STADTRADELN-Star Blog: Rostock


Lindenpark-ein Treffpunkt für viele

Geschrieben am 25.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Wer hätte das gedacht!
Nach einem anstrengenden Nachmittag mit der Gruppe der gehörlosen Menschen (Gottesdienst und Kaffeestunde) setzten Schw. M. Bernadet und ich uns doch noch einmal auf das Fahrrad, um eine größere Runde bis zum Abendgebet in unserer Kapelle zu drehen.
Dabei hatten wir schöne Begegnungen:
Iin der Feldstr., als wir um die Ecke bogen, kam uns ein bekannter junger Mann mit seiner netten Freundin entgegen, dann überholten wir eine Familie, bei der "nur" die beiden kleinen Kinder Fahrrad fuhren, aber schon ganz couragiert.
Das erfreute uns sehr
Früh übt sich...
Im Lindenpark bei der Gedenkstätte (Saarplatzhöhe) stand eine Gruppe von ca acht jungen Männern im lockeren Gespräch beieinander. Ich bog deshalb rechts ab und verlor Schw. M. Bernadet aus den Augen, -es gibt ja so viele schöne Wege im Lindenpark!
Beim Zurückschauen merkte ich, dass ich alleine war. Ich wartete, aber meine Schw. kam nicht hinterher.
So kehrte ich um und befragte die o.g. jungen Leute nach meiner Mitschwester.
Sie zeigten mir gut gelaunt, wohin sie geradelt war. Also fuhr ich den anderen Weg weiter, sah sie auch bald in einiger Entfernung im Gespräch mit zwei älteren Frauen stehen.
Natürlich gesellte ich mich auch zum Schwätzchen dazu.
Die Glocken der Hl. Geistkirche fingen gerade an zu läuten. Sollte das die Ankündigung des Sonntags schon sein oder wurde vielleicht wieder zu einem schönen Konzert eingeladen?
Im Gespräch mit den beiden Frauen bekamen wir gleich Grüße an zwei andere Frauen in unserer Gemeinde aufgetragen. Auch die Kirche bildet ein Netzwerk, über die Konfessionen hinweg, Das ging mir so durch den Kopf.
Der kleine weiße Spitz, der zur Zeit bei einer der Damen in Pflege ist, wartete unterdessen geduldig ab, dass wir vier Frauen uns wieder trennen würden.
Ja und es wurde für uns Schwestern auch wirklich Zeit nach Hause zu fahren.
Nun stehen die Räder wieder an Ort und Stelle.

Morgen brauchen wir sie allerdings gleich wieder, denn wir fahren zum großen Tag des Wählens: Europawahl, Bürgerschaftswahl und unser "Oberbürgermeisterkandidat" bekommt auch ein Kreuzchen auf die Wahlliste gesetzt.
Zum Stadtradeln zählen die Kilometer vom morgigen Sonntag dann aber nicht mehr.

Es war eine schöne Erfahrung , das Stadtradeln mitgemacht zu haben.
Ich denke, dass viele Gemeindemitglieder mir dies bestätigen werden,, wenn ich sie morgen vor oder nach dem Gottesdienst treffe.
Hoffentlich kommen weiterhin viele zu uns mit dem Rad. gefahren.Viele Ständer zum Abstellen stehen immer bereit. Aber auch an der Kirche müssen die Räder abgeschlossen werden. Mir selbst wurde vor einiger Zeit sogar ein Fahrrad aus dem Hausflur gestohlen. Das war mir eine Lehre für`s Leben!

