STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Abendtour

Bild Geschrieben am 19.09.2019 von Heike Dirks
Team: Spaß mit Sport
Kommune: Leer (Ostfriesland) im Landkreis Leer

Bei uns in Leer wird jeden Abend um 18:30 Uhr eine Feierabendtour gefahren. Meistens so zwischen 22 und 30 km. An diesem Abend war das Wetter nicht soo gut, trotzdem waren ca. 14 Radler gekommen. Man lernt mal die Leute aus den anderen Teams kennen und die Kilometerstände müssen natürlich auch mal ausgetauscht werden. Auf dem Rückweg hatten wir zwar ziemlichen Rückenwind, aber wir mussten stoppen, um das Regenzeug anzuziehen.

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Mit ÖPNV und Rad ins Saarland

Bild Geschrieben am 19.09.2019 von Manfred Lauer
Team: Radklinik LU Nord
Kommune: Ludwigshafen

Auf die Gefahr hin, mich in der Pfalz unbeliebt zu machen – gestern bin ich freiwillig ins Saarland gefahren! Zu einer Familienfeier in der Weinscheune in Hüttersdorf.

Nur - wie kommt man dorthin?

Mit dem Auto ist das einfach: Ziel in Google Maps oder im Navi eingeben, knapp zwei Stunden vor dem Termin losfahren und eventuelle Verspätungen auf unerwartet starken Verkehr schieben. Als Stadtradeln-Stars haben wir uns aber verpflichtet, in diesen drei Wochen nicht Auto zu fahren. Google Maps meint lapidar: „Die Route mit öffentlichen Verkehrsmitteln konnte nicht berechnet werden“. Der DB Navigator bietet erstaunlich viele Bushaltestellen am Zielort an, „Hüttersdorf Kirche“ ist laut Kartenvergleich am besten. Knapp vier Stunden an Zeitaufwand und dreimaliges Umsteigen sind ab Edigheim zu veranschlagen.

Und wie kommt man nach der Feier mit dem ÖPNV zurück? An dem gleichen Tag gar nicht, der letzte Bus fährt um 16:39 Uhr. Übernachtungen buchen ist also angesagt.

Was war die Lösung? Mit dem Rad zum S-Bahnhof LU Mitte fahren, den Regionalzug nach Dillingen nehmen, ca. 15 km zum Zielort radeln, feiern – mit Alkoholgenuss! - und übernachten. Am nächsten Tag in umgekehrter Reihenfolge zurück. Es hätte auch ohne Radmitnahme alleine mit dem ÖPNV funktioniert. So war es aber ein wenig schneller und vor allen Dingen bei dem sonnigen Wetter viel schöner. Die Kosten: zweimal ein Rheinland-Pfalz Ticket für zwei Personen plus Übernachtungen.

Kein Zweifel, das Auto wäre schneller, bequemer und preisgünstiger gewesen. Beim nächsten Treffen werde ich deshalb wohl wieder das Auto nehmen. Aber eine interessante Erfahrung war es doch – es geht tatsächlich auch ohne Auto.

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Tag 18 - Der Radwall

Bild Geschrieben am 19.09.2019 von Sylvia Uehlendahl
Team: Tiefbauamt
Kommune: Dortmund

Am Vormittag steht ein wichtiger Termin für den Radverkehr an, wir stellen als Verwaltung der Presse die Pläne für den „Radwall“ vor. Im Bereich Schwanenwall / Ostwall werden in den nächsten Jahren ca. 2 Mio. € in die Radwege investiert. Geplant sind sowohl im Innenring als auch im Außenring jeweils beidseitig befahrbare Radverkehrsanlagen, entweder als eigenständige (mindestens) 3,25 m breite Zweirichtungs-Radwege oder als Radverkehrsstraßen. Eine totale Verbesserung für den Radverkehr am Wall, aber auch ein Mamutprojekt für alle Beteiligten. Grob gesagt wird bis Ende nächsten Jahres geplant, die Bürgerbeteiligung durchgeführt, das Projekt (hoffentlich) politisch beschlossen und die Baumaßnahmen ausgeschrieben. Im Frühjahr 2021 starten dann die Baumaßnahmen, die bis Ende 2021 abgeschlossen sein sollen. Das ist wirklich ein sehr, sehr ehrgeiziger Zeitplan, immerhin geht es um Baumaßnahmen in Höhe von ca. 2 Mio. €!

Aber das soll es am Wall noch nicht gewesen sein, denn aus dem gleichen Förderprogramm wird im Rahmen der „Emmissionsfreien Innenstadt“ der Radverkehr am Wall grundsätzlich untersucht. Hier wird u.a. auch die Überlegung, ob eine Fahrspur pro Richtung für den Radverkehr genutzt werden kann, bearbeitet. Aber das setzt noch viel, viel mehr Planung, bestimmt einige Diskussionen, umfangreiche Umbauarbeiten und Veränderung an allen Lichtsignalanlagen voraus. Das ist nicht kurzfristig zu realisieren. Aus diesem Grund möchten wir mit dem Radwall zeitnah eine deutliche Verbesserung erzielen, ohne die Überlegungen und Verbesserungen für den Radverkehr im gesamten Wall aus dem Auge zu verlieren, denn auch an diesem Projekt wird in der Verwaltung mit Hochdruck gearbeitet.

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Radreisen – gut für das Klima? Selbstkritische Betrachtungen

Bild Geschrieben am 19.09.2019 von Manfred Lauer
Team: Radklinik LU Nord
Kommune: Ludwigshafen

Meine Frau und ich sind also eine Woche mit dem Rad quer durch Deutschland gefahren. Laut Stadtradeln haben wir der Welt dadurch 180 kg an Kohlendioxid (CO2)-Ausstoß erspart. Ein Grund, darauf stolz zu sein? Eher nicht.

Das Stadtradeln-Rechenmodell, nachdem jeder Radkilometer einen Autokilometer ersetze, stimmt nicht zwangsläufig. In unserem Fall wären wir die 635 km von Berlin nach Ludwigshafen sicher nicht in zwei getrennten Autos gefahren. Das halbiert die hypothetische Ersparnis bereits auf 90 kg CO2.

Auch mussten wir erst einmal nach Berlin kommen. Wir sind zwar Zug gefahren, aber der dafür berechnete Zusatzaufwand von 48 kg CO2 (600 km * 2 Personen * 40 g CO2/km) wird im Modell nicht berücksichtigt.

Mehr als 30 Stunden fest strampeln bedeutet weiterhin eine erhöhte Nahrungsaufnahme und folglich auch eine höhere CO2-Produktion. CO2-Erzeugung durch stärkere Atmung lässt sich noch als klimaneutral ansehen, aber Herstellung und Transport von Lebensmitteln sind es nicht (Stichworte Düngemittel, Tiermast, Lastwagentransporte). Es ist also ganz schön kompliziert, das alles richtig zu berechnen!

