STADTRADLER-STAR & STADTRADELN-Botschafter Blog


STADTRADELN-Botschafter

Aachen
Amt Büchen
Bamberg
Bielefeld
Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen
Bottrop in der Metropole Ruhr
Buchholz i. d. Nordheide
Detmold im Kreis Lippe
Duisburg in der Metropole Ruhr
Dülmen im Kreis Coesfeld
Emsdetten
Essen in der Metropole Ruhr
Esslingen am Neckar
Geesthacht
Gelsenkirchen in der Metropole Ruhr
Gießen
Ginsheim-Gustavsburg im Kreis Groß-Gerau
Gladbeck in der Metropole Ruhr
Heidekreis
Hohenbrunn im Landkreis München
Ingolstadt
Jever
Kaiserslautern
Kreis Unna
Landkreis Mainz-Bingen
Leverkusen
Lindau (Bodensee)
Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss
Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau
Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr
Neuss im Rhein-Kreis Neuss
Niederkrüchten im Kreis Viersen
Reken im Kreis Borken
Rhede im Kreis Borken
Rheine
Riedstadt im Kreis Groß-Gerau
Rostock
Sarstedt
Senden im Kreis Coesfeld
Spiesen-Elversberg im Landkreis Neunkirchen
St. Ingbert
Stuhr
Syke
Trittau im Kreis Stormarn
Viersen im Kreis Viersen
Vreden im Kreis Borken
Waiblingen
Wedel
Wetzlar
Weyhe
Wolfenbüttel
Wunstorf in der Region Hannover


Motivation für den Sommer

Bild Geschrieben am 26.06.2017 von Laura Schulz
Team: GRÜNE Bingen
Kommune: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen

Nach drei Wochen, in denen ich das Fahrrad als mein Hauptverkehrsmittel benutzt habe, kann ich ein sehr positives Fazit ziehen:
Alle Strecken, die ich in meinem täglichen Leben bewältigen muss, sind bequem und ohne großen Mehrzeitaufwand mit dem Fahrrad möglich. Dazu kommen die großen Vorteile, dass man sich an der frischen Luft und der Sonne befindet, CO2 einspart und gleichzeitig ein wenig Sport macht.
Mich hat die Aktion sehr dazu motiviert, das schöne Wetter häufiger zum Radfahren zu nutzen und so immer neue Ecken in Bingen und Umgebung zu entdecken!

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Woche 1

Geschrieben am 25.06.2017 von Wiebke Mros
Team: CRITICAL MASS AACHEN
Kommune: Aachen

Die erste Stadtradelwoche ist fast vorbei und trotz der Hitze kamen bei mir einige Kilometer zusammen. Meine Woche startete unspektakulär mit Touren zur Uni und zum Einkaufen - Wege, die ich eigentlich immer auf dem Rad zurücklege, weil ich auf diese Art wesentlich flexibler und schneller von A nach B komme. Apropos von A nach B, neben privaten Fahrten, fahre ich auch dienstlich Rad: als Fahrradkurier bei CLAC. Bei sommerlichen Temperaturen (gegen Schweißausbrüche beim Kunden hatte ich ein Handtuch dabei, was bei dieser Hitze jedoch nur bedingt half) brachte ich diverse Dinge, wie Wasserkästen und Einkäufe, durch Aachen.
Dankbar war ich jetzt am Wochenende, als es etwas kühler wurde und die steife Brise hat mich sehr an meine Heimat in Norddeutschland erinnert. Diese Woche bin ich außerdem zum ersten Mal bei einem Triathlon (als Einzelstarter und nicht in der Staffel) gestartet: in und rund um den Blausteinsee fand heute der Indeland Triathlon statt. Der Wind hat es uns Sportlern auf der Radstrecke nicht einfach gemacht und umso glücklicher war ich am Ende im Ziel anzukommen!
Diese Woche hat mir mal wieder gezeigt, wie vielseitig Fahrräder sind: mit Lastenrädern kann man auch große, schwere Sachen transportieren, mit einem TrekkingRad kommt man entspannt zur Arbeit, zum Einkaufen etc. und mit einem Rennrad kann man lange Touren in Aachens Umgebung machen und sich, wen man will, auch richtig verausgaben.

