STADTRADLER-STAR Blog: Aachen


Mal kurz um den Tagebau

Geschrieben am 10.07.2017 von Anton Brall
Team: Heiße Reifen
Kommune: Aachen

Das Highlight dieser letzten Woche der Stadtradeln Aktion war für mich eine Fahrradtour um den Indetagebau.
Eigentlich hatte ich mich verabredet, aber da das Treffen abgesagt wurde, während ich schon auf dem Rad saß, entschied ich mich, eine Fahrradtour zu machen. Nachdem ich Brand und Stolberg hinter mir gelassen hatte, fuhr ich eine zeitlang einfach planlos durch die vor mir liegenden Felder. Irgendwann erblickte ich ein Schild auf dem stand: “Düren: 10 Kilometer”. Da ich keinen genauen Plan hatte, wo Düren liegt, entschied ich mich nicht in die Stadt hineinzufahren, sondern bob nach Links ab, um langsam zurück zu fahren. Irgendwann sah ich vor mir einen riesigen Koloss von einem Bagger aus dem Boden ragen. Dieser Bagger streifte oben schon fast an den Wolken während er unten mindestens 100 Meter tief in dem Tagebau steckte. Da entschloss ich mich, noch “kurz” um den Tagebau zu fahren. Was ich nicht bedacht hatte, war, dass um den Tagebau herum starke Winde vobeisausen können. Der Weg von Aachen weg ging sehr leicht. Als ich dann aber abbog, um weiter am Tagebau vorbeizufahren, merkte ich, dass ich den Wind ein bisschen unterschätzt hatte. Meine Geschwindigkeit halbierte sich während ich immer langsamer wurde. Und als ich endlich den doch nicht ganz so kurzen Weg am Tagebau entlang geschafft hatte, und ich mich auf den Weg zurück nach Hause machen wollte, merkte ich, dass der Wind von vorne sogar noch stärker war. Da ich aber 40 Kilometer von zuhause entfernt war, hatte ich keine Wahl und biss mich durch.
Solche Fahrradtouren eignen sich auch immer hervorragend, um Dinge zu lernen. Ich habe zum Beispiel gelernt, dass es nicht die beste Idee ist, eine spontane, knapp 100 Kilometerlange Fahrradtour zu machen, wenn man keinen Proviant und nur einen Liter Wasser dabei hat. Trotzdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht.
Durch die Aktion Stadtradeln habe ich gelernt, dass es nicht schadet, auch einmal seine Freunde dazu zu bewegen, das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad zu fahren. Nicht nur, dass man sportlich aktiv ist, man ist auch an der frischen Luft und kann das gute Wetter genießen. Und vielleicht wird man sogar ein bisschen braun. Außerdem trifft man eventuell sogar interessante Menschen, mit denen man ins Gespräch kommen kann.

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Woche 3

Geschrieben am 10.07.2017 von Wiebke Mros
Team: CRITICAL MASS AACHEN
Kommune: Aachen

Meine Hoffnung auf besseres Wetter wurde nicht enttäuscht und so holte ich mein Rad gerne wieder aus dem Keller für die letzte Woche Stadtradeln. Neben den üblichen Strecken zur Uni und zum Einkaufen (mit den üblichen Zwischenfällen, ab und zu mal von rechtsabbiegenden geschnitten werden, zu eng überholt werden...) fuhr ich Mittwoch mit der Unirennradgruppe "mal eben" zum Rursee. Das "mal eben" waren immer noch 80km, aber ich war überascht, wie schnell man zum See kam. Teile der Strecke waren zur Zeit auch für Autofahrer gesperrt, da die Straße erneuert wurde, für uns Radler sehr willkommen, da bis auf Markierungen alles soweit fertig gestellt war und wir so die ganze Straßen für uns alleine hatten! Für unsere Mühen wurden wir mit einer landschaftlich schönen Strecke und tollen Ausblicken zum See belohnt. Einer meiner Gründe, dass es sich nicht lohnt, mit dem Rad zum Rursee zu fahren, da es viel zu lange dauert, wurde an diesem Tag auch wiederlegt: die Tour dauerte 3h, dann waren wir wieder zurück in Aachen! Klar ist das zu relativieren, da man mit dem Rennrad und in der Gruppe wesentlich schneller unterwegs ist, als mit Freunden auf dem Trekkingrad, aber selbst dann noch lohnt sich ein Tagesausflug. Insofern: wieder was gelernt!
Der Rest der letzten Woche Stadtradeln klang dann entspannt aus.

