STADTRADLER-STAR Blog: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr


Radelfazit

Geschrieben am 11.06.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Im Vorfeld des Stadtradelns hatte ich einige vielradfahrende Bekannte auf eine Teilnahme am Wettbewerb angesprochen. Eine Beteiligung wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass durch ihre überwiegend freizeit- und sportorientierten Radeltouren von vorneherein keine Autonutzung und somit auch keine CO2-Belastung entstehen würde. Die Argumentation ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen; viele Kilometer im Rahmen des Stadtradeln wären ansonsten sicher nicht gefahren worden. Aber, wer sich schon in der Freizeit nicht auf’s Rad setzt, wird das auch im Alltag nicht tun.

Gleichwohl will ich diesen Aspekt bei meinem Fazit nicht außen vor lassen. Die drei autofreien Wochen sind mir – wie erwartet – nicht besonders schwer gefallen. Mehrere Male habe ich auch Einkäufe mit dem Rad erledigt und bin dann mit vollen Radtaschen zuhause angekommen. Den großen Pfingsteinkauf hat allerdings meine Frau mit dem Auto erledigt; derweil habe ich auf einer Radtour CO2 eingespart.

Bei einem am letzten Freitag anstehenden Besuch bei unserem Enkel in Osnabrück konnte ich meiner Frau die 170 km lange Strecke mit dem Rad natürlich nicht zumuten. Demzufolge ist meine Frau mit dem Auto vorgefahren und ich habe dann mit dem Rad hinterherfahrend die Kohlenstoffdioxide wieder eingesammelt.

Diese überspitzte, wenn auch realistische Darstellung entspricht dann letztendlich auch dem Gesamtfamilienfazit: wir werden uns weiterhin den Luxus eines eigenen Autos leisten und – wie bisher – eine maßvolle Kfz-Nutzung pflegen. Nicht zu Unrecht sind wir stolz darauf, dass wir uns über mehrere Jahre hinweg bei fünf Führerscheininhabern unseres Haushaltes ein Auto geteilt haben.

Und da war ja noch die Sache mit dem Sturzhelm, den ich - wie im 1. Blog angekündigt - konsequent die drei Wochen getragen habe. Ob ich dabei bleibe, wird an dieser Stelle nicht verraten, denn das ist eine persönliche Entscheidung. Ich bin aber überzeugt, dass eine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrer eher kontraproduktiv für die Radmobilität sind. Gleichwohl sollte sich jeder mit der Helmnutzung auseinandersetzen.

In diesem Sinne wünsche ich allen auch nach den Stadtradel-Aktionswochen weiterhin viel Spaß beim Pedalieren. Auch wenn nicht jeder Kilometer dem Klima nutzt, Radfahren macht Spaß, schont gerade auf Kurzstrecken den Geldbeutel und hält fit.

Liebe Radelgrüße sendet
Ralf Krapoth

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Stadtradeln im Vergleich zur Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"

Geschrieben am 08.06.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

So, morgen ist noch ein Stadtradeltag. Dadurch, dass ich heute und morgen sofort nach der Arbeit politische Termine hatte, und die Zeit zwischen Arbeit und Termin nicht zum Radfahren reicht, muss ich die S-Bahn nehmen. Mir persönlich Machtbasis nichts, denn mir geht es ja nicht um diese Kilometer-Sammlung. Mir geht es vielmehr darum, mein alltägliches Mobilitätsverhalten umweltfreundlichnzungestalten. Und zwar nicht nur während des Stadtradelns sondern ganzjährig und nicht in der Freizeit sonden im Alltag. Denn die Nutzung des Rads in der Freizeit und womöglich des dieselbetriebenen SUVs auf dem Weg zur Arbeit und zu anderen Aktivitäten entlastst das Klima nicht so stark.
Deswegen gefällt mir die Aktion, diie die AOK zusammen mit vielen Gemeinden durchführt besser. sie heißt
Mit dem Rad zur Arbeit und läuft vier Monate. Es werden alle Kilometer aufgeschrieben, die auf dem Hin und Rückweg zur Arbeit geradelt werden. Das gibt ein wesentlich intensiveres Abbild dessen, was an Klimaschutz möglich ist, wenn die motorisierte Mobilität durch das Radfahren ersetzt wird.
Wir werden mit Stadtradeln zeigen, wie viele Leute in einem kurzen intensiv Fahrrad gefahren sind. Vielleicht bleibt auch derjenige oder andre dabei. Aber diejenigen, die das Rad tatsächlich als Hauptverkehrsmittel nutzen, undndamit zur dauerhaften Klimaverbesserung beitragen, werden daraus nicht ersichtlich. Schade.