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Dreierteam

Geschrieben am 25.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Heute ist der letzte Tag der drei wöchentlichen Aktion Stadtradeln
Wir drei Schwestern,, Franziskanerinnen vom kleinen Ort Thuine im Emsland, sind froh über die gelungene Aktion unserer Stadt und natürlich auch über den Erfolg unserer katholischen Christusgemeinde. Hoffentlich tragen die Teilnehmer am morgigen Sonntag ihre geradelten Kilometer noch in die ausliegenden Listen ein.
Ich denke, dass dieses gut organisierte Projekt nachhaltig sein wird.
Für uns drei Schwestern steht fest: immer erst überlegen, ob die verschiedensten Besorgungen, die es Tag für Ttag zu machen gilt, mit dem Rad zu schaffen sind.
Wir sind alle nicht mehr jung, möchten aber unser Bestes tun, unsere so schöne Schöpfung zu erhalten.
Wunderschön ist auch unsere Stadt Rostock. Das wurde uns neu bewusst.
Die Wege fürs Radeln müssen aber noch besser werden.
Zum Glück gab es keinen Platten bei einer von uns.Wir achteten auch immer auf Glasscherben, besonders nach den Wochenenden.
Danke allen Mitradlern!
Es grüßen die Radlerstars 2019
Schw. M. Birgit, Schw. M. Bernadet und Schw. M. Ingetraud
aus der Christusgemeinde am Häktweg, in der Nähe des Lindenparks.

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Oekumenischer Gottesdienst im Weidendom zur Übergabe an die IGA Gesellschaft

Geschrieben am 19.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Zu dritt radelten wir heute am Sonntagmittag wieder los. Es war ein sonniger Tag ohne Wind.
Unser Ziel war der Weidendom im IGApark.
Da wir alle drei aber über die 70 sind, nahmen wir die Variante: Rad und S-Bahn.
Bis zum Bahnhof schaffen wir es immer noch recht gut. Dort sind auch viele Fahrradbügel, so dass die Fahrräder gut gesichert werden können.
Die S Bahn fährt alle 10 Minuten und brachte uns zum IGA Bahnhof Lütten Klein.
Ich erinnere mich an die Bautätigkeit dieses Bahnhofes zum IGAjahr 2003.
Damals war Rostock mehrere Monate lang Gastgeber für die = Internationale Gartenausstellung=. In der Vorbereitungszeit entstand auch die Idee der =grünen Kirche=.
Wer hätte damals gedacht, dass dort nach der IGA weiter mehr als 15 Jahre hindurch in den Monaten von Mai bis September am Wocheende kulturelle Veranstaltungen und Gottesdienste statt finden würden.
Der = Freundeskreis des Weidendomes= hat dies möglich gemacht.
Unzählige Stunden arbeiteten Ehrenamtliche im Weidendom, der wohl größten lebendigen Kirche Europas.
Nun musste sich der Verein leider aufflösen. Die Arbeit war den meist älteren Senioren zu schwer geworden und jüngere Menschen wurden als Nachfolger nicht gefunden.
Ein bewegender Oekumenischer Gottesdienst zeigte die Wehmut des Abschieds, aber auch eine große Dankbarkeit für die vergangene gute Zeit.
Der jahrelange Einsatz war nicht umsonst gewesen. Freundschaften sind entstanden und kostbare Erinnerungen werden bleiben.
Ein Fotoheft, das im vergangenen Jahr entstanden ist, zeigt viele schöne Momente aus den vergangenen Jahren.
Bei der Rückgabe des Domes an den IGA Verein wurde fest versprochen, dass der Weidendom weiter gepflegt werde und dass er auch jeder Zeit für Besucher offen stehe.
Der Nachmittag führte viele Rostocker im Gebet zusammen. Die Oekumene war spürbar und wird sich hoffentlich in der Stadt weiter vertiefen. Der Oekumenische Gottesdienst am Pfingstmontag am Jakobikirchhof wird unser nächstes großes gemeinsames Ereignis werden.

