STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Rückblick Tag des offenen Denkmals

Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Lisa Behm
Team: TU Dortmund
Kommune: Dortmund in der Metropole Ruhr

In Dortmund gibt es viel zu entdecken, vor allem die alten Zechen sind immer wieder einen Besuch wert. Vieles lässt sich dabei wunderbar mit dem Rad erreichen, und in eine längere Tour einbinden. So zum Beispiel die drei Schlösser Route in Dortmund mit den Wasserschlössern Bodelschwingh, Haus Dellwig und Haus Westhusen. Am Tag des offenen Denkmals ging es über Haus Dellwig zur Zeche Zollern. Morgen folgen noch weitere Rad-Ausflugstipps.

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Pendeln mit dem Fahrrad

Geschrieben am 23.09.2020 von Christian Hoppe-Löhndorf
Team: Feuerwehr Solingen
Kommune: Solingen

Ich bin ein Radpendler der täglich von Wuppertal nach Solingen fährt. Je nach Streckenwahl kommen hier täglich zumeist sehr schöne 38+X Km zusammen. Jetzt fragt man sich: „Warum tut man sich das an?“
Nun - im meinem Fall ist es so, dass ich kein Auto mehr bewegen darf (gesundheitlich). Mir bliebe nur die Alternative den ÖPNV zu nutzen. Das bedeutet aber, dass ich täglich von Tür zur Tür ca. 85 Minuten unterwegs wäre!!! Hier geht mir definitiv zu viel wertvolle Lebenszeit verloren die man eigentlich sinnvoller nutzen kann. Ich habe das große Glück, dass ich nur ca. drei Km von der Nordbahntrasse entfernt wohne und mein Büro in unmittelbarer Nähe zur Korkenziehertrasse liegt. Um über beide Trassen zum Büro zu fahren – oder nach Hause – nehme ich bei schönem Wetter gerne einen Umweg von knapp 4,5 Km in kauf habe dann aber die Möglichkeit ca. 18 Km über die Trassen zu fahren und umgehe somit den anstrengenden Straßenverkehr. In der Regel ist es so, dass ich morgens den kürzesten Weg nach Solingen – 18 Km in rund 50 Minuten, Nordbahntrasse, Ehrenhainstraße, Lützowstraße und anschließend den Rest über die Schlagbaumer-/ bzw. Konrad-Adenauer-Straße – nehme und nachmittags den Arbeitsalltag mit der etwas längeren Strecke über beide Trassen ausklingen lasse.
Für mich persönlich liegen hier die Vorteile des Radpendelns klar auf der Hand:

  • Täglich eine Stunde mehr Lebenszeit die ich mit der Familie verbringen kann
  • Hohe Flexibilität in meiner persönlichen Mobilität
  • Weniger Stress, da ich starten kann wann es mir passt und ich nicht auf Abfahrzeiten des ÖPNV achten muss
  • Täglich zwei Sporteinheiten
  • Ich bin deutlich ausgeglichener
  • Sehr wenige Krankheitstage
  • Die Umgebung viel bewusster war genommen
  • Nette Kontakte wenn man z.B. mit vielen weiteren Radfahrern unter einer Brücke ausharrt um eine Regenschauer abzuwarten
  • Deutlich reduzierte Kosten (Wegfall eines Autos bzw. ÖPNV-Ticket)

  • Ich sehe die Korkenziehertrasse eher als Pendlertrasse an, da sie zu meinen Fahrzeiten recht leer ist und somit gut zu befahren ist. Bei Ausflügen mit Kindern in der Freizeit (z.B. Samstag, Sonntag und an Feiertagen) meide ich diese Trasse, da ein für mich entspanntes und für Kinder sicheres Fahren selten möglich ist. Meine Entscheidung hängt insbesondere mit der sehr schmalen Bauweise der Trasse und den zu vielen Personen aus den unterschiedlichsten Aktivitätsgruppen zusammen. Einen deutlich höheren Freizeitwert weißt die Nordbahntrasse durch ihre überwiergend breite und teilweise getrennte Wege auf ; )
    Auf den Bildern sieht man ein paar Impressionen wie angenehm Fahrten als Pendler sein können (Bilder 1-4 wurden an einem Werktag gegen 17.00 Uhr aufgenommen - das letzte Bild gegen 7.00 Uhr morgens)

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    Immer schön locker in den Ellbogen

    Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Jenny Zimmermann
    Team: Gemeinderat
    Kommune: Ladenburg im Rhein-Neckar-Kreis

    Im Zuge meiner drei autofreien STADTRADELN-Wochen habe ich mir vorgenommen, möglichst viel rund ums Fahrrad auszuprobieren und zu lernen. Erste Idee: mein Rennrad von Staub und Spinnweben befreien und endlich lernen, wie man sich damit und gemeinsam mit anderen Rennradlern möglichst sicher auf der Straße bewegt. Markus Buchner, 1. Vorsitzender des RSC Ladenburg, hat sich bereiterklärt mir die wichtigsten Grundlagen während einer kleinen Tour in der Mittagspause beizubringen.
    Ganz am Anfang stand der obligatorische Sicherheits-Check: sitzt der Helm richtig und kann bei einem Sturz nicht nach hinten rutschen und halten die Bremsen? Als das geprüft war gabs vor der Abfahrt am Wasserturm die Trockenübungen zum richtigen Greifen am Lenker und der Zeichensprache beim Fahren in der Gruppe. Merke: die Position innen am Oberlenker ist zwar bergauf bequem, aber ansonsten in der Gruppe keine gute Idee, der Weg zur Bremse ist zu weit. Auch wichtig: das Zeigen auf ein Hindernis heißt „besser ausweichen aber man kann im Notfall darüber fahren“, das Winken hinter dem Rücken nach links oder rechts bedeutet, dass man dorthin ausweichen muss. Und: wer in der Gruppe vorne links fährt gibt die Richtung vor.
    Dann ging es los, erstmal flach über Rad- und Feldwege in Richtung Heddesheim und Großsachsen – da gab es den Hinweis, der mich wahrscheinlich noch eine ganze Weile begleiten wird: Gewicht auf den Sattel, nicht auf den Lenker lehnen sondern Schultern runter und ganz locker in den Ellbogen. Das fühlt sich auf jeden Fall besser an, aber ich muss mich regelmäßig daran erinnern, mich nicht wieder so auf dem Lenker abzustützen. War es auf der Ebene noch entspannt, ging es hinter Großsachsen über Heiligkreuz und den Apfelblütenweg hoch auf die Ursenbacher Höhe. Für mich aktuell ziemlich anstrengend, Markus neben mir dagegen konnte entspannt vom Radsportclub erzählen. Nachdem er letztes Jahr als erster Vorsitzender gewählt wurde hatten er und sein Vorstandsteam Ideen entwickelt, wie sie wieder mehr RennradlerInnen für den Sport begeistern können und für dieses Jahr einige Ausfahrten geplant. Bevor es an die Umsetzung gehen konnte, kam im Frühjahr wie bei allen Vereinen erstmal das Aus. Erst jetzt finden allmählich wieder Ausfahrten statt und Markus hofft, dass die Aufbruchsstimmung die Corona-Pause überstanden hat und der Radsportclub mit seinen knapp 150 Mitgliedern gut in die Zukunft radelt. Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, z.B. im Kinder- und Jugendbereich, sind angedacht und ich bin schon gespannt, was sich daraus entwickelt.
    Oben auf der Ursenbacher Höhe angekommen noch ein paar Tipps zum anstehenden Bergabfahren: mehr vorne als hinten bremsen (Verteilung ca. 70/30) und auf Dauer ist es angenehmer am Unterlenker zu greifen und zu bremsen. Bergab am Unterlenker zu greifen kostet mich doch ziemlich Überwindung, da muss ich weiter üben. Über Schriesheim geht es zurück nach Ladenburg zum Abschlussfoto am Wasserturm. Für mich war es eine super Gelegenheit mit einem echten Fachmann mein Rennrad auszuprobieren und zu lernen worauf ich zukünftig achten muss. Ich nehme mit: wenn es keinen Fahrradweg oder Feldweg gibt, auf der Straße genug Abstand vom rechten Rand halten um wahrgenommen zu werden, mehr berghoch fahren und vor allem, immer schön locker in den Ellbogen.
    Vielen Dank Markus, dass du dir die Zeit genommen hast und wenn ich besser trainiert bin komm ich gerne mal beim RSC mit auf eine kleine Tour.