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Woche 3

Geschrieben am 09.07.2017 von Marc Blatter
Team: KaWo
Kommune: Aachen

Die Woche startete Montag morgens um 6:30 Uhr mit einer 40km Radtour, um diese Uhrzeit hat man die Staßen noch schön für sich alleine und es lässt sich sehr entspannt fahren, vor allem auf den eher abgeschiedenen Landstraßen für die ich mich entschieden hatte. Nach etwa der Hälft der Strecke fing es laut an zu knacksen, und ehe ich das Geräusch zuordnen konnte (im ersten Moment dachte ich ich hätte einen Stock überfahren oder mein Fahrrad wäre kaputt gegangen) rannten wenige Meter vor mir zwei ausgewachsene Wildschweine mit ihren auch nicht mehr so kleinen Frischlingen in vollem Sprint über die Fahrbahn. Das ganze passierte auf einem Anstieg weswegen ich keine Geschwindigkeit hatte und erstmal stehen blieb und abwartete ob da nicht noch ein paar Nachzügler kommen. Angesichts dessen was so ein Wildschwein einem Auto antun kann wollte ich mir lieber nicht vorstellen was es mit einem Fahrradfahrer ohne "Knautschzone" macht. Allerdings hatten die Wildschweine wahrscheinlich genauso viel Angst vor mir und sind deshalb mit so hohem Tempo abgehauen. Der Rest der Fahrt verlief ruhig und ich konnte entspannt die frühe Morgensonne und die frische Luft genießen.
An den drauf folgenden Tagen konnte ich diesen morgendlichen Ausflug immer wieder in den Beinen spüren wenn es einen Berg hinauf ging, oder ein anderer Fahrradfahrer überholt werden musste.
Der Rest der Woche war wieder perfektes Fahrradwetter und der Bus wurde wieder die ganze Woche links liegen gelassen, ein gelunger Abschluss der Stadtradel Aktion.
Samstags kamen auch meine neu bestellten Akkuleuchten für das Rennrad und wurden schon mal montiert, das heißt ich bin jetzt auch dafür gerüstet mit dem Fahrrad zur Uni zu düsen wenn es in ein paar Monaten morgens wieder dunkel ist!

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und schon fast vorbei

Geschrieben am 08.07.2017 von Simone Holzapfel
Team: Cariradler
Kommune: Aachen

und irgendwie ist mein dritter Beitrag verschwunden, vielleicht weil ich im Betreff stehen hatte: Vorteile des Autos" oder vielleicht war ich aber auch nur zu doof, meinen Beitrag richtig zu speichern. Wie auch immer, die dritte Woche ist jetzt so gut wie vorbei und die Zeit ohne Auto kann ausgewertet werden. Wenn ich mal von der Panne und meiner klatschnassen Abifeier meiner Tochter (an dieser Stelle hätte ich jetzt normalerweise das Auto vorgezogen, da es nicht sonderlich angenehm war, so nass bei einer Abendfeier zu erscheinen, vor allem, wenn man noch nicht im Besitz von Regenkleidung ist und somit auch die Unterwäsche schön nass war) war die Zeit mit dem Rad klasse und wird auch dazu führen, dass ich zukünftig weiter die Strecken mit dem Rad fahren werde. Insgesamt gesehen hatte ich das Gefühl, mehr dazu gewinnen an Lebensqualität. Besonders gut finde ich, dass ich immer schon an der frischen Luft war und die Bewegung auch so ganz nebenher passiert. Positiv überrascht war ich auch, wie gut es mit der Bahn ging. Es gab immer genügend Platz im Zug und auch die Aufzüge waren immer in Ordnung. Die drei Wochen gingen flugs um und mein Alltag wurde durch diese Aktion meistens verbessert und nur manchmal erschwert. Ein ganz gute Bilanz, finde ich.

