STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Unterhaching im Landkreis München
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Verbandsgemeinde Gau-Algesheim
Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen im Rhein-Pfalz-Kreis
Verden (Aller)
VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu
Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis
Wachenheim im Landkreis Bad Dürkheim
Waiblingen im Rems-Murr-Kreis
Waldkirch im Landkreis Emmendingen
Waldstetten im Ostalbkreis
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Weyhe
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Zum Abschluss

Geschrieben am 21.09.2021 von Philip Giertz
Team: Spaß mit Sport
Kommune: Leer im Landkreis Leer

Drei Wochen Stadtradeln sind im Fluge vergangen – kaum, dass es begonnen hatte ist es schon wieder Geschichte. Zeit für eine kurze Bilanz.

Das Wichtigste zuerst: Von Unfällen und Pannen blieb ich zum Glück verschont. Und drei Wochen Verzicht auf das Auto waren gut zu verkraften. Zum Einkauf habe ich natürlich das Rad genutzt, wobei ich Getränkekisten etc. vorher gebunkert hatte.

Auch das Wetter hat beim Stadtradeln 2021 außerordentlich gut mitgespielt. Im Schnitt war es etwas wärmer, als zu den vergangenen Wettbewerben. Insbesondere gab es nur wenig Regen und unter den einzelnen Schauern konnte man zumeist unterdurch radeln. Auch der Wind wehte meistens nur schwach. Das geht im September auch anders. Wer erinnert sich noch an das Stadtradeln 2017, als wir viele Regentage hatten und sogar von einem Sturmtief heimgesucht wurden?

Unter diesen nahezu idealen Bedingungen konnte ich 58 Radtouren fahren und saß dabei insgesamt 173:05 Stunden im Sattel für 3.208 km. Das sind im Schnitt mehr als acht Stunden pro Tag – wenn man nicht zu den Schnellsten gehört, braucht es eben seine Zeit um das jeweilige Ziel zu erreichen.

Und auch für unsere Stadt sieht es derzeit gut aus im Ranking der Stadtradel-Kommunen. Ich bin mir sicher, dass wir in der Kategorie der Städte bis 50.000 Einwohner am Ende wieder einen der ersten drei Plätze belegen werden – ein ganz toller Erfolg!

Unterwegs hatte ich viele Begegnungen mit anderen Stadtradlern, von jung bis alt und in Gruppen unterwegs oder als ambitionierter Einzelfahrer. Alle hatten sie Eines gemeinsam: Die Liebe zum Radeln.

Bei den vielen schönen Touren hat sich wieder einmal bestätigt, dass Ostfriesland ein ganz tolles Fahrradrevier ist. Gerne wäre ich auch in die Niederlande geradelt, aber dazu bin ich nicht gekommen. Vielleicht im nächsten Jahr…

Leider gab es auch einige unschöne Dinge zu beobachten. Autofahrer, die mir im Dunkeln begegnet sind, ohne abzublenden. Dabei ist der Gebrauch des Fernlichts in geschlossenen Ortschaften per se verboten. Und einzelne Autofahrer fuhren bei Rot über die Ampel, obwohl diese schon gefühlte 50 Meter vorher auf Gelb umgeschaltet hatte. Vielleicht stellt man mal einen Ampelblitzer auf – Aurich macht es vor. Und dann war da noch der nachvollziehbare Frust vieler Autofahrer über die vielen und untereinander scheinbar nicht abgestimmten Straßensperrungen im Stadtgebiet. Aber muss man deswegen zum Dampf ablassen die Edzardstraße und den Burfehner Weg als Rennstrecken nutzen? Vielleicht mal überlegen, auf das Fahrrad umzusteigen?

Leider begegneten mir auch Verkehrssünder unter den Radfahrern. Solche, die einem auf der falschen Seite entgegenkommen. Oder die, die im Dunkeln einerseits unbeleuchtet fahren oder andererseits den Gegenverkehr blenden, weil sie entweder den Scheinwerfer falsch eingestellt haben oder bei Nacht mit stark streuendem Tagfahrlicht unterwegs sind. Das muss alles nicht sein.

Schlussendlich hoffe ich, dass es in diesem Jahr wieder eine reguläre Stadtradeln-Abschlussveranstaltung einschließlich Preisverleihung geben wird – viele haben dieses Event und die Urkunden in 2020 schmerzlich vermisst.

Und nach dem Stadtradeln ist hoffentlich vor dem Stadtradeln. Soll heißen, dass dieser Wettbewerb, in dem die Stadt Leer zum wiederholten Male bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat, hoffentlich auch in 2022 wieder angeboten wird.

Dazu hätte ich noch einen Vorschlag: Vielleicht prüfen die Verantwortlichen in Stadt und Landkreis mal, den Wettbewerb in der Jahreszeit vorzuziehen. Stadtradeln im Wonnemonat Mai, das wäre doch mal etwas Besonderes. Mit tendenziell gutem Wetter und viel längerem Tageslicht. Das würde bestimmt für noch mehr Stadtradel-Kilometer in der Stadt Leer sorgen…

Bis dahin alles Gute und mit stadtradelnden Grüßen!

Euer/Ihr
Philip Giertz

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Dienstag 2109

Geschrieben am 21.09.2021 von Dr. Rainer Schulze
Team: Grüne Frankenthal
Kommune: Frankenthal (Pfalz)

Heute Morgen war wieder schwimmen im Silbersee angesagt. Danach habe ich weiter die Ausschussitzung vorbereitet. Ab 10 Uhr war ich am Wahlkampfstand der Grünen mit Armin Grau. Später erteilte ich Sprachunterricht. Dann ging es zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ab 17 Uhr im Casino der Stadtwerke. Ab 19 Uhr war die Vorstandssitzung des NABU Frankenthal im ÖGZ Pilgerpfad. 21,3 km.

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Tag 17: Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung

Bild Geschrieben am 21.09.2021 von Björn Köpenick
Team: Sparkasse Dortmund - Dem Rad gehört die Zukunft
Kommune: Dortmund

Und der Westenhellweg ist um die Uhrzeit menschenleer! ;-) Natürlich füllt er sich im Laufe des Tages mit Menschen, die dort den lokalen Handel aufsuchen, und für Umsatz sorgen. Das ist auch gut so! Aber eben dieser Kontrast in den frühen Morgenstunden, macht es für mich zu einem ganz besonderen Erlebnis. Mitunter komme ich mir vor, als wäre ich bei der Tour de France mitgefahren und befinde mich nun auf der Zielgerade, den Champs-Elysees. Mal ganz davon abgesehen, dass ich niiiiemals solch ein Rennen überleben würde, ist es ansonsten ein gutes Gefühl, das mir den Start in den Tag erleichtert. ;-) Aber nicht nur die Menschen fehlen zu dieser Stunde, auch der Lieferverkehr hält sich in Grenzen. Im Grunde ist der Westenhellweg zu dieser Uhrzeit somit ein El Dorado für uns Radfahrer*innen. Solltet ihr diese Möglichkeit auch einmal genießen wollen, denkt bitte daran, dass das Befahren des Westenhellweges mit dem Fahrrad nur in der Zeit von 19:00 Uhr - 08:00 Uhr erlaubt ist. Wahrscheinlich hat jede/r von euch aber auch ihre / seine eigene Zielgerade, die ihm eine gute Zeit verschafft?! So oder so,
liebe Radelgemeinde: Macht euch eine gute Zeit und fahrt vorsichtig!

