STADTRADLER-STAR Blog: Hohenbrunn im Landkreis München


Abendausflug zum Hohenbrunner Rundwanderweg

Bild Geschrieben am 23.07.2017 von Gisela Pfaller
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Nicht nur zum Laufen zu empfehlen....

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Stadtradeln - Teilnehmer für nächstes Jahr gesucht.

Geschrieben am 23.07.2017 von Gisela Pfaller
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Zugegeben - wegen des schönen Wetters habe ich auch Umwege ausprobiert. So über den Zacherlweg nach Taufkirchen und Furth. Über die Kugleralm und den Perlacher Forst zum Isarradweg, dann zum Odeonsplatz - sind 26 km einfach, aber auf Teerstraßen ohne Ampeln, so dass ich nur eine halbe Stunde länger als auf dem direkten Weg durch die Stadt gebraucht habe. Aber mit weniger Luftverschmutzung. Zweimal war ich am Riemer See beim Schwimmen, der mit dem Rad gut zu erreichen ist (10 km). Falls jetzt jemand es selbst ausprobieren möchte, kann sich gerne an mich wegen der besten Wege in die Stadt wenden. Im nächsten Jahr sind richtige Umsteiger vom Auto aus Rad gesucht. Einfach die verkrusteten Gewohnheiten ändern. Sie werden sehen, dass Rad fahren gut tut. Einfach klein anfangen - dann steigern.

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Stadtradeln - Leider schon wieder zu Ende

Geschrieben am 23.07.2017 von Gisela Pfaller
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Rund 760 km gefahren - nicht im Urlaub, sondern im Alltag. 60 km mit meinem Rennrad und 700 km mit einem normalen City-Bike mit 7-Gang -Nabenschaltung.

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Das war Stadtradeln 2017

Bild Geschrieben am 16.07.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Schneller als gedacht sind die drei Stadtradeln-Wochen wieder zu Ende. Immerhin 399,9 Radlkilometer hat mein GPS-Logger gemessen . Einkaufen, mit und ohne Lastenanhänger, Besorgungen, Kundenbesuche, Sitzungen, Veranstaltungen, Tagungen, kulturelle Unternehmungen. Beruflicher, politischer, familiärer Alltag. Keine einzige Fahrradtour in diesen drei Wochen. Wenn das Wetter geeignet war, fehlte die Zeit. Insofern bildet mein Ergebnis des diesjährigen Stadtradelns meine ganz normalen sommerliche Mobilität ab. Ein Auto habe ich auch sonst nicht.

Im Urlaub werden wir, wie jedes Jahr, mit dem Fahrrad verreisen. Da kommen dann wieder etliche hundert Kilometer am Stück zusammen. Ich freu' mich drauf und wünsche allen einen schönen Sommer!

Bis zum nächsten Jahr!

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Seitenabstände

Bild Geschrieben am 15.07.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Oft fühlen sich Radfahrerinnen und Radfahrer vom Autoverkehr seitlich bedrängt. Wer sich auskennt und selbstbewusst fährt, kann Risiken vermeiden.

Radlern wird ein Mindestabstand von etwa 50 cm zum rechten Fahrbahnrand empfohlen. Erstens gibt es in Ortschaften ganz am Rand häufig Gullis, oft auch Fahrbahnschäden, zweitens sollte man auch nach rechts hin noch etwas Platz für Ausweichmanöver haben, ohne gleich an der Bordsteinkante oder auf der Bankette zu landen. Autos halten in der Regel den gleichen Randabstand. Zu parkenden Autos sollte der Abstand 80 cm bis 1 Meter betragen, um nicht unversehens Opfer sich öffnender Fahrzeugtüren zu werden. Autos müssen beim Überholen von Radlern einen Seitenabstand von 1,5 Metern halten.

Addieren wir nur einmal 50 cm Abstand zum Fahrbahnrand, 50 cm Breite des Fahrrades und 1,5 Meter Abstand des überholenden Autos zum Radfahrer, dann sind das zusammen 2,5 Meter Abstand eines überholenden Autos zum Fahrbahnrand und das geht nicht mehr auf der gleichen Spur. Das bedeutet aber, dass ein Radfahrer, der sich regelkonform verhält, auf vielen Straßen ganz einfach nicht überholt werden kann, ohne dass das Auto die Gegenfahrbahn nutzt. Und es ist für die Sicherheit des Radfahrers auch entscheidend, den Abstand nach rechts einzuhalten, um nicht an den Rand gedrängt zu werden.