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Meine zweite Woche

Geschrieben am 06.07.2017 von Katharina Nippgen
Team: CRITICAL MASS AACHEN
Kommune: Aachen

Hach, mist schon wieder so spät dran mit dem Bericht der letzten Woche.
Unter der Woche bin ich sehr viel mit meinem normalen Rad gefahren und hatte dadurch auch kürzere Wege, denn ich musste dann zum Teil nicht extra zum Kindergarten fahren. Am Wochenende kamen dann mehr km zusammen. Am Freitag waren wir rund 100 Leute bei der Critical Mass und fuhren die Strecke der Tour de France ab. Und von Samstag auf Sonntag waren wir mit dem Kindergarten im Auenland zelten. Und so ging es mit Sack und Pack mit Lastenrad und Anhänger voll bepackt ins Auenland. Ich staune immer wieder wieviel Kram man auf diese Art und Weise mit bekommt.
Ich bin dann nach der Arbeit mit meinem normalen Rad hinterher gefahren. Die Strecke war ganz angenehm, wenn es nur nicht in Strömen geregnet hätte...ich wurde dann zum 2ten Mal an diesem Tag durchnass. Leider musste ich dann auch wieder feststellen, dass ich meine Regenhose mal wieder imprägnieren sollte :(

Am Sonntag zog es uns dann erneut auf die Strecke der Tour de France. Wir nutzten die einmalige Gelegenheit die für Autos schon gesperrte Strecke ab zu fahren. Wir sind extra einen Umweg gefahren und sind der Strecke von Haaren bis zur Lütticher Straße gefolgt. Es war wunderbar ohne Autos. Endlich mal ohne Angst in der Stadt Radfahren. Denn an vielen Stellen in Aachen fährt sie mit: Die Angst "übersehen" zu werden!

Nachdem wir uns stundenlang die Werbekarawane angeschaut hatten, kamen endlich die Rennräder. Es war ein kurzer Augenblick und weg waren sie.

Zurück ging es dann durch den Wald, leider wieder mit Regen. Den hatten die Rennradfahrer offenbar mitgebracht. Denn zunächst war es in Aachen noch trocken gewesen.
Also wieder völlig durchnässt sind wir dann endlich zu Hause angekommen.

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Woche 2

Geschrieben am 03.07.2017 von Marc Blatter
Team: KaWo
Kommune: Aachen

Die zweite Stadtradel Woche war eher unspektakulär für mich. Viel Arbeit, viel Uni, und deswegen nicht viel Zeit zum Fahrrad fahren. Die üblichen Fahrten zur Arbeit, Uni und zum Einkaufen gabs natürlich trotzdem.
Am Samstag wurden dann die guten Vorsätze umgesetzt und ich fuhr trotz Regens mit dem Fahrrad nach Vaals einkaufen. Normalerweise hätte ich mich bei dem Wetter den Bus genommen, aber das schwerste war mal wieder nur den inneren Schweinehund zu überwinden. Als ich erst mal auf dem Sattel saß hat mir der Regen kaum noch etwas ausgemacht. Lediglich als ich in die Geschäfte rein bin durfte ich jedes Mal zwei Minuten warten bis ich wieder etwas durch meine Brille sehen konnte. Für diese Tour nahm ich seit langem mal wieder mein Stadtrad, etwas langsamer als das Rennrad, aber bei dem Wetter war ich sehr dankbar für die breiteren Reifen und die Schutzbleche (wie ich am nächsten Tag nochmal bemerken sollte). Abgesehen von einem etwas niedrigen Reifendruck war das gute Stück auch nach mehreren Wochen ohne Gebrauch wieder direkt startklar.
Am Sonntag ging es natürlich in die Stadt zur Tour de France, als ich losfuhr auch noch bei bestem Wetter. Kurz bevor die Fahrer dann kamen fing es natürlich an zu regnen, und auf dem nach Hause Weg wurde man gut nass (vor allem ohne Schutzbleche). Besonderst imposant fand ich dass so viele Aachener zu diesem Event selbst mit dem Fahrrad kamen. So voll habe ich die Fahrradwege hier noch nicht gesehen! Ein würdiger Abschluss für die zweite Stadtradel Woche!

