STADTRADELN-Star Blog: Hannover in der Region Hannover


Ewigwährender Muskelkater

Geschrieben am 29.06.2020 von Jonas Musall
Team: Leibniz Universität Hannover
Kommune: Hannover in der Region Hannover

In der letzen Woche konnte ich mich noch einmal zusammenreißen und bin an vier von sieben Tagen mehr als 20 Kilometer gefahren. Das Resultat war, dass meine Beine sich etwas schwer getan haben, sich mit dieser inzwischen ungewohnten Belastung anzufreunden.

Nach 21 Tagen ist mein Fazit aber: wer frische Luft mag und etwas dafür tun will, dass sie auch in Zukunft frisch bleibt, tut gut daran mit dem Fahrrad zu fahren. Auch wenn es manchmal anstrengend ist oder länger dauert, am Ende darf man glaube ich das gute Gefühl haben, einen kleinen Beitrag für unseren Planeten geleistet zu haben.

Ich werde jedenfalls versuchen, die Motivation aus den drei Stadtradeln-Wochen beizubehalten und hoffe, dass auch meine Oberschenkelmuskeln sich nach etwas Training damit anfreunden können. Durch das ständige Herumsitzen während der Pandemie sind sie nämlich nicht gerade stärker geworden.

Abschließend möchte ich noch sagen: wirklich unglaublich, wie viele Menschen aus Hannover und der Region sich dieser Aktion angeschlossen haben und was für einen Beitrag jeder einzelne gebracht hat. Mit über einer Millionen gefahrenen Kilometern sind wir zusammen fast 30 mal um den Äquator geradelt. Mich jedenfalls hat es sehr positiv überrascht!

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Zweite Woche

Geschrieben am 21.06.2020 von Jonas Musall
Team: Leibniz Universität Hannover
Kommune: Hannover in der Region Hannover

Und schon ist die nächste Woche rum. Inzwischen kann ich einige Wege durch Hannover schon auswendig. Wie in der letzten Woche bin ich zwei mal zum Fitnesstraining gefahren, und da ich auch mal das Homeoffice verlassen musste, diese Woche auch einmal quer durch Hannover zur Arbeit.

Dabei ist mir der Gedanke gekommen, dass eine grüne Welle bei den Ampeln für Fahrräder den Fahrspaß stark vergößern würden und vielleicht dadurch mehr Leute dazu motivieren würde, sich aufs Fahrrad statt ins Auto zu setzen. Jedenfalls empfand ich es als etwas anstrengend, an fast jeder Ampel stehen bleiben zu müssen...

Meine Lieblingsstrecken sind deshalb immer noch die über die Feldwege außerhalb der Stadt. Diesen Sonntagmorgen durfte ich dabei auch einen wunderschönen Sonnenaufgang miterleben (Foto).

Mit über 650 000 Kilometern wurden in Hannover durch 4926 Teilnehmende schon wie ich finde eine unglaubliche Gesamtstrecke erradelt, und so einige Tonnen Abgase eingespart. Möge dies auch in der letzten Woche so gut weitergehen und hoffentlich natürlich auch danach. Ich jedenfalls werde mich auch nach der dritten Woche bemühen, so viele Strecken wie möglich mit dem Fahrrad zu fahren.

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Eilenriede-Love und neues Kettenöl

Geschrieben am 14.06.2020 von Jonas Musall
Team: Leibniz Universität Hannover
Kommune: Hannover in der Region Hannover

Um ehrlich zu sein: ich hätte gedacht, es würde mehr Überwindung kosten, fast überall hin nur Fahrrad zu fahren. Klar, meine Kilometerzahl ist längst nicht die höchste in meinem Team (Chapeau an dieser Stelle an alle der Leibniz Uni, manche haben schon mehrere hundert Kilometer zurückgelegt!), aber für mich war es eine neue Erfahrung die an mich selbst gestelle Herausforderung, nur wenn es gar nicht anders geht mit der Bahn oder dem Bus zu fahren, zu meistern.

Zugegeben, nicht einmal öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, ist nun wirklich nicht das, was nötig wäre, um signifikante Einsparungen in der Abgasemission zu erreichen. Statt dem Auto den Zug zu nutzen, würde die Menge an emittiertem CO2 bereits um ca. 60% reduzieren (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/emissionsdaten#tremod)!

Aber ich dachte mir, wenn schon, dann richtig, und so kam es dazu, dass ich diese Woche zwei mal zu meinen für meine Fahrradfahr-Verhältnisse schon etwas weiter entfernten Trainingsort gefahren bin. Nachdem ich mich beim ersten mal etwas verfahren hatte und dadurch viel zu spät zum Training gekommen bin, hat es am Freitag schon richtig viel Spaß gemacht und sich auch gar nicht mehr so weit angefühlt. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit dem Wetter ein Riesenglück hatte (siehe Fotos 1 - 3) :)

Auch die alltäglichen Wege (vor allem zu Einkaufen) ließen sich gut mit dem Fahrrad erledigen. Sehr praktisch: meine Eltern haben mir ihre alten Fahrradtaschen überlassen. Die sind zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber für den einen Kilometer zum Supermarkt sind sie immernoch gut zu gebrauchen (Foto Nr. 4). Auch beim Anschließen unserer ersten eigenen Waschmaschine habe ich gerne aufs Fahrrad zurückgegriffen um spontan zum Baumarkt zu fahren. Bei der Gelegheit Kettenöl mitzunehmen war auch schon überfällig, jetzt läuft meine Kette endlich wieder so wie sie sollte.

Eine Woche, 80km und den ersten Blogeintrag später kann ich nur sagen: ich freue mich auf die nächsten Tage! Ich hoffe, dass alle anderen auch so viel Spaß haben und dass wir noch viele Kilometer sammeln werden.

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