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18.07.2021 Stadtradeln Tag 14 - Teil 1

Bild Geschrieben am 26.07.2021 von Hubert Stratmann
Team: SV Biberach e.V.
Kommune: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Nach einem Reise- und Ruhetag begeben wir uns von heute an auf eine Radtour entlang der Ems.
Wir werden in den nächsten Tagen den Emsradweg von der Quelle bis zur Mündung entlang der Originalroute fahren, die man sich vorab bereits als '.gpx' Daten aus dem Internet herunter laden kann.
Siehe auch unter:
https://www.emsradweg.de/emsradweg/allgemeine-informationen/route.php

Da die Route zu einem großen Teil über nicht geteerte Wege führt, nutzte ich ein 'Gravel Bike' und montierte auf dem Rennrad meiner Frau breitere (28 mm) Reifen.

Das erste kurze Teilstück war zunächst einmal die Fahrt mit dem Fahrrad von der Ortsmitte in Hövelhof bis zu den Emsquellen.
Auf diesem ersten kurzen Stück, machten wir noch an einem Infogebäude halt, um uns eine Ausstellung zu der bevorstehenden Radreise anzuschauen.

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Drei Wochen auf zwei Rädern

Geschrieben am 25.07.2021 von Fabian Bertram
Team: BRK-Wasserwacht Senden
Kommune: Senden im Landkreis Neu-Ulm

Die meteorologischen Verhältnisse haben sich in der letzten Woche sehr Fahrradfreundlich entwickelt: Zur Abwechslung kam die Nässe von innen statt von außen. Insgesamt waren es interessante drei Wochen, von denen ich keine Sekunde mit einem motorisierten Verkehrsmittel verbracht habe. Diese Zeit hat wieder vor Augen geführt, was das größte Hemmnis des Fahrradverkehrs ist: Die Infrastruktur. Radfahrer müssen sich ihre Verkehrsfläche häufig mit Autos oder Fußgängern teilen, womit keiner der drei Gruppen geholfen ist. Radwege wechseln häufig die Straßenseiten, Einmündungen sind schlecht einsehbar und anstatt für Fahrräder eine eigene Fahrspur zu bauen, werden nur Schutzstreifen angelegt und Abstandsgebote beim Überholen erlassen.
Wir sind, was die Infrastruktur betrifft, zwar auf einem guten Weg, aber wir müssen diesen Weg auch in Zukunft weitergehen bzw. weiter fahren.
In diesem Sinne wünsche ich allseits gute Fahrt und immer genügend Luft in den Reifen!

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Die dritte Woche - Das Ende für's Erste

Geschrieben am 25.07.2021 von Jannes Imholte
Team: MP-Tours
Kommune: Barßel

Nach der Tour nach Großoldendorf blieben noch einige Zeltplätze übrig, die ich besuchen wollte. Am Samstag bin ich nach Friesoythe zum Soesteheim gefahren. An dem Tag war es ziemlich warm. Aber nach ungefähr vier Stunden war ich wieder zuhause.
Am Sonntag habe ich mir einen Mitfahrer geschnappt und bin mit ihm zum Zeltplatz nach Resthausen gefahren. Ein Teil der Hintour war gleich der Tour nach Friesoythe vom Vortag. Aber hinter Friesoythe kam eine andere Strecke. An der Talsperre war sehr viel los, war ja auch schließlich ein sonniger Sonntag. Nach 43 Kilometern waren wir am Zeltplatz angekommen. Dort haben wir ein wenig Pause gemacht und sind dann zurückgefahren über die B72 - ohne Schatten und mit viel Gegenwind. Das war sehr anstrengend. Sogar Malte war in Barßel komplett ausgelaugt und er ist um einiges sportlicher als ich.
In der Woche hatte ich wenig Zeit zum Fahrradfahren, da ich mich auf eine Klausur am Freitag vorbereiten musste. Daher waren nur kleine Touren angesagt. Am Mittwoch bin ich nach Kampe und dann links hoch Richtung Oldenburg gefahren und nach knapp 15 Kilometern am Küstenkanal zurück nach Barßel.
Am Donnerstag fühlte ich mich gut vorbereitet und habe mir ein paar Freunde für eine letzte Tour gesucht. Zu viert sind wir durch das Saterland gefahren (Strücklingen, Ramsloh, Sedelsberg) und dann über die B401 Richtung Neuscharrel. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Neuscharrel an der Bäckerei sind wir über Friesoythe zurückgefahren.
Zum Glück hatte ich nach der Tour mein Ziel erreicht, sodass ich den restlichen Abend mit Wiederholen der Themen für die Klausur verbringen konnte. Endstand: 1000,1 Kilometer.
Das Autofahren habe ich während des STADTRADELNs auch überhaupt nicht vermisst. So viel fahre ich eigentlich sowieso nicht. Vielen Dank an das Organisationsteam und hoffentlich schaffen wir nächstes Jahr ein noch besseres Ergebnis.

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Ich bin dann mal unterwegs

Bild Geschrieben am 25.07.2021 von Patrick Schygulla
Team: Fraunhofer ISE
Kommune: Freiburg im Breisgau

Mit diesem letzten Post verabschiede ich mich in den Sommerurlaub. Am Samstagmorgen ging es frühmorgens zum Freiburger Hauptbahnhof, wo wir den Schnellzug in den Norden nahmen. Leider gab es zum Zeitpunkt der Buchung keine Fahrradplätze mehr in dem ICE, sodass wir gezwungen waren, unsere Räder in dem heimischen Fahrradraum zu lassen, und ganz radlos (aber zum Glück nicht völlig ratlos) in den Zug zu steigen. Mit den Spitzengeschwindigkeiten des ICEs von um die 250 km/h kann ich dann selbst mit dem Rennrad doch nicht mithalten, genieße es aber dennoch wie zuerst der Schwarzwald und die Richtung Norden immer flacher werdende Landschaft an uns vorbeifliegt. Ganz entspannt mit ausgestreckten Beinen und dem Reiseführer in der Hand vergeht die Zeit wie im Zuge. Bahnfahren ist definitiv meine Lieblingsart, lange Strecken zurückzulegen. Auf dieser Bahnfahrt entstand auch das Sonett des letzten Posts.

Nach nicht einmal zehn Stunden sind wir ganz entspannt in Eckernförde, nördlich von Kiel, angekommen. Hier wurden uns dankenswerterweise Räder zur Verfügung gestellt. Ich bin während der Stadtradelzeit mit einem Rennrad, einem Trekkingrad, einem Lastenrad und einem Tandem unterwegs gewesen. Insofern war es nur konsequent, jetzt auch noch ein Elektrofahrrad zu nehmen, auch wenn ich sonst diese Art von Vehikel eher meide, obschon ich deren Nutzen für manch andere Personen durchaus respektiere. Aber wie geht das Sprichwort: einem überlassenen Drahtgaul schaut man nicht ins Maul. Nach einem schönen gemeinsamen Abendessen an der Eckernförder Promenade ging es dann abends durch schöne schleswig-holsteinische Landschaften noch in die Ferienwohnung an der Schlei, wo wir mit dem letzten Photon des Tages um halb elf ankamen.

Heute nutzte ich den letzten Tag des Aktionszeitraums, um noch einmal ein paar Kilometer zu sammeln. An der Südseite der Schlei ging es nach Haithabu, einer rekonstruierten Wikingersiedlung. Neben wunderschönen Moränenlandschaften, möwenüberkreisten Strandbuchten und einem Spaziergang ums Haddebyer Noor gab es ein bemerkenswertes Museum zur Wikingergeschichte zu bestaunen. Und auf dem Rückweg erwischte uns dann sogar noch die obligatorische kalte Brause. Der Sonnenuntergang am Abend mit dramatischer Wolkenfärbung entschädigte jedoch im Übermaß dafür.