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Woche 2

Geschrieben am 02.07.2017 von Wiebke Mros
Team: CRITICAL MASS AACHEN
Kommune: Aachen

Es gibt so Dinge, die ich solange aufschiebe, bis sie unvermeidbar sind. Reparaturen/Überholungen an meinem Rad gehören da definitiv dazu. Vor einigen Monaten habe ich meine Fahrradschlüssel verloren. Ich habe unter anderem ein Rahmenschloss an meinem Rad und für das hatte ich auch keinen Ersatzschlüssel mehr - geschweige denn einen Code zum Nachmachen. Also kam auf meine gedankliche Liste: Rahmenschloss abmontieren. Aber morgens vor der Uni oder abends spät nach dem Sport, nie hatte ich Lust, mich darum zu kümmern. Direkt zu Wochenbeginn wurde ich dann unsanft drauf hingewiesen, dass das Schloss noch da ist: bei meinen vielen Fahrten über Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster hatte sich das Schloss gelöst und Montag hatte ich es dann plötzlich zwischen den Speichen hängen - zum Glück schob ich das Rad da noch, sonst wäre das echt gefährlich geworden. Da es aber noch ein paar Kilometer zu mir nach Hause waren, hab ich mir in einem Geschäft etwas Klebeband besorgt, das Schloss notdürftig befestigt und zuhause dann endlich abgebaut (hat nur wenige Minuten gedauert, ich hatte eigentlich überhaupt keinen Grund das solange aufzuschieben). Zur Sicherheit und weil ich eh schon mal dabei war, zog ich dann auch noch alle weiteren Schrauben, an Sattel, Gepäckträger etc. fest, was sich als sehr gute Idee erwies, da sich einiges gelöst hatte. Am nächsten Tag fiel mir dann direkt positiv auf, wie wenig plötzlich klapperte, wenn ich mal wieder über holprige Strecken fuhr. Den Rest der Woche fuhr ich die üblichen Wege mit dem Rad: zur Uni, zum Einkaufen, zum Sport. Zu Beginn des Fahrradwochenendes stieß ich Freitagabend zur Critical Mass hinzu und fuhr da gemeinsam mit vielen anderen Radlern einen Teil der Strecke der Tour de France am Sonntag ab. Trotz des schlechten Wetters war ich am Samstag auch auf dem Fahrradtag und am Sonntag natürlich auch bei der Tour de France zum Zuschauen. Völlig durchnässt war ich danach aber auch froh, das Rad für diese Woche erst einmal wieder in den Keller zu stellen und auf besseres Wetter nächste Woche zu hoffen.

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Transport auf dem Fahrrad/Kaputte Straßen

