STADTRADELN-Star Blog: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe


Stau oder freie Fahrt – DU hast die Wahl

Bild Geschrieben am 19.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Es liegt in meinen Händen, ob ich einen Teil meiner Lebenszeit, Stoßstange an Stoßstange auf dem Asphalt verbringe, Schadstoffe ausstoße oder ob ich mit dem Fahrrad freie Fahrt, bei 100% Sauerstoff, genieße. Mit dem Fahrrad und/oder in Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, komme ich immer ans Ziel.

Lass auch nach dem STADTRADELN dein Auto stehen, setz dich aufs Fahrrad und fahr los!

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Gehweg statt Geduld

Geschrieben am 18.07.2020 von Carmen Debatin
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Nicht immer gibt es extra Fahrrad-Seitenstreifen oder Radwege. Dann muss man als Radfahrer auf der Straße fahren. Oftmals ist das gar kein Problem. Doch in den vergangenen 10 Tagen kam es fast täglich vor, dass ich von Autos überholt wurde, deren FahrerInnen offenbar nicht die Geduld hatten, einge 100 m mit nur 23 km/h in der 30er-Zone zu fahren oder nicht warten wollten, bis ich das letzte Stückchen Berg an den parkenden Autos vorbei hochgefahren bin.
Statt ein bisschen Geduld aufzubringen, fuhren sie mit unverminderter Geschwindikeit über den Gehweg, um an mir vorbeizukommen (und um dann 50 m später, abzubiegen oder an der Ampel halten zu müssen...).

Auch ich fühle mich nicht wohl, wenn ich merke, dass ich offenbar ein Hindernis für andere Verkehrsteilnehmer bin. Aber: durch ein mehrmaliges Gas Geben und Abbremsen hinter mir, kann ich auch nicht schneller fahren. Und der Gehweg ist nun mal ein Geh-Weg und kein Fahr-Weg.
Also liebe Autofahrer: Etwas mehr Geduld bitte!

Trotzdem will ich auch einmal die positiven Erlebnisse mit Autofahrern hervorheben:
Immer wieder schön ist es, wenn AutofahrerInnen mitdenken und bspw. auf ihre Vorfahrt verzichten und uns Radfahrern Zeichen geben, dass wir weiterfahren dürfen, ohne anhalten oder absteigen zu müssen.
Dankbar bin ich auch allen AutofahrerInnen, die uns Radfahrer mit angemessenem Abstand überholen und die vorgeschriebenen 1,5 m nicht unterschreiten.

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Feierabend - eine Spritztour zum Abschalten

Bild Geschrieben am 17.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Wer kennt das nicht? Positive oder negative Erlebnisse des Alltags gehen mir noch nach Feierabend durch den Kopf. Da setzte ich mich aufs Rad und fahre einfach so drauf los. Dementsprechend intensiv und lange trete ich in die Pedale und bringe meine Gedanken vor Gott. Das tut gut. Manches sortiert und relativiert sich und ich erhalte Inspirationen. Unterwegs staune ich über die Schönheit der Schöpfung. Ein toter Hirschkäfer liegt auf dem Weg, ich halte an und betrachte ihn. Das Ringelblumenfeld erstrahlt wunderschön im Abendlicht. Da kann es schon mal passieren, dass ich von Bruchsal aus, plötzlich in Speyer ankomme. Am Rhein gibt’s dann ein leckeres Getränk und im Wettrennen gegen die Dämmerung, geht’s zurück nach Hause.

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Radfahren bei Wind und Wetter

Bild Geschrieben am 15.07.2020 von Carmen Debatin
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Einen blauen Regenschutz mit dem STADTRADELN-Schriftzug für den Fahrradsattel habe ich zu Beginn der STADTRADELN-Wochen bekommen. Heute habe ich ihn zum ersten Mal gebraucht. Denn: Heute war der erste ("richtige") Regentag während der Bruchsaler STADTRADELN-Wochen.
Für gewöhnlich hätte ich an so einem grauen und regnerischen Morgen das Auto zur Fahrt ins Büro genommen. Aber die Spielregeln für uns STADTRADELN-Stars gelten auch für Regenwetter: Kein Auto von innen sehen! Und da ich mir das Motto "Keine Ausreden!" gesetzt hatte, war am Morgen klar: Regenhose und Regenjacke anziehen, Kapuze auf und Helm darübersetzen und los geht's durch den Regen - gar kein Problem!
Von einer Handteller großen nassen Stelle auf der Jeans abgesehen, kam ich nach 5 Minuten Radeln durch den Regen trocken im Büro an.
So nehme ich für mich mit: Auch nach dem STADTRADELN kann ich auch bei Regen auf das Auto verzichten und stattdessen das Rad nehmen (und evtl. eine neue wasserdichte Regenhose kaufen).