Ich werde jetzt hier noch eine schöne Woche mit dem Rad den Norden erkunden, bevor es dann mit meinen lieben Studienfreund*innen in zwei Wochen - natürlich ebenfalls mit dem Fahrrad - an den Vierwaldstättersee und weiter an die Rheinquelle bei Andermatt und anschließend am Rhein entlang bis an den Bodensee geht.

Ich hoffe, mit den Texten verschiedene Aspekte von Fahrradkultur aufgezeigt und Lust auf viele schöne Radunternehmungen gemacht zu haben. Das Schöne am Fahrrad ist, das hierbei Klimaschutz keinen Verzicht bedeutet, sondern einen wunderbaren Mehrwert an Lebensqualität. Allzeit gute und sichere Fahrt allen Leser*innen dieses Blogs und stets eine Daumenbreite Luft unter der Felge.

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Das war das Gunzenhäuser Stadtradeln 2021!

Bild Geschrieben am 25.07.2021 von Tobias Reinhardt
Team: Agenda21
Kommune: Gunzenhausen

Das Stadtradeln 2021 in Gunzenhausen ist nun zuende
Gestern, am letzten offiziellen Stadtradeltag, habe ich mit den Kids vormittags noch einmal eine kleine Runde gedreht. Das Wetter bot an diesem Tag wiedermal alles: brütende Sonne, schwüle Hitze und natürlich Regen in allen Formen.

Schade eigentlich daß es vorbei ist denn es hat richtig Spaß gemacht. Grund genug, ein kleines Resümee zu ziehen.

Auf das Auto zu verzichten war, wie ich schon öfter erwähnte, keine große Herausforderung. Ich habe schon seit langem das Fahrrad als mein Nummer 1 Fortbewegungsmittel auserkoren und meide das Auto wo es nur geht. Klar. Wohnen und Arbeiten in Gunzenhausen ist ja grundsätzlich schon mal sehr komfortabel. Aber es ist ja nicht nur das.
Einkäufe, Besorgungen und allerlei berufliche und private Termine habe ich immer mit dem Fahrrad erledigt. Den Kindertransport im geräumigen Anhänger auch. Oder sie sind einfach selber gefahren was schon recht gut und sicher geht.
Und mit dem Rad zur Arbeit ist sowieso Standard auch wenn das in den letzten Wochen eine seeehr nasse Angelegenheit gewesen ist. Trotzdem hätte ich auch im Regen und unabhängig vom Stadtradeln niemals das Auto genommen – so viel Ehrgeiz habe ich schon! Und letztendlich gibt es ja auch kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung.
Und wenn man sich so Tag für Tag „trackt“ dann ist es erstaunlich wie viele Kilometer mit diesen ganzen, Alltags-Wachmacher-Feierabendfahrten doch zusammen kommen. Und an freien Tagen mit der Familie auf dem Rad unterwegs zu sein statt mit dem Auto ist ohnehin eine tolle Möglichkeit aktiv seine Freizeit zu gestalten.

In Gunzenhausen und Umgebung ist das eh eine feine Sache. Meist gut ausgebaute Radwege und eine gute Infrastruktur für Radler. Auch Abstellmöglichkeiten gibt es genügend. Sogar einen extra Abstellplatz für Lastenräder gibt es. Auch absperrbare Fahrradboxen und auch Ladestationen für E-bikes! Und eine Pumptrackbahn haben wir auch! Die Stadt Gunzenhausen hat hier schon sehr viel getan und auch immer ein offenes Ohr für Verbesserungen und Vorschläge. Ich hatte beispielsweise vor einiger Zeit nachgefragt ob es nicht möglich wäre einen Fahrradständer vor dem Haus in dem auch meine Praxis ist aufzustellen, da ich beobachtete, daß dies hier dringend notwendig war. Und voila – wenige Wochen später wurde einer aufgestellt und wird seitdem ständig genutzt. Einfach Klasse!

Na jedenfalls haben meine ganzen Räder inklusive Anhänger wieder zuverlässig ihren Dienst verrichtet und nur einmal musste ich die Federgabel meines Focus reparieren. Und alles reine „Muskelkraftbikes“ was mich schon etwas stolz macht – das darf man ja wohl sagen ;) An ein E-bike für mich selber denke ich nie und ich vermisse auch keines.

Hier noch eine Liste der (für mich) wichtigsten PROs:

Geschwindigkeit!
Nahezu unschlagbar vor allem wenn es um Geschwindigkeit geht. Mit dem Rad bin ich in der Stadt immer am Schnellsten. Kein Warten an Bushaltestellen, kein endloses Staustehen, kein ewiges Parkplatzsuchen. Fahrradfahren, ist in der Stadt die Nummer 1 um am schnellsten von A nach B zu kommen.

Radeln ist preiswert!
Es kommt ein wenig auf das Rad und das eigene Geschick an. Ein E-bike kostet natürlich Strom und deutlich mehr an Wartung zumal man auch nicht alles selber reparieren kann. Ein „normales“ Fahrrad kostet keinen Strom, die Wartung ist billig und mit etwas Geschick kann man das ein oder andere selber richten.
Aber bei beide Versionen spart man Benzin und noch einiges andere wenn man es als echten Ersatz für das Auto oder den Zweitwagen nutzt.

Umwelt schonend!
Aber nicht nur der Geldbeutel, auch die Umwelt wird geschont: man mag zum Klimawandel stehen wie man will – Radfahren ist auf jeden Fall umweltfreundlicher als das Auto.

Sport und Bewegung!
Radfahren ist Gelenkschonend, trainiert das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur! Es unterstützt den Fettabbau und ist ein gutes Gefäßtraining. Das Immunsystem wird gestärkt, man bewegt sich und ist einfach fitter!

Es gibt noch einiges mehr an positiven Aspekten aber ich will es hier erst einmal gut sein lassen.
Ich will auch noch erwähnen, daß ich durch das Stadtradeln viele neue Bekanntschaften gemacht habe, nette Gespräche geführt und einfach viel Spaß gehabt habe.

Ich freue mich auf das Stadtradeln 2022 !

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Fahrradfreuden

Bild Geschrieben am 25.07.2021 von Patrick Schygulla
Team: Fraunhofer ISE
Kommune: Freiburg im Breisgau

Vogelsang an einem warmen Sommermorgen
Erfüllt die Luft und mir das Herz mit Lust.
Ich schau hinaus, vergesse dabei alle Sorgen.
Die Alltagsmüh' verblasst, es schwindet jede Frust.

In diesem Hochgefühl zieht es mich in die Weite,
Ich eil' hinaus und steige auf mein Rad.
Meine Freundin fährt auch mit an meiner Seite,
Gemeinsam nehmen wir ein Frischluftbad.

Der Fahrtwind lässt die Haare munter schweben,
Beim Fahrrad fahr'n erblüht das ganze Leben
Und jeder Tritt bringt uns voran ein Stück.

Auf dem Sattel thront man wie ein lieber Kaiser,
Der Lärm und Stress der Stadt wird immer leiser,
Beim Radeln spürt man wahrhaftiges Glück.

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Das war: Stadtradeln - drei Wochen ohne Auto.

