STADTRADLER-STAR Blog: Kleve


Mit dem Fahrrad unterwegs

Bild Geschrieben am 20.07.2017 von Carmen Ribbert
Team: Kleve fährt Rad
Kommune: Kleve

Mit Sicherheit wird mein Fahrrad nicht "zuwachsen", sondern mich bewegen - physisch und mental.

Die während der Touren entstandenen Kopfbilder habe ich zum Teil bereits malerisch umgesetzt und erinnern an eine inspirierende Fahrrad-Aktion.

Dafür vielen Dank - an alle Teilnehmer und Unterstützer !

Carmen Ribbert
Kleve, den 17.07.2017

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Mit dem Fahrrad unterwegs Eine Liebeserklärung an den Niederrhein und das Fahrrad

Geschrieben am 20.07.2017 von Carmen Ribbert
Team: Kleve fährt Rad
Kommune: Kleve

Sonntag sehr früher morgen -grauer Himmel- Termin 10 h im Gocher Goli und kein Auto!
Starker Kaffee und die Motivation eines neuen Fahrrads bewegten mich loszufahren.

Überraschenderweise störte der leichte Nieselregen nicht, sondern erfrischte und als dann die ersten Sonnenstrahlen die niederrheinische Landschaft in hellster Palette verzauberten überkam mich ein Glücksgefühl,das mich anhalten ließ. Wie in frühen Kindertagen pflückte ich ein Blumenstrauß-kornblumenblau, klatschmohnrot, rapsgelb und zartgrünem Wildwuchs.
Die Droge Sauerstoff hatte bewußtseinserweiternde Wirkung und das Schüler-Konzert mit Beiträgen aus aller Welt bewegten mich tief.

Zurück in Kleve fuhr - besser gesagt flog ich - zum nächsten Highlight. Den Klever Kulturtagen. Der wunderbare Nachmittag mit zahlreichen künstlerischen Darbietungen und guten Freunden ließen in mir den Wunsch nach Wiederholung aufkommen.

Besonders erfreute mich auch, dass ich kein Park-Problem hatte:Mein wertvolles Fahrrad, das ich stets fest im Blick hatte, lehnte gegenüber meinem Sitzplatz am Baum und wartete auf neue Abenteuer.

Zu Hause wirkte die Droge Sauerstoff nach. Dieser wunderbare Sonntag inspirierte mich, ein Blumenbild zu malen mit den Farben des Sommers, das ohne diese beglückende Fahrrad-Tour so nicht entstanden wäre.

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So jung kommen wir nie wieder zusammen!

Bild Geschrieben am 19.07.2017 von Janusz Grünspek
Team: Künstler und Freunde
Kommune: Kleve

Tja, es ist vorbei. Verändert hat sich eigentlich auch nichts. War ja klar!
Wenn morgen der Rhein seine Ufer verlässt und das Land einnimmt, wird irgendein Skeptiker bestimmt auf die Idee kommen, seine Wahrheit zu vermelden: „Siehst du, es hat alles nichts gebracht!“ Ja, das hat es nicht… aber für mich war es allerdings eine dreiwöchige Fortbildung in Sachen „Land und Leute“.
Es gibt sehr viele Unterschiede, nicht nur zwischen den Niederlanden und Deutschland, sondern auch zwischen dem Rheinland und dem Niederrhein, zwischen fast allen Städten und Gemeinden. All diese Unterschiede machen ja die jeweilige Region aus, was auch wunderbar ist. In Sachen Fahrrad muss ich neidlos anerkennen, sind die Niederländer uns Deutschen meilenweit voraus. Deutschland ist ein Autofahrerland. Vielleicht ändert sich allmählich etwas in der Einstellung der Gesellschaft, somit auch der Politik… im Moment scheint eine fahrradfreundliche Stadt die zu sein, in der man als Radfahrer nicht von Autofahrern angehupt wird…

Ich hatte jedenfalls sehr viel Freude bei diesem Projekt und habe 1240 Kilometer mit echter Muskelkraft gemacht, ohne mit Braunkohlestrom geladenen Akkus, und jetzt weiß ich genau, dass der schwierigste Weg der Weg vom Sofa in den Fahrradkeller ist!


An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitgliedern des Teams „Künstler und Freunde“ für die Teilnahme bedanken und für all die gemeinsam gefahrenen Kilometer!
Man kann getrost behaupten: mit Künstlern und Freunden der Kunst muss man in Kleve immer rechnen! ;-)

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Neue Einblicke

Bild Geschrieben am 18.07.2017 von Carmen Ribbert
Team: Kleve fährt Rad
Kommune: Kleve

Meine Güte, die kontrollierte Radelphase ist schon fast wieder um. Ist mir nicht aufgefallen, weil ich ja nur noch mit dem Rad fahre. Das Wetter war uns nicht sehr geneigt, aber heute ist es regenfrei!!! Hoffe noch auf ein paar zusätzliche Kilometer... Neben Ideen zum Malen hat die Radelaktion mir viel Sauerstoffzufuhr, keine Parkplatzsorgen und neue Einblicke in den Niedrrhein gebracht.

Gruß an alle Radler

Carmen Ribbert

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Ein Zeichen ist gesetzt!

