Bruchsal

Kontaktinformationen

Berthold Hambsch
Radverkehrsbeauftragter

Tel.: 07251 79410
Stadtplanungsamt at Bruchsal.de

Stadt Bruchsal
Stadtplanungsamt
Otto-Oppenheimer-Platz 5
76646 Bruchsal

Die Stadt Bruchsal nimmt vom 01. Juli bis 21. Juli 2017 am STADTRADELN teil.

Alle, die in der Stadt Bruchsal wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen.

Bei STADTRADELN registrieren




Auswertung


38 RadlerInnen, davon 4 Mitglieder des Kommunalparlaments, haben sich bisher schon für das STADTRADELN in der Stadt Bruchsal registriert.



TeilnehmerInnen und Ergebnisse

Team- und Teilnehmerübersicht

Teamergebnisse - Absolut

Teamergebnisse - Relativ

Team mit den meisten TeilnehmerInnen




Sonderkategorien

Religiöse Gemeinschaften: Teamergebnisse - Absolut

Religiöse Gemeinschaften: Teamergebnisse - Relativ

Religiöse Gemeinschaften: Team mit den meisten TeilnehmerInnen



Radelmeter

Gesamtergebnis


Gesamtergebnis der 0 aktiven TeilnehmerInnen in 8 Teams
Geradelte Kilometer
1. Woche2. Woche3. WocheEndergebnis (km)
0 km0 km0 km0 km
CO2-Vermeidung
1. Woche2. Woche3. WocheCO2-Vermeidung (kg)
0,0 kg CO20,0 kg CO20,0 kg CO20,0 kg CO2


STADTRADLER-STAR

STADTRADLER-STARIn einem Interview mit der Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe Bonn – deren Stiftungsbotschafter ich seit 2012 bin – erwähnte ich unter anderem, dass das Radfahren den Kopf frei macht. Eine Aussage, die ich auch heute gerne wiederhole. Nicht zuletzt deshalb, weil ich seit zwölf Jahren eine seltene, nicht heilbare Form von Blutkrebs habe.
Ohne meine Erkrankung hätte ich gewiss niemals mit dem Reiserad meine Runden auf dem Roten Platz in Moskau gedreht – wäre auch nicht nach Las Vegas, San Francisco oder nach Südamerika gekommen. Ich denke, dass ich aus diesen recht abenteuerlichen Radreisen sehr viel positive Energie ziehe. Energie, die dazu beiträgt, meine Krankheit in Schach zu halten und jung zu bleiben.
Gleichzeitig mache ich auch Mut denjenigen, die ebenfalls eine schwere Krankheit haben. Es ist ungemein wichtig, nicht aufzugeben und sich immer wieder neue Ziele zu setzen. Und so freue ich mich darüber, dass viele User meine Radtouren über das Internet zeitnah verfolgen.

Wir leben in einer hektischen Welt, in der Mobilität und permanente Veränderung unser Leben bestimmt. Blechkarawanen wälzen sich durch unsere Dörfer und Städte. Lärm und Abgase beeinträchtigen zunehmend unsere Lebensqualität. Und inzwischen müssen wir stirnrunzelnd feststellen, dass wir die Geister, die wir riefen, nicht mehr ohne weiteres loswerden.
Aber während der Siegeszug des E-Autos noch auf sich warten lässt, steht das oftmals verstaubte Fahrrad schon lange im dunklen Fahrradkeller. Dass wir diesem umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel noch zu wenig Beachtung schenken, liegt nicht zuletzt an einem hohen Maß an Bequemlichkeit, die uns Menschen mit in die Wiege gelegt worden ist.
Wenn ich nun im Sommer gerne für drei Wochen auf meinen Wagen verzichte, dann möchte ich damit auch Vorbild sein und signalisieren, dass es an der Zeit ist umzudenken.
Mittelfristig sollte es doch möglich sein – Amsterdam hat es uns vorgemacht – dass der Radfahrer in den Innenstädten ein gleichberechtigter Partner im Straßenverkehr wird. Denn als Radfahrer mit einem Blick für die Umwelt haben wir tatsächlich eine Vorbildfunktion, die noch stärker honoriert werden sollte.
Natürlich wird das Fahrrad alleine nicht das Klimaproblem unserer Erde lösen – schon gar nicht so lange wie der amerikanische Präsident die „Clean Coal“ anpreist. Aber wenn ich mich bewusst für das Fahrrad entscheide, setze ich ein Zeichen. Ein Zeichen, das millionenfach wahrgenommen wird. Dafür trete ich in die Pedale.