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Das Ruhrgebiet Teil 1 / 7. Tag

Bild Geschrieben am 25.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Heute fuhren Antje und ich die 7. und kürzeste Tagesetappe der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour.
Die Route führte uns von Unna über den Stadtrand von Dortmund, weiter über Schwerte , ein Stückchen die Ruhr und die Lenne entlang bis nach Hagen.

Über Nacht hatte es in Unna geregnet. Am Morgen zeigte sich der Himmel wolkenverhangen und mein kritischer Blick nach oben, sagte mir nichts Gutes vorraus.

Nach dem Frühstück im Hotel fuhren wir dann gemütlich los. Aufgrund der Kürze der heutigen Tagesetappe, konnten wir uns reichlich Zeit nehmen und ganz genüßlich dahinradeln.

Eigentlich wären die Terminpläne für gestern und heute mit offiziellen Besuchen in den STADTRADELN-Kommunen Bönen, Unna und Schwerte gut gefüllt gewesen.
Nachdem der Tourenplan feststand, wurden die Besuche in diesen drei Kommunen aber wieder von deren Seite abgesagt. Dennoch habe ich an meiner ursprünglichen Routenplanung festgehalten. Dies verschaffte uns dann heute einen ganz entspannten Tag.

In Schwerte legten wir eine Pause ein, um in einer Eisdiele spontan das Begehren nach Kaffee zu stillen.
Während dieser Pause hatte Petrus ein Einsehen mit der dann doch etwas trockenen Vegetation gehabt und spendierte den Pflanzen etwas Nieselregen.
Was sollˋs ......... wir saßen trocken und schlürften an unserem Kaffee.
Nach etwa einer halben Stunde hörte der Regen wieder auf.
Daraufhin schwangen wir uns auch wieder in den Sattel.
Zwischendurch ließ sich die Sonne blicken und es wurde sogar recht warm.

An der Lenne, kurz vor unserem Ziel Hagen, nutzte ich eine kurze Rast um ein erfrischendes Fußbad in der Lenne zu genießen. Herrlich!!!!

Anschließend fuhren wir zum Hotel Arcadeon in Hagen.
Der heutige Treffpunkt wurde, anstatt vor dem Rathaus Hagen, kurzfristig hierher verlegt.

Dort trafen wir dann sehr deutlich vor dem vereinbarten Termin ein.

Zu unserer großen Freude dürfen wir auch der Einladung der Geschäftsleitung zur Übernachtung in dem phantastischen Hotel Arcadeon folgen.
Hier dürfen wir in der Villa des Hotels in einer der Suiten wahrlich residieren.
Das Hotel liegt wunderschön in einer parkähnlichen Anlage und es wurde wirklich an alles gedacht, um den Gästen ihren Aufenthalt zu versüßen. Nachdem wir uns eingerichtet und mit der Einrichtung der Suite vertraut gemacht haben, sind wir uns wahrhaft königlich vorgekommen.
Mir fehlen echt die Worte um unsere Überraschung, Begeisterung und unseren Dank auszusprechen.

Um 17 Uhr begann dann vor der Villa des Hotels die Begrüßung.
Hierzu sind dann Petra Leng (Radverkehrsplanung Hagen),  Ingrid Klatte (Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW) und Peter Elverich (fleißiger STADTRADLER) erschienen. Themen waren das STADTRADELN, die gestrige Eröffnung des STADTRADELN-Aktionszeitraumes der Metropolregion Ruhr und allgemein die Radverkehrsplanung. Klar sollten wir auch über die Erlebnisse während der Tour berichten.
Flott ein paar Fotos gemacht und dann im hoteleigenen Biergarten erfrischt.

Nach dem Abschied haben Antje und ich noch das super Angebot eines "all you can eat BBQ" im Hotel genutzt. Echt Wahnsinn! Wir kommen ganz bestimmt wieder!

Heute hatten Antje und ich die letzte gemeinsame Tagesetappe während der diesjährigen Tour. Morgen tritt sie die Heimreise mit der Bahn an.
Auf ihren Tourabschluß haben wir beide mit einem Glas Wein angestoßen.

Sie wird mir unglaublich fehlen!!!!

