STADTRADELN-Star Blog: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken


Tour der Stadtradelnstars mit dem Ersatzradelstar

Bild Geschrieben am 03.07.2018 von Mirco Bertucci
Team: SPD Saarbrücken und Freunde
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Beim Anradeln hatte ich kurz mit meiner Stadtradelnstarkollegin Katharina vom AStA der Saar-Uni geredet, dass es doch eigentlich ganz schön wäre wenn wir „Stars“ zum Ende des Aktionszeitraumes eine gemeinsame Tour machen und uns über unsere gemeinsamen Erfahrungen austauschen können.

Gesagt getan!

Nachdem wir den Termin gefunden hatten gab es nur ein Problem. Meine Augen machten nicht mit. Aufgrund einer starken Bindehautentzündung hatte mich mein Arzt krank geschrieben und ich durfte auch nicht mehr Fahrrad fahren.

An dieser Stelle hat mich unser fahrradpolitischer Sprecher Patrick Kratz vertreten und war einige Tage der inoffizielle Stadtradelnstar der SPD-Stadtratsfraktion.

Besonders habe ich mich über den Besuch der Stadtradelnstars am Abend der Tour bei mir zuhause gefreut.

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Das Regen-Dilemma

Geschrieben am 18.06.2018 von Katharina Weigert
Team: Campus-Radler
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Morgens beim Frühstücken regnet es. Ich überlege mir ob das jetzt heißt, dass ich mit dem Bus fahren sollte. Zu meinem Glück hört es dann aber doch rechtzeitig auf und ich schwinge mich motiviert aufs Rad. Natürlich fängt es nach dem ersten Viertel der Strecke wieder an zu regnen; also Regenjacke an und weiter geht’s!
Jetzt fängt wieder die Abwägung an: Soll ich an der nächsten überdachten Bushaltestelle anhalten und mit dem Bus weiter fahren, oder ist meine Hose eh schon nass und das kurze Stück schaff ich jetzt auch noch?
Da läuft mir das erste Wasser in den Nacken und ich ärgere mich, dass ich an der Bushaltestelle doch vorbei gefahren bin.
Am Ende fahre ich die ganze Strecke und bin eigentlich auch gar nicht so nass. Das habe ich meiner Regenjacke zu verdanken und da es ja Sommer ist, trocknet die Hose schnell.
Nächstes mal wenn es regnet, wird es mir wohl genau so ergehen. Ich werde mich ärgern, dass ich immer noch keine Regenhose gekauft habe, keine wasserdichten Schuhe angezogen habe und die Regenmütze für den Helm auf der Kommode liegen ließ.
Eigentlich möchte ich davon wegkommen, ich weiß ja, dass es nicht so schlimm ist und dass ich wieder trocknen werde.
Mal schauen, wie viele Regenfahrten dass noch dauert.

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Kinder auf dem Lastenrad

Geschrieben am 17.06.2018 von Harald Kreutzer
Team: Radelkollektiv Saarbrücken
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Vor einiger Zeit konnte man die Anzahl der Lastenräder in Saarbrücker noch an einer Hand abzählen. Mittlerweile sind es schon zwei bis drei Hände voll, die im Stadtgebiet unterwegs sind. Vielleicht sogar vier.