Geschrieben am 25.07.2021 von Uwe Garz
Team: BRK Kulmbach
Kommune: Landkreis Kulmbach

Ein Experiment?
Eine einmalige Sache oder eine Situation die stets wiederholt werden kann.
Was wird dies für mich bringen?
Ich weiß von mir, ich fahre gern Fahrrad.
Oder anders ich bewege mich gern in einer Geschwindigkeit, welche den aktiven Austausch mit der Umgebung, auch mit Personen erlaubt. Ein „Danke sehr“ - bei langsamer vorbeifahrt - an Personen mit Kind, Hund oder an einer Gruppe wurde stets Positiv aufgenommen und verbessert die Wahrnehmung gegenseitig.
Das Fahrrad ist wieder Salonfähig geworden – meist als Freizeitbeschäftigung. Dafür haben selbst viele Kraftfahrzeug-Nutzer Verständnis – solange man abseits der Straßen unterwegs ist.
Im Vorfeld, angesprochen wie viele Kilometer ich ca. radeln werde, schätzte ich dies optimistisch hoch auf 50 km pro Tag ein. Bald merkte ich dass ich dies nur erreiche, wenn ich gezielt auch als Freizeitradler unterwegs bin. So unternahm ich manche Tour auch in benachbarte Landkreise zum Beispiel nach Lichtenfels (zur Eisdiele), zum Schneeberg oder nach Forchheim.
Ich bin berufstätig, Vollzeit und Wechselschicht - eine schöne Tätigkeit als Altenpfleger. Ein täglicher Arbeitsweg mit dem Fahrrad von 17,5 km bei einer Höhendifferenz von über 200 m ist, solange es bergab geht, ein Vergnügen. Allerdings geht es auch täglich wieder 17,5 km bergauf nach der Arbeit. Besonders anstrengend ist dies am frühen Morgen nach einer Nachtschicht besonders nach der „letzten“.
Die erste Woche war anstrengend, manche Steigung (Schneeberg) habe ich als „fahrradschiebender Fußgänger“ zurückgelegt.
Was ich nicht gedacht hätte ist, ich habe es Geschäft - meine ca. 50 km pro Tag mit dem Fahrrad. Aber auch dank einer Wochenendtour an dem ich nicht arbeiten durfte, unternahmen wir als Familie eine Radtour in die fränkische Schweiz als touristische Mehrtagesreise mit dem Tandem. Hier hatte ich auch die einzige Fehlfunktion am Fahrrad. Beim Vorderreifen ging bei einer Fahrt über Split die Luft aus. Da ich keinen Reservemantel hatte, war dies die einzige Gelegenheit in der ich als Passagier in einem Pkw mit fuhr.
Doch entscheidend sind ja nicht diese drei Wochen, sondern der restliche Zeitraum eines Jahres - wie hier das Fahrrad genutzt wird. Einerseits um das Auto möglichst zu ersetzen aber auch die eigene Fitness nicht abbauen zu lassen und die Heimatverbundenheit zu festigen.
Ich persönlich werde wieder mehr Fahrrad fahren. Den täglichen Arbeitsweg aber auch in der Freizeit ja selbst die Urlaubszeit werde ich weiterhin gerne als Radfahrer verbringen. Doch ganz ohne PKW ist es in unserer ländlichen Region schwierig.
Arbeitsabläufe sind noch nicht überall an den öffentlichen Nahverkehr – wirklich gut angepasst. So ist bei mir Dienstbeginn Täglich, auch Sonntag um 6:00 Uhr in Kulmbach, da müsste ich wohl am Vorabend anreisen, wenn es nur öffentlichen Nahverkehr genutzt wird. Aber das betrifft ja auch andere große Einrichtungen in unserem Kulmbach. Und wenn es einen körperlich nicht so gut geht, dass man das Fahrrad nutzten möchte oder kann? Vielleicht ist ja ein Rad mit eingebautem Rückenwind eine Lösung.
Wie geht es bei mir jetzt mit Autoschlüssel weiter – gar nicht! Als meine Tochter erfuhr, dass das Auto nur rumsteht, hat sie dieses nach Berlin entführt wo es wohl auch noch die nächsten Wochen sein wird vermutlich bis es schneit.
Uwe Garz

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Abschluss der JUNU-Radltreffaktion beim STADTRADELN - Programm 2021

Bild Geschrieben am 25.07.2021 von Prof. Dr. Fabian Tobias Landthaler
Team: Dein JU-Bayern-Kreisverband Neu-Ulm (offenes Team)
Kommune: Landkreis Neu-Ulm

Startpunkt der Tour war Immenstadt-Stein, den wir mit dem Allgäu-Franken-Radl-ZUG-Express erreichten. Nach nur wenigen Kilometern erreichten wir den kleinen Alpsee und rollten weiter Richtung Wiedemannsdorf. Hier verließen wir die befestigte asphaltierte "Teerstraße" und klinkten uns ein auf einen Trail. Dabei begleitete uns eine schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Nagelfluhkette. Den Staufenberg umrundeten wir links und erreichten so den Markt Oberstaufen. Hier machten wir eine kleine Kaffee od. Teezeremonie, um uns vor der Auffahrt zur Salmaser Höhe gestärkt zu haben. Weiter an Julia Haubers Golfplatz vorbei ging es nun bergauf. Auf dem Bergrücken hatten wir teilweise anspruchsvolle Trails mit Wurzeln zu bewätigen und wurden belohnt mit schönen Ausblicken über das Allgäu und den großen Alpsee. Hier fuhren wir mit besonderer Rücksicht auf die Wanderer. Höchster Punkt der 55 km langen MTB-Tour war die Salmaser Höhe mit 1.254 m.H.N. Auf Trails ging es hinab zum Bühler Alpsee-Ufer. Am Alpsee vorbei kurbelten wir zurück zum Keilbahnhof Immenstadt im Allgäu.
Unser JU-NU/Radelmeter ist auch online unter folgendem Link verfügbar:
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<iframe style="width: 100%; height: 100%;" frameborder="0" scrolling="no" src="https://www.stadtradeln.de/fileadmin/radelkalender/embed/radelmeter-team.php?sr_team_id=14318"></iframe>;
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Zelten in Büchelberg

Bild Geschrieben am 25.07.2021 von Markus Diepold
Team: Radlradler
Kommune: Gunzenhausen

Von Freitag auf Samstag fand das traditionelle Väter-Kinder-Zelten des Kindergartens Storchennest statt. Der Transport des Zeltes mit Zubehör hat wunderbar mit dem Lastenrad funktioniert. Einziger Zwischenfall: die kleine Tochter stürzte wieder kurz vor Erreichen der Zeltplatz-Wiese vom Fahrrad und zog sich am Armgelenk eine blutige Schürfwunde zu, sodass ich nochmals nach Hause radelte, um ein Pflaster zu holen. Auch das stellte aber kein Problem dar, da der Zeltplatz nur 800 Meter entfernt lag.
Da die Nacht im Zelt mit zwei Kindern nicht mit einer im eigenen Bett zu vergleichen ist, haben wir den Samstag trotz bestem Radelwetter ruhiger angehen lassen und keine weiteren Kilometer gesammelt.

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16.07.2021 Stadtradeln Tag 12

Bild Geschrieben am 25.07.2021 von Hubert Stratmann
Team: SV Biberach e.V.
Kommune: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Heute war wieder einmal ein schöner Abend, um noch eine kleine Runde mit dem Rad zu drehen.
Für viele, die in diesem Sommer lieber häufiger zum Baden gegangen wären, war es dagegen in diesem Juli sicherlich nicht warm genug.
Überraschender Weise stand an diesem Abend auf der Bürgermeister-Graf-Straße, von Buch in Richtung Illertissen, eine Schultafel mit einem Willkommensgruß.
Dieser war bestimmt gut gemeint, aber die Tafel wäre vermutlich neben der Straße besser aufgehoben gewesen.