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Ruhrgebietstouren

Bild Geschrieben am 07.06.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Der Ruhrtalradweg ist zurecht einer der beliebtesten Radwanderweg Deutschlands. Wer allerdings nur den Ruhrtalradweg fährt, verpasst zwischen Duisburg und Dortmund eine wirklich spannende und abwechslungsreiche Radelregion. Tolle Tourentipps enthält u.a. der Radspiralo „Radfahren & Geniessen“ aus dem Klartext-Verlag. Ruhrgebietskenner Wolfgang Berke beschreibt hier Rundtouren, die nach meinen „Erfahrungen“ unbedingt empfehlenswert sind.

Einige Touren grenzen auch direkt an den Ruhrtalradweg. Radeltouristen sollten bei ihrer Ruhrtalfahrt unbedingt mindestens einen Zusatztag für eine Ruhrgebietstour mit einplanen.

Schöne Radtouren gibt es insbesondere auch in Essen. Auf der Internetseite http://www.essenerfahren.de/raderlebnis.html gibt es zahlreiche gute Tourenvorschläge (als PDF-Karte und GPX-Track). Direkt vom Ruhrtalradweg führt beispielsweise die „Naturroute“ auf schönen Wegen und vorbei an Industriekultur (Zeche Zollverein, Schurenberghalde u.a.) zum Rhein-Herne-Kanal; zurück zur Ruhr geht es dann wieder über die „Wasser-Route“ oder die „Stadtroute“. Die Touren sind von Mülheim an der Ruhr aus auch gut über den Radweg Rheinische Bahn (fertiges Teilstück des Radschnellweges RS1) und den Gruga-Radweg zu erreichen.

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Ruhrtalradweg

Bild Geschrieben am 05.06.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Heute war ich – mal wieder – auf dem Ruhrtalradweg zwischen Essen und Duisburg unterwegs.

Der Abschnitt zwischen Essen-Kettwig und Mülheim-Mintard ist seit Frühjahr 2017 mit einer teergedeckten Fahrbahn versehen. Das ist jetzt ein besonderer Radelgenuß, denn man kann die schöne Landschaft geniessen, ohne auf Schlaglöcher und Pfützen achten zu müssen. Später geht es dann im Mülheimer Teil des Ruhrauenweges auf rustikalem Schotterweg weiter. Da lässt sich bei trockenem Wetter und in Freizeitkleidung auch ganz gut radeln; alltagstauglich ist dieser Streckenabschnitt aber nicht.

Ein Lob muss ich aber doch loswerden: Wegen eines Pfingstspektakels musste ein Stück des Ruhrtalradweges im Bereich des Mülheimer Schlosses Broich gesperrt werden. Hier gab es – ebenso wie bei einer späteren Baustelle - eine gut ausgeschilderte Umleitung. Solche Umleitungshinweise sind nicht selbstverständlich; daher ein dicker :-).

In Mülheim-Styrum kam ich dann ins Gespräch mit zwei Aachener Radtouristen. Sie waren begeistert vom Ruhrtalradweg und dem grünen Ruhrgebiet, hätten sich aber gerne noch etwas mehr „Industriekultur“ gewünscht. Habe den Beiden einen weiteren Besuch im Ruhrgebiet empfohlen und werde im nächsten Blog ein paar Tipps für schöne Radelstrecken im Pott geben.