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    Die konsequente Einkaufsstrategie

    Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Guido Radtke
    Team: Trochbusch
    Kommune: Solingen

    Mit knapp 430 zurückgelegten Kilometern geht es auf die Zielgerade beim „Stadtradeln“. Es hätten bis jetzt vielleicht noch ein paar Kilometer mehr sein können, wenn ich am Samstag nicht mit der S-Bahn, sondern mit dem Fahrrad zum kleinen Einkaufsbummel nach Düsseldorf gefahren wäre. Aber ganz ehrlich: Meinen Beinen hat es ganz gut getan, mal nicht in Bewegung zu sein, um in die Pedale zu treten.

    So ist es an jenem Tag bei nur 2100 Metern geblieben – einmal Supermarkt und zurück. Bei jedem anderen Einkauf hätte ich an diesem Tag die drei Getränkekisten aus dem Keller in den Kofferraum gepackt und wäre losgefahren. Aber als „Stadtradeln-Star“ bleibt das Auto bekanntlich noch bis zum Aktionsende am Sonntag unberührt.

    Kurzerhand habe ich zum Telefon gegriffen und versucht, auf die Schnelle den „Dürpelflitzer“ kostenlos auszuleihen, das Lasten-Pedelec der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Ohligs. Wenn die Leitung von Zweiräder Biernath nicht ständig abgebrochen wäre, wäre die Fahrt ein guter Test geworden.

    Tobias Krüger, einer der vier weiteren Solinger „Stadtradeln-Stars“, schreibt in seinem Blog, dass er über ebay-Kleinanzeigen einen Einrad-Anhänger gefunden hat, in den zwei kleine oder eine große Getränkekiste passen. Für mich kommt eine derartige Anschaffung nicht infrage. Der Einsatz von Fahrrad­taschen und Rucksack ist beim Einkauf völlig ausreichend und hat sich durchaus bewährt. Es passt mehr hinein, als man denkt.

    Und die Kapazitätsgrenzen bezwecken, dass man konsequent seinen Einkaufszettel abarbeitet und nicht bei irgendwelchen verlockenden Angeboten schwach wird. Einzig bei Schokolade greife ich regelmäßig zu – als kleine Belohnung für die ganzen Anstrengungen. Schließlich will der Kalorien-Haushalt nach den körperlichen Anstrengungen ausgeglichen werden.

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    Dank Stadtradeln jetzt über 9000 Km auf meinem Bike

    Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Torsten Reif
    Team: Grüne Lenker
    Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

    Mit dem Ziel vor Augen, dieses Jahr während der Stadtradelzeit mehr Kilometer zu fahren als letztes Jahr, bin ich neben den Alltagswegen auch zusätzliche Strecken gefahren. Am letzten Dienstag vor dem Stadtrat zeigte mein Kilometerzähler an meinem Bike tatsächlich 8.999,9 km an. Das musste ich gleich mal im Bild festhalten. Heute, eine Woche später, habe ich beim Stadtradeln inzwischen fast 600 km gesammelt und 86 kg CO2 eingespart. Du treibst übrigens nicht nur Sport und kommst entspannter an, wenn Du das Rad auch im Alltag bewegst – in der Stadt bist Du meistens auch zügiger am Ziel. Selbst zum Termin in Burbach war ich vom Rathaus St. Johann aus kommend schneller als andere mit dem Auto.
    Gefühlt sehe ich zur Zeit extrem viel Leute, die mit dem Rad unterwegs sind. Das ist gut zu sehen! Je mehr Radfahrer*innen auf der Straße unterwegs sind, desto eher nehmen die anderen Verkehrsteilnehmer*innen uns auch wahr und können dann auch Rücksicht nehmen. Das ist neben dem weiteren Ausbau von sicheren Radwegen ein weiterer wichtiger Aspekt in Punkto Verkehrssicherheit.
    So, jetzt geht es noch mal raus auf die Straße.
    Leute, es geht in den Endspurt. Sammelt in den letzten Tagen weiter fleißig Kilometer, damit wir auch als Stadt das Ergebnis von 2019 deutlich toppen können.

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    Jetzt macht's richtig Spaß...

    Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Martin Schäfer
    Team: WIR für Gröbenzell
    Kommune: Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Morgens drehe ich meine übliche Runde...genieße die tolle Stimmung. Schön, dass ich den inneren Schweinhund einmal mehr überwunden habe. Meine Belohnungn: Jetzt macht's richtig Spaß.
    Abends verlasse den Schreibtisch um 23 Uhr 44 und fahre noch eine kleine Runde Rad. Wer weiß, wie lange es noch so schön ist...

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    Stadtradeln Tag 9: Meine Frau also auch!

    Geschrieben am 23.09.2020 von Thomas Blöthe
    Team: Stadtverwaltung
    Kommune: Verden (Aller)

    Am Wochenende blieb das Fahrrad stehen und der Montag lief so normal ab wie er für Fahrradfahrer eigentlich ablaufen sollte. Es ist kein Reissack ist umgefallen und auch keine Bockwurst geplatzt. Also nichts berichtenswertes.
    Aber am Dienstag durfte ich meine Frau von einer Seite sehen die ich so noch nicht kannte. Was war passiert. Zuerst bemerkte ich ihr höheres Tempo beim Fahren. Das war schon merklich höher als sonst. Hatten die Fahrten der letzten Tage schon zu einem Trainingseffekt geführt. Ich musste mich jedenfalls beeilen um hinterher zu kommen. Und dann zeigte sich das wahre Gesicht, beim Abbiegen auf die Landstraße Richtung Achim wurde stramm abgebogen ohne auf den kreuzenden Radverkehr zu achten. In der Folge wurden wir von einem Rennradfahrer schimpfend überholt. Da muss ich zugeben, dass der sich aufregen durfte.
    In Achim dann an einer roten Fußgängerampel, kurzer Schulterblick und mit dem Gestus eines Kampfradlers weiter. Ich hatte brav an der Ampel angehalten und rief noch „Es ist rot!“, aber da war es schon zu spät. Und durch das schlechte Vorbild animiert fuhr ein Schüler mit seinem Rad gleich hinterher. „Die Jugend von heute traut sich aber was!“ hörte ich hinter mir eine ältere Dame sagen. Die Angelegenheit konnte schnell geklärt werden und ich versprach mit meiner Frau ein ernstes Wörtchen zu reden. Dazu musste die aber eingeholt werden, schimpfen auf Distanz kommt nicht so gut. Das auf der Strecke am Langwedeler Kanal Kurven geschnitten wurden sehe ich dann mal als Randnotiz. Am Ende der gemeinsamen Strecke war mir mklar, diese Frau kann auch anders!

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    Die ersten Touren

    Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Fred Schelp
    Team: Stadtverwaltung
    Kommune: Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf

    17.09.2020

    Auch an diesem Tag absolvierte ich meinen Arbeitsweg mit dem Radl. Ich freue mich über die vielen Schülerinnen/Schüler die mir auf dem Schulweg entgegenkommen. Allerdings nehme ich wahr, dass fast 95% ohne Helm fahren und dass, obwohl viele den Gehweg nutzen und teilweise gegen die Fahrtrichtung fahren was mit erheblichen Risiken verbunden ist. Hier gilt es durch Informationen in den Schulen nachzubessern!


    18.09.2020

    An diesem Tag stand die große Chiemsee-Rundfahrt an bei strahlenden Sonnenschein starteten mein Freund aus Bielefeld und ich die Tour in Prien, wo wir uns ein E-Bike ausliehen.
    Entgegen der Empfehlung umfuhren wir den See über Rimsting und sahen uns Pulken von entgegenkommenden Radler*innen konfrontiert. Um diesen zu entgehen nahmen wir Nebenrouten auf den wir Kilometer ohne fremdkontakt wahren. In wunderbarer Landschaft erfreuten wir uns an dem Kaiserwetter und botanischen Leckeries wie Wiesen voller Herbstzeitlose, die im Übrigen trotz aller Schönheit sehr giftig ist und daher nicht gepflückt werden sollte. Bei Verpflegungsstopps in Gestad (nicht zu verwechseln mit dem schweizerischen Gstaad) genossen wir die bayerische Küche.
    Am Ende standen 61 km auf dem Tacho!