Machen wir uns also nichts vor. Je mehr Kilometer wir reisen, desto höher sind CO2 Ausstoß und damit verbundene Klimabelastung. Weltweiter Tourismus soll laut Forschern der Universität Sidney bereits acht Prozent der globalen Emissionen ausmachen! Außer der Streckenlänge ist die Wahl des Verkehrsmittels entscheidend: Fliegen ist besonders schädlich, dann folgen in absteigender Reihenfolge Auto, Bus und Bahn, aber auch Radreisen sind nicht klimaneutral. Bezogen auf die Stadtradeln-Aktion führt das zu einem paradoxen Ergebnis – das Sammeln von möglichst vielen Fahrradkilometern bedeutet nicht unbedingt einen positiven Beitrag für den Klimaschutz! Es sei denn die Fahrradkilometer ersetzen Autokilometer. Denn darum geht es bei der Aktion Stadtradeln: alte Gewohnheiten aufbrechen. Und vielleicht fährt der ein oder andere ja auch nach der Aktion weiter mit dem Fahrrad statt mit dem Auto…

Nein, die Vermeidung von Kohlendioxid-Emissionen war nicht unsere primäre Motivation, dann wären wir besser zu Hause geblieben. Wir hätten die gleiche Tour übrigens auch ohne die Stadtradeln-Kampagne gemacht. Wir haben diesen Urlaub auch genutzt, um Verwandte und Freunde zu besuchen. Uns treibt die Freude daran, unterschied-liche Landschaften zu „erfahren“ und nicht nur durch die Glasscheiben von Auto oder Zug an uns vorbeihuschen zu sehen. Uns reizt eine aktive Urlaubsgestaltung und das Erlebnis, noch Wind in den Haaren zu haben, wie es in einem alten Volkslied heißt. Auch fühlen wir uns jetzt nach der Fahrt ein wenig fitter – Sport ist gesund. Es geht nicht nur um einen kleineren CO2-Fußabdruck, sondern auch um Lebensqualität durch Reisen. Das ist eine sehr individuelle Entscheidung.

Möglicherweise hilft der Austausch von Erfahrungen wie z. B. durch die Stadtradeln-Blogs dabei, eigene Verhaltensmuster zu überdenken und Gewohnheiten zu ändern? Wenn Stella Sykora schon ihre Großeinkäufe mit dem Lastenrad macht, könnten wir unsere Brötchen nicht auch aus eigener Kraft holen, zu Fuß oder mit dem Rad? Ein Körbchen oder gar einen Fahrradanhänger nutzen? Das ginge in die Richtung des zweiten großen Ziels der Stadtradeln-Initiative, nämlich „Radverkehrsanteil steigern“. Da gibt es noch eine Menge Luft nach oben, wie wir in Berlin gesehen haben. Und bei aller Begeisterung für das Fahrradfahren – ohne deutliche Investitionen in das Radverkehrsnetz in Ludwigshafen wird das wohl kaum möglich sein. Da sollte die Stadt noch deutlich mehr tun, nicht nur Hindernisse beseitigen, sondern auch Anreize schaffen.

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quer durch Rheinhessen

Bild Geschrieben am 18.09.2019 von Florian Ott
Team: AchtMorgen
Kommune: Stadecken-Elsheim

Nach meinen täglichen Pendeltouren auf die Arbeit, bin ich heute abend gegen 18:00 Uhr mit meiner Tochter nochmal gestartet, um Rheinhessen zu erkunden.

Unser Weg führte uns von Stadecken-Elsheim über Nieder-Olm und Saulheim nach Wörrstadt. Von dort aus haben wir "neue" Wege ausprobiert. So mancher befestigter Weg endete in den typischen Feldwegen, sodass wir ordentlich durchgeschüttelt wurden.

Schließlich sind wir dann über Umwege wieder zurück nach Hause gefahren und sind noch vor Sonnenuntergang angekommen.

Nach insgesamt knapp 80 km, die ich heute zurückgelegt habe, falle ich nur noch ins Bett...

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18. Tag Stadtradeln

Bild Geschrieben am 18.09.2019 von Horst Tinnemeyer
Team: Offenes Team - Ostrhauderfehn
Kommune: Ostrhauderfehn im Landkreis Leer

Heute war endlich der Bericht über mich und das Stadtradel in unserer Zeitung GA.
Ich habe heute eine Tour an die Nordsee gemacht.
Abends um 18 Uhr war die Abendtour durch die Gemeinde. Heute nur 16 Mitfahrer.
Nach dem Abendessen um 21 Uhr habe ich noch eine Nachttour gefahren, um meine täglichen 200 km zu erreichen.
Jetzt der Tagesbericht dran und dann die Tourplannung für morgen.
Mit radelnden Grüßen
Horst

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Action

Geschrieben am 18.09.2019 von Thomas Hamann
Team: Team Ardelt
Kommune: Eberswalde

Heute hätte ich gerne eine Actioncam dabei gehabt. Obwohl der Gegenverkehr schon in Sicht war, tauchte auf der Landstraße links von mir ein LKW auf um gleich rüberzuziehen. Mein Platz wurde immer enger, dann dachte ich, daß er vorbei ist - aber es kam noch ein Anhänger!
Ich glaube, so knapp war es noch nie. Irgendwie ging es gut aus...

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Die Rückfahrt

Geschrieben am 18.09.2019 von Jörg Joachim
Team: SPD on Bike
Kommune: Ludwigshafen

Auf der Rückfahrt habe ich aufgrund meines Traumas vom Vortag beschlossen auf die S-Bahn zu verzichten und direkt nach Frankfurt zu fahren. Es waren laut Navi nur 25km ich hatte knapp zwei Stunden Zeit und die Strecke geht zum großen Teil Berg ab. Das schaffe ich locker,...dachte ich.
Das Navi hat mir diesmal richtige Probleme durch falsche oder ungenaue Ansagen gemacht. Wenn man aber Ortsunkundig ist und rings um einen herum nur Bäume sind kann man das aber auch nicht durch eine ungefähre Ahnung korrigieren. Kurzum, aus den 25km wurden 33km, ich bin froh das ich aus dem Wald gefunden hatte und den ICE habe ich 5 Minuten vor der Abfahrt auch noch erreicht.