P.S. für alle Auswärtigen: auf dem Bild ist nicht die Ruhr, sondern der Rhein-Herne-Kanal bei Oberhausen zu sehen. Schön hier, nich?

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Foto Natur am RS1

Bild Geschrieben am 04.06.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

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Schöne Radelwoche

Geschrieben am 04.06.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Das war eine gute Woche zum Alltagsradeln. Das Wetter ließ es täglich zu, obwohl es manchmal ordentlich heiß war. Wegen der politischen Termine konnte ich nicht immer nach der Arbeit die komplette Strecke mit dem Rad nach Hause fahren. Dann habe ich die S-Bahn dazwischen geschoben. Das klappt durchweg gut. Allerdings habe ich mit der Strecke Mülheim-Essen-Mülheim auch doppelt gute Verbindungen.
In Essen Mitte haben am Rande des RS1 haben die Malven und Wildkräuter zu blühen begonnen. Sehr schöne Entwicklung. Überhaupt entwicklen sich anniesen Stelle einige schöne Stellen mit blühenden Wildpflanzen. Seit dem letzten Jahr hat sich bereits einiges verändert. Bin gespannt, wie das weiter geht.

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Radinfrastruktur

Bild Geschrieben am 04.06.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

In vorhergehenden Blog-Beiträgen habe ich versucht, ein klein wenig für eine verstärkte Radnutzung zu werben. Interessante Erfahrungsberichte zum autofreien Leben sind auf der Internetseite des Magazins „Aktiv Radfahren“ abrufbar (http://www.aktiv-radfahren.de/reportage/autofrei-leben-erfahrungsberichte).

Für eine nennenswerte Steigerung des Alltagsradverkehrs muss natürlich insbesondere auch die Radinfrastruktur stimmen. Gerade im Ruhrgebiet wurde in den vergangenen Jahren das freizeitorientierte Radwegenetz, das selbstverständlich auch im Alltag nutzbar ist, verstärkt ausgebaut. Der Radschnellweg RS1, dessen Teilstück zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr ja schon seit längerem nutzbar ist, wird sicher ein Meilenstein für den künftigen Radverkehr werden. Gleichwohl ist in Mülheim an der Ruhr - wie auch in vielen anderen Städten - das innerstädtische Radwegenetz noch ausbaufähig.

Schlechte oder zugewachsene Radwege, nutzungsunfreundliche Ampelschaltungen, fehlende Lückenschlüsse, mangelhafte Ausschilderung sowie umständliche Wegeführungen sind nur einige Punkte, bei denen noch Optimierungsbedarf besteht. Nutzt / Nutzen Sie daher die Meldeplattform RADar auf der Stadtradelseite (http://www.stadtradeln.de/muelheim-ruhr/#radar ), um auf Missstände aufmerksam zu machen oder Verbesserungsvorschläge zu geben.

Festzustellen ist aber auch, dass in unserer stark autoaffin geprägten Gesellschaft meist umgehend Proteste hervorgerufen werden, wenn die Fahrbahn zugunsten von Radschutzstreifen verengt werden oder gar eine komplette Autospur entfallen soll. Von den Widersachern wird meist ein Verkehrskollaps auf der betroffenen Straße vorhergesagt. Dieser tritt dann nach Bauausführung aber in der Regel nicht ein; gleichzeitig ist aber für Radler wieder ein Stück sicherer Radweg entstanden.

Zu einer besseren Radinfrastruktur gehören aber auch gute und sichere Radunterstellmöglichkeiten. Wer erst sein Fahrrad aus dem Keller schleppen muss, fährt lieber gleich mit dem Auto zum nahegelegenen Bäcker. Hauseigentümer/Häuslebauer haben es selbst in der Hand, gut zugängliche Radunterstellmöglichkeiten zu schaffen. Für Vermieter könnten entsprechende Radgaragen ein weiteres, gutes Vermietungsargument sein.