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Zweite Woche: Wetter zuerst gut, zunehmend unter Tiefdruckeinfluss – Stimmung zuerst schlecht, zunehmend unter Hochdruckeinfluss

Bild Geschrieben am 25.06.2017 von Christian Janßen
Team: 150 Jahre Bethel - Bodel, schwingh dich auf´s Rad!
Kommune: Bielefeld

I don´t like monday – in dieser Woche ein passender Song: In Bethel wurde mir die Vorfahrt genommen (Fahrerin entschuldigte sich nach Ansprache), 300 m weiter nimmt ein Jeep der vor mir Fahrenden die Chance zum Reagieren, als er vom Parkstreifen über die komplette Fahrbahn hinweg wendet und – natürlich nicht auf den Radverkehr achtet. Anschließend schönes Gespräch über die Autofahrer im Allgemeinen und diesen im Besonderen. Weitere 500 m auf der Alfred-Bozi Straße (geöffneter Radweg für den Linksverkehr): Ein Handwerker wendet auf dem Rad-Fußweg und fährt anschließend beide Wege blockierend auf mich zu und stoppt erst im letzten Moment. Ich seh´ ihn lächeln, und denke, „Schön, dass ICH auch Autofahrer glücklich machen kann …“. Die hinter ihm kommenden Radfahrer schütteln mit mir den Kopf. Am Siegfriedsplatz zieht ein SUV vom Parken auf dem Gehweg direkt nach links auf den Platz. Ein Glück, dass ich sowieso in die Siegriedstraße abbiegen wollte.
So weit, so bekannt.

Aber:
Am Mittwoch lässt mir ein Autofahrer die Vorfahrt am Kreise an der Melanchthonstraße, ich revanchiere mich und warte bis ein Vater mit zwei Kindern die Straße überqueren kann. Am Donnerstag überlässt mir ein weiterer Autofahrer die Vorfahrt an der Rolandstraße. Beide im Kontakt mit mir und freundlichem Winken und Bedanken. Am Freitag weise ich einem bei Rot fahrenden Radfahrer auf den enormen Vorsprung von 300 m hin, den er vor mir auf das Grün Wartenden herausgefahren hat, bevor ich ihn eingeholt habe. Ein nachdenkliches Gesicht lasse ich zurück.

Obwohl ich auch weiter zwei gefährliche Situationen erlebe, bin ich von den guten Begegnungen dieser Woche geprägt. Dazu gehören auch Rückmeldungen aus meinem Team, meiner Geschäftsführung oder in der Kneipe. Ich werde also meine Bewertung von letzter Woche ändern: Radfahrer kann auch auf zufriedenstellenden Kontakt mit Autofahrern hoffen. Nicht DIE Männer hupen, drängeln und fahren dann mit aufheulendem Motor davon, sondern einzelne.
Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es zurück: Sind DIE freundlich, bin ich es auch – bin ich freundlich, sind DIE es auch.
Eine Binsenweisheit, aber mir fällt dazu das Motto einer Plakataktion des ersten Fahrradbeauftragten Bielefelds ein „Zusammen geht mehr“ – oder so ähnlich. Wie können wir in Bielefeld dafür sorgen, dass sich die konkurrierenden Verkehrsteilnehmenden mit weniger Aggressivität und gegenseitiger Rücksichtslosigkeit begegnen? Nicht mehr Rad gegen Fuß und Auto gegen beide?

Am Sonnabend und Sonntag dann Fahrten zwischen Schauern – Ich WERDE nicht naß! Sag´ ich ja …
Das Radfest hat gute, interessante Gespräch bei Sonne und warmen Schauern parat - und die Besichtigung der Tempo 30-Regelung auf der Stapenhorststraße. Zum zweiten Mal wird auf dieser Hauptverkehrsstraße nach einem Unfall die Geschwindigkeit reduziert. 1987 war es das erste Tempo 30 auf einer Hauptverkehrsstraße in Deutschland. Damals war die Straße eine Schlucht mit vier schmalen Spuren, hoher Geschwindigkeit und einer Höchstgefahr für Radfahrende auch wegen der Unübersichtlichkeit. Heute sind die Sicherheitsvorgaben für solche Straßen strenger, die Radfahrstreifen würden nicht mehr zugelassen. Die Gefährdung ist nicht gebannt, wie ich auch täglich erleben darf, wenn stadteinwärts vor der Kurfürstenstraße die SUV, Lieferwagen und Lkw wegen der Linksabbieger auf den Radfahrstreifen ausweichen oder wenn Pkw nicht ordnungsgemäß parken und mit öffnenden Türen meine Unversehrtheit bedrohen.