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Tücken der Navvigation und die Deutsche Bahn

Bild Geschrieben am 18.09.2019 von Jörg Joachim
Team: SPD on Bike
Kommune: Ludwigshafen

Ich habe mich am Donnerstag frohen Mutes auf den Weg gemacht. Der Plan war 11.00 in Viernheim los, aus Zeitgründen mit dem ICE und der S-Bahn bis nach Kronberg und dann mit dem Fahrrad 11km bis zum Zielort. Geplante Ankunft 14.20 Uhr da um 15.00 Uhr mein Termin anfängt.
Der Plan hat funktioniert...bis Frankfurt.
Der Transport des Fahrrads im ICE hat wider erwarten sehr gut funktioniert. Leider hatte die S-Bahn in Frankfurt 25 Minuten Verspätung. Die Lösung der Bahn ist einfach die letztem Haltestellen zu streichen um die Verspätung wieder reinzuholen. so wurden aus 11km 17km und meine Zeitreserve ist erheblich geschrumpft. Macht nichts dachte ich mir, mein Fahrrad hat eine Unterstützung, 17km sind weniger als 20km und die schaff ich ja schließlich auch unter einer Stunde. Leider habe ich die Rechnung ohne mein Navi und ohne den Taunus gemacht. Ich kann nur sagen, der Taunus hat einige steile Hügel und ein unterstützungsmotor hat auch seine Grenzen. Mein Navi hat mich dann mitten durch den Wald geschickt da das wohl die kürzeste Route war. Leider hat es die ein oder andere Falsche Ansage gemacht und wollte mich auf Wege schicken die selbst mit dem Besten Mountainbike der Welt nicht befahrbar gewesen wären. Völlig fertig, mit zwei leeren Akkus kam ich dann um 15.03 Uhr an wo die Meisten meiner Kollegen schon auf mich warteten und ich muss sagen, ich war nicht der letzte.

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Vor der "großen Reise"

Bild Geschrieben am 18.09.2019 von Jörg Joachim
Team: SPD on Bike
Kommune: Ludwigshafen

Am Mittwoch den 11. war so etwas wie die "Generalprobe" zu am nächsten Tag bevorstehenden Geschäftsreise. Auf dem Programm stand nicht nur der täglich Weg zur Arbeit sondern auch ein Essen am Abend mit Arbeitskollegen das in Heppenheim stattfinden sollte. Ich bin wie immer morgens losgefahren und schon die Fahrt zur Arbeit war sehr unterhaltsam.

Der erste Stopp war heute beim Brückenkaffee. Dort gab es einen leckeren Muffin, guten Kaffee, nette Gespräche und eine Interessierte Reporterin.

Der zweite Stopp war unfreiwillig.
Nichts böses ahnend fuhr ich Ordnungsgemäß auf dem Fahrradweg als ich aus der Entfernung zwei Polizisten aus ihrem Fahrzeug springen sehe. Ich dachte mir "oh oh, die wollen bestimmt zu mir". Noch bevor ich zu Ende denken konnte wurde ich mit Gesten zum Anhalten aufgefordert. Die Polizei dachte das dieses Fahrrad ein E-bike und kein normales Pedelec ist, d.h. ich illegaler Weise ohne Kennzeichen unterwegs wäre.
Der Verdacht kam ihnen durch die Geschwindigkeit (25km/h) und die angebrachten Spiegel. Nach kurzem Gespräch, einer Probefahrt und meiner Anmerkung dass ich Spiegel montiert habe da ich nicht über den Haufen gefahren werden möchte ließen sie mich anerkennend weiter fahren.
Mit dem Auto wurde ich übrigens noch nie angehalten :-)

Im Büro angekommen war ich dann schon fast enttäuscht das das Abendessen von Heppenheim nach Weinheim verlegt wurde. Mein Heimweg hat sich dadurch zwar halbiert aber es hätte mir sicher große Freude bereitet.

Um zehn Uhr habe ich mich dann von Weinheim auf die Heimreise gemacht und festgestellt dass ein Fahrradnavi auch so seine tücken haben kann. Nach dem Start bin ich über diverse Feldwege durchs dunkel gefahren und wusste erst am Klinikum in Mannheim wieder wo ich eigentlich bin.


Nach 1,5h war ich dann zu Hause. geschafft aber voller Vorfreude auf den nächsten Tag.

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Tag 17 - Baustellen und Umleitungen

Bild Geschrieben am 18.09.2019 von Sylvia Uehlendahl
Team: Tiefbauamt
Kommune: Dortmund

Irgendwann musste es ja kommen, ich lande mit meinem Fahrrad direkt vor einer Baustelle, die Durchfahrt ist gesperrt. Etwas hilflos suche ich nach dem Umleitungshinweis und befürchte, dass ich nun nicht mehr rechtzeitig zum Termin komme. Mit dem Auto sind die Umleitungen "mal eben" schnell gefahren, mit dem Rad sieht das schon anders aus. Und als hätte ich es geahnt, es gibt nur das ein Umleitungsschild, keine Sonderhinweise für Radfahrer. Ich mache ein Foto, hier muss dringend nachgesteuert werden, wir brauchen definitiv auch eine gute Umleitung für die Radfahrer*innen!

Und gerade, als ich das alles in mein Handy diktiert habe, komme ich zu eben dieser Umleitungsbeschilderung nur für uns Radfahrer, da habe ich den Kolleg*innen Unrecht getan, sorry, alles richtig gemacht, Danke!

Grundsätzlich ist es schon ok, dort wo Kfz-Verkehr und Radverkehr gemeinsam umgeleitet werden, auch nur das eine "allgemeine" Umleitungsschild zu platzieren und erst dann zu differenzieren, wenn sich Kfz- und Radfahrumleitung trennen. Aber hilfreich wäre eine Differenzierung auch schon vorher, das würde mir als Radfahrerin von Angang an das Gefühl geben, ja, auch an uns Radfahrer hat man hier gedacht und auch für mich gibt es hier eine Umleitung, ich bin richtig. Auch, wenn es wieder ein Schild mehr ist, das werde ich mit meinen Kolleg*innen definitiv besprechen!

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17. Tag Stadtradeln

Bild Geschrieben am 17.09.2019 von Horst Tinnemeyer
Team: Offenes Team - Ostrhauderfehn
Kommune: Ostrhauderfehn im Landkreis Leer

Moin zusammen,
bin bin heute morgen um 6:30 Uhr losgefahren, wie fast jeden morgen, in Richtung Ems. Ich habe schöne Bilder gemacht.
An der Ems in nördlicher Richtung von Dörpen nach Papenburg. Unterwegs ständig Telefongespräche mit der Stadtradeln-Koordinatorin wegen der Organisation des letzten Wochenendes Stadtradeln. Wenn sich zuviel telefonieren fehlen mir zum Tagesende die km fürs km-Buch. Um 11 Uhr habe ich soviel km in den ersten 17. Tagen Stadtradeln erradelt, dass ich Platz eins bei den StadtradelnStars erreicht habe.
Gegen Mittag fing es an zu regnen und es kam Sturm auf.
Bei meiner tägliche Abendtouren, heute in Rhauderfehn, waren nur ca. 10 Teilnehmer.
Ich bin 20 km mit ihnen gefahren.
Meine restlichen km zum Tagesziel von 200 km bin ich nach 21:00 Uhr gefahren.
Der Mond leuchtet heute alles aus.
Morgen geht weiter.
Mit radelnden Grüßen
Horst

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Dienstreise

Geschrieben am 17.09.2019 von Thomas Hamann
Team: Team Ardelt
Kommune: Eberswalde

Nicht immer ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl. Heute mußte ich eine Dienstreise nach Leipzig machen, dafür kamen nur die Bahn und die Leipziger Straßenbahn infrage. Alles pünktlich übrigens.

