STADTRADLER-STAR Blog: Stuhr


Reisschalenfeuerung

Geschrieben am 14.06.2017 von Christian Strauß
Team: Offenes Team - Stuhr
Kommune: Stuhr

Liebe Stadtradler,
bei der Recherche im Internet bin ich auf folgenden Link gestoßen:https://www.e-wie-einfach.de/media/pdf/FirstClimate_Projektdatenblatt_Nachhaltige_Energie_Ziegelproduktion_Brasilien.pdf
Demnach gibt es in Brasilien Projekte, die Feuerungsenergie für die Ziegelproduktion aus Reisschalen, also landwirtschaftlichen Abfallprodukten, die keine Verwendung mehr finden, gewinnen. Dies wird positiv betrachtet, da CO2 Emissionen reduziert werden, erhöhter Personalbedarf erforderlich wird und zusätzliche Jobs in der Logistik entstehen. Da ich nun Teile von Brasilien dank familiärer Beziehung kenne, stelle ich mir folgende Frage:
Brasilien muss derzeit über 200 Mio. Menschen mit Energie versorgen. Entwicklungstechnisch ist Brasilien ein Schwellenland, es besteht für große Teile der Bevölkerung Nachholbedarf in fast allen Bereichen. Die als positiv beschriebenen Wirkungen der Reisschalenfeuerung werden die Energie und damit die Produktion verteuern, folglich wird die Entwicklung gebremst und letztlich führt dies zum Verlust von Arbeitsplätzen. Im Ergebnis werden die Probleme verfestigt, die es zu beheben gilt.. Funktionieren kann dies nur durch eine Subventionierung, d.h. dann aber im Umkehrschluss, dass weiteres Kapital der Entwicklung entzogen wird.
Das gilt wohl für alle Schwellen- und Entwicklungsländer. Insbesondere bei steigender Bevölkerung wird die Verteuerung von Energie die Entwicklung bremsen.
Was meint Ihr darüber?
Gruß
Christian

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Auswertung

Geschrieben am 11.06.2017 von Christian Strauß
Team: Offenes Team - Stuhr
Kommune: Stuhr

Liebe Stadtradler
Ich hatte nun versprochen auszuwerten, wie groß der Zeitvorteil bei Nutzung des Fahrrads ist. Da wir das Auto schon vor vielen Jahren abgeschafft haben, habe ich den Zeitvorteil gegenüber der Nutzung des ÖPNV ermittelt. Dieser ergibt sich aus dem Vorteil des nicht umsteigen müssen und daraus, dass man mit dem Rad direktere Strecken fahren kann als mit Bus oder Bahn, die natürlich dem Linienverlauf folgend Umwege fahren.
Im Ergebnis ist für den gestrigen Tag, aufgrund der Vielzahl der kurzen Strecken, ein Zeitvorteil von über einer Stunde festzuhalten. Und dies bei einer Gesamtstrecke von knapp über 20 km. Dabei handelt es sich um Bremen und nicht um eine ländlicher Gemeinde.
Gruß Christian

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Zeitvorteil

Geschrieben am 10.06.2017 von Christian Strauß
Team: Offenes Team - Stuhr
Kommune: Stuhr

Liebe Stdtradler,
Heute geht es nicht um die gefahrenen Kilometer, sondern darum, ob ich mit dem Rad nicht auch schneller bin als mit anderen Verkehrmitteln. Es stehen mehrere Kurzstrecken auf der Agenda, d.h. bis ca. 5 km. Alles innerhalb der Stadt. Werde dann Morgen ausrechnen und berichten, ob sich das Radeln auch in dieser Hinsicht bewähren wird.
Gruß Christian

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Donald Trump

Geschrieben am 03.06.2017 von Christian Strauß
Team: Offenes Team - Stuhr
Kommune: Stuhr

Hat vor zwei Tagen beschlossen, dass die Vereinigten Staaten nicht mehr das Pariser Klimaschutzabkommen umsetzen werden. Ist das nun der Einstieg in den Austieg der CO2 Reduzierung? Erinnert Ihr Euch an mein Eingangsstatement? Umweltschutz ist zu wichtig um ihn nur dem Gesetzgeber zu überlassen! Ob wir Fortschritte und Ziele erreichen hängt doch mehr vom Verhalten jedes Einzelnen ab, als von Verträgen die, wie wir gerade erleben, über Nacht zur Disposition gestellt werden können. Auch mittels Stadtradeln haben wir die Möglichkeit Einfluss zu nehmen und eine Antwort zu geben. Umweltschutz ist votangig ein persönlicher Job. Ich möchte sicher nicht, dass Donald Trump meinen Job macht, weder beim Stadtradeln, noch im Rathaus, noch zuhause, noch sonst irgendwo.
Lassen wir uns nicht beeindrucken, sondern radeln weiter die Kilometer.
Gruß Christian

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Die dunkle Seite des Stadtradels

Bild Geschrieben am 01.06.2017 von Christian Strauß
Team: Offenes Team - Stuhr
Kommune: Stuhr

Nicht Darth Vader, sondern ein junger Mann mit Handy hat mich gestern zu Fall gebracht. In Bremen auf der Bahnhofstraße läuft ein junger Mann, den Blick starr auf sein Handy gerichtet, quer über Fuß- und Radweg. Ausweichen war nur schlecht möglich, es gab Bodenkontakt. Es ist aber nichts weiter passiert, der junge Mann hat sich entschuldigt, Mensch und Maschine wurden nur geringfügig beschädigt. Es geht natürlich weiter!

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Radschulwegplan BW

Geschrieben am 31.05.2017 von Christian Strauß
Team: Offenes Team - Stuhr
Kommune: Stuhr

Liebe Stadtradler,

hier gibt es ein interessantes Projekt im Land BW.

https://www.fahrradland-bw.de/radverkehr-in-bw/kommunikation-bildung-sicherheit/radschulwegplan/

Es ist zwar ein Projekt auf der Ebene des Bundeslandes, umsetzen lässt sich ein derartiges Projekt aber nur auf kommunaler Ebene.

Werde dieses Projekt unserem Klimaschutzmanager vorschlagen.

Gruß
Christian

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Erster Tag

Geschrieben am 29.05.2017 von Christian Strauß
Team: Offenes Team - Stuhr
Kommune: Stuhr

Liebe Radlerinnen und Radler,

am Wochenende bin ich zufällig auf einen Artikel gestoßen, der die Erfindung des Fahrrades auf Klimaveränderungen und damit einhergehende Missernten zurückführt. Interessante Geschichte aus dem 19. Jahrhundert:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/karl-drais-die-apokalyptischen-draisinenreiter-1969496.html
Gruß
Christian

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