STADTRADELN-Star Blog: Essen in der Metropole Ruhr


Resümee

Bild Geschrieben am 27.09.2020 von Thomas Osterholt
Team: 1A_SPD Essen and Friends
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Es hat geklappt, naja da ich im Grunde fast alles mit dem Rad fahre war es keine große Umstellung für mich die 3 Wochen gänzlich auf das Auto zu verzichten. Es hätte natürlich auch schief gehen können bei erheblichen Wetterkapriolen nehem ich tatsächlich mal das Auto, wobei das schon schwierig ist wir nun mal nur noch eines und wer darf das Auto dann für den Weg zur Arbeit nutzen.
Zurück zum Stadtradeln am ersten Tag dem 5. September im Regen begonnen und am letzen Tag dem 25. tatsächlich auf dem Weg zur Arbeit um 5.00 Uhr nochmal die Regenkombi drüber gezogen.
Konnte bei den weiteren Kilometern an diesem Tage allerdings verstaut bleiben. Nach Dienstende also trocken nach Hause, zur Sitzung ins Rathaus und zurück zum Abschluss dann am Nachtradeln teilgenommen und – Zack jetzt passierte es – die Kette ist am Motorritzel abgesprungen.
Zum Glück hatte ich mich auch als einer der Ordner gemeldet und wusste daher über den Streckverlauf ziemlich Bescheid. Rad auf den Kopf gestellt und Kette wieder aufgezogen, natürlich war der Radkonvoi schon weg. Bin dann über eine Teil der Wasserroute bis zur Wüstenhöferstr. Und siehe da geschafft wiedergefunden. Dieses war meine 8 Teilnahme am Stadtradeln und mit meinen 869 Kilometerm ganz zufrieden, nur 2017 war ich mit knapp 900 Kilometern noch besser.
Wobei es bei mir hauptsächlich die alltäglichen Fahrten sind und weniger die Radtouren die zum reinen Freizeitvergnügen stattfinden.

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Wissenschaftlicher Exkurs 2.0

Geschrieben am 24.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfielt ein wöchentliches Pensum von 150 Minuten "körperlicher Aktivität". Aber was bedeutet das ? "Körperliche Aktivität" ist nicht gleich "Training", sondern vielmehr diejenige Beanspruchung unseres Körpers, die zu einem Energie-Mehrverbrauch führt. Ich muss -und sollte auch- meinen Körper nicht an seine Grenzen prügeln um gesundheitlich zu profitieren. Es ist vielmehr der aktive Lebensstil der uns nachweislich gut tut.

Die amerikanische "CARDIA" Studie hat dazu den Benefit des aktiven Pendelns ("active commuting") untersucht- und eine positive Wirkung auf Fitness sowie eine Reduktion kardiovaskulärer Risikofaktoren beschrieben.
(https://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/eutils/elink.fcgi?dbfrom=pubmed&retmode=ref&cmd=prlinks&id=19597071).

Von diesem aktiven Lebensstil und bereits moderater Aktivität profitiert unsere Gesundheit. Dennoch lohnt sich eine weitere Steigerung im Sinne eines "Trainings": in der hochrangig etablierten Fachzeitschrift "Nature" wurde erst letzten Monat eine britische Studie veröffentlicht, in der ein klarer Überlebensvorteil in Abhängigkeit von Aktivitätsumfang aber auch von Intensität beschrieben wurde.
https://www.nature.com/articles/s41591-020-1019-9

In diesem Sinne: Endspurt beim Stadtradeln in Essen. Runter vom Sofa und raus aufs Rad.

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2. Woche: Alltagserfahrungen und Wochenendspass

Bild Geschrieben am 23.09.2020 von Ulrich Pabst
Team: GRÜNES Team Essen
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

So, nachdem die App wieder stabil läuft, hier etwas verspätet der Wochenbericht vom Stadtradel-Star:
Die zweite Woche stand unter dem Stern "endlich, Wahlkampf vorbei! Erholung und nacharbeiten der Sachen, die liegengeblieben waren". Gottseidank gabs keine OB-Stichwahl;-) Also am Wochenende erst mal den Alltagsradler zur Seite gelegt, und eine schöne Tour an den Rhein gemacht. Über die Rheinische Bahn und die Tal-Route gings zum Kanal, und dann westwärts über Centro, Landschaftspark Duisburg Nord, und durchs Hafengebiet zur Ruhrmündung (Foto). Zur Rheinorange wars leider -wegen Mega-Baustelle- etwas zu kompliziert. Dann also zurück über den Ruhrtalradweg nach Mülheim, und von dort zurück nach Essen. Schön zu sehen, dass der RS1 jetzt an den Ruhrtalradweg angeschlossen ist. Die Ruhrquerung ist ja auch recht neu, und es ist schon ein Genuss, mal auf einem echten Radschnellweg unterwegs zu sein (Foto unten). Hoffentlich werde ich das in Essen auch noch erleben. Zumindest die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard ist ja mittlerweile eingehängt, ich freu mich drauf, wenn sie im Frühjahr befahrbar ist.

