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Der letzte Tag

Bild Geschrieben am 18.06.2019 von Jürgen Lutz
Team: Ostsee-Radler
Kommune: Rotenburg (Wümme)

Vor mir lag noch die Rückfahrt von der Ostsee zurück nach Rotenburg. Wir starteten morgens früh, da wir die Strecke an einem Tag schaffen wollten. Leider war für diesen Tag ein heftiges Gewitter angesagt, das uns kurz vor Sierksdorf auch erreichte. Aus diesem Grunde wurde erst einmal eine Zwangspause eingelegt. Nach dem Regen setzten wir unsere Fahrt in Richtung Heimat fort. Am Abend haben wir Rotenburg nach 203 Km endlich erreicht.
Dass drei Wochen so schnell vergehen können, war mir zu Beginn des Stadtradelns nicht bewusst. Das Auto habe ich in dieser Zeit nicht so sehr vermisst, wie ich es zu Beginn vermutet habe. Vielleicht ist dieses auch der Situation geschuldet, dass ein Fahrradurlaub eingelegt wurde.

Fazit: Die Fahrradwege in Deutschland sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand und auch der Fahrradstreifen in den Großstädten ist auf jeden Fall noch ausbaufähig.

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Woche 2 : Stadtradeln-Reise Conegliano-Weimar Teil 1: Die Anreise

Bild Geschrieben am 18.06.2019 von Dirk Reddmann
Team: KSSV Victoria Weimar (V)
Kommune: Weimar

In meiner zweiten Stadtradeln-Woche unternahm ich eine mehrtägige Radtour. Es sollte mal wieder über die Alpen gehen. Nach Sichtung diverser Zugverbindungen entschied ich mich für Conegliano nördlich von Venedig als Startpunkt. Die Kombination aus der Lage am Alpenrand und der bequemen Anreise mit nur zwei Umstiegen und dem Nachtzug waren ausschlaggebend. Zurück sollte es dann durch die Alpen und Bayern in Richtung Heimat gehen. Wie weit, würden das Wetter, der eigene Körper und die Lust am Radeln entscheiden. Mit München, Nürnberg oder Bamberg gibt es entlang der geplante Strecke gute Anknüpfungspunkte an das ICE-Netz. Da hier der ICE 4 unterwegs ist, wäre auch der Radtransport kein Problem.

Für die Hinfahrt konnte ich jedoch leider keinen Radstellplatz buchen. So galt es, das Rad in ein fernzugkompatibles Gepäckstück umzugestalten. Das ist zum Glück recht einfach: Man muss nur das Vorder- und Hinterrad herausnehmen und seitlich am Rahmen fixieren. Diese Paket wird dann anschließend kunstvoll mit Frischhaltefolie umwickelt und passt im Nightjet sogar unter die Liege.

Der Transport klappte wie geplant: Am späten Sonntagnachmittag ging es los. Schon nächsten Morgen fuhr ich mit dem Rad durch Conegliano.

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Woche 2: Stadtradeln-Reise Conegliano-Weimar Teil 2: Die Fahrt

Bild Geschrieben am 18.06.2019 von Dirk Reddmann
Team: KSSV Victoria Weimar (V)
Kommune: Weimar

Auf den ersten 50 Kilometer durch die Poebene gab es beeindruckend viele Radwege. Doch diese endeten häufig im Nirgendwo. Vielleicht verpasste ich auch mal den entscheidenden Abzweig… So fuhr ich dann auf meiner ursprünglich geplanten Route über Nebenstraßen weiter. Da die Gegend jedoch dicht besiedelt und stark industriell geprägt ist, gab es leider überall viel Auto- und LKW-Verkehr. So war ich froh, als ich die Alpen erreichte. Ich hatte mir dort eine Strecke über sechs Pässe in Richtung Norden herausgesucht. Darunter „Juwelen“ wie der fast verkehrsfreie Passo Manghen (2047 m) und die unglaublich schöne Passkombination von Sella- und Grödnerjoch.
Um etwas leichter über die Berge zu kommen, hatte ich mein Gepäck vor der Reise deutlich reduziert. Frei nach Silbermond: „Es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“ Meine Kleidung, Schlafsack und Kocher passten in eine kleine Packtasche.

Es dauerte eine Weile bis ich mich wieder an die ewig langen Auffahrten in den Alpen gewöhnt hatte. Schnell ist bei einem Aufstieg ein Vormittag vergangen. Insbesondere der 29 km-Anstieg zum Timmelsjoch (2505 m) mit über 1.800 Höhenmetern verlangte mir alles ab. Einige Passagen musste ich dann sogar schieben. Dort war auch extrem viel Betrieb. Es tummelten sich viele Ausflügler mit Auto, Motorrad, Wohnmobil und sogar uralten Traktoren. Teilweise fühlte ich mich wie auf einer Sportwagengala. Die Rennversionen der sowieso schon schnellen Wagen von Ferrari, Lamborghini und Porsche zeigten sowohl bergauf als auch bergab ihr beeindruckendes Leistungsvermögen. Das fand ich spannend, aber auf Dauer doch wegen der Geräuschkulisse nervig. Abgesehen davon, war die Fahrt durch die Alpen sehr entspannt. Ich bekam des Öfteren von den Vorbeifahrenden einen erhobenen Daumen gezeigt.

Dank der herrlich langen Tage und des schönen Wetters konnte ich relativ große Distanzen vor der phantastischen Alpenkulisse und anschließend durch die Bilderbuchlandschaften Bayerns zurücklegen. Am schönsten empfand ich immer die Zeit nach 18 Uhr. Allein auf den Straßen genoss ich die Fahrt in vollen Zügen. Das Zwitschern der Vögel, der Duft der Holunderblüten und die Ruhe der Dämmerung waren gefühlt nur für mich da. Einmal standen sogar ein paar Hirsche auf der Straße direkt vor mir. Grandios! Nach Sonnenuntergang begann dann immer die Quartiersuche. Naja, ich suchte mir eine Wiese in der Natur, wo ich meine Isomatte ausrollen und meine Plane aufspannen konnte. Oder ich nutzte auch mal einen Sportplatz mit gut gemähtem Rasen oder einen Spielplatz am Dorfrand als „Unterkunft“.

Langstreckenfahrten wie diese bestehen aus nur drei einfachen Dingen: Radfahren, Essen/Trinken und Schlafen. Der Fokus liegt dabei auf dem Radeln. Die durchaus vorhandene Monotonie hat etwas sehr Erholsames. Der Körper arbeitet ruhig, der Geist nutzt die freien Kapazitäten, um alle möglichen Dinge positiv zu durchdenken. Glücklicherweise hatte ich auch keine Sitzprobleme und auch mein Nacken machte mir keine Sorgen. Am Ende des Tages stand auf dem Tacho immer eine Nettofahrzeit von zehn bis 13 Stunden. Der Schnitt lag zwischen 20 und 24 km/h. In fünf Tagen fuhr ich 1190 km. Wenn ich nun am Schreibtisch sitze, kann ich es selbst kaum glauben, dass ich diese Strecke fuhr und vor allem so viel Spaß dabei hatte.