Weitere Details zu dieser Runde siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/vWqBroXAZQq

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15.07.2021 Stadtradeln Tag 11

Bild Geschrieben am 25.07.2021 von Hubert Stratmann
Team: SV Biberach e.V.
Kommune: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Für eine Runde nach getaner Arbeit am Abend bin ich noch für eine Stunde aufs Rad.
Der Sinn dieser 'Stadtradeln Aktion' ist neben den bereits beworbenen Zielen:
a.)
Einen Betrag zum Klimaschutz zu leisten, weil man wo möglich das Rad wählt, und
b.)
den bekannten Beitrag zur eigenen Fitness und Gesundheit auch der, dass man
c.)
in dem Internetportal aktiv Vorschläge für Verbesserungen des Radwegenetzes machen kann.
Im letzten Jahr hatten wir unter anderen angesprochen, dass an der Auffahrt zum Geh- und Radweg an der Ortsausfahrt von Weißenhorn-Asch in Richtung Biberachzell, eine recht hohe unangenehme Kante vorhanden war.
Diese wurde mittlerweile entschärft, in dem man die Kante der verwendeten Granitsteine bearbeitet hat. (Siehe auch auf dem Foto).
Im Namen vieler Radler sage ich an dieser Stelle daher:
Danke an diejenigen, die diese Verbesserung aufgegriffen und umgesetzt haben!
:-)

Siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/vYvE5BgXxwv

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14.07.2021 Stadtradeln Tag 10

Geschrieben am 24.07.2021 von Hubert Stratmann
Team: SV Biberach e.V.
Kommune: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Heute blieb das Rad nahezu ungenutzt.
Lediglich für die Fahrt zur Leseprobe des Theaterkreises Biberach - Asch e.V. bin ich eine kurze Wegstrecke in das Café Phil-Harmonie geradelt.

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Fazit Stadtradeln 2021 Schefflenz

Geschrieben am 24.07.2021 von Klaus Markert
Team: Genuss-u. Fitnessradler
Kommune: Schefflenz

Drei Wochen Stadtradeln sind nun vorbei, na ja noch 106 Minuten, aber Gewitter und Regen liegen über dem Schefflenztal. Es war für mich etwas Neues das Stadtradeln in Schefflenz zu etablieren. Skepsis, aber auch Begeisterung habe ich bei der Idee das zu initieren gespürt. Im Verlauf der drei Wochen haben sich immer mehr Teilnehmer angemeldet, und es hat sich was entwickelt, was für die kommenden Jahre Früchte tragen wird.
Für mich persönlich war der Verzicht auf das Auto für diese drei Wochen absehbar, da ich zuvor auch meine Mobilität fast ausschließlich mit dem Fahrrad bewältigt habe.
Dennoch das Auto 21 Tage stehen zu lassen war ein Novum, und siehe da, es geht.

Unsere Abschlusstour führte uns über das Hohe Kreuz nach Heidersbach und Waldhauses nach Scheringen. Dort begann die schöne Tour über die beiden landschaftlich schön gelegenen Mühlen im Limbach und Heidersbach, entlang der Elz. Im Hochsommer eine schöne kühle und angenehme Tour. Angekommen in Auerbach fuhren wir über den Sportplatz hoch zum Römerweg über die Hühnerbergsiedlung nach Katzental zur Erddeponie. In Unterschefflenz über den Grüngutplatz nach Oberschefflenz und über einen Bogen nach Unser an den Treffpunkt an den Marktplatz.

Dank der Sponsoren der Firma Letzguss und der Bäckerei Englert konnten wir um 16:30 Uhr zusammen mit BM Rainer Houck einen kleinen Abschluss des Stadradeln Schefflenz 2021 feiern.
Werbegeschenke von der Initiative Radkultur des Landes BW wurden am Rathaus
verteilt.
Ein kleines Fazit der geradelten Kilometer wurde bekannt gegeben.
Dieses Ergebnis ist auch auf der Seite Meiner Kommune abrufbar.

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, bei all denen dich mich sehr unterstützt haben, und freue mich schon auf das nächste Jahr.

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21 Tage Stadtradeln- mein Resümee

Geschrieben am 24.07.2021 von Marion Wohlmann
Team: Genuss-u. Fitnessradler
Kommune: Schefflenz

21 Tage Stadtradeln und kein Tag das Innere eines Autos gesehen- und es hat mir kein bisschen gefehlt. Drei wunderschöne Touren mit Teilnehmern verschiedener Teams setzten das Tüpfelchen auf das " i". Lediglich das Aufstehen am Morgen war etwas schwieriger als sonst, da der Tag eine Stunde früher begann. Aber die Entschädigung folgte binnen kurzer Zeit, denn das Erlebnis, die frische Luft zu spüren und die Natur zu erleben, war einfach unschlagbar schön. Ganz werde ich auch in Zukunft nicht auf mein Auto verzichten wollen, denn natürlich ist nicht jede Strecke ohne Auto machbar. Aber hinterfragen, ob man nicht deutlich häufiger das Auto stehen lassen und auf das Rad auf- und umsteigen kann, das lohnt sich mit Sicherheit- für ALLE! Ich werde es auf jeden Fall auch nach der "Stadtradelzeit" so oft wie möglich versuchen- und genießen!
Ich freu mich aufs nächste Jahr und hoffe, dass dann noch viel mehr Schefflenzer mitmachen!

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Bewusstsein

Bild Geschrieben am 23.07.2021 von Tobias Reinhardt
Team: Agenda21
Kommune: Gunzenhausen

Ein eher normaler, unaufgeregter Freitagmorgen. Sonnig und sehr schön. Ich hatte etwas Zeit und nachdem ich die Kinder in Kiga und Schule abgegeben hatte, drehte ich eine schöne Runde die mich quer durchs Stadtgebiet und Umgebung führte. Ich finde schon dass man mit dem Rad die Umgebung ganz anders, sehr viel bewusster wahrnimmt. Man kommt auch an Ecken die einem mit dem Auto gar nicht vors Lenkrad kommen. Es ist irgendwie ein Lifestyle, eine eigene Kultur die über ein reines Fortbewegungsmittel hinaus geht. Und es ist eine Unabhängigkeit von den Dogmen der automobilen Gesellschaft. Eine Art „Easy Rider“ - Feeling. So kann man das betrachten. Aber natürlich ist es auch eine Möglichkeit, wenn man das Radfahren einfach als gute und günstige Alternative zum Auto sieht. Jedenfalls ein paar schöne Ecken rund um den Burgstall angefahren, kurz beim Bäcker gehalten, weiter über Frickenfelden wieder zurück und die große Morgenrunde abgeschlossen. Frisch und wach auf der Arbeit angekommen. Einfach herrlich!