Natürlich sollten Radfahrer den von hinten kommenden Verkehr nicht unnötig behindern. Es ist ihnen aber auch nicht zuzumuten, ständig am Rand anzuhalten oder kleine Parklücken auszunutzen, um Autos vorbeizulassen. Ich mache das in der Regel so, dass ich meine Fahrspur behaupte, wenn das für meine Sicherheit nötig ist, und dass ich bei gleichbleibender Geschwindigkeit etwas weiter rechts fahre und überholungswillige Autos vorbeiwinke, wenn das für mich gefahrlos geht. Auch hierbei bringt mein Rückspiegel einen enormen Sicherheitsgewinn.

Bei Gegenverkehr regelt § 6 Abs. 1 S.1 der Straßenverkehrsordnung: "Wer an einer Fahrbahnverengung, einem Hindernis auf der Fahrbahn oder einem haltenden Fahrzeug links vorbeifahren will, muss entgegen kommende Fahrzeuge durchfahren lassen." Daran sollten auch wir Radler uns halten und wenn nötig in eine Parklücke ausweichen, um den Gegenverkehr vorbeizulassen.

Radfahren ist aktive Teilnahme am Straßenverkehr und ich finde es wichtig, sich verkehrsgerecht zu verhalten und die Regeln zu kennen und zu beachten. Das erhöht die Sicherheit und vermeidet Konflikte.

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Tagestouren

Bild Geschrieben am 08.07.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Unser Wohnort im Südosten von München ist ein idealer Ausgangspunkt für vielfältige Tagestouren. Nach Süden zu bleibt es lange Zeit ziemlich eben bis zu der Gegend um den Tegernsee, im Osten gelangt man bald in hügelige Moränenlandschaft mit weiten Ausblicken und hübschen Tallandschaften, im Westen gibt es große Wälder, den Perlacher Forst und den Forstenrieder Park, dann das Isartal und danach die Höhenrücken zwischen Isar und Starnberger See und zwischen Starnberger- und Ammersee. Bei klarem Wetter öffnet sich immer wieder einmal der Blick auf das Alpenpanorama und es gibt genügend ruhige Strecken, wo man abseits vom Autoverkehr ungestört über die Dörfer fahren kann. Gelegentlich ist eine Autobahn zu überqueren, wo sich an schönen Sommerwochenenden in endloser Schlange die Autos der Erholungssuchenden stauen. Dabei wäre es so einfach, gleich vor der Haustür aufs Rad zu steigen und hinaus zu fahren, frei und unabhängig.

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Fahrradland statt Autoland

Bild Geschrieben am 06.07.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Gestern, am Mittwoch, war die stellvertretende Bundesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Bernadette Felsch, zu Gast beim Kreisverband der Grünen im Landkreis München und berichtete über die Situation des Radverkehrs in Deutschland und in anderen Ländern. Auf der Fahrt von zu Hause zur Veranstaltung im Eine-Welt-Haus in der münchener Innenstadt gab es wieder einmal die aktuellen Verhältnisse zu besichtigen. Die Rush-Hour ist nur etwas für hartgesottene Stadt-Radler. Fehlende Radwege oder zu enge Trassen, abenteuerliche Wegführungen über dicht befahrene Kreuzungen - fahrradfreundliche Infrastruktur sieht anders aus. So, wie in Holland zum Beispiel, wo es breite Fahrradtrassen und sinnvoll ausgebaute Kreuzungen gibt, manchmal auch kreuzungsfreie Fahrradwege mit Brücken und Unterführungen und große Fahrrad-Parkhäuser an wichtigen Bahnstationen.

Eine Erkenntnis aus fahrradfreundlichen Ländern mag mache überraschen: In diesen Ländern sind die Autofahrer für gut ausgebaute Radwege, auch wenn mal Platz dafür geopfert werden muss. Denn je mehr Menschen das Rad und den ÖPNV benutzen, statt des individuellen Autos, umso weniger Stau gibt es für die verbleibenden Autofahrer und umso besser kommen alle voran, weil man einander nicht stört.

Bei uns ist es noch ein weiter Weg, bis umweltfreundliche Mobiltät im allgemeinen Bewusstsein und bei den Investitionen von Bund, Ländern und Kommunen den Rang erhät, der ihr eigentlich zusteht. Arbeiten wir daran!

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Radfahrer absteigen?

Bild Geschrieben am 05.07.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Das Zusatzschild "Radfahrer absteigen" ist, wo immer es aufgestellt wird, ein absolutes Ärgernis. Radfahrerinnen und Radfahrer haben, ebenso wie Autolenker, das Bedürfnis, zügig auf geeigneten Trassen voranzukommen und wollen nicht auf einen Weg geführt werden, den sie plötzlich nur noch schiebend fortsetzen können. Häufig findet man dieses Schild an Engstellen, aber da ein schiebender Radfahrer ein breiteres Hindernis darstellt, als einer, der im Sattel sitzt, werden Ärger und Unsinn nur noch größer.