Einige Kategorie von Lastenrädern kann man allerdings weiterhin nur an einer Kinderhand abzählen. Lastenräder, die für den Transport von Kindern geeignet sind. Klar, in so eine Lastenradbox kann man nicht nur Sachen rein stecken, sondern auch mal Kinder oder auch Erwachsene transportieren. Gar kein Problem. Besser ist es aber meiner Ansicht nach, wenn man die Kinder auch anschnallen kann, damit sie bei einem Unfall nicht durch die Gegend geschleudert werden. In Saarbrücken fahren meines Wissens nur vier Lastenräder rum, welche oft mit einer oder zwei kleinen Sitzbänken ausgestattet sind und mit Anschnallern. Eigentlich schade, da einige Eltern glaube ich schon Interesse daran hätten. Bei Anschaffungskosten von ein paar Tausend Euro in der elektrischen Version überlegt man natürlich doppelt, wenn man gleichzeitig noch einen PKW sein Eigentum nennt (im Umkreis von Saarbrücken sind leider auch noch keine gebrauchten Lastenräder zu haben, welche etwas günstiger sind). Für Natalie vom Designbüro BUREAU STABIL stellte sich diese Frage jedoch erst gar nicht. Sie entschied sich dafür, ganz auf das Auto zu verzichten und nicht nur das Kind, sondern auch alle anderen Besorgungen des Alltags mit dem kindertauglichen Lastenrad zu erledigen. Das finde ich richtig gut und hoffe, dass dies auch andere Eltern inspiriert, ihr Auto abzumelden und komplett auf das Lastenrad umzusteigen! Unten gibt es ein Beispielfoto, wie dies aussehen kann (natürlich mit Einwilligung der Mutter eingestellt).

Das Stadtradeln in Saarbrücken ist mittlerweile vorbei und eigentlich gäbe es noch über einige Themen zu schreiben. Vielleicht habt ihr die eine oder andere Idee mitgenommen oder möchtet künftig sogar ganz auf das Auto verzichten und auf möglichst umwelt- und menschenfreundliche Alternativen umsteigen?

Man sieht sich auf dem Rad!

VG, Harald von Weltveränderer e.V.
www.weltveraenderer.eu
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Morgens mit dem Rad zur Arbeit

Bild Geschrieben am 15.06.2018 von Mirco Bertucci
Team: SPD Saarbrücken und Freunde
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Ich bin zwar schon oft mit dem Rad zur Arbeit gefahren, aber noch nie jeden Tag solange am Stück. Denn wer kennt das nicht? Mal regnet es, mal will man länger liegen bleiben oder man will nach der Arbeit noch kleinere Besorgungen erledigen. Natürlich ist die Alternative nicht immer gleich das Auto, sondern man kann den ÖPNV nutzen oder zu Fuß gehen.

Wirklich jeden Tag mit den Rad zur Arbeit bringt schon ein paar Umstellungen mit sich. Ich fahre mit dem Anzug zur Arbeit. Das ist meine Arbeitskleidung. Als Radfahrer heißt das, man sollte immer einen Wechselanzug auf der Arbeit haben. Für alle Fälle. Aber ich hatte Glück: Bis jetzt musste nur einen Anzug in die Reinigung bringen.

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Es ist erstaunlich.

Geschrieben am 11.06.2018 von Harald Kreutzer
Team: Radelkollektiv Saarbrücken
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Ich bin immer wieder verwundert, wie viel Kram man doch in so einem Lastenrad unterbringen kann. Das Saarbrücker Repair Café zieht demnächst vom Welt:raum am St. Johanner Markt (1.000 Dank, dass wir eure Räumlichkeiten nutzen durften!!) in die Breite63 in Malstatt um, wo es dann am 4. August erstmalig die Pforten öffnen wird. Heute haben wir dann das Equipment abgeholt, welches noch im Welt:raum stand und es passte tatsächlich komplett in das Lastenrad rein! OK, OK, wir haben jetzt keine Tonnen an Material gehabt, aber wenn man den Materialeinsatz bei Veranstaltungsformaten wie z.B. dem Repair Café schlank hält und nicht unnötig viel Gerümpel transportiert, dann passen die benötigten Utensilien in eine Fuhre Lastenrad. Als Weltveränderer e.V. haben wir in der Vergangenheit bereits einige Veranstaltungen mit der Hilfe des Lastenrades organisiert und auch hier war das Lastenrad einfach nur zu empfehlen. Kein Auto, keine dumme Parkplatzsuche und man konnte hin und wieder sogar mitten in den Veranstaltungsraum rein fahren, Sachen einpacken und abfahren. So machen Transporte Spaß.