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3 vollgepackte Sommerwochen sind zu Ende

Geschrieben am 23.07.2021 von Anna Wackerow
Team: foodsharing Ludwigsburg e.V.
Kommune: Landkreis Ludwigsburg

Und schon ist die Stadtradeln Zeit auch wieder vorbei. Echt Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, vor allem wenn im Sommer so viel stattfindet und das Wetter zum draußen Sein einlädt. Am ersten Stadtradeln-Wochenende bin ich sehr viel Fahrrad gefahren, da war Critical Mass, ich hatte Zeit und ich war noch nicht so müde. Nach dem Wochenende war erst mal Erholung angesagt. Beim Klimacamp am Wochenende danach bin ich viel weniger gefahren als gedacht. Ich bin zwar schon ein bisschen hin und her gefahren und war auch einmal zwischendurch zu Hause, aber die Strecken in Ludwigsburg waren alle super kurz. Egal ob ich einkaufen war, die Wasserkanister nachgefüllt habe oder eine foodsharing-Abholung gemacht habe. Deutlich weiter als ein Kilometer war die Strecke nie. So eine „Wohnlage“ zentral in der Stadt ist schon nicht schlecht. Und nach dem Klimacamp war meine Kraft dann ganz aufgebraucht. Pause war angesagt. Ein paar Tage zu Hause haben sehr gut getan und jetzt ist mein Kopf schon wieder voller Ideen für neue Projekte.

Ich kenne mich auf den Fahrradstrecken rund um Kornwestheim immer besser aus und mit Antrieb habe ich jetzt Orte in ganz neuen Entfernungen „erobert“. Ich brauche prinzipiell doppelt so lang, wenn ich eine Strecke zum ersten Mal fahre. Das liegt unter anderem daran, dass ich an jeder zweiten Kreuzung stehen bleiben muss und erst mal rausfinden muss, wie ich sie als Radfahrerin gefahrlos überqueren kann. Aber wenn ich erst mal weiß, wo ein Radweg verläuft, wo der Gehweg für Fahrräder freigegeben ist, wo ich auf der Straße fahren kann und wo es Schleichwege gibt, dann geht es. Hier besteht noch ganz viel Handlungsbedarf, damit das Fahrrad für den Großteil der Menschen als Fortbewegungsmittel in Frage kommt. Wer Straßen sät, wird Stau ernten, wer Radwege sät wird fließenden Verkehr auf zwei (oder drei) Rädern ernten. Denn Angebot schafft Nachfrage.

In meinem Stadtradeln-Team sind jetzt etwa 20 aktive Radfahrende eingetragen. Ich bin total begeistert! Es ist echt schön zu sehen, wer von den anderen Foodsaver*innen auch Fahrrad fährt.

Ich freue mich jetzt auf die Sommerferien und meine erste größere Radtour. Ich fahre nämlich drei Wochen ohne Kerosin nach Berlin, anlässlich der Bundestagswahlen. Die Ausrüstung dafür muss ich mir noch besorgen, mal schauen was ich alles so für eine Fahrradtour brauche und woher ich das bekomme.

Euch allen einen schönen Sommer. Bleibt gesund und unfallfrei!

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Und jährlich grüßt das Murmeltier: wieder einer platter Reifen beim Stadtradeln

Bild Geschrieben am 23.07.2021 von Markus Diepold
Team: Radlradler
Kommune: Gunzenhausen

Mein Plan heute: Nach der Zeitungs- und Kindergartentour wollte ich zur Arbeit nach Triesdorf radeln, um dort die Zeugnisse meiner 11. Klasse auszuhändigen, die aufgrund von Blockbeschulung heute ihren letzten Schultag hatte. Anschließend wollte ich für die Heimfahrt ebenso auf den Zug verzichten und die Strecke komplett mit dem Rad zurücklegen, da das Wetter passte und so das Kilometerkonto um insgesamt knapp 30 km aufgefüllt werden würde. Doch wieder einmal sollte alles anders kommen...

Da ich schon seit einigen Tagen das typische Quietschen am Vorderrad bemerkte, das auf einen Bremsbelagwechsel hindeutete, habe ich mich zunächst darum gekümmert. Nach knapp 7000 km habe ich die Bremsbeläge schon einige Male ausgetauscht und bin darin mittlerweile geübt, sodass die Weiterfahrt nach einer Viertelstunde erfolgte. Hier sieht man wieder etliche Vorteile des Fahrrades gegenüber dem Auto: Kein lästiges Termin-Ausmachen bei einer Werkstatt, denn man kann sich meistens noch gut selbst helfen bei geringstmöglichem Werkzeugbedarf. Für neue Bremsbeläge reicht zum Glück auch Kleingeld aus, sofern frühzeitig gehandelt wird und nicht die Bremsscheibe auch noch gewechselt werden muss. Das ist mir zwar leider auch schon passiert, als mein innerer Schweinehund wieder einmal siegte und ich die Sache mit den Bremsen im wahrsten Sinne des Wortes „schleifen“ ließ. Doch selbst dann liegen die Kosten im Vergleich zum Besuch einer Auto-Werkstatt noch im Rahmen.

Das Schöne an der Fahrt zur Arbeit ist, dass ich je nach Witterung verschiedene Möglichkeiten besitze, um ans Ziel zu gelangen. Bei extremer Sonneneinstrahlung benutze ich z.B. den Fahrradweg von Muhr nach Merkendorf entlang der B13. Weite Teile der Strecke führen hier durch den Waldrand, sodass ich den Schatten des Kronendachs ausnutzen kann. Bei kühleren Temperaturen ohne Sonne wähle ich bevorzugt die Strecke entlang der Altmühl durch Ornbau hindurch. Für mich bedeutet dies Freiheit, für andere Leute eventuell Aufwand, da man sich schon für den Weg zur Arbeit mit dem Wetter beschäftigen muss. Da wählt man dann lieber die Komfortzone im Auto, wo tagtäglich das Murmeltier grüßt und die Arbeitsstrecke unabhängig vom Wetter immer mit den gleichen Arbeitsabläufen verbunden ist.

Wie beim letztjährigen Stadtradeln gab es auch diesmal wieder einen platten Reifen. Diesmal auf dem Weg von Triesdorf nach Hause. Bereits im letzten Jahr habe ich mir deshalb ein Pannen-Spray besorgt. Doch leider führte dessen Einsatz nicht zum gewünschten Erfolg, sodass ich entschied, das Rad bis zum Bahnhof in Triesdorf zu schieben, mit dem Zug nach Muhr zu fahren und von dort bis nach Hause zu gehen. In Zukunft werde ich wahrscheinlich wieder auf das herkömmliche Flickzeug zurückgreifen und dieses am Fahrrad mitführen, auch wenn es zunächst aufwändiger erscheint. Es funktioniert zumindest in den allermeisten Fällen auch bei größeren Löchern.

Summa summarum war die heutige Fahrradtour wieder einmal mit mehr Aufwand verbunden als geplant. Doch Pläne sollen ja sowieso nur eine grobe Richtschnur im Leben vorgeben, von der auch abgewichen werden darf und soll. Ich werde trotzdem auch zukünftig versuchen, den Weg zur Arbeit ohne Auto zurückzulegen. Leben muss meiner Meinung nach Aufwand bedeuten, damit man es wirklich Leben nennen kann...

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DIEschwäbische <> Neu-Ulm: Schulradeln ist Teil der STADTRADELN Kampagne 2021

Bild Geschrieben am 23.07.2021 von Prof. Dr. Fabian Tobias Landthaler
Team: Dein JU-Bayern-Kreisverband Neu-Ulm (offenes Team)
Kommune: Landkreis Neu-Ulm

Zum ersten Mal seit Bestehen der Stadtradeln Kampagne wurde der Wettbewerb Schulradeln integriert. Das Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Neu-Ulm hat sich angemeldet und sammelt seit dem 5.Juli 2021 fleißig Kilometer. Dafür möchte sich heute Landrat Thorsten Freudenberger bedanken. Stadtradeln ist eine Initiative des Klima-Bündnisses. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk europäischer Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern, das lokale Antworten auf den globalen Klimawandel entwickelt. Die Stadtradeln Kampagne soll auf nationaler Ebene das Radfahren stärker in den Fokus rücken.

