Bahnhof deines Arbeitsortes und von dort aus ins Büro? Dann ist das insgesamt eine Fahrt, denn das Ziel ist ja das Büro und die Bahnhöfe sind somit nur Zwischenstopps. Selbstverständlich dürfen aber trotzdem nur die Kilometer ins km-Buch eingetragen werden, die du auch wirklich geradelt bist. Die Zugstrecke zählt nicht mit. 

Es können auch erradelte Kilometer für mehrere Radelnde im selben Account eingetragen werden (z. B. für Familien, Schulklassen etc.). WICHTIG: Die genaue Anzahl an Personen, für die Kilometer eingetragen werden, muss unter „Einstellungen“ angegeben werden.

Mit Sonderkategorien (sog. „Tags“) können Kommunen die Auswertung noch detaillierter vornehmen, um beispielsweise konkrete Zielgruppen wie Pendler*innen oder Schüler*innen anzusprechen und gesondert zu prämieren. Innerhalb jeder Sonderkategorie stehen die entsprechenden Teams zudem im direkten Vergleich, was für noch mehr Motivation sorgt.

Übrigens können Landkreis-Koordinator*innen unter „Kommune verwalten“ entscheiden, ob Team-Sonderkategorien, die in den landkreiszugehörigen Städten und Gemeinden angelegt wurden, auch auf der Landkreisseite angezeigt werden sollen.

Im Zuge der Kommunenanmeldung wählen Koordinator*innen aus, welche Sonderkategorien in ihrer Kommune zur Verfügung stehen sollen. Die Team-Captains können ihr Team dann während der Gründung einer oder mehrerer der vorausgewählten Sonderkategorien zuordnen.

Koordinator*innen können Teams in der Teamverwaltung unter Bearbeiten einzelnen Sonderkategorien („Tags“) zuordnen.

Das STADTRADELN lebt prinzipiell vom Fairplay-Gedanken und der Ehrlichkeit der Radelnden, zehntausende von Radelnden können und wollen wir nicht kontrollieren. Die lokale Koordination in der Kommune ist jedoch angehalten nach „Ausreißern“ zu schauen und ggf. nachzuhaken bzw. nach einer Überprüfung zu bitten. Auch die „soziale Kontrolle“ unter- und innerhalb der Teams funktioniert gut.

Davon abgesehen ist das eigentliche Ziel der Kampagne, schlichtweg mehr Menschen – und hier insbesondere die Kommunalpolitiker*innen als Entscheidungsträger*innen in Sachen Radverkehrsförderung – auf das Rad zu bekommen und dieses Thema durch einen Wettbewerb öffentlichkeitswirksamer darstellen und bearbeiten zu können. Gleichzeitig zeigen die Radelnden mit ihrer Teilnahme den Verantwortlichen, wie wichtig ihnen Klimaschutz und Radverkehrsförderung sind und wie viele schon jetzt mit dem Rad unterwegs sind.

Jede Person darf in einer Kommune nur einem Team angehören und somit auch nur einen Nutzeraccount haben. Beteiligen sich zwei Kommunen, in denen eine Person z. B. arbeitet und wohnt, kann sie für beide Kommunen Kilometer sammeln (dafür sind zwei unterschiedliche Registrierungen bzw. zwei Nutzeraccounts notwendig). Jeder Kilometer darf jedoch immer nur für jeweils eine Kommune eingetragen werden!

Wo die Radkilometer zurückgelegt werden ist nicht relevant, denn Klimaschutz endet an keiner Stadt- oder Landesgrenze.

Jeder Kilometer auf dem Rad ist nahezu zwangsläufig ein Beitrag zum Klimaschutz! Daher zählt jeder Radkilometer und alle Radelnden. Das STADTRADELN ist kein Wettkampf Einzelner, sondern ein gemeinschaftliches Projekt, bei dem alle so viel beitragen, wie sie können und möchten. Vielleicht fahren Sie ja so wenig Fahrrad, weil Sie mit den Bedingungen für Radfahrende nicht zufrieden sind: Verstärken Sie daher durch Ihre Teilnahme das Signal für mehr Radverkehrsförderung! Und außerdem: Nur die registrierten STADTRADELN-Teilnehmenden können die Meldeplattform RADar! nutzen, um so aktiv für bessere Radwege zu sorgen!