Falls ihr übrigens eine Saarbrücker Initiative oder Verein seid: Die Landeshauptstadt nennt seit einigen Monaten ein Lastenfahrrad ihr eigenen, welches sie anlässlich der Preisverleihung zur "Hauptstadt des Fairen Handels" erhalten hat. Als Initiative oder Verein könnt ihr dieses Lastenrad kostenlos ausleihen, was nicht nur ein toller Service der Landeshauptstadt ist, sondern auch irgendwie ein kluger Schachzug, da man schon mal Blut lecken kann und mehr will, wenn man mal die Vorzüge eines Lastenrades im Einsatz ausprobiert hat :) So bringt man die Leute auf den Geschmack der alternativen Mobilität. Für Reservierungsanfragen und weitere Infos könnt ihr euch an Diana Rode (diana.rode at saarbruecken.de, 0681-905 4083) oder Diego Núñez (diego.nunez at saarbruecken.de - erst wieder ab Juli erreichbar) wenden.

Vielleicht begegnen wir uns ja bald mal auf dem Lastenrad?

VG, Harald von Weltveränderer e.V.

www.weltveraenderer.eu
www.radelkollektiv.de

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Unter dem parkenden Auto, da liegt das Radwegzeichen...

Geschrieben am 09.06.2018 von Harald Kreutzer
Team: Radelkollektiv Saarbrücken
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Es ist kein Geheimnis, dass bestimmte Radwege in Saarbrücken gerne mal zugeparkt sind, speziell ab bestimmten Uhrzeiten. Kein Geheimnis ist ebenfalls, dass sich daran irgendwie wenig bis gar nichts ändert - oder habt ihr schon mal ein Knöllchen an einem Wagen gesehen, der auf einem Radweg parkt, z.B. in der Betzenstraße oder in der Bleichstraße. Ich nicht. Ihr vielleicht?

Aah, die Bleichstraße in Saarbrücken! Wirklich jedem ist bekannt, dass diese Straße manchmal auch tagsüber, aber speziell am Wochenende einfach nur ein Parkstreifen und kein Radweg mehr ist. Am 19. September 2014, da war allerdings was los in der Bleichstraße! Die Medien titelten mit "Saarbrücken schleppt Falschparker künftig selbst ab" und "Hier erwischt es das 1. Auto". Was war passiert? Die Stadt hatte anscheinend neuerdings die Befugnis, dass nicht nur die Polizei, sondern nun auch die Stadtverwaltung abschleppen lassen kann, wenn z.B. Radwege blockiert sind.

Das war vor knapp vier Jahren und ich frage mich, wie oft die Landeshauptstadt in dieser Zeit eigentlich von dieser neuen Kompetenz Gebrauch gemacht hat, um Radwege von parkenden Autos zu befreien?

Das heute in der Bleichstraße aufgenommene Foto zeigt, dass der Radweg wie so häufig in voller Länge zugeparkt ist. Vor dem Abschleppwagen scheint sich hier niemand zu sorgen. Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) hat vor wenigen Tagen die Aktion "Gelbe Karte für Autos auf Rad- und Gehwegen!" gestartet. Eine sehr schöne Aktion und das Radelkollektiv hat es zum Anlass genommen, um 10 Stück der VCD-Karten an den parkenden Autos zu befestigen. Vielleicht bringt es die eine oder andere parkende Person dort zum Nachdenken? Vielleicht kann man aber auch nachvollziehen, wenn Leute von ausserhalb von Saarbrücken sich dort hinstellen, da der Streifen tatsächlich nicht mehr als Radweg zu erkennen ist, wenn die Radwegezeichen unter den parkenden Autos versteckt sind? So geschehen mit einem Paar aus München, welche fast schon ihr Auto dort geparkt hatten und dann nach einem freundlichen Hinweis von uns antwortete, dass es nicht als Radweg erkennbar sein. Da hatten sie tatsächlich recht. Unter dem parkenden Auto liegt das Radwegzeichen....