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Ausflug in die Ostaltstadt

Geschrieben am 17.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Nach einem Geburtstagsbesuch im Warnowschlösschen bei einem 89 jährigen Mann blieb mir noch eine halbe Stunde Zeit, um mit einer früheren Schülerin aus der Don-Bosco-Schule ein wenig die Ostaltstadt zu erkunden.
Das Fahrrad hatte ich bei der Hauptpost am Neuen Markt abgestellt; denn D. war zu Fuß zum Treffpunkt gekommen.
Da unsere Begegnung uns beiden Freude brachte, schlug ich vor, noch eine Tasse Kaffee zu trinken.
Wohin am besten?
Da stand eine Tür offen, rosa Luftballons zeigten den Weg ins Cafestübchen hinein und wir hatten gleich viele liebe Leute bei uns!
Es war der fünfte Geburtstag des Cafes "Törtcheneck" Schwesternherz.
Wir setzten uns und eine liebevolle Bedienung erfreute uns mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
Das Cafe möchte ich gern weiter empfehlen.
Die jährliche Kulturnacht in der Ostaltstadt steht bevor. Vielleicht sind wir morgen Abend noch einmal auf Stadtradlertour!

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Einladung zur Bachaufführung im Circus Fantasia

Geschrieben am 17.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Heute konnten Schw. M. Bernadet und ich die Einladung von Frau Lö. aus der Don-Bosco-Schule annehmen und zur lang einstudierten Aufführung ihrer Klasse 4a ins Fantasiazelt am Stadthafen in Rostock radeln.
Von weitem sichtbar erblickten wir das mit weißen und roten Streifen gestaltete Zirkuszelt in der Nähe des Kabutzenhofes. Den Namen muss man richtig schreiben!
Eine Schulklasse aus Gehlsdorf stand bereits um 8:30 Uhr am Eingang und wartete sehr geordnet, dass die Zelttüren geöffnet wurden. Ein Junge erkannte uns Schwestern und begrüßte uns sichtlich erfreut. Am vergangenen Sonntag hatte er in unserer Christuskirche das Fest der Ersten Heiligen Kommunion gefeiert.
Dann erblickte uns beim Radabstellen auch Frau St., die Mutter von Johanna. Seit vier Jahren ist das aufgeweckte Mädchen, das mit dem Downsyndrom zur Welt gekommen ist, in der Klasse gut integriert So war ganz klar, dass Johanna auch beim Bachfestbeitrag für Schulen mitmacht. Die Präsentation heißt: =Wie? Was "Bach"?=
Fr. St. freute sich über unseren Besuch und empfahl uns, vor der Aufführung der Schüler den schönen KurzfFilm über Bach anzusehen. Im Kunstunterricht der Don-Bosco-Schule waren Bilder aus dem Leben von Johann Sebastian Bach gemalt worden. Auf einer fixiven Landkarte konnten wir und besonders auch schon Kinder einer Schulklasse (woher diese kam, weiß ich nicht) das Leben von Bach verfolgen, natürlich mit Bachkompositionen untermalt. Eine Szene im Film amüsierte die Kinder besonders:
Bach hatte sich =14 Tage Urlaub= von seinem Gönner erbeten, blieb aber =vier Monate= dann weg. Das gab für ihn Ärger, aber er verlor trotzdem nicht seine Kantorenstelle. Er hatte so viele Talente.