Zudem: Gerade die Kurzstrecken mit dem Auto haben es in sich – hier liegt ein enorm hohes Einsparpotenzial! Auf den ersten Kilometern verbraucht ein kalter Motor bis zu 30 Liter pro 100 Kilometer und der Motorverschleiß ist besonders hoch. Sie tun also auch etwas für die Langlebigkeit Ihres Autos, wenn Sie für Kurzstrecken umsteigen und sparen daneben noch mehr Geld sowie klimaschädliches CO2!

Mit Ihrer Teilnahme zeigen Sie auch den Verantwortlichen in Sachen Radverkehr, wie wichtig Ihnen Klimaschutz und Radverkehrsförderung sind. Je mehr Radelnde beim STADTRADELN mitmachen, umso deutlicher bzw. lauter wird dieses Signal! Den (politischen) Entscheidungsträger*innen wird bewusst(er), wie viele Fahrradfahrende es gibt und wie viele Wege mit dem Rad in der Kommune bereits zurückgelegt werden, sodass diesen Verkehrsteilnehmenden auch mehr Raum zugesprochen werden muss. Zudem können nur registrierte STADTRADELN-Teilnehmende die Meldeplattform RADar! nutzen.

Radwettkämpfe und Trainings auf stationären Fahrrädern (Indoorbikes, Spinbikes etc.) sind vom Kilometersammeln ausgeschlossen.

Bei Großveranstaltungen wie einer Critical Mass o. Ä. muss die die Zahl der Teilnehmenden und der geradelten Kilometer genau ermittelt werden.

Nutzen Sie das STADTRADELN, um (mindestens) 21 Tage ganz bewusst die Lenkerperspektive einzunehmen und die Verkehrssituation für Radfahrende in Ihrer Kommune zu erfahren. Die wahren Expert*innen in Sachen Radverkehrspolitik sind all jene, die sich theoretisch wie praktisch mit der „Materie“ auseinandersetzen – schärfen Sie daher Ihre Sinne und das Bewusstsein zur Verbesserung der Radverkehrssituation.

 

Als Mitglied des Kommunalparlaments sollten Sie zudem Ihre Vorbildfunktion nicht unterschätzen resp. diese nutzen: Mit Ihrer Teilnahme zeigen Sie anderen, wie wichtig Ihnen Klimaschutz sowie eine nachhaltige Mobilität sind und verhelfen ganz nebenbei mit jedem zurückgelegten Radkilometer Ihrer Kommune zu einer guten Platzierung in der Gewinnkategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament.

(für Registrierung im Zusammenhang mit Gewinnkategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament relevant)

 

Bei der erstmaligen Registrierung der Radelnden wird nach dem Status als Parlamentarier*in resp. nach der Mitgliedschaft im Stadt-/Gemeinderat bzw. Stadt-/Gemeindeverordnetenversammlung und/oder Kreis-/Regionstag gefragt. Diese Angabe ist entscheidend für die Gewinnkategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament, in der das Klima-Bündnis Kommunen auszeichnet.

 

Grundsätzlich sind die Mitglieder des Kommunalparlaments alle Personen, die dem Stadt-/Gemeinderat bzw. der Stadt-/Gemeindeverordnetenversammlung oder Kreis-/Regionstag angehören. Ausschlaggebend ist hierbei stets die Stimmberechtigung und dass die Mitglieder laut Gemeindeordnung von der Bevölkerung gewählt werden. Für Städte gibt es die Wahlmöglichkeit, auch Mitglieder der Bezirksparlamente/Ortsbeirät*innen etc. hinzuzuzählen und diese aktiv ins STADTRADELN einzubinden.

 

Fragen Sie bei Zweifel bitte direkt bei Ihrer lokalen Koordination nach (Ansprechpersonen sind auf der Unterseite der teilnehmenden Kommune bei Teilnehmerkommunen zu finden).