Unter der Woche wurde das Auto dann kaum vermisst. Auch Getränkeeinkäufe funktionieren mit dem Anhänger problemlos, man muss es nur wollen. Ein anderes Problem ist für mich manchmal die Motivation, auch bei Regen das Rad aus der Garage zu holen und das Auto stehen zu lassen. In diesem Zusammenhang war das Stadtradeln in diesem Jahr zum Testen nicht geeignet, bisher kein Tropfen Regen in den vergangenen zweieinhalb Wochen. Vielleicht wird man ja morgen oder übermorgen endlich mal nass?! Garten und Natur würden sich freuen, und ich würd's ihnen gönnen! Ausserdem wäre das Rad dann endlich mal schön schlammig, und nicht mit so einer angegrauten Staubschicht überzogen...

In "meinem" Grünen Team läuft es derzeit auch recht gut: Fast 50 aktive Radler*innen, das gabs noch nie. Wenn alle ihre Kilometer eingetragen haben, werden die 10.000 auch sicher noch geknackt. Jedenfalls freue ich mich schon aufs (hoffentlich trockene) Nachtradeln am Freitag, als krönenden Abschluss.

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Nur noch wenige Tage

Bild Geschrieben am 21.09.2020 von Thomas Osterholt
Team: 1A_SPD Essen and Friends
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Nun sind die letzte Tage des diesjährigen Stadtradelns angebrochen. Nach den letzten Terminen die noch zum Wahlkampf gehörten habe ich mir die Arbeiten an der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard angesehen, schon beeindruckend wie ausgereift und mit welcher Genauigkeit diese Tonnen von den Autokränen bewältigt werden. Na klar auch die Notwendigen Fahrten für Besorgungen und auch zur Arbeit immer mit dem Rad. Regen bisher so gut wie Fehlanzeige nur am Eröffnungstage in den frühen Morgenstunden. Ein paar Fotos waren natürlich drin, das ist nun mal der absolute Vorteil wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, man sieht es und kann eigentlich immer einen Fotostop einlegen. Das der Sommer zu Ende geht merkt man wenn es früh morgens zur Arbeit geht, die kurze Hose wurde abgelegt und habe schon mal nachgesehen wo die Handschuhe sind…..

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Very Early Bird

Bild Geschrieben am 21.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Früher Start in die letzte Stadtradeln-Arbeitswoche:

Der frühe Dienstbeginn hat heute morgen mal wieder ein Niederfechten des inneren Schweinehundes mit anschließender Fahrt im Dunkeln bei recht frischen 8°C gefordert.
Der positive Begleiteffekt: es war wirklich nicht viel los auf den sonst so beliebten Radwegen =) - und der anschließende Kaffee hat mit der Prise Stolz besonders gut geschmeckt.

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Zweite Woche- Kampf des frühen Vogels gegen den inneren Schweinehund

Bild Geschrieben am 19.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Die zweite Woche Stadtradeln in Essen, die zweite Woche autofreier "RADikalschlag" für mich ist geschafft.

Viele landschaftliche Highlights, traumhafte Sonnenaufgänge und unverschämtes Wetterglück. Und auch ein Sieg des "frühen Vogels" gegen den "inneren Schweinehund": Aufgrund eines Dienstbeginns um 6:00Uhr musste ich einen Morgen schon um 5:00Uhr mit dem Rad losfahren- stockfinster (zu früh für den schönen Sonnenaufgang) und mit 8°C recht frisch- aber dafür leere Straßen und ein stolzes Grins im Gesicht =)

Neben dem üblichen Arbeitsweg und der einen oder anderen kleinen "Extrarunde" für den Kilometerstand meines Teams war diese Woche für mich überwiegend von kleinen Alltagsfahrten geprägt: Durch den dritten Geburtstag meiner großen Tochter mit Familienbesuch am Mittwoch und ihrer ersten richtigen "Kindergeburtstagsparty" am Freitag fiel die eine oder andere Besorgung außer der Reihe an. Mittlerweile bin ich bei solchen Fahrten großer Fan des E-Bikes meines Mannes geworden- in den Anhänger passt wirklich alles rein und durch die E-Unterstützung schreckt mich selbst unser Hausberg nicht mehr ab (den ich ansonsten JEDEN TAG aufs übelste verfluche...)