Bild Geschrieben am 11.07.2017 von Janusz Grünspek
Team: Künstler und Freunde
Kommune: Kleve

Für mich, der über vieles und ständig nachdenkt, war es interessant zu erfahren, dass es gelegentlich auch „ohne“ Denken gehen kann. Zwar nie gänzlich, denn auch auf den Fahrradwegen oder im Wald funkelten ständig neue Ideen auf für meine künstlerische Arbeit und an manchen Tagen habe ich mehr Fotos gemacht als Kilometer. Ein wunderbares, großes Freiluft Atelier!

Mit meinem Mountainbike habe ich sehr viele Orte erkundet, ja durch Zufall entdeckt, die ich wahrscheinlich ohne Stadtradeln nie besucht hätte. Warum auch? Über manche der Orte entwickelte meine Phantasie schon im Voraus die Vorstellung vom „Ende der Welt“ - dem gruseligen und sagenumwobenen Rand der „Erdscheibe“, der noch gelegentlich in manchen Fenstern als Dekoration und als Beweis aufleuchtete!
Der Vorstellung zum Trotz und mit heldenhaftem Mut dem „Ende der Welt“ entlang radelnd, genehmigte ich mir quasi die tägliche Dosis Urlaub, direkt vor meiner Haustür! Nichts anderes ist ja diese Form der Abwendung vom Trott und diese Art der „Entschleunigung“.

Sehr oft musste ich die Frage beantworten: „Warum machst du so was?“, „Ist das auch Kunst?“
Tja, warum mache ich so was? Was bringt mir das?
Aus der gegenwärtig sehr modernen, egozentrischen Sicht- und Lebensweise betrachtet, könnte ich entspannt abwinken und seelenruhig behaupten: für meine Lebenszeit wird die Umwelt schon noch reichen! Habe keine Kinder, also auch keinerlei Sorgen über einen eventuellen Wettbewerbsnachteil im Fortleben meines Genpools auf Grund des Klimas!
Alles ist gut, für mich jedenfalls!
Selbstverständlich ist ein Projekt wie dieses gleichermaßen spannend und/oder sinnlos, wie auch die Kunst, die Arbeit und das tägliche Leben an sich. Alles hängt grundsätzlich vom Betrachtungswinkel ab und der Tiefe, in die man zu bohren bereit ist.

Ich wollte einfach vor meinem Urlaub ein Paar Kilo abnehmen und werde schon in wenigen Tagen in ein Flugzeug steigen, mich in eine entfernte Ecke der Welt fliegen lassen, um mich dann gründlich von den vielen Kilometern auf dem Rad zu erholen… und ein paar Kilo von meinem angesparten Kohlendioxid „Konto“ ausgeben. Danach fahre ich weiter mit dem Rad.

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Magische Momente

Geschrieben am 10.07.2017 von Carmen Ribbert
Team: Kleve fährt Rad
Kommune: Kleve

Am Sonntag bin ich zum Goli nach Goch gefahren. Das entschleunigte Fortbewegen hat dazu geführt, dass ich auf dem Rückweg ein Kornfeld mit Mohn- und fast verblühten Kornblumen gesehen und wahr genommen habe. Mit diesem Bild im Kopf bin ich an die Staffelei gegangen und habe mir den Sommer ins Haus geholt! Das Radfahren beschwingt meine Kreativität. Man hat trotz Hitze und Strampeln dann auch noch magische Momente!

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Eine Woche, zwei Erkenntnisse, drei Fragen.

Bild Geschrieben am 07.07.2017 von Janusz Grünspek
Team: Künstler und Freunde
Kommune: Kleve

Da ich entschieden habe, mich als Stadtradel Star bei allen Wetterverhältnissen aufs Rad zu setzen, habe ich schon am ersten Tag und nach wenigen Kilometern zwei Erkenntnisse gewonnen:
1. es kann wirklich nur noch besser werden!
2. ich brauche ein Schutzblech!

Mein Plan für die 21 Tage war, neben den täglichen Fahrten auch täglich spontan ausgewählte Ziele mit dem Rad anzusteuern und es in Bild und Wort festzuhalten, nicht zuletzt wegen der gefahrenen Kilometer, die man ja sammelt! Der Geist meiner sportlichen Vergangenheit scheint noch in mir zu lodern und treibt mich gnadenlos an, durch alle Wetterlagen hindurch!

In der ersten Woche entdeckte ich drei Phänomene „der Straße“ und frage mich:
1. Warum müssen die Übergänge der Fahrradwege, wenn man eine Seitenstraße passiert, so brachial sein? Um die Radfahrer (vielleicht aus Sicherheitsgründen) gelegentlich wach zu rütteln?
2. Warum benehmen sich größere Radlergruppen so, als ob die gesamte Fahrradwegbreite einzig und allein ihnen zur Verfügung stünde? Um auf diese kuriose Weise Attila und den Hunnenhorden zu gedenken? (Siehe Foto unten)
3. Warum fahren Autofahrer erst bis zum Straßenrand vor, stoppen und schauen dann (wirklich in dieser Reihenfolge!) erst nach Rechts und dann nach Links? Um anschließend mit den Schultern zucken zu können, wenn ein Radfahrer vor der Autofahrertür wartet?

Ich bin äußerst zuversichtlich, in den restlichen Tagen des Stadtradelns alle Antworten auf diese und künftige Fragen zu bekommen und gegebenenfalls erörtern zu können!
…und ich hoffe dringend, dass mir jemand für die nächsten Wochen ein Elektrofahrrad leiht, damit die Kräfteverhältnisse zwischen den Teams ausgewogen sind! ;-)

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