Zum Bahnhof und zurück bin ich zu Fuß gegangen. In der Eisenbahnstraße fielen mir wieder einige "Falschfahrer" auf, die auf der linken Seite in Richtung Bahnhof fuhren. Für mich bleibt das ein Phänomen, warum machen die das?

Abends nach der Heimkehr war der Regen vorbei und ich konnte noch eine 25-Kilometer-Runde drehen. Trotz starkem Wind sehr entspannend.

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Tag 16 - Der Beirat Nahmobilität

Bild Geschrieben am 17.09.2019 von Sylvia Uehlendahl
Team: Tiefbauamt
Kommune: Dortmund

Heute tagt der Beirat Nahmobiltät. Er setzt sich zusammen aus Politik, Vertretern der Verbände, der Wissenschaft, der Polizei und der Verwaltung. Im Beirat werden grundsätzliche und auch ganz konkrete Themen und Planungen zum Fuß- und Radverkehr besprochen und mitunter auch echt heftig diskutiert. Der Beirat ist kein Beschlussgremium, aber dennoch finden die Empfehlungen in der Politik und der Verwaltung Gehör und fließen in die abschließende Abwägung und die Entscheidungsfindung mit ein.

Und so findet heute nach der Beiratssitzung die "Afterwork-Tour" auch mit Mitgliedern aus dem Beirat Nahmobilität statt. In der Tat, wir haben schon so manches Thema miteinander diskutiert, aber gemeinsam Rad gefahren sind wir noch nie. Wir radeln über Phoenix West zum Phoenix See und über Schüren und den Europaplatz zurück zum Friedensplatz. Eine wirklich schöne Afterwork-Tour!

Gemeinsam mit einem Kollegen trete ich nach der Tour die Heimfahrt an. Schön die Strecke mal nicht alleine radeln zu müssen, insbesondere, da es nun langsam dunkel wird.

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Ziel erreicht

Geschrieben am 17.09.2019 von Heike Dirks
Team: Spaß mit Sport
Kommune: Leer (Ostfriesland) im Landkreis Leer

Hurra, ich habe gerade mein Ziel erreicht und die 1300km Marke überschritten. Die waren aber auch echt hart, bei den Sturmböen heute. Jetzt kann ich beruhigt die letzten Tage des Stadtradelns genießen. Mal sehen was letztendlich für ein Ergebnis da steht. Auf jeden Fall bin ich immer noch sehr motiviert und das Auto fehlt mir überhaupt nicht. Ich möchte auch in Zukunft mehr auf das Auto verzichten. Vielleicht geht es dem ein oder anderen genau so. Das wäre ein schöner Nebeneffekt des Stadtradelns.

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21 Tage Stadtradeln

Geschrieben am 16.09.2019 von Erika Tinnemeyer
Team: Offenes Team - Ostrhauderfehn
Kommune: Ostrhauderfehn im Landkreis Leer

Hallo Stadtradler!
Drei Wochen Stadtradelstar zu sein und konsequent aufs Auto zu verzichten, macht mir sehr viel Spaß. Ich fahre schon immer gerne mit dem Rad bei fast jedem Wetter (ausser bei Glätte) zur Arbeit und auch zum Einkaufen. Das Wetter ist hier fast jeden Tag schön und somit kann ich noch viele Kilometer mit meinem Fahrrad radeln. Wir machen Familienstadtradeln, weitere Blogeinträge bei meinem Mann.

Mit lieben Grüßen
Erika

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16. September Abendtour

Geschrieben am 16.09.2019 von Horst Tinnemeyer
Team: Offenes Team - Ostrhauderfehn
Kommune: Ostrhauderfehn im Landkreis Leer

Hallo Stadtradler!
Die täglich von mir durch die Gemeinde durchgeführte Abendtour war mit über 30 Teilnehmer heute wieder gut besucht. Wir sind 20 km durch den Ort bis hoch ins Moor gefahren. Nach ca. 10 km war eine kleine Pause.
Morgen gibt es eine neue Tour.
Start ist um 18 Uhr beim Rathaus in Rhauderfehn.
Hoffentlich bleibt das Wetter so schön. Heute keine Bilder, weil einige der Mitfahrer nicht auf Fotos ins Internet möchten.
Mein persönlicher Km-Stand nach 16 Tagen: 3255,4 km
Mit radelnden Grüßen
Horst

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Sonntag Tour nach Thüle

Bild Geschrieben am 16.09.2019 von Horst Tinnemeyer
Team: Offenes Team - Ostrhauderfehn
Kommune: Ostrhauderfehn im Landkreis Leer

Moin zusammen,
am Sonntag sind wir mit 8 Teilnehmern von Ostrhauderfehn zur Thülsfeldertalsperre geradelt.
Alle Mitfahrer fanden die Tour sehr schön.
Start war um 9:30 Uhr, Ende gegen 17 Uhr.
Die Tour war ca. 90 km lang, mit der Umfahrung um den See.
Als wir gerade wieder zuhause waren, fing es an zu regnen.
Am Abend haben mir noch 70 km an meinem selbst gesetzten Tagesziel von täglich 200 km gefehlt; also noch eine Nachttour von 3 Stunden zum Tagesabschluß.
Mit radelnden Grüßen
Horst

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Kaffeefahrt

Bild Geschrieben am 16.09.2019 von Heike Dirks
Team: Spaß mit Sport
Kommune: Leer (Ostfriesland) im Landkreis Leer

So kann man diese Tour mit ein paar Verrückten vom RSV und von meinen Verein den OstTRIesen eigentlich nicht nennen. Ich wollte gerne mal ins Cafe nach Bingum. Aber die Anfahrt dorthin war zu kurz, der Kuchen muss schon vorher abtrainiert werden. Also gings los gegen den Wind Richtung Papenburg-Aschendorf, an Rede vorbei nach Brual, ist glaub ich Rheiderland, dann nach Stapelmoorerheide. Straßen kannte ich wohl einige, aber die Orientierung entfiel mir manchmal. Fragen wollte ich nicht, ging auch alles so schnell. Holthusterheide, ja und Holthusen, da wohnt ja mein Friseur. Tichelwarf und Möhlenwarf. An der Mühle vorbei die Karl Dall einmal besaß und endlich über Bingumgaste nach Bingum. Hui ins Cafe. Ja, und dann noch nach Haus. Tolle, schnelle Tour mit fitten Leuten. Abends schön über 100 km gesammelt. Nicht, dass ich das sonst mit dem Auto gefahren wäre!! Das geht nur mit dem Rad.