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Woche 2: Stadtradeln-Reise Conegliano-Weimar Teil 3: Sturz und Ankunft

Bild Geschrieben am 18.06.2019 von Dirk Reddmann
Team: KSSV Victoria Weimar (V)
Kommune: Weimar

Am fünften und letzten Tag meiner Reise passierte es dann in der Nähe von Nürnberg:
Während der Fahrt hatte ich in einem Dorf kurz auf die Karte geschaut und dabei übersehen, dass sich die Straße vor mir verengt. So blieb plötzlich mein Vorderrad an der Bordsteinkante hängen und mein Rad schliff mehrere Meter an ihr entlang, ehe ich fiel. Es war mein erster Sturz mit Renn- oder Reiserad überhaupt. Verrückt fand ich, wie man einen solchen Moment wahrnimmt. Alle Informationen werden aufgenommen. Ich erinnere mich sogar daran, dass ich kurz vor dem Aufprall dachte: „Es ist gut, dass ich einen Helm trage.“. Der Sturzhelm hat ein paar Kratzer davongetragen und ich zum Glück nur einige Hautabschürfungen. Diese wurden in der direkt neben der Unfallstelle liegenden Tierarztpraxis perfekt versorgt. Die Hunde mussten solange warten. Danke hierfür!

Trotz kaputtem Trikot, zerfetzter Hose, und angerissener Felge konnte ich aber meine Fahrt bis nach Hause fortsetzen. Kurz vor der Haustür traf ich in Weimar noch einen Freund. Dieser war auch gerade als Stadtradler unterwegs und nutzte die abendlichen Stunden, um seine Mannschaft weiter nach vorn zu fahren. Mit 303 km in den Beinen nahm ich dann überglücklich meine Familie wieder in die Arme.

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Donnerstag, 6.6.: Der dritte Tag – Neue Herausforderungen im Alltag.

Geschrieben am 18.06.2019 von Gereon Schoplick
Team: Offenes Team - Bad Wildungen
Kommune: Bad Wildungen

Wenn man drei Wochen lang aufs Auto verzichtet, dann ist dies relativ einfach, wenn man in dieser Zeit Urlaub hat diesen beispielsweise als Radtour plant. Schwieriger ist es, wenn man im normalen Berufsleben nur mit Rad und ÖPNV zurechtkommen will.

Die wahre Herausforderung dieser Zeit besteht für mich nicht darin, möglichst viele Kilometer zu fahren, sondern den Alltag zu bewältigen. Der Weg zur Arbeit stellt bei mir persönlich – bei gutem Wetter – kein Problem dar, es sind gerade mal zwei Kilometer, und morgens fast ausschließlich bergab.

Schwieriger wird es dann schon, wenn ein größerer Einkauf zu bewältigen ist. Dies ist heute der Fall. Viele Vorräte sind alle, Gemüse, Brot und andere Lebensmittel müssen besorgt werden, damit mein Sohn, die Katze und ich sowie unsere Gäste über die Pfingstfeiertage genug zu essen haben.

Eine Satteltasche und ein kleiner Rucksack müssen ausreichen. Wird der Platz reichen? Beim Blick in den Einkaufswagen bekomme ich Zweifel… Doch, es passt! Da ich nur eine Tasche am Rad angebracht habe, muss ich nun aufpassen, dass das Fahrzeug bei dem Ungleichgewicht nicht kippt. Auch der Berg nach Hause erscheint noch steiler und beschwerlicher. Geschwitzt komme ich zu Hause an.
Geschafft!

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Stadtradlen Ende

Geschrieben am 18.06.2019 von Michael Meerkötter
Team: Grüner OV Nettetal
Kommune: Nettetal im Kreis Viersen

Das Stadtradeln ist beendet, ich habe das Auto nicht vermisst. Eine Woche Rad-Urlaub und zwei Wochen Büro und Termine mit dem Rad waren recht problemlos. Über 600 km sind zusammen gekommen, auch weil das Wetter glücklicherweise mitgespielt hat. Die erste Woche in Holland hat gezeigt, dass Deutschland in Sachen Fahrradverkehr noch einiges umzusetzen hat. Der Zustand der Fahrradwege ist teilweise sehr desolat, grüne Welle, Kontaktschleifen für Radler oder Fahrradschnellstraßen und -parkhäuser scheinen hier immer noch Fremdworte zu sein. Trotzdem hat die Aktion Spaß gemacht, und ich bin nächstes Jahr sicher wieder mit dabei.

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Komischer Kauz

Bild Geschrieben am 18.06.2019 von Jannette Goldmann
Team: KlimaFIT Stadtverwaltung
Kommune: Ingelheim am Rhein

Ich habe mich so gefreut!!!
Anfang des Jahres, so im März muss es gewesen sein, habe ich jeden Morgen einen Steinkauz im Nussbaum sitzen sehen. Ab und zu saßen dort sogar zwei.
Irgendwann waren dann Beide weg bzw. sie saßen nicht mehr dort.
Gestern auf dem Heimweg dann die Gewissheit, es saß ein Kauzjunges auf einem Ast. Ich habe angehalten und bin ein paar Meter zurückgefahren. Dann ist es aber schnell in eine Asthöhlung verschwunden.
Ich bin gespannt, ob ich es nochmal zu Gesicht bekomme.

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Mit dem Croozer unterwegs...

Geschrieben am 18.06.2019 von Christian Kaisel
Team: VR-Bank / Werk II & family
Kommune: Rheine im Kreis Steinfurt

In den vergangenen 2,5 Wochen bin ich häufiger mit dem Croozer gefahren. Mal mit einem, mal mit beiden Kindern an Bord. Insgesamt kann man den Straßen in Rheine eine gute Note erteilen. Die Radwege sind oft breit genug, auch für die Fahrradanhänger. Es gibt an der ein oder anderen Stelle allerdings auch Bedarf an Ausbesserungen. Diese werde ich beim Abschlussgespräch im Rathaus gerne vorbringen.

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Am dritten Tag schon Versprechen gebrochen!

Bild Geschrieben am 17.06.2019 von Stefan Schmitz-Mahlke
Team: Käthe auf zwei Rädern
Kommune: Leverkusen

Ich hätte es ja für mich behalten können, aber das wäre ja nicht fair:
Heute musste ich mich in ein Auto setzen! Arbeit konnte ich um 14 Uhr beenden, dann schnell los und zur Beerdigung meiner Tante an den Niederrhein um 15 Uhr! Also waren die Optionen: Ankommen, wenn alle vorbei ist (und das im Radtrikot?!) oder ins Auto setzen und hindüsen!
Immerhin habe ich den "Schaden" minimiert, indem ich mein Rennrad in den Kofferraum gepackt habe und den Rücken mit dem Rad gefahren bin (75km).
Ich hoffe, ihr verzeiht mir , aber das ging heute echt nicht anders!
Aber ab jetzt hoch und heilig kein Auto mehr von innen!

Was ich gelernt habe: Manchmal geht es wirklich nicht anders als mit dem Auto!