Auch wenn es mir bei der Aktion wirklich nicht um "Weiter & Schneller" geht, entwickelt ich dennoch einen gewissen Ehrgeiz auch mal "den Meter extra" zu machen um ein mein Kilometerkonto wachsen zu lassen...
So komme ich in dieser Woche mit 386 km immerhin auf einen Kilometer mehr als in der Woche zuvor ;-). Mit 771km insgesamt (davon ca. 15km mit E-Bike) ist nun die "1000er-Marke" greifbar nah und damit für mich auch das persönliche Ziel =)

Auf in die dritte Woche! (Schon Montag muss der frühe Vogel wieder in den Ring steigen ....-mal sehen, wer dieses Mal gewinnt.)

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Einkaufs-Logistik

Bild Geschrieben am 17.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Autofrei einkaufen mittlerweile Routine für uns:
Mein “Laufrucksack” hat sich zum exzellenten Handtaschen-Ersatz gemausert- alles drin was lieb und teuer ist.

Der Kinderanhänger bietet- neben den zwei Flitzpiepen- Platz für zahlreiche Einkäufe. Einziges Manko bleibt das Gewicht (bei voller Ladung) unter Berücksichtigung des hiesigen Geländes (“BERGISCHES Land”). Aber auch hier für haben wir eine Lösung- auch wenn ich ansonsten grundsätzlich unmotorisiert fahre, - habe ich mir für derartige Fahrten das E-Bike meines Mannes gemoppst. Großartig

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Urlaub vorbei und gleichzeitig Halbzeit beim Stadtradeln

Bild Geschrieben am 16.09.2020 von Thomas Osterholt
Team: 1A_SPD Essen and Friends
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Halbzeit und es ist funktioniert problemlos. Bei dem herrlichen Wetter und zum Ende des Urlaubs mal wieder eine ausführliche Radtour gemacht. Ab jetzt beruflich bedingt ein paar weniger Kilometer, daher an den freien Tagen Kilometer machen für das Gesamtergebnis.
Mache auch bei der Aktion Mit dem Rad zur Arbeit ( MdRzA ) mit daher mal ein paar Impressionen aus den frühen Morgenstunden auch über zugeparkte Radwege und auch von der offiziellen Eröffnung der Fahrradachse B durch Rüttenscheid.
Das Fahrrad hält immer noch obwohl die Kette die Verschleißgrenze überschritten hat, hoffe es hält durch bis zum 26.

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Unser "neuer" Alltag

Bild Geschrieben am 15.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

"Halbzeit" beim Stadtradeln- und die Nutzung des Rads im Alltag ist zunehmend selbstverständlich geworden. Die meiste Zeit genieße ich die "freie Zeit" für mich auf dem Rad, insbesondere wenn ich morgens auf diesem Weg in den noch sehr jungen Tag starten darf. Allerdings muss ich auch zugeben, dass es Momente gab, in denen ich die Entscheidung zur 3-wöchigen Autofreiheit verflucht habe. Dazu irgendwann mehr.

Unser Alltag sieht derzeit so aus, dass ich gegen 05:30h aufstehe, etwas Zuhause helfe, um dann zwischen 6:00 und 6:30h loszufahren. (Die Möglichkeit, ein paar Kilometer extra für mein Team zu sammeln habe ich in der Regel, wenn ich noch etwas früher loskomme...).
Mein Mann bringt auf dem Weg zu Arbeit die Kinder in die KiTa- und holt sie auch wieder ab an den Tagen, an denen ich lange arbeiten bin. Die KiTa ist zwar nur 2,5km entfernt, beinhaltet aber einen steilen Berg (600-800m lang mit 10-14% Steigung je nach Richtung), so dass der Anhänger (inkluive Kinder ca. 50kg) zwar eine Option für das EBike meines Mannes ist, nicht aber für mein "unmotorisiertes" Rad (ich habe nichtmal einen Ständer...).
So hat sich unser "Plan B" mittlerweile etabliert: An meinen "kurzen Tagen" fahre ich also mit dem Rad nach Hause, wechsel dort auf das EBike meines Mannes und hole die Kinder aus der KiTa. Ggf. nutze ich (wie gestern) die E-Unterstützung und erledige direkt ein paar Einkäufe.

