STADTRADELN-Star Blog: Ahrensburg im Kreis Stormarn


Sag beim Abschied leise...

Bild Geschrieben am 25.09.2020 von Fabian Westphal
Team: KurtsKilometerKiller
Kommune: Ahrensburg im Kreis Stormarn

...Tschüss!!

Nur ganz kurz noch...die letzten Stunden sind angebrochen, die letzten Kilometer getrackt, die letzten Einkäufe in die Satteltaschen getreten. Die Stadtradelei geht zu Ende.

Zeit für ein Resümee, oder?! Ich fahre ja im Alltag ohnehin viel Rad, deshalb kann ich darauf bezogen wirklich behaupten: Eigentlich war alles wie sonst auch. Der Weg zur Arbeit? Normal. Einkauf auf zwei Rädern? Easy. Familie besuchen? Mit lässiger Lässigkeit.
Schwierig wurde es bei größeren Distanzen. Meistens Richtung Hamburg. Im Rahmen des Stadtradelns hab ich auch diese Strecken mehrheitlich (einige Bus- & Bahneinsätze waren dabei) mit dem Fahrrad abgerissen, aber die Mischung aus viel Rad fahren, wenig schlafen und körperlicher Arbeit rüttelte hart an meiner Kondition. Und leider hat immer noch keiner aus der allerallerobersten Chefetage angerufen, der mir dauerhaft am Dienstagmorgen zwei Stunden Arbeit erlässt...und trotzdem bezahlt. Ich guck mal kurz...doch, doch, Telefon ist an...!
Deswegen werde ich umweltschutztechnisch in Zukunft auf eine Kombination aus Fahrrad (für alles, was gerade noch machbar ist), Auto (für ein paar längere Strecken) und tierproduktärmerer Ernährung setzen. Kombiniere, kombiniere. So der Plan. Ist umsetzbar, finde ich.

Waren sehr coole drei Wochen, 'Chapeau!' an all Euch wilde Kilometer-Tracker, und vielen, vielen Dank an die Kilometer-Tracker-Wegbereiter!
Joa, bleibt nur noch eins zu sagen...

Tschüss...und bis bald!! ;-)

Fabian

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Wie kommt der Bass in die Hansestadt? Teil III

Bild Geschrieben am 24.09.2020 von Fabian Westphal
Team: KurtsKilometerKiller
Kommune: Ahrensburg im Kreis Stormarn

So, dritter Teil der Hansebasstrilogie, furioses Finale!

Was bisher geschah:

Der Protagonist muss jeden Montag seinen Bass von Wentorf AS nach Hamburg befördern.
Beim ersten Date fuhr er viel Rad, ging dann viel zu Fuß und benutzte Bus & Bahn. Viel zu anstrengend.
Während des zweiten Anlaufes nahm er das Rad mit in den Zug und ersetzte dadurch Fußmarsch und Busfahrt. Sehr viel besser!
Jetzt sucht er abschließend nach einer Möglichkeit, Bässe von zu Hause aus mitzunehmen, um nicht dauerhaft auf ein einziges, auf halber Strecke abgestelltes, Instrument angewiesen zu sein. Es bleibt also spannend!


Moin, lieber Leser,

es wieder Montag, Bandprobe, und der Bass muss in die Hansestadt. Per Bike. Aus diesem Grunde präsentiere ich -tadaaaa!!- den ersten Basshalter der Welt fürs Fahrrad. Behaupte ich jetzt einfach mal so. In mcgyvermäßiger Unerschrockenheit hab ich am Wochenende zu Hause was aus gängigen Haushaltsartikeln zusammenkonstruiert. Ich bin gespannt, ob der Halter funktioniert. Versuchskaninchen ist mein guter, alter Yamaha BB, der Trecker unter den Bässen, der auch einen Sturz wohlbehalten überstehen würde.
Morgens schnalle ich den Bass dann in den Basshalter. Erstmal über den knüppeligen Waldweg bis zur Arbeit gerumpelt. Bass hält. Später mit Rad und Bass in die Bahn und in Hasselbrook mit 45° Schräglage die Treppe hochgeholpert. Bass hält. Unter Hochgefühl die letzten paar Kilometer zum Proberaum geradelt. Bass hält, yaaaayyy!!
Der Basshalter besteht den Praxistest mit Bravour und der Rückweg klappt später genauso gut. Ich bin begeistert.