Was nun tun? Weiter fleissig gelbe Karten verteilen oder ist es nicht eigentlich die Aufgabe der Stadt, dass an wirklich offensichtlichen Stellen mal stärker kontrolliert und auch regelmäßig abgeschleppt wird? Ich meine, dass es eben nicht die Aufgabe von Bürgerinnen und Bürgern sein kann, dass sie die Aufgaben des Ordnungsamtes übernehmen, wenn so offensichtlich und wiederkehrend Radwege zugeparkt werden. Braucht es vielleicht wieder eine konzertierte Abschleppaktion, wie damals am 19. September 2014, welche dann nicht erst wieder 2022 in vier weiteren Jahren durchgeführt wird?

Was meint ihr dazu?

VG, Harald von Weltveränderer e.V.

PS: Wir wollten noch darüber schreiben, wie praktisch man mit dem Lastenrad einkaufen kann. Der Beitrag kommt noch!

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Mittwochs - mit dem Rad zur Sitzung - mit dem Zug nach Lüneburg

Geschrieben am 08.06.2018 von Katharina Weigert
Team: Campus-Radler
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Letzten Mittwoch haben der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und das StuPa (Studierenden Parlament) in Homburg Sitzungen abgehalten. Da das UkS (Universitätsklinikum des Saarlandes) wichtiger Teil der
Universität ist, haben wir natürlich auch dort Mitglieder der
studentischen Selbstverwaltung.
Ganz im Geiste des Stadtradelns bin ich mit einer kleinen Delegation mit dem Rad von Saarbrücken nach Homburg an die Uniklinik gefahren.

Diesen Mittwoch bin ich mit dem Zug unterwegs: Bewege mich zwar schneller fort, aber es macht nicht halb so viel Spaß!
Bis nach Lüneburg sind es etwa 700 km. Mit dem Rad dauert das leider länger als ich Zeit habe.
Meine Brötchen habe ich morgens aber schon mit dem Rad geholt ;)

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Ähm, irgendwas passt da nicht so richtig rein...

Geschrieben am 03.06.2018 von Harald Kreutzer
Team: Radelkollektiv Saarbrücken
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Intermodales Verkehrsverhalten. Ein sehr schwieriges Wort.

Es bedeutet glaube ich, dass man zwischen Verkehrsträgern gut wechseln kann. Also z.B. den Weg zu Fuß startet, auf das Rad steigt, den Zug nimmt und dann vielleicht noch mal mit dem Rad weiter fährt. Das klappt manchmal mehr und manchmal weniger gut. Im Saarland hat es ja in den letzten Wochen eine Diskussion gegeben, ob man das Rad auch vor 9 Uhr kostenlos in der Bahn mitnehmen kann. Bislang muss man vor 9 unter der Woche 5,50 € für das Fahrrad im Nahverkehr extra bezahlen. Wenn allerdings besonders viele Menschen mit dem Zug unterwegs sind, dann bleibt man im schlechtesten Fall auch schon mal vor der Türe, weil in den Zug einfach kein Rad mehr rein passt.

Was hat das Thema Bahnfahren und intermodales Verkehrsverhalten mit dem Lastenrad zu tun? Wenn ich es richtig sehe, dann hat es leider gar nichts damit zu tun! Man bekommt das Lastenrad nämlich gar nicht auf den Bahnsteig, wenn dieser nicht zufälligerweise gerade ebenerdig ist (Beweisbild siehe unten).