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Kapellen und Kirchen – Orte der Gottesbegegnung

Bild Geschrieben am 13.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Auf meinen Fahrradtouren liegen viele Gotteshäuser. Ich halte an, setze mich einen Augenblick in die Kirchenbank. Vor Gott darf ich einfach da SEIN. Ich entzünde eine Kerze für einen Menschen, dem ich besonders verbunden bin. Durch mein Gebet gestärkt, fahre ich weiter. Die Erasmus Kapelle im Gewann „Jöhlinger Pfad“ (Obergrombach), sowie die Wendelinus Kapelle Weiher (Ubstadt-Weiher) sind einen Besuch wert!

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Das Klimaschutzprojekt – Radweg K3502

Bild Geschrieben am 09.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Vom Pfarrhaus in Untergrombach aus, fahre ich regelmäßig in die Schule, zum Religionsunterricht nach Helmsheim. Auf dem vor zwei Jahren neu gebauten Radweg zwischen Obergrombach nach Helmsheim sind die Höhenmeter locker und verkehrssicher zu bewältigen. Der Radweg wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Ganz neu hinzu kamen jetzt die roten Radwegstreifen mit den entsprechenden Linien, Pfeilen und Rädern.

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Schauen, wo der Weg mich hinführt!

Bild Geschrieben am 08.07.2020 von Carmen Debatin
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Wenn ich Fahrrad fahre, dann habe ich oftmals kein konkretes Ziel, sondern schaue einfach, wo der Rad-, Feld- oder Waldweg mich hinführt. An Kreuzungen entscheide ich mich dann oft spontan, welchen Weg ich einschlage.
Natürlich sind es nicht immer Panoramawege, auf denen ich dann fahre. Manchmal endet ein Weg unverhofft am Waldrand oder im Acker.
Aber manchmal – und das ist das Schöne daran – komme ich an Waldlichtungen, an (mir) unbekannte Aussichtspunkte oder an schönen Landstrichen vorbei.
Einfachen schauen, wo der Weg mich hinführt! Auf diese Weise lerne ich die Bruchsaler Umgebung ganz neu kennen.

In dieser Woche war ich auf Fortbildung in Bad Herrenalb im Schwarzwald. Auch hier bin ich „einfach mal drauflosgefahren“ und habe mich überraschen lassen, wo die Wege, die ich einschlug, entlang- bzw. hinführten. In der Gegend um Bad Herrenalb führen sie oftmals steil hinauf oder hinab. Gestern beispielsweise, bin ich auf einem wunderschönen Radweg von Bad Herrenalb nach Marxzell hinabgefahren und habe mich dann spontan entschieden, der Straße Richtung Dobel zu folgen. Dann habe ich offenbar den falschen Feldweg genommen, der mich zwar nicht zum Dobel, aber dafür steil den Berg hinauf und durch den Wald zu einer Art Hochebene geführt hat. Die Abendsonne beschien diese Hochebene so schön, dass ich froh war, den – vermeintlich – falschen Weg genommen zu haben.

[die Fotos im Querformat zeigen den schönen Kraichgau, die Fotos im Hochformat den schönen Schwarzwald]

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Pause – die Corona Bank

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Zwischen Helmsheim und Obergrombach, inmitten der traumhaften Natur, lädt die Corona Bank zum Ausruhen ein. Mit dem erforderlichen Corona-Mindestabstand, sitzt man entspannt auf der sehr großen Bank und kann den Blick über die Felder und Wiesen schweifen lassen. In der Tischschublade befindet sich ein Bank-Buch, in das sich jeder eintragen darf. Herzlichen Dank dem Erbauer aus Helmsheim!

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Radwege - bei Autofahrern beliebt

Bild Geschrieben am 05.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Auf den ausgeschilderten Rad-/Fußwegen, sowie für den KFZ-Verkehr gesperrte Feldwege, sind täglich Autos anzutreffen.

Zwischen Heidelsheim und Unteröwisheim fehlte, unter dem alten KFZ-Verbotsschild, die Hinweistafel „Land-und forstwirtsch. Verkehr frei“. Jetzt wurde das fehlende Schild montiert. Diese Strecke ist für Autofahrer eine beliebte Abkürzung.

An der B3 am Ortsausgang von Bruchsal nach Untergrombach parken Autos immer wieder direkt auf dem Fuß-/Radweg.

Ein mobiler Pflegedienst, der im Postcenter Räumlichkeiten angemietet hat, parkt täglich seine Autos auf dem markierten Fahrradstreifen in der Amalienstraße.