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das Wochenende

Bild Geschrieben am 25.06.2017 von Alina Eliseeva
Team: Anti-Dumm-Konsum Dülmen
Kommune: Dülmen im Kreis Coesfeld

Das haben wir überstanden. Meine 100 km Marke wurde geknackt! Und das nach nicht mal einer Woche! Aber wir haben auch viele Kilometer gemacht - ca 60!
Das war, vor Allem für meine, doch untrainierte, Tochter eine Herausforderung.

Freitag-Tetekum
Wir waren bei der SoLaWi. Das Navi sagte mir, wir würden ~45 Minuten brauchen. Mit Kind und Pausen auf dem Hinweg hat es dann doch eher ca. 2,5 Stunden gedauert. Aber zurück waren wir schneller ;)
Und wir fanden es toll! Wir haben so viele Dinge gesehen, die sonst im Vorbeirauschen einfach total untergehen.
Und wir haben endlich die Milchtankstelle auf dem Weg besucht, die ich sonst, vor schlechtem Gewissen nicht anfahre, da es einen (zwar kleinen, aber immerhin) Umweg bedeutet.
Nächste Woche werde ich mal allein mit Fahrrad da hin, um zu sehen, wie schnell es dann geht. Das scheint mir nun iwie wesentlich praktikabler zu sein, als ich vorher gedacht habe. Ich denke, ich werde diesen Weg also auch nach den 21 Tagen, im Sommer, gern und oft radeln.

Samstag - Lette
Ein wunderschöner Weg, an Wiesen vorbei, durch die Felder und den Wald.
Ich liebe diese Strecke!
Meine Tochter fand es nach dem vortägigem Ausflug nach Tetekum leider nicht ganz so toll, aber noch in Ordnung. Ich muss sagen, als mein Töchterlein noch nicht selber gefahren ist, sondern ich sie einfach in den Kindersitz setzen konnte und los, fand ich es sehr angenehm. Wir waren dann auch schneller unterwegs und somit auch schneller da ;) Aber so war es auch ok. So bekommt man das Kind am Ende des Tages auch platt :D
Zürück sind wir mit der Bahn, was mit Fahrrad sehr angenehm ist, aber ohne....naja. Man muss ja auch iwie zu den Bahnhöfen gelangen, und dieses finde ich "zu Fuß" schon sehr mühsam, hier in unserer Gegend. Da darf und sollte sich also ruhig noch etwas tun.

Sonntag - Spargelhof Austerschulte
"Das letzte Mal Spargelessen". Das haben wir uns von dem Wetter nicht nehmen lassen! Es war zwar zwischendurch leicht fieselig, aber dank Regencape bzw. guter Jacke und Helm! war das kein Problem.
Ich finde ein Helm ist bei Regen, als Sichtschutz, GOLD wert! Ich hasse es, die Regentropfen in die Augen zu bekommen, aber mit einem Helm ist man doch besser geschützt, als man denkt. Nicht nur bei einem Unfall!
Was heute nicht so toll war: wir haben uns verfahren :( Daher sind wir wesentlich mehr gefahren, als notwendig gewesen wäre....sehr zum Leidwesen meiner Tochter, die dann echt keinen Bock mehr hatte. Nächstes Wochenende muss ich sie etwas mehr schonen. Musste ich ihr versprechen :)
"Schuld" an unserem Umweg, waren die verschiedenen oder auch fehlenden Radwegschilder. Ok, ich hätte auch vorher genauer nach dem Weg gucken können, im Internet/Karte, aber wir waren ja schon mal bei Austerschulte. Allerdings mit dem Auto :/ Da wir hier ja sonst echt toll mit Radwegen und Schildern ausgestattet sind, dachte ich mir, wird schon schief gehen. Fährst da an der Bundesstraße lang....Tja, und dann teilte sich der Radweg, aber keiner führte so richtig dahin, wo wir hin wollten....Und die Beschilderung blieb mit Bezeichnungen wie R14 /R15 auch eher ein Rätsel.....So wurde aus dem kürzesten Weg des Wochenendes doch eine ganz ansehnliche Radtour. Bei dem Wetter waren unsere Räder dann auch die Einzigen dort ;D
Zurück sind wir einen "direkten" Weg gefahren. Da habe ich auch gesehen: man kann mit einem Ruftaxibus(ÖPNV) sogar ziemlich gut zu dem Hof kommen. Hätte ich mal auch das vorher gewusst. Zurück hätte es ja wahrscheinlich wenig geholfen, den zu rufen, da die Fahrräder dann doch fehl am Platz gewesen wären......
Naja, ich habe jedenfalls für die Zukunft gelernt, keinen! unbekannten Weg mehr zu fahren, ohne vorher auf die Karte zu sehen!