Abschließend sei noch angemerkt, dass mein Engagement nicht ganz uneigennützig ist. Diese drei autofreien Wochen im Juli sind für mich eine zusätzliche Motivation, mein Radtraining zu intensivieren und möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Denn Mitte August möchte ich in einer konditionell guten Verfassung sein, da ich dann die vierte Radetappe auf meinem Weg nach China in Angriff nehmen werde. Nachdem 8.021 Kilometer hinter mir liegen – ich inzwischen von Brest/Bretagne über Paris, Berlin und Moskau bis an die usbekische Grenze geradelt bin – werde ich zusammen mit einer netten Radelpartnerin die Hochgebirgsregionen in Tadschikistan und Kirgistan besuchen.
Ein Fahrradurlaub macht ungeheuer Spaß und man wird während einer solchen Tour unzählige Eindrücke in sich aufsaugen können, von denen man lange Zeit zehren kann.
Vielleicht sehen wir uns auf dem Pamir – Highway. Es würde mich freuen.
Herzlich, Ihr Manfred Grimme



STADTRADLER-STARAls überzeugte Alltagsradlerin nutze ich das Fahrrad auf allen -kurzen- Wegen zum Einkauf, zur Anfahrt zum "Sasch", auch zum Bahnhof -um mit dem ÖPNV nach Karlsruhe zur Arbeit zu gelangen. Radfahren ist aber auch mein Hobby, es dient für mich sowohl zur Entspannung als auch zur Fitness und ist eine politische Aussage - denn jeder Weg mit dem Rad ist gut für das Klima!
Trotzdem habe ich den Führerschein und nutze das Auto, denn der ÖPNV bringt mich leider nicht zum Grüngutsammelplatz oder fährt meine Getränkekisten einkaufen. Ich habe nur einmal über vier Wochen das Auto stehen lassen müssen und bin gespannt, wie ich drei Wochen ohne ein Auto von innen sehen zu können, überstehen werde. Denn oft lasse ich mich auch abholen, z.B. zu Probeterminen der Stadtkapelle - ich spiele dort Baritonsaxofon.
Meine Motivation, als "Star" zur diesjährigen Aktion bereit zu stehen, sehe ich vorallem darin, innerhalb Bruchsals (inklusive Stadtteilen) mobil mit dem Rad unterwegs zu sein, hoffentlich immer bei gutem Wetter ! Auch den Weg zur Arbeit nach Karlsruhe möchte ich so oft wie möglich mit dem Rad zurücklegen und nicht aus "Bequemlichkeit" die Stadtbahn nehmen. Als Mitglied in der Agenda Gruppe Radfahren würde es mich besonders freuen, vieles von den positiven Schritten, die in der Stadt umgesetzt worden sind, zu "erfahren"bzw. darauf hinzuweisen, was zukünftig noch geplant ist. Als Mitglied im ADFC Vorstand ist für mich das Fahren in der Stadt auf der Straße weniger das Problem als das Fahren auf Radwegen, die im "Nirwana" enden.
Auch möchte ich diese drei Wochen dazu verwenden, von alltäglichen Gegebenheiten zu berichten und im Kontakt mit anderen Radlerinnen und Radlern, die am Stadtradeln teilnehmen, für das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu werben. Ich würde mich gerne von den Gruppen einladen lassen, mit ihnen gemeinsam zu radeln.
Beste Grüße, Ihre Britta Brandstäter