Im Zelt bekamen wir gute Plätze angewiesen.
Und keine Sorge: Über alle kleinen Zuschauer hinweg konnten wir auch gut auf die Bühne sehen. Zuerst schautendie Kinder uns Schwestern ein wenig neugierig an, aber schnell hatten die Augen anderes im Zirkuszelt zu bestaunen, bis es dann los ging. Einige Eltern oder Großeltern waren auch noch gekommen.
Die Mundpropaganda hatte sich gelohnt!
Heute war nämlich die letzte der geplanten sieben Aufführungen. Die neun und zehnjährigen Schüler hatten zum Bachfest in Rostock wirklich eine Meisterleistung vollbracht.
Alle zuschauenden Grundschulkinder waren sehr still und aufmerksam. Das Zelt des Fantasia Zirkus ist sehr schön geworden und die 25 etwa gleichaltrigen Jungen und Mädchen in weißen langen Turnhosen und weißen Teashirts imponierten von Anfang an.
Nun begann die Zeitreise bis zu Bachs Geburtsjahr. Besonders beeindruckten die Darsteller des berühmten Musikers. Sie trugen die typische Perücke, Zwei Kinder spielten gleichzeitig auf der rechten und linken Seite der Bühne das Leben von Joh. Sebastian Bach. Eindrucksvoll waren immer mal wieder die Aussagen von Kindern, was ihnen selbst Musik bedeutet. Musikinstrumente unserer Zeit hatten die Kinder in ihren Händen, viel Bewegung, Klatschen und Tanzen lockerten die fachkundlichen Aussagen zu Bachs Leben immer wieder auf. Ein Cembalo zur Zeit Bachs wurde den heutigen Musikinstrumenten gegenübergestellt. Mit immer neuen Ideen versuchte Bach seinen Lebensunterhalt zu verdienen, z.B. zog er auch als Orgelstimmer von Stadt zu Stadt. Das war vielen Zuschauern neu.
Kompositionen von Bach wurden in unsere Zeit herein geholt, vermeintlich altes wurd gegenwärtig. Mit Bewegungstänzen undSpielen auf Klangkörpern, immer zu Bachs Interpretaionen, brachte den Kndern, aber auch uns Erwachsenen die damalige Musikwelt näher.
Wie konnten die Kinder so viel Schönes vermitteln?
Ein Musikpädagoge und eine Theaterpädagogin aus unserer HMT Rostock hatten mit den Schülern der Don-Bosco-Schule das große Werk vollbracht.
Der Applaus zeigte, wie es allen gefallen hatte.Sicher ist die= Liebe zu Bach= oder zur Musik überhaupt geweckt worden.
Ein sehr gelungenes Projekt, das sicher auf einer CD in der Don_Bosco-Schule bald zu bekommen ist. Ich freue mich jetzt schon darauf, denn heute war ja (vorerst) die letzte Aufführung im Zelt gewesen. Vielen Dank für die schöne Erfahrung, dass Musik verbindet über die Zeiten hinweg.

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Freude für Augen, Ohren und Herz

Geschrieben am 16.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Wieder ist uns ein schöner Abend geschenkt worden.
Schw. M. Bernadet und ich fuhren schon recht früh zur St. Marienkirche zum historischen Konzertprogramm, das dem 1. Bachfest 1901gewidmet war.
Wir hatten keine Karten besorgt..
Ein Glück! An der Abendkasse gab es noch Karten.
Als wir die Fahrräder abstellten und gut sicherten, was ja bekanntlich etwas dauert, trafen wir Herrn Prof. Hartmut Möller.
Vor vielen Jahren hatte ich in der Musik- und Theaterhochschule einmal in seinem Seminar "Mittelalterliche Musik2 über Franziskus, insbesondere über den Sonnengesang gesprochen.
Seine Tochter J. hatte ich auch im Unterricht in der Don-Bosco-Schule.
So war unser Treffen zur gegenseitigen Freude. Am Vormittag hatte Prof. Möller in der Universität einen Vortrag zum historischen Bachfest gehalten. Das erste deutsche Bachfest hatte 1901 in Berlin statt gefunden (nach Hermann Kretzschmar)
Wie gut, wenn solche Kostbarkeiten nicht verloren gehen!
Wir bekamen auch das so wunderbar gestaltete Buch zur Bachwoche von ihm gescchenkt,, in dem wir uns jetzt für die nächsten Tage noch Konzerte und Gottesdienste aussuchen werden.