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Kidical Mass Wuppertal

Geschrieben am 21.09.2021 von Christian Hoppe-Löhndorf
Team: Dynamo Radhaus
Kommune: Solingen

Damit sich Kinder auf ihren Fahrrädern im Straßenverkehr sicher bewegen können und um auf die alternative Mobilitätsform aufmerksam zu machen, startete am vergangen Sonntag die 2. Auflage der Kidical Mass in Wuppertal. Die Initiatoren, unter anderem der Verein Fahrradstadt Wuppertal und der ADFC Wuppertal / Solingen, riefen alle Kinder, Jugendliche und Familien dazu auf, an einer gemeinsamen Radtour entlang der Talachse (B7) bis hin zu einem großen Spielplatz am Gutenbergplatz teilzunehmen. Die Streckenführung und Geschwindigkeit war speziell an die Kinder angepasst, so dass auch die kleinsten Teilnehmer*innen mit ihren Tretrollern, Laufrädern oder Fahrrädern mühelos mitfahren konnten.
Dem Aufruf folgten bei sehr angenehmen trockenem Wetter rund 300 Radfahrinnen und Radfahrer aller Altersgruppen. Anhand des großen Erfolgs der Veranstaltung sollte nun seitens der Kommunalpolitik über die Haltung zu verkehrspolitische Themen nachgedacht werde – denn auch Kinder haben das Recht, sich in der Stadt sicher fortbewegen zu dürfen! Wenn sie sich schon jetzt mit ihren Rädern in einem sicheren Umfeld bewegen können, mindert dieses auch unmittelbar den individuellen Kraftverkehr!

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#mdRzA

Bild Geschrieben am 21.09.2021 von Christian Szyska
Team: Auf dem Leinpfad
Kommune: Bonn

Gibt es ein besseres Argument für mdRzA als solch ein Morgen?

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In Oldenburg

Geschrieben am 21.09.2021 von Philip Giertz
Team: Spaß mit Sport
Kommune: Leer im Landkreis Leer

Oldenburg war Residenzstadt und später Mittelpunkt des gleichnamigen Freistaates bzw. Landes. Noch heute ist Oldenburg Sitz vieler Gerichte und Landesbehörden. Die über Jahrhunderte währende Selbstständigkeit prägt das Selbstverständnis der Stadt Oldenburg und ihrer Bürger bis heute. Im Zweiten Weltkrieg blieb Oldenburg nahezu unzerstört, die Stadt besitzt daher viel historische Bausubstanz.

Anziehungspunkt für viele Ostfriesen und Niederländer war und ist Oldenburg auch als Einkaufsstadt mit vielen Fachgeschäften in der Fußgängerzone. Und als junge Erwachsene zog es uns manchmal nach Wechloy zu einem amerikanischen Fastfood-Restaurant – denn so etwas gab es damals in Ostfriesland nicht.

Anno 2021 fahren wir natürlich mit dem Rad nach Oldenburg. Die Strecke hat den Vorteil, dass sie größtenteils abseits der verkehrsreichen Straßen verläuft. Bis Stickhausen fährt man an der Jümme entlang. Ab Detern bis Apen kann man den Weg südlich des Aper Tiefs nutzen. Auch der markierte Weg zwischen Apen und Ocholt liegt abgesetzt von der Landstraße. Ab Bad Zwischenahn fährt man bis Wechloy an der Bahnlinie entlang, wobei man in Bad Zwischenahn entgegen der Beschilderung den Weg über den Kayhauser Kamp nehmen kann. Hinter Wechloy erreichen wir über den Drögen-Hasen-Weg die Ammerländer Heerstraße. Von dort aus sind es nur noch wenige Kilometer bis ins Oldenburger Stadtzentrum. Wer Pause machen möchte, findet unterwegs übrigens viele Einkehrmöglichkeiten. Und weil es so schön war, nehmen wir denselben Weg zurück.

Wem die ca. 130 km (hin und zurück) zu lang sind, der kann eine Teilstrecke auch mit der Bahn fahren. Unterwegs hält jeder Zug in Augustfehn, Ocholt und Bad Zwischenahn. Doch aufgepasst!!! Sinnvoll und zum Nahverkehrstarif ist eine Mitnahme des Fahrrades ausschließlich in den (rot lackierten) Regionalexpresszügen möglich, diese verkehren im Zweistundentakt. Dafür ist diesen Zügen seit kurzem ein Fahrradwaggon beigestellt worden. Wer trotzdem die weißen Intercity-Züge nehmen möchte, der muss zusätzlich eine kostenpflichtige Reservierung fürs Fahrrad lösen. Dies ist nicht nur unverhältnismäßig teuer, sondern ruft angesichts der zumeist gähnend leeren Fahrradabteile in den Intercitys auch Kopfschütteln hervor.

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Montag 2109

Geschrieben am 20.09.2021 von Dr. Rainer Schulze
Team: Grüne Frankenthal
Kommune: Frankenthal (Pfalz)

Heute Morgen war wieder schwimmen im Silbersee angesagt. Danach habe ich wieder die Ausschussitzung vorbereitet. Zwischendurch bekam ich mehrere nette Geburtstagsgkückwünsche übers Telefon. Nachmittags war ich bei Freunden zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Heute Abend war unsere Fraktionssitzung. 15,3 km.

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Sonntag 1909

Geschrieben am 20.09.2021 von Dr. Rainer Schulze
Team: Grüne Frankenthal
Kommune: Frankenthal (Pfalz)

Heute Morgen habe ich in der Pfingstweide Nachhilfeunterricht gegeben. Nachmittags bin ich zu einem Gartenfest mit Musik (ein toller Liedermacher) nach Freinsheim gefahren. Das Wetter war schön, so dass ich unterwegs meine Windjacke ausziehen musste. Auf der Rückfahrt hatte ich ein schönes Licht von der untergehenden Sonne. Es war zwar kühler und ein bisschen windig, aber nach halber Strecke konnte ich meine Windjacke zur Hälfte öffnen. An einem so schönen Sonntag hätte ich allerdings erwartet, dass ich mehr Radfahrenden begegne. 31,7 km.

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STADTRADELN Tag 11-16

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Gundela Fink-Trudrung
Team: ADFC Leer
Kommune: Leer im Landkreis Leer

Zumindest einmal im Jahr unternehme ich mit meinem Partner eine Radreise, diesmal hatten wir uns für den Lahntal-Radweg entschieden. Wir finden es sehr entspannend, wenn langsam die Landschaft an einem vorbeigleitet. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, es ist wie beim Bergsteigen, wenn man aus eigener Kraft den Gipfel erreicht hat, dieses Gefühl ist nicht zu beschreiben, es werden Glückshormone freigesetzt. Ich habe schon etliche Urlaube per Rad gemacht, meist Flussradwege befahren wie Elbe, Weser, Werra, Isar, Inn, Altmühl, an Rhein und Donau, Saar, Mosel, Main und Tauber, um einige der bekanntesten zu nennen, nicht zu vergessen die Ems vor unserer Haustür.
Diesmal sollte es nun die Lahn sein. Da die Lahn nur eine Länge von 246 km von der Quelle bei Nephten bis zur Mündung in den Rhein hat wollten wir die Lahn auch komplett fahren.
Die Anreise am Samstag gestaltete sich etwas kompliziert. Der quellnächste Bahnhof wäre Feudingen gewesen, aber w/Baustelle war der Bahnhof von Erndtebrück aus nur mit Schienenersatzverkehr zu erreichen - keine Fahrradmitnahme! Per Bahn wurde als Alternativstrecke ein mehrstündiger Umweg mit viermal Umsteigen empfohlen. Karte studiert und uns kurzerhand entschieden, die Strecke von Erndtebrück nach Feudingen mit dem Rad zu fahren. Aber diese 24 km hatten es in sich. Bergwertung! Teilweise ging es nur mit Schieben weiter (Wer sein Rad liebt, der schiebt!??) Und dann die Abfahrt, bei 50 km/h auf dem Tacho aber holla, abgebremst, Sicherheit geht vor. War als Radstrecke ausgewiesen, alles gut gegangen.
Am Sonntag dann auf zur Quelle, hier waren diesmal 250 Höhenmeter zu bewältigen. Dies waren anstrengende Abschnitte, ansonsten gab es bis zur Mündung immer wieder kleine Steigungen und Abfahrten, ab Gießen verlief der Radweg meist flußnah, abseits von Autostraßen. Mehr will ich zum Lahntal-Radweg gar nicht ausholen, mehr Informationen gibt es auch unter www.daslahntal.de
Was ich aber berichten will und was mich traurig gestimmt hat war der Anblick der Hänge und Berge. Die Quelle der Lahn liegt im Rothaargebirge/Naturpark Sauerland. Sehr viele Fichten abgestorben, braune, tote Flächen, einige Hänge und Gipfel schon kahl, hier hatten die Kreissägen ganze Arbeit geleistet. Die letzten, trockenen Sommer und dann der Borkenkäfer hat dem Waldbestand massiv zugesetzt. Dies zeigt mir, dass wir umdenken müssen, unser Klima schützen. Dafür steht auch das Stadtradeln.
STADTRADELN - Radeln für ein gutes Klima
Entdeckt das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel für Kurzstrecken.
Nach dem Erreichen der Mündung, wo die Lahn in den Rhein fließt, am Donnerstag noch ca. 30 km den Rheinradweg Richtung Bonn bis Andernach gefahren, dort dann in den Zug Richtung Heimat.
Schön war es!