Jede/r FahrerIn eines Pedelecs kann ein Liedchen davon singen, wenn am Bahnhof die Aufzüge ausgefallen sind und man dann mindestens 25 Kilogramm plus eventuelle Taschen die Bahnhofstreppen hoch und runter wuchten muss. Mit einem Pedelec geht dies für die meisten Menschen noch, auch wenn es einem schon mal den Schweiss auf die Stirn treiben kann (ein Gefühl, welches Pedelecler ja gerade vermeiden wollen, deshalb fahren sie ja Pedelec ;). Mit dem Lastenrad ist es fast ausgeschlossen, wenn diese teilweise um die 60 KG wiegen. Da muss man schon ziemlich gut trainiert sein, um die Aufgabe zu bewältigen.

Liebe Planerin, lieber Planer von Städten und Gemeinden! Vergesst bitte die Menschen auf Lastenrädern nicht, wenn es um die Gestaltung von Städten, aber auch um unser zukünftiges klima- und menschfreundliches Mobilitätsverhalten geht! Vielleicht klingt es in euren Ohren vermessen, dass man jetzt um Gottes Willen auch noch die Interessen von LastenradfahrerInnen mitbedenken soll, aber wie kommen wir ansonsten zu einem Zukunftsverkehr, der nicht darauf ausgerichtet ist, dass jeder zurückgelegte Meter oder jedes Kilo Ware (dazu gehören auch übrigens die Wochenendeinkäufe) mit dem Verbrennungsmotor transportiert wird?
Dazu gehört übrigens auch, dass man das Lastenrad sicher abstellen kann. In Saarbrücken gibt es einige Fahrradboxen am Bahnhof und teilweise wird auch diskutiert, dass man diese in Wohnvierteln aufstellt. Ein guter Gedanke, aber leider sind diese Fahrradboxen auch wiederum nicht für Lastenräder ausgelegt. Sie sind dafür einfach zu klein und niemand stellt gerne über Nacht ein teures Lastenrad auf die Straße, welches in der Anschaffung schon mal den Preis eines günstigens gebrauchten Neuwagens haben kann (in der elektrischen Version). Es kann nicht die Lösung sein, dass man sein Auto abschafft und sich dann doch eine Garage mieten muss, um ein Lastenrad sicher im Wohnviertel unterzustellen.

Das war es für heute! Die nächsten Tage schreibe ich etwas dazu, wie toll man mit dem Lastenrad seine Einkäufe erledigen oder mal gschwind etwas von A nach B transportieren kann. Ganz ohne nervige Parkplatzsuche.

VG, Harald von Weltveränderer e.V.



PS: Falls zufälligerweise jemand hier vom saarländischen Wirtschaftsministerium (es ist saarlandweit zuständig für das Thema Verkehr, wenn es nicht in die Zuständigkeit der Städte und Gemeinden fällt) mit liest: Für die Infos zum Thema Rad in der Bahn mussten wir schon ein bisschen suchen. Die Landeshauptstadt Saarbrücken verfügt seit ein paar Wochen über eine Übersichtsseite "Radfahren in Saarbrücken", welche gar nicht so übel ist: www.saarbruecken.de/radfahren
Wäre dies vielleicht eine Anregung für eure Webseite, wenn es um solche Servicethemen wie 2 Sätze weiter oben geht?
PSS: Für alle PedlecfahrerInnen, welche sich wegen der oben geschriebenen Zeilen diffamiert fühlen, weil ein Vorwurf der Unsportlichkeit in den Zeilen mitschwingt. Der Autor dieser Zeilen fährt selbst gerne und viele im Sommer wie Winter mit dem Pedelec rum ;)

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Schau mal, der Mann fährt mit einem Kühlschrank rum!

Geschrieben am 01.06.2018 von Harald Kreutzer
Team: Radelkollektiv Saarbrücken
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Hi,

ich bin Harald vom Verein Weltveränderer e.V. und radele dieses Jahr als "Stadtradel-Star" für das Team Radelkollektiv hier beim Stadtradeln.