(für Anmeldung im Zusammenhang mit Gewinnkategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament relevant)

Bei der Anmeldung der Kommunen wird nach den Parlamentarier*innen bzw. nach der exakten Anzahl der Mitglieder im Kommunalparlament gefragt. Diese Angabe ist entscheidend für die Gewinnkategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament, in der das Klima-Bündnis Kommunen auszeichnet.

Grundsätzlich sind die Mitglieder des Kommunalparlaments alle Personen, die dem Stadt-/Gemeinderat oder Kreistag bzw. der Stadt-/Gemeindeverordnetenversammlung angehören. Ausschlaggebend ist hierbei stets die Stimmberechtigung und dass die Mitglieder laut Gemeindeordnung von der Bevölkerung gewählt werden.

Für Städte gibt es die Wahlmöglichkeit, auch Mitglieder der Bezirksparlamente/Ortsbeirät*innen etc. hinzuzuzählen und diese aktiv ins STADTRADELN einzubinden.

Bis einschließlich zum letzten der 21 STADTRADELN-Tage können Teams gegründet oder sich einem Team angeschlossen werden.

Radelnde können innerhalb ihres Teams (Unternehmen, Schule, Verwaltung, Verein o. Ä.) Unterteams gründen (z. B. für jede Abteilung oder Klasse) und den Wettbewerb so noch spannender gestalten. Die erradelten Kilometer zählen für das jeweilige Unterteam und das Hauptteam.

Die Team-Captains sollten zu Statements bereit sein (warum macht man mit?) und ein Foto von sich oder dem Team einstellen. Statements und Fotos können im Nutzeraccount der Team-Captains hochgeladen werden, diese werden samt (Team)Namen auf der Unterseite der Kommune im Internet veröffentlicht.

Erradelte Kilometer zählen für das Haupt- und Unterteam. Die Ergebnisse der dem Hauptteam zugeordneten Unterteams finden sich im eingeloggten Bereich unter „Mein Team“. Auf der Unterseite der Kommune finden sich nur die Ergebnisse der Hauptteams.

Radelnde müssen sich bei der Registrierung zunächst einem Team zuordnen. Anschließend können sie im eingeloggten Bereich unter „Mein Team“ ein „neues Unterteam gründen“. Sie werden dann automatisch Team-Captain ihres Unterteams.

Alternativ kann auch der Team-Captain eines Hauptteams zugehörige Unterteams gründen. In diesem Falle verbleibt die Person Captain im Hauptteam und wechselt nicht automatisch ins Unterteam, hat aber zugriff auf die Daten der Mitglieder des Unterteams.

Wer in der Sonderkategorie STADTRADELN-Star an den Start gehen möchte, wendet sich bitte direkt an die lokale Koordination der teilnehmenden Kommune; diese wird den STADTRADELN-Star dann anmelden.

Welcher Personenkreis (z. B. Bürgermeister*innen, Stadträt*innen etc.) die Kommune in dieser Sonderkategorie repräsentieren soll, obliegt der lokalen Koordination.

Noch während der laufenden STADTRADELN-Saison nimmt das Klima-Bündnis Anmeldungen entgegen. Solange die 21 Tage STADTRADELN noch „abgeradelt“ werden können, sind Anmeldungen bis einschließlich September möglich.

Das Online-Anmeldeformular für Kommunen, Informationen über die Teilnahmegebühr für Kommunen etc. sind unter Anmeldung zu finden.

Eine Kommune muss sich offiziell online anmelden (Infos unter Anmeldung). Sobald die Unterseite die Kommunenunterseite angelegt ist (hierüber wird die Kommune automatisch per E-Mail informiert zudem sichtbar unter Teilnehmerkommunen, können sich Teams registrieren und im gewählten Radelzeitraum klimafreundlich Kilometer für ihre Kommune sammeln.

Prinzipiell kann jede Kommune (sprich Stadt, Gemeinde, Landkreis/Region) weltweit teilnehmen, demnach auch Nichtmitglieder des Klima-Bündnis. Ein Stadtratsbeschluss o. Ä. ist für eine Teilnahme bzw. Anmeldung nicht zwingend erforderlich, das Einverständnis der Kommune – z. B. durch (Ober)Bürgermeister*in, Verwaltung etc. – muss jedoch gegeben sein.