An den Wochenenden sind wir oft unterwegs- je nach Distanz des Ziels (Spielplatz, Bauernhof, Zoo...) und Zeitpunkt des Ausflugs fahren wir entweder gemeinsam mit den Rädern (+ Anhänger),- oder aber mein Mann fährt mit den Kindern Auto und ich mit dem Rad hinterher. Das sind auch die Momente, in denen wir durchaus merken, das zumindest EIN Familienauto sinnvoll ist.

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Wissenschaftlicher Exkurs

Geschrieben am 15.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Was bringt uns die tägliche Bewegung ? Neben dem Thema "Umweltschutz", welches die Aktion Stadtradeln natürlich in erste Linie anspricht fördert körperliche Aktivität vor Allem eins: Unser persönliches Wohlbefinden.
Wenn ich die faszinierenden Blogs der anderen Stadtradeln-Stars lese, oder einfach mit "aktiv pendenlnden" Menschen spreche, stoße ich immer wieder auf Aussagen wie: "Die Bewegung tut mir einfach gut" oder: "Ich fühle mich frischer und fitter durch die Bewegung"- und das trifft den Punkt eigentlich sehr gut. Bewegung tut gut.

Als Ärztin interessiert mich vor allem aber auch der wissenschaftliche Hintergrund: Mittlerweile ist es allerdings gar kein Geheimnis mehr, zahlreiche Studien belegen, dass wir gesudheitlich von regelmäßiger Bewegung profitieren. Neben dem "allgemeinen Wohlbefinden" wirkt sich körperliche Aktivität u.a. nachweislich positiv auf unseren Blutdruck, auf die Blutfette, auf unseren Blutzucker und auch auf unsere Lebensdauer aus. Einer Studie von E. Chakravaty et al. aus dem Jahr 2008 belegte nach einem Beobachtungszeitraum von 21 Jahren einen klaren Überlebensvorteil von Hobbyläufern gegnüber inaktiven Personen. Interessant dabei ist, dass die Sportler wie erwartet weniger Herzinfakrte und Schlaganfälle hatten- aber beispielsweise auch weniger Krebserkrankungen. Dieser schützende Effekt sportlicher Aktivität ist statistisch nicht für alle, aber für einige Krebsarten wie zum Beispiel Brustkrebs oder Darmkrebs nachgewiesen.
All diese Vorteile können wir "gratis" haben, vollkommen ohne Medikamente- da fällt es schwer, sich für das Thema "Bewegung" nicht zu begeistern.

So hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren 2010 veröffentlichen Empfehlungen ein wöchentliches Pensum von 150 Minuten "moderater" oder 75 Minuten "intensiver" körperlicher Aktivität propagiert.

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Fazit Woche 1

Bild Geschrieben am 12.09.2020 von Ulrich Pabst
Team: GRÜNES Team Essen
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Eine Woche Stadtradeln sind rum, gut 300km geradelt, und mein Fazit lautet: Es geht ohne Auto! Was auch nicht weiter verwunderlich ist, denn es ging ja vorher auch weitgehend ohne.

Was auch zu erwarten war: Die letzten Auto-Fahrten sind diejenigen, die am schwersten auf andere Verkehrsmittel zu verlagern sind. Getreu dem Motto: Die letzen 10% Autoverzicht verursachen 90% des Aufwandes, bzw. der Schweinehund-Überwindung.

So kam diese Woche einer der wenigen Aufträge herein, wo schnell mal Ware zur Post gebracht werden musste. Konkret 80kg Metall-Teile in drei dicken Paketen. Mit dem Auto wäre das ein leichtes gewesen. Ausserdem bietet ja z.B. DHL an, die Pakete gegen ein überschaubares Entgelt abzuholen. Da das zwar Stadtradel-Star-konform ist, aber bei etwas Pech mit dem Diesel-Transporter gemacht wird, ist es natürlich nicht im Sinne des (Klimaschutz-) Erfinders.

Also: Anhänger ans Rad geklemmt, und wegen des Gewichts 2x zur Post geradelt. Erfordert etwas Planung und Überwindung, geht aber auch.