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Die große Runde. Über Kasendorf und Scheßlitz nach Bamberg und im Maintal zurück nach Kulmbach.

Bild Geschrieben am 23.07.2021 von Jürgen Tesarczyk
Team: ADFC Team Kulmbach
Kommune: Landkreis Kulmbach

Da die Route zwischen Kasendorf und Scheßlitz überwiegend auf Straßen verläuft, habe ich den Sonntag am Beginn der dritten Stadtradel-Woche ausgewählt, um dem Schwerlastverkehr aus dem Weg zu gehen. Ich bin froh, dass ich es schaffe „schon“ um 12:30 Uhr zu starten. Auf dem Bahntrassenradweg ab Melkendorf ist eine Menge los. Sicherlich sind auch viele andere Stadtradler und Stadtradlerinnen unterwegs.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich einen Sicherheitsaspekt ansprechen. Die Radwege werden zu vielfältigen Zwecken genutzt. Dabei kommt es immer wieder vor, dass mehrere Menschen, große und kleine, manchmal mit Tieren – meistens Hunde – an einem Ort für kürzere oder längere Zeit stehenbleiben, auch, um Radfahrende passieren zu lassen. Leider werden oft „Spaliere“ gebildet, die die Vorbeifahrt gefährlicher machen, da die volle Aufmerksamkeit kaum gleichzeitig auf beide Seiten ausgerichtet werden kann – auch nicht bei verlangsamter Geschwindigkeit. BITTE immer nur auf EINER Seite aufstellen, dass würde das Radfahren entspannter und sicherer machen – besonders bei zunehmenden Radverkehr. Das gilt natürlich auch für andere Radelnde, die gerade mal ein Schwätzchen am Radweg halten.
Mit dem Kfz-Verkehr gibt es heute tatsächlich wenig Probleme. Auf der Ebene und natürlich bergab versuche ich ohne Motorunterstüzung zu fahren, um Strom zu sparen. Mit einem guten 20er Schnitt bin ich 15:45 Uhr in Bamberg. Da ich die Stadt von früheren Besuchen schon recht gut kenne und ich kein großer Freund von Lärm und großen Menschenansammlungen bin, fahre ich gleich am linken Regnitzarm entlang Richtung Main.
Leider ist der Anschluss an den Main-Radweg flussaufwärts, zwischen Bischberg und Hallstadt, sehr schlecht gestaltet. Durch Bamberger Straßen und Kleingartenanlagen ist es möglich, einfacher – wenn man den richtigen Weg erwischt – und kürzer nach Hallstadt und dort zum Main zu gelangen.
An Flussradwegen liebe ich es, parallel zum Verlauf des Fließgewässers zu radeln – leider ist das hier auf dem Main-Radweg zwischen Straßen, Baggerseen, Feldern und Ortschaften selten der Fall. Bald kommt der Staffelberg näher und vor Lichtenfels flankieren die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und Kloster Banz den Radweg. Bei Schwürbitz führt eine alte Steinbrücke über den Main und spätestens ab Zettlitz, in Richtung Burgkunstadt, verleiht die Hoffnung auf Brot und Bett noch einmal Energie. Um 21:20 Uhr stelle ich mein zuverlässiges Gefährt nach 148 Kilometern, erschöpft und zufrieden, in der Fahrradgarage ab.

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Ausfahrt Gemarkung Schefflenz erkunden

Geschrieben am 22.07.2021 von Klaus Markert
Team: Genuss-u. Fitnessradler
Kommune: Schefflenz

Heute Abend sind wir am Rathaus gestartet. Die Fahrt ging über den Römerweg nach Neckarburken, den schönen Elzradweg entlang an der kühlen erfrischenden Elz, in Auerbach am Sportplatz den Berg erklommen und über Mittelschefflenz über den Bogenschießplatz nach Oberschefflenz. Anschließend über das Roedderdenkmal nach Kleineicholzheim, wo wir über das Hohe Kreuz und die Hainbuchensiedlung am Sportheim ein erfrischendes Getränk zu uns genommen haben.
War eine sehr schöne Tour mit insgesamt 40 Km.

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Zusammenfassung

Bild Geschrieben am 22.07.2021 von Viviane Metzler
Team: RC 1886 Villingen
Kommune: Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis

Die Teilnahme als „Star“ beim Stadtradeln VS hat mir sehr gefallen. Ich war verpflichtet 21 Tage lang keinen PKW und keine andere Mitfahrgelegenheit, außer die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zu nutzen. Das hat viel besser geklappt, als ich es mir vorgestellt hatte. Im Gegenteil, es wurde mir bewusst, wie leicht man auf ein Auto verzichten kann. Ich habe nichts missen müssen. Ich habe an alle Unternehmungen teilgenommen, die ich machen wollte. Es war alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und mit meinem Fahrrad möglich.

Was auch noch sehr gut dazu beigetragen hat, ist dass ich bei meinem Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten habe und nicht auf die Minute genau im Geschäft ankommen muss. Ebenso habe ich die Möglichkeit, bei meinem Arbeitgeber „APTAR Villingen“ Umkleideraum, Spint und Dusche zu benutzen.

Beim Einkaufen konnte ich auch positive Effekte feststellen, denn ich habe nur das eingekauft, was wir wirklich im Moment gerade benötigt haben.

Durch die vielen Radfahrten, war ich sehr viel draußen an der frischen Luft, was meinem Körper und Geist sehr gut getan hat. Ich habe mich sehr wohl und ausgeglichen gefühlt.

Resümee:
Das Stadtradeln hat mir viel Freude gemacht,
viele schöne Begegnungen,
neue Erkenntnisse gewonnen,
insgesamt 1211 km geradelt, klimaneutrale Fortbewegung,
die Feierabend- und Wochenend-Ausfahrten habe ich wie Kurzurlaub empfunden.
Das Klima der Erde betrifft uns alle.
Stadtradeln 2022 - ich bin dabei!

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Ich bin nicht Captain America...

Bild Geschrieben am 22.07.2021 von Tobias Reinhardt
Team: Agenda21
Kommune: Gunzenhausen

...und trotzdem fahre auch ich mit Helm. Egal ob ich eine größere Tour fahre oder schnell zum Bäcker ums Eck - der Helm muß immer auf den Kopf. Allein schon der puren Sicherheit wegen. Und jeder, der schonmal einen Unfall mit dem Rad hatte wird wahrscheinlich nie wieder ohne fahren. Als Radfahrer ist man eh immer der Schwächste auf den Straßen, die Wege oft genug voll Tücken, die Autos werden immer größer und der Helm ist somit eine einfache Möglichkeit seinen Kopf zu schützen. Zugegeben, er zerstört die Frisur, ist oft sperrig und Schönheit liegt auch hier im Auge des Betrachters. Aber es geht um Sicherheit. Und die geht in meinen Augen absolut vor. Und abgesehen davon ist man den Kids so auch ein Vorbild.
Ansonsten war heute wieder Marktdonnerstag in Gunzenhausen, ich habe meine Einkäufe mit dem Bike erledigt und abends dann noch eine entspannende Feierabendrunde am See gedreht. Herrliches Wetter und seit Tagen kein einziger Regentropfen! So kann es gerne bleiben!