    19.09.2020

    So eingefahren starteten wir am frühen Morgen mit konventioneller Muskelkraft zu unserer Inn-Radweg-Tour. Da wir uns nicht entscheiden konnten starten wir südlich Richtung Gars, um alsbald Richtung Neuötting über Mühldorf dem Inn zu folgen. Auch an diesem Tag genossen wir den Sonnenschein und malerische Flusspanoramen. Motiviert durch einen 26 km/h-Schnitt beschlossen wir bis Burghausen zu radeln. Unterwegs konnten wir einem havarierten Radler helfen, sein Rad wieder fit zu machen. Es ist ein Phänomen der radelnden Menschen, dass man sich freundlich grüßt und bei Bedarf gerne hilft.
    In Marktl dinierten wir unterhalb des päpstlichen Geburtshauses und gönnten unseren Rädern einen kräftigen Hub Luft an der Radstation neben der dortigen Tourist-Information. Hier zeigt sich die Wertschätzung, die man den Radler*innen entgegenbringt.
    Frisch gestärkt fuhren wir von dort bis Burgdorf. Auf dem Wege dorthin besuchten wir auch die Vogelfreistätte Salzachmündung mit weiten Schilfbeständen und einer hohen Biodiversität. Am Wegesrand fielen uns Bäume ins Auge, an denen sich der hier wieder heimisch gewordene Biber versucht hatte.
    Da unserer Hintern bereits recht wund war und wir uns nicht verfahren wollten, nahmen wir die gleiche Strecke retour um nach sechs Stunden reinen Radelns mit diversen Kurzstopps wohlig erschöpft um 22.00 Uhr ins Bett zu fallen.

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    16.09: Es geht endlich los

    Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Fred Schelp
    Team: Stadtverwaltung
    Kommune: Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf

    Ich nahm an der Eröffnungsveranstaltung Stadtradeln im idyllischen Stadtpark von Waldkraiburg teil. Neben dem Landrat Max Haimerl war auch Bürgermeister Robert Pötzsch, die stellvertretende Bürgermeisterin von Mühldorf Ilse Preisinger-Sontag und die Bürgermeisterin von Haag Sissi Schätz zugegen.
    In diesem Rahmen erfolgte eine lauschige Kurztour um den Teich, gefolgt von vielen Kameras der Presse. Fazit: Wenig Kilometer – aber viel öffentliche Aufmerksamkeit.

    Meinen Arbeitsweg von insgesamt 4,6 km fahre ich jeden Tag, bei Wind und Wetter. Besondere Herausforderung bildet der Stockhamer Berg gleich am Anfang der Tour mit einem 30 Meter steigen (28%) Gewaltanstieg. Was am Anfang noch einen Puls von 250 verursachte, wird jetzt immer mehr zur Routine und ersetzt den morgendlichen Wakeup Kaffee.

    Abends nach getaner Arbeit erfolgt noch ein Ausrollen. Diesmal ging es nach Urfram. Hier kombinierte ich Vergnügen mit dem Nützlichen. Auf dem Weg in Bergfram steht neuerdings ein Bio-Gemüsehäuschen, wo ich mein Frischgemüse einkaufe. Diesmal gab es frischen Chinakohl, Zucchini und Tomaten – alles für einen leckeren Gemüsetopf am Abend.

    Auf meiner Tour verarbeite ich das Tagengeschehen, komme runter und entspanne mich ganzheitlich.

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    Es geht los!

    Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Dr. Florian Janik
    Team: Amt 13
    Kommune: Erlangen

    Und jetzt bin ich also Starradler. Gemeinsam mit Jörg Volleth, Tina Prietz und Adrian La Salvia werde ich die kommenden drei Wochen auf das Auto verzichten (wobei ich ja auch sonst nicht sehr viel fahre). Ich habe mir vorgenommen jeden Tag kurz zu berichten, was mir beim Radeln durch die Stadt so aufgefallen ist. Am ersten Tag war das wenig spektakulär. Ich hatte vor allem Termine im Rathaus und neben dem Weg von dort nach Hause war nicht viel geboten.

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    8. Tag Stadtradeln

    Geschrieben am 23.09.2020 von Renate Fuchs
    Team: Stadt Hof
    Kommune: Hof

    Guten Morgen!
    Heute fällt mir nicht so richtig Etwas ein.....
    Vermutlich werde ich erst auf dem Rad wach werden.....
    Übrigens , - ich fahre ein Bio Bike. Was das ist? Der bewährte Waden Motor. Meine Klingel ist auch "Bio" . Ich rufe "Klingelingeling".
    Ach ja, doch noch Etwas. Wenn man durch die Hochstraße stadteinwärts fährt kommt der Stadtbus nicht vorbei. Ist für den Fahrer nicht schön und für den Radler erst recht nicht. Schon wieder lockt der Gehsteig...
    Schauen wir ´mal wie es sich Heute radelt.
    Es grüßt die Radl Füchsin

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    Endspurt

    Geschrieben am 23.09.2020 von Andreas Wadle
    Team: Radeln Neuschö
    Kommune: Reinbek im Kreis Stormarn

    Noch drei Tage bis zum Ende der Stadtradelaktion. NUR NOCH drei Tage. Die letzten 2 1/2 Wochen vergingen wie im Flug, und mittlerweile finde ich es schade, dass dann schon Schluss ist. Eins kann ich aber jetzt schon sagen: es wird weiter geradelt, zur Arbeit, zum Einkauf, zu privaten Veranstaltungen. Ich kann jedem nur raten: Versucht es auch mal, es lohnt sich definitiv.
    Zum Bild: Letztes Wochenende: mit der Bahn nach Kiel, mit dem Rad an die Ostsee - perfekt.

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    Monday, monday....

    Geschrieben am 22.09.2020 von Heidi Drews
    Team: Gemeinderat
    Kommune: Biberach an der Riß

    Heute ist wieder so ein typischer Montag!
    Wetter super, Terminkalender übervoll, wo soll da das Radfahren noch hineinpassen.
    Aber es findet sich dann doch jede Menge Raum :-), denn ich habe ja versprochen alle Wege nur noch mit dem Rad zurück zu legen.
    Also schwupp , gleich morgens ab mit Rucksack ins Büro.
    Die Unterlagen für das Büro, die Sitzung am Nachmittag und die Bauausschuss-Sitzung sind wohl verstaut und dann kommen nur noch die Ersatzschuhe und sonstiges Equipment hinzu.
    Ins Büro ist es nicht weit, gerade mal 1,3 km, da lohnt sich das Rad kaum, aber die Nachmittag-Sitzung findet heute ausnahmsweise in Laupheim am Seminar für Lehrerausbildung statt, also heißt es rechtzeitig los. Glücklicherweise ist die Strecke eben und gut zu befahren, sodass 40 Minuten ausreichen. Die Sitzung endet pünktlich um 16.00 Uhr und schon geht es mit Sausewind zurück auf den Gigelberg, denn dort ist gleich Bauausschuss-Sitzung. Nach mehr als fünf Stunden ist diese vorbei und ich wahr zwischendurch froh, mich vorher bewegt zu haben. Jetzt nur noch rasch nach Hause, jetzt hat das Rad erst einmal Pause.

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    Und plötzlich ist da....