Geschrieben am 02.07.2017 von Anton Brall
Team: Heiße Reifen
Kommune: Aachen

Die zweite Woche begann für mich mit einer Herausforderung. Da ich den ganzen Tag unterwegs sein würde, musste ich meine Posaune auf dem Fahrrad transportieren. Das wäre ja eigentlich kein Problem, wäre da nur nicht die Sperrigkeit des Instruments. Mit einer länge von über einem Meter ist es unmöglich, den Instrumentenkoffer sinnvoll an dem Fahrrad zu befestigen. Egal in welche Richtung man ihn auf dem Gepäckträger dreht, immer verhindert irgendwas den Transport. Legt man die Posaune in Richtung des Fahrrads auf den Gepäckträger, hängt sie hinten sehr weit über, was zur Folge hat, dass sich die Posaune nicht richtig befestigen lässt und das Fahrrad deutlich länger ist, und die Unfallgefahr stark erhöht ist. Legt man sie senkrecht zur Fahrtrichtung auf den Gepäckträger, ist das Fahrrad plötzlich so breit, dass man überall hängen bleibt und gegenfährt. Das tut weder den Autos in Aachen, noch meiner Posaune besonders gut. Am Ende war ein Rucksack, in dem ich die Posaune mit einem Spanngurt befestigte die beste Lösung. Damit bin ich sicher durch den Tag gekommen.
Am Dienstag habe ich mit dem Fahrrad einen neuen Geschwindigkeitsrekord (für mich) aufgestellt. Um von mir zuhause bis zum Hauptbahnhof zu kommen, braucht man mit dem Bus mindestens 40 Minuten. Mit dem Fahrrad schaffte ich es aber gegen Mittag in nur knapp acht Minuten. Da ist man selbst mit dem Auto nicht schneller. Am Mittwoch ist mir noch einmal klar geworden, wie schlecht der Adalbertsteinweg für Fahrräder wirklich ist. Auf dem Weg nach Brand hoch zur Josefskirche ist der mit dem Bus geteilte Fahrradweg bis auf ein paar Stunden am Tag zugeparkt, da dort Lieferverkehr erlaubt ist. Noch schlimmer sind aber die ampeln, die so geschaltet sind, dass man eigentlich an jeder ampel halten muss. Sollte man aber dann doch mal eine Ampel erwischen, ist die nächste garantiert wieder Rot. So braucht man zwischen fünf und zehn Minuten, bis man eine so kurze Strecke geschafft hat. Und die Rückfahrt ist noch schlimmer. Nicht nur, dass die Strecke mehr aus tiefen Schlaglöchern als aus Straße besteht, in diesen Schlaglöchern stecken auch noch lange Reihen an Silbernen Metallteilen, die einem fast die Reifen beim anschauen zerfetzen. Dort traf ich auch einen Studenten, dem grade sein Hinterreifen geplatzt war. Er hatte die Belastung durch die Fahrt einfach nicht mehr ausgehalten. Und wenn der Ärger über einen geplatzten Reifen noch nicht groß genug ist, passiert einem sowas immer genau dann, wenn man am weitesten von Zuhause entfernt ist. Er wohnte in Vaals, und war damit am anderen Ende der Stadt gestrandet. Weil ich nichts mehr vor hatte und eh in die gleiche Richtung musste, begleitete ich ihn ein gutes Stück nach Hause und wir unterhielten uns ganz nett. Dabei erzählte ich ihm von der Stadtradeln-Aktion. Weil er selber ein begeisterter Radfahrer ist, lud ich ihn sofort in mein Team ein, welchem er auch bald beitrat.

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Meine erste Woche

Geschrieben am 28.06.2017 von Katharina Nippgen
Team: CRITICAL MASS AACHEN
Kommune: Aachen

Die erste Woche ist rum und die zweite auch schon so halb. Und da fiel mir doch heute ein: Ich sollte villeicht auch mal einen Beitrag über meine bisherigen Erlebnisse schreiben!
Bisher bin ich meine üblichen km gefahren. Zum Kindergarten, zur Arbeit und zum Einkaufen. Das alles auf unserem Lastenrad.
Große extra Touren am Wochenende waren nicht drin. Mein Mann und ich haben nämlich zum ersten Mal am Cavemanrun in Valkenburg teilgenommen. Einem Hindernislauf durch Matsch, Modder und Wasser. Mein Muskelkater plagte mich bis heute.
Die Anreise nach Valkenburg haben wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht. Das klappte gut. Mit dem Rad erschien es uns doch etwas viel verlangt von unseren Körpern.

Am kommenden Wochenende werden bei uns mehr km anfallen. Wir werden im Auenland zelten. Und wie wir alle Sachen mitbekommen, dass seht ihr dann im nächsten Eintrag!

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Start in die zweite Woche

Geschrieben am 26.06.2017 von Simone Holzapfel
Team: Cariradler
Kommune: Aachen

Nach ein paar ruhigen Tagen mit dem Rad, die alle sehr unproblematisch und mit viel Freude am Rad fahren verliefen, sollte mich das Wochenende vor eine Herausforderung stellen. Unser Familienfest, was traditionell am Mitsommerwochenende in Bad Salzuflen stattfindet, wollte von mir mit dem Zug und dem Rad angefahren werden. Eigentlich schon ein wenig bescheuert, da es noch Plätze in dem Familienauto gab und ich deutlich mehr Zeit und Geld aufbringen musste. Aber vorgenommen ist vorgenommen und so habe ich mich auf den Weg gemacht. Tatsächlich verlief der Weg mit dem Zug und dem Rad ganz einfach. Mühelos war jeder Zug zu erreichen und es gab genug Platz für das Rad bis dann der Sonntag kam und ich mich zu unserem Standort der Menschenkette aufmachen wollte. Laut Reiseplan wäre ich um kurz vor zwei dagewesen, aber die belgische Bahn machte einen Strich durch die Rechnung, da sie zwar mich, aber nicht das Rad mitnehmen wollten. Kurzerhand habe ich mit meiner Familie entschieden, einen anderen Standpunkt anzufahren. Das hat dann alles gut geklappt und mit dazu beigetragen, dass ich meinen Kilometerschnitt gut aufstocken konnte.