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Stadtradeln Woche 2

Geschrieben am 20.09.2021 von Linus Reul
Team: Taunusgymnasium Königstein Königstein im Taunus
Kommune: Königstein im Taunus im Hochtaunuskreis

Nach nun schon 2 Wochen ganz ohne Mitfahrgelegenheit im Auto ist das Fahrrad schon voll im Alltag integriert und stets ein treuer Begleiter. Am Anfang war es tatsächlich nicht ganz einfach, den Alltag so zu strukturieren, dass man auch gut ohne Auto zurecht kommt... doch letztendlich kann man für alle Situationen auch sehr gute Lösungen mit dem Fahrrad finden! Das Fahrrad bietet einem sehr viel Flexibilität, was es zu einem wunderbaren Verkehrsmittel macht. Mittlerweile habe ich mich schon vollkommen daran gewöhnt, ohne das Auto zurecht zu kommen und es ist viel einfacher, als ich zu Beginn dieser Herausforderung gedacht hatte!
Es ist nicht nur so, dass man damit flexibel durch den Alltag kommt, sondern auch, dass man dabei der Umwelt, dem Geldbeutel und der eigenen Gesundheit etwas Gutes tut, außerdem macht es extrem viel Spaß!
Ich freue mich nun auf die letzte Woche dieser Herausforderung und wünsche allen Teilnehmenden auf dem Fahrrad viel Rückenwind!

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Lastenrad

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Tom Eiserbeck
Team: Taunusgymnasium Königstein Königstein im Taunus
Kommune: Königstein im Taunus im Hochtaunuskreis

Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit, das Königsteiner Lastenrad testen zu dürfen. Im Vergleich zu meinem normalen Fahrrad musste ich mich erstmal dran gewöhnen, weil es doch erheblich breiter und schwerer - und damit schwammiger zu lenken - ist. Doch schon nach ca. 1km kam ich gut damit zurecht. Ich konnte problemlos meinen gesamten Supermarkt-Einkauf einschließlich eines Kastens Wasser einladen und alles bergauf nach Hause bringen. Auch wenn ich normalerweise ohne Strom unterwegs bin, war ich dann doch für die elektrische Unterstützung dankbar. Die Handhabung war total einfach und es ging fast genauso schnell wie mit dem Auto.
Für CO2-Sparer nur zu empfehlen!

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Sonntag, hat das Rad mal Pause?!

Geschrieben am 20.09.2021 von Clemens Eitel
Team: Jufa
Kommune: Ludwigshafen

Nein, so ganz ohne Bewegung, bei schönem Wetter, geht halt doch nicht. Daher ab aufs Fahrrad mit Familie und Freunden und da 400 anderen Kleinen und Großen Fahrrädern ...ein Bär und ein Garten auf Rädern war auch dabei.

https://kinderaufsrad.org/aktionsbuendnis/

Jetzt bin ich gespannt auf die dritte Woche.

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Tag 16: Wahnsinn!

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Björn Köpenick
Team: Sparkasse Dortmund - Dem Rad gehört die Zukunft
Kommune: Dortmund

Hallo, liebe STADTRADELNDEN! Jetzt befinden wir uns schon in der dritten und zugleich letzten Woche des STADTRADELNS 201 in Dortmund. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit bis jetzt doch vergangen ist. Äußerst erfreulich ist aber auch, wie sich die Zahlen beim diesjährigen STADTRADELN entwickelt haben. Die Teilnehmer, die gefahrenen Kilometer, etc.: All das ist sehr beeindruckend. Ich freue mich wirklich sehr, über jede/n Radfahrer/in, die/der mir begegnet. Es ist einfach nur schön, zu erleben welch großen Zuspruch das Verkehrsmittel Rad erfährt. Durch das STADTRADELN und die beeindruckenden Zahlen können wir erneut unter Beweis stellen, dass DEM RAD DIE ZUKUNFT GEHÖRT. ;-) Lasst uns aus Dortmund das Münster des Ruhrgebietes machen. Der Radschnellweg Ruhr (RS 1) und das Errichten von City-Parkhäusern für Fahrräder (ähnlich der BikeStation am Bahnhof) sind auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Lasst uns alle nur hoffen, dass solche Umsetzungen im Interesse aller Beteiligten zeitnahe erfolgen. Das Motto lautet: Kommt Zeit, kommt Rad. Dabei ist die Zeit für das Rad doch schon längst da, oder?!

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Mit dem Rad nach Amerika und Rußland!

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Philip Giertz
Team: Spaß mit Sport
Kommune: Leer im Landkreis Leer

Die Reise zu den beiden Supermächten ist Ihnen zu weit? In Ostfriesland geht das – sogar mit dem Fahrrad und an einem einzigen Tag.

Denn sowohl Amerika als auch Rußland sind Ortsteile der Gemeinde Friedeburg, ein ehemaliger Festungs- und Klosterstandort im Landkreis Wittmund, der nach der gleichnamigen Burg benannt wurde. Die Burg kann man heute nur noch als Modell bewundern.

Die Tour machen wir heute im Rundkurs und radeln über Amdorf, Detern, Augustfehn und Neuenburg nach Friedeburg. Nach ausgiebiger Pause nebst Eisbecher geht es über Wiesede und Aurich am Ems-Jade-Kanal zurück.

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2. Wochenende ohne Auto

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Gerhild Eva Krause
Team: Bündnis 90 / Die GRÜNEN Dieburg
Kommune: Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg

„Ohne Auto“ bedeutet ja glücklicherweise nicht „ohne Mobilität“ - und so konnte ich auch dieses Wochenende wieder einen größeren Radius in der Region erkunden. Mit Zug und Rad ist das von Dieburg aus wirklich gut möglich! Ein bisschen Wetterglück gehört natürlich dazu, aber das hatten wir:-) Ziel war wieder der Norden von Frankfurt.
Für Nachahmer:innen kann ich die Radwege im Regionalpark RheinMain um den alten Flugplatz in Bonames und die Region rund um die Hohemark Oberursel empfehlen.

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Nach der zweiten Woche

Geschrieben am 20.09.2021 von Torsten Kleb
Team: Ludwigshafen.Stadtmarketing
Kommune: Ludwigshafen

Mediale Bespielung des Themas Verkehr. In meinem Falle in einem Interview gemeinsam mit einem weiteren "Stadtradel-Star" und der hiesigen Tageszeitung Die Rheinpfalz. Das komplette Interview ist in der heutigen Ausgabe abgedruckt.

Was die Aktion Stadtradeln bewirkt und wie man das Thema Radverkehr wohl weiter in die Breite der Gesellschaft transportieren könne, wurde dabei im Gespräch am Rande erörtert.

Meine Auffassung,, dass Leute, die sonst kaum oder kein Fahrrad bewegen, wohl am ehesten durch einen Event-Charakter, wie etwa beim Erlebnistag an der Weinstraße oder eben auch beim Stadtradeln auf das Zweirad zu locken sind. Über die Jahre immer wieder vernommener, positiver Kommentar hierzu: "So etwas müsste (viel) öfter angeboten werden."