Ach ja, ich habe noch etwas gelernt bei diesen langen Wegen: Man sollte beim Kauf des Fahrrades aufpassen, dass es zu einem passt und sich sehr gut und ausführlich beraten lassen!
Das habe ich leider nicht so beherzigt, als ich mein Fahrrad gekauft habe. Und der Händler hat da leider auch nicht drauf geachtet....nun versuche ich alles mögliche, um mir das Fahrrad "passend" zu machen, aber wenn es nicht klappt, muss man mit Rückenschmerzen bezahlen!
Ich probiere gerade einen tollen Fahrradmonteur aus, der sich wirklich Zeit nimmt. (Der dritte hier in Dülmen, mit dem ich nun meine Erfahrungen sammel. Ich hoffe, dass diese wesentlich besser werden als bei den anderen beiden.) Den Busch muss ich die Woche unbedingt nochmal aufsuchen, und vllt hat er den rettenden Tipp für mich. Ein Mal war ich bisher da, aber er hat das geschafft, was die anderen in 1,5 Jahren nicht gepackt haben, und ich saß fast perfekt. Tja, leider nur fast, und ich bin anscheinen echt gut im verschlimmbessern... :(

Für nächstes Wochenende werde ich einen fahrradfreien Tag einplanen. Heute Abend merke auch ich: Eine Pause tut einfach gut!

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Radverkehr auf Islay (Schottland)

Bild Geschrieben am 25.06.2017 von Inga Boeck
Team: Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC) und Freunde
Kommune: Wetzlar

Ganz klar, auf der Whiskey-Insel Islay kann man nicht nur einen Blick ins Glas sondern auch auf den Radverkehr werfen: Die Radverkehrs-Infrastruktur ist bei 3200 Einwohnern übersichtlich. Es gibt genau einen einzigen Radweg von 5 km Länge zwischen den drei großen Brennereien Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Dazu kommen etwa eine Handvoll Abstellanlagen auf der ganzen Insel (ausschließlich "Felgenkiller"), ein Fahrradverleih und dazu Nieselregen und Gegenwind. Hört sich nicht verlockend an? Weit gefehlt!
Schon beim einzigen Radverleiher Jim wird man mit Handschlag begrüßt. Als „Pfand“ reichen unsere Vornamen. Fahrradschlösser? - Sind zwar nicht nötig, wir kriegen aber trotzdem eins. Auf den engen, vielfach einspurigen Landstraßen teilt man sich die Fahrbahn mit wenigen Autos und Fußgängern – und gelegentlich querenden Schafen. Rücksichtnahme, großer Sicherheitsabstand beim Überholen und ein freundlicher Handgruß ist für die Insulaner absolut selbstverständlich. Die großartige Landschaft tut ihr übriges dazu, dass Islay ein wunderbares Ziel für Fahrradfreunde ist – auch ohne Radverkehrskonzept.