Die Kommune – oder entsprechend Beauftragte der Kommune – ist verantwortlich für die lokale Vorbereitung und Durchführung des STADTRADELNS und muss (mindestens) eine Kontaktperson benennen, die u. a. für das Klima-Bündnis, die Radler*innen und Presse vor Ort als Ansprechpartner*in dient.

Unter Materialien sind zahlreiche Hilfsmittel zu finden, dort sind auch das Gesamtkonzept der Kampagne sowie die Spielregeln für Radler*innen bereitgestellt.

Jede Gemeinde, Stadt oder Landkreis/Region weltweit.

Bei Landkreisen/Regionen besteht die Wahlmöglichkeit, ob nur der Landkreis/Region als solcher mitmacht oder ob einzelne (bis alle) zugehörige Städte/Gemeinden separat aufgelistet werden (stets beim Kommunenname mit dem Zusatz „Mustergemeinde im Landkreis XY“ kenntlich gemacht). Gesammelte Radkilometer werden dann der zugehörigen Stadt/Gemeinde und dem Landkreis/Region gutgeschrieben. Voraussetzung hierfür: Das STADTRADELN muss beim Landkreis/Region und bei der zugehörigen Stadt/Gemeinde zeitgleich stattfinden!

Definition „Region“ für Deutschland: Maßgeblich sind ein gewähltes Kommunalparlament sowie der Status als sogenannte „politisch selbständige Gemeinde“, sodass eine Region auch beim STADTRADELN in der Kategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament entsprechend gewertet werden kann, wie z. B. die Region Hannover (und somit alle, die ein ordentliches Mitglied des Klima-Bündnis sein können; s. bei Unklarheiten Excel-Liste unter destatis.de mit den politisch selbständigen Gemeinden). Gleiches gilt für Gemeindeverbände und ähnliche Zusammenschlüsse.

Ja! Das STADTRADELN hat sich erfreulicherweise so etabliert, dass die Kampagne bis auf unbestimmte Zeit vom Klima-Bündnis weiter angeboten wird. Städte, Gemeinde und Landkreise/Regionen können das STADTRADELN für ihren Kalender im nächsten Jahr fest einplanen, der Zeitraum 1. Mai bis 30. September bleibt bis auf Weiteres unverändert. Auch die lokale Aktionsphase von jeweils 21 STADTRADELN-Tagen in den Kommunen wird sich nicht ändern. Wie jedes Jahr werden spätestens ab dem Frühjahr Anmeldungen für Kommunen möglich sein.

Die Teilnahme am STADTRADELN ist freiwillig und erfolgt auf eigene Gefahr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die teilnehmende Kommune übernimmt die Verantwortung für die lokale Organisation des STADTRADELN sowie für alle damit verbundenen Maßnahmen und Veranstaltungen.

Die ausführliche Datenschutzerklärung zum STADTRADELN ist unter stadtradeln.de/datenschutz zu finden.

Gelegentlich schildern uns Koordinator*innen Probleme, unsere Website mit dem Internet Explorer zu bedienen. Wir möchten daher nochmal darauf hinweisen, dass stadtradeln.de nicht für den Internet Explorer optimiert wurde.

Der Grund: Microsoft hat bereits 2015 die Weiterentwicklung des Internet Explorers auf ein Minimum zurückgefahren. Zwar werden noch Sicherheitsupdates veröffentlicht, die Funktionalität wird aber nicht mehr verbessert. Viele der inzwischen üblichen Standards (z. B. Optimierung für die Ansicht via Smartphone) kann der Internet Explorer daher nicht mehr zuverlässig abbilden und es kommt zu Einschränkungen in der Bedienbarkeit.

Wir empfehlen Ihnen daher dringend, den Internet Explorer nicht mehr zu verwenden, sondern auf andere Browser wie Firefox, Edge oder Chrome zurückzugreifen.