Unsere Eintrittskarten zeigten uns den Block H und die Sitzplätze 52 und 53.
Wir fanden diese ohne Mühe in der großen Marienkirche. Schon von außen ist diese Kirche eine Sehenswürdigkeit. Wie eine riesige Gluckhenne liegt sie im Innern unserer Stadt. Siebraucht aber eine ständige Hilfe, jetzt ist es die Orgel, für die gesammelt wird.
Kaum hatten wir uns hingesetzt, erfuhren wir eine weitere liebe Aufmerksamkeit.
Herr Prof. W. Schareck, unser Unidirektor, der auch auf dem Rad uns oft begegnet und immer sehr freundlich ist, brachte uns Stuhlkissen.
Die Kirche füllte sich gut. Während wir noch warteten, konnten wir bestaunen, was in den vergangenen Jahren wieder neu saniert und rekonstruiert worden war. Besonders die Pfeiler mit ihren vergoldeten Kranzgebilden sind sehr schön geworden.
Das Konzert war unbeschreiblich schön. Vielen Dank an den St. Marienchor und den Organisten und Chrorleiter Herrn Karl- Berhardin Kropf

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Spazierfahrt durch die Wallanlagen zum Orgelkonzert

Geschrieben am 16.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Im reichhaltigen Programm zur Bachwoche entdeckten wir das =Orgelkonzert von Thomas Koenig= in der Unikirche. Der Zeitpunkt 19 Uhr war günstig und wir brauchten keine Eintrittskarten kaufen. Also planten Schw. Bernadet und ich dies für den heutigen Abend ein.
Den Hinweg nahmen wir durch die Stadt über die Feldstr., am Kröpeliner Tor mussten wir jedoch das Rad schieben. Es war ja erst 18:30 Uhr und die Kröpelinerstr. ist nur von 19 Uhr bis 10 Uhr für Radler frei gegeben..
Schw. Bernadet schlug mir deshalb vor, zu den Wallanlagen hinauf zu fahren und oberhalb der Stadtmauer entlang zu radeln in Richtung Rosengarten.
Als wir die Unikirche durch ein Tor in der Mauer erblickten, war unsere Frage: Wohin nun mit unseren Rädern?
Es schien uns zu gefährlich, sie die Treppe aus Metall hinunter in den KLosterhof zu tragen. Die Treppe ist nämlich sehr steil.
So ließen wir die Fahrräder vor der Mauer oben stehen, schlossen sie aneinander und stiegen unbeschwert die Stufen hinunter.
Der Anblick der =alten Klosteranlage= erfüllte uns mit großer Freude. Dort ist auch ein =Spielplatz=, den Eltern mit Kindern gut beim Sonntagsspaziergang nutzen können. Er liegt mitten in der Stadt, aber etwas versteckt!
Vor der Tür zur Hl Kreuz Kirche (Unikirche) wartete schon Frau Fr. auf uns. Am Morgen nach unserem Gottesdienst in der Christuskirche hatten wir ihr vom Orgelkonzert erzählt und sie nahm die Einladung gern an.
Das Konzert von Thomas Koenig in der alten =Universitätskirche= erinnerte nicht nur an Bach sondern auch an die= Gründung der Rostocker Universität vor 600 Jahren=. Es gab zu lauschen und zu staunen, auch auf den Gesang der Singdrossel (Olivier Messiaen).Welche großartigen Gaben sind den Menschen gegeben worden und wie werden sie zur Freude vieler Menschen auch genutzt. =Gaben sind Aufgaben= Nichts gehört mir allein!
Um Frau Fr. nach dem Konzerterlebnis nicht alleine nach Hause gehen zu lassen, schoben wir die Fahrräder neben ihr und konnten miteinander gut erzählen. Die Wallanlagen sind bewundernswert. Ich war lange nicht mehr dort gewesen. Einge Radfaher kamen uns entgegen. Gut ist hier das Fahren in der frischen Luft! Der Flieder blüht.
Ein ganz neuer Blick auf den Vorplatz vor dem Kröpeliner Tor ist auch von den Wallanlagen hinunter möglich.. Frau Fr. erzählte uns aus ihrem Heimatkundeunterricht einiges zur Stadtmauer und zum Kröpeliner Tor. In der St. Georgsschule war sie 1946 mit vielen Flüchlingskindern eingeschult worden. In zwei Schichten mussten die vielen Kindern unterrichtet werden. Sie schaute dankbar auf ihre Schulzeit zurück.
Beim Mahnmal unter den schon blühenden Kastanienbäumen für die 1971 weggesprengte Christuskirche hielten wir zum Gedenken kurz an. Nun konnten wir Schwestern auch Frau Fr. etwas zeigen, was sie noch nicht wusste. Der =Grundriss der Kirche ist durch anders gestaltete Pflastersteine= gut erkennbar und führt direkt ins Hotel Motel one hinein.
Es war wieder ein schöner Abend in der Stadtradler - und zugleich Bachwoche.
Allen Initiatoren gilt unser großer Dank.