Völlig richtig schreibt Bernd Sluka vom VCD: "'Radfahrer absteigen' ist die in Blech gestanzte Ausrede der zuständigen Verkehrsbehörde oder auch mal einer unzuständigen Baufirma. Sie wird dann verwendet, wenn die Anlagen, auf die man den Radverkehr gelockt hat, für ihn tatsächlich ungeeignet sind. Statt sinnvolle Alternativen anzubieten, wird dann "Radfahrer absteigen" aufgestellt. Denn am einfachsten ist es dann natürlich, wenn die Radfahrer keine Radfahrer mehr sind und sich in Fußgänger verwandeln. Das Problem ist damit nicht beseitigt, aber möglicherweise die Verantwortung auf die Radfahrer abgewälzt." - In einem sehr empfehlenswerten Artikel zeigt er in Wort und Bild das Grundproblem und einige besonders widersinnige Verwendungen dieses Zeichens auf. Lesen Sie hier: http://bernd.sluka.de/Radfahren/absteigen.html

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Meine 1. Radlwoche Teil 2

Geschrieben am 04.07.2017 von Gisela Pfaller
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Bei nicht ganz so schönem Wetter fahre ich jeden Tag auf dem kürzesten Weg in die Innenstadt. Wegen der hohen Schadstoffbelastung entlang der vielbefahrenen Straßen wähle ich wenn irgend möglich Nebenstraßen aus. Ich muss nur ca. 3 km von 15 km auf Hauptstraßen fahren. Dies ist für mich die Rosenheimer Straße. Dort stehen die Autofahrer morgens im Stau. Auf den Radwegen wäre für alle noch viel Platz! Die verschiedenen Routen, die ich im Lauf der Zeit ausprobiert habe sorgen täglich für Abwechslung. Die Aktion Stadtradeln hat mich motiviert, ganz neue Strecken auszuprobieren. So lerne ich München besser kennen. Auf dem Rad kann man die Stadt und die Natur hautnah erleben - kein Vergleich zum Auto, wo man abgeschottet von seiner Umwelt viel zu schnell unterwegs ist. Die Langsamkeit auf dem Rad ist dagegen ein Genuss!

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Meine 1. Radlwoche Teil 1

Geschrieben am 03.07.2017 von Gisela Pfaller
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Nachts von der Radlnacht aus München zurückgefahren und nach Mitternacht die ersten 16 Kilometer gesammelt. Mit dem Rad erspart man sich nachts und auch sonst das nervige Warten auf die S-Bahn und rollt entspannt in einer warmen Sommernacht nach Hause. Der Auftakt zum Stadtradeln in Höhenkirchen am nächsten Vormittag war verregnet, aber dennoch ein schönes Gemeinschaftgefühl mit den anderen Teilnehmern am Ziel bei Regen ein (Frei-)Radler unter einem Sonnenschirm zu trinken. Am Dienstag erwischte mich der Regen - sogar mit Hagel - abermals. Ich finde es auch schön auf dem Rad das Wetter hautnah zu spüren. Schließlich kann man sich zuhause umziehen und man hat das Gefühl es geschafft zu haben. Der Mensch sehnt sich doch auch danach, Herausforderungen zu erleben und aus dem Alltag auszubrechen. Das alles kann man beim Radfahren haben.

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Müchner Radlnacht - ein einzigartiges Erlebnis

Bild Geschrieben am 03.07.2017 von Gisela Pfaller
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Als Einstieg nahm ich am Samstag vor einer Woche an der Münchner Radlnacht teil. Unbehelligt vom Autoverkehr fuhren wir einen 16 km-Rundkurs - nur für Radler. Eine Demo für den Radverkehr. Was mir Hoffnung gibt war die Teilnehme von vielen jungen Menschen. Ich hoffe, dass sie erkannt haben, dass ein möglicht großes und PS starkes Auto - im schlimmesten Fall ein SUV oder ein Geländewagen - kein Statussymbol ist. Viel einfacher und eleganter kann man sich in der Stadt auf dem Fahrrad bewegen ohne die Luft zu verpesten.

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Zu viele Unfälle mit Rechtsabbiegern

Bild Geschrieben am 29.06.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Viel zu oft lesen wir in der Zeitung, dass wieder eine Radfahrerin oder ein Radfahrer von einem rechts abbiegenden Fahrzeug erfasst und verletzt oder gar getötet wurde. Jeder solche Fall ist einer zu viel. Der Grund für solche Unfälle ist meistens, dass ein LKW-Fahrer den Radler nicht gesehen hat, trotz zusätzlicher Spiegel für den "toten Winkel". Aber auch mit PKW kann es zu gefährlichen Kollisionen kommen.