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Die Welt steht Kopf

Bild Geschrieben am 03.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Corona-Pandemie, Kurzarbeit, Home-Office, Abschied, Neuanfang, … Es gibt Tage, an denen steht die Welt für mich Kopf. Was oder wer gibt mir in diesen turbulenten Zeiten Halt und Kraft? Ein Zitat aus der Bibel stimmt mich zuversichtlich: „Mögen auch die Berge weichen und die Hügel wanken - meine Huld wird nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens nicht wanken, spricht der HERR, der Erbarmen hat mit dir.“ (Jesaja 54,10)

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Gott fährt mit

Bild Geschrieben am 01.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Auf dem Asphalt der John-Bopp-Straße in Bruchsal habe ich zufällig kleine aufgemalte Fahrräder entdeckt. Für mich sind die unscheinbaren Räder ein schönes Symbol dafür, dass ich nicht alleine unterwegs bin. Gott begegnet mir an den Orten, an denen ich ihn am wenigsten vermutet hätte. Er begleitet mich auf meiner Fahrt durchs Leben.

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Das STADTRADELN beginnt! - Unterwegs auf dem ökumenischen Kirchen-Radrundweg

Bild Geschrieben am 30.06.2020 von Carmen Debatin
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Als Gemeindediakonin der Luthergemeinde Bruchsal und als STADTRADELN-Star liegt es natürlich auf der Hand, mit dem ökumenischen Kirchen-Radrundweg Bruchsal in die STADTRADELN-Wochen zu starten!
Um einen Eindruck vom Kirchen-Radrundweg zubekommen, nehme ich Sie mit auf meine Tour vom Sonntag, 28.6.:
Begonnen habe ich – natürlich – an „meiner“ Lutherkirche. Dort bekam ich einen orangenen Stempelpass und auch gleich meinen ersten Stempel. In der Kirche konnte ich die kleine Ausstellung mit Egli-Figuren bestaunen, die eindrücklich biblische Szenen zeigt.
Ich folgte den orangenen Pfeilen des Kirchen-Radrundwegs durch die Innenstadt zur Paul-Gerhardt-Kirche. Dort kam ein bisschen Fest-Stimmung auf: Sonnenschirme, Kuchen, Musik und fröhliche Mitarbeitende. Es gab nicht nur den zweiten Stempel, sondern auch ein Quiz (aber: was die Badeente im Baum des Kirchhofs zu suchen hat, verrate ich nicht ;-) ).
Durch den schattigen Wald ging es dann Richtung Büchenau. Auf dem „Rennweg“ waren zahlreiche Radfahrer unterwegs – manche rasant, andere ganz gemächlich, sodass es ein ständiges Überholen und Überholt-Werden war.
Schließlich erreichte ich die nächste Stempelstation, die Kirche St. Cosmas und St. Damian in Untergrombach. Dort stempelte STADTRADELN-Star-Kollegin Ute Wick.
Weiter ging es nach Obergrombach. Über den Radweg, der sich an Gärten vorbei idyllisch durch den Ort schlängelt, fuhr ich zur Schlosskirche. Für mich war es der erste Besuch in der Schlosskirche. Ich war ganz begeistert und freute mich über die kleine Kirchenführung, die Gemeindemitglieder der Christusgemeinde anboten.
Danach stand die für mich herausforderndste Etappe des Kirchen-Radrundwegs an: der „Berg“ zwischen Obergrombach und Helmsheim. Als ich diesen „Berg“ das erste Mal vor etlichen Wochen hochfuhr, kam ich im Schneckentempo und völlig außer Atem oben an. Inzwischen hat sich offenbar ein gewisser Trainingseffekt eingestellt. Denn: Aus dem „Berg“ wurde nun ein „Hügel“, den ich gut und problemlos bewältigen konnte – wenn auch nicht ganz so zügig, wie die darauffolgende Abfahrt zur Melanchthonkirche.
Die Melanchthonkirche war meine letzte Stempelstation und so bekam ich dort eine Fahrradklingel mit dem Zuspruch „Gott hört mich“. Ich durfte einen Handabdruck auf dem Segensplakat hinterlassen und gönnte mir im schönen Kirchgarten noch einen der leckeren Muffins. Dabei kam ich ins Gespräch mit einer Frau, die ebenfalls den Kirchen-Radrundweg gefahren ist. Es stellte sich heraus, dass sie eine der STADTRADELN-Stars des vergangenen Jahrs war. Ein netter Zufall!
Durch Heidelsheim ging es zurück nach Bruchsal und hinauf auf den „Penicillin-Buckel“. So schön die Aussicht von meinem Balkon dort oben ist, so unschön ist es, dass jede meiner Radtour mit einer Buckel-Steigung endet. – Immerhin: ich komme jede Woche ein bisschen schneller hinauf! :-)

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Fahrradstadt Bruchsal

Bild Geschrieben am 28.06.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Die Beschilderung gibt mir eine erste Orientierung. Bei der Touristinformation erhalte ich zusätzliches Kartenmaterial und Ideen für meine Fahrradtouren. Allen Stadtradlern wünsche ich in den nächsten drei Wochen und darüber hinaus viel Freude beim Fahrrad fahren.

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