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Das Rad in der Kunst

Bild Geschrieben am 22.07.2021 von Patrick Schygulla
Team: Fraunhofer ISE
Kommune: Freiburg im Breisgau

Fahrräder sind nicht nur ein Schmuck für jede Garage und jeden Keller, sie verzieren auch Wohnräume und lassen sie gleich viel gemütlicher erscheinen. Meine Freundin und ich sind auch gerade dabei, Impressionen aus der Fahrradmetropole Amsterdam in Farbe festzuhalten, indem wir ein Bild zweier Fahrräder über einer Gracht malen, das sich nach Fertigstellung zu unseren anderen beiden Fahrradwanddekorationen gesellen wird. Es wird uns da immer an unseren schönen Radurlaub in den Niederlanden erinnern. Wat een mooi land om te fietsen!

Generell ist das Fahrrad ja ein beliebtes Objekt in der Populär- und Sakralkultur. Man denke z.B. nur an Max Raabe "Fahrrad fahrn", an Queen "I want to ride my bicycle" oder an Mendelssohn-Bartholdys "Gaben mir Rat und gute Lehren" oder "Es ist bestimmt in Gottes Rat" (ich denke, da hat sich der Komponist wohl etwas verschrieben ;-) vielleicht hat sich die Orthographie aber auch einfach seitdem geändert; klar ist, dass er das Rad gemeint haben muss, denn das wurde erfunden, als Felix Mendelssohn-Bartholdy acht Jahre alt war).

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Woche 3: 3003,3 km sind gefahren

Bild Geschrieben am 22.07.2021 von Manfred Hundhausen
Team: ADFC Bietigheim-Bissingen
Kommune: Bietigheim-Bissingen im Landkreis Ludwigsburg

Gestern ging die 3. und letzte Wochenetappe zu Ende. Mein gesetztes Ziel habe ich glücklich erreicht. Der Finaleinlauf fand in einer meiner Lieblingsstädte statt.
Mein Konzept:
Ich radle von der Haustüre aus.
Ich radle nicht in Mallorca oder am Atlantik, wohin ich erst einmal mit CO2-Rucksack anreisen müsste.
Ich fahre auch nicht in der Bahn, die TATSÄCHLICH mehr CO2 Emissionen hat, als ich mit meinem 4Jahre alten Diesel!!!
Wer das nachvollziehen möchte, darf mich gerne kontaktieren (mobil siehe 1.Blog)

Ich radele zur Arbeit, wohin ich bereits seit 30 Jahren Sommer wie Winter (mit Spikes) hinradle.

Und, da es um Stadtradeln geht, radle ich durch Städte in meiner Umgebung zur Arbeit.

Dort erlebe und sehe ich genügend Anregungen für viele Erkenntnisse, die ich gerne im Blog teile.

In den Urlaub fahre ich mit Rädern und Paddelboot im Kofferraum, per individueller, sehr effektiver, selbstbestimmter Mobilität, nachdem ich mir meinen Autoschlüssel wieder im Rathaus abgeholt habe.

Besonders oft ist mir elektrische Mobilität begegnet - immer mit dem vermeintlichen Deckmäntelchen der Umweltrettung und t.w. freundlicher, massiver Unterstützung der Regierung sowie mit ökologischem Siegel.

So kann der kunde des Porsche Tycan S (gravimetrisch schwer / schwer teuer / hoch motorisiert / hoch subventioniert / nicht Spanien-Urlaubstauglich) endlich mit gutem ökologischen Gewissen und hoch erhobener Nase wieder zum Bäcker fahren, sofern er seine anderen Urlaubstauglichen Automobile mit Verbennungsmotor in seiner vierfach Garage stehen lässt.
Mit den Subventionen kann er mehr Brezeln kaufen, als er mit seiner Familie in seinem ganzen Leben braucht.

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Radfahren in Geestland

Geschrieben am 22.07.2021 von Stefan Ehrich
Team: Offenes Team - Geestland
Kommune: Geestland

Geestlands Radstrecken sind schön.
Strecken durch Felder und Natur auf denen man mal wieder einen Bezug zu dem was wirklich wichtig ist bekommt. Wild, das auf den Weiden äst, angelegte Blühstreifen die voll von Bienen und Hummeln ein Summen von sich geben und auch Hasen die den Weg kreuzen.
Im Grunde kann man alle Besorgungen mit dem Rad erledigen, zumindest in den größeren Ortschaften um Langen.
Ob der Tägliche Einkauf im nahegelegenen Supermarkt oder das Klamotten shoppen in Beers, alles ist möglich! Wenn da nicht... ja wenn da nicht der Faktor Zeit, der in unserer schnelllebigen Welt so wichtig ist, wäre.
Kleinere Strecken und auch der Arbeitsweg sind dagegen mit dem Rad kein Problem.
Auch geplante Radtouren sind auf Geestlands schönen Radwegen an Seen oder durch Wälder sehr gut zu fahren.
Der größte "Feind" des Radfahrers scheint der Lieferverkehr, der gerne mal den gesamten Fuß- und Radweg zustellt zu sein. So ist auch das Radfahren zu bestimmten Uhrzeiten in der Nähe von Kitas und Schulen ein echtes Abenteuer... Gestresste Eltern die ihre Kids bringen oder abholen, in einer Verkehrsdichte die teilweise echtes Chaos auslöst. Der Begriff rush-hour ist wohl angebracht..
Fazit: In Geestland kann man gut auf das Auto verzichten. Zumindest braucht man es doch nicht so oft wie es tatsächlich genutzt wird. Ich werde jedenfalls auch in Zukunft mehr mit dem Rad fahren.

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Schade, dass es schon vorbei ist

Bild Geschrieben am 21.07.2021 von Alexander Reichle-Schmehl
Team: Vorfahrt für Grün
Kommune: Tuttlingen

Und das war's. Stadtradeln 2021 ist in Tuttlingen leider schon vorbei. Schade, gerade jetzt, wo sich das Wetter endlich bessert!

Fast 500km sind es am Ende geworden, die ich in den letzten drei Wochen geradelt habe. Nicht so gut, aber bei dem Wetter der letzten Wochen, hatte wir nicht so wirklich Lust, noch extra Touren zu fahren.

Das Ziel haben wir trotzdem erreicht: In den letzten drei Wochen haben wir das Auto stehen gelassen. Einkäufe und Kinder Transport haben wir mit Fahrrad erledigt, zur Arbeit auch mit dem Rad. Im Großen und Ganzen hat das gut geklappt, auch wenn ich mir sicherlich gewünscht hätte, nicht so häufig in Regen Sachen Radeln zu müssen.

Das schlechte Wetter und das Homeoffice bedingte eingeschränkte Pendeln hat bei mir zwar nicht für Rekorde gesorgt, aber wir wollten ja in erster Linie auch zeigen, dass es auch so geht:

Einkäufe haben wir mit dem Fahrradhänger transportiert. Wir haben einen Zweisitzer, und obwohl unsere Älteste schon gar nicht mehr rein passt, erweist er sich immer wieder als Nützlich.
Die Kinder sind häufig selbst mit dem Rad zur Schule bzw. zum Kindergarten gefahren. Bei schlechtem Wetter auch mit dem Bus.
Wir waren mehrmals in der Bücherei, in der Innenstadt Besorgungen erledigen, und sind mit dem Rad zu unserem Brettspielclub und zum Jugendrotkreuz gefahren.

Nun gut, das war's für dieses Jahr. Den anderen noch radelnden wünsche ich noch viel Erfolg, und natürlich viel Spaß! Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei. Hoffentlich mit besserem Wetter und noch mehr erradelten Kilometern!