Die wichtigste Maßnahme gegen dieses Risiko liegt im Straßenbau. Radwege und Radfahrstreifen müssen so geführt werden, dass sich die Radfahrer an Kreuzungen im Sichtfeld des Fahrzeuglenkers bewegen und nicht eng neben dem LKW, wo sie leicht übersehen werden. Dabei müssen diese Wege zugleich so gestaltet sein, dass die Radler nicht unnötig an zügigem Fahren gehindert werden. Die Regelwerke für den Straßenbau kennen solche Lösungen und es ist an der Zeit, sie überall zu realisieren.

Als Radfahrer ist es überlebenswichtig, an Kreuzungen auf den Abbiegeverkehr zu achten. Mir hilft dabei ein Rückspiegel und ich habe es mir zur Regel gemacht, beim Einfahren in eine Kreuzung immer auf die Blickrichtung der KFZ-Lenker zu achten und nach Möglichkeit Blickkontakt zu suchen..

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Kleine und größere Transporte

Bild Geschrieben am 26.06.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

"Aber wenn ihr etwas zu transportieren habt?" fragen uns immer wieder Leute, die erfahren, dass wir ohne Auto leben. Für die wenigen Transporte, die wir wirklich zu erledigen haben, würde sich die Anschaffung eines Autos niemals lohnen. Die alltäglichen Einkäufe passen meist in Fahrradtaschen, für die Fahrt zum Bauernmarkt, zum Getränkehändler und für den großen Wocheneinkauf nehme ich den Fahrradanhänger, in dem sich bei Bedarf auch mal größere Sachen transportieren lassen. Und was wirklich zu groß ist für Fahrrad und Anhänger, das lassen wir uns liefern. Der Aufpreis dafür ist im Vergleich zu den Kosten eines Autos immer noch verschwindend gering.

Wenn man einfach grundsätzlich kein Auto benutzt, wie wir das ganze Jahr über und wie die STADTRADLER-Stars in diesen Wochen, dann fallen einem auch kreative Lösungen für Transporte ein.

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Intermodales Vorspiel

Bild Geschrieben am 24.06.2017 von Wolfgang Schmidhuber
Team: AGENDA 21 Hohenbrunn
Kommune: Hohenbrunn im Landkreis München

Morgen geht es wieder los mit dem STADTRADELN und ich freu' mich schon drauf. Ich habe mich, wie schon im letzten Jahr, wieder als "Stadtradler-Star" gemeldet, das heißt, ich werde während der ganzen Aktionsdauer kein Auto von innen sehen, was in meinem Fall nicht sehr schwierig ist, denn ich habe noch nie eines gehabt. Man lebt anders ohne Auto, muss sich vielleicht auch in der Wahl von Wohnort und Arbeit danach richten, aber wenn man sich einmal entschieden hat, geht das.

Ein neues Schlagwort, das ich seit dem letzten STADTRADELN in meinen Wortschatz aufgenommen habe, heißt "intermodale Mobilität". Das bedeutet, dass man auf dem Weg vom Ausgangspunkt zum Ziel mehrere unterschiedliche Verkehrsträger nutzt. Bei mir ging das heute so: Mit dem Faltrad zum S-Bahnhof im Vorort, mit der S-Bahn ohne Fahrradticket, weil das ein Faltrad nicht braucht, zum Münchener Hauptbahnhof, mit dem ganz klein gefalteten Rad in der vollen U-Bahn einige Stationen weiter und die letzten zweieinhalb Kilometer zu einem Tagungsort in München-Neuhausen wieder mit dem Rad. Einige Stunden später per Rad einige Kilometer weiter zu einem Straßenfest in Schwabing, danach noch zu Freunden im Uni-Viertel und am frühen Abend durch die belebte Stadt ins Zentrum und mit der S-Bahn vom Marienplatz aus wieder hinaus in den Vorort. Ich genieße es sehr, immer wieder einmal so per Fahrrad in "meiner" Stadt unterwegs zu sein.

Der Münchner Verkehrsverbund (MVV) hat begonnen, diese Intermodalität auch für Leute zu ermöglichen, die kein eigenes (Falt-)Fahrrad zur Verfügung haben. An vielen Stationen in der Stadt gibt es inzwischen Leih-Fahrräder und das System soll Schritt für Schritt ins Umland ausgeweitet werden. Es ist zu wünschen, dass sich viele Gemeinden im Landkreis diesem System anschließen, um ihren Besucherinnen und Besuchern ein einfaches Vorankommen "auf der letzten Meile" zu ermöglichen. Das mindert dann auch den Autoverkehr im Ort, über den alle klagen.

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