Stadtradeln in Kaufbeuren - (m)ein Résumé

Geschrieben am 30.09.2019 von Christoph Gießing
Team: Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren & Freunde
Kommune: Kaufbeuren

Kurz gesagt: Es war toll!

In den 21 Tagen Stadtradeln kamen bei mir insgesamt 1.007 km zusammen:
• 550 km zur Arbeit und zurück
• 60 km mit unseren Kindern zur Schule und zum Kindergarten
• 225 km durch meinen ersten Brevet
• und die restlichen Kilometer Kurzstrecken wie mit den Kindern zum Chor, Leichtathletik, zur Wasserwacht oder zum Kinderturnen.

Damit kam ich deutschlandweit auf Platz 32 von 186 Stadtradeln-Stars. Auch damit bin ich sehr zufrieden. Die Rahmenbedingungen für das durchgehende Radeln waren auch sehr gut, das muss man eingestehen. Vorteilhaft war das überwiegend trockene Wetter. Einige Male bin ich letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit zwar in etwas Nieselregen gekommen, aber so schlimm war das auch wieder nicht. Unsere Kinder und meine Frau waren natürlich auch kräftig beim Radeln - über einen eigenen Account haben sie im Team Flower Power zusammen 648 km erradelt. Auch eine sehr tolle Leistung wie ich finde. Ich freue mich auch, dass wir Kaufbeurer zusammen über 105.000 Kilometer erradelt haben. Ganz stark!

Sehr schön fand ich auch das Schreiben des Internetblogs. Es hat Spaß gemacht, die Fahrten wie meinen ersten Brevet, noch ein mal Revue passieren zu lassen und in Textform für andere aufzubereiten, mit dem Ziel andere zu motivieren es gleich zu tun oder zumindest mal auszuprobieren. Meine letzte Fahrt im Stadtradeln-Zeitraum führt mich heute Abend zum Gasthof Engel in Oberbeuren. Heute haben wir unsere Vorstandssitzung vom Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren e.V.. Als meine letzte Amtshandlung als Stadtradeln-Star werde ich versuchen ein Schulprojekt zur Verschönerung der Fahrradstellplätze an der Oberbeurer Grundschule zu initiieren, mit dem Ziel mehr Kinder dazu zu bewegen mit dem dem Rad zur Schule zu fahren.

Wie gehts nun weiter?
Ich radel natürlich weiter! Und meine Familie auch! Ich schätze wir können bis Mitte Dezember zur Schule und zum Kindergarten radeln. Dann wird es zu kalt oder durch Schneefall zu rutschig - es wird letztlich zu gefährlich, dann macht es einfach keinen Sinn zu radeln. Es soll ja Spaß machen und kein Zwang sein. Im Januar und Februar wird das Radeln dann wahrscheinlich nicht möglich sein - für diese Zeit überlege ich aktuell, ein Lastenrad für den Schul- und Kindergartenweg anzuschaffen.

Begeistert durch meinen ersten Brevet letzte Woche habe ich mir vorgenommen, im kommenden Jahr eine weitere Langstreckenfahrt mit den Münchner Randonneuren zu fahren und auch wieder zum Stilfersjoch-Radtag zu radeln. Eine weitere Tour die ich gerne machen möchte ist der Rando Imperator Anfang Mai 2020 - ein weiterer Brevet, von München in unsere Partnerstadt Ferrara.

Und ich bin gespannt wie es mit dem Radweg-Workshop im Herbst weitergeht und man vielleicht im nächsten Jahr schon einige Verbesserungen für uns Radfahrer in Kaufbeuren - vielleicht auch welche von meinen Wunschzettel - umgesetzt hat.

Ich kann nur sagen, es bleibt spannend für uns Radfahrer, nicht nur in Kaufbeuren sondern deutschlandweit - aber ich bin optimistisch:

Nicht ist so unaufhaltsam, wie eine Idee deren Zeit gekommen ist!

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