    Geschrieben am 22.09.2020 von Heidi Drews
    Team: Gemeinderat
    Kommune: Biberach an der Riß

    Ja liebe Mitradler*innen,
    Samstag - Wetter wunderbar - Wochenende, was kann es Schöneres geben, als sich jetzt auf den Sattel zu schwingen und eine kleine Tour zu unternehmen. Da ich immer gerne das Nützliche mit dem Freudvollen verbinde, trägt mich mein Drahtesel heute von Biberach über Birkenhard - Ahlen - Moosburg - Bad Buchau - Bad Schussenried bis nach Bad Waldsee, zu einer politischen Veranstaltung .
    Gut gelaunt starte ich und komme, ja bis genau dorthin, wo mich jäh eine Katze zum rapiden Absteigen bewegt. Doch der Sturz ist nochmal gut ausgegangen und Dank eines Glases Mineralwassers, das mir freundlicherweise eine Dame aus dem Nachbarhaus anbot, konnte ich die Fahrt mit kleinen Blessuren und etwas verbogenem Lenker fortsetzen. Insgesamt war es trotzdem ein schönes Ausflugsziel, denn nach der Veranstaltung gab es am schönen Stadt See noch einen Kaffee, bevor es wieder zurück ging. Das Ziel ist absolut lohnenswert, das kann ich gerne empfehlen.
    Bis zum nächsten Mal

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    Kleine Touren aus der Stadt raus

    Geschrieben am 22.09.2020 von Sabrina Albers
    Team: Fridays for Future Speyer
    Kommune: Speyer

    Liebe Mitradlerinnen, liebe Mitradler,
    liebe Interessierte,

    in den letzten Tagen habe ich – bestimmt wie auch Ihr – einige Touren auf meinem Fahrrad unternommen. Dabei führte mich mein Weg entlang vieler interessanter Strecken. Eine meiner Lieblingsrouten geht Richtung Spitzenrheinhof am Wammsee vorbei. Vor einigen Jahren teilte ich mir mit Freunden dort einen Schwimmplatz und ab und an fahre ich noch immer diesen Weg, um mal ein bisschen was anderes zu sehen. In ein paar Minuten ist man draußen in der Natur und kommt mal wieder zum durchatmen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber gerade nach einem stressigen Tag ist es ein wahnsinnig schönes Gefühl mit dem Rad etwas durch die Gegend zu düsen. 
Die angebotenen Radtouren beim »Sattelfest« habe ich natürlich auch gleich als gute Gelegenheit genutzt, um mal wieder aus der Stadt rauszukommen. Da wir aber etwas später als geplant losfuhren, blieb es bei der kleinen Strecke. Ehrlich gesagt, hat mir das aber auch ganz gut gepasst, denn so kam es dazu, dass wir auch mal wieder nach Dudenhofen gefahren sind. Nachdem wir uns unseren letzten Stempel am Martinshof abgeholt haben, fuhren wir mit den Rädern ins Dorf rein, um noch mal bei meinem alten Zuhause vorbei zu schauen, radelten dann Richtung Schule und schließlich durch die Schillerstraße wieder aus Dudenhofen raus. An der Marienstatue machten wir eine kurze Pause und konnten mit einem anderen Radler-Pärchen eine kleine Haselmaus beobachten, die durch das Laub wusselte. Es fiel uns zwar etwas schwer uns von ihr zu trennen, doch wir hatten ja noch das Ziel der Radtour im Blick. Deshalb fuhren wir in einem flotteren Tempo nach Speyer zurück, um kurz vor 17 Uhr noch unsere Stempelkarte abzugeben.
    An einem anderen Tag fuhren wir nach Iggelheim. Der Hinweg führte uns stellenweise durch den Wald, was mit meinem Hollandrad nicht immer so gut ging :D Aber wir hatten ja Zeit und an den etwas sandigen Stellen konnte ich deshalb auch etwas langsamer machen. Am späten Abend fuhren wir den direkten Radweg an der Straße entlang und brauchen dafür ungefähr 45 Minuten. Ich dachte, wir wären schneller gewesen, aber die Zeit fliegt auf einem Rad ja manchmal auch ein bisschen.
    Eine kleine Herausforderung für mich war letzte Woche, als ich mit meinem guten Freund Kai eine Lesung in Mannheim hatte. Da er die Anlage mitnahm, konnte er mich nicht mit dem Zug und dem Fahrrad begleiten. Wir verabredeten uns für 18 Uhr in Mannheim am Veranstaltungsort und ich nahm den Zug um kurz nach 17 Uhr um rechtzeitig zu sein. Unter »normalen« Umständen hätte ich vielleicht Kais Mitfahrgelegenheit genutzt und wäre mit ihm mit dem Auto gefahren, aber da ich ja versprochen habe für die nächsten Wochen ganz auf Autos zu verzichten, packte ich meine Texte und ein Wechselkleid in meinen Fahrradkorb. Mein Mikro und das dazugehörige Stativ fanden in meiner alten Gitarrentasche Unterschlupf, die ich mir auf den Rücken schnallte. Die Zeit im Zug konnte ich gut nutzen, um meine Texte nochmal durch zugehen und zu schauen, in welcher Reihenfolge ich sie lesen wollte und dabei etwas Musik zu hören. In Mannheim angekommen, war der Weg ziemlich einfach: Ich musste nur etwas mehr als zwei Kilometer durch die Quadrate fahren und dadurch das man als Radfahrerin viele Einbahnstraßen auf beiden Seiten nutzen kann, ging das recht flott. Ich musste auch keinen Parkplatz suchen, da ich mein Rad direkt vor der Jazz-Bar abschließen konnte. Das Rennen gegen Kai habe ich gewonnen, denn er kam erst später als ich an ;) Nach der Lesung galt es die Zeit im Auge zu behalten, da man durch die öffentlichen Verkehrsmittel zumindest was die Verweilzeit angeht, doch leicht eingeschränkt ist. Unter der Woche ist das weniger ein Problem, aber am Wochenende wäre es wesentlich angenehmer, wenn die S-Bahn auch noch etwas später fahren würde. Meinen ursprünglich geplanten Zug hatte ich erwartungsgemäß verpasst, da ich mich mit einigen Freunden verquatscht hatte. Da ich mich aber kenne, hatte ich das eingeplant und auf der Bahn-App schon den nächsten Zug rausgesucht. Auf meinem Rückweg zum Bahnhof in Mannheim bin ich wieder gut durch die Quadrate gekommen. Stellenweise war ich auch schneller als die Autos, die sich neben mir im Verkehr stauten. Im Zug konnte ich mein Rad an den Fahrradbändern anschnallen und dann ganz entspannt etwas Musik hören und den Abend Revue passieren lassen. Auf jeden Fall werde ich Kai in Zukunft überzeugen mit mir das Rad für unsere nächste Veranstaltung zu nehmen: Die Fahrt ist viel entspannter als mit dem Auto.

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    Kilometer 214 bis 234 oder "Nicht der Rede wert, aber gut"

    Bild Geschrieben am 22.09.2020 von Claudia Basener
    Team: Stramme Waden
    Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

    Ich habe heute nichts Erwähnenswertes auf den Straßen erlebt. Warum ich das erwähne? Weil es etwas Gutes ist! Zweimal von Neukirchen nach Vluyn und zurück hat auch schon an und für sich wenig Geschichtenpotenzial. Außerdem kenne ich die Strecke so gut, dass ich weiß, wie ich sie zu befahren habe. Auf dem Rückweg auf der Niederrheinallee bin ich an Ausfahrten zum Beispiel besonders aufmerksam, da einige Autofahrer von rechts kommende Radfahrer nicht auf dem Schirm haben. Klar, ich könnte auch einfach immer auf mein Recht bestehen und die Strecke durchbrettern. Aber dann müsste ich mich ja wieder darüber aufregen, dass ich fast umgefahren werde. Oder umgefahren wurde. Ich habe Besseres zu tun.

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    Heute noch trockene Füße . . . und morgen? ;-)

    Geschrieben am 22.09.2020 von Monika Keck
    Team: Hospizgruppe FFB on bikes :-)
    Kommune: Landkreis Fürstenfeldbruck

    Tag 10 (20km) vom Stadtradeln 2020 im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute Morgen bin ich bei empfindlichen 13 Grad (ich liebe Sonne und Sommer) auf meiner wunderbaren Radlautobahn in Richtung Alling durchgestartet. Über den Teer fliegend saugst du den spätsommerlichen Duft der Natur ein und freust dich auf eine trockende Radltour in die Arbeit.

    Der Heimweg gegen Abend gestaltete sich hingegen etwas anders: Mit besorgtem Blick verfolgte ich das Auftürmen der Gewitterwolken und hoffte, noch trockenen Fußes nach Hause zu kommen. Den dunklen Himmel vor Augen und die geänderten Temperatur spürend wird dir bewusst, dass der Spätsommer sich nun langsam davon schleicht. Alles ist vergänglich im Leben - auch dieser schöne Sommer.