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Woche 1

Geschrieben am 25.06.2017 von Marc Blatter
Team: KaWo
Kommune: Aachen

Die erste Stadtradel Woche startet wunderbar mit einem Paket, darin ein neuer Sattel für mein Stadt Rennrad. Leider bin ich morgens etwas in Eile und kann den Sattel nicht vor der Arbeit montieren. Deshalb wird nach der Arbeit ein kleiner Umweg nach Hause gefahren um den Sattel zu montieren bevor es weiter zum Einkaufen geht. Normalerweise fahre ich eher mit dem Stadtrad zum einkaufen, allerdings brauche ich nur ein paar Kleinigkeiten und der neue Sattel muss getestet werden, deswegen gehts mit dem Rennrad einkaufen, und sehr schnell stellt sich heraus dass sich die Investiton gelohnt hat.
Am Abend als es abgekühlt hat gibt es noch ein paar Kilometer mit einer kleinen Runde in die fahrradfreundliche Niederlande.
Den Rest der Woche wird das Fahrrad weiterhin genutzt um zur Arbeit, zur Uni und in die Stadt zu kommen. Sonderlich viele Kilometer sammeln sich dabei aber nicht an.
Am Samstag morgen ging es zum Brunchen in die Stadt, auf dem Rückweg wurde einmal ausgetestet wieviel schneller man mit dem Fahrrad eigentlich ist gegenüber Buss und Bahn. Startpunkt war das Driescher Gässchen und Endstation in der Nähe der Bushaltestelle Auf der Hörn. Bei gleicher Startzeit gegenüber der 33 war ich gute 5 Minuten früher am Ziel, Trotz des Anstieges.

Summa summarum eine prima erste Woche mit herrvoragendem Wetter fürs Fahrrad fahren.

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Die heißeste Woche des Jahres

Geschrieben am 25.06.2017 von Anton Brall
Team: Heiße Reifen
Kommune: Aachen

Als ich am Anfang der Woche auf den Wetterbericht geschaut habe, bekam ich erstmal einen kleinen Schock. Jeden Tag der Woche über 30° Celsius sind ungefähr 30° mehr als letztes Jahr im Juni. Außerdem ist man in Aachen auf solche Temperaturen nicht vorbereitet. Wenn der Asphalt schmilzt und der Boden Lava ist, verwandelt sich die Stadt in einen Ort, an dem sich nur noch ein Zeitlupe bewegt wird. Zwischen elf Uhr morgens und sechs Uhr Nachmittags huschen die, die wirklich durch die Stadt müssen, langsam von Schatten zu Schatten. Als ich mich dann am Montag um 10 Uhr aufmachte, um zur Arbeit zu fahren, blieb mir erstmal kurz der Atem stehen. Nachdem ich den ersten kleinen Schweißausbruch überstanden hatte, schwung ich mich auf mein Fahrrad und radelte los. Der Fahrtwind trug stark zur Kühlung bei, und als ich die Stadt einmal durchquert hatte, und ich an meinem Ziel angekommen war, wurde ich kurz von der Hitze erschlagen. In den zwanzig Minuten Fahrtzeit war die Temperatur bestimmt um 5° gestiegen und ich stand in der knallenden Sonne. Ein Schweißausbruch wie die Niagarafälle war die Folge. Zm Glück haben wir auf der Arbeit einen Ventilator, der dabei half, auf eine ertragbare Temperatur abzukühlen.
Von da an schloss ich mich dem Rest der Bewohner Aachens an und vermied es zwischen neun und sieben Uhr mit dem Fahrrad zu fahren oder mich überhaupt zu bewegen. Der Rest der Woche verlief super. Ich fuhr jeden Tag zwischen 15 und 30 Kilometern mit dem Rad und genoß dabei das schöne Wetter und die frische Luft. Und solange es in Aachen nicht in Strömen regnet (das soll ja schon ein oder zweimal vorgekommen sein, hat man mir gesagt) oder ein Sturm über die Stadt hinwegfegt, ist das Fahrrad einfach das beste Farzeug.