Zu guter Letzt haben wir es aber auch vielfach selbst in der Hand, dass das Miteinander der Fußgänger, Rad- und Autofahrer besser funktioniert. Mit ein wenig Rücksicht auf den jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer würde sich nicht nur das „Radklima“ erheblich verbessern lassen. Gedankenloses Parken auf Radwegen sollte ebenso vermieden werden wie Radraserei auf überfüllten Fuß-/Radwegen.

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Transporte

Bild Geschrieben am 01.06.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Wieder zuhause gab es noch das ein oder andere zu reparieren. Da das Auto tabu war, mussten auch Baumarktartikel auf dem Rad transportiert werden. Wie man sieht, geht das auch.

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Radurlaub 2

Bild Geschrieben am 01.06.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Am Ende des Weges war noch etwas Urlaub übrig. Das ursprüngliche Reiseziel, die Insel Rügen, war schneller erreicht als vorgesehen. Daher blieb noch Zeit, die Radtour über die Insel Usedom, die Ueckermark und das Land Brandenburg bis nach Potsdam auszudehnen.

Radfahren, egal ob auf Radreisen oder auf kleineren Ausflügen, ist ein Festival der Sinne: die vielfältigen Düfte der Natur riechen, Vogelstimmen und viele andere Geräusche in Wald und Feld hören, herrliche Landschaften sehen sowie Wind, Sonne und auch mal Regen spüren. Nach langer Fahrt schmeckt dann ein Stück Torte oder ein kühles Getränk besonders gut. Auch auf der diesjährigen Radtour konnte ich all das wieder ausgiebig genießen.

Zudem ergeben sich wieder einige sehr nette Begegnungen mit anderen Radreisenden:
• dem Rentner, der auf der gleichen Route Richtung Rügen unterwegs war und der sich viel mehr Zeit für die Reise lassen konnte,
• der jungen Dame, die bis Oktober die Ostsee mit dem Rad umrunden wollte,
• die beiden jungen Männer, die von Greifswald aus einen Wochenendausflug mit dem Rad nach Rügen internahmen,
• der Freiburger Radler, der sich auf seiner Radtour entlang der Ostsee sehr viel Zeit für die Beobachtung von Natur und Tierwelt ließ oder
• dem Duisburger, dem ich beim Frühstück in der Jugendherberge Burg Stargard begegnete und den ich zwei Tage später zufällig in der Heimat wieder traf.

Trotz langer Tagesetappen kam ich so nach elf Reisetagen rund 1.700 Radkilometern gut erholt wieder zuhause an. Wer Aktivurlaub mag und bisher noch keine mehrtägige Radreise unternommen hat, dem kann ich diese Urlaubsform nur empfehlen.

P.S. Auch wenn es viele nicht glauben: Rückenwind beim Radfahren gibt es manchmal auch!!!

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Menschliche Pannenhilfe

Geschrieben am 27.05.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Was ich vorgestern eigentlich schon berichtet hatte, als mich das System nicht mehr speichern lassen wollte.....

Auf dem Heimweg von der Arbeit begegnete ich einer alten Dame, die ihr Rad wegen eines Plattens schieben musste. Ich habe es mir vor langer Zeit angewöhnt, bei solchen Gelegenheiten zu fragen, ob ich helfen kann. Meist ist es nicht nötig, aber einmal habe ich einen völlig unterzuckerten Mann dadurch vor schwerwiegenden Konsequenzen bewahrt.
Vorgestern war eher zu befürchten, dass die Dame sehr erschöpft und mit Blasen an den Füßen nach Hause käme. Das konnte aber verhindert werden. Denn kaum standen wir gemeinsam auf dem Weg und hatten Pflaster ausgetauscht, weil der Platten nur durch Aufpumpen nicht zu beheben war, kam eine andere Dame, die Flickzeug im Gepäck hatte. In guter Zusammenarbeit haben wir den Schlauch geflickt und die Dame konnte weiter radeln.
Was dabei symptomatisch war und von der alten Dame mir gegenüber bemerkt wurde: Ihr war nur wenigen Personen und dann nur von Frauen Hilfe angeboten worden. Auch während wir noch nicht mit der eigentlichen Reparatur beschäftigt waren, radelten sehr viele Personen an uns vorbei, ohne überhaupt den Anschein zu erwecken, sich für die Situation zu interessieren.
Sicher: Irgendwann wird mal jemand anhalten. Aber warum ist die Chance so klein, warum kann das unter Umständen so lange dauern? Es war November als mir der Mann auffiel, der einfach auf dem Weg stand und nicht mehr weiter fuhr. Gewohnheitsmäßig fragte ich, ob ist helfen könne, aber er war nicht mehr in der Lage, darauf zu antworten. Wie viele Menschen waren vorher schon an ihm vorbeigefahren, ohne sich Gedanken darüber zu machen? Bei Wind und Kälte kurz bevor es dunkel wird?