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    Tag 1 - 21: Fazit

    Geschrieben am 22.09.2020 von Kathrin Freundner
    Team: Offenes Team - Schwielowsee
    Kommune: Schwielowsee

    Meine einzige Sorge, bezüglich des Wetters, stellte sich als vollkommen unbegründet heraus. Ich bin kein einziges Mal in diesen drei Wochen nass geworden. Da es die spätsommerlichen Temperaturen aber wirklich gut mit uns meinten, musste ich meinen Fahrstil oft anpassen von „auf Tempo“ auf „gemütlich“, denn wer will schon verschwitzt bei einem Termin ankommen, geschweige denn derangiert an einer Sitzung teilnehmen. Also mehr Zeit einplanen für eine Strecke. Aber das war alles machbar.
    Schwieriger war es allerdings für mich, die ich freiberuflich tätig bin und keinen Nine to Five Job habe, die täglichen Kilometer „zu machen“, denn das Arbeitshaus befindet sich nur wenige Meter neben unserem Wohnhaus... Ich fahre zwar schon immer viel Rad, aber um mit meinen Teamkollegen mitzuhalten, kamen viele der gefahrenen Kilometer nicht mal eben so zustande, sondern ich musste teilweise extra Zeit einplanen. War zwar machbar, aber ein Zeitfaktor, der letztendlich auf Kosten der Familienzeit ging...

    Für das „Offene Team Schwielowsee“ habe ich mich übrigens ganz bewusst entschieden, um Menschen, die sich keiner Gruppierung zugehörig fühlten, zu zeigen, dass es auch einfach nur darum gehen kann, in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu radeln, ohne aber in einer bestimmten Schublade einsortiert zu werden.

    Die Bedingungen für uns „Stadtradelstars“ möchte ich auch noch einmal bitten zu überdenken:

  • Kein Auto von innen sehen? Ups, dagegen habe ich dann bei der Besichtigung des neuen Feuerwehrautos wohl glatt verstoßen, weil ich mir das neueste Schmuckstück unserer Freiwilligen Feuerwehr Caputh genauesten hab erklären lassen, natürlich nicht bei Fahrbetrieb ; )
  • E-Bikes nennen wir in der Familie scherzhaft „Motor-Räder“, denn genau genommen sind sie nichts anderes. Wie also in Zukunft gefahrene Kilometer gerecht abrechnen?
  • ÖPNV- und Bahnfahrten sind ebenfalls erlaubt, obwohl die DB ja bekanntlich auch anteilig Kohle- und Atomstrom benutzt : (
  • Wir haben ein erdgasbetriebenes Familienauto, das wir mit Biogas betanken, CO 2 neutraler geht es eigentlich gar nicht ... Es gibt also noch viel zu bedenken bei den Regularien.

  • Dass die App leider nicht immer funktioniert hat, war schon schade. So musste man dann noch nachträglich mit seiner altbewährten Fahrrad-App die Kilometer nachvollziehen. Also auch noch quasi Buchhaltung on top...
    Nichtsdestotrotz haben mir die drei Wochen Stadtradeln wirklich viel Spaß gemacht, sie haben gezeigt, dass man im Alltag wirklich öfter das Auto stehen lassen kann und sollte. Gerade im Stadtverkehr ist das Rad oft auch die schnellere Alternative.
    Interessante Gespräche mit ähnlich Fahrradbegeisterten haben sich über die Stadtradel-Thematik immer wieder im Lauf dieser Zeit ergeben. Das Thema Fahrradfahren ist derzeit präsenter bei allen als eh und je.
    Daher bin ich sehr froh und dankbar, dass sich unsere Gemeinde letzten Endes zur Teilnahme am Stadtradeln durchringen konnte, so wie es unsere Fraktion schon seit vielen Jahren immer wieder angeregt hat : ))

    Danke an alle, die in den vergangenen drei Wochen so fleißig für unsere Gemeinde in die Pedalen getreten sind!
    Wir sehen uns - natürlich beim Fahrradfahren,

    herzlich ,
    Kathrin Freundner

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    Wochenbilanz 1.0

    Geschrieben am 22.09.2020 von Lena Krächan
    Team: Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen
    Kommune: Villingen-Schwenningen

    Die erste Woche brachte mir bei durchweg gutem Wetter 291,4 km.
    Davon 86,6 km mit meinem Alltags-Tourenrad, 172,4 km mit meinem Mountainbike und 32,4 km mit dem Dienst-E-Bike.

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    Über Stock und Stein

    Geschrieben am 22.09.2020 von Lena Krächan
    Team: Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen
    Kommune: Villingen-Schwenningen

    Schönstes Wetter bei herrlichen Temperaturen. Ein Wochenende zum Genießen.
    Der ursprüngliche Plan für Samstag war ein Eltern-Kind-Klettern in einer Villinger Kletter- und Boulderhalle. Da leider zu wenig Anmeldungen eingingen, mussten wir den Termin absagen, freuen uns aber schon auf den Folgetermin im Oktober.
    So blieb unverhofft mehr Zeit für einen ausgiebigen Fahrradausflug. Nachdem ich herausgefunden hatte, dass es bei Bräunlingen einen Mountainbike-Park mit schönem Single-Trail geben soll am Schellenberg, war unser Ziel schnell klar. Ein ausgiebiges gemütliches Frühstück läutet das Wochenende ein.
    Und dann sitzen wir auch schon auf unseren Mountainbikes. Auf Waldwegen zwischen Brigachtal, Wolterdingen, Grüningen, Aufen und Bruggen nähern wir uns dem Schellenbergtrail.
    Am Startpunkt des Trails stehen noch einige Hinweise und kurz darauf geht es in teils rasantem Tempo durch spitze Steilkehren und über Wurzelstöcke und Absätze ins Tal hinab nach Bräunlingen. Insgesamt ein schöner Trail, bedingt durch die Steilheit und die wirklich sehr engen Kurven verlangt es einem einiges an Fahrkönnen ab. Zumindest bei mir stellt sich auf der Abfahrt der Flow nicht so richtig ein.
    Durchs Stadttor von Bräunlingen fahrend stellt sich der erste leichte Hunger ein. Wir beschließen eine Mittagspause einzulegen und uns den weiteren Streckenverlauf zu überlegen. Nach einer ausgedehnten Pause und leckerem Essen rollen wir weiter in Richtung Unterbränd. Leider verirren wir uns unterwegs in 1 Meter hohen Brennnesseln. Kurz vor dem Kirnbergsee hört unser Weg einfach mitten im Unterholz auf. Dank kurzen Hosen fördern die Brennnesseln nun die Durchblutung unserer Beine extrem. Wir suchen den kürzesten Weg aus diesem Dschungel und stehen bald am Uferweg des Kirnbergsees. Bei Unterbränd hat es einen weiteren Mountainbike-Park mit mehreren Trails. Der Heidenloch-Bikepark ist bei weitem nicht so steil wie der Schellenbergtrail und so genießen wir das entspannte bergabfahren durch den Heideblitz und den Ameisentrail. Heideloch und Schellenberg zeichnen durch schöne Strecken aus, die gut gepflegt werden. Hier macht es Spaß technische Passagen mit dem Mountainbike zu meistern.
    Jetzt steht nur noch die Rückfahrt auf dem Programm - mit müden Beinen suchen wir uns den Weg mit den wenigsten Bergaufmetern.
    Am Sonntag ist Logistik gefragt. Im Rahmen des RolV Projekts der Diakonie Schwarzwald Baar wird ein Klettertag am Heidenstein bei Nussbach angeboten. Ich gehe als unterstützende Betreuerin zum Sichern mit. Während die anderen mit dem Kleinbus der Diakonie zum Heidenstein fahren und dankenswerter Weise auch das ganze Material transportieren (Seile, gurte, Schuhe, Sicherungsgeräte) schwinge ich mich auf mein Mountainbike um ein weiteres Stück Schwarzwald auf dem Weg zum heidenstein zu erkunden. Es geht kontinuierlich bergauf, allerdings mit einer sehr angenehmen Steigung, so dass ich dennoch den Eindruck habe, mein Mountainbike rollt fast von allein. Auf dem letzten Stück vom Kesselberg hinab zum Heidenstein genieße ich den Fahrtwind. Noch gehe ich davon aus, dass ich diesen Berg abends nicht wieder hochstrampeln werde.
    Wir verbringen einige entspannte und aufregende Stunden am Heidenstein mit Klettern und Abseilen. Dank der Ortsgruppe Schramberg von der DAV-Sektion Oberer Neckar bekomme ich vor der Rückfahrt noch eine Stärkung vom Grill. Und dann geht es auch schon wieder zurück. Schließlich will ich noch im Hellen heimkommen.
    Wieder zurück auf den Kesselberg, der Anstieg ging erstaunlicherweise leichter und schneller als gedacht, vorbei an Unterkirnach und dem Wildgehege Salvest, mit einem kleinen Abstecher zur Romäusquelle und ein letzter Bogen über Pfaffenweiler. So komme ich inmitten der Abenddämmerung nach Hause und lege nach getaner Arbeit die Beine hoch.
    Woche 1 ist geschafft.