Auf dem dunklen Waldweg denke ich darüber nach, ob ich dem Kind einen Namen geben sollte. 'The Basshaltinator' vielleicht, oder 'El Basshaltéro'. Die fremdländischen Sprachen würden diesem zugegebenermaßen recht geradlinigen Stück deutscher Ingenieurskunst etwas Weltoffenes, ja geradezu Exotisches verleihen. Ich verwerfe den Gedanken. Wir wollen doch nicht etwa albern werden.

Und somit endet die Geschichte an dieser Stelle, ein Happy End, denn die Eingangsfrage ist ja beantwortet, und das sehr positiv, wie ich finde. Schade eigentlich, schon vorbei. Na, vielleicht bau ich ja irgendwann nochmal was, ich werde es auf jeden Fall berichten.

Bis dann also!

Fabian

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Wie kommt der Bass in die Hansestadt? Teil II

Bild Geschrieben am 17.09.2020 von Fabian Westphal
Team: KurtsKilometerKiller
Kommune: Ahrensburg im Kreis Stormarn

Hey!

Montags ist Bandprobe in Hamburg. Borstelmannsweg. Hip-Hop. Ach...hab ich schon erzählt, oder? Ihr erinnert Euch, die gefühlte halbe Weltreise mit dem Rad, zu Fuß und dem öffentlichen Nahverkehr, schön mit Bass auf den Rücken geschnallt. War nur bedingt gut.

Letzten Montag dann neuer Anlauf. Irgendwie musste ich mir die insgesamt 5 Kilometer Fußmarsch zwischen Arbeit/Bahn/Proberaum vereinfachen. Also los: Rad zur Arbeit, nach der Arbeit Bass auf den Rücken und zum Bahnhof geradelt, mit Rad in die Bahn und dann von Hasselbrook zum Proberaum pedaliert. Viiiiiel besser, als das Mal davor. Gerade auch der Weg nach Hause, deutlich entspannter, ohne all das Gelatsche. Allerdings für insgesamt satte 10 Flocken Fahrpreis. Jajaja, ich hör ja schon auf zu maulen, Umweltschutz darf ja was kosten, aber die Stirn in Falten ziehen darf man doch trotzdem mal, oder?!

So, das ganze Procedere ist jetzt also alltagstauglich. Fast. Dem steht nur noch im Wege, dass ich ausschließlich den Wald- und Wiesenbass aus meinem Bauhof-Spind nutzen kann.
Ich arbeite dran, ich melde mich!

Bis denn also!

Fabian

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Schön, sinnvoll UND lecker!

Bild Geschrieben am 15.09.2020 von Fabian Westphal
Team: KurtsKilometerKiller
Kommune: Ahrensburg im Kreis Stormarn

Moin, Ihr verrückten Fahrradverrückten!

Radfahren ist toll, die Umwelt schützen großartig, aber am ALLERALLERbesten ist beides, wenn sich irgendwo auf der Radtour noch ein Teller mit Leckereien finden lässt. Als wenn Mutter Natur danke sagen wollte, für die geleistete Pedalarbeit, mit einem kulinarischen Präsent für Radfahrer. Jaaa, der Vergleich hinkt ein ganz klein wenig, denn Autofahrer kriegen ja auch Eis, und, jajaja, ich würde die Umwelt auch schützen wollen, ohne Kuchen dafür zu bekommen, aber ich liebe diesen Mutter-Natur-Gedanken so sehr, lasst mir noch kurz die Illusion...

Ich hab mit meinen Schwestern letztens darüber gesprochen, und wir vertreten die gleiche Meinung, nämlich, dass unsere Familien am Wochenende eigentlich nur ausschwärmen, um irgendwo Essbares abzugreifen, oder zumindest immer heimlich mit einem Auge danach Ausschau halten. All der Kultur- und Sozialschnickschnack - nur Vorwand! "Och, toll, und so interessant, dieses Artefakt aus der griechischen Anti...riecht es hier nach Waffeln?"
Ja, vielleicht übertreibe ich, aber die Richtung stimmt, und ich wollte es auch nur mal kurz erwähnen, um zu zeigen, dass ich nichts für diesen Schlemmerzwang kann. Ist genetisch bedingt...