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Woche 1

Geschrieben am 25.06.2017 von Wiebke Mros
Team: CRITICAL MASS AACHEN
Kommune: Aachen

Die erste Stadtradelwoche ist fast vorbei und trotz der Hitze kamen bei mir einige Kilometer zusammen. Meine Woche startete unspektakulär mit Touren zur Uni und zum Einkaufen - Wege, die ich eigentlich immer auf dem Rad zurücklege, weil ich auf diese Art wesentlich flexibler und schneller von A nach B komme. Apropos von A nach B, neben privaten Fahrten, fahre ich auch dienstlich Rad: als Fahrradkurier bei CLAC. Bei sommerlichen Temperaturen (gegen Schweißausbrüche beim Kunden hatte ich ein Handtuch dabei, was bei dieser Hitze jedoch nur bedingt half) brachte ich diverse Dinge, wie Wasserkästen und Einkäufe, durch Aachen.
Dankbar war ich jetzt am Wochenende, als es etwas kühler wurde und die steife Brise hat mich sehr an meine Heimat in Norddeutschland erinnert. Diese Woche bin ich außerdem zum ersten Mal bei einem Triathlon (als Einzelstarter und nicht in der Staffel) gestartet: in und rund um den Blausteinsee fand heute der Indeland Triathlon statt. Der Wind hat es uns Sportlern auf der Radstrecke nicht einfach gemacht und umso glücklicher war ich am Ende im Ziel anzukommen!
Diese Woche hat mir mal wieder gezeigt, wie vielseitig Fahrräder sind: mit Lastenrädern kann man auch große, schwere Sachen transportieren, mit einem TrekkingRad kommt man entspannt zur Arbeit, zum Einkaufen etc. und mit einem Rennrad kann man lange Touren in Aachens Umgebung machen und sich, wen man will, auch richtig verausgaben.

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Woche 1

Geschrieben am 25.06.2017 von Marc Blatter
Team: KaWo
Kommune: Aachen

Die erste Stadtradel Woche startet wunderbar mit einem Paket, darin ein neuer Sattel für mein Stadt Rennrad. Leider bin ich morgens etwas in Eile und kann den Sattel nicht vor der Arbeit montieren. Deshalb wird nach der Arbeit ein kleiner Umweg nach Hause gefahren um den Sattel zu montieren bevor es weiter zum Einkaufen geht. Normalerweise fahre ich eher mit dem Stadtrad zum einkaufen, allerdings brauche ich nur ein paar Kleinigkeiten und der neue Sattel muss getestet werden, deswegen gehts mit dem Rennrad einkaufen, und sehr schnell stellt sich heraus dass sich die Investiton gelohnt hat.
Am Abend als es abgekühlt hat gibt es noch ein paar Kilometer mit einer kleinen Runde in die fahrradfreundliche Niederlande.
Den Rest der Woche wird das Fahrrad weiterhin genutzt um zur Arbeit, zur Uni und in die Stadt zu kommen. Sonderlich viele Kilometer sammeln sich dabei aber nicht an.
Am Samstag morgen ging es zum Brunchen in die Stadt, auf dem Rückweg wurde einmal ausgetestet wieviel schneller man mit dem Fahrrad eigentlich ist gegenüber Buss und Bahn. Startpunkt war das Driescher Gässchen und Endstation in der Nähe der Bushaltestelle Auf der Hörn. Bei gleicher Startzeit gegenüber der 33 war ich gute 5 Minuten früher am Ziel, Trotz des Anstieges.

Summa summarum eine prima erste Woche mit herrvoragendem Wetter fürs Fahrrad fahren.