Auf der Straße ernte ich im Moment interessierte bis fragende Blicke, wenn ich mit dem Lastenfahrrad in der Stadt unterwegs bin. Die witzigsten Momente sind eigentlich, wenn kleinere Kinder fragen, was das für ein Fahrrad ist und warum der Mann da mit einem Kühlschrank rum fährt oder ob dort Eis/ Pizza oder wahlweise auch Müll in dem Kasten sei :)

Tatsächlich hat die Sache aber auch einen ernsten Hintergrund. Ich möchte gerne während des Stadtradelns, aber auch darüber hinaus veranschaulichen, dass es für Saarbrücken Alternativen gibt zum motorisierten Individualverkehr, um sich fortzubewegen, Waren zu transportieren oder auch mal eine Party zu organisieren. Auf dem Rad. Zu Fuss oder auch mit dem Bus oder Zug.

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich muss ehrlich gesagt immer darüber schmunzeln, wenn RadfahrerInnen entgegengehalten wird, dass sie Platz im öffentlichen Raum wegnehmen, wenn Infrastruktur für uns gebaut wird. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass der Platzbedarf für eine Person im PKW (und leider fahren viele PKWs in Saarbrücken nur mit einer Person drin rum) ungefähr 6x so viel ist, wie für eine Person auf dem Rad, dann finde ich diese Aussage irgendwie....naja, sagen wir unverhältnismäßig? Was denkt ihr darüber?

Bis zum Ende des Stadtradelns erhaltet ihr hier hoffentlich die eine oder anderes Inspiration, wie man den Alltag mit Unterstützung des Lastenrads anders organisieren kann. Falls ihr mich im Verkehr seht, dürft ihr mich natürlich auch gerne ansprechen, wenn ihr weiter Infos braucht.

Wir sehen uns auf dem Rad!

Harald


PS: Falls ihr übrigens noch ein Team beim Stadtradeln sucht. Über den Link da unten könnt ihr euch für das Team Radelkollektiv eintragen. Wir wollen holländische Verhältnisse für den saarländischen Radverkehr. Wenn ihr das gut findet, dann kommt einfach dazu!

https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=348529

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Wie gut, dass es die ADFC-Selbshilfewerkstatt gibt!

Bild Geschrieben am 31.05.2018 von Katharina Weigert
Team: Campus-Radler
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Meine erste Woche als Stadtradel-Star hat fahrradtechnisch nicht perfekt angefangen:

Die Gangschaltung an meinem Rad macht nicht das was ich will. Deshalb habe ich leider nicht an der Anradeltour teilgenommen.
Am Dienstag war ich in der Selbshilfe-Fahrradwerkstatt des ADFCs an der Uni. Das macht immer Spaß, weil man erstens sein Rad repariert und zweitens etwas lernt.
Diesmal hab ich mehr gelernt als repariert. Jetzt muss ich "nur noch" die Ersatzteile besorgen, die ich brauche.

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Mit Polizeieskorte die Lebacher Straße hoch!

Bild Geschrieben am 28.05.2018 von Mirco Bertucci
Team: SPD Saarbrücken und Freunde
Kommune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Seit drei Jahren nimmt Saarbrücken als Kommune beim der Kampagne Stadtradeln teil. Dieses Jahr habe ich mich entschlossen, die ganzen drei Wochen mein Auto stehen zu lassen und alle meine Wege mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zurückzulegen.

Zum Auftragt von „Stadtradeln“ wurde eine kleine Tour von Saarbrücken über Riegelsberg nach Heusweiler organisiert. Die Stecke hat sich wirklich gelohnt - auch wenn sie sicherlich nicht die beste Wahl war, um Radmuffel zum Umsteigen zu bewegen.

Mich persönlich (und auch viele Autofahrer) hat besonders unsere Polizeieskorte die Lebacher Straße hoch beeindruckt.

Unser Team SPD Saarbrücken und Freunde war mit drei Radlern vertreten. Wir freuen uns über Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Anmeldung unter: https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=347985

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