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Höhenmeter sammeln mit Crossrädern im Bergischen

Bild Geschrieben am 17.06.2019 von Stefan Schmitz-Mahlke
Team: Käthe auf zwei Rädern
Kommune: Leverkusen

Am Samstag gab es eine Tour mit viiiielen Höhenmetern und schönen Abfahrten in Odenthal / Bergisch Gladbach.
Zur Belohnung gab es dann einen leckeren Kaffee bei Thorsten in seiner Affemia-Kaffee/Waffel-Sation! Lohnenswert: Fahrt doch auch mal hin:
https://goo.gl/maps/obmmyk5HYa75ko1q9

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Radtour zum Hahnheider Turm bei Trittau

Bild Geschrieben am 17.06.2019 von Stephanie Balke-Jäger
Team: Schwimmhalle Barsbüttel
Kommune: Barsbüttel im Kreis Stormarn

Am Sonntag fuhren mein Mann und ich von Barsbüttel über die Feldmark nach Stellau und auf dem alten Bahndamm Richtung Trittau. Der Weg führte uns mitten durch Trittau und später nach links Richtung Hamfelde. Von dort radelten wir bergauf in den Wald, bis wir den Hahnheider Turm entdeckten. Wir stiegen auf den Holzturm und waren begeistert von der Aussicht. Im Westen Hamburg, im Norden Lübeck und ringsherum Wald. Der Rückweg führte uns über Witzhave und die Grander Heide hinunter zum Heinrichshof. Von dort fuhren wir weiter durch waldiges Gebiet auf sandigen, aber festen Wegen und asphaltierter Straße nach Stemmwarde und zurück nach Barsbüttel. Insgesamt 52,8 km.

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Einkaufen mit Ralle

Bild Geschrieben am 17.06.2019 von Martin Forstmann
Team: Technische Betriebe Rheine
Kommune: Rheine im Kreis Steinfurt

Ralle ist ein Lastenrad. Am Freitag habe ich Ralle für die Einkäufe bekommen. Das Vorderrad befindet sich ca. 1m vor dem Lenker. Die Lenkbewegungen werden mit einem Gestänge nach vorne übertragen. Die Probefahrt war noch sehr gewöhnungsbedürftig. Am Abend hatte ich den Dreh raus. Die Ladekiste reichte für einen Wocheneinkauf. Die Fahreigenschaften verschlechterten sich kaum. Meine Note für Ralle 3+

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Sprachlos auf der Fahrradstraße

Bild Geschrieben am 17.06.2019 von Matthias Blomeier
Team: Flotte Protestanten
Kommune: Bielefeld

Am vergangenen Samstag bin ich nach unserer wunderbaren Eröffnungstour über den Ehlentruper Weg nach Hause geradelt. Der Ehlentruper Weg ist ja bekanntlich als Fahrradstraße ausgewiesen. Mit überhöhter Geschwindigkeit kam mir ein Golf entgegen. Weil auf beiden Seiten Autos parkten, bin ich angehalten und mit meinem Fahrrad stehen geblieben. Als der PKW auf meiner Höhe ankam und langsamer werden musste, weil es sehr eng war, habe ich zu dem Fahrer „bitte langsamer!“ gerufen. Als der Fahrer an mir vorbei war, hielt er an, und bevor er weiter fuhr, rief er durch das geöffnete Fenster: „Halt die Fresse, Du A...“! Da war ich doch einigermaßen sprachlos. So macht das Stadtradeln richtig Spaß ?!

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Achtung Blindschleiche

Bild Geschrieben am 17.06.2019 von Jannette Goldmann
Team: KlimaFIT Stadtverwaltung
Kommune: Ingelheim am Rhein

Die zweite Woche Stadtradeln ist schon rum. Wahnsinn, wie schnell die Woche vergeht. Vorab ist zu sagen, dass die zweite Woche kilometertechnisch sehr mau war. Durch den Feiertag am Montag, und Besuch am Wochenende, stand das Rad mehr als das es gefahren wurde. Aber so ist es nun mal.
Diese Woche hatte ich auch keine tollen Erlebnisse was der Kontakt zu anderen Menschen angeht. Faunamäßig bin ich jedoch auf meine Kosten gekommen.
Dienstag früh ist ein Geschwader von bunten Bienenfressern über mich hinweg gezogen.
Donnerstagnachmittag lag eine Blindschleiche auf dem asphaltierten Radweg.
Ich stieg ab und half dem Reptil ins Gebüsch denn leider habe ich auf dem Weg schon öfters überfahrene Blindschleichen gesehen. Durch zu hohe Geschwindigkeiten mit dem (E-)Rad werden sie entweder zu spät oder gar nicht erkannt. Schade und einfach unnötig!
Ich persönlich freue mich ja auch immer wie ein kleines Kind, wenn ich Schmetterlinge sehe. Leider kommt es aber immer seltener vor... Auf einem kleinen Sandweg saß letztens jedoch ein schöner Distelfalter vor mir. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es schaffe ein Bild zu machen, bevor er wieder weg war. Aber es ist immer wieder schön, eines Besseren belehrt zu werden.
Jetzt heißt es Endspurt und mal sehen, was die dritte Woche so bringt. Außer dem gefürchteten Wocheneinkauf bei knapp 30 Grad steht bisher noch nichts an.

P.S. Ich versuche dran zu denken, die Bilder nur noch im Querformat zu knipsen. Hochformat funktioniert hier nämlich leider nicht so richtig...

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Das wars...

Geschrieben am 17.06.2019 von Stephan Dinn
Team: Technisches Rathaus Stadt Dinslaken
Kommune: Dinslaken in der Metropole Ruhr

So, das Stadtradeln ist auch dieses Jahr wieder schnell vorbei gewesen. Dieses Jahr bin ich 157,7 km gefahren, also ungefähr so viel wie letztes Jahr.
Den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen war für mich keine Herausforderung, das mache ich ja auch unabhängig vom Stadtradeln immer so. Etwas umständlich war das Thema Einkaufen. Für eine vierköpfige Familie alle Einkäufe mit dem Rad zu besorgen erfordert viel Absprache und Vorausplanung, die Transportkapazitäten meines Fahrrads sind halt begrenzt. Hier würde ein Lastenrad wirklich enorm helfen.
Unabhängig davon hat die Aktion aber auch dieses Jahr viel Spaß gemacht. Danke an alle, die mitgeradelt sind! Mal schauen, auf wie viele Kilometer wir in der Stadt Dinslaken letztendlich kommen. Es ist jetzt noch bis Freitag Zeit zum Nachtragen.

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Fahrradring

Geschrieben am 17.06.2019 von Christian Kaisel
Team: VR-Bank / Werk II & family
Kommune: Rheine im Kreis Steinfurt

Heute morgen an der Kreuzung Neuenkirchener Str., Ecke Salzbergener Str. habe ich mich gefragt, warum wir nicht an jeder Ampel einen Fahrradring haben. Zwei Fahrradfahrer können sich so an dem Ring festhalten und brauchen nicht den Fuß auf den Boden stellen. Ein einfaches Hilfsmittel welches die Fahrradfreundlichkeit der Stadt steigern kann....