Wir empfehlen folgende Vorgehensweise:

  • Die Tabelle unter „Radelnde verwalten“ im Login-Bereich nach km sortieren.
  • Bei Ergebnissen von mehr als 1.000 km während der 21 Tage prüfen, ob vielleicht für mehrere Personen eingetragen wurde. Oft haben die Radelnden dies in den Bemerkungen zu den km-Eingaben oder im Namen deutlich gemacht, ohne dies auch in den Einstellungen entsprechend anzugeben.
  • Bei Ergebnissen von mehr als 3.000 km empfehlen wir, durchweg nochmal nachzufragen, ob die km so stimmen und gegebenenfalls, wie diese km zustande gekommen sind. Prinzipiell sind aber durchaus auch Ergebnisse von mehr als 3.000 km machbar und sollten deshalb nicht von vornherein ausgeschlossen werden

Wir empfehlen folgende Vorgehensweise

 

 

 

  • Öffnen Sie die E-Mail-Liste Parlamentarier*innen (ganz oben, zweite Zeile mit grünen Buttons) unter „Radelnde verwalten“ im Login-Bereich
  • Überprüfen Sie am besten per Abgleich einer Liste mit Ihren kommunalen Parlamentarier*innen, welche der aufgeführten Radelnden diesen Status zu Unrecht angeklickt haben
  • Um den Parlamentarier*innen-Status dieser Teilnehmenden zu entfernen, suchen Sie anschließend die entsprechenden Namen unter "Radelnde verwalten", klicken auf ändern und entfernen das Häkchen bei Parlamentarier*innen - aktualisieren nicht vergessen!

Pedelecs (mittlere Leistung des Motors 250 W, Unterstützung riegelt bei 25 km/h ab) sind fürs STADTRADELN erlaubt, da sie nicht zuletzt als Fahrräder im Sinne der StVO gelten. Außerdem zeigen Studien, dass Pedelecs auch unter Berücksichtigung der Akkuproduktion ausgesprochen klimafreundliche Fahrzeuge sind: Mit weniger als 6 g CO2/km stoßen sie etwa 20-mal weniger CO2 aus als ein sparsames Auto mit Verbrennungsmotor.

Unterstützung verdienen Pedelecs aber auch, weil sie den Aktionsradius des Fahrrads deutlich vergrößern und viele neue Radelnde erschließen können. Hier liegt ein großes Potenzial, Fahrten mit dem Auto zu reduzieren.

Zu guter Letzt: Auch und besonders Pedelec-Fahrende sind durch ihre höhere Durchschnittsgeschwindigkeit auf eine gute Radinfrastruktur angewiesen, sodass auch diese natürlich die Meldeplattform RADar! nutzen dürfen und sollen!

Beim STADTRADELN geht es neben der konkreten Radverkehrsförderung bzw. langfristiger Infrastrukturverbesserung, z. B. durch die Meldeplattform RADar!, um den Klimaschutz, was Vereinsziel des Klima-Bündnis ist. Wir möchten mit möglichst einfachen, verständlichen Botschaften kommunizieren bzw. ins Bewusstsein rufen: Jede Fahrt mit dem Rad ist praktizierter Umwelt- und Klimaschutz – nahezu zwangsläufig, das ist ja das Gute daran!

Wir sprechen bewusst stets von CO2-Vermeidung und nicht von Einsparung, da wir wissen, dass natürlich nicht jede Fahrt mit dem Rad tatsächlich eine Autofahrt einspart/ersetzt. Streng genommen können z. B. Personen, die überhaupt kein Auto haben, nie etwas einsparen – dass ihr Verhalten jedoch positive Auswirkungen auf den Klimaschutz hat, sollte unbestritten sein, was wir entsprechend mitberücksichtigen und würdigen wollen.

Die Kampagne erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch. Durch die Anzeige der CO2-Vermeidung (basierend auf 154 g CO2 pro Personen-km, Angaben lt. Umweltbundesamt) wollen wir schlichtweg veranschaulichen, welch positive Effekte unser aller Mobilitätsverhalten durch das Radfahren hat – und wie viel gar mehr, wenn „massenhaft“ und regelmäßig aufs Rad umgestiegen wird, selbstverständlich auch über das STADTRADELN hinaus!

Die kostenfreie STADTRADELN-App bietet dir zwei wichtige Vorteile.

Zum einen kannst du die geradelten Strecken damit bequem via GPS aufzeichnen, sodass sie direkt deinem Team und deiner Kommune gutschreiben werden.