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Auf geht es in die 2. Woche

Bild Geschrieben am 12.09.2020 von Thomas Osterholt
Team: 1A_SPD Essen and Friends
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

So, eine Woche ist geschafft und ich muss sagen, das Auto habe ich nicht vermisst. Sind schon ein paar Kilometer mehr geworden wie das übliche Radfahren, aber im moderaten Rahmen. Bevor es in die 2. Woche geht dann beim Critical Mass teilgenommen.
Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin hat man eben viel einfacher die Möglichkeit mal eben einen Stop einzulegen um ein Foto zumachen sei es der Sonnenauf- oder untergang, es gibt immer wieder Punkte wo sich ein Halt lohnt.

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Geburtstagsrunde

Bild Geschrieben am 11.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Gestern habe ich mir selbst zum Geburtstag eine kleine Radausfahrt gegönnt und bin um 05:30 Uhr mit einem traumhaft schönen Umweg zur Arbeit gefahren. Passend dazu hat mein Mann mich mit neuer Radkleidung überrascht, die ich direkt "einweihen" konnte.
Anfangs war es etwas kalt und stockdunkel- umso beeindruckender dann aber der Sonnenaufgang über den Hügeln mit Nebelfeldern in den Tälern. Herrlich.

Übersät mit Überraschungen meiner großartigen Arbeitskollegen ergab sich auf dem Rückweg allerdings ein logistisches Problem in Anbetracht meines Transportmittels =)))). Die Lösung: Rücktransport Etappen-/Tageweise.
Entsprechend verlief der Heimweg "lastenbedingt" direkt und ohne Umwege- auch damit ich den Rest dieses unerwartet schönen Geburtstages im Kreise meiner Familie genießen und ausklingen lassen konnte.

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Ein Plan muss her

Bild Geschrieben am 09.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Die ersten autofreien Tage liegen nun hinter mir- und bislang klappt alles hervorragend.

Ein wenig zu meinem Hintergrund: Ich arbeite in Teilzeit (75%) als Oberärztin im Elisabeth Krankenhaus in Essen, zudem einmal die Woche Nachmittags in einer Hausarztpraxis in Langenberg. Mein täglicher Arbeitsweg führt mich also von Velbert nach Essen (einfacher Weg knapp 20km).
Ausstattung: Ich fahre ein sportliches Trekking- bzw Cross-Fahrrad oder Rennrad, entsprechend bin ich komplett unmotorisiert unterwegs. (Mein Mann hat neben seinem Rennrad auch ein EBike- was sich als praktische Reserveoption herausgestellt hat...)
Ich bin jedoch auf "ambitioniertem Hobbyniveau" fit (mehrfache Ironman Finishes, Marathonläufe etc), so dass die rein sportliche Herausforderung des täglichen Radfahrens eine untergeordnete Rolle spielt- ich fahre oder laufe ohnehin viel um den Arbeitsweg zu Trainingszwecken zu nutzen. Die Herausforderung für mich liegt insbesondere in der logistischen/ organisatorischen: Einkaufen, Kindertransport, Termine außer der Reihe.

Um dem Gerecht zu werden und um böse Überraschungen zu vermeiden, haben wir uns einen Plan zurecht gelegt. "Wir" als Familie, weil der Sinn meines RADikalschlags ja nicht darin besteht, dass mein Mann kompensatorisch mehr Auto fährt um mich zu entlasten, sondern das wir insgesamt alternative Wege finden von A nach B zu kommen.

Ein konkreter Plan für die laufende Woche hilft dabei enorm: Aufgabenverteilung, Organisation wichtiger Termine, Klärung der Logistik und Lösung von etwaigen Problemen vorab.

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Es läuft

Bild Geschrieben am 08.09.2020 von Thomas Osterholt
Team: 1A_SPD Essen and Friends
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Früh genug vor dem Start am Samstag konnte ich mein Rad aus der Werkstatt abholen. - Fertig? Naja - werde wohl eine andere Fachwerkstatt bemühen.
Am Eröffnungstag dann morgens direkt im Regenschauer gestartet, dafür konnte das Rad als mobiler Infostand nützlich sein.
Sonntags dann die dritte Tour der SPD auf den verschiedensten Radwegeverbindungen durch Essen geführt - mit allen Unzulänglichkeiten.
Heute der Frust auch von Teammitgliedern, die Seite des Stadtradelns war nicht zu öffnen.
Also jetzt schnell die heutigen Kilometer eintragen, war nebenbei bei einer Fachwerkstatt, die machen mir Anfang nächsten Monats das Rad wieder voll belastbar.