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Nach St. Franziskus in Brinckmansdorf

Geschrieben am 15.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Am Mittwoch morgen ist in der Christuskirche kein Gottesdienst.
So suchen wir Schwestern immer nach einer anderen Kirche.
Heute ging mein Weg ins Altenpflegeheim der Caritas nach Brinckmansdorf..
Um den ganzen Weg zu radeln fühlte ich mich nicht gewappnet, so nahm ich ab dem Bahnhof den Bus 23 und mein Rad dazu.
Ich freue mich,dass die Befestigung gut ausgedacht ist, so konnte ich in Ruhe aus dem Fenster schauen, am Flussbad vorbei, den Schweizer Wald am Trihotel und vor der Autobahnauffahrt links hinüber. Beim Aldimarkt stieg ich aus und kaufte für eine
sehr kranke Frau , die ich besuchen wollte, einene Strauß Rosen.
Dann stieg ich wieder aufs Fahrrad und war schnell beim Altenheim.
Zwei Stunden später nahm ich wieder das Rad in den Bus. Hier traf ich eine gute Bekannte, die auch beim Stadtradeln mitmacht. Wir fuhren bis zum Bahnhof zusammen. Es gab eine Reihe Neuigkeiten, aber nich t nur frohmachende.
Am Bahnhof fur jeder wieder seinen eigenen Weg.
Die Eisheiligen mit der kalten Sophie sind heute vom Kalenderher zu Ende. Der Tag ist herrlich..

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Abendfahrt durch den Lindenpark

Geschrieben am 14.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Nachdem ich heute den ganzenTag nur im Haus zu tun hatte,, bin ich heute Abend um 20 Uhr noch durch den Lindenpark zu einem Gemeindmitglied am Ulmenmarkt gefahren, um eine Überraschung für morgen früh einzuwerfen.
Einge Hunde wurden noch einmal ausgeführt. Aber meist von jüngeren Leuten.
Leider sah ich auch einen überquellenden Papierkorb. Er steht in der Nähe des so schön angelegten Friedhofsteils. Im letzten Jahr wurden hier alte Grabsteine errichtet und Informationstafeln angebracht, um Menschen nicht zu vergessen,
die sich für Rostock eingesetzt haben.Dieser neue kleine Parkteil mit Steinbecken wird inzwischen von vielen Lindenparksbesuchern gern als Ruheplatz genutzt.
Mir kamen auch Studenten vom ULmencampus entgegen. Leider sah ich bei ihnen keinen Fahrradfahrer, aber zu Fuß gehen ist ja auch gesund nach dem langen Sitzen im Hörsaal.
Zurück zu den aufgestellten Papierkörben.
Mich interessiert, wie oft die hierin gesammelten Abfälle entsorgt werden.
Beim weiteren Fahren sah ich nämlich auch mehrmals weiße Papiere herumliegen.
Am liebsten hätte ich angefangen, diese zu sammeln, aber es wurde schon dunkel.
Waren es Butterbrottüten?
Doch wohl nicht von heute Morgen, als die Radler am Saarplatz mit einem Frühstückspäckchen überrascht worden waren.
Das würde ja zu den Stadtradlern gar nicht passen, wenn sie die Umwelt schonen wollen und dann sich nicht achtsam im schönen Park verhalten
Doch ich bin beruhigt,die ausgegebenen Tüten waren braune Bäckertüten und so eine solche sah ich nirgends im Park oder auf dem Radlerweg.