Manchmal frage ich mich, welche geistige und moralische Haltung viele Radkolleg*innen haben, mit denen mich die Leidenschaft für das Radfahren verbindet. Darüber schreibe ich dann später mal was....

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Radurlaub

Geschrieben am 26.05.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Seit zwölf Jahren gehören ein bis zwei jährliche Radreisen zum festen Jahresprogramm. Mittlerweile bin ich kreuz und quer durch Deutschland geradelt, gleichwohl gibt es noch immer zahlreiche Ziele und Regionen, die ich unbedingt besuchen möchte. Auf dem heimischen PC wird die Route ausgearbeitet, auf’s Navi übertragen und los geht es. Ohne Vorbuchung und damit auch ohne Verpflichtung, abends irgendwo ankommen zu müssen. Abends wird dann eine Unterkunft gesucht: Hotel, Jugendherberge oder Pension.
Die diesjährige Frühjahrstour führte von Mülheim an der Ruhr nach Rügen. Wie immer begannen Entspannung und Erholung direkt auf den ersten Kilometern. Kein Stau, kein Stress beim Einchecken, keine Verspätungen. Einfach das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit für die Dauer der kommenden Tour.
Als Alleinreisender ist für mich der Weg das Ziel. Ein wenig „Kilometerfressen“, um sich dann abends ausgepowert auf ein leckeres Essen und kühles Bier zu freuen. Morgens ein gutes Frühstück und weiter geht es. Neue Landschaften, interessante Städte lassen sich vom Fahrradsattel aus bestens erkunden; zudem gibt es immer wieder nette Begegnungen mit anderen Radreisenden.

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Jetzt habe ich keine Lust mehr

Geschrieben am 24.05.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Ich habe eben viel geschrieben und zwischenzeitlich scheine ich abgemeldet worden zu sein. Nochmal schreibe ich das heute nicht. Pech!

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Sparen auf Kurzstrecken

Geschrieben am 22.05.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Direkt am 1. Tag des Stadtradelns hat mein Fahrrad die 100.000 km Marke „geknackt“. Der Drahtesel wurde dann auch ganz lieb gestreichelt, damit er noch viele weitere Kilometer durchhält.

Die langjährige Verbundenheit mit einem Rad regt natürlich ein wenig zum Philosophieren an: In den knapp zehn Jahren Fahrzeit wurde ein gutes Drittel der Strecke für Fahrten zur Arbeit und zum Sport sowie für Einkauf und Besorgungen zurückgelegt, also jährlich etwa 3.500 km.

Bei einem innerstädtischen Benzinverbrauch von 8-9 l und eine Benzinpreis von 1,30 € kostet der Autokilometer rund 10 Cent (Wartung und Versicherung mal außen vor gelassen).

Bei den typischen Kurzstrecken spare ich somit etwa 350 € im Jahr Spritkosten. Das ist nun kein Riesengewinn; würde aber beispielsweise die Urlaubskasse ganz nett entlasten oder in ein paar Jahren zu einem neuen Fahrrad verhelfen. Wer sich über das Portemonnaie vielleicht motivieren kann, sollte seine individuelle Ersparnis am Monatsende ins Sparschwein werfen. Auf diese Weise habe ich mir vor Jahrzehnten erfolgreich das Rauchen abgewöhnt.