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Vorbei

Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Jens Loës
Team: Team Rundschau
Kommune: Rotenburg (Wümme)

Es ist geschafft. Drei Wochen ohne die Nutzung des Pkw sind schneller vorbei gegangen als erwartet. Eine weitere Woche ohne Auto liegt aus familiären Gründen noch vor mir, macht mir aber keine Sorgen, da ich die wichtigsten Fahrten und Termine dieses Mal entsprechend geplant habe. Als Fazit bleibt nicht viel - oder doch. Sicherlich habe ich mit erreichten 1445 Kilometern in den drei Wochen das Ziel der 1.500 knapp verfehlt, und von den Spitzenwerten jenseits der 2.000 oder 3.000 Kilometer bin ich noch weit entfernt, aber es war von Anfang an nicht mein Ziel soviel Kilometer zurückzulegen wie es in drei Wochen möglich ist. Wäre das mein Ziel gewesen, hätte ich mir für die Zeit Urlaub genommen und mich von der Familie verabschiedet um eine Lightweight Reise mit dem Rennrad zu unternehmen. Da geht dann Einiges. Mein Anspruch, und die Chance die ich im Stadtradeln sehe, ist zu beweisen, wie unnötig das Auto in unserer modernen Welt geworden ist. Die Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten und ärztlicher Hilfe ist gerade innerorts (im Landkreis fehlt der ÖPNV) derart gut, dass man darauf verzichten sollte, über 500 Kilo Metall in Bewegung zu setzen, nur um von A nach B zu kommen. Das rechnet sich einfach nicht - weder heute noch für die Zukunft der kommenden Generationen. Diesen Beweis zu erbringen bin ich angetreten und habe ihn soweit auch erbracht. Das Auto hat zu keiner Zeit gefehlt, auch die letzte Woche, in der es der Familie gar nicht zur Verfügung stand, hat nur gezeigt, dass der PKW häufig nur aus Bequemlichkeit genutzt wird. Aber die Zeit der Bequemlichkeit ist vorbei angesichts der Katastrophe auf die wir zusteuern. Und je mehr wir lernen zu verzichten (nicht nur in Bezug auf das Auto), desto mehr Macht gewinnen wir über diejenigen, die in der Politik die Entscheidungen beeinflussen. Zudem entschleunigt das Rad den Alltag und hilft, diejenigen zu sensibilisieren, die immer noch meinen, Arbeitszeitverdichtung sei eine gute Sache.
Zur Abschlussfahrt des Stadtradelns bin ich mit meiner fünfjährigen Tochter gefahren. Sie wollte unbedingt mit, um noch am letzten Tag an möglichst vielen Teammitgliedern vorbeizuziehen. Ihre ältere Schwester wollte eigentlich auch mit, hatte am gleichen Tag aber eine Sportprüfung. Also nahm sie ihre kleine Schwester kurzerhand in die Arme und gratulierte ihr - sportlich fair - zum Sieg im schwesterlichen Duell. Ihr war klar, dass sie die Strecke nicht an einem Abend würde aufholen können. Nachdem wir beide bei der 20 Kilometer Strecke rund um Rotenburg eine ganze Weile dem Hauptfeld hinterher radelten und die anderen nur mehr zu den Pausen einholten, startete die Kurze nach der letzten Pause als Erste und setzte sich rotzfrech vor das Feld um für eine Weile die Geschwindigkeit zu diktieren. Immer wieder hatte ich sie während der Fahrt gefragt, ob sie Ihr Fahrrad an das Followme anhängen möchte - allein sie wollte selbst fahren. Bis zum Ende. Als der Bürgermeister sich bei der Ansprache im Rathaus voller Lob an sie wandte und der ganze Saal applaudierte, wuchs das Mädchen um einige Zentimeter. Den Applaus hatte sie sich hart erarbeitet und erkämpft. Und dieses einen Augenblick des Respekts von allen Erwachsenen im Raum wird ihr niemand mehr nehmen können. Ihr war es wichtig dabei zu sein, denn sie wollte unbedingt "für die Tiere und den Wald" etwas tun.

Zum Abschluss bleibt noch eine Szene vom Rückweg, als wir bereits die Hälfte der Strecke von Rotenburg nach Hause und mehr als 50 Kilometer hinter uns hatten. Irgendwo in den Wümmeniederungen steckten die Reifen der Räder im Sand fest, als von vorne auch noch starker Wind in Böen uns fast zum Absteigen nötigte. Ich sah in ihr konzentriertes Gesicht und fragte ob sie bei dem Wind nicht lieber schieben oder gezogen werden möchte. "Der Wind macht doch nichts, Papa, ich habe ein Kämpferherz" That's the spirit! Solche Kämpferherzen brauchen wir wenn wir das Ruder noch herumreißen wollen. Ob aber die politischen Entscheider endlich das Kämpferherz in sich entdecken und den Mut auch für ihre Berater unangenehme Entscheidungen zu treffen bleibt dahingestellt. Sollte nicht bald ein Ruck durch diese entscheidenden Teile des Staates gehen, kann es sein, dass der Einsatz des jungen Mädchens zu spät kam, und das nur weil sie erst fünf Jahre alt ist. Ich für meinen Teil mag die Hoffnung nicht aufgeben, dass vielleicht doch etwas Verstand in der Politik Einzug hält.

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Drei Wochen Stadtradeln - wars das?

Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Matthias Matzen
Team: Gesamtschule Gießen-Ost Gießen, Universitätsstadt - Gesamtschule Gießen-Ost
Kommune: Gießen

Ein klares Nein! Wer in den letzten drei Wochen Fahrrad gefahren ist, wird auch in den nächsten Wochen fahren. Das gilt für mich genauso. Man tut es nur wieder weniger bewusst.

Auch das ganz ohne Auto?

Ja! In den letzten drei Wochen war es formal Verpflichtung, tatsächlich aber war es normal. Mit einer Ausnahme: Wir hatten Konfirmation! Das war auch für mich eine Herausforderung. Eine Herausforderung im Kopf. Ich fahre natürlich Rad, das war schnell klar.
Aber wie wird das akzeptiert, ein Kirchenfest, schicke Klamotten, ein einmaliges Fest, ich bin doch nicht Hauptperson... Am Ende war es ganz einfach, ja fast selbstverständlich und ein Teil der Gäste hat sich sogar kurz vor der Burg Gleiberg zu Fuß angeschlossen. Eine schöne Erfahrung: Die Verkehrswende ist in den Köpfen viel weiter als sie in der Umsetzung möglich ist. Blockieren tut die Politik.

Bemerkenswert war auch, dass niemand von der Verwandtschaft trotz maximal 250km Entfernung mit dem Zug anreisen konnte. Dort stellen die Kleidung, die Zuverlässigkeit und der Sonntagsfahrplan ein unüberwindbares Problem dar.

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Details auf der Strecke

Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Jens Loës
Team: Team Rundschau
Kommune: Rotenburg (Wümme)