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Tag 15 - Verkehrsberuhigter Bereich

Bild Geschrieben am 16.09.2019 von Sylvia Uehlendahl
Team: Tiefbauamt
Kommune: Dortmund

Gestern schimpfe ich noch über Radler, die die Regeln missachten - heute ertappe ich mich selbst dabei!
Nun bin ich morgens diesen Weg zur Arbeit schon öfter gefahren und zugegebener Maßen erst heute wird mir bewusst, dass dieses kleine Wegstück ein verkehrsberuhigter Bereich, eine so genannte Spielstraße, ist. Habe ich einfach übersehen, habe nicht drauf geachtet. Ich fahre ja schließlich Fahrrad und gehöre zu den "schwachen" und langsamen Verkehrsteilnehmern, für die solche verkehrsberuhigten Bereiche Schutz bieten sollen.
Wohl war, aber auch für mich gilt hier Schrittgeschwindigkeit! Langsam, im Schritttempo eiere und wackele ich über die Pflasterfläche. Weit und breit kein anderer Verkehrsteilnehmer da, kein Auto, kein Fußgänger, kein spielendes Kind. Und jetzt ist der Moment gekommen, wo auch ich mit dem Gedanken spiele, mich bewusst über die Regeln hinweg zu setzen …. mache ich natürlich nicht und wackele brav im Schritttempo bis zur Hauptverkehrsstraße.

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Mit Regen und Rückenwind

Bild Geschrieben am 16.09.2019 von Mathias Stein
Team: SPD Kiel
Kommune: Kiel

Der erste Tag als Stadtradeln-Star begann in Kiel noch trocken. Morgens machte ich mich auf den Weg nach Berlin: Ich habe mich die Bergstraße herunterrollen lassen und bin ein paar hundert Meter bis zum Bahnhof in die Pedale getreten. Mein Kieler Fahrrad verstaute ich noch schnell im UMSTEIGER. Mit dem Zug ging’s dann in die Hauptstadt, wo in dieser Woche Sitzungen im Deutschen Bundestag stattfanden.
In Berlin wartete schon mein rotes Klappfahrrad auf mich. Leider begrüßte mich auch ein kräftiger Regen, auf den ich nicht vorbereitet war. Aber so schnell lasse ich mich natürlich nicht unterkriegen: Schnell kaufte ich mir einen Regenumhang. Ab ging’s aufs Fahrrad und von Termin zu Termin: von meinem Bundestagsbüro ins Verkehrsministerium und zur Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion. Der Abend hat sich fürs Stadtradeln noch mal gelohnt: Über sieben Kilometer fuhr ich zum Fest des „Vorwärts“ - der traditionsreichen sozialdemokratischen Zeitung. Die etwas abenteuerliche Fahrt über den Park am Gleisdreieck ließ mich das ungemütliche Wetter vergessen. Am Ende des Tages sah ich auf der Stadtradeln-App, dass ich 24,4 km erradelt hatte. Ein guter Anfang!
Bis Donnerstag schien in Berlin die Sonne und das Radeln machte richtig Spaß. Die meisten Termine fanden entweder in den Gebäuden des Bundestages statt oder waren weniger als zwei Kilometer entfernt. Das ist die ideale Distanz, um schneller als jedes Auto der Fahrbereitschaft für Abgeordnete oder jede Dienstlimousine zu sein.
Am Freitag ging es dann zurück mit der Bahn in meinen Wahlkreis nach Kiel. Mein Berlin-Falt-Fahrrad packte ich diesmal mit ein, da ich es für ein paar Reisen außerhalb Berlins brauche. Mit dem Gefährt radelte ich Freitagabend zum inoffiziellen Wahlkampf-auftakt für Ulf Kämpfer zu Lillebräu.
Am Samstag wechselte ich mein Fahrrad: Mit meinem neuen roten Lastenrad startete ich am Samstag zum offiziellen Wahlkampfauftakt in die Holstenstraße. Am Nachmittag testete ich dann mal aus, wie fahrradfreundlich der CITTI-PARK ist, wenn man mit großem Lastenrad unterwegs ist. Immerhin: Ich hatte mit mehr Problemen gerechnet. Selbst die Hürde am kleinen Fußgängerzugang ließ sich schiebend elegant überwinden und die Fahrradbügel passten perfekt. Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass der Fahrradparkplatz fast vollständig belegt war.
Anschließend radelte ich in mein Bürgerbüro DOCK 1863, um Material für das Mobilitätsfest in Mettenhof zu packen: Glücksrad, Flyer und Gummibärchen. Samstagnacht nutze ich dann das Lastenfahrrad noch zum Plakatieren für die Oberbürgermeister-Wahl. Nicht nur für die Veloroute ist ein Lastenfahrrad das ideale Gefährt zum Plakatieren.
Am nächsten Morgen freute ich mich auf die Sternfahrt zum Mobilitätsfest in Mettenhof. Gemeinsam mit sieben Radlerinnen und Radlern fuhren wir über die Velouroute 10 und über die Hofholzallee nach Mettenhof zum Kurt-Schumacher-Platz. Kaum waren wir dort, begann es erst leicht und dann immer heftiger zu regnen. Ich entschied mich dagegen Glücksrad und Flyer auszupacken und führte lieber Gespräche an den zahlreichen Ständen zu Verkehrspolitik und sprach über Entwicklungen im Bereich Mobilität.
Am Nachmittag besuchte ich dann noch das Sommerfest der Mettenhofer SPD. Dort servierte man neben Kaffee, Kuchen, Wurst und Salaten auch einen ordentlichen Rundumschlag über die politische Situation in Stadt, Land und im Bund. Zum Abschluss des Tages radelte ich noch eine Runde über die Kiellinie und die Veloroute 10.
Mein Fazit der Woche: Mir macht es immer wieder Spaß zu radeln. Am Schönsten ist das aber in Kiel!

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Wie es sich anfühlt einen Brevet zu fahren

Bild Geschrieben am 16.09.2019 von Christoph Gießing
Team: Offenes Team - Kaufbeuren
Kommune: Kaufbeuren

Am vergangenen Samstag bin ich meinen ersten Brevet gefahren - also eine Langstreckenfahrt, welche man in einem bestimmten Zeitraum zu absolvieren hat. Brevets werden von regionalen Organisatoren unter dem Dach der Audax Randonneurs Allemagne (ARA), übersetzt in etwa "unabhängige Radwanderer Deutschlands", organisiert und durchgeführt. Es wird Wert auf einen geringen Organisationsgrad gelegt, d.h. im Vorfeld wird der Streckenverlauf veröffentlicht und kurz vor dem Start die Brevet-Kontrollkarte ausgegeben. Zudem gibt es einige Sicherheitshinweise zum Ablauf. Es besteht Helm-, Beleuchtungs- und Sicherheitswestentragepflicht. Alles andere liegt in der Hand des Radfahrers. Man ist vollkommen autark unterwegs.

