Statements Gewinnerkommunen 2023

Die politisch Verantwortlichen äußern sich zum STADTRADELN 2023 und der Bedeutung der Radverkehrsförderung für den Klimaschutz.

Patrick Bauser

Bürgermeister der Gemeinde Altshausen

Platz 1 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: unter 10.000 Einwohner*innen

Liebe Stadtradlerinnen und Stadtradler,

Die Begeisterung an der Aktion „STADTRADELN“ war auch in diesem Jahr in der ganzen Gemeinde deutlich zu spüren. Als Bürgermeister der Gemeinde Altshausen bin ich sehr stolz, auf den erneuten 1. Platz in der Kategorie Gemeinden und Städte unter 10.000 Einwohner.

Wer hätte gedacht, dass die Gemeinde Altshausen mit seinen 4100 Einwohnern diesen Erfolg nach 2020, 2021, 2022 auch im Jahr 2023 wiederholen würde.

Die Begeisterung an der Teilnahme beim STADTRADELN ist in meiner Gemeinde fast schon ansteckend und so meldeten sich wieder über 1100 aktive Radler*innen in über 70 Teams an und radelten unglaubliche 324.730 Kilometer für unsere Gemeinde.

Viele der Teilnehmer*innen konnten den Start kaum erwarten. Dieses Engagement zeigt, dass unsere Radler*innen aktiv etwas für die Umwelt und Gesundheit tun möchten. Radfahren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern fördert die Bewegung und die Gemeinschaft und das nicht nur in den 3 Wochen Stadtradeln.

Gerne unterstütze ich unseren sportbegeisterten STADTRADELN Organisator Michael Epp bei der Planung und Umsetzung von neuen Ideen.

Die Gemeinde, mit den vielen motivierten Radlern*innen, zeigte auch in diesem Jahr, dass wir hier in Altshausen auf den richtigen Weg sind, wenn es um nachhaltige Mobilität und Umweltschutz geht. Riesig gefreut habe ich mich auch über den 1. Platz von unserem Gymnasium beim 1. SCHULRADELN in Baden-Württemberg, dieser Erfolg war noch das Ü-Tüpfelchen beim diesjährigen STADTRADELN.

Ich freue mich schon jetzt aufs STADTRADELN im nächsten Jahr und wünsche allen Radlerinnen und Radlern eine gute und unfallfreie Fahrt und auf ein Wiedersehen beim STADTRADELN 2024.

Foto: Michael Epp

Maik Strömer

Bürgermeister der Stadt Oranienbaum-Wörlitz

Bester Newcomer in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: unter 10.000 Einwohner*innen

Der individuelle Radverkehr hat eine Schlüsselrolle bei unseren Anstrengungen für den Klimaschutz. Aus diesem Grund ist es ein sehr gutes Zeichen, mit welcher Bilanz Oranienbaum-Wörlitz bei der Aktion „STADTRADELN“ neu eingestiegen ist. Von unseren ca. 8.100 Einwohnern haben sich über 550 Radler mit insgesamt über 115.000 km aktiv beteiligt. Wir haben als Oranienbaum-Wörlitz ein hervorragendes Ergebnis erzielt und dabei im freundschaftlichen Wettbewerb Gutes für jeden einzelnen Teilnehmer und für den Klimaschutz getan.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Radlerinnen und Radler und freuen uns auf das nächste STADRADELN im Jahr 2024.

Foto: Frau Müller

Michael Beck

Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen

Platz 1 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern : 10.000 – 49.999 Einwohner*innen

Zum vierten Mal in Folge auf Platz eins – dieser Erfolg macht uns stolz und spornt uns natürlich dazu an, im kommenden Jahr den Titel zu verteidigen. Genug Mitstreiterinnen und Mitstreiter werden wir dafür sicher finden, denn das STADTRADELN hat sich in Tuttlingen mittlerweile fest etabliert.