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Bachfest in Rostock

Geschrieben am 14.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Obwohl unser Tag schon reichlich gefüllt war,sind Schw. M. Bernadet und ich gestern Abend doch noch zur =Universitätskirche= geradelt. Es war schon 19 Uhr und deshalb durften wir durch die Fußgängerzone am Kröpelinertor vorbei fahren.
Sehr eindrucksvoll ist das alte KLoster zum Hl. Kreuz. und dort in der angrenzenden Kirche der Letter mit der Kreuzesdarstellung mit einer kostbaren Kreuzreliquie und unter dem Kreuz Maria, die Mutter Jesu und der treue Freund Johannes.

Die Kirche war schon gut gefüllt. Ein bißchen kompliziert war für manche Besucher, ihren Platz zu finden, der auf der Eintrittskarte angegeben war.
Wir warteten gespannt auf den Hochschulchor der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Die jungen Leute waren alle in festliches Schwarz gekleidet. Ich glaube, dass auch Verwandte und Freunde zu diesem Abend extra angereist waren.
Der excellente Chor sang die Dvorak-Messe. Wir waren sofort ganz Ohr.
Als das =Kyrie= verklungen war, schickte ich eine stille Bitte zu Gott.
Hoffentlich klatscht jetzt niemand, aber alle Zuhörer wussten wohl Gottesdienst und Konzert zu unterscheiden.
Dass aber zum Schluss nach dem gesungenen =Agnus Dei= zum Dank stehend geklatscht wurde, war auch mir ein Anliegen.
Viele Übungsabende waren vorausgegangen und nun mit diesem Abend gekrönt worden.
Froh und ganz erfüllt radelten wir Schwestern nach Hause.
In diesen Tagen sollten alle Stadtradler auch Veranstaltungen der =Bachwoche= besuchen.
Eine einmalige Gelegenheit bietet sich, unsere Stadt ROstock auch als Musikstadt kennen und lieben zu lernen.

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Polarium ist eine Reise wert

Geschrieben am 14.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Am Sonntagnnachmittag fuhren Schwester Bernadet und ich zum Zoo.
Wir leisteten uns eine Jahreskarte.
Weil wir nicht sehr viel Zeit hatten, steuerten wir gleich auf das =Polarium= zu, schauten und staunten imme rmehr. Wir sind begeistert
und kommen sicher noch einmal mit Gästen hierhin.

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Fahrradpark am Rostocker Bahnhof

Bild Geschrieben am 14.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Am Freitagnachmittag habe ich eine Bekannte zum Bahnhof begleitet. Sie fuhr nach Berlin zurück.
Ich freute mich über unseren maritim wirkenden Bahnhof und erblickte bei den an Bügeln festgemachten Fahrrädern auch viele Stadtradler. Woran erkannte ich sie denn wohl?
Sie hatten den schönen blauen Sattelbezug.
Heute kommt zur Christuskirche eine Nachlieferung davon.
Vielleicht lassen Sich noch neue Stadtradler gewinnen.

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Don-Bosco-Schule mitten im Grünen

Geschrieben am 09.05.2019 von Birgit Heidelbach
Team: Christuskirche
Kommune: Rostock