Naja, auf jeden Fall hat Mutter Natur rein zufälligerweise so ein Radfahrer-Dankeschön im Glacehaus in Bad Oldesloe abgelegt, als ich mit meiner Frau letzten Sonntag dort vorbeigeradelt bin. Tiramisu. Ich bin fast gestorben, so lecker. Und nächsten Freitag sterbe ich gleich nochmal fast, ich kann's kaum erwarten!
Das Tiramisu war das Sahnehäubchen auf dem perfekten Sonntag. Von Wentorf bis Sprenge mussten wir auf der Straße radeln, aber dann bei allercoolstem Wetter nur noch auf dem alten Bahndamm entlang, bis Oldesloe. Der Weißdorn voll mit Beeren, die Eichenäste nahezu auf den Radweg herunter gebogen, von der Last der Eicheln. Entspannen, Seele baumeln lassen.
Radfahren im Spätsommer, genauso muss das, zumindest für meinen Geschmack.

Bis bald!

Fabian

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Wie kommt der Bass in die Hansestadt?

Bild Geschrieben am 09.09.2020 von Fabian Westphal
Team: KurtsKilometerKiller
Kommune: Ahrensburg im Kreis Stormarn

Hier vielleicht...nee...oder...nee, auch nicht, oder vielleicht...OH!! Da seid Ihr ja schon wieder, liebe Leserschar...

Moin!

Montags ist Bandprobe in Hamburg. Borstelmannsweg. Hip-Hop. Der Hip-Hop braucht Bass und ich spiel den. Und weil ich den spielen möchte, muss der Bass ja irgendwie in den Proberaum. Und weil ich im Moment nur Rad fahre, muss ich ihn mit Selbigem irgendwie Richtung Hamburg bringen. Folgende Idee liegt also nahe: Ich schaffe einfach einen Basshalter fürs Fahrrad an! Gut, oder?! Gerade als Ihr kamt, war ich im Netz auf der Suche, und -glaubt es, oder nicht- keiner der mir bekannten Fahrradzubehörhersteller hat einen Basshalter im Programm. Was mir völlig unverständlich ist, wie transportieren denn alle anderen Radfahrer ihre Bässe in die Stadt, in der Satteltasche?
Naja, vorsorglich habe ich also schon mal meinen Wald- und Wiesenbass auf der Arbeit im Spind deponiert.

(Seht das Foto weiter unten: Ist das nicht ein hinreißend schöner Bass? Die Damen schmelzen unter seiner Anwesenheit dahin und selbst die Härtesten aller harten Kerle reden dann nur noch von Weltfrieden und so, ich schwör's!!
Ich weiß noch genau, als ich diesen Bass das erste Mal bei Amptown an der Wand hängen sah, ich war sofort hin und weg! Und er klang sogar gut und er war überhaupt nicht teuer, im Gegenteil! Aber auch wenn der Trend bekanntermaßen zum Zwölftbass geht: Ich habe der Versuchung widerstanden und ihn nicht mitgenommen. Erst am nächsten Nachmittag. Wohl wissend, dass ich ihn eigentlich gar nicht bräuchte, aber sein großer Tag sicher kommen würde, und jetzt, wo die Stadtradelei los geht, bin ich froh, dass ich ihn hab!)

Wo war ich...Bass im Spind deponiert. Weil ich also keinen Basshalter habe und Hamburg für mal-eben-unter-der-Woche-mit-dem-Rad zu weit für mich ist, wähle ich die öffentlichen Verkehrsmittel.
Morgens 17 km mit dem Rad nach Ahrensburg zur Arbeit, nach der Arbeit zu Fuß zum Bahnhof Gartenholz, mit der Bahn bis Hasselbrook, mit dem Bus bis Hammer Kirche, zu Fuß zum Proberaum und nach der Probe das ganze nochmal, nur umgekehrt.
Als ich müde zurück in Ahrensburg ankomme, stelle ich fest, dass ich dieses Konzept nochmal auf seine Alltagstauglichkeit überprüfen muss und zwar gründlich! Aber muss ja auch nicht immer alles leicht sein. Muss ja auch nicht alles beim ersten Mal reibungslos hinhauen. Jetzt nur nicht aufgeben. Ich nehme die Herausforderung an und hab auch schon Ideen für nächsten Montag, jawohl!
Und manchmal, wenn man gerade am meisten abkotzt, holt einen ein wunderbares Erlebnis wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. In meinem Fall die Fahrt mit dem Rad nach Hause. Entspannt schiebt mich der Rückenwind durch die sternenklare Nacht. Unmöglich zu fotografieren. Zu schön, um es in Worten festzuhalten. Yeah!