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Die heißeste Woche des Jahres

Geschrieben am 25.06.2017 von Anton Brall
Team: Heiße Reifen
Kommune: Aachen

Als ich am Anfang der Woche auf den Wetterbericht geschaut habe, bekam ich erstmal einen kleinen Schock. Jeden Tag der Woche über 30° Celsius sind ungefähr 30° mehr als letztes Jahr im Juni. Außerdem ist man in Aachen auf solche Temperaturen nicht vorbereitet. Wenn der Asphalt schmilzt und der Boden Lava ist, verwandelt sich die Stadt in einen Ort, an dem sich nur noch ein Zeitlupe bewegt wird. Zwischen elf Uhr morgens und sechs Uhr Nachmittags huschen die, die wirklich durch die Stadt müssen, langsam von Schatten zu Schatten. Als ich mich dann am Montag um 10 Uhr aufmachte, um zur Arbeit zu fahren, blieb mir erstmal kurz der Atem stehen. Nachdem ich den ersten kleinen Schweißausbruch überstanden hatte, schwung ich mich auf mein Fahrrad und radelte los. Der Fahrtwind trug stark zur Kühlung bei, und als ich die Stadt einmal durchquert hatte, und ich an meinem Ziel angekommen war, wurde ich kurz von der Hitze erschlagen. In den zwanzig Minuten Fahrtzeit war die Temperatur bestimmt um 5° gestiegen und ich stand in der knallenden Sonne. Ein Schweißausbruch wie die Niagarafälle war die Folge. Zm Glück haben wir auf der Arbeit einen Ventilator, der dabei half, auf eine ertragbare Temperatur abzukühlen.
Von da an schloss ich mich dem Rest der Bewohner Aachens an und vermied es zwischen neun und sieben Uhr mit dem Fahrrad zu fahren oder mich überhaupt zu bewegen. Der Rest der Woche verlief super. Ich fuhr jeden Tag zwischen 15 und 30 Kilometern mit dem Rad und genoß dabei das schöne Wetter und die frische Luft. Und solange es in Aachen nicht in Strömen regnet (das soll ja schon ein oder zweimal vorgekommen sein, hat man mir gesagt) oder ein Sturm über die Stadt hinwegfegt, ist das Fahrrad einfach das beste Farzeug.

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Die ersten Tage als Radelstar

Geschrieben am 22.06.2017 von Simone Holzapfel
Team: Cariradler
Kommune: Aachen

Bei schönstem Wetter ging es los, die Zeit ohne Auto. Für mich, die ich aus Belgien komme, nicht gerade eine alltägliche Entscheidung, das Rad zu nutzen. Aber es hat mich gereizt zu erfahren, inwieweit ein leben auf dem Land mit dem Rad möglich wäre. Mit einem supertollen neuen Rad sollte es kein Problem sein, diese Zeit zu organisieren. Dann aber kam die Rückfahrt. Nach 4 km ging plötzlich und ganz schnell die Luft raus. Es war bereits 21.00 Uhr und da stand ich dann da auf der Monschauer Straße, noch 10 km entfernt von zu Hause. Das Rad lies sich auch nicht schieben und um es zu tragen, war es zu schwer. Also habe ich notfallmäßig meine Familie angerufen, die aber alle erst ein mal nicht an ihr Handy gingen. Auf meine jüngste Tochter war dann aber doch Verlass und so konnte mein Mann mich und das Rad holen kommen. In Anbetracht der Zeit bin ich dann auch mit dem Auto gefahren und bin nicht noch die Strecke gelaufen. Schon am ersten Tag habe ich somit mein Vorhaben gerissen und habe das Auto dankbar genutzt.
Der zweite Tag fing dann wieder gut an, (dank der Hilfe meines Mannes, lief mein Rad wieder) und ich konnte die Wege ohne Pannen fahren.
Auch die Zugfahrt mit dem Rad nach Gladbach lief problemlos, sogar viel besser als erwartet und so kam ich ganz entspannt und ohne nervige Parkplatz an der Hochschule an.
Tag drei war dann gar nichts erwähnenswertes passiert. Alles prima, vor allem da es bei dem Wetter nicht nötig war, sich in ein Auto zu setzen.
Aber der erste Tag wären auch ohne meine familiäre Unterstützung schwer gewesen.

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