Die Strecke beinhaltet mehrere Kontrollstellen, die man in einem gewissen Zeitfenster durchfahren und auf der Brevet-Kontrollkarte abstempeln muss, zum Beispiel mit dem Stempel einer Bäckerei oder Gaststätte am jeweligen Ort. Um zu verhindern, dass Rennen ausgetragen werden, wird eine Mindest- und Maximalzeit für die einzelnen Etappen und auch den gesamten Brevet vorgegeben. Radfahrer, die sich für diese Art des Radelns begeistern, nennen sich Randonneure. Ihre Räder sind meist langstreckentaugliche Rennräder mit Schutzblech, Gepäckträger und fester Beleuchtung. Bei einem Brevet handelt sich ausdrücklich nicht um ein Rennen, die Durchschnittsgeschwindigkeit interessiert niemanden - vielmehr geht es darum, die physischen und psychischen Herausforderungen einer Langstreckenfahrt autark zu bestehen.

Und dies war auch mein Ansatz und Motivation an einem Brevet teilzunehmen. Daher habe ich mich bei den ARA-Organisatoren ARA München/Oberbayern für den 216km langen Herbstbrevet angemeldet. Der Start war am vergangenen Samstag um 08:00 Uhr am Roecklplatz in München. Ich bin mit dem ersten Zug von Kaufbeuren zum Hauptbahnhof nach München gefahren. Gebucht habe ich im Vorfeld ein Allgäu-Schwaben RegioTicket. Für mein Fahrrad musste ich eine zusätzliche Fahrrad-Tageskarte-Bayern lösen. In München angekommen bin ich direkt zum Roecklplatz, dem Ausgangspunkt des Herbstbrevets, geradelt. Die Startunterlagen wurden in einer angrenzenden Bäckerei ausgegeben. Es war eine nette Atmosphäre mit vielen Gleichgesinnten, mit denen man sich austauschen konnte.

Wir waren etwa 100 Teilnehmer, die in 30er-Blöcken im Abstand von je fünf Minuten gestartet sind. Ich war in der letzten Startgruppe und startete um 08:15 Uhr. Zuerst ging es durch die Isarauen, vorbei am Eingang des Tierparks Hellabrunn, über die Oberbiberger Strasse durch den Perlacher Forst nach Süden in Richtung Berge. Durch Bad Tölz, ging es anschließend hinauf zum Sylvensteinspeicher und Achensee. Danach ging es steil bergab ins Inntal und über den Inntalradweg Richtung Nordosten. Immer dem Inn folgend verlies ich den Inntalradweg in der Nähe von Oberaudorf und bin dann überland Richtung Nordwesten nach Großhelfendorf, einem Ortsteil der Gemeinde Aying, zum Ziel gefahren. Die Kontrollstellen lagen, nach 57 km in Lenggries, nach 133km in Wörgl, nach 175km in Brannenburg und am Ziel, nach 216km, in Großhelfendorf. Es war jeweils ein Stempel einer Gaststätte oder Bäckerei notwendig, inklusive der jeweiligen Uhrzeit.

Unterwegs hatte man immer wieder Gelegenheit sich mit anderen Randonneuren auszutauschen, anzuhalten und das ein oder andere Foto zu machen und die Aussicht zu genießen. Die oberbayrische Voralpenregion hat mir gut gefallen - fast so gut wie unser schönes Allgäu. Insgesamt habe ich für die Strecke gute neun Stunden gebraucht. Es war ideales Wetter und eine tolle Erfahrung für mich und ich bin sicher, im kommenden Jahr wieder so eine Langstrecke in Angriff zu nehmen.

Nach Hause bin ich mit der S-Bahn von Großhelfendorf zum Hauptbahnhof gefahren und dann mit dem ALEX weiter nach Kaufbeuren. Insgesamt bin ich an diesem Tag knapp 225km geradelt, die Strecken zum Bahnhof und dem Rocklplatz eingeschlossen. Am Abend wurde ich dann ganz herzlich von meiner lieben Familie zuhause begrüßt. Alle Kinder sind noch wach geblieben um mich zu begrüßen. Dies war eine tolle Überraschung!



Meine Fahrt habe ich hier aufgezeichnet: https://www.strava.com/activities/2709425461
Die Seite der nicht-kommerziellen ARA-Organisation ARA München/Oberbayern mit der Beschreibung des Herbstbrevets ist hier: https://aramuc.de/brevets/200-km-herbst-rundfahrt-2019

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Woche 3 / Quo Vadis?

Geschrieben am 16.09.2019 von Sabrina Gebben
Team: Bürgerinitiative "Nordhorn Nachhaltig"
Kommune: Nordhorn im Landkreis Grafschaft Bentheim

Das Stadtradeln ist vorbei. Wie geht es nun weiter?

Ganz klar: Erstmal Gartenüll wegbringen! ;-)

Und dann? Nun, ich schrieb ja bereits, dass sich ganz ohne Aut nicht viel für mich änderte. Dennoch ist dies mein Startschuss gewesen, noch mehr auf's Auto zu verzichten. Ich werde definitiv öfter mit dem Bus fahren (zur Freude meines Sohnes) und auch sonst wann immer möglich das Auto stehen lassen. Ich habe außerdem mein Fitnessstudio gekündigt (da muss ich immer mit dem Auto hinfahren) und es mir zur Gewohnheit gemacht, bei mir zuhause und in der Umgebung Sport zu machen. Zur Arbeit oder zum Einkaufen mit dem Auto zu fahren kommt mir sowieso nicht in die Tüte. ;-)

Definitiv überlege ich nun, mein Auto ganz wegzutun oder mir mit jemandem oder mehreren Menschen das Auto zu teilen.


Und ich hoffe, dass diese Gedanken mehr Menschen hegen. Denn ich habe mal an verschiedenen Tagen in den Wartemomenten an den roten Ampeln von Kreuzungen Momentaufnahmen gemacht, wie viele Fußgänger/Radfahrer auf wie viele PKW/LKW kommen - diese Quoten waren es:

4 Fahrräder, 1 Fußgänger / 16 Autos
1 Fahrrad, 1 Fußgänger / 27 Autos
5 Fahrräder/ 12 Autos
2 Fahrräder / 21 Autos

Und in fast allen Autos sitzt immer nur eine Person. Radfahrquote von 45%? Wo denn?


Ich hoffe, auch ihr habt Inspiration für ein autofreieres Leben gefunden.

Liebe Grüße,
Sabrina

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Der Spätsommer ist da!

Bild Geschrieben am 16.09.2019 von Carsten Treber
Team: Georg-Büchner-Gymnasium Bad Vilbel - GBG
Kommune: Bad Vilbel

So schnell vergeht die Zeit! Jetzt ist schon die zweite Woche des Stadtradelns vorbei und ich muss ehrlich sagen, dass ich mein Auto so gut wie gar nicht vermisse. Mittlerweile gewöhnt man sich auch daran, Einkäufe und andere Erledigungen mit dem Fahrrad zu tätigen. Dies mag auch an dem traumhaften Wetter in den letzten Tagen liegen. So konnte ich den Spätsommer am Wochenende bei einer größeren Fahrradtour um den Frankfurter Flughafen und den Langener Waldsee (ca. 70 km) wunderbar genießen.
Das schöne Wetter hat auch die Zahl der Radelnden im GBG-Team nochmals erhöht: 123 Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler und Eltern sind mittlerweile aktiv dabei und haben schon über 15.000 km gesammelt. Auch in Bad Vilbel sind mittlerweile weit über 40.000 km erradelt worden! Eine tolle Leistung!