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Danke Landkreiszeitung Ludwigsburg

Geschrieben am 21.07.2021 von Matthias Herrmann
Team: Bosch@Si
Kommune: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Besten Dank für die tolle Pressebegleitung dieses Jahr. Holm Wolschendorf und Ramona Theiss haben super Fotos geschossen und Frank Klein unsere Gespräche in tolle Texte umgewandelt.
Mir hat es sehr gut gefallen mit euch zu arbeiten und ich hoffe das ihr nächstes Jahr auch wieder über's Stadtradeln berichtet bzw. einen Stadtradel-Star begleitet. Es gibt ja noch genügend andere Geschichten warum Menschen drei Wochen Autofasten.

https://www.lkz.de/

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Radeln in Tuttlingen ....

Bild Geschrieben am 21.07.2021 von Alexander Reichle-Schmehl
Team: Vorfahrt für Grün
Kommune: Tuttlingen

.... ist häufig ziemlich schön. Das finde ich zumindest als aus einer Großstadt Zugezogener.

Ziemlich häufig passiert es mir beim Pendeln zur Arbeit, dass mir Tiere begegnen, die ich in meiner Kindheit in Frankfurt höchstens im Zoo gesehen habe.

Das finde ich sehr schön, und würde ich mit anderen Verkehrsmitteln so wohl nicht mitbekommen.

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Alternative zum Auto

Bild Geschrieben am 21.07.2021 von Tobias Reinhardt
Team: Agenda21
Kommune: Gunzenhausen

Als Physiotherapeut bin ich öfter im Jahr auf Fortbildungen. Und ich bin schon ein wenig stolz, wenn ich sagen kann, daß ich auch hier sehr, sehr selten das Auto brauche. Mit dem Zug lässt sich das Rad ganz wunderbar mitnehmen. Zugegeben, der Transport von Bike und Gepäck auf den Bahnhöfen ist immer etwas abenteuerlich. Ich sage nur Treppen und kaputte Aufzüge. Also hilft nur Tragen. Und auch zu Zeiten zu fahren, in denen die halbe Welt zu Schule und Arbeit fährt, kann manchmal etwas eng werden. Aber im Großen und Ganzen bin ich recht zufrieden was meine Zugfahrten mit dem Fahrrad angehen. Relativ entspannt kommt man am Zielbahnhof an und kann sich dann per Rad zu den Fortbildungen begeben, was ich gerade in Städten wie z.B. Nürnberg, München oder Stuttgart als sehr befreiend empfinde. Keine engen Straßenbahnen, Busse oder U-Bahnen. Keine Staus an den Ampeln und kein Schwitzen im Auto. Und an der frischen Luft ist man auch. Parkplatzsuche entfällt nahezu und wie immer tut man etwas für seine Gesundheit. Radwege sind je nach Stadt unterschiedlich gut oder schlecht ausgebaut und auch an das deutlich höhere (und etwas gefährlichere) Verkehrsaufkommen muß an sich erstmal gewöhnen. Mit dem Gepäck sollte man natürlich etwas planen aber auch das geht. Für mich die deutlich stressfreiere Alternative zum Autofahren und man lernt so die Gegend auch viel besser kennen !

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Time to say Goodbye

Bild Geschrieben am 21.07.2021 von Julia Garbers
Team: Schneverdingen Touristik
Kommune: Schneverdingen

Das waren sie nun also, die drei Wochen Schneverdinger STADTRADELN.

Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen und es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, als wir am Schafstall am Heidegarten den Auftakt zu diesem tollen Projekt gefeiert haben - im strömenden Regen ...

Es waren drei wunderbare Wochen auf den zwei Rädern meines Fahrrades. Ich habe viel erlebt, großartige Menschen kennengelernt, schöne Gespräche geführt und bin nun wirklich erstaunt, wie viele Kilometer am Ende auf meiner Liste stehen.

333 Kilometer bin ich gefahren. Hauptsächlich waren es Alltagsfahrten, die sich zu einer Summe geläppert haben, die ich so nicht erwartet hätte.
Toll! Ich freue mich für mich selbst. Darf man doch auch mal sagen, oder?

Ganz lieben Dank an unsere großartige Koordinatorin Silvia Ehrke von der Freiwilligenagentur Schneverdingen, an Florian Bartels von unserem fantastischen Unverpackt Laden "Tante Minchen" und an Jan Schloo und sein Team vom Schafstall am Heidegarten - einer Perle der Ruhe und Entschleunigung in unserer Heimatstadt.
Ihr wart super!

Die STADTRADELN-Erkennungsschleife ziert jetzt zwar nicht mehr mein Fahrrad, aber weiterradeln werde ich selbstverständlich trotzdem.
Bis zum nächsten STADTRADELN 2022 - Ich freu mich schon drauf!

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Zu guterletzt

Bild Geschrieben am 21.07.2021 von Jürgen Knopp
Team: Neubiberg For Future - Klimaneutral 2035
Kommune: Neubiberg im Landkreis München

Fazit

Die Festlegung auf drei Wochen ohne Auto hat tatsächlich geholfen weniger Auto zu fahren.
Aber es gab keine Einschränkung im Lebensgenuss und ich habe meine Aktivitäten überhaupt nicht herunterfahren müssen. Öffentlicher Verkehr war stets die Lösung für lange Strecken und das nichtmal zu höherem Preis. Im Gegenteil.
In zwei Fällen bin ich auch längere Strecken mit dem Fahrrad gefahren, die ich vielleicht ansonsten als Mitfahrer zurückgelegt hätte.

Da das aber nicht das ganze Jahr so geht kann man auf weitere Ansätze zurückkommen, mehr dazu siehe unten.

Ein paar Zahlen
So kamen über 600 km Fahrradfahrt und 1500 km Bahnfahrt zusammen. Das sind je nach Rechnung um die 300 kg Co-2.. Dass das nur ein kleiner Teil der pro Kopf 13 Tonnen im Jahr sind soll uns nicht entmutigen. Hochgerechnet auf ein Jahr sind das immerhin um die 5 Tonnen.
Mehr dazu siehe https://www.neubiberg-for-future.de/dein-beitrag-zum-klimaschutz.

Wie realistisch ist der ganzjährige Verzicht?
Nein, ich verzichte nicht das ganze Jahr auf Autofahren. Insbesondere Urlaub und Wochenendfahrten in die Berge möchte ich nicht missen. Und für E -Autos fahre ich zu wenig pro Jahr. Der ökölogische Nutzen stellt sich nicht bei niedrigen Fahrleistungen ein (dies ist ein zusätzlicher Grund für Autoteilen - von E Autos. Bei dem Neubiberger Carsharing http:www.immermobil.info gibt es hierfür erst ein hybides Fahrzeug. Die Nachfrage für car sharing reicht bei uns nich für voll elektrisches Fahrzeug. Nicht in Relation zu einer solche Investition).

Meine Lösung ist hier Kompensation zu Ausgleich meine ökologischen Fussabdrucks.
Details hierzu siehe https://www.neubiberg-for-future.de/co2-ausstoss-richtig-kompensieren. EIn Beispiel für Kompensation über https://www.atmosfair.de/de ist unten angegeben.

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tag 21

Bild Geschrieben am 21.07.2021 von Dr. Matthias Röttgermann
Team: ADFC Markgröningen
Kommune: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Tolle drei Wochen waren es schlussendlich haben wir sogar Bordeaux erreicht
Summe 1329 km und über 9000 Höhenmeter schöne Begegnungen in Frankreich heute die letzte fährfahrt und camping in Blaye direkt innerhalb der zitadelle! UNESCO Weltkulturerbe

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