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    3. Woche

    Geschrieben am 22.09.2020 von Tobias Pawelzik
    Team: Eichendorff-Gymnasium Koblenz
    Kommune: Koblenz

    Weiterhin gab es gutes Wetter, wobei die Morgenfahrten am Wochenende bei ca 7 Grad mit dem Fahrtwind zusammen doch relativ frisch waren. Einen weiteren Zwischenfall gab es am vorletzten Tag, als es bereits dunkel war. An einer Straße nahe eines Waldes sind Wildschweine über den Weg gelaufen. Zum Glück konnte i h ausweichen und davonsprinten. Keine schöne Erfahrung.

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    Zusammenfassung

    Geschrieben am 22.09.2020 von Tobias Pawelzik
    Team: Eichendorff-Gymnasium Koblenz
    Kommune: Koblenz

    Insgesamt waren es schöne, wenn auch sehr anstrengende 3 Wochen. Mein Ziel war es so viele Kilometer wie möglich in der Schulzeit zurückzulegen. Da bin ich mit 3333 km schon recht zufrieden, zumal drei Wochen Präsensunterricht war, oft bis Nachmittag Unterricht stattfand und auch eine Lk-Klausur in der Zeit geschrieben wurde. Die meisten Ausfahrten machte ich an der Mosel über Cochem, andere kleinere Radwege in der Nähe wurden auch gut befahren.

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    Städtetag in Breisach

    Bild Geschrieben am 22.09.2020 von Erik Weide
    Team: Offenes Team - Friesenheim
    Kommune: Friesenheim im Ortenaukreis

    Die längste Anfahrt dieser Woche führt mich nach Breisach. Treffen des C-Sprengel des Städtetag - endlich mal wieder ein persönlicher Kontakt. Vielen Dank Oliver Rein für die Gastfreundschaft - und ganz nebenbei 113 km für Gemeinde und Umwelt......

    Bild

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    3. Woche

    Geschrieben am 22.09.2020 von Tobias Pawelzik
    Team: Eichendorff-Gymnasium Koblenz
    Kommune: Koblenz

    Weiterhin gab es gutes Wetter, wobei die Morgenfahrten am Wochenende bei ca 7 Grad mit dem Fahrtwind zusammen doch relativ frisch waren. Einen weiteren Zwischenfall gab es am vorletzten Tag, als es bereits dunkel war. An einer Straße nahe eines Waldes sind Wildschweine über den Weg gelaufen. Zum Glück konnte i h ausweichen und davonsprinten. Keine schöne Erfahrung.

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    Rückblick Woche 2

    Geschrieben am 22.09.2020 von Tobias Pawelzik
    Team: Eichendorff-Gymnasium Koblenz
    Kommune: Koblenz

    Das gute Wetter wurde beibehalten, allerdings hat der häufig relativ starke Gegenwind viel Kraft gekostet. Einen Zwischenfall gab es an der Mosel, als ein Fahrer einer entgegenkommenden Gruppe nicht aufgepasst hat und im letzten Moment zur Seite gewichen ist und stark mein Knie erwischt hat. Diese Fahrt musste angebrochen werden, aber am nächsten Tag konnte es wieder weiter gehen.

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    Paket zur Post

    Geschrieben am 22.09.2020 von Matthias Röser
    Team: LRA Kreisentwicklung & friends
    Kommune: Landkreis Nürnberger Land

    Am Samstag ging es los: 3 Wochen kein Auto benutzen. Bisher gab es noch keine Probleme, da ich eh zur Arbeit mit dem Rad fahre oder jogge. Allerdings musste ich heute ein Paket zur Post bringen. Zum Glück war es noch relativ klein, so dass es einfach im Rucksack zu verstauen war. Was mache ich, wenn es richtig groß wäre? Aber ich denke, auch dafür wird sich eine Lösung ergeben - ohne Auto. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

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    Tag 20 und 21 - Überstunden im Sattel

    Bild Geschrieben am 22.09.2020 von Max Leinert
    Team: Grundschule Caputh
    Kommune: Schwielowsee

    Jetzt ist es vollbracht! Doch noch - nach den Schwierigkeiten der letzten Tage.
    Ich möchte nochmal kurz zusammenfassen, was in den letzten beiden Tagen so los war.

    Sonntag (Tag 20): Nachdem ich quasi drei Tage Pause hatte durch meine Zahn-OP waren die Beine am Sonntag wieder frisch und ich hatte mir eine große Runde vorgenommen. Zum Mittag ging es los - das Wetter war wieder super. Ich wollte kurz um den Schwielowsee über Potsdam fahren und zum Bäcker nach Blankensee. In Potsdam habe ich dann eine Bekannte getroffen und mich neben dem Radweg erstmal 20 Minuten lang festgequatscht. Danach waren die Beine wieder kalt, aber bei der Wärme draußen geht es schnell, bis man wieder Vollgas geben kann. So hatte ich kurz hinter dem Ortsausgang Potsdam auf der B2 schon wieder 40 km/h auf dem Tacho. Es rollte sich sehr gut (im Duell mit einem Elektrofahrrad auch bergauf), bis plötzlich ein lautes Zischen die Idylle unterbrach. So ein Mist! Der erste Platten des Jahres. Der Elektro-Mopedfahrer freute sich und zog weiter und ich machte Zwangspause am Wegesrand. Nach fast 6000 km. Das hatte mir noch gefehlt. Beim Wechseln des Schlauches fiel mir auf, dass der Hinterreifen auch schon seine besten Tage hinter sich hatte. Mehrere kleine Steinchen und Glassplitter steckten bereits tief im Gummi. Also dann doch lieber nach Hause, mein Ersatzschlauch war ja nun im Einsatz und beim zweiten Platten hätte ich mit Flickzeug anfangen müssen...
    Zu Hause angekommen wurde ich erstaunt begrüßt "was denn - schon wieder da?!" Ja - nach einer Stunde dann der Radwechsel und Zeit für ein Tässchen Kaffee, wenn man schonmal zu Hause ist. Dann also der Crosser - na gut. Damit ist man nicht so schnell unterwegs. Mein Radkumpel Marco sagte mal sehr passend "fährt sich eher wie ein SUV, nicht wie ein Sportwagen". Stimmt. Man muss schon ein paar Watt mehr treten, um mit 30km/h zu rollen. Allein die dicken Reifen mit Stollen und wenig Druck machen bestimmt einen großen Anteil am Fahreindruck aus, denn der Rahmen ist mit 1,2 kg ähnlich leicht (trotz Alu) wie der Carbonrahmen des Rennrades.
    Die zweite Runde führte mich zu meinem Lieblingsbäcker "Röhrig" nach Blankensee. Dort gibt es noch bis Ende November Sonntags auf dem Hof leckeren Kuchen und Kaffee. Die Straßen in der Umgebung sind leer und gut asphaltiert, also perfekt für Radler. Ingesamt kam ich dann am Sonntag auf 100,1 km.