Mit dem Rad unterwegs ist es einfach, kurz anzuhalten und wichtige oder spontane Dinge mit der Kamera festzuhalten. So auch in diesem Fall, als ich die Fahrradstrecke von Scheeßel nach Rotenburg befuhr. Nachdem ich schon das eine oder andere Mal ein paar Sätze zum Zustand der Radrouten und Radwege im Landkreis geschrieben habe, folgt hier ein Bild, dass den Zustand wohl besser erklärt, als alle Worte es vermögen. Da diese Route im allgemeinen weder von Personen- noch von Lastkraftverkehr genutzt wird, wird sie wahrscheinlich in der Planung soweit es geht ignoriert. Hier setzt dann aber die Rolle der Politik ein - ob Stadt oder Landkreis ist erst mal nebensächlich, da es diese Verhältnisse allerorts gibt -, die sich dafür einsetzen muss, das Fahrrad von seiner Nebenrolle in der Planung auf ein höheres Level und letztlich auf die vorrangige Position zu heben. Die Idee des Stadtradelns ist an und für sich eine ganz löbliche - sich zumindest für drei Wochen im Jahr darauf zu besinnen, für welche Wege man eigentlich wirklich das Auto benötigt und welche Strecken auch mit dem Rad zurückgelegt werden können. Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Nun sind aber bereits einige dieser ersten Schritte gemacht worden, die zweiten, dritten und vierten Schritte fehlen. Dabei wäre ein Ausbau der Infrastruktur für Fahrräder zu Lasten des automobilen Individualverkehrs (und hier beziehe ich den Lkw Verkehr durchaus mit ein) für die Stadt sicherlich kostengünstiger, ein Fahrrad braucht schließlich deutlich weniger Platz als ein Auto, und auch die Abnutzung der Wege schreitet aufgrund des geringeren Gewichts des Rades nicht so schnell voran, wie die durch Pkws verursachten Schäden. Zudem würden Straßen in einem Zustand wie dem abgebildeten die Geschwindigkeit innerorts vermutlich automatisch reduzieren. Auch die Motivation, auf das Rad umzusteigen ist eine ganz andere, wenn die Radwege neben der löchrigen Straße geräumig und gut ausgebaut sind.
Jetzt habe ich mich von der politischen Agenda wieder ablenken lassen. Das zweite Bild zeigt eindrucksvoll, mit wie wenig Platz sich mancher Bewohner des Landkreises die Möglichkeit verschafft, das ansonsten eher triste Grün am Straßenrand mit ein paar Farbtupfern aufzulockern. Da es allerdings nur ein kleines Blumenbeet ist., wäre ich wohl mit dem Auto daran vorbeigefahren. So aber konnte die Kamera den Sonnenschein auf den bunten Blumen am Wegesrand einfangen und neben all den schlechten Neuigkeiten des Alltags auch mal etwas Schönes mit nach Hause bringen.

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Die erste Woche als Stadtradelstar

Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Wolfgang Loewe
Team: Turnverein Wetzlar 1847 e.V.
Kommune: Wetzlar

Das Stadtradeln begann in Wetzlar am 10.06.2019 mit 3 geführten Touren vom ADFC. Ich führte die Liegeradler über eine Strecke von 40km. Diese waren so schnell, daß ich mit meinem E-Bike nicht mithalten konnte. Am nächsten Tag begann für mich der Alltag, mit einem Unterschied, das Auto bleibt in der Garage. Die notwendigen Besorgungen konnte ich problemlos mit dem Fahrrad durchführen. Obwohl ich auf dem Land wohne, ist es kein Problem dafür Strecken bis ca 10km zurückzulegen. Schwierig wurde es am Freitag den 14.06.2019, als ich zu einem Termin bei der Wetzlarer Neuen Zeitung mußte, und bei der Zufahrt von Münchholzhausen nach Wetzlar der Radweg ohne Vorwarnung gesperrt war, Ist die neue Brücke Einsturz gefährdet, da die Bauarbeiter wild gestigulierten, als ich die Sperre ignorierte. (Siehe Bild). Es ist kein Einzelfall, daß Radwege so plötzlich gesperrt sind, ohne Umleitung oder Vorwarnung.

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Das wars!

Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Klaus Lieberknecht
Team: Tandem
Kommune: Wedel im Kreis Pinneberg

Die 3 Wochen Stadtradeln der Stadt Wedel sind heute zuende gegangen! Ich bin gerade von meiner letzten Tandem-Tour mit meinem Sohn zurück gekommen.
Es war eine interessante Zeit mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen:
Wir konnten einen neuen Radweg testen, der innerhalb der Stadtradelzeit eröffnet wurde: der Rad- und Gehweg führt durch ein innerstädtisches Neubaugebiet und ist vorbildlich, weil er eine straßenunabhängige Verbindung als Teilstück eines innerörtlichen Grünzuges bildet. Gleichzeitig sind die Grünflächen als Mulden ausgebildet und fangen das Regenwasser auf.
Positiv haben wir auch den Radweg entlang der Landesstraße 105 nach Pinneberg erlebt; er ist relativ neu asphaltiert und fährt sich wirklich gut.
Nicht so erfreulich ist das in die Jahre gekommene Radwegenetz innerhalb Wedels. Man tut gut daran, wenn irgend möglich die Fahrbahn zum Radeln zu nutzen, auch wenn viele Autofahrer leider immer noch die Radfahrer nicht respektieren und viel zu dicht überholen, teils auch sehr riskant! Aber seit wir den Rückspiegel montiert haben, sieht man das" Unheil von hinten" wenigstens kommen.
Um die Radwege attraktiver zu machen, wäre auch eine intensiverer Rückschnitt der tiefhängenen Zweige und der einengenden Hecken wünschenswert, bzw. überhaupt die regelmäßige Pflege der Radwege.
Ein schöner Nebeneffekt der Teilnahme am Stadtradeln ist auf alle Fälle, dass wir jetzt schon eine bessere Kondition für unsere diesjährige einwöchige Radtour spüren, geplant ist der nächste Abschnitt des Elberadweges in Sachsen.

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Stadtradeln und Genossenschaftsmitglieder

Geschrieben am 16.06.2019 von Stefan Rosenstock
Team: RaBEnkopf Bürgerenergie
Kommune: Landkreis Mainz-Bingen

Zur Zeit ist in Wackernheim Kerb und seit es uns gibt (2014) sind wir (die RaBEnkopf Bürgerenergiegenossenschaft) Sonntags auf dem Rathausplatz dabei. Wir stellen unsere Projekte, unsere Elektrocarsharing-Autos, unsere Kindergarten- und Schulprojekte und vieles mehr vor.
Und im dritten Jahr gibt es nun das RaBE-Team beim Stadtradeln.
Wie schön, wenn das Eine dann zum Anderen führt, zum Einen - klar - dass Genossenschaftsmitglieder im Team dabei sind, oder - wie heute geschehen - Mitglieder der Stadtradelmannschaft auf unserem Stand auftauchen und mal eben Mitglied werden!
Das sind Dinge über die ich mich wahnsionnig freue und die mir zeigen, dass es sich lohnt immer wieder Aktionen zu unterstützen die ein Zeichen für besseren Klimaschutz setzen.

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Witzeeze Grenztour

Geschrieben am 16.06.2019 von Frank Weinert
Team: ABBgefahren
Kommune: Amt Büchen

Heute früh um 11.00 gestartet mit Kaffe empfangen. Dann ging es los am Kanal entlang Richtung Fitzen Behsental weiter mit zwischen Rast in Segrahn. Dann weiter nach Langenleisten Leisterförde weiter nach Schwanheide ùber Zweedorf zurück am Kanal nach Witzeeze. Eine sehr schöne Tour vielen Dank an das Organisationsteam.

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RESUMEE

Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Florian Behr
Team: STEINAU K U L T U R Radler
Kommune: Amt Büchen

Keule lass das Auto stehen
Ich will dich auf zwei Rädern sehen!