Man selbst scheint diesbezüglich also ziemlich passivisch einladende Impulse abzuwarten, die in derlei Kontexten dann offenbar aber auch bereitwillig wahrgenommen werden.

Ganz anders bei Anläufen externer Motivation ganz ohne Eventcharakter. Diese scheinen nämlich eher massive Abwehrhaltungen zu provozieren, nach dem Motto: "Ich lass mir doch nicht sagen oder gar vorschreiben, dass ich mit dem Rad fahren sollte."

Vollkommen anders indes die Haltung beim eigenen Automobil, das für viele im Individualverkehr nahezu ein Gebot zur Nutzung begleitet, stets verbunden mit einer rundum positiv konnotierten Wahrnehmung derselben. Dass man sich dabei mit ähnlich Denkenden immer häufiger denselben Stau teilt, lenkt wiederum sehr gerne das Augenmerk auf völlig andere Verursacher*innen: Die Straßen zu schmal, die Geschwindigkeiten zu gedrosselt, u.ä.m.

Wir haben uns über Jahrzehnte mitunter eine ganz enorme Abwehrhaltung gegen das Fahrrad angeeignet, die immer deutlicher offenbart, dass wir uns dabei gehörig verfahren haben.

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5 mal unterwegs mit Rad & Kleinkind (und ohne Geld) in Marzahn

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Frauke Beckert
Team: #Offenes Bezirksteam Marzahn-Hellersdorf
Kommune: Berlin

#1 Wuhle-Wanderweg
Der Klassiker! Der Wuhle-Wanderweg führt von Ahrensfelde an der Wuhle entlang bis nach Köpenick. Ich nutze ihn ab und zu, wenn das Wetter einigermaßen ist, und ich keine Lust auf unsere Standardspielplätze habe. Unterwegs kommst du am Wiesenpark vorbei. Dort gibt es einen kleinen Weiher, auf dem man Enten und sogar einen Schwan beobachten kann. Nur einige Meter weiter ist ein toller Kletterspielplatz (eher für ältere Kinder), und auch ein kleinerer Spielplatz für die Jüngsten. Anschließend geht's vorbei an den Gärten der Welt und am Kienberg, und auf dem Weg liegen drei weitere Spielplätze. Einer wartet sogar mit einer Babyschaukel auf, die mein Söhnchen bereits mit 7 Monaten total cool fand. Definitiv eine Reise wert!
#2 Dorf Alt-Marzahn
Im Dörfchen Alt-Marzahn gibt es einen Tierhof, der nachmittags geöffnet ist. Dort gibt es Kaninchen, Hühner und Hähne zu sehen. Wenn man Glück hat, kommen auch gerade die Ponys, Esel oder die Alpakas in den Stall! Das Ganze ist kostenfrei und man kann das Fahrrad easy dort abstellen. Einige Meter weiter ist übrigens eine Konditorei - wenn man vom vielen Tiere gucken dann ein wenig Hunger bekommt.
#3 Elterncafé Hellersdorf
Das Familiencafé in Helle Mitte liegt am schön gestalteten Kastanienboulevard. Ich bin ehrlich, ich hab es noch nie dorthin geschafft, als das Café geöffnet hatte - was aber gar nichts macht. Davor ist ein riesiger Spielplatz, auf dem immer etwas los ist. Unser Söhnchen liebt es, anderen Kindern zuzusehen oder auch mitzuspielen, und dort haben wir immer sofort Anschluss gefunden. Der Sand ist weich und sauber, und es gibt sowohl einen Kleinkind- als auch Großkindbereich. Der Radweg dorthin führt an der U5 entlang, man fährt große Strecken komplett ohne Autoverkehr. Das ist auch prima, wenn Kinder schon selbst fahren (lernen).
#4 Jelena-Santic-Friedenspark mit Kletterspielplatz
Der kleine Park hat einen schönen Kletterspielplatz mit einem richtig tollen Feature - KEIN SAND. Eltern kennen es sicher... 2 Minuten auf dem Spielplatz und Sand im Bett FÜR DIE EWIGKEIT. An manchen Tagen hab ich darauf einfach keine Lust... also gehen wir dorthin. Kleinere Kinder stehen eher außerhalb des riesigen Spielgerüsts (oder graben einfach in den Steinen herum), größere Kinder haben im Inneren viel zu erkunden.
#5 Zwischen den Hochhäusern an der Allee der Kosmonauten
Zwischen dem Blumberger Damm und der Allee der Kosmonauten stehen einige riesige Wohngebäude. Man kann dort über die Seitenstraßen mit sehr wenig Autoverkehr fahren. Zwar wird man permanent an das Autoproblem in Berlin erinnert (SO. VIELE. PARKENDE. AUTOS.), aber es ist relativ stressfrei, dort ein paar Meter zurückzulegen. Zwischen den Hochhäusern gibt es einige Spielplätze, für kleinere und größere Kinder. Außerdem ist dort auch eine Parkanlage mit Grünflächen und sogar einem Wasserspielplatz! Dort können Kinder auch Laufrad oder Fahrrad fahren, ohne dass sie permanent hinter Autos verschwinden. Anschließend einfach zum Supermarkt um die Ecke, schnell was fürs Abendessen holen und ab nach Hause.

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Stellen, an denen Fahrradfahrer sich einfach in Luft auflösen

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Frauke Beckert
Team: #Offenes Bezirksteam Marzahn-Hellersdorf
Kommune: Berlin

Heute lasse ich mal hauptsächlich die Bilder für sich sprechen... Radfahren kann erst dann eine ernstgemeinte Alternative zum Auto werden, wenn ich mich nicht als Radlerin auf meinem Weg mal eben kurz für 20 m in Luft auflösen muss. Denn das passiert regelmäßig in Berlin - Radwege enden einfach. Fangen 10 m später wieder an. Führen über Schotter oder Matsch. Stellt euch einfach vor, ihr baut eine Autobahn und zwischendurch sind mal kurz nicht mehr drei Spuren, sondern nur noch eine, ach, und die ist auch nicht asphaltiert, sondern da ist halt kurz Sand. Ein riesiger Aufschrei ginge durch Deutschland! Gleichzeitig ist genau das 'gut genug' für Radfahrer. Ein Radweg, der zwar an sich ganz okay ist, dann aber einfach endet. Wer kennt es nicht.
Hier also ein paar Beispiele der schönsten Orte in Marzahn, an denen sich Fahrradfahrer in Luft auflösen.

#1 Baustelle Hellersdorfer Straße: Da gibt's immer wieder etwas Neues zu sehen! Die Baustelle ist in steter Veränderung, nur eine Konstante bleibt: Es wird gern mal vergessen, dass da irgendwo auch der Radverkehr langgeführt werden muss...

#2 Radwegausgang Wiesenpark: Aus einem kombinierten Fuß-/Radweg komment geht's auf einen Zebrastreifen - und wo ist da der Radweg? Dürfen wir auf dem Fußweg weiterfahren? Müssen wir auf die Straße? Niemand weiß es.

#3 Radwegmündung an der Eisenacher Straße: Nicht nur wird die Straße dort schmaler, nein! Zur selben Zeit fädelt genau vor dem Zebrastreifen auch der vorher separat geführte Radweg auf die Straße ein. Dort sind 50 km/h erlaubt, wir wissen alle, wie viel dann tatsächlich gefahren wird... ein Träumchen!

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Sightseeing durch Berlin mit dem Rad

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Lilian Deniz
Team: Deutsches Institut für Bautechnik
Kommune: Berlin

Am Wochenende hatte ich Besuch und wir haben eine Sightseeing-Tour mit dem Rad durch Berlin gemacht. Trotz durchwachsenem Wetter sind wir los und haben viel gesehen und erlebt. Wir sind in Lichterfelde-Ost gestartet und entlang schöner Radwege (entlang des Teltowkanals, Radweg am Priesterweg, Park am Gleisdreieck) vorbei am Potsdamer Platz, dem Brandenburger Tor bis zur Spree und dem Regierungsviertel geradelt. Es ist erstaunlich wie gut man das alles erradeln kann und wo es einem gefällt, hält man an und trinkt einen Kaffee oder streift über einen Flohmarkt. Das Wetter hat sich gehalten und wir sind auch wieder zurück geradelt, aber man wäre auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mitsamt Rad wieder zurückgekommen.

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Woche 2

Geschrieben am 20.09.2021 von Hans Ulrich Weber
Team: on 2 wheelz
Kommune: Hünstetten

leider wenig Zeit zum Radeln ...

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Woche 1

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Hans Ulrich Weber
Team: on 2 wheelz
Kommune: Hünstetten

Läuft und läuft und läuft...
Neben Alltagsradeln tolle Wege wie am Beuerbacher Gebück und Trails geradelt...

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Achterbahn der Gefühle

Geschrieben am 20.09.2021 von Linda Frey
Team: Förderverein Traisa e.V.
Kommune: Mühltal im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Gestern war ein Tag mit einer Achterbahn von Gefühlen: überschäumende Freude, emotionale Rührung, Todesangst, Nervenkitzel und Erschöpfung. Die Woche selbst war durch zwei große Radtouren eine gute Ausbeute in den Kilometern. Durch kranke Kinder und viel Arbeit habe ich aber im Alltag fast keine Kilometer gemacht.

Samstag sind wir mit den Kindern fast von Mühltal nach Frankfurt gefahren. Ich bin mit dem Baby die komplette Strecke gefahren und die Kinder ab Nordbahnhof über die Großeltern in Wixhausen zum Goetheturm und dort zum Lokalbahnhof. Wir sind also Teile des neuen Radschnellweges gefahren und das war sooooo toll! Ich hab mich auch total gefreut über die durchdachten Mülleimer, die so schräg stehen, dass man beim langsamen vorbeifahren zielsicher was wegwerfen kann! Leider sind da noch viele Baustellen und wir mussten dann Umwege fahren, die durch Städte (Langen?) gegangen sind und nicht so kinderfreundlich waren. Insgesamt bin ich 50 km gefahren und die Kinder jeweils 41 km.

Am Sonntag war morgens die Kidical Mass (von mir organisiert), die ein durchschlagender Erfolg war! Über hundert Leute waren da und es war so toll! Das Ordnungsamt und die Polizei hat uns die Bundesstraße gesperrt und wir haben laut in fast Dauerschleife das neue Lieb von Böhmermann gehört: Warum hört der Fahrradweg einfach hier auf? Das waren die Gefühle überschäumende Freude und emotionale Rührung. Es war so schön zu sehen, wie die Kinder auf der Straße fahren und sich soooo darüber freuen. So müsste es immer sein, die Straße soll den Menschen gehören! Übrigens: in Mühltal gibt es über 14.000 Einwohner, aber „nur“ 9.000 Autos. Auch im Durchschnitt in Deutschland ist es so, dass etwa ein Drittel der Menschen keinen Zugang zu einem Auto haben. Soziale Teilhabe ist also NICHT, wenn viel Platz für Autos da ist.

Nach der Kidical Mass wollte ich zum Hoffest von „unserer“ Solawi in Hoxhohl. Ich bin also mit dem Fahrrad nach Hoxhohl gefahren und musste leider zwischen Waschenbach und Frankenhausen und zwischen Ernsthofen und Hoxhohl das Gefühl Todesangst erleben. Obwohl sich die Autofahrer vorbildlich verhalten haben und immer genügend Abstand gehalten haben. Es ist einfach sehr beängstigend, wenn mit 2,5 m Abstand ein riesiges Auto mit 70 km/h an einem vorbei brettert. Wann sind eigentlich die Autos so riesig geworden? Leider war mein Handy Akku schon fast leer beim losfahren (altes Handy…) und so konnte ich keine Schleichwege durch die Wälder fahren. Fahrradwege gibt es nicht und die Schleichwege sind nicht ausgeschildert (die Grünen haben das in Mühltal vor einem Jahr beantragt, aber nichts ist beschildert worden). In Hoxhohl angekommen wurde uns gesagt, wir müssen wo ganz anders hin, sind dann also nochmal eine Weile weiter gefahren. Als meine Reichweitenanzeige nur noch 10 km gezeigt hat, hab ich dann nochmal mit dem Handy meines Mannes (er fuhr mit dem Auto und wir trafen uns bei Hoxhohl) und dann herausgefunden, dass das Hoffest noch viel weiter weg ist. Dahin hätte ich es nicht mehr geschafft und ich habe sowieso schon gebangt, ob ich mit meinem Akku überhaupt noch nach Hause komme (Nervenkitzel). Wir haben uns dann von Mühltalern, die im Modautal spazieren waren, den Modau Radweg empfehlen lassen. In Ernsthofen haben wir uns im Biergarten nochmal gestärkt und dann bin ich an der Modau entlang über Ober-Ramstadt nach Hause gefahren. Dort war alles wunderbare ausgeschildert und die meisten Wege waren sogar asphaltiert! So wünsche ich es mir auch für Mühltal! Zuhause war ich dann nach 40 km (und gefühlten 1000 Höhenmetern, realistisch vielleicht ein paar hundert) Fahrradfahren sehr erschöpft.

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21 Tage ohne Auto

Geschrieben am 20.09.2021 von Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Kommune: Hagen

Vor gut drei Wochen hat mich mein Freund Paul angerufen und mich überredet, drei Wochen aufs Auto zu verzichten. Ich habe heute meine letzten Kilometer nachgetragen und es kam noch mal ordentlich was zusammen. Eine berufliche Fahrt nach Sprockhövel, einmal nach Lüdenscheid zur Arbeit und dann noch die Critical Mass Dortmund.
In den drei Wochen bin ich drei Mal in einem Auto gefahren. Dabei waren zwei Fahrten, bei denen ich einen älteren Herren in einer besonderen Situation gefahren habe. Die letzte Fahrt ging am Freitag nach Finnentrop, wo ich um 7:30 einen dienstlichen Termin hatte, bei dem ich keine Verspätung haben durfte. Hier ist das Auto klar im Vorteil.
Aber: Ich hätte theoretisch auch noch eine Stunde eher aufstehen können, ich hätte mir in Finnentrop eine Pension nehmen können. Aber ich war zu bequem.
Mein Fazit über die drei Wochen schreibe ich noch.
Übrigens hatte ich Anfangs immer gedacht, dass ich 30 Tage ohne Auto leben soll, also mache ich noch 9 weitere Tage und auch danach (wie auch zuvor) nutze ich das Fahrrad und den ÖPNV noch intensiver.

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Umgewollte Zwischenpasue

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Alexander Kropf
Team: Glinicke
Kommune: Kassel

Gerne wollte wir mal wieder unserem Wohnzimmer einen neuen Anstrich verpassen.
Beim Ausräumen der Möbel habe ich mir dann das Knie verdreht. Da ich nach einem Surfunfall vor 6 Jahren noch immer 12 Schrauben und eine Platte im Knie trage, lege ich dass Bein übers Wochenende erst mal hoch. Ich bin guter Dinge, dass es Montag dann wieder weitergeht!

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Ostfriesland - Teeland

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Philip Giertz
Team: Spaß mit Sport
Kommune: Leer im Landkreis Leer

Schwarzer Tee ist das Nationalgetränk der Ostfriesen. Im Zuge der seit jeher engen Verbindungen Ostfrieslands zu den Niederlanden kam der Tee im 17 Jh. von dort aus zu uns. Der Verbrauch der speziell für Ostfriesland gemischten und sehr aromatischen Teesorten liegt hier um etwa eine Zehnerpotenz höher als im übrigen Bundesgebiet.

Jede Region in Ostfriesland hat übrigens ihre eigene bevorzugte Teesorte, abgestimmt auf die örtliche Zusammensetzung des Grundwassers. Deshalb gibt es auch Butenostfriesen, die ihren Tee im „Außerostfriesischen“ nur mit aus der Heimat importiertem Trinkwasser aufbereiten.

Die ostfriesische Teezeremonie wurde von der UNESCO sogar als Kulturerbe anerkannt. Zubereitet wird Ostfriesentee zu allen Tageszeiten, besonders hervorzuheben sind der „Elfüürtje“ und der „Fievüürtje“. Getrunken wird der Ostfriesentee immer mit „Kluntje und Wulkje“ in kleinen Teetassen mit speziellem Dekor. Besonders bekannt ist das Teegeschirr mit der Roten Rose, das so gen. „Rood Dresmer“.

Genau dieses Dekor hat ein Graffiti-Künstler am Mauerwerk der Autobahnbrücke der A 28 über die Holtlander Ehe in der Nähe von Filsum verewigt. Dorthin führt uns unsere heutige Fahrradtour. Über Brinkum und zwischen den Feldern mit fast erntereifem Mais hindurch erreichen wir eine Kurbelpünte, mit der wir über den kleinen Fluss setzen. Nach dem obligatorischen Foto fahren wir weiter Richtung Detern zu einer kleinen Kaffeepause. Zurück geht es über die Leda-Jümme-Niederung und Amdorf.

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Endspurt

Bild Geschrieben am 19.09.2021 von Denis Endres
Team: Kita Hanhofen
Kommune: Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen im Rhein-Pfalz-Kreis

In erster Linie bringt mich mein Fahrrad von A nach B. Und doch ist es so viel mehr!
Die tägliche Fahrt ist ein super Fitnessprogramm. Die Bewegung an der frischen Luft ist gelenkschonend und bringt das Herz-Kreislaufsystem in Schwung.

Ganz nebenbei verbindet es mit der Natur. Der Wandel der Jahreszeiten ist hautnah spürbar. Da sind schon ein paar Grad morgens kühler oder ein paar Minuten länger dunkel eine große Veränderungen und bedürfen der Anpassung.

Gerade jetzt, wenn es vom Sommer in den Herbst übergeht, heißt es morgens wieder mit Lampe und langen Ärmeln oder Armlingen fahren. Am Nachmittag ist es dann wieder warm genug, um in kurzer Kleidung nach Hause zu fahren.

Je nach Wetterlage gibt es wunderschöne Sonnenaufgänge, neblige Felder und die ersten fallenden Blätter zu bestaunen. Da ist die Fahrt gleich halb so anstrengend ;-)

Und dann grüßen auch immer mal wieder die Waldbewohner. Momentan sind viele Kröten, Hasen und Rehe unterwegs. Ab und zu heißt es deshalb Slalom fahren, dass niemand Schaden nimmt.

Die letzte Woche der diesjährigen Stadtradeln-Aktion beginnt. Das bedeutet nochmals kräftig in die Pedale treten und die Oberschenkel beanspruchen. Die 1000km sind geknackt, da geht noch ein bisschen mehr ;-)

Ich wünsche euch allen viele schöne Momente auf dem Fahrrad!

Mit sportlichen Grüßen
Denis

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Die zweite Woche ist schon wieder vorbei.

Bild Geschrieben am 19.09.2021 von Andreas Jackisch
Team: ALLSTAR TEAM
Kommune: Landkreis Darmstadt-Dieburg

Da ich die ganze Woche im Home Office war, sind nicht sehr viele Km zusammengekommen. Mal zu Kindergarten oder kleine Besorgungen in der Stadt bringen nicht so viele Km.
Positiv fallen aber die Popup Fahrradwege auf. Diese machen das Radfahren in der Stadt doch deutlich sicherer. Auch werden so nach und nach die Radwege verbessert (neue Straßendecken, breite Fahradspuren und kritische Bereiche über die gesamte Breite rot gefärbt mit Fahrradsymbol.
Es gibt aber leider noch genug Autofahrer, welche die Abstandsregel beim überholen nicht so gut einschätzen können, darunter auch viele Berufsfahrer (LKW und Busse). Dazu noch völlig unnötig, Straße ist komplett frei aber es scheint nicht möglich zu sein mal ganz auf die andere Straßenseite zu fahren. Im Odenwald fühlt man sich manchmal als Freiwild.

Dann schauen wir mal was die letzt Woche so bringt.

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Moin leeve Lüü, wat hett Insektenstarven mit Radfahren to doon oder van Höcksken up Stöcksken komen

Bild Geschrieben am 19.09.2021 von Waltraud Giere
Team: Ludgeri-Schule Leer
Kommune: Leer im Landkreis Leer

Auf meinem Radweg zur Arbeit fahre ich die meiste Zeit durch den Hammrich, und da könnte so mancher meinen, das sei eintönig und langweilig – dem muss ich deutlich widersprechen.
Weite Wiesen und Weiden, weiter Himmel mit Blick bis zum Horizont, vereinzelte Baumgruppen, die auf ein sich darin befindliches Gehöft hinweisen, Weidetore, die ihre beste Zeit schon erlebt haben – und dadurch einen neuen Charme bekommen. In unserer Gegend gibt es überwiegend Rinderherden, aber auch Pferde und Richtung Deichland Schafe, die viele Monate auf den Weiden grasen. Rechts und links von der Straße tiefe Gräben mit Steilufern, ab und zu ein Tief, das den Weg kreuzt. Zum Wasser gehören viele Sorten Vögel, die zu manchen Zeiten mit ihrem Auftreten und ihren Geräuschen den Radfahrer (mwd) an die Wattseite einer Insel versetzen. Gänse, Reiher, Störche und Kiebitze, Schwäne und viele Sorten Hühner, dazu Möwen, Krähen und Elstern – um nur einige Beispiele zu nennen – sind hier „immer“ unterwegs – dazu muss man nicht ganz bis zum Dollart fahren. Manchmal sitzt auch ein Hase auf dem Weg und versucht, mich im Zick-Zack-Lauf auszutricksen, bis er die nächste Weidenauffahrt findet. Dieses Gesamtbild ist jeden Tag und zu jeder Zeit anders – wenn man denn die Wahrnehmung dafür sensibilisiert.
Besonders spannend ist es, wenn der Nebel so stark ist, dass man die Hand vor den Augen nicht sieht und es dabei auch noch stockdunkel ist: Die Orientierung ist jetzt etwas abenteuerlich, und dabei kommt mir dann die Tatsache zu Gute, dass ich die Strecke sehr gut kenne: Immer schön mitten auf der Straße bleiben, falls ich ein markantes Weidetor zu Gesicht bekomme, weiß ich auch schon einmal, wo ich ungefähr bin. Und dann kommen plötzlich die Schlaggeräusche, gleichmäßig und zunehmend kräftiger: Es sind die Mühlen von einem der Windparks im Rheiderland, und dieses Geräusch ist nur unter den oben beschriebenen Begleitumständen so faszinierend. Dann werde ich unsanft aufgerüttelt, weil ich soeben eine Stelle der Straße überfahren habe, wo die Baumwurzeln sich Platz nach oben verschafft haben: Aha, wieder ein markanter Punkt auf meinem Weg. Irgendwann tauchen die Reflektoren meiner Einfahrt auf: Sicher angekommen.
Wenn ich auf dem Weg zur Arbeit den kompletten Überblick habe, hänge ich meinen Gedanken nach – mal ist es ein Vertretungsplan, den ich vorüberlege, mal eine Nachbetrachtung von Erlebnissen, und so kann es auch zu Selbstgesprächen kommen. Man kennt es ja mittlerweile, wie viele Menschen allein durch die Gegend laufen/fahren, aber intensiv und laut sprechen: Die haben dann ein Handy als Partner dabei, und die interessiert es auch nicht, dass alle anderen zwangsweise zuhören müssen. Mir ist es aber peinlich, wenn andere mich hören, weil ich ja nicht nur aufgestaute Gefühle „abstrampele“, sondern auch eventuell „ordentlich vor mich hin schimpfe“. Da denkt man, man sei allein auf weiter Flur, und dann wird man plötzlich überholt, und überlegt, wie lange sich diese Person wohl schon hinter einem befunden hat… Nicht so schlimm ist es mit dem Gesang auf dem Rad, den stelle ich schnell ein, wenn jemand kommt – ganz im Gegenteil zu vielen Radfahrern (mwd), die mit lauter Musik u. ä. aus technischen Geräten die Welt um sich herum beschallen.
Ich sage dann freundlich „Moin“: Keine Antwort ist unter Radfahrern eher selten. Vielleicht hat der Überholende gerade Musik im Ohr und hört nichts, oder will nicht zurückgrüßen. Als Kind grüßte man alle, insbesondere hier auf dem Land, aber das ist für viele der jüngeren Generationen nicht mehr cool oder was weiß ich. Wenn „Morgen“ zurückkommt, sind das meistens Touristen oder vielleicht „Zugezogene“. Schön sind die regelmäßigen Begegnungen speziell morgens auf dem Weg zur Arbeit: Ich freue mich schon darauf, wir wünschen uns neben dem „Moin“ oft noch etwas dazu, formulieren eine knappe Wetterbeschreibung oder es gibt eine Begeisterungszusammenfassung eines Fußballspiels, dass der andere vermutlich auch gesehen hat, kurz und kernig und immer mit dem Effekt, dass eine positive Stimmung und irgendwie auch ein Gemeinschaftsgefühl bei beiden Beteiligten entsteht.
Irgendwann komme ich in Bingum an und treffe dort aktuell auf eine Baustelle, die zur Erschließung des neuen „Bauland Bingum II“ gehört: Hier wird es richtig interessant, was aus den neu angelegten Kanälen, dem Sandstrand und den Sandbergen, die zum Burgenbau einladen, langfristig wird – Strandkörbe habe ich noch nicht gesehen. Man kann mit dem Rad dort langfahren bzw. schieben - mit dem Auto geht nichts.
Die Emsbrücke naht, und mit ihr Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart:
Da gab es die Zeit, als die Brücke erweitert wurde, und kein Auto mehr passieren konnte, aber die Radfahrer: Morgens früh waren wir schnell eine tolle Gemeinschaft von Radfahrern, die aus allen Bereichen des Rheiderlandes kamen und immer zur selben Uhrzeit übersetzen wollten. Diese Mitfahrer wussten untereinander genau, wer noch fehlt oder auf wen wir nicht warten mussten. Dazu die Fährmänner – einer netter und humorvoller als der andere, und manchmal gab es auf dem Rückweg für uns sogar einen Glühwein. Bei Nebel fuhr ein Bus mit Fahrradanhänger, weil die Fähre die Ems dann nicht überqueren durfte. Trotzdem träume ich noch davon, ein Mal mit dem Fahrrad durch den Emstunnel zu fahren – aber das lasse ich wohl lieber.
Zwei Themen der Emsbrücke sind schon länger die radfahrerunfreundliche Programmierung der Druckampeln und die jetzt im Moment meiner Meinung nach inkonsequente Lösung, wer darf denn wohl auf welchem Radweg fahren?
Bei einer roten Ampel passiert es oft, dass die Autofahrer 2x Grün haben – und ich bin nicht immer bereit, eine kurze Meditationszeit vor der roten Ampel einzulegen, weil ich ja eigentlich meine geistige und körperliche Betriebstemperatur für den Arbeitsbeginn erreicht habe! Nützt nichts, wir warten im anwachsenden Pulk von Radfahrern mehr oder weniger genervt: Irgendwann wird unsere Ampel grün, und wenn ich nicht von frech weiterfahrenden rechtsabbiegenden (und inzwischen „rot-habenden“) Autofahrern am Losfahren gehindert werde, starte ich mit der Qualität eines Quarterhorses (die schnellsten Pferde der Welt auf einer Viertelmeile) explosiv aus dem Stand in kleinem Gang mit einer Reaktionsgeschwindigkeit, die manch einer mir „Oma“ nicht zutrauen würde. Später werde ich von vielen überholt – aber da ist meine Viertelmeile schon vorbei.
Die Radwege auf der Emsbrücke waren seit vielen Jahren immer für beide Richtungen auf beiden Seiten zugelassen bzw. es war nicht ausdrücklich verboten, „links“ anstatt „rechts“ zu fahren.
Seit einigen Wochen befindet sich ein Schild „Für Radfahrer Durchfahrt verboten“ auf der stadtauswärts führenden linken Seite (früher sollten per gelbem Schild die Leute links bleiben, die nach Weener wollten – weil sie später die Bundesstraße sowieso wieder zurück überqueren müssten – und diejenigen, die nach Bingum/Ditzum wollten, sollten mit der Ampel vor der Brücke auf die rechte Seite fahren). Das Schild wird gefühlt von 80% der Radfahrer noch nicht registriert. Wenn man bei dem aktuellen Verkehrsaufkommen und unter der Berücksichtigung der veränderten Fahrräder sich auf dem Radweg der Emsbrücke begegnet, ist das immer gefährlich – nicht nur wegen des böigen Windes, der dort oft herrscht: Wenn es zu einer Berührung kommt, liegt wahrscheinlich mindestens einer direkt unter einem nebenher fahrenden Auto. Konsequent wäre es, auf die ursprünglich allseits bekannte Regelung des Rechtsfahrgebotes zu kommen, die gilt in unserem Lande überall dort, wo „beide Richtungen erlaubt“ nicht ausdrücklich deklariert (Schild) ist.
Man stellt sich in Leer allerdings oft die Frage, wo eigentlich rechts ist: „Rechts ist da, wo der Daumen links ist“. Das überprüfe ich häufiger als mir lieb ist, weil die Zunahme der Geisterfahrer jeden Alters und jeden Geschlechtes erschreckend und gefährlich ist! Wenn diese dann noch blöd grinsend einem auf der falschen Seite mit einer Selbstverständlichkeit entgegenkommen, die einfach nur noch unverschämt ist, frage ich mich, was das für eine bekloppte „Challenge“ ist, um mal mit einer neudeutschen Vokabel zu sprechen. Besonders beliebt ist das „Geisterfahren“ auf beiden Seiten der Georgstraße, auf der Rathausbrücke und auf dem Hinweg von Bingum kommend zur Emsbrücke: Hier sieht der von der Emsbrücke kommende, richtig rechts fahrende Radfahrer beim rechts Abbiegen erst sehr spät, was da alles entgegenkommt…
Ich komme mal zurück zu meinem Hammrich. Jetzt kommt die Zeit, die man allgemein als „Altweibersommer“ bezeichnet, und die ist von den Farben her in der Abenddämmerung besonders schön: Nach getaner Arbeit fahre ich zunächst durch den Süderhammrich und später durch den anfangs beschriebenen Rheiderländer Hammrich der Abendsonne entgegen. Diese wunderschöne Stimmung lässt mich doch gerne mal wieder singen – das sollte ich lieber nicht tun: Im Auge ertränkt und im Magen durch Magensäure zersetzt haben die Insekten keine Chance, zu überleben! So fahre ich freundlich lächelnd mit zusammengekniffenen Augen und Lippen durch die Insektenschwärme, die das durch andere Ursachen erfolgte Insektensterben überlebt haben – und werde wieder mit einem in jeder Hinsicht neuen Anblick des Hammrichs belohnt: Vom Rad aus ist der Genuss langanhaltend und intensiv, und diese Radfahrt ist alles andere als langweilig!
Nun maak ik eerst mal `n Paus. Tschüß, Waltraud

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Das diesjährige Stadtradeln ist vorbei.....

Bild Geschrieben am 19.09.2021 von Christoph Burkhard
Team: Stadtverwaltung Alzey
Kommune: Alzey im Landkreis Alzey-Worms

....und ich bin erneut regelrecht "geflasht" von der Zahl der Teilnehmer und dem erradelten Gesamtergebnis für die Stadt Alzey.
"100.000 km sollten es schon werden", so der bis in die Haarspitzen motivierte städtische Klimaschutzbeauftragte Marcel Klotz, als er die ambitiinierte Zielmarke bei der Eröffnung vor 3 Wochen den Team-Captains gegenüber verkündete, nach etwa 75.000 km im vergangenem Jahr.
Tja, was will man sagen, die 100.000 km wurden tatsächlich gemeinschaftlich erreicht. Meine persönliche Bilanz: 567,5 km. Ich habe erneut den Autoschlüssel für 3 Wochen abgegeben, bin ausnahmsloss Rad gefahren, oder gelaufen. Grundsätzlich erlaubt wäre auch die Nutzung von Bus und Bahn gewesen....ich habe darauf verzichtet. Im Nachhinein betrachtet, zumindest die eine Dienstfahrt mit dem E-Bike nach Wörrstadt war vielleicht nicht die cleverste Idee gewesen, man kommt doch recht verschwitzt an, hier hätte ich mir durchaus einmal den Zug gönnen sollen, aber die Rückfahrt Berg runter über Spiesheim und Albig hat mich für vieles entschädigt. Ich sage von Herzen Danke an alle Teilnehmer!

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Familie Renken macht einen Ausflug zum Sportpark Wedau

Geschrieben am 19.09.2021 von Valerie Renken
Team: ADFC & friends
Kommune: Mülheim an der Ruhr

An der Hochschule soll der Radweg zum Sportpark Wedau erstmalig ausgeschildert sein. Perfekt, das wollen wir ausprobieren!

Das weiße Schild mit roter Schrift "Sportpark Duisburg 6,6 km" haben wir an der Hochschule schnell gefunden. "Idiotensicher, da kann nix schiefgehen," denke ich. Weit kommen wir nicht, bis Speldorf Katzenbruch / Blötter Weg.
Die drei Kinder fahren schnell und nah hintereinander, der Hintere brüllt aus mir nicht ersichtlichen Gründen STOP, der Vordere bremst mit voller Kraft, der Mittlere kracht auf den Vorderen. Es hätte so schön sein können, aber eine Gangschaltung (wie heißt das Ding am Hinterrad, wo die Kette die Ritzel wechselt?) ist kaputt. Wir fahren also zurück, das Kind mit dem kaputten Rad wird die ganze Strecke geschoben. Wie gut, dass wir nicht sooo weit gekommen sind.

Ein paar Tage später machen wir einen neuen Anlauf. Den ersten Teil des Weges kennen wir ja schon. Lustigerweise bleibt es bei dem einen Schild, auf dem das Ziel steht, der komplette restliche Weg ist nur noch mit diesen
kleinen weiß-roten Schildern mit Pfeilen drauf ausgewiesen. Es kommt, wie es kommen muss: Wir biegen bei dieser Schnitzeljagd einmal verkehrt ab und irren dann fröhlich durch den Wald, ohne es zu merken. Denn wir folgen weiter diesen kleinen Schildern mit Pfeilen drauf, die nur leider zu einem anderen Ziel führen. Irgendwann kommt es uns doch komisch vor und wir fragen nach dem Weg - so kommen wir am Ende doch noch an.

Auf dem Rückweg wollen wir besser aufpassen und machen unbeabsichtigt einen noch größeren Umweg als auf dem Hinweg. Wie blöd! Die Kinder bekommen schlechte Laune, also beerdige ich meinen Ehrgeiz, nur nach Schildern zu fahren, und krame das Handy raus. Geht doch!

km-Stand Lastenfahrrad: 4.417 (minus 4.305 = 112)
km-Stand schwarzes Rad: 15.917 (minus 15.917 = 98)
plus Gravelbike: 42 km

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Die 380km (und ein bisschen) sind erreicht

Bild Geschrieben am 19.09.2021 von Maik Hasse
Team: Radministratoren
Kommune: Bremerhaven

Wieder eine Woche rum, wieder Kilometer gesammelt (und schon jetzt das Ziel von Frau Dr. Gatti erreicht), es gibt also wieder ein paar Highlights

Manchmal möchte man mal ein bisschen Ruhe und Einsamkeit. Mein Tipp dazu, an einem trockenen, aber bewölkten Wochentag in die Luneplate radeln - das ist dann wenig los. Nichts kriegt den Kopf so gut frei wie ein bisschen Sport und dann ein bisschen in der Natur rumstehen. Dafür habe ich mir Samstags mein Rennrad geschnappt und ein kleines Sinnbild der Ruhe geschossen. Nur auf die Windrichtung sollte man etwas achten, damit man sich nicht zu früh auspowert.

Auch musste ich diese Woche als Reparaturdienst ausrücken, da meiner Freundin leider das Fahrrad umgekippt war und die Bremse nun schleifte. Mein Tipp an jeden Radler; ein Multitool kostet wenig und hilft bei vielen kleineren Weh-Wehchen am Fahrrad (Bild 2).

Und der Einkauf wollte natürlich auch diese Woche erledigt werden, auch das geht super mit dem Rad, wenn man ordentlich Staumöglichkeiten hat. (Bild 3 & Bild 4)

Freitag gab's dann noch die Critical Mass, wo ich mir kurzerhand für das hübsche Foto 5 ein hübsches Rennrad ausleihen durfte und zum krönenden Abschluss gab's auch am heutigen Sonntag wieder eine verlängerte Tour, um ausgeglichen in die nächste Woche zu starten.

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Damals, als es in Kneipen noch nach Rauch gestunken hat...

Geschrieben am 19.09.2021 von Valerie Renken
Team: ADFC & friends
Kommune: Mülheim an der Ruhr

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war es klar, dass man nach einem lustigen Abend in einer Kneipe, Disco o.ä. komplett nach Rauch gestunken hat. Es war einfach so, dass man danach die Jacke raushängen musste und sich am besten noch einmal schnell geduscht hat - inklusive Haare waschen. Keiner hat das groß hinterfragt.

Auf einmal kam ein Gesetz und die Raucher waren nach draußen verbannt. Wieso ist da keiner früher drauf gekommen? Als Nichtraucher fand ich es zu schön, um wahr zu sein. So einfach war das also!

Kann man sich heutzutage vorstellen, dass die Innenstadt nicht vollgestopft ist mit Autos? Dass nicht mehr viele parken wie es ihnen passt, ohne Rücksicht auf Fußgänger? Dass Anwohner an Hauptverkehrsstraßen ein Fenster aufmachen können und sich dann trotzdem noch drinnen in normaler Lautstärke unterhalten können? Dass Autos auf Fahrradstraßen tatsächlich nur zu Gast sind und sich auch so verhalten? Dass generell innerorts 30 km als Maximalgeschwindigkeit gelten? Und wer dann noch einen Radler überholen will, einen großen Bogen drumrum fährt? Dass es überhaupt viel mehr Fußgängerzonen und durchgehende Fahrradwege gibt? Dass es schon in der eigenen Stadt erholsam ist und man für Erholung nicht extra in den Urlaub fahren muss?

Das klingt sehr nach Tagtraum, aber ein Rauchverbot war auch mal eine Idee von einem anderen Stern, bis es dann auf einmal umgesetzt wurde. Klar, hier reicht nicht ein Gesetz und *hexhex* ist die Welt eine andere, aber ein bisschen mehr Mut auf allen Ebenen wäre schon prima. Tja, und dann muss sich wohl leider auch die generelle Einstellung ändern. Wahrscheinlich hat sich auch bei einigen Rauchern mit dem Rauchverbot in Kneipen zum ersten Mal im Kopf der Gedanke breit gemacht, dass man mit Rauchen einfach seine Mitmenschen nervt. Bis man als Autofahrer beim Überholen eines Radfahrers "Sorry, dass ich Dich hier überhole, ich fahre dafür rücksichtsvoll" denkt, ist bei vielen Leuten noch ein weiter Weg, aber man könnte es ja mal versuchen. Es nimmt zumindest das Genervt-sein und die Spannung raus.

In diesem Sinne: Ein entspanntes Wochenende!

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