    Montag (Tag 21): Noch 88 km offen und nur noch ein Tag. Dazu Büroarbeit von 8 bis 17 Uhr. Puhh... na das kann was werden. Als erstes habe ich meinen Wecker um eine Stunde zurückgestellt. Schlaf wird sowieso überbewertet. Um 5 Uhr morgens klingelte das Teil, draußen war es natürlich noch stockfinster. Belohnt wurde ich aber mit einem klaren Sternenhimmel ohne Wolken. Super! Das hatte ich dieses Jahr auch noch nicht. Um meine Runde etwas auszudehnen startete ich in die entgegengesetzte Richtung - also in Richtung Caputh. Dort kam dann langsam die Dämmerung hinter den Bäumen zum Vorschein und es waren auch viele andere RadlerInnen unterwegs. Ich fuhr weiter nach Potsdam und dort schien die Morgensonne schon auf die Nicolaikirche und das Mercure-Hotel. Die Straßen waren schon entsprechend voll. Weiter ging es dann über Potsdam West - B1 - nach Geltow. Diese Strecke wird gerade gebaut, die Radfahrer beider Richtungen müssen sich den schmalen Radweg auf einer Straßenseite teilen. Viele Radler nutzen auch andernorts die falsche Straßenseite (Rechtsfahrgebot gilt auch für Radfahrer!) - ich finde das sollte öfter kontrolliert werden, da es dadurch oft zu brenzligen Situationen kommt, z.B. an Ausfahrten oder Einmündungen. Ein Frontalcrash zweier Radfahrer kann lebensgefährlich sein, wenn beide ca. 30 km/h fahren und sich zu spät sehen.
    Auf der Baumgartenbrücke konnte ich schnell ein Foto des großen Zernsees machen, der spiegelglatt in der Morgendämmerung dalag. Jetzt war es schon nach 7 Uhr... Zeit weiterzufahren. Hinter Werder entschied ich mich über den Panoramaradweg zu fahren bis nach Plötzin. Die Obstbauern waren dort gerade damit beschäftigt die Äpfel zu ernten. Mein 50 Meter langer Schatten huschte über das weite Feld und hier ist es morgens doch erheblich kühler, als in Potsdam - bestimmt 5 Grad Unterschied. In Potsdam sind mir Radfahrer im T-Shirt entgegengekommen, hier wäre wohl eher die Winterjacke angebracht gewesen. Ab Göhlsdorf wird es für Radfahrer nochmal etwas unangenehm - erst kein Radweg und eine stärker befahrene Landstraße, dann zwar ein Radweg, aber seit Jahren unzumutbare Wurzelbuckel im 20cm-Abstand. Ich überlege schon, ob ich demnächst dort auch lieber auf dem Autobahnzubringer auf der Straße fahre, meinen Felgen zuliebe.
    Die Rückreise am Abend gestaltete sich entspannt, aber unmotiviert. Ab ca. Mittag hatte sich ein fieser Schnupfen manifestiert und eigentlich hatte die heimische Couch eine ziemlich große Anziehungskraft. So kurz vor dem Ziel aufzugeben kam aber natürlich nicht in Frage. Mir fehlten ja nur noch läppische 40km und ich habe zwei gesunde Räder. Der Heimweg ging also über Emstal, Kanin, Borkwalde und Borkheide. Vom Bahnhof Borkheide führt eine Fahrradstraße direkt bis zum Bahnhof Beelitz Heilstätten. Dort rollt es sich super, auch weil man keine Angst vor Autos haben muss. Hinter der Fahrradstraße ging es dann ein kurzes Stück auf durch den Ort und gleich wieder auf den nächsten Radweg - mein Lieblingsradweg R1 bis nach Ferch. Der Asphalt ist schlechter geworden. Trotzdem ist der "Heilstätten Rollercoaster" wie es in der Fahrradapp Strava heißt, immer noch eine schöne Strecke. Durch den Wald, über die Autobahn und viele Mini-Anstiege mittendrin. In Ferch angekommen bin ich dann nochmal nach Caputh, dort über die Brücke nach Geltow und konnte auf der Baumgartenbrücke noch ein zweites Foto aufnehmen, diesmal vom Sonnenuntergang. Bis ich über Petzow wieder in Ferch war, war die Sonne dann auch komplett untergegangen.

    Fazit 3 Wochen. 1003 km und 4277 Höhenmeter in 37:22 Stunden. Es war viel Schönes dabei. Viel Entspannung und ein paar Schreckmomente. Alles in Allem würde ich sagen es lohnt sich auf jeden Fall - wenn man die Möglichkeit dazu hat - viele Wege im Ort und auch zu den Nachbarorten mit dem Rad zu machen. Bei einigen Strecken hätte ich sicher lieber das Auto genommen, aber oft siegt bei vielen Autofahrern einfach die Faulheit (so war es bei mir früher auch - früher aufstehen um länger zu fahren kostet Überwindung). Es lohnt sich aber nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Gesundheit, Fitness, sowie auch für die gut ausgebauten Fahrradorte und die Anwohner (weniger Lärm, weniger Dreck, länger haltbarerer Straßenbelag).
    Unser Team hat vermutlich nur den 2. Platz belegt - schade. Aber wir sind bestimmt im nächsten Jahr auch wieder am Start!

    Liebe Grüße aus Ferch - Maxe

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    Di. 22.9.

    Geschrieben am 22.09.2020 von Rainer Mederer
    Team: Offenes Team - Hof
    Kommune: Hof

    Heute mache ich wirklich alles zu Fuß. Ein Schreibtischtag. So wie gestern. Die nächsten Events kommen: Erntedank, Schulunterricht, … Und Corona bestimmt wieder mehr und mehr unser Denken und Fühlen, hoffentlich auch das Handeln.

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    Mo. 21.9.

    Geschrieben am 22.09.2020 von Rainer Mederer
    Team: Offenes Team - Hof
    Kommune: Hof

    Heute mache ich alles zu Fuß. Am Nachmittag nicht. Da fahre ich mit dem Pedelec zur Physiotherapie. Die habe ich nötig. Denn auf dem Weg dahin fällt auf einmal der Antrieb aus.

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    So. 20.9.

    Geschrieben am 22.09.2020 von Rainer Mederer
    Team: Offenes Team - Hof
    Kommune: Hof

    Heute nur eine kleine Tour, nach Oberstdorf hinunter und weiter ins Oytal. Aber erst einmal zum Friedhof meiner Eltern, nach dem rechten sehen. Bis auf ein paar vorzeitige Herbstlaubblätter ist alles ordentlich. Ein Grabnachbar scheint sich meine Gartenkralle ausgeliehen zu haben, ich hatte sie schön versteckt, jetzt liegt sie da. Ich versteckte sie gekonnt in dem kugelförmig geschnitzten Buchs. Am nahen Bahnhof stellen wir die Rucksäcke ins Gepäckschließfach und radbaden in der Morgensonne die Trettach hinauf bis zur Einmündung des Oybachs. Ihm folgen wir bis zur Teerstraße und durch die Ahorn-Allee hindurch bis zum Berggasthof Oytalhaus. Es ist noch genügend Zeit und Kraft da, so machen wir uns auf den Weg Richtung Stuibenwasserfall. Zuerst sehen wir seine Gischt, dann ihn selbst, nur von der Seite, eher schmal, aber ich weiß aus früheren Jahren, wie mächtig er ist.
    An der Gutenalpe gibt’s eine Russenmaß, bzw. selbst hergestellte Heidelbeermilch mit selbst gepflückten Heidelbeeren, Käsekuchen und Oytal Stille – bis es Zeit ist für die Abfahrt Richtung Bahnhof.
    Das Gepäck ist noch da, auch der Aufstieg vom Talbahnsteig in den Radlabteilgipfel, aber mit vereinten Kräften geht’s – über Buchloe nach München und mit dem ALX zurück nach Hof: Jörg Maurer kitzelt mein Zwerchfell. Endlich die erlösende Durchsage: „Nächster Halt Hof Hauptbahnhof, dieser Zug endet hier.“ Ich kann es mir nicht verkneifen und kommentiere halblaut in pastoralem Baptistensingsang: „Das Ende ist nah.“ Die anderen Fahrgäste lachen mit den Augen. Rechtzeitig nach der Tagesschau sind wir wieder daheim. Es ist stockdunkel. Glücklicherweise hatten wir das Fahrradlicht noch geladen, jedenfalls teilweise.