Und für mich ist es jetzt auch an der Zeit, mich hinzuhauen. Überall um mich herum gehen schon die Lichter aus. Überall? Nein! Aus einer kleinen Kammer unbekannter Lage dringt noch ein Lichtstrahl durch die Dunkelheit. Es ist die Entwicklungsabteilung der Firma Vaudlieb & Co KG, wo fieberhaft an der Herstellung eines Basshalters fürs Fahrrad gearbeitet wird. Hab ich meine genialen Ideen doch schon wieder viel zu leichtfertig preisgegeben... ;-)

Also...bis bald!

Fabian

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Von Traum und Realität

Geschrieben am 06.09.2020 von Fabian Westphal
Team: KurtsKilometerKiller
Kommune: Ahrensburg im Kreis Stormarn

Rethebrücke...Aaahhh!
Burchardkai...Ooohhh!
Friedhof Altenwerder...Uiiii!
Köhlbr...HAAAAA!!!

Jetzt hast Du mich aber aufgeschreckt, lieber Leser, ich hatte Dich gar nicht kommen hören und war wohl kurz eingenickt...
Egal, wo Du mich jetzt schon mal aus meinen Träumen gerissen hast, kann ich mich ja auch kurz vorstellen:

Hey! Ich heiße Fabian Westphal, bin 42 Jahre alt und arbeite für die Stadtbetriebe Ahrensburg als Baumpfleger.
In den kommenden drei Wochen werde ich für (fast...) alle Wege, die ich so im Alltag und in der Freizeit zurückzulegen habe, das Fahrrad nutzen. Für die Umwelt, für die Fitness, aber im Wesentlichen natürlich auch zum Spaß! Coole Sache, ich bin gespannt, wie es so läuft und werde den geneigten Leser an dieser Stelle gerne darüber auf dem Laufenden halten, also: Erscheint zahlreich! ;-))

Und wo ich mir jetzt den letzten Schlaf aus den Augen gerieben habe, da fällt mir auch mein Tour-Auftakt von gestern wieder ein. Ich hatte mir das so schön vorgestellt, zum Stadtradeln-Beginn und auch, um hier angemessen Hallo sagen zu können, 'ne satte Fahrradtour zum und durch den Hamburger Hafen (meinem ehemaligen Arbeitsgebiet, ich war mal Hafengärtner...ja, sowas gibt es!). Schöööön durch die City, übern Kiez, Nordseite Elbe lang bis Teufelsbrück, übersetzen nach Finkenwerder und dann auf der Südseite der Elbe mit ihrem ganzen Industrie-Charme zurück bis zum Alten Elbtunnel und ab nach Hause! Jo. Hafenrundfahrt quasi.
Was soll ich sagen...bis zur Fähre hat alles hingehauen, Überfahrt auch und kaum will ich zum coolsten Teil der Tour ansetzen, stehe ich vor einem dicken Hinweisschild: Kattwykbrücke gesperrt! Zack! Aus der Traum vom Radlerglück! Mögliche Ersatzfähren fahren samstags nicht und ganz über Harburg wäre krass weit...
Schade...also zurück nach Finkenwerder und den gleichen Weg retour. Plus Frust-Franzbrötchen. Hafenrundfahrt ohne Rundfahrt quasi. Man hätte ja auch vorher mal...ach, egal.

War dennoch schön, das Wetter hat mitgespielt uuuund Rückenwind auf dem Heimweg! Da war die Welt doch wieder in Ordnung! ;-)

Ich hab meinen Weg in einigen wenigen bunten Bildern festgehalten, ich häng unten mal was an.


Bis bald also und viele Grüße!

Fabian

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