Andererseits werden alle aufgezeichneten Strecken im Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland , vollkommen anonymisiert wissenschaftlich ausgewertet und können deiner Kommune Auskunft über verkehrsplanerisch wichtige Fragen geben, wie: Wo sind wann wie viele Radler*innen unterwegs, wo gerät der Verkehrsfluss ins Stocken, wo sind Wartezeiten an Ampeln unverhältnismäßig lang? So kann die Radinfrastruktur in deiner Kommune bedarfsgenau ausgebaut und optimiert werden.

Weitere Infos findest du unter stadtradeln.de/app sowie auf radverkehr-in-deutschland.de.


Wir schreiben Datensicherheit bei der Nutzung der STADTRADELN-App groß:

Die erhobenen und übermittelten Daten werden ausschließlich für die kommunale Radverkehrsplanung und im Rahmen von Forschungsprojekten genutzt. Die Daten werden so anonymisiert, dass kein Personenbezug hergestellt werden kann. Diese dann reinen Sachdaten werden den am STADTRADELN teilenehmenden Kommunen für die Radverkehrsplanung zur Verfügung gestellt.

Ausführliche Informationen, wie deine Daten genutzt werden und welche Maßnahmen wir zum Schutz deiner Daten ergreifen, findest du hier.


 

Android:

Android-Geräte nutzen häufig eine Energiesparfunktion. Wenn diese aktiviert ist, werden bei ausgeschaltetem Bildschirm keine Standortdienste (GPS) verwendet. So kann es zu Problemen beim Aufzeichnen der Routen kommen.

Deaktivieren kannst du die Stromsparfunktion unter: „Einstellungen -> Akku oder „Einstellungen -> Gerät -> Batterie“ (der Pfad ist unter Umständen geräteabhängig). Ggf. muss die STADTRADELN-App als Ausnahme in den Berechtigungen hinzugefügt werden.

iOS:

Bei iOS-Geräten muss der Zugriff auf die Ortungsdienste (GPS) für die STADTRADELN-App auf „Beim Verwenden der App“ eingestellt sein, damit die App auch im Hintergrund weiter aufzeichnet. Einstellen kannst du dies unter: Einstellungen -> Datenschutz -> Ortungsdienste -> STADTRADELN

Aufgezeichnete Strecken müssen erst mit dem STADTRADELN-Server synchronisiert werden, bevor sie in dein Teamergebnis und km-Buch aufgenommen werden. Das kann in Abhängigkeit der Internetverbindung manchmal etwas Zeit in Anspruch nehmen (Uhrsymbol neben der Strecke). Sobald eine ausreichend starke Internetverbindung besteht (z. B. über ein WLAN-Netzwerk), werden deine aufgezeichneten Strecken automatisch synchronisiert.

Fahrten, die außerhalb des STADTRADELN-Zeitraums deiner Kommune aufgezeichnet wurden, werden nicht mit unseren Servern synchronisiert sondern liegen nur lokal auf deinem Smartphone. Bei einer Neuinstallation werden diese lokalen Daten gelöscht. Wir arbeiten daran, dass zukünftig auch Strecken außerhalb des STADTRADELN-Zeitraums mit unseren Servern synchronisiert werden.


Einfacher Haken: Die Strecke liegt außerhalb des STADTRADELN-Zeitraums und wird nur lokal auf deinem Handy gespeichert.

Doppelhaken: Die Strecke wurde mit unserem Server synchronisiert und wird deinem Team und deiner Kommune gutgeschrieben.

Uhr: Die Strecke wurde noch nicht mit unserem Server synchronisiert und erscheint daher noch nicht unter „Ergebnis“.

Eine Strecke kannst du durch Wischen/Swipen nach links löschen. Es erscheint dann ein roter "Löschen“-Button.

Nein, eine solche Schnittstelle bieten wir bewusst nicht an.

Neben der Möglichkeit, mit der STADTRADELN-App die geradelten Strecken bequem per GPS zu erfassen, wollen wir die dabei gesammelten Radverkehrsdaten auch wissenschaftlich aufbereiten und für Kommunen nutzbar machen. So soll den Kommunen der maßgeschneiderte Ausbau der Radinfrastruktur ermöglicht werden. Hierfür haben wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden in einem mehrjährigen Forschungsprojekt passgenaue Methoden für eine präzise Datenauswertung entwickelt, für die die STADTRADELN-App neben den GPS- noch weitere Sensordaten aufzeichnet. Andere Anbieter bringen diese Datenvielfalt und –qualität leider nicht mit.