Heute konnte ich bei schönem Maiwetter am Vormittag in die Südstadt hinaufradeln.
Es ging vorbei an der neugestalteten Fassade unserer Stadthalle. Die Fahnen wehten im Wind und winkten mir zu. Ich fuhr unterhalb des Gebäudes entlang und kam zum Platz der Freundschaft. Wo früher ein Netto war, der mit dem Hund Skotti, klafft nun eine Riesenbaugrube. Ob nach Blindgängern aus schlimmer Zeit erst noch gesucht werden muss?
Was entsteht da wohl?
Hoffentlich preiswerte Wohnungen! In den Häusern am Platz der Freundschaft wohnen mehrere Menschen, die zu unserer kathol. Christuskirche gehören.
Viele habe ich schon im Laufe der Jahre besuchen können. Meistens geht es um ältere Menschen, wenn sie Geburtstag feiern oder wenn ich erfahren habe, dass jemand nicht mehr den Weg zu unserer Kirche zum Gottesdienst am Sonntag schaffen kann.
Heuteschicke ch nur einen stillen Gruß zu den vielen Wohnungen hinüber mit der Bitte an Gott um Schutz und Segen.
Ich radle vergnügt weiter. Alles ist mir sehr vertraut.
Noch immer gibt es den großen Parkplatz hier in der Bahnhofsnähe, auf dem Autos abgestellt werden können. Ist das ein Geheimtipp? Wie lange noch ohne Parkgebühr?
Nun kommt schon die Erich Schlesinger Str. in Sicht. Die Buslinie 26 hat hier eine Haltestelle.
. Rechts fahre ich an den gut sanierten Gebäuden entlang. Hier leben viele Menschen im betreuten Wohnen. Auch hier kenne ich mich gut aus.
Nun muss ich die Straße überqueren. Heute ist wenig Verkehr, aber Vorsicht ist trotzdem geboten, denn nicht immer wird von den Autofahrern die bis 16 Uhr vorgeschriebene Geschwindigkeit 30 beachtet.
Ja, jetzt sehe ich auch den Sportplatz: ein tolles Objekt auf dem Weg zum Kringelgraben!
Der Sportplatz an der Erich-Schlesinger Str. ist in den vergangenen Jahren sehr schön geworden.
Als zum Schuljahr 1998 die Don-Bosco-Schule in gemieteten Räumen des ehemaligen Südstadtgymnasiums eröffnet wurde, war hier ein wilder Tummelplatz, den die kleinen Erst - Zweit - und Drittklässler als Pausenhof eroberten.
Ein wackeliger Steg überbrückte damals die Rohre der Fernwärmeleitung. Manchmal stiegen die Schüler dann durch den angesammelten Matsch. Jedenfalls war es oft abenteuerlich.
Am liebsten spielten dir Schüler hinter den Büschen verstecken, brachten freudestarahlend gefundene Dinge mit ins Klassenzimmer, nich t immer sehr ansehnlich, aber auch Stecken zum Basteln und Spielen, auch Blumen und PIlze.
Viel zu schnell verging dann die Pause. Aber das ist auch heute nach zwanzig Jahren noch so!
Nun erfreuen sich die Schüler der Don-Bosco-Schule und der benachbarten Kooperativen Gesamtschule an schönen Spielgeräten und Sportangeboten.
Ja, das war ein langjähriges Ringen um diesn Sportplatz gewesen!
Besonders denke ich zurück an Schulamtsleiter Herrn Meyer, den Lehrer Herrn Schütt und viele andere, auch Ehrenamtliche aus unserer Gemeinde, wie den passionierten Radler Herrn Lehner, die alle mitgeholfen haben, dass der ausgear beitete Plan für einen Sportplatz nicht noch weitere Jahre in der Schublade liegen bleiben musste
Spiel und Sport helfen den jungen Menschen in vielfacher Weise. Sie schaffen gute Voraussetzungen für das Lernen in allen Unterrichtsangeboten. Freude, Zufriedenheit und Ausgeglicheheit erwachsen gerade in diesem gemeinsamen Tun.Ein gutes Miteinander wird gestärkt.
Kinder und junge Menschen gehen gern in unsere Don-Bosco-Schule. ..Grundschule und Weierführende Schule (Regionaler Zweig und Gymnasium) Sie liegt im Grünen am Kringelgraben.
Hier am Sportplatz entlang durch die weiten Wiesen des Kringelgrabens ist auch das Fahrradfahren einfach ideal. Ein Ausflug lohnt sich für jede Familie.

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