Viele Grüße und weiterhin gutes Radeln in der letzten Woche des Stadtradelns,

Carsten Treber.

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TAG 18 - 10.09. - Sozialausschuss

Geschrieben am 16.09.2019 von Britta Courtault
Team: Rathaus
Kommune: Lühe

Auf dem Weg zur Sozialausschuss-Sitzung habe ich zwei Zwischenstopps in wirklich entzückenden Geschäften eingelegt und mich für die Teilnahme am Stadtradeln belohnt - jetzt wo es aufs Ende zugeht und absehbar ist, dass ich auch noch die letzten Tage durchhalte :-). Zunächst in Jork, wo ich mir einen Rock gekauft habe und dann in Steinkirchen, wo ich mir eine neue hübsche Thermoskanne ausgesucht und bestellt habe.
Da es nach der Sitzung bereits dunkel war, habe ich den Weg an der Straße genommen und bin so sicher wieder zurück nach Hause gekommen.

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TAG 15 - 07.09. - Fischbeker Heide

Geschrieben am 15.09.2019 von Britta Courtault
Team: Rathaus
Kommune: Lühe

Farblich abgestimmt bin ich heute noch einmal mit einer Freundin bei bestem Septemberwetter durch die Fischbeker Heide geradelt.
Wir sind mit der S-Bahn bis zur Station "Fischbek" gefahren, 10 Minuten geradelt und schon waren wir mitten in der Heide. Wunderbar. Weitere 5 Minuten geradelt und wir konnten die Starts und Landungen der Segelflieger in dem Gebiet beobachten. Nachdem wir kreuz und quer auf den schmalen Wegen durch die Fischbeker Heide geradelt sind und noch eine kurze Stippvisite zum Neubaugebiet der ehemaligen Kaserne unternommen haben, sind wir über Neu Wulmstorf, Ketzendorf, Immenbeck wieder nach Hause geradelt.

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TAG 13 - 05.09. - zunächst unfreiwillig Rad gefahren

Geschrieben am 15.09.2019 von Britta Courtault
Team: Rathaus
Kommune: Lühe

Hätte ich heute die Wahl gehabt, ich hätte mich fürs Auto entschieden. Heute haben sich Sonne und Regen abgewechselt. Typisches Regenbogenwetter - nur ohne Regenbogen. Auf dem Weg ins Rathaus nach Steinkirchen hat es 2 x heftig geregnet, 2 x die Regenhose an und wieder aus. Leicht verschwitzt kam ich im Rathaus an. Hochwertige Regenklamotten hin oder her, richtig atmungsaktiv ist das Zeug nicht.
Das schöne Wetter hat zum Glück überwogen, so dass es am Ende doch eine schöne Tour gewesen ist (siehe Fotos).

Und die Nixe ist mir heute auch begegnet... (siehe Fotos).

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Tag 14 - Rote Ampeln

Bild Geschrieben am 15.09.2019 von Sylvia Uehlendahl
Team: Tiefbauamt
Kommune: Dortmund

In den letzten Tagen musste ich wirklich oft mit ansehen, dass viele Radfahrer*innen es mit den Verkehrsregeln nicht so genau nehmen. Selbst eine rote Ampel scheint für manche nur ein gut gemeinter Hinweis zu sein und wird wie selbstverständlich überfahren. Aber woran liegt es? Sind es fehlende Kontrollen? Wäre der Radfahrer z.B. an der roten Ampel stehen geblieben, wenn er schneller Grün bekommen würde? Mag alles sein, aber bei roten Ampeln sind Ausreden so oder so indiskutabel!

Und eben diese Radfahrer*innen, die die Regeln so offensichtlich und vorsätzlich missachten, bringen leider alle anderen in Verruf! So kann doch jeder passionierte Autofahrer aus dem Stand von X Situationen berichten, in denen die Radfahrer*innen sich - zum Teil auch echt gefährlich - über die Regeln hinweggesetzt haben.

Hilft vielleicht wirklich nur, die Infrastruktur so zu gestalten, dass die Radfahrer*innen gar kein Regelverstoß begehen müssen. Mir schwebt da eine Menge vor und vieles ist bereits in konkreter Vorbereitung. So z.B. die Früherkennung des Radverkehrs an Ampel, damit man möglichst gar nicht und wenn nur kurz warten muss und natürlich mehr Fahrradstraßen mit Bevorrechtigung für den Radverkehr! Und, und, und!

Dennoch, bis dahin müssen sich auch die Radfahrer*innen an Regeln halten!

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Finale - ein Abschlussbericht zu drei Wochen "Stadtradeln"

Geschrieben am 15.09.2019 von David Korte
Team: David Korte Team GMP - VM
Kommune: Nordhorn im Landkreis Grafschaft Bentheim

Interessante drei Wochen liegen nun hinter mir und anderen Teilnehmern.

Mein Team hat annähernd rund 5.000 Kilometer mit 25 Teilnehmern zurückgelegt und meine eigene Bilanz bewegt sich bei rund 210 Kilometer.

Das ist nicht richtig viel, betrachtet man aber meine persönliche Bilanz davor, wo ich mit dem Fahrrad kaum unterwegs gewesen bin, ist das aus meiner Sicht ein gutes Ergebnis.

Es heißt ja auch "Stadtradeln" und genau darum geht es. Die vielen kurzen Strecken und Wege mit dem Fahrrad zurück zu legen und so ein Stück weit dem ökologischen Gedanken mit zu tragen und für ein gesünderes Klima einzustehen, sensibel mit dem Gesamtthema umzugehen und andere zu motivieren, mitzumachen.

Highlight der letzten Woche war die Fahrradtour mit unseren Stadtbaurat T. Weitemeier, der mit einer Gruppe von rund 25 Teilnehmern diverse Bauprojekte und
Baumaßnahmen im Nordhorner Stadtgebiet besichtigte (geänderte Verkehrsführung Kreisverkehr Ootmarsumer Weg, Radwegenetzplanung Nordhorn, Umbau neue Marienschule, Bauplätze Sportplatz Alemannia, moderne Spielplatzgestaltung im Quartier, denkmalgeschütztes altes Zollhaus am Nordhorn-Almeloh-Kanal, Nino-Park.

Auch für mich, der beruflich mit dem ein oder anderen Bauprojekt tiefer im Thema ist, taten sich durch die Gespräche neue Erkenntnisse auf, die über die klassischen Medien sonst in der Tiefe kaum darstellbar sind. Also: Fahrradfahren ist somit auch sehr kommunikativ, da man in das Gespräch kommt.

Überdies war das Wetter an den meisten Tagen fahrradfahrerfreundlich. An den wenigen Tagen in dieser Woche, wo es dann doch mal ein wenig regnete, kam mein
Friesennerz zum Einsatz. Ausrede gilt nicht !