3 Wochen Stadtradeln gehen dem Ende zu und es hat Spaß gemacht. Ich habe den Tankwart nun einige Wochen nicht mehr besucht und glaube das ich auch gut ohne ihn auskommen kann! Neben dem Verzicht auf das Auto und der Schonung der Umwelt ist es vor allem die Entschleunigung des Alltages die diese Aktion so wertvoll und rund machen. Du kannst fast jede Tour im Alltag auch mit dem Fahrrad erledigen und es macht einfach Spaß!
Lange Strecken habe ich dann natürlich mit dem ÖPNV gemacht… ebenfalls easy.
Auf meinem Wunschzettel als Stadtradelstar steht dann am Ende folgendes:

  • Radwege zwischen Siebeneichen u. Breitenfelde bitte ausbessern
  • Radweg Schwarzenbek – Lauenburg fehlt
  • Radweg Büchen – Lauenburg fehlt
  • Gebot zur gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr (als Fahrradfahrer bist du auf die Fairness der Autofahrer angewiesen da ungleiche Kräfteverhältnisse vorliegen)
  • unbedingt getrennte Rad- / Fußgänger- und Autospuren
  • Ich schlage allen Verkehrsplanungsverantwortlichen ansonsten eine Exkursion nach Kopenhagen oder Amsterdam vor, die wissen wie es geht ?

    In diesem Sinne,
    Glückwunsch an alle die mitgemacht haben. Fahrt einfach auch ohne die Aktion weiter fleißig Rad!
    HG
    Florian Behr

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    Alles ging gut

    Geschrieben am 16.06.2019 von Andrea Potthast
    Team: Ökumenisches Kirchenteam
    Kommune: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

    Schon vor Monaten hatte ich meiner fast 70-jährigen Nachbarin versprochen, dass wir, wie im letzten Jahr, zusammen zum Sommerfest in die Patchwork Diele nach Jeinsen fahren. Natürlich mit dem Auto, das stand gar nicht zur Debatte. Ihre Schwester aus Hannover wollte auch mit, da bietet sich das Auto an. Nun kam die Anfrage als Stadtradelstar dazwischen. Und ich steckte in der Klemme.
    Ich hatte zwei Zusagen zu halten. Einerseits mit meiner Nachbarin einen netten Ausflug zu machen und andererseits auf das Auto zu verzichten. Also was tun? Ich habe meiner Nachbarin erklärt wie nun die Lage ist und sie hat spontan gesagt, dann fahren wir halt mit dem Rad, aber nur, wenn es nicht regnet. Ihre Schwester wollte sie auch diesbezüglich fragen. Gut, das ging ja schon einmal ohne Probleme. Die Schwester informierte sich darüber mit dem Nahverkehr zu fahren. Es gibt einen Bus, der von Hannover Richtung Pattensen fährt und direkt vor der Patchwork Diele hält.
    Nun bin ich gestern Morgen bei sehr feuchtem, schwülem Wetter mit meiner Nachbarin gestartet. Die ersten Kilometer gingen sehr gut. Bis wir über die Holzbrücke nach Schliekum gefahren sind und dann weiter dem ausgeschilderten Radweg über das huckelige Kopfsteinpflaster den Berg hinauf zur Hauptstraße mussten. Da ist meine Nachbarin abgestiegen und hat dann vorsichtshalber geschoben. Der Rest der Strecke an der Straße entlang in Richtung Jeinsen ging ganz gut. Allerdings schien die Sonne sehr warm, die Luft war immer noch feucht und somit das Treten in die Pedale auch anstrengend. Aber wir sind langsam gefahren und haben es in 45 Minuten geschafft. Vor Ort konnten wir uns dann erholen, die schönen Stände anschauen und uns auch um das leibliche Wohl sorgen. Das Wetter hatte es dann auch sehr gut mit uns gemeint, es kühlte sich merklich ab, sah zum Teil sogar nach Regen aus, aber es blieb trocken. Der Rückweg war dann deutlich entspannter und obwohl wir den gleichen Weg zurückgefahren sind, waren wir in 25 Minuten zu Hause. Da hatten wir unser Tempo gefunden. Zu Hause erzählte mir meine Nachbarin, es sei eine schöne Idee gewesen mit dem Fahrrad zu fahren und wir könnten das nächste Sommerfest der Patchwork Diele ja auch wieder so begehen.
    Na, wer sagt es denn, man muss nur mal drüber reden.

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    DANKE fürs Mitmachen an alle!

    Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Dr. Katrin Stückrath
    Team: Christen und Muslime
    Kommune: Lünen im Kreis Unna

    Stadtradeln lebt von der Beteiligung und dem Spaß, miteinander in Wettstreit zu treten. Das hat dieses Jahr gut geklappt, denke ich.
    Ich bin viel weniger Bus und Bahn gefahren und bin jetzt noch motivierter, das Rad auch auf längeren Strecken zu nutzen. ich hoffe, Ihnen und Euch geht es auch so.
    Beim Abschluss der Aktion Stadtradeln mit dem Team "Christen und Muslime" haben wir uns beim Gemeindefest der Selimiye-Moschee getroffen. Vielen Dank für die Gastfreundschaft!
    Auf der Bühne standen wir, als das Foto aufgenommen wurde, mit Mitgliedern des Teams (von links nach rechts):

  • Marianne Neufeld (evangelisch) ist 360 km gefahren und hat dabei rund um Lünen viele schöne Fahrradwege entdeckt. Für nächstes Mal wünscht sie sich, dass die Stadtradel-Mitmacher im Stadtbild noch besser erkennbar sind. Das grüne Mitmachband für den Lenker könnte noch breiter verteilt werden.
  • Josef Grünewald (katholisch) ist 468 km geradelt. Oft fuhr er auch zur Arbeit nach Dortmund, das sind 40 km hin und zurück. Es war eine Herausforderung, die ihm Freude gemacht hat.
  • Hasan Canbay (muslimisch) fuhr 89 km Rad. Er betonte, wie leicht so ein Beitrag zum Umweltschutz eigentlich fällt. Er wünscht sich, dass noch mehr Menschen sich mit Hand und Fuß für den Klimaschutz einsetzen.

  • Nochmal VIELEN DANK an ALLE TEAMS! BIS NÄCHSTES JAHR!
    Ihre / Eure Katrin Stückrath

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    Ohne Auto ist möglich - aber die Rahmenbedingungen stimmen oft nicht

    Geschrieben am 16.06.2019 von Guido Gahlings
    Team: SKN/NetteVital
    Kommune: Nettetal im Kreis Viersen

    Mein Fazit nach drei Wochen ohne Auto: Auch im ländlichen Raum grundsätzlich möglich, aber es fehlt an vielen, um den Autoverzicht attraktiver zu machen. Es fehlt an:

  • sicheren, überdachten Fahrradabstellplätzen
  • Fahrradboxen an unseren beiden Bahnhöfen
  • durchgehenden Radwegen vor allem in den Nettetaler Ortskernen
  • verlässlichen und kostengünstigeren Bahnverbindungen mit einer engeren Taktfolge und einer kostenlosen Fahrradmitnahme (wie etwa in Rheinland-Pfalz)
  • einem verbesserten und nicht so teuren Busangebot
  • einem Carsharing-Angebot in Nettetal, wenn es einmal nicht ohne Auto geht

  • Im Gegensatz zu den größeren Städten ist in ländlichen Regionen wie Nettetal ein vollständiger Autoverzicht für die allermeisten aktuell noch Zukunftsmusik. Was aber auf jeden Fall machbar wäre, bei den vielen kleineren Wegen das Auto einfach mal stehen zu lassen. Laut Verkehrsgutachten werden in Nettetal selbst kleine Entfernungen bis 2km zu 50% mit dem Auto zurückgelegt. Entfernungen, die gut auch ohne Auto möglich wären und wahrscheinlich auch schneller. Auf jeden Fall aber umwelt- und klimafreundlicher. Und mit weniger Lärm und Blech auf den Straßen. Und gesünder. Also: In Zukunft gerade kurze Strecken ohne Auto. Das wäre schon ein Riesenschritt weg von der Autodominanz und hin zu einer Mobilität der Zukunft!