Die Erfolge zeigen aber nicht nur, dass die Tuttlingerinnen und Tuttinger sportlich aktiv sind: Sie zeigen auch, dass eine zeitgemäße und nachhaltige Verkehrspolitik sich auch im ländlichen Raum zusehends durchsetzt. Das STADTRADELN ist schließlich nicht nur ein sportlicher Wettkampf. Es ist vor allem auch ein Statement für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel. Dass sich dies immer mehr durchsetzt, bestärkt uns auch in unserer Politik, das Radnetz in unserer Stadt weiter auszubauen. Und gerade im nächsten Jahr stehen in unserer Stadt wichtige Entscheidungen an, wenn wir über die Gestaltung zentraler Bereiche entlang der Donau reden. Aktionen wie das STADTRADELN sorgen hier für die nötige Öffentlichkeitswirkung und stärken die Entwicklung hin zu einer Mobilität, die mehr als bisher auf Alternativen zum Auto setzt.

Foto: Stadt Tuttlingen

Mechtild Schulze Hessing

Bürgermeisterin der Stadt Borken

Platz 3 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 10.000 - 49.999 Einwohner*innen

STADTRADELN ist ein fest im Veranstaltungskalender der Stadt Borken verankerter Termin. Seit nunmehr sieben Jahren heißt es ab Anfang Mai in unserer Kreisstadt immer: „Auf die Fietse, fertig, los!“ Klein und Groß, Jung und Alt, Familien, Nachbarschaften, Freundeskreise, Arbeitskolleginnen und -kollegen, Kindertagesstätten, Vereine und unsere Schülerinnen und Schüler finden sich in Teams zusammen, um mit Spaß und Freude aktiv Kilometer für den Klimaschutz zu erradeln.

In diesem Jahr nahmen in Borken 2.256 Radfahrerinnen und Radfahrer in 90 Teams teil und legten 434.775 Kilometer zurück. Sie vermieden damit 70 Tonnen CO2. Eine hervorragende Leistung!

Ich bin sehr stolz, dass Borken mit diesem Ergebnis erneut den dritten Platz beim STADTRADELN im internationalen Vergleich belegen kann. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden. Das ist wirklich eine tolle Auszeichnung!

Es ist uns ein großes Anliegen, vor allem Kinder und Jugendliche für nachhaltige Mobilität zu begeistern. Daher freue ich mich, dass auch unsere Schulen aktiv am Wettbewerb „Schulradeln NRW 2023“ teilgenommen haben – mit großem Erfolg. Denn die Astrid-Lindgren-Schule aus unserem Ortsteil Burlo ist unter den Finalistinnen. Hierzu gratuliere ich der Grundschule ganz herzlich!

Jede Generation ist in Borken auf der „Fietse“ unterwegs – vom Laufrädchen bis zum E-Bike begleitet uns das Zweirad durch unser Leben. Die Attraktivität und Sicherheit des Radverkehrs sowie ein guter Ausbau der Fahrradinfrastruktur in unserer Kreisstadt liegt uns als Stadt Borken daher sehr am Herzen. Der erneute Erfolg beim STADTRADELN bestätigt uns, dass wir in Sachen Radverkehr auf dem richtigen Weg sind.

Alle Teilnehmenden dürfen stolz sein: Nur gemeinsam haben wir dieses tolle Ergebnis erreicht – und gleichzeitig einen wichtigen Teil zum Klimaschutz beigetragen. Ich freue mich bereits jetzt, wenn es im nächsten Jahr wieder beim STADTRADELN in Borken heißt: „Auf die Fietse, fertig, los!“

Foto: Stadt Borken

Bastian Sieler

Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal

Bester Newcomer in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 10.000 - 49.999 Einwohner*innen

Stendal war zum ersten Mal dabei und nun freuen wir uns darüber "Bester Newcomer" zu sein! Wir haben unter den "Neuen" in unserer Stadtgröße die meisten Kilometer erradelt!

Bei uns haben zahlreiche Kitas, Schulen, Unternehmen, sogar ein Museum, STADTRADELN-Teams gegründet. Es war ein fairer Wettbewerb, der allen richtig viel Spaß gemacht hat! Und ganz nebenbei wurde das Fahrrad als ein umweltfreundliches und günstiges Verkehrsmittel beworben.

Als Kommune haben wir auch zahlreiche Hinweise zur Verbesserung unserer Fahrradinfrastruktