STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


STADTRADELN-Botschafter

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Die letzte Woche läuft...

Geschrieben am 15.06.2019 von Stefan Rosenstock
Team: RaBEnkopf Bürgerenergie
Kommune: Landkreis Mainz-Bingen

Das ist echt Klasse: 22 Radelnde im Team und von einigen weiß ich, dass da noch richtig was nachkommt (Gell Klaus!). Das wird richtig gut dieses Jahr und vielleicht findet der eine oder die andere ja noch ins RaBE-Team!

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Fahrt zur Hafen-Sause

Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Klaus Lieberknecht
Team: Tandem
Kommune: Wedel im Kreis Pinneberg

Leider nichts gewonnen! Diesmal ging es für die ganze Familie mit Tandem und pedelec zum Hafenfest am Schulauer Hafen in Wedel. Der Lions-Club hatte ein Entenrennen zugunsten des Schwimmunterrichts von Kindern angekündigt, eine wirklich gute Sache, unsere Ente sollte für unsere Enkeltochter ins Rennen gehen. Da das Hafenbecken keinerlei Wellengang uns schon gar keine Strömung aufwies, mussten die Enten mit viel Zureden (Gebläse vom Feuerwehrboot) in Bewegung gebracht werden.
Unserer Ente war das zu blöd, sie hat gestreikt und hat sich dem Wettbewerb verweigert. Wir haben sie später wieder mit nach Hause genommen, da kann man nichts machen. Aber die Radtour war angenehm, und am Hafen gibt es moderne Fahrradbügel zum Anschließen der Räder.

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Abschlussbericht Stadtradeln als StadtradelnStar

Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Christian Henkel
Team: Steinstrassengäng
Kommune: Geesthacht

Als Stadtradeln-Star hatte ich mich verpflichtet, drei Wochen auf das Auto zu verzichten, sowohl als Fahrer als auch als Mitfahrer. Erlaubt an Verkehrsmitteln waren nur Rad, Bus und Bahn. Da ich in der City Nord arbeite, ist der Weg mit dem Rad ohne Motor und ÖPNV (knapp 2 Stunden) einfach zu weit. Daher habe ich während der Zeit des Stadtradelns Urlaub genommen.

Frau Platz hatte mich gefragt, ob ich für die Stadt Geesthacht quasi als Botschafter für das Stadtradeln Stadtradeln-Star werden möchte. Gesagt, getan.

Hauptanliegen war es nicht, möglichst viele km zu erradeln. Sondern vielmehr durch meine Reiseberichte Eindrücke zu vermitteln, wie schön - aber auch teilweise anstrengend - Radreisen sind.
Egal ob auf eigene Faust, ohne oder mit eBike, geführte Touren mit oder ohne Gepäcktransport. Daher habe ich auch mitunter von Begegnungen mit anderen Radlern berichtet. Schön ist es auch, wenn eine anstrengende Tour geschafft und der innere Schweinehund überwunden war.

Per WattsApp habe ich immer aktuell berichtet. Ein 15jähriger schrieb mir zum Abschluss: "Danke an dich Christian, für die ganz tollen Eindrücke, die du geteilt hast." Ein anderer schrieb: "Ich habe ganz fasziniert deine Bilder verfolgt".

Ich hoffe sehr, dass ich mein Ziel erreicht habe. Traut es euch einfach zu! Für die Tour habe ich auch nicht großartig trainiert. Übrigens - auch Klassenfahrten kann man per Rad machen. Gerne gebe ich zu der Organisation Tipps, da ich das früher mehrfach als Begleiter mitgemacht habe.

In meinem Team fragte ein neues Mitglied an, ob sie sich auch mit eintragen dürfe. Sie fahre aber nur 10 km pro Tag. "Klar doch, es ist vollkommen egal, wie viele km, wichtig ist, die Lust am Radeln zu gewinnen" war meine Antwort. Und sie ist in den 21 Tagen über 350 km gefahren!

Als Stadtradeln-Star habe ich auch Gelegenheiten genutzt, evtl. Anregungen, die ich auf der Tour sehe, mitzubringen.

Dieses sind z. B. der wunderschön vom NABU gestaltete Rastplatz mit Bienenhotel, Fahrradhalterungen an den Ampeln, extra Gitter für Liebesschlösser. Können ja auch kreative Formen sein wie z. B. der Liebesstein in Heidelberg. Weiterhin die Möglichkeit eines Warnschildes für die Engstelle Besenhorst. Oder die fest installierte Fahradpannenstation.

Mir hat die Tour viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel neues gesehen und viele neue Menschen kennengelernt.

Auch die restlichen drei Tage habe ich gut ohne Auto überstanden.

Apropos Auto: Ich hatte den Eindruck, dass im Südwesten der Republik viel freundlicher mit Radfahrern umgegangen wird. An jedem Übergang, insbesondere den Inseln, hat jeder Autofahrer gehalten, um mich durchzulassen. Zurück in der Heimat stand ein Auto vor der roten Ampel beim Freibad in der Fahrradzone. Gerade dort, wo vor kurzem ein tödlicher Unfall war. Als ich den Fahrer auf die Fahrradhaltezone aufmerksam machte, hat er mir einen Vogel gezeigt und ist bei grün davon gerast. Ich überlege noch, ihn anzuzeigen.

Drei Wochen "ohne" war eine klasse Zeit, auch wenn mich Leute zum Mitfahren "verführen" wollten, es ihnen aber nicht gelungen ist.

Künftig werde ich mir jedes Mal überlegen, ob die Tour mit dem Auto wirklich sein muss.

Und: Wer wird schon mal vom Bürgermeister samt "Gefolgschaft" in den Urlaub verabschiedet?!?...

Am letzten Tag des Stadtradelns habe ich zu Hause das erlebt, was ich unterwegs zum Glück nicht erleben musste. Ein heftiges Unwetter mit Gewitter! Ich bin zwar zweimal während der Tour nass geworden und hatte mitunter starken Gegenwind, dabei konnte ich aber Radeln. Bei Gewitter oder Starkregen geht das natürlich nicht.

Viele liebe Grüße Christian Henkel

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KAMPFRADLER

Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Dietrich Schmidt
Team: Robert-Bosch-Gesamtschule
Kommune: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Die täglichen Wege führen mich oft über die Straße Hohnsen.
‚Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt’ steht da auf Schildern.
Auf allen Fahrbahnen ist Radfahren erlaubt. Wieso stehen da diese Schilder?
Die Straße ist fest in der Hand der Automobilisten. Da stehen auch riesige Schilder, die zeigen, dass man bei uns vorbei gut zur Autobahn kommt, eine Art verlängerter Autobahnanschlussstutzen? Auch steht bei uns gegenüber ein Schild ‚HiRing‘. Leben wir gar außerhalb der Stadt, da wo umweltbewusste Autofahrer lang rasen, um den Bewohnern der Stadt Lärm und giftige Abgase zu ersparen?
Ein Blick auf den Stadtplan beruhigt, der Hohnsen liegt eher mitten in der Stadt.
Auf der Fahrbahn kann man herrlich die abschüssige Strecke mit dem Rad hinunter ’düsen‘.
Über weite Strecken ist die Fahrbahn aber viel zu schmal für ein einspuriges Fahrzeug einschließlich des notwendigen Freiraums links und rechts und noch ein überholendes Kraftfahrzeug.
Macht nichts, das kostet dem Autofahrer nur Sekunden? Radfahrer frei?

Da wird hinter mir gehupt, Autofahrer fahren dir fast hinten drauf und mit aggressiv laut hochdrehendem Motor vorbei, komisch, dass ich keine Berührung wahrgenommen habe. 20 Meter weiter ist die Ampel rot, Vollbremsung, großzügige Breite zum Aufstellen vor der Ampel. Fast jeder Autofahrer nutzt die Breite und fährt ganz rechts ran, bloß den lästigen Radler nicht vorbei lassen.
Bei Grün fahren alle los, gleich wird es eng auf der Fahrbahn. Die folgenden Autos drängen sich links vorbei, schneiden teils den Radfahrer.
Oft habe ich dort Angst.
Ich fühle mich aggressiv bedrängt und bedroht. Was, wenn ich mit dem Fahrrad strauchele?
An ‚Guten Tagen‘ fahre ich soweit in der Fahrbahnmitte, dass das gefährliche Fehlverhalten der Autofahrer unmöglich ist. Hinter mir schäumen Wut und Aggressionen. Aber es ist viel sicherer.
Rechtsfahrgebot? Paragraph 1 der StVO?

Aggressive KAMPFRADLER? Ohne Knautschzone, 100 kg, nur mit Muskelkraft?
Wohl eher AGGRESSIVE KRAFTFAHRER. Viel Blech drumrum, 2 Tonnen, viele PS auf Kosten des Klimas.
Last euch nicht kleinkriegen mit ideologischen Verdrehungen.
PASST AUf EUCH AUF!
Dietrich Schmidt

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Spaß oder Herausforderung

Geschrieben am 15.06.2019 von Janna Kerkdyk
Team: Robert-Bosch-Gesamtschule
Kommune: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Auch am Ende der zweiten Stadtradelwoche schreibe ich wieder ein paar Zeilen über den Alltag mit dem Fahhrad. Meine letzte längere und bergige Radtour ist schon drei oder vier Jahre her. Damals haben mir 98 km von Hildesheim nach Göttingen überhaupt nichts ausgemacht, aber damals war ich auch noch trainierter, bin regelmäßig gelaufen und zum Indoor-Cycling gegangen. Nun steht eine Entscheidung aus: Im August geht es auf Klassenfahrt in den Harz. Die Frage ist nur, ob ich mit dem Rad oder dem Auto (natürlich in einer klimafreundlichen Fahrgemeinschaft)/Zug anreise. Ich hätte auf jeden Fall mal wieder Lust auf eine längere und bergigere Radtour. Da wäre ein Ausflug in den Harz ja eigentlich genau das richtige. Es gibt nur zwei Probleme.
1. Ich bin noch nie alleine so weit gefahren.
2. Es sind doch ganz schön viele Höhenmeter, die natürlich Zeit (und Kraft) kosten. Dementsprechend früh müsste ich losfahren oder schon am Vortag anreisen.
Ich habe also beschlossen, in den Ferien mit meinem Mann mit dem Rad in den Harz zu fahren, um zu testen, ob ich die Strecke schaffe und um die Strecke kennenzulernen. Unser letzter gemeinsamer Fahrradurlaub ist schon einige Jahre her (im Studium) und es wird mal wieder Zeit! Ich bin gespannt auf unsere Erlebnisse. Die Antwort werdet ihr leider icht mehr erfahren, da der Stadtradelzeitraum in einer Woche schon wieder vorbei ist. Bis zu den Ferien müssen im Arbeitsalltag die täglich Fahrten zur Arbeit, zum Supermarkt zum Sport oder zum Badesee ausreichen ;)

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Chorbiennale

Geschrieben am 15.06.2019 von Angus Rocha Vogel
Team: Towers on the ride
Kommune: Aachen

In Aachen ist wieder einmal ein großartiges Chorevent: Die Chorbiennale. Dabei gibt es auch Satelliten Konzerte außerhalb der Stadt. Wir vom Madrigalchor sind daher heute in Stolberg-Zweifall (in St. Rochus).

Da ich nicht mit meinen Madrigalisten im Auto fahren kann und die Anbindung des öffentlichen Nahverkehres nicht optimal für mich ist, fahre ich die ca. 20 km dorthin und auch genauso viel wieder zurück. Natürlich nicht in Konzertkleidung.

Auf solchen "längeren" Strecken merkt man dann aber schon deutlich, wo noch viel Verbesserungsbedarf in der Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz oder in der Fahrradinfrastruktur liegen. Gerade so Ortsteile wie Krauthausen, Dorff oder Breinig wären sicherlich froh, wenn es zwischen ihnen ausgebaute Radwege gäbe, damit man beispielsweise mit einem E--Bike schnell zur Arbeit nach Aachen oder umgekehrt kann.

Aber mit dem Radentscheid haben wir hoffentlich bald etwas in der Hand, um dem Stadtrat ein paar Denkanstöße zu geben.

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1350 km in drei Wochen

Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Bastian Schünke
Team: Vitalzentrum Kühlmuss & Grabbe
Kommune: Detmold im Kreis Lippe

Veröffentlicht am: 15. Juni 2019von Bastian Schünke Bearbeite "1350 km in drei Wochen"
Es ist geschafft, die drei Wochen als Stadtradelstar aus Detmold sind vorbei. Drei Wochen ohne Auto sind schon sehr hart, aber auf der anderen Seite auch sehr schön. Man sieht Dinge, die man im Auto nie gesehen bzw. wahrgenommen hat, man richt die Natur, die man sonst nie riecht. Ich habe in den drei Wochen Tiere gesehen, die würde ich aus dem Auto nie sehen können, weil ich die meiste Zeit zu schnell unterwegs bin. Ich bin mir sicher, dass es sehr lange dauern wird, bis ich die drei Wochen vergessen habe. Das Ziel meiner Familie ist es, die Autos öfters stehen zu lassen und viel mehr Wege mit dem Fahrrad zu machen. So ist z.B. meine Frau meinem Beispiel gefolgt und ist mit dem Rad nach Gütersloh zur Arbeit gefahren. Ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr Leute dazu animiert und motiviert habe, mir zu folgen.


1350 Kilometer in 21 Tagen mit dem Fahrrad zu fahren, sind auch nur möglich, wenn das Fahrrad auch zu 100% an den Fahrer angepasst ist. Jeder kennt es, das Kribbeln in den Händen, Füßen oder auch Schmerzen in Nacken oder Pöter, nicht wahr? Glaubt mir, es ist nicht normal, euer Fahrrad ist nur nicht perfekt auf euren Körper eingestellt. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit diesem Thema und habe auch schon sehr vielen Menschen helfen können und das waren nicht nur alles Sportler, sondern auch E-Bike Fahrer. Falls ihr die Probleme kennt, könnt ihr euch gerne bei mir melden, wir werden die Probleme beheben können.


Leider war in drei Wochen auch nicht immer alles gut, aber das ist, glaube ich, ganz normal. Wenn man 1350 km auf den Straßen unterwegs ist, kommt es immer wieder vor, dass manche denken, sie sind stärker, nur weil sie im Auto sitzen oder man wird einfach übersehen. Aber zum Glück ist bis jetzt in diesem Jahr alles gut gelaufen und es soll genau so weitergehen.

Ich bedanke mich bei der Stadt Detmold für das Vertrauen, mich als Stadtradelstar gewählt zu haben. Desweiteren muss ich mich auch bei meinem Chef Jörg Rolf und meinen Kollegen vom Vitalzentrum Kühlmuss & Grabbe bedanken, weil die meine Termine übernommen haben, die ich ohne Auto nicht ausführen konnte. Zu guter letzt, geht noch mein Dank an das Team von Alpecin, die es mir ermöglicht haben, eine Woche als Profi Kilometer zu sammeln.

Jetzt heißt es erst einmal ein wenig zu regenerieren, und dann werde ich ab nächster Woche fleißig Kilometer sammeln für meine Heimatstadt Bielefeld. Mit sportlichem Gruß ?

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Positive Routine stellt sich langsam ein.....

Geschrieben am 15.06.2019 von Simone Baumann
Team: Familienzentrum St. Barbara
Kommune: Westerkappeln im Kreis Steinfurt

Die zweite Woche Stadtradeln ist vorbei, was soll ich sagen...“Und wöchentlich grüßen die Regenwolken!“ Unpassend am Dienstagmorgen, nach dem verlängerten Pfingstwochenende, schüttet es erneut wie aus Eimern. Wie war das noch mal? Gegen Regen kannst du dich entsprechend kleiden, gegen Blitze kannst du dich nicht schützen. Es donnert nicht, also brauche ich die Kolleginnen erst gar nicht anrufen. Ganz ehrlich: "Nichts täte ich jetzt lieber!"
Ab, hinein in die Regenkleidung und los geht es. Der Schutz gegen den Regen ist eigentlich ganz gut, gar nicht so schlimm. Unter der Regenkleidung kommt man jedoch etwas stärker ins schwitzen, so dass ich mich über die mitgenommene Wechselwäsche freue.
Der Tag kann kommen!
Und der kam dann in Form eines ganztägigen „Erste- Hilfe- Kurs“ in unserer Einrichtung.
Das erste Thema war dann auch gleich: "Schütze deinen Kopf beim Fahrradfahren mit einem Helm!
Ich benutze meistens einen Fahrradhelm und habe mir jetzt vorgenommen, diesen nun noch regelmäßiger zu tragen. Und diese Empfehlung möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich weiter geben:
"Das Tragen eines Fahrradhelm ist ganz wichtig! Nicht nur für unsere Kleinen."
So nun kommt die dritte Woche und so langsam stellt sich eine sehr positive Routine ein.

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Drei Wochen Rad fahren

Geschrieben am 15.06.2019 von Karl-August Schwarthans
Team: ADFC Duisburg
Kommune: Duisburg in der Metropole Ruhr

Rad fahren entwickelt sich für mich als ein Stück gelebte Freiheit, kein Auto zu benutzen und zu besitzen stellt für mich einen Gewinn dar. Warum? Kein Parkplatzstress, keine Parkgebühren, keine Mineralölsteuer, kein Kfz-Steuer, keine zusätzliche CO2-Belastung. Alle Einkäufe und Besorgung lassen sich ohne Auto bewältigen. Urlaub? Geht auch mit Zug und Rad. Wenn es mal nicht ohne Kfz gehen sollte, dann gibt es Taxen und Leihwagen. Also nur Mut, Verzicht wird zum Gewinn, versprochen.

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Blick zurück mit Helm

Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Prof. Dr. Rebecca Grotjahn
Team: Musikmenschen
Kommune: Detmold im Kreis Lippe

Die Stadtradeln-Aktion ist vorüber – hier ein kleiner Rückblick.
Ich habe mich zum Stadttadel-Star küren lassen, weil ich annahm (und mir auch angekündigt wurde), dass das mit einer gewissen Öffentlichkeitswirksamkeit verbunden sei. Gerne wollte ich die Gelegenheit nutzen, zu zeigen, dass ein Leben ohne Auto funktioniert und Spaß macht – und auch auf Probleme hinweisen, die es beim Radeln in Detmold gibt. Per Blog Dinge zu sagen, die mir täglich beim Radfahren durch den Kopf gehen, das hat zunächst viel Spaß gemacht. Um meiner Vorbildfunktion gerecht zu werden, habe ich mir sogar endlich einen Helm gekauft, was ich seit Jahren vor mir her geschoben hatte. (Übrigens, für alle Helm-Muffel: Es fährt sich ganz prima mit Helm!)
Jedoch ist die versprochene Öffentlichkeitswirksamkeit der Aktion komplett ausgeblieben. Auf den Blog kam nie auch nur eine Reaktion. Kein Wunder: Er ist komplett unsichtbar, nur wer ihn aktiv sucht, findet ihn. Nicht mal meine Teammitglieder wussten davon (bis ich sie persönlich darauf aufmerksam gemacht habe). Und Presse hat sich während der gesamten Zeit überhaupt nicht gemeldet.
Aber immerhin habe ich jetzt einen Helm!

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Lost Places

Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Prof. Dr. Rebecca Grotjahn
Team: Musikmenschen
Kommune: Detmold im Kreis Lippe

Ich habe nie einen Führerschein gemacht und fand es immer selbstverständlich, Fahrrad und Zug zu fahren. Aber die Menschen in meiner Umgebung haben mich dazu erzogen, das als etwas ganz Besonderes zu sehen. Typischer Dialog:
"Mit dem Fahrrad – bei dem Wetter?" "…" "Was, gar kein Auto?" "…" "Und wie transportieren Sie Wasserkisten?" "…"
"Also, ich bewundere Sie ja, aber ich könnte das nicht.
Wissen Sie, wenn man auf dem Land wohnt, dann geht das einfach nicht."
Ich wohne in Remmighausen, besitze einen schicken roten Regenanzug und zapfe das Lippische Tafelwasser aus dem Wasserhahn. Als die Kinder klein waren, fuhren sie auf dem Kindersitz mit. (Inzwischen sind sie 25 und 30 und haben auch keine Führerscheine.) Ein Opfer habe ich wirklich gebracht: Nach Reelkirchen oder sonst eines der zauberhaften Dörfer im Lippischen zu ziehen, das ging tatsächlich nicht.
Was würde passieren, wenn alle Menschen aufs Auto verzichteten? Wären die Dörfer komplett menschenleer? Oder gäbe es vielleicht bessere ÖPNV-Verbindungen und Radwege?

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Schon vorbei, schade

Geschrieben am 15.06.2019 von Vera Thelen
Team: Grüner OV Nettetal
Kommune: Nettetal im Kreis Viersen

So schnell gehen drei Wochen ins Land. Mir hat das Stadtradeln großen Spaß gemacht. Bis auf einmal war das Wetter natürlich auch nicht wirklich eine Herausforderung, sondern immer radeltauglich. Einen Abend mussten wir ein dickes Gewitter abwarten und dann mit ängstlichem Blick zum Himmel los, aber sogar das ist gut gegangen. Und das tägliche Eintragen der gefahrenen Kilometer war immer wieder spannend und auch sehr motivierend. Wer schafft mehr, wen möchte ich noch überholen, ich habe richtigen Ehrgeiz entwickelt :-) Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei!

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Experiment: 3 Wochen ohne Auto

Geschrieben am 15.06.2019 von Stefan Schmitz-Mahlke
Team: Käthe auf zwei Rädern
Kommune: Leverkusen

Hallo liebe Stadtradler!
Heute geht es los: 3 Wochen radeln!!! Für mich bedeutet das keine riesige Veränderung, da ich auch sonst viele Wege im Alltag - beruflich wie privat - mit meinen Rädern zurücklege:
Mal auf dem Rennrad durchs Bergische, mal im Gelände mit dem MTB und unter der Woche mit dem Trecker!
Ich bin gespannt, wie sehr ich das Auto vermissen werde und wie viele Einschränkungen meiner sonst nahezu unbegrenzten Mobilität ich verspüren werde.
Ihr werdet es erfahren, wenn ihr ab und zu hier weiterlest, was ich über meine Erfahrungen berichte!
Allen Stadtradlern wünsche ich stramme Waden, gutes Wetter (bzw. gute Regenkleidung), unfallfreie und aussichtsreiche Touren und viel Rückenwind.
Liebe Grüße aus dem Sattel

Stefan Schmitz-Mahlke

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Stadtradeln 21. 14.06.2019

Bild Geschrieben am 15.06.2019 von Uli Allen
Team: ADFC Kreis Viersen
Kommune: Viersen im Kreis Viersen

Mit einer Art Pflichtrunde habe ich den letzten Tag des Stadtradelns in Viersen begonnen.
Viersen, Anrath, Sücheln ergibt ca. 20km.
Am Nachmittag dann Radler Kaffeeklatsch, dies Mal vor dem Cafe France et Nature in Vorst. Auf dem Weg dorthin habe ich aber noch eine Schleife über Kempen "gedreht".
Bei dem prima Wetter heute, haben wir im kleinen Kreis natürlich prima an der Kirche in Vorst gesessen.

Am Abend bin ich dann noch zu einem Amateurfunker-Grillabend geradelt. Damit lag ich dann mit 63km deutlich über dem gesteckten Ziel von 50km pro Tag.

Dann noch ein paar Bilder und Daten zur Statistik für die 21 Radeltage. Mit um die 1300km können die 3 Radler an der Spitze des Teams ADFC Kreis Viersen zufrieden sein.
207 Stunden hätte ich für das Stadtradeln auf dem Rad verbracht laut Statistik. Ich nehme aber an, dass da auch ein paar Kaffeepausen drin sind.
7,75 kW wurden verbraucht zum Aufladen der Batterie. Daraus rechnet das System einen CO2 Ausstoß von unter 0,2kg pro Tag oder 4,2 kg für die 21 Tage Stadtradeln.
Mit 6624km in diesem Jahr liege ich etwas unter dem Wert des letzten Jahres um diese Zeit.


Das war es dann für diesen Blog des Stadtradelns 2019.

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3 Wochen ohne Auto

Geschrieben am 15.06.2019 von Werner Müller
Team: CDU Radeln für Marl
Kommune: Marl in der Metropole Ruhr

Na ja, drei Wochen gehen bei solchen Veranstaltungen anscheinend noch schneller ins Land (gefühlt) als sonst. Ansonsten viele neue Marler Bürger kennen gelernt und nette kurze aber auch längere Gespräche geführt. Nicht immer Politisch, aber die meiste Zeit und fast immer vom Bürger ausgehend.
Fazit: Fahren mit dem Fahrrad in Marl hat etwas mit einer Nahkampfausbildung bei der BW zutun. Reaktionsvermögen ist eine der Grundvoraussetzungen für unfallfreies Fahren und das Überleben im allgemeinen.
Dazu kommen, wie bereits allgemein bekannt die katastrophalen Radwege in Marl, die an vielen Stellen ein befahren fast unmöglich machen. Dazu kommt wenn man an machen Stellen dann auf die Straße wechselt findet man oftmals die gleiche Schlaglochparade vor. Aber es soll sich ja vieles ändern. Trotz allem hat es großen Spaß gemacht.

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Stadtradeln 21 Tag

Bild Geschrieben am 14.06.2019 von Bernd Ungermann
Team: Dreirat
Kommune: Unna im Kreis Unna

Das Stadtradeln geht zu Ende, meine Stadtradel Star Zeit auch ?! Aber ich hoffe das wir viele zum Radfahren animieren konnten. Die Abschlusstour war auch sehr gut, auch der Abschluss im Bornekamp Bad war gelungen! Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal bei allen Organisatoren bedanken, in der Hoffnung das wir einige neue Radler zum Nachahmen animieren konnten. Natürlich auch unsere Politiker zum nachdenken in der Stadt und Verkehrsplanung animieren konnten!
Ich wünsche allen noch eine schöne und gesunde Radsaison!

Mit fahrradfreudigen Grüßen
Bernd

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Tag 21/21

Bild Geschrieben am 14.06.2019 von Thomas Klappich
Team: Postbank Bonn
Kommune: Bonn

Jetzt ist es schon vorbei!

Heute war der letzten der 21 Tage. Nachdem ich heute morgen nur kurz zum Fahrradhändler zur Inspektion und zurück gefahren bin und so gerade mal auf 7,6 Kilometer gekommen bin hatte ich irgendwie kein gutes Gefühl. So überlegte ich hin und her ob ich noch eine kleine Abschiedsrunde fahren sollte. Nun ja morgen, werde ich nicht fahren und wenn maximal zwei bis drei Kilometer. Also eventuell doch noch eine kleine Runde um zu schauen wie die Schaltung und die Bremsen eingestellt sind. Sonntag beim Jedermann Triathlon soll ja alles passen. Also wo andere den Fernseher anmachen setzte ich mich noch mal schnell für ein Stündchen aufs Rad für die STADTRADELN Stars Abschiedsrunde. Ich habe sie zu jedem Zeitpunkt genossen.
Jetzt sage ich Vorerst mal Tschüss bis zu meinem Abschluss Statement.

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3 Minuten für die Seele

Geschrieben am 14.06.2019 von Christian Kaisel
Team: VR-Bank / Werk II & family
Kommune: Rheine im Kreis Steinfurt

Morgens 7:00 Uhr in Rheine an der Ems. Wenig los, die Ems plätschert. Entschleunigung pur!!!

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2. Tour

Geschrieben am 14.06.2019 von Andrea Potthast
Team: Ökumenisches Kirchenteam
Kommune: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Am kommenden Samstag, den 15.Juni 2019 findet die 2. Ökumenische Fahrradtour statt. Wir starten um 15.00 Uhr am Gemeindezentrum Paul Gerhard in der Paul-Gerhardt-Straße 2. Dort gibt es einen Reisesegen durch Pastorin Frau Schiewek. Dann geht es los in Richtung Bolzum zum jüdischen Friedhof. Dort werden wir erwartet und bekommen einige Infos zu diesem Ort. Nach dieser Pause fahren wir weiter nach Hotteln zum Straßenfest. Hier kann sich jeder ein bisschen die Beine vertreten. Bis es dann wieder zurück nach Sarstedt geht. Die Strecke beläuft sich auf ca. 26 km und dauert um die 2,5 Stunden.
Ich freue mich auf Mitfahrer/-innen

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Taxifahrten bis 50km 7% Mehrwertsteuer, Fahrrad 19%

Geschrieben am 14.06.2019 von Tobias Schenck
Team: schenck.de AG
Kommune: Mülheim in der Metropole Ruhr

Ist das wirklich richtig, dass wir das Taxi mit rund einer halben Milliarde jährlich fördern und das Radfahren viel weniger? Das macht der Unterschied im Mehrwertsteuersatz nämlich aus. Vom Flugbenzin brauche ich da gar nicht zu reden - schauen wir uns einfach die anderen Zahlen an:

https://www.bmvi.de/DE/Themen/Mobilitaet/Strasse/Fahrradverkehr/fahrradverkehr.html

Deutschland 11% Radverkehr, Dänemark 18% und die Niederlande 27% - das liegt doch daran, wie Fahrradfahren gefördert wird:

München: 2,30€ pro Kopf, Köln 2,80€, Amsterdam 11€, Kopenhagen 35€ und Utrecht ganze 132€

https://www.radfahren.de/story/infrastruktur-wieviel-investieren-deutsche-staedte-sichere-radwege/

Mit den Investitionen steigt nicht nur die Fahrrad-Nutzung, sondern sinkt auch die Zahl der verletzten Radfahrer trotz höherer Radnutzung.

Vergleichen wir doch noch einmal die Zahlen: Das BMVI stellt 2019 insgesamt 155 Millionen für die Förderung des Radverkehrs bereit. Taxi-Förderung ist gut das dreifache. Ist das richtig? Nein, natürlich nicht!

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Letzter Eintrag ins Logbuch

Bild Geschrieben am 14.06.2019 von Holger Zepper
Team: #Team AcK KREUZ und quer
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Mit dem heutigen Freitag endet die Aktion Stadtradeln in Essen. Drei Wochen in denen das Rad im Mittelpunkt stand, sind nun um. Zum Abschluss lädt der ADFC noch zum Nachtradeln ein – das wird bei den sommerlichen Temperaturen sicherlich eine schöne Veranstaltung.
Vielleicht sage ich meiner Familie aber insgeheim, dass die Aktion einfach bis in den Herbst verlängert wurde  So sind wir alle dann weiterhin bemüht nicht ins Auto zu steigen.

Mein Fazit

Ja, auch für einen Vielradler wie mich ist es schon eine Umstellung, nicht doch mal auf das Auto zurückgreifen zu können. Dazu ist das Leben, so wie ich es führe, mit Ehrenamt und drei Kindern schon herausfordernd. Aber ein Leben ohne Auto ist ja auch nicht das Ziel – lasst uns gemeinsam das Ziel verfolgen, den Gesamtverkehr in Essen um ein Viertel durch die Nutzung des Rades zu reduzieren.

Darf ich als Stadtradel-Star meckern?

Mit den Jahren habe ich mir eigentlich eine gewisse Gelassenheit im Straßenverkehr angewöhnt. Wer am Jahresende 13.000 Kilometer auf der Uhr hat, war viele Stunden im Straßenverkehr unterwegs. Und ehrlich gesagt habe ich auch aufgehört meiner Frau am Ende des Tages davon zu berichten, dass ich in der ein oder anderen Situation mal wieder den Engelschutz an meiner Seite hatte. Gerade in der dunklen Jahreszeit. Aber es nervt schon, wenn du überholt wirst und fast der Außenspiegel dein Hintern berührt.

Man könnte nun viele Dinge aufzählen, die einem das Rad fahren im Revier vermiesen würden. Von ordentlichen Radwegen, über die Erreichbarkeit mancher Stadtteile über das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer – aber lasst uns immer das Positive sehen!

Wenn ich einen Wunsch diesbezüglich frei hätte, würde ich mir für jeden Verkehrsteilnehmer, egal wie er unterwegs ist, Gelassenheit und Respekt wünschen. Wir Christen würden das Wort Nächstenliebe einsetzen. Aber da unsere Welt kaum zu entschleunigen ist, müssen doch alle Verantwortlichen ihr Bestes geben, um möglich vielen Menschen einen Anreiz zu bieten, öfter mal das Rad zu nutzen.

Adè Lastenrad

Schweren Herzens muss ich mich nun auch wieder von dem grünen Lastenrad trennen, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Aber auch hier bleibt alles positiv, denn die freien Lastenräder kann jeder im Stadtgebiet kostenlos ausleihen! Und wer weiß, vielleicht lade ich mir mit dem Rad bald mal einige Kilos Schokolade in Amsterdam ein – denn einmal an der `Schokofahrt` teilzunehmen, steht noch auf meiner To-do-Liste. Neugierig geworden? Infos gibt es hier: www.schokofahrt.de

Bleibt mir noch am Ende `Tschüss` zu sagen! Vielleicht sieht man sich mal auf unseren Straßen und Wegen der Stadt. Fahren Sie stets rücksichtsvoll, aber treten Sie für Ihre Rechte ein! Und eine Bitte habe ich noch, weil ich es am Pfingstwochenende gesehen habe: Eine Radtour mit FlipFlops geht garnicht 

Bleiben sie gesund und aktiv!

Sportliche Grüße,
Holger Zepper

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Wochenbericht - Woche 2

Geschrieben am 14.06.2019 von Juliane Heide
Team: Bedienstete VG Bodenheim
Kommune: Bodenheim im Landkreis Mainz-Bingen

Diese Woche fing leider etwas matschig an; mein Fahrrad blieb im Wingert regelrecht stecken. Aber es blieb bei zwei bedeckten Tagen mit ein bisschen Regen. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass es sich nicht rentiert, über einen Wingertweg abkürzen zu wollen, wenn es die Nacht über durch geregnet hat ;) Der Rest der Woche war wieder sonnig und uneingeschränkt schön zu fahren. Es sind diese Woche noch mehr bunte Blumen im Feld aufgegangen als die Woche zuvor!
Ansonsten ist nichts ‚spannendes‘ passiert, von dem ich berichten könnte. Leider sind meine Wochenenden gerade im Aktionszeitraum ziemlich verplant, sodass ich mehr in meinem Garten stehe als auf dem Fahrrad sitze... Allerdings ist auch diese Zeit für die Umwelt investiert. Bei der Gartengestaltung haben wir darauf geachtet, für Bienen, Schmetterlinge, Vögel und Eidechsen eine schöne Umgebung zu schaffen. Entsprechend haben wir unsere Bepflanzung ausgewählt, eine Natursteinmauer setzen lassen und werden dieses Wochenende damit anfangen, einen Gartenteich zu modellieren. Auch das gehört m.E. zum Umwelt- und Klimaschutz dazu. Eine Gartengestaltung (wie heute leider in Neubaugebieten oft üblich) mit Rasen, Kirschlorbeerhecke sowie Doppelstabmatte drumherum und fertig ist nicht ökologisch sinnvoll. Was vielen nicht bewusst ist: Kirschlorbeer wurde vom BUND als Plastikpflanze bezeichnet, da er für die Tierwelt ‚uninteressant‘ ist. Also sollten wir auch in anderen Bereichen unseres Alltags anfangen im Sinne der Umwelt umzudenken!

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Manchmal tue ich ihnen leid

Geschrieben am 13.06.2019 von Gregor Groß-Weege
Team: LANCOM radelt
Kommune: Aachen

"Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr."

  • Albert Einstein über die Relativitätstheorie

  • So, die zweite Stadtradel-Woche ist auch schon bald rum. Für mich besonders schade, denn ich bin zur Zeit im Urlaub. ;)
    Der Plan sah dieses Jahr vor, einen Familienurlaub mit dem Rad zu machen. Das heißt: Mit dem Rad von Aachen an die Nordsee und unterwegs alle Familienmitglieder besuchen. Aufgrund von Familienfest und Wanderurlaub passte das leider zeitlich nicht, deshalb wurde abgekürzt: Montag von Aachen nach Köln, Dienstag nach Krefeld, Mittwoch nach Bocholt und Freitag geht es weiter nach Schöppingen. Am Sonntag dann zurück. Je nach Strecke und Wetterlage auch wieder komplett mit dem Rad oder teilweise per Zug. Einfach mal schauen und flexibel bleiben. :)
    Die Strecke habe ich auch nicht groß geplant: OpenStreetMap auf dem Handy, Nebenstrecken ausgewählt und los. Frei Schnauze und zwischendurch mal ein paar Schildern folgen, sie wahlweise übersehen oder anderen folgen, die besser klingen. Irgendwo kommt man schon aus.
    Montag
    Einzig für die Strecke Aachen - Köln hatte ich mir vorab den "Bahnradweg" des VCD als gpx-Track heruntergeladen. Ein Augenmerk dieser Strecke liegt darin, sie an jedem Bahnhof der Trasse abkürzen zu können. Hier liegt allerdings der Hase im Pfeffer: insbesondere bis Düren fährt man durch jeden. Kleinen. Ort. Die Wegführung verläuft Anfangs zudem fast ausschließlich an Haupt-/Bundesstraßen entlang, wo es nur mit Glück einen eigenen Radweg gibt. Ampeln? Ja, klar! Für Radfahrer? Ups. Vergessen.
    Hinter Düren war es hingegen stellenweise wirklich schön. Auch der Weg nach Köln hinein konnte großteils überzeugen: sehr viel Grün, abgesetzte oder komplett eigenständige Radwege, guter Belag.
    Bezeichnend für die Situation der Radfahrer in Deutschland ganz allgemein waren lange Teilstücke parallel zur A4: eingepfercht auf einen gut 2m breiten, gut asphaltierten Streifen zwischen der Autobahn zur linken und der Bahntrasse zur rechten. Das Radfahren im goldenen Käfig, wo man auch ohne genaues Hinsehen schon die Patina erkennt: wohin man auch blickt alternativlose Fortbewegungsmittel mit erheblich mehr Raum. Dazwischen der Radweg nach dem Motto "hier war halt noch Platz." Na wenigstens das. Der Verkehrslärm lässt sich einfach nicht mit Fahrtwind übertönen. Und Vögel gibt es auf dem schmalen Streifen auch nicht, die zur seelischen Unterstützung beitrügen. Aussicht? Naja, vielleicht. Irgendwo hinter den Strommasten der Züge und den Hinweisschildern der Autobahn gibt es bestimmt auch was zu sehen. Dann also weiter 10 km stur geradeaus.
    Dienstag
    Da war die Strecke am Dienstag erheblich Augenfälliger: Gen Norden am Rhein entlang. Nachdem man die Ford-Werke hinter sich gelassen hat, auch eine sehr schöne Route. Da ich hier ohne Karte gefahren bin ("solang ich den Rhein zur rechten hab und mit dem Strom fahre, passts schon.") war allerdings auch Experimentierfreude gefragt. Oder anders: wie schmal muss ein Weg werden, bis ich es doch einsehe und umdrehe. (Antwort: "Welcher Weg?") Konsequenz bedeutet ja schließlich, auch Holzwege zuende zu gehen. Hinter Neuss dann doch der Blick auf die Karte und Querfeldein Richtung Krefeld. Köln mal außer acht gelassen: eine schöne Strecke.
    Mittwoch
    Gestern dann auch wieder ohne besondere Wegführung weiter nach Norden. Auch wieder eine schöne Strecke. Zwar oft an Bundesstraßen entlang, aber immerhin mit abgesetztem Radweg. Bei Wesel über den Rhein und dann bin ich ja auch fast schon am Ziel... wäre da nicht... den ganzen Vormittag habe ich schon Sorgenvoll aufs Wetterradar geschaut, und kurz vor Alpen war es so weit: Wasser marsch. Glücklichweise habe ich schnell ein Dach gefunden und konnte den Schauer abwarten, aber das war nur die Vorhut. Also nur das nötigste abwarten und die neu gewonnene Energie nutzen, um möglichst viel Vorsprung rauszufahren. Kurz nach der Überquerung des Rheins hat es mich dann doch erwischt: 34 km noch zu fahren, im strömenden Regen, ohne Navi (der Akku war leer und die Powerbank nicht Wasserdicht), ohne Cola (Diabetikerprobleme: Traubenzucker war noch reichlich vorhanden, aber bei Regen macht das noch weniger spaß), aber mit dem Ehrgeiz, es dennoch zu schaffen. Nach vielen Orientierungspausen habe ich dann auch endlich das Ziel erreichen können (sogar mit lediglich 2 km Umweg). Unendlich Glücklich, aber auch durchnässt bis auf die Knochen, Eiskalt, müde, hungrig und einfach nur fertig. Das konnte ich den Autofahrern zwischendurch auch deutlich ansehen: Manchmal tue ich ihnen leid.

    P.S.: Aber ich würds wieder genauso machen!

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    Es war spannend bis zum Schluss

    Geschrieben am 13.06.2019 von Thilo Braun
    Team: Modis ITO GmbH, Erfurt
    Kommune: Erfurt

    Hallo zusammen,

    die drei Wochen Stadtradeln sind nun rum, und irgendwie scheint es mir zu wenig zu sein. Natürlich bin ich viel mehr gefahren als üblich. Schließlich wollte ich ja ordentlich Kilometer sammeln. Und ich habe tatsächlich die 1000 geknackt - nach 655 im letzten Jahr. Dabei habe ich mir einen kleinen privaten Wettkampf mit einem meiner Kollegen geliefert. Wir haben uns dabei gegenseitig angespornt.

    Für mich war die Motivation, mich als Stadtradeln-Star zur Verfügung zu stellen, sichtbar zu machen, dass man seine gesamte Alltagsmobilität auf dem Fahrrad aufbauen kann - mit ein bisschen Hilfe des öffentlichen Personentransports, natürlich. Aber ein eigenes Auto braucht man dazu nicht. Letzten Endes ist das wichtigste Hindernis auf dem Weg zur Veränderung ein Mangel an Fantasie. Denn oft kann man sich einfach nicht vorstellen, dass etwas funktioniert, bevor man es nicht ausprobiert hat.
    Deshalb in diesem Zusammenhang der Hinweis auf die Aktion von AOK und ADFC "Mit dem Rad zur Arbeit" (https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/sachsen-thueringen/index.php). Ziel ist, noch bis Ende August an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren (oder als Fernpendler wenigstens eine Teilstrecke, z. B. zum Bahnhof). Einfach mal ausprobieren, es lohnt sich und wird wahrscheinlich zu der einen oder anderen überraschenden Erkenntnis führen.

    Die erste Woche ohne meine Teilauto-Karte hatte ich allerdings ein etwas merkwürdiges Gefühl der Verunsicherung. Ich hatte nicht wirklich vor, etwas mit dem Auto zu machen, aber offenbar ist es für mich beruhigend - und völlig ausreichend - zu wissen, ich könnte ein Auto nutzen, wenn wirklich alle Stricke reißen. Und vielleicht ist auch das ein Konzept, das den einen oder anderen Autobesitzer dazu bringen kann, sein Auto abzuschaffen.

    Ansonsten kann ich mich nur den Worten von Elisabeth Kolbe anschließen, dass sowohl bei der Infrastruktur als auch bei den Vorrausetzungen, die die Arbeitgeber für mehr Radverkehr schaffen können, noch reichlich Luft nach oben ist. Und da hilft vielleicht hier und da ein bisschen rumzuquengeln, um Dinge in Bewegung zu setzen.

    Und sollte es nächstes Jahr wieder Stadtradeln-Stars für Erfurt geben, werde ich gern wieder dabei sein.

    Liebe Grüße,

    Thilo

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    Stadtradeln 20 13.06.2019

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Uli Allen
    Team: ADFC Kreis Viersen
    Kommune: Viersen im Kreis Viersen

    Die erste Fahrt ging heute zur MS-Selbsthilfe-Gruppe. Der MS-Kontaktkreis Viersen trifft sich einmal im Monat zu einem Frühstück.
    Obwohl die MS Fälle sehr unterschiedlich sind und verlaufen, gibt es doch Gemeinsamkeiten auszutauschen.
    Mein Glück mit dem Radeln ist in der Gruppe natürlich eine Ausnahme.

    Dann ging es weiter zu meiner ehemaligen Arbeitsstätte bei einer Funkmessstelle der Bundesnetzagentur in Schaephuysen.
    Schaephuysen, ein Ortsteil von Rheurdt, liegt etwas ausserhalb des Kreises Viersen.
    Die Fahrt geht 20km Richtung Aldekerk, vorbei an einem Baggersee und dem Flugplatz Kerken.
    Dann taucht aber schon die erste Antenne der BNetzA auf freiem Feld auf. Ein Kurzwellenpeiler für internationale Funkmessungen.
    Noch einmal ca. 50 Höhenmeter den Windberg hoch und man sieht die vielen Antennen der idyllisch gelegenen Messstelle.
    Hier ist erfreulich zu sehen, dass der Arbeitgeber das Radeln durch einen Fahrradunterstand gefördert hat.

    Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt bei den Ex-Kollegen bin ich wieder heim geradelt.
    Etwa 15 Jahre lang bin ich den Weg zur Arbeit fast täglich geradelt. Mit ca. 90.000km ist da ganz schön was zusammen gekommen.
    Der Screenshot zeigt meinen heutigen Weg und die Route von Fahrrad Freund Hans, der zur gleichen Zeit nach Kamplintfort geradelt ist.

    Da mein linkes Bein absolut nicht am Pedallieren interessiert ist, muss ich es anbinden, damit es nicht ständig von der Pedale rutscht. Klickpedale haben sich bei mir nicht bewährt zumal man dafür spezielle Schuhe braucht. Die Schlaufe hat mir bisher ganz gut geholfen und man kann mit ganz normalen Schuhen radeln.

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    Stadtradeln 20 Tag

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Bernd Ungermann
    Team: Dreirat
    Kommune: Unna im Kreis Unna

    Heute war ein idealer Tag um noch mal eine schöne Tour zu machen, aber im Moment passt es bei mir nicht, es kommt immer was dazwischen! Aber so ist das im Leben, so konnte ich aber noch eine kleine Abendrunde zur Entspannung drehen. Die Abendsonne war mir auch noch hold, so wurde es noch eine schöne Runde. Morgen gehts dann zu Abschlusstour zum Rathaus um 17 Uhr und zum Abschluss ins Bornekampbad, das wird bestimmt auch noch schön!

    Mit fahrradfreudigen Grüßen
    Bernd

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    Critical Mass in Witten am letzten Stadtradeltag

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Raphael Moser
    Team: Fahrradbotschaft Witten
    Kommune: Witten in der Metropole Ruhr

    Am morgigen Freitag, 17 Uhr gibt es ab Witten HBF wieder eine Critical Mass. Das ist eine bunte Fahrradtour durch Witten in großer Gruppe. Mit Musik und für bessere Fahrradwege in Witten. Macht richtig Spaß und ist familietauglich. Das Wetter spielt auch super mit. Wer ist mit dabei? Die ideale Gelegenheit, um noch ein paar Kilometer am letzten Stadtradeltag zu sammeln. Glückwunsch schon jetzt an die Rudolf Steiner Schule Witten, die wohl nicht mehr einzuholen ist.

    Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben. Ich hatte großen Spaß als Stadtradel-Star. Bis zum nächsten Jahr und viele Grüße, Raphael

    Weitere Infos zur Critical Mass Witten:
    https://m.facebook.com/events/2351708714867463?acontext=%7B%22ref%22%3A%223%22%2C%22action_history%22%3A%22null%22%7D&aref=3&__tn__=HH-R

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    Schön wars!

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Elisabeth Kolbe
    Team: Helaba und LBS
    Kommune: Erfurt

    Liebe Leser und Leserinnen,

    ich freue mich, dass Sie meinen Blog innerhalb der letzten 3 Wochen mitverfolgt haben oder jetzt darauf aufmerksam geworden sind.

    Meine Zeit als Stadtradeln-Star ging wirklich viel schneller zu Ende als gedacht und ich freue mich sagen zu können, dass ich die letzten 21 weder selber Auto gefahren bin, noch ein anderes Auto von innen gesehen habe.

    Durch die tägliche Radfahrt zur Arbeit hatte ich das Gefühl bei meiner Arbeitstätigkeit ausgeglichener und konzentrierter zu sein.

    Auch in meiner Freizeit konnte ich feststellen, dass sich viele Wege besser zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen lassen, als mit dem Auto. Beispielsweise bin ich mit meinem Hund immer aus der Stadt gefahren, um ihm auf den umliegenden Feldern etwas Auslauf zu gönnen. Während meiner Zeit ohne Auto habe ich viele Flächen entdeckt, die ich auch schnell zu Fuß erreichen kann. Auch bei kurzen Einkäufen erspart man sich die mühevolle Parkplatzsuche inkl. einparken.

    Die 3 Wochen ohne Auto haben mir eine ganz neue Perspektive aufgezeigt, daher kann ich jedem der überlegt, ob er sich wirklich als Stadtradeln-Star anmelden soll, empfehlen - tun Sie es einfach -> es ist auf jedenfall machbar :-) und man kann eine neue Erfahrung sammeln.

    Meine Erfahrungen im Straßenverkehr waren wechselhaft. Es gab sehr nette Autofahrer aber auch weniger nette. Klar, niemand macht im Straßenverkehr alles richtig. Allerdings habe ich bei manchen Personen das Gefühl, dass sie gar nicht alles richtig machen wollen - was sehr schade ist. Ich finde gegenseitige Rücksichtnahme sehr wichtig. Dazu können auch wir, als Radfahrer, beitragen. Wartet ein Autofahrer geduldig hinter mir winke ich ihn gern vorbei, wenn ich sehe, dass die Gegenspur frei ist. Dann wartet er beim nächsten Radfahrer bestimmt auch wieder geduldig mit dem Überholen ab.
    Der Spruch "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus" trifft es hier ganz gut.

    Die Rahmenbedingungen finde ich besonders wichtig, um noch mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren. Hier sind besonders die Städte mit dem Ausbau der Infrastruktur aber auch die Arbeitgeber gefragt. Schließlich spielt auch die Arbeitszeit eine große Rolle. Sicherlich ist es nicht in allen Berufsfeldern möglich ein Gleitzeitmodell einzuführen, jedoch gibt es noch viele weitere Kleinigkeiten die zum Radfahren motivieren können, von gut überwachten Fahrradabstellplätzen bis zu Duschmöglichkeiten dürfte für jeden etwas dabei sein.

    Ich würde es schön finden, wenn es auch im nächsten Jahr wieder Stadtradeln-Stars in Erfurt gibt. Ich denke auch die beiden Koordinatorinnen Frau Marusczyk und Frau Eberlei würden sich sehr darüber freuen. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm - auch hier ein großes Dankeschön. Bitte machen Sie im nächsten Jahr weiter, sodass wir noch mehr Menschen für das Radfahren begeistern können!

    An meinem letzten Stadtradeln-Tag habe ich mir den Spaß gegönnt mit dem Fahrrad zum McDrive zu fahren. Einige Autofahrer mussten schmunzeln. Aber was solls - nach 3 Wochen fleißigem Kilometersammeln kann man sich auch mal einen Burger gönnen!

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine schöne Zeit und weiterhin fleißiges Kilometersammeln - egal, ob während oder nach dem Stadtradeln!

    Liebe Grüße

    Elisabeth

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    Klimaschutz ist jetzt in aller Munde - wie lange?

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Dr. Katrin Stückrath
    Team: Christen und Muslime
    Kommune: Lünen im Kreis Unna

    Hoffentlich bleibt es nicht nur bei einer kurzen Phase, dass der Klimaschutz in aller Munde ist. Jetzt brauchen alle einen langen Atem, auch Greta Thunberg und die Schülerinnen und Schüler, die zu den Fridays for future gehen.
    In der religiösen Tradition von Christen und Muslimen findet man Kraftquellen für den Schutz der Natur. Wenn man sie richtig anzuzapfen weiß, versiegen sie nicht, sondern können helfen, beharrlich zu bleiben.
    Wurde der Auftrag in 1. Mose 1,28 "Macht euch die Erde untertan" lange Zeit im kolonialistischen und ausbeuterischen Sinn verstanden, so sind es heute andere Verse, die inspirieren können, wie 1. Mose 2,15: "Und Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre." Damit ist ausgesprochen, welche Rolle uns Menschen zukommt, nämlich die Verantwortung für die Welt mit Tieren und Pflanzen zu übernehmen und sie nicht zu zerstören.
    Bibel und Koran sind sich darin einig, dass die Welt eine gute Schöpfung Gottes ist. Im Glauben staunen wir über die unendliche Schöpfung, empfinden Ehrfurcht gegenüber ihrer Unendlichkeit und Mitleid, wo sie gequält wird. Der Verlust an Artenvielfalt kann in religiöser Weise als Frevel gegen Gott verstanden werden.
    SEin Werk, das sich in der Evolution über jahrmillionen Jahre hinweg entfaltet hat, lebt im subtilen Gleichgewicht der Ökosysteme. Wer dieses Gleichgewicht zerstört, schadet Tieren, Pflanzen und letztlich auch Menschen.
    Der Klima-Wandel ist eine Bedrohung für Millionen von Menschen, die ohne ihre Lebensgrundlage zu Flüchtlingen werden. Das zu verhindern ist Gebot einer globalen Solidarität, die es uns bisher noch nicht gelungen ist, zu entwickeln. Alte Traditionen wie Bibel und Koran können uns aber daran erinnern, dass wir nicht als Angehörige von Völkern und Nationen handeln müssen, sondern als Menschen handeln können. Dass uns zwar die ganze Schöpfung überlassen ist, wir sie aber als Haushalter verwalten. Dass uns mit der Natur so viel Gutes geschenkt wurde, dass wir darüber Neid und Gier beiseite lassen können.
    Es braucht kein neues Bild von der Schöpfung in unserer Zeit, sondern ein neues Bild vom Menschen.

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    Tag 20/21

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Thomas Klappich
    Team: Postbank Bonn
    Kommune: Bonn

    Heute morgen machte mir das himmlische Kind das Leben schwer. Wer? Na das himmlische Kind, welches permanent aus einer Richtung zwischen 330 und 30 Grad von vorne auf meinen Lenker pustete. Heute Mittag hatte ich dann sogar fast 2 Kilometer Rückenwind, schade nur, dass es nur das Stück war welches ich auf der anderen Seite der Sieg wieder zurück radeln musste. Trotzdem schaffte ich es kurz vor dem Schauer zuhause anzukommen. Dank des blauen Sattelüberzieher vom STADTRADELN kann ich auch morgen nochmal auf einen trockenen Sattel steigen und die letzten Kilometer der aktuellen Kampagne radeln.

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    Was bleibt...

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Rouven Brüning
    Team: Offenes Team - Syke
    Kommune: Syke

    ist ab morgen eine schöne Erfahrung, die einem keiner mehr nehmen kann.

    Aber auch die Erkenntnis, dass man wenn man nur mit dem Fahrrad fahren darf, schnell ein Zeitproblem bekommen kann. Alles bis 10 km (eine Strecke) war für mich schnell und locker erradelt. Auch in einer guten Zeit. Aber schnell musste ich auch über 20 km für eine Strecke fahren. Und nicht nur einmal am Tag. Zudem waren am Ziel noch Dinge zu erledigen und gut drauf sein wollte ich auch. Die Balance zwischen Zeit und auspowern war herauszufinden. Bei einer Tour oder sportlicher Ausfahrt gab es das Problem nicht.

    Ein zweiter Aspekt ist das Wetter und die eigene Gesundheit. Der kalte Wind und die Temperaturschwankungen setzten mir dann zwischenzeitlich doch zu und ich musste mich zurücknehmen.

    Der dritte Aspekt ist die Strecke. Es gab Strecken, die waren lang aber gut auf Nebenstrecken zu erradeln. Andere, sogar kürzere Strecken, waren wesendlich schlechter zu meistern. Wenn man z.B. bereits 10 km mehr oder weniger gut radeln konnte und dann kommen 1 km Grobschotter und 4 km Sandweg/Grasweg mit Steigungen fehlen einem nach den 5 km schnell die Kraft und Lust – am Ziel ist man jetzt auch noch nicht. Wie gesagt, es geht hier nicht um eine Rennfahrt im Geländeeinsatz und einer warmen Dusche am Ziel. Alternative wäre ein ca. 3 km Umweg ohne Radweg an einer Hauptstraße gewesen.

    In Bereiche zu radeln wo viele Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, kann ich auch nicht empfehlen. Abseits der Hauptstraßen hat es mir am meisten Spaß gemacht zu radeln.

    Klar, ein Pedelec hätte alles vereinfacht. Aber ich bin ohne „eingebautem Rückenwind“ gefahren ;-)

    Noch mal danke für die tolle Erfahrung und bis bald!

    PS: ja, radeln macht mir immer noch Spaß und bleibe dabei ;-)

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    Radwege in anderen Ländern Europas

    Bild Geschrieben am 13.06.2019 von Mareike Dorf
    Team: Offenes Team - Sarstedt
    Kommune: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

    Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Deutschland ein so gut ausgebautes Radwegenetz haben. Ich habe vor ein paar Tagen wohl eine der schlechtesten Schotterstraßen Lettlands erkundet;) Man muss dazu sagen, dass dies ein ausgeschilderter Radweg war. Ich bin insgesamt etwa 40 km auf einer Schotterstraße gefahren. An sich hört sich das nicht schlecht an, die meiste Zeit war es jedoch entweder 10 cm tiefer loser Schotter oder wie ich es gerne nenne, ein Waschbrett, was durch die Autos gebildet wird. Ich hatte eine ähnliche Erfahrung schon in Polen gemacht, wo ich auf einmal auf einer Sandpiste war und mein Rad für mehrere Kilometer schieben musste. Solchen vermeintlichen Radwegen hier sollte man einfach nicht trauen.

    Die meiste Zeit ist man in fremden Ländern aber sowieso auf der Straße unterwegs. Wie sicher man sich dort fühlt, hängt dann von der Straßenbreite und dem Verhalten der Auto- und LKW Fahrer ab. Es gibt sehr rücksichtsvolle Fahrer, aber auch solche, die es scheinbar nicht stören würde, einen Radfahrer auf dem Gewissen zu haben.
    In Deutschland kann man dagegen auf eigentlich durchweg guten Radwegen sicher überall hinkommen. Sogar die meisten Feldwege sind asphaltiert. Ein Luxus, wenn man mal darüber nachdenkt. Schließlich sind diese Wege ausschließlich für den landschaftlichen Verkehr und eben Radfahrer und Fußgänger.
    Grund genug öfter aufs Rad zu steigen und das Auto stehen zu lassen:)

    Ob Radweg ja oder nein, ich liebe es mit dem Fahrrad unterwegs zu sein und neue Länder zu erkunden!

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