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    Und täglich grüßt...

    Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Frauke Koslowski
    Team: Milengo
    Kommune: Berlin

    Mein Weg zur Arbeit betrug nie weniger als 50 Minuten. Als Nutzerin öffentlicher Verkehrsmittel füge ich immer noch hinzu - wenn alles gut geht. Es mag die gefühlte Wahrheit sein, aber irgendwas war immer. Zugausfall, Notarzteinsatz, Polizeieinsatz. Berlin ist eine aktive Stadt, und wenn in der Rush Hour die Gefühle hochkochen, sind bestimmte U-Bahnen eben ein guter Nährboden für Streitereien… aber wie jeder, der nach einem anstrengenden Tag einfach nur ein paar Stationen mit der U8 fahren muss, sah ich mich hier stets als die Haupt-Leidtragende. Ich muss eigentlich dankbar sein, denn dem ganzen sinnlosen Warten im U-Bahnhof (in dem es auch keinen Empfang gab! Doppeltes Elend, also) verdanke ich es, dass ich in erster Linie aufs Fahrrad umgestiegen bin. Planbar, oberirdisch, mit gebührendem Abstand zu anderen Menschen - das klang für mich wie das Paradies. Und so steige ich nun jeden Morgen auf mein treues Gefährt und strampele los.

    Die Fahrt beginnt schon irgendwie episch, wenn ich nämlich das Tiefgaragentor per Knopfdruck öffne und ins Licht fahre. Da würde auch so eine ergreifende Filmmusik im Hintergrund gut passen (die natürlich nur in meinem Kopf existiert). Ich wohne zwar direkt an der Landsberger Allee, meide sie als Radler aber in Marzahn. Außer einem viel zu schmalen Radstreifen, der auch zeitweise komplett verschwindet, kann man da nichts erleben. Allen, die auf Nahtoderlebnisse stehen ("LKW braust mit 60, die in Wirklichkeit 80 sind, 20 cm neben mir vorbei"), würde ich die Strecke aber uneingeschränkt empfehlen.
    Ich halte mich lieber an den Blumberger Damm und die Allee der Kosmonauten. Letztere hat zwar auch keinen Radfahrstreifen, aber Fahrräder sind auf dem Fußweg erlaubt und dort ist selten viel Betrieb. Ich liebe den Weg durch die Hochhäuser zwischen der Poelchaustraße und dem Helene-Weigel-Platz. Dort sieht man stets dieselben Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden. Man kennt sich - ich bremse ab, umzirkele die kleinen flauschigen Terrier einer mittelalten Dame, sie nickt mir zu, ich grüße zurück. Das Stück der Allee der Kosmonauten über die Eisenbahntrasse beim S-Bahnhof Springpfuhl ist dann wieder weniger genießbar. Zwar gibt es zunächst noch einen Radweg, aber durch die hohe Dichte an Pendlern, die hier von M8 oder 18 auf die S-Bahn wechseln - und umgekehrt, muss man hier doppelt vorsichtig fahren und Schülern ausweichen, die mitten auf dem Radweg Insta checken, oder der älteren Generation, die besagten Schülern ausweicht und deshalb ohne vorherige Anzeichen auf den Radweg läuft. Ein Stück weiter, vor der Kreuzung mit der Rhinstraße, kommt eine weitere Brücke. Hier gab es mal zwei Autospuren. So starten die Autos auch zweispurig, müssen aber Mitte der Brücke ob eines breiteren Fußweges und des Radfahrstreifens auf eine Spur wechseln. Je nach Verkehrslage muss ich mir hier deshalb den Radfahrstreifen mit der rechten Seite eines Autos teilen, dessen Fahrer die krude Verkehrsführung nicht rechtzeitig bemerkt hatte. Schön ist anders, aber es ist ja schnell vorbei. Vom höchsten Punkt hat man außerdem einen tollen Blick über die Stadt - eine zusätzliche Motivation, die Steigung schnell hinter sich zu bringen (siehe Foto). Rollen lassen bis zur Kreuzung, die Ampel ist immer Rot, wenn ich dort ankomme. Kurzes Päuschen.

    Der Landschaftspark Herzberge ist mein Highlight. Ein Ausflug in die Natur, mitten in Lichtenberg. Für etwa einen Kilometer begleitet mich kein Autolärm. Anschließend fahre ich durch die Bornitzstraße. Die hat etwas, das aussieht wie ein Fahrradweg, allerdings nicht offiziell als einer ausgezeichnet ist. Hier ist etwas Geduld geboten und ich muss mein Tempo drosseln: Baumwurzeln haben den Radweg uneben werden lassen, von rechts schießen gelegentlich Taxis aus der Tiefe der Innenhöfe, von links parkt Lieferverkehr für Schulen und Büros quer über dem Fuß- und Fahrradweg. An der Kreuzung Ruschestraße gibt es einen Zebrastreifen. Ohne den wäre hier auch an manchen Tagen kaum ein Durchkommen. Pro-Tipp: Absteigen und über den Zebrastreifen schieben. Das geht schneller, als auf eine Lücke in der Autoschlange zu warten. Hier sehe ich in unregelmäßigen Abständen auch Radler, die über den Zebrastreifen fahren, ohne zu bremsen oder sich um den Verkehr zu scheren. Und Autofahrer, die deswegen mal das ABS testen müssen… Da steige ich lieber mal für fünf Meter ab. Weiter geht es über die Möllendorffstraße. Morgens kann ich mich hier ausruhen, denn hier kann man sich einfach rollen lassen. Eigentlich beginnt mit meinem Wechsel auf die Frankfurter Allee erst das richtige Großstadtgefühl - mit einem Mal bin ich nicht mehr eine von wenigen, sondern Teil einer Masse. Fast alle halten sich an die ungeschriebenen Gesetze des Pendelns und halten sich rechts, sodass links Platz zum Überholen ist. Auch hier drossele ich meist meine Geschwindigkeit und werde einfach Teil der Karawane. Mein Lieblingsschlagloch (längs mitten auf dem Weg, genügend Platz, um mit dem gesamten Reifen hineinzufahren) auf Höhe Warschauer Straße wurde vor einigen Tagen geflickt.
    Westlich am Ostbahnhof vorbei führt mich mein Weg dann auf die Köpenicker Straße. Und schon bin ich angekommen. Den letzten Motivationsschub, weiterhin zu radeln, erhalte ich auf diesem letzten Stück. An manchen Tagen stauen sich die Autos vom S-Bahnhof Frankfurter Allee bis hierhin. Und ich? Ich fahre einfach an ihnen vorbei. In meinem Tempo, zu meinen Konditionen. Mehr Freiheit kann man beim Pendeln nicht erleben.