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Meine zweite Woche

Bild Geschrieben am 25.06.2017 von Petra Kolm
Team: ParagraphenketteOnTour - Bürgerhaus
Kommune: Amt Büchen

Die Kennenlern-Tage im Schwarzwald waren eine Erfahrung und eine Herausforderung. Von Todtmoos aus gab es quasi nur nach Süden das Wehrtal entlang ein traumhaftes Einrollen. Alle anderen Richtungen bedeuteten gleich mal zwischen 12-14% Steigungen zum Warmwerden. Letzteres erfolgte bei Temperaturen über 30°C auch prompt. Nach einem Zwischenstop im Allgäu - hier war es eher hügelig - sind wir nun gut in Südtirol angekommen. Die Temperatur in Bozen kratzte an der 40°C - Marke. Also - "ideal zum Radfahren". ;o)
Einrollen im Etschtal musste dennoch sein - zurück ging es durchs malerische St. Pauls.
Fortsetzung folgt - liebe Grüße aus Bella Italia!
Petra

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Die zweite Woche ohne Auto

Geschrieben am 25.06.2017 von Marcus Kretschmann
Team: Team Rathaus
Kommune: Riedstadt im Kreis Groß-Gerau

Mein Auto steht immer noch tapfer abgedeckt auf dem Rathausplatz. Den Alltag und die Termine mit dem Fahrrad zu bewältigen ist machbar und macht wirklich Spaß. Zwischen den Terminen hat man so auf jeden Fall Zeit ein wenig abzuschalten und die Natur zu geniessen.
Das momentane Wetter trägt natürlich dazu bei. Zum Glück hat mich in den letzten beiden Wochen kein Regenschauer und kein Gewitter erwischt. Ich hoffe das bleibt in der letzten Woche auch so.
In der nächste Woche fordern mich Termine in Bischofsheim, Darmstadt und Mörfelden noch einmal heraus.
Aber ich freue mich darauf. Am kommenden Freitag, 30.06.2017 lade ich alle noch einmal zu einer Abschlussradtour ein. Los geht es um 16.00 Uhr am Rathausplatz.
Viele Grüße
Marcus Kretschmann

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Stadtradeln 2017 Statement 2

Geschrieben am 25.06.2017 von Dieter Verhey
Team: Liegeradler+Anhang
Kommune: Weyhe

Während der Zeit des Stadtradelns war das Wetter hier bei uns entweder sehr heiß oder der Tag war regnerisch. Bei den heißen Tagen war es eigentlich auch vom gesundheitlichen Aspekt her ungünstig in der Hitze am späten Vormittag, über Mittag und am Nachmittag zu fahren. Durch mein Rentnerdasein bin ich aber variabel, wann ich fahre. So habe ich einen großen Teil der Fahrradtouren am späten Nachmittag oder in den Abendstunden durchgeführt. Dasselbe trifft auch auf die Regentage zu, denn meistens hörte es zum Abend hin auf zu regnen.
Dies bedeutet nicht, dass ich nicht doch bei Regen gefahren bin. Aber eben loszufahren bei Regen, wenn man es nicht muss, war ja auch in diesen Fällen nicht nötig.
Allerdings ließ es sich nicht immer vermeiden, unterwegs doch in den Regen zu kommen. Wenn es sich nicht lohnte, eben kurz unterzustellen, habe ich mein Regencape natürlich aufgespannt.
Dazu muss ich feststellen, dass ich für mein Liegerad ein ausgezeichnetes Regencape habe, das fast wie ein Zelt ist und ich dadurch auch fast wie im Auto dann fahre.

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Stadtradeln 2017 Statement 1

Geschrieben am 25.06.2017 von Dieter Verhey
Team: Liegeradler+Anhang
Kommune: Weyhe

Dieter Verhey
28844 Weyhe

Ich wohne in Weyhe, bin Mitglied im ADFC und fahre ein Liegerad. Schon aus diesen Gründen nehme ich auch dieses Jahr wieder am Stadtradeln der Gemeinde Weyhe teil.
Dazu haben wir uns als Liegerad-Gruppe angemeldet. Davon fahren zwei Mitglieder Liegerad und eines ein normales Rad, wie es bei uns in der Weyher ADFC-Gruppe heißt: also zwei Lieger und ein Aufrechter.
Wir beiden Liegeradfahrer sind auch im ADFC Weyhe Tourenleiter, darum haben wir uns vorgenommen, in der Zeit des Stadtradelns verstärkt Touren abzufahren:
1. zu ganz neuen Zielen,
2. zu alten Zielen,
weil wir bei den schon mal gefahrenen Touren feststellen wollen, ob die Benutzung noch genau so möglich ist und in welchem aktuellen Zustand die Wege sind.

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