Fazit:
Ich werde auch weiterhin an den Tagen, wo es mir beruflich möglich ist, das Fahrrad nutzen um die kurzen Wege zurück zu legen. Der ausgewogene Mix macht es, aber sicherlich gibt es dann berufliche Notwendigkeiten, die weder das Fahrrad noch den ÖPNV zulassen. Da muss man einfach realistisch bleiben.

Mein Dank gilt den Organisatoren der Stadt Nordhorn für die Mühe und den Einsatz
und als Abschlusszeile und gutem Rat: genießen und erkunden Sie unsere schöne Stadt Nordhorn / Grafschaft, vornehmlich natürlich mit dem Fahrrad ......

Herzliche Grüße

David Korte

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Berlin - LU: Tag 5/6 - zurück in LU

Bild Geschrieben am 15.09.2019 von Manfred Lauer
Team: Radklinik LU Nord
Kommune: Ludwigshafen

Die letzten beiden Tage waren für mich als Tandem die schönsten der Reise. Kaum Städte, wenig befahrene Landstraßen, trockenes Wetter und angenehme Temperaturen. Und endlich auch mal ein paar Hügel in der Rhön und eine schöne Abfahrt!

Um Fulda herum haben sich die Verkehrsplaner besondere Mühe gegeben, die Radfahrer gegen die Autofahrer zu schützen. Leider mit dem Nebeneffekt, dass es für ungeübtere Radler schwierig ist, diese Poller und Absperrungen unfallfrei zu passieren. Wie gut, dass ich nur mit Satteltaschen beladen bin und nicht mit einem Kinderanhänger zwischen den Hindernissen stecken bleibe!

In Fulda selbst bin ich einmal dem Hinweisschild "Radfernwege" gefolgt. Ein schöner Kiesweg durch einen Park, der leider nur an einer vierspurigen Straße endete, die ich nicht überqueren konne. Also wieder zurück zur ursprünglichen Straße und dem GPS gefolgt...

Die Beschilderung des Radweges R3 im Kinzigtal dagegen empfand ich als nahezu vorbildlich. Sie führt fern von Straßenverkehr durch eine liebliche Landschaft mit vielen grünen Weiden bis zu unserer Herberge (128 km).

Rückenwind und viel Sonne am letzten Tag! Wir überqueren den Main bei Großauheim und wundern uns kurz vor Darmstadt über eine Straßensperrung. Polizeiwagen mit Blaulicht führen einen Konvoi von Radlern an - die Fahrrad-Sternfahrt vor die Tore der IAA in Frankfurt. Ob wir nicht umdrehen möchten und mitmachen, ruft man uns fröhlich zu. Nee, wir wollen nach Hause, rufen G&M zurück.

Wenig später schreit G. einen Autofahrer an, der uns in Arheilgen fast über den Haufen gefahren hätte. Und das ausgerechnet auf einer deutlich markierten Fahrradstraße (die ich ohne die Markierung keinesfalls als solche erkannt hätte, ziemlich eng und auf beiden Seiten parkende Autos)! Ich glaube, der hat gar nicht erst gekuckt.

Noch ein Eis in Biblis - mit biologisch abbaubaren Bechern und Löffeln - dann über den Rhein bei Worms und schließlich den schönen Radweg entlang des Rheins bis zum Norden von Ludwigshafen. Nach 113 km Tagesetappe werde ich wieder in der heimischen Garage abgeschlossen. Ob ich dieses Jahr nochmals eine größere Tour machen darf?

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Berlin - LU: Tag 3/4

Bild Geschrieben am 15.09.2019 von Manfred Lauer
Team: Radklinik LU Nord
Kommune: Ludwigshafen

In Halle haben G&M den Marktplatz mit den vielen Türmen nochmals im Morgenlicht sehen wollen. Dann haben wir den Verkehr und die vielen Straßenbahnschienen unfallfrei hinter uns gelassen und sind bei strahlendem Sonnenschein über meist wenig befahrene Landstraßen von Dorf zu Dorf geradelt.

Die Abfahrt in das steile Unstrut-Tal hat mir besonders gut gefallen, über das sich die Brücke der ICE-Trasse spannt. Später kämpfen wir gegen den Wind an, der von Südwesten über die abgeernteten Maisfelder braust.

In Erfurt finde ich nach 109 km in der Jugendherberge einen geschützten Abstellraum. G&M entspannen ihre Beinmuskeln bei einem Spaziergang in die Altstadt mit dem Dom, hübschen Häusern und vollbesetzten Tischen von Bars und Restaurants im Freien.

Donnerstag ist ähnlich wie Mittwoch. Wieder bläst uns der Wind entgegen. Das Wetter kann sich eine Weile nicht für oder gegen Regen entscheiden. Die Landschaft: bis auf einen größeren Anstieg direkt nach Erfurt und eine Abfahrt nahezu flach.

Eisessen am Markt in Gotha, Kaffeetrinken am Marktplatz in Eisenach. Und dann die grosse Enttäuschung für mich als Tandem: M. entscheidet sich, den Thüringer Wald über das Werra-Tal zu umgehen. Und ich hatte mich so auf den Rennsteig und ein paar zügige Abfahrten gefreut!

Vor der beeindruckenden Silhouette eines Salz-Abraumberges zelten wir nach 98 km Tagesleistung im Werratal. M. spendiert mir eine Runde Kettenöl als Betthupferl.

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Die erste Woche

Bild Geschrieben am 15.09.2019 von Stella Sykora
Team: Staatsphilharmonie
Kommune: Ludwigshafen

Nun ist die erste Woche Stadtradeln schon fast vorbei und da ich ja ohnehin kein Auto besitze, hat sich bei mir auch nichts geändert. Ich bin nur eher wenig geradelt, da ich als Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz für Proben und ein Konzert mit Anna Netrebko und ihrem Ehemann in Halle/Westfalen war. Auch für mich als Berufsmusikerin war der Auftritt im Gerry-Weber-Stadion ein Erlebnis.
Einen Getränkekauf mit dem Lastenrad am Samstag habe ich aber noch getätigt. Seit dem wir das Lastenrad besitzen, mache ich eigentlich alle Großeinkäufe damit, vorher habe ich dazu meistens einmal im Monat ein Carsharing Auto gemietet.
Ich hoffe, dass das Stadtradeln noch mehr Aufmerksamkeit auf die verbesserungswürdige Radinfrastruktur in Ludwigshafen lenkt und z.B. die Öffnung des Posttunnels am Hauptbahnhof schneller vorangetrieben wird. In einigen Bundesländern und Städten gibt es ja auch schon eine Förderung beim Kauf eines Lastenrades, das wäre auch ein Anreiz, denke ich, um mehr Menschen davon zu begeistern. Hier in Ludwigshafen wird man damit momentan noch wie ein bunter Hund angeschaut, aber in Berlin z.B. gehören Lastenräder auch dank staatlicher Förderung schon viel mehr zum Straßenbild.

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