    FAZIT: Mit Bahn und MTB in die Berge ...
    ... funktioniert einfacher als ich dachte. Ca. 30 Prozent mehr Zeit für die An- und Abreise ist einzuplanen. Mit dem Bayernticket bleiben die Fahrtkosten preislich im Rahmen. Allerdings wird ein Fahrradticket zum Preis von 6,00 EUR sowohl für die Hin- als auch die Rückreise fällig.
    Wer von Hof aus in die Alpen möchte, sollte spätestens mittags einsteigen. Am einfachsten geht es mit einem leichten Fahrrad und einem Rucksack. Denn Fahrräder dürfen nicht mit montierten Gepäcktaschen im Fahrradabteil abgestellt werden.
    Ein kleines Restabenteuer-Risiko bleibt trotz des entspannten Bahnreisens: Es besteht keine Garantie auf einen Fahrradabstellplatz und bei Verspätungen können die Anschlussverbindungen bereits weg sein.
    Doch wer am Endbahnhof ein- oder aussteigt, hat meist gute Karten, denn dann ist noch genügend Platz für Fahrrad und Gepäck vorhanden.
    Ich werde auf jeden Fall wieder einmal mit der Bahn in die Berge fahren.

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    Sa. 19.9.

    Geschrieben am 22.09.2020 von Rainer Mederer
    Team: Offenes Team - Hof
    Kommune: Hof

    11 Stunden Sonnenschein, die Prognose treibt mich aus dem Bett, den Tag müssen wir auskosten, am Sonntag geht’s ja schon zurück, der letzte Urlaubstag meiner Tochter – und mein freies Wochenende, unserem lieben Lektor Gerhard Goßler sei’s gedankt, der den Gottesdienst hält – und der lieben Kollegin Ute Rakutt. Sie hält die Stellung für Notfälle.
    Das Kleinwalsertal ist unser Ziel, aber dafür müssen wir zunächst steil hinauf zum Söllereck. Von dort geht ein wunderbarer Höhenweg mit permanent spektakulärer Aussicht auf Hochifen, Gottesackerplateau, Walmendingerhorn, Diedamskopf, Kanzelwand und dem düsteren Widderstein direkt nach Riezlern, durch Wald und Almwiesen, wo noch die hufigen Pensionsgäste stehen und das frische Kräutergras verkosten. Vom Untergrund her – Asphalt bis Schotter – keine Herausforderung, nur die Entwässerungsrinnen sind tückisch, da möchte man nicht einfädeln. Wir fahren sie möglichst senkrecht an. Aus dem lieblichen Almgelände stürzt sich der Weg auf einmal in einen steilen Tobel hinab, 15 Prozent Steigung. Meine Tochter entscheidet sich, ihr MTB zu schieben. Aufwärts kommt uns ein Mountainbiker zügig entgegen geradelt. Ich staune. Erst am leisen Sirren erkenne ich, dass der durchtrainierte Mittfünfziger mit E-Motor ausgestattet ist. Wir haben uns für die „analogen“ MTBs entschieden.
    In Riezlern erwarten uns schon die Menschenmassen, genauer gesagt, sie erwarten die Jung- und Altrinder, die an diesem Tag aus dem Schwarzwassertal von den Älplern – im Allgäu heißt die Alm „Alpe“ - zu Tal getrieben werden. In anderen Jahren ein Riesenevent, heuer eher klein, auf dem Parkplatz in Riezlern. Bei der Auffahrt Richtung Wäldele bringen wir gerade noch rechtzeitig die Fahrräder vom Bürgersteig auf die Böschung. Und dann sind sie da. Erst denke ich, da kommen 10 Baumaschinen die steile Straße runter. Locker 200 überwiegend Jungrinder brettern unter infernalischem Glockengeläut, sportlich im Zaum gehalten von den Älplern, die steile Straße hinunter. Was für ein Anblick, die Anführerin wunderschön geschmückt mit ihrer Krone, und so hübsch, all ihre Artgenossen hier.
    Dann wird es wieder still. Wir bahnen uns den Weg durch ihre Hinterlassenschaften und hoffen, dass uns die vorbei fahrenden Autos keine zusätzlichen Sommersprossen verpassen. Auf der anderen Breitachseite wollen wir zurück zur Jugendherberge. Mittlere Anstiege wechseln sich mit erfrischenden Abfahrten ab, spektakulär, wie der Schwarzwasserbach das Gestein ausgehöhlt hat, sodass eine begehbare Naturbrücke entstanden ist. Noch reicht die Kondition. Doch jetzt entscheiden wir: Das Rohrmoostal machen wir ein anderes mal. Heute ist die Alpe Osterberg unser Gipfel. Das Bier und die selbstgemachte Zitronen-Ingwer-Limonade samt Ausblick und Windkühlung sind ein Hochgenuss. Wir beobachten ein Liebespaar: Sie liegt im Gras, er steht. Jetzt leckt „er“ ihr über den Rücken, ganz sanft und ausgiebig. Wenige Minuten später liegt „er“ neben ihr. Zufrieden blicken sie Richtung Riezlern, ihre Backentaschen sind gut gefühlt. Sie kauen im Gleichklang, synchro-cowing. Die Familie, die hier oben die Alpe betreibt, macht heute eher Schluss, um 17 Uhr. Denn sie feiern heute die Viehscheid, auch wenn ihre Viecher noch eine Weile heroben bleiben. Ist ja nur einmal im Jahr.

    Nach einer spektakulären Abfahrt, entlang der Breitach über Stahltreppen und Stahlbrücken mit Blick ins smaragdgrüne klare Wasser erreichen wir nach 7,5 Stunden und 1078 hm die rettende Jugendherberge. Den letzten Teil ab Walserschanz fahren wir auf der Straße, um Kräfte zu sparen. Die Autofahrer halten alle den mittlerweile vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 2m ein.

    Heute Abend bleiben wir hier. Es gibt Gemüsecurry für die Vegetarier, Putengeschnetzeltes mit Reis, dazu einen grünen Veltliner, bzw. Jede Menge Rohkostsalat und zum Nachtisch drei Portionen Schokopudding. Um 21 Uhr ruft das Bett, bzw. „Niedertracht“ von Jörg Maurer, mit so viel Witz geschrieben, dass es nur bedingt als Bettlektüre geeignet ist.

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    Fr. 18.9.

    Geschrieben am 22.09.2020 von Rainer Mederer
    Team: Offenes Team - Hof
    Kommune: Hof

    Gerade noch rechtzeitig mit der Durchsageandacht fertig für meine Senioren im BRK-Heim, um 10:00 Uhr erwarten sie mich. Ich bin doch spät dran. Es pressiert. Und gut, wenn dann nichts passiert, an der Ernst-Reuther-Straße. Kurz vorm KFC darf ich meinen Geburtstag ein zweites Mal feiern. Der nach rechts in die Eppenreuther Straße abbiegende Fahrer latscht in die Bremsen, sonst hätte ich seine Kühlerhaube geziert. „Glück gehabt“, auch bei meinen Senioren biete ich das Thema per Lautsprecherdurchsagenandacht zum Mit- und Nachdenken an.
    Jetzt aber nach Hause. Heute noch soll es Richtung Oberstdorf gehen. Mit der Bahn.

    Nach kurzem, aber heftigem Ritt, der ohne Zwischenfälle bleibt, springen wir für gefühlte 10 Minuten an roten Ampeln stehend, kurz vorm Türenschließen ins Fahrradabteil des ALX. Unsere beiden Fahrräder sind glücklicherweise die ersten und sie werden in München die letzten sein. Auf dieser Strecke sind es 8 Fahrräder Maximum, kein Problem, aber das sollte auf der Rückfahrt anders sein.

    Nach 6 Stunden 40 Minuten, maskengefiltertem Sauerstoff und zweimal Umsteigen mit den leichten Mountainbikes erreichen meine Tochter und ich ohne Verspätung den Oberstdorfer Bahnhof. Das Navi gibt für die gleiche Zeit mit dem Auto zwei Stunden weniger Fahrtzeit an, dafür aber 10mal mehr Stress. Die knapp 6km und gut 100hm bis zur Jugendherberge in Kornau nehmen wir an diesem Abend gleich zweimal. Mit Minestrone und „Pizza à la Chef“ gestärkt und beschwert, gelingt der steile Aufstieg Richtung Mehrbettzimmer.
    Der Fahrradkeller verfügt über zwei Rampen, das passt. Solche wünschte man sich auch an manchen Abseilaktionen mit dem Fahrrad von steilen Zugtreppen hinab auf den Bahnsteig tief unten im Tal.

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