Die STADTRADELN-App wurde im Jahr 2018 neu überarbeitet, und das Kompatibilitätsniveau kontinuierlich den aktuellen Standards angepasst.

Für iOS-Geräte: ab iOS 11.2.

Für Android-Geräte: ab Android 6.0.

Die Meldeplattform RADar! ist ein onlinebasiertes Bürgerbeteiligungs- und Planungsinstrument des Klima-Bündnis. RADar! bietet Kommunalverwaltungen sowie Bürger*innen optimale Möglichkeiten, gemeinsam den Fahrradverkehr in ihrer Kommune zu verbessern.

Radelnde machen die Kommunalverwaltungen über die STADTRADELN-App oder via Internet auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam: Einfach einen Pin inkl. dem Grund der Meldung auf die Straßenkarte setzen, schon wird die Kommune informiert und kann weitere Maßnahmen einleiten.

Radelnde können für alle Kommunen, die RADar! anbieten, Meldungen abgeben. Sie können in jeder Kommune mit aktivem Meldezeitraum (dargestellt in rot unter radar-online.net) Meldungen abgeben. In grau hinterlegten Kommunen ist der Meldezeitraum für Radelnde bereits abgelaufen, die Kommune hat aber noch Zugriff um die Meldungen zu verwalten.

Sie können sich mit Ihren STADTRADELN-Zugangsdaten auf radar-online.net oben rechts unter "Mein RADar!" einloggen.

Dort können Sie im Login-Bereich die eingegangenen Meldungen durch Klick auf einen Pin und dann auf das Bearbeiten-Symbol oben rechts in der Meldungsbox bearbeiten. Unter Datenexport können Sie auch die Meldungen in eine Excel-Tabelle exportieren.

Sie können sich mit Ihren STADTRADELN-Zugangsdaten auch auf radar-online.net einloggen. Dort können Sie die Meldungen z.B. durch einen Klick auf den Pin und einen folgenden Klick auf das Bearbeiten-Symbol oben rechts in der Box bearbeiten.

Die meldende Person wird anschließend automatisch über die vorgenommene Änderung per E-Mail informiert.

Um die Bearbeitung der Meldungen kümmert sich die lokale Koordination.

Mit Hilfe des Mülleimer-Icons vor jeder Meldung können Sie einzelne Meldungen löschen. Es gibt keine Möglichkeit alle Meldungen auf einmal zu löschen, da dieser Vorgang so nicht vorgesehen ist. Bitte beachten Sie, dass die Person, die die Meldung abgegeben hat, automatisch über jede Änderung informiert wird.

Unter "Konfiguration"->"Meldungen"->"Sichtbarkeit der Meldungen" können Sie angeben, wann Meldungen archiviert werden sollen und somit nicht mehr öffentlich einsehbar sind.

Für Landkreise und Ihre zugehörigen Kommunen gibt es zwei Möglichkeiten RADar! zu nutzen. Entweder bucht die Landkreis-Koordination für den gesamten Landkreis Radar! In diesem Fall übernimmt die Landkreis-Koordination auch die Koordination von RADar! Oder das RADar! wird bei der STADTRADELN-Kommunenanmeldung nur für einzelne landkreiszugehörige Kommunen gebucht. In diesem Fall gehen die Meldungen direkt bei den Koordinator*innen der zugehörigen Kommunen ein.

Über die RADar!-Website können Sie unter "Für Kommunen" --> "Buchung verlängern" die bestehende Buchung verlängern.

Im STADTRADELN-Login-Bereich können Sie unter "Kommune verwalten" die kostenfreie RADar!-Variante nachbuchen. Dazu setzen Sie bitte das entsprechende Häkchen und Speichern anschließend.

Die kostenfreie RADar!-Version kann durch die lokale Koordination bis zum Start des Radelzeitraums selbstständig unter "Kommune verwalten" nachgebucht werden. Dazu muss lediglich das entsprechende Häkchen für RADar! gesetzt und anschließend gespeichert werden.