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Schön war's

Bild Geschrieben am 21.05.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Ganz entgegen meiner Vermutungen hat mir die Pulk-Fährt von Mülheim nach Essen-Zollverein gut gefallen.
Sicherlich lag es auch am Wetter, aber viel auch an der heiteren und gelassenen Stimmung der Radler*innen. Außerdem war alles recht gut organisiert, sogar mit Verpflegung und den üblichen Warneesten des ADFC.
Durch das Gruppentempo und die Pause in Essen Stadtmitte kam mir die Fahrt sehr kurzweilig und überhaupt nicht anstrengend vor. (Das Foto habe ich in Essen kurz vor der Weiterfahrtbaufgenommen.)
Auf Zollverein war viel los - es wurde mindestens zweimal geheiratet. Zumindest sind mir zwei Brautpaare begegnet, für das eine hat die Musikband auch extra ein Stück gespielt. Ansonsten verlief sich alles nach einiger Zeit, bevor es geführte Touren für den Heimweg gab. Den habe ich selbständig angetreten und mir den Weg nach Ortskenntnis und Orientierung selber gesucht und dabeimauch überraschende Entdeckungen über Grünflächen und Parks in Essen gemacht.

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Tacho

Geschrieben am 20.05.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Seit gestern weiß ich genau, mi welchem Tempomich bei Regn und Gegenwind den RadSCHNELLweg entlang schleiche. Irgendwie übt so in Gerät Druck aus. Wieso Warnlicht eben schneller, muss ich doch jetzt auch schaffen.....
Ich habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass ich am liebsten in einem bestimmten Rhytmus fahre. Die Trampelgeschwindigkeit ist für mich entscheidend. Und die orientiert sich daran, dass ich früher immer ohne Gangschaltung gefahren bin. Eher gemütlich und (übertragen) in hohem Gang. Deswegen fahre ich ach nicht so gern in großen Gruppen, weil ich dann mein eigenes Tempo nicht finde. Mal sehen, wie es gleich bei der Auftaktsternfahrt nach Essen klappt.....

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Kann losgehen....

Geschrieben am 18.05.2017 von Brigitte Erd
Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mülheim/Ruhr
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

So, jetzt ist auch mein Kilometerzähler montiert. Der erste, den ich habe. Aber er wird mich nicht dazu bringen, jetzt extra viel zu fahren. Schließlich geht es darum, das Fahhrad als Alltagsverkehrsmittel zu nutzen. Und das hat nichts mit den gefahrenen Kilometern zu tun.
Bei der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" empfinde ich diese Kilometer-Hektik nicht so sehr wie beim Stadtradeln. Aber diese Aktion läuft auch mehrere Monate. Das Pensum, das manche Faher*innen sich beim Stadtradeln antun, würde für 4 Monate wahrscheinlich auch schwer zu leisten sein.
Dabei sein ist alles - das bin ich gern.

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Stadtradel-Start

Bild Geschrieben am 18.05.2017 von Ralf Krapoth
Team: Team68
Kommune: Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr

Übermorgen starten die Stadtradel-Wochen in Mülheim an der Ruhr und der Metropole Ruhr. Nicht ohne Eigennutz wünsche ich allen TeilnehmerInnen gutes Fahrradwetter sowie pannenfreie und sichere Fahrt.

Derzeit gehöre ich noch der Fraktion der Helmlos-Radler an. In der Regel ist es ja so, dass Eltern ihren Kindern gute Ratschläge geben. Letzte Woche war es allerdings umgekehrt, denn da empfahl mir unser in der Notfallambulanz eines Krankenhauses arbeitender Sohn dringend, beim Radfahren einen Helm zu tragen.

Der Sicherheitsaspekt des Helmtragens ist mir durchaus bewusst; gleichwohl gibt es immer wieder zig Gründe und Ausreden, auf den Helm zu verzichten. Die Empfehlung unseres Sohnes will ich denn in den kommenden Wochen aufgreifen und testen, ob und inwieweit sich autofreie Zeit und persönlich verordnete „Helmpflicht“ miteinander vereinbaren lassen.

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