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Vorfreude aufs Stadtradeln

Bild Geschrieben am 03.09.2020 von Ulrich Pabst
Team: GRÜNES Team Essen
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

In zwei Tagen startet das Stadtradeln in Essen und in vielen anderen Städten des Ruhrgebiets. Als Alltagsradler bin ich gespannt, ob die "letzten 5 Prozent" wirklich stören werden, die ich bisher oft noch mit dem Familienauto erledigt habe: Versorgung (z.B. Getränkekauf), Entsorgung (z.B. Recyclinghof), vieles wartet darauf, komplett autofrei getestet zu werden. Ich habe da bewusst nicht "vorgearbeitet" und werde berichten, wie das klappt.

Auch meine Hobby-Imkerei ist zum Teil eine ziemliche Materialschlacht, weshalb dann aus Faulheit oder Zeitmangel doch mal das Auto herhalten musste. Obwohl: Auch in der Vergangenheit wurde schon so manche Völkerwanderung mit dem Rad erledigt (siehe Foto).

Im Wahlkampf ging das bisher schon sehr gut, bis auf eine Transportfahrt wurde alles mit dem Rad erledigt. Wobei allein dafür fast 400 Radelkilometer zusammengekommen sind in den letzten 2 Monaten. Wahlkampf geht offensichtlich auch CO2-neutral.

Ein überraschend fahrrad-feindlicher Aspekt von Corona: Da das Familienauto -bedingt durchs Homeoffice meiner Frau- oft verfügbar war, wurde es auch mehr benutzt von mir. Das wird in den nächsten 3 Wochen nicht passieren, und ich werde berichten wie es klappt.

Gerne lade ich noch zu den diversen Radtouren der nächsten Wochen ein, z.B. zu meiner GRÜNEN Tour rund um den Bezirk Zollverein am Sonntag 06.09. um 11 Uhr ab Kreuzung Herzogstr./Stoppenberger Str. (Nordost-Gymnasium). EInige haben ja schon letzte Woche auf der Sternfahrt zum Mechtenberg Ihr Interesse bekundet, ich hoffe wir sehen uns am Sonntag!

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Vorfreude in den Startlöchern

Bild Geschrieben am 01.09.2020 von Dr. Mareike Eißmann
Team: Contilia
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Ich bin Ehefrau, Mutter von zwei kleinen Töchtern, Oberärztin in der Kardiologie/ Sportmedizin und ambitionierte Hobbysportlerin. - natürlich habe ich "keine Zeit", aber wer hat das schon. Oftmals strampeln wir im Hamsterrad unseres eigenen Alltags und verlieren den Blick für das Schöne um uns herum.

3 Wochen autofrei wirkt dabei auf den ersten Blick wie eine weitere, zeitliche & logistische Herausforderung. Das ist es sicherlich auch- dennoch glaube ich, dass der vermeindlich bequemere Weg nicht immer der bessere, der nachhaltigere Weg ist- also wage ich diesen "RADikalschlag". Ich bin ein große Verfechter des Themas Bewegung- so dass ich in den nächsten 3 Wochen auch ein wenig Hintergrundwissen und meine persönlichen Strategien "in die Runde" werfen werde.

Ich freue mich auf die Herausforderung, die neuen Eindrücke und die Geschichten, die durch die Aktion Stadtradeln entstehen und erhoffe mir am Ende des Tages, den einen oder anderen zu etwas mehr Bewegung im Alltag zu motivieren...

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Vor dem Start

Bild Geschrieben am 29.08.2020 von Thomas Osterholt
Team: 1A_SPD Essen and Friends
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

In einer Woche startet unser diesjähriges Stadtradeln, nun da mein Rad bald 2 Jahre alt ist musste ich es vorher zur Generalüberholung bringen, nach über 10Tausend Kilometern neue Kette, neues Motorritzel und neues Hinterradritzel plus Software Update hoffen wir mal das es pünktlich fertig wird. In der Zwischenzeit benutze ich das Rad meine Ehefrau.
Der Rat der Stadt Essen ist ja nun dem Radendscheid beigetreten, da hoffen wir mal auf eine gute Zukunft für den Radverkehr.

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