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    Uni, See und Sommerwetter

    Geschrieben am 16.06.2019 von Jana Makowski
    Team: #RadelnForFuture
    Kommune: Berlin

    Zwei Wochen des Stadtradelns sind schon wieder vorbei, zwei Wochen in denen ich insgesamt 570 km geradelt bin. Wie kommt diese (für mich) hohe Zahl zustande? Nun, einmal sind da die Wege zur Uni und zurück (und zwischen den Gebäuden- da möchte ich mein Fahrrad wirklich nicht missen, denn Laufen kann gut mal 20 Minuten dauern). Dazu kommen verschiedene kleinere Wege wie Einkäufe etc., in der letzten Zeit aber vor allem auch mehrere Fahrten zum Tempelhofer Feld und zur Krummen Lanke- bestimmt 6x war ich seit dem letzten Blogeintrag dort, um mich ein bisschen abzukühlen. Und von der Uni ist es nur etwa 10 Minuten mit dem Rad, perfekt für einen Freiblock.
    Letzte Woche war ich auch beim Karneval der Kulturen, einmal tagsüber und einmal nachts, um dort mit der Foodsharing-Initiative übriggebliebene Lebensmittel zu retten. Natürlich habe ich das auch mit dem Fahrrad erledigt, genauso wie heute der Besuch der langen Nacht der Wissenschaften.
    Mittlerweile ist mein Rad auch aus der Werkstatt zurück. Mit dem nigelnagelneuen Dynamo fährt es sich tatsächlich merkbar leichter im Dunkeln!
    Mal sehen, was die nächste Woche noch so bringt!

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    Die letzte Woche läuft...

    Geschrieben am 15.06.2019 von Stefan Rosenstock
    Team: RaBEnkopf Bürgerenergie
    Kommune: Landkreis Mainz-Bingen

    Das ist echt Klasse: 22 Radelnde im Team und von einigen weiß ich, dass da noch richtig was nachkommt (Gell Klaus!). Das wird richtig gut dieses Jahr und vielleicht findet der eine oder die andere ja noch ins RaBE-Team!

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    Fahrt zur Hafen-Sause

    Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Klaus Lieberknecht
    Team: Tandem
    Kommune: Wedel im Kreis Pinneberg

    Leider nichts gewonnen! Diesmal ging es für die ganze Familie mit Tandem und pedelec zum Hafenfest am Schulauer Hafen in Wedel. Der Lions-Club hatte ein Entenrennen zugunsten des Schwimmunterrichts von Kindern angekündigt, eine wirklich gute Sache, unsere Ente sollte für unsere Enkeltochter ins Rennen gehen. Da das Hafenbecken keinerlei Wellengang uns schon gar keine Strömung aufwies, mussten die Enten mit viel Zureden (Gebläse vom Feuerwehrboot) in Bewegung gebracht werden.
    Unserer Ente war das zu blöd, sie hat gestreikt und hat sich dem Wettbewerb verweigert. Wir haben sie später wieder mit nach Hause genommen, da kann man nichts machen. Aber die Radtour war angenehm, und am Hafen gibt es moderne Fahrradbügel zum Anschließen der Räder.

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    Abschlussbericht Stadtradeln als StadtradelnStar

    Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Christian Henkel
    Team: Steinstrassengäng
    Kommune: Geesthacht

    Als Stadtradeln-Star hatte ich mich verpflichtet, drei Wochen auf das Auto zu verzichten, sowohl als Fahrer als auch als Mitfahrer. Erlaubt an Verkehrsmitteln waren nur Rad, Bus und Bahn. Da ich in der City Nord arbeite, ist der Weg mit dem Rad ohne Motor und ÖPNV (knapp 2 Stunden) einfach zu weit. Daher habe ich während der Zeit des Stadtradelns Urlaub genommen.

    Frau Platz hatte mich gefragt, ob ich für die Stadt Geesthacht quasi als Botschafter für das Stadtradeln Stadtradeln-Star werden möchte. Gesagt, getan.

    Hauptanliegen war es nicht, möglichst viele km zu erradeln. Sondern vielmehr durch meine Reiseberichte Eindrücke zu vermitteln, wie schön - aber auch teilweise anstrengend - Radreisen sind.
    Egal ob auf eigene Faust, ohne oder mit eBike, geführte Touren mit oder ohne Gepäcktransport. Daher habe ich auch mitunter von Begegnungen mit anderen Radlern berichtet. Schön ist es auch, wenn eine anstrengende Tour geschafft und der innere Schweinehund überwunden war.

    Per WattsApp habe ich immer aktuell berichtet. Ein 15jähriger schrieb mir zum Abschluss: "Danke an dich Christian, für die ganz tollen Eindrücke, die du geteilt hast." Ein anderer schrieb: "Ich habe ganz fasziniert deine Bilder verfolgt".

    Ich hoffe sehr, dass ich mein Ziel erreicht habe. Traut es euch einfach zu! Für die Tour habe ich auch nicht großartig trainiert. Übrigens - auch Klassenfahrten kann man per Rad machen. Gerne gebe ich zu der Organisation Tipps, da ich das früher mehrfach als Begleiter mitgemacht habe.

    In meinem Team fragte ein neues Mitglied an, ob sie sich auch mit eintragen dürfe. Sie fahre aber nur 10 km pro Tag. "Klar doch, es ist vollkommen egal, wie viele km, wichtig ist, die Lust am Radeln zu gewinnen" war meine Antwort. Und sie ist in den 21 Tagen über 350 km gefahren!

    Als Stadtradeln-Star habe ich auch Gelegenheiten genutzt, evtl. Anregungen, die ich auf der Tour sehe, mitzubringen.

    Dieses sind z. B. der wunderschön vom NABU gestaltete Rastplatz mit Bienenhotel, Fahrradhalterungen an den Ampeln, extra Gitter für Liebesschlösser. Können ja auch kreative Formen sein wie z. B. der Liebesstein in Heidelberg. Weiterhin die Möglichkeit eines Warnschildes für die Engstelle Besenhorst. Oder die fest installierte Fahradpannenstation.

    Mir hat die Tour viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel neues gesehen und viele neue Menschen kennengelernt.

    Auch die restlichen drei Tage habe ich gut ohne Auto überstanden.

    Apropos Auto: Ich hatte den Eindruck, dass im Südwesten der Republik viel freundlicher mit Radfahrern umgegangen wird. An jedem Übergang, insbesondere den Inseln, hat jeder Autofahrer gehalten, um mich durchzulassen. Zurück in der Heimat stand ein Auto vor der roten Ampel beim Freibad in der Fahrradzone. Gerade dort, wo vor kurzem ein tödlicher Unfall war. Als ich den Fahrer auf die Fahrradhaltezone aufmerksam machte, hat er mir einen Vogel gezeigt und ist bei grün davon gerast. Ich überlege noch, ihn anzuzeigen.

    Drei Wochen "ohne" war eine klasse Zeit, auch wenn mich Leute zum Mitfahren "verführen" wollten, es ihnen aber nicht gelungen ist.

    Künftig werde ich mir jedes Mal überlegen, ob die Tour mit dem Auto wirklich sein muss.

    Und: Wer wird schon mal vom Bürgermeister samt "Gefolgschaft" in den Urlaub verabschiedet?!?...

    Am letzten Tag des Stadtradelns habe ich zu Hause das erlebt, was ich unterwegs zum Glück nicht erleben musste. Ein heftiges Unwetter mit Gewitter! Ich bin zwar zweimal während der Tour nass geworden und hatte mitunter starken Gegenwind, dabei konnte ich aber Radeln. Bei Gewitter oder Starkregen geht das natürlich nicht.

    Viele liebe Grüße Christian Henkel

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