Die kostenfreie Variante endet dann auch automatisch am Ende des Aktionszeitraums.

Bitte beachten Sie, dass nur das Nachbuchen so einfach geht und das Entfernen über diesen Schritt nicht möglich ist.

Die Teilnehmerkommune muss zunächst das RADar! auch anbieten (sieht man z. B. in der Liste unter stadtradeln.de/kommunen anhand des RADar!-Symbols in der letzten Spalte). Ist dies der Fall, so können die entsprechenden Radelnden in der Kommune im Login-Bereich die Meldungen eingeben. Hier gibt es dann einen zusätzlichen Menüpunkt der da heißt „RADar! Ihrer Kommune“.

RiDE (kurz für „Radverkehr in Deutschland“) ist ein Portal, das die über die STADTRADELN-App gesammelten Radverkehrsdaten in verschiedenen Anwendungsfällen darstellt. Visualisierungen zeigen u. a. in welcher Häufung Radverkehr in den 3 Wochen Kampagnenzeitraum stattfindet, auf welchen Streckenabschnitten sowie in welche Richtungen wie schnell gefahren wird und wo es z. B. zu langen Wartezeiten an Kreuzungen oder vor Ampeln kommt. Die Daten ermöglichen so Verkehrsplaner*innen Bedarfsanalysen vorzunehmen, Entscheidungen und Priorisierungen für Maßnahmen zu treffen sowie deren Wirkung festzustellen, um mittel- bis langfristig für eine bessere Radinfrastruktur sorgen zu können.

Nein, die Nutzung des RiDE-Portals ist grundsätzlich nicht in den STADTRADELN-Teilnahmegebühren der Kommunen enthalten. Für die Aufzeichnung, Speicherung, Verarbeitung und Auslieferung der Radverkehrsdaten entstehen umfangreiche Aufwände, die zusätzlich in Rechnung gestellt werden müssen.

ABER: Kostenfreier Zugang für deutsche Kommunen für drei Jahre!
Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) können deutsche STADTRADELN-Teilnehmerkommunen Zugang zum RiDE-Portal erhalten. Dieser kostenlose Datenzugriff ist für die Kalenderjahre 2022 bis 2024 möglich.

Grundvoraussetzung ist: Die Kommune muss am STADTRADELN teilnehmen! Um dann das RiDE-Portal bestmöglich nutzen zu können, ist die Menge der in einer Kommune über die STADTRADELN-App gesammelten Radverkehrsdaten entscheidend. Für eine repräsentative Datenmenge braucht es eine Mindestanzahl von ca. 200 Radelnden, die Strecken mittels der App tracken. Je mehr Daten Sie haben, umso verlässlicher bilden Sie den Radverkehr in Ihrer Kommune ab. Für Kommunen heißt das konkret: Bewerben Sie die STADTRADELN-App bei Ihren Radelnden!

Die Datenerhebung und -verarbeitung erfolgt unter Einhaltung der strengen datenschutzrechtlichen EU-Standards (EU-DSGVO). Die erhobenen Daten werden unmittelbar nach der Aufzeichnung anonymisiert und fließen ausschließlich als Sachdaten in die Auswertungen und die Visualisierungen ein. Zudem werden vor der Übermittlung der Strecken stets mindestens 100 Meter plus eine zufällige Weglänge am Streckenanfang und -ende abgeschnitten, um Start- und Zielpunkt der Aufzeichnung zu anonymisieren.

Nach der STADTRADELN-Kampagne, voraussichtlich gegen Ende Oktober, ist die Datenverarbeitung abgeschlossen und Sie können die Daten Ihrer Kommune im RiDE-Portal einsehen. Dafür müssen Sie sich zunächst einen Account anlegen. Den dafür notwendigen Link stellen wir Ihnen rechtzeitig zur Verfügung.

Sollte Interesse an den 2021er-Radverkehrsdaten oder an einer Nutzung des RiDE-Portals außerhalb Deutschlands bestehen, kontaktieren Sie uns bitte über die RiDE-Website.

Weitere Informationen zum RiDE-Portal finden Sie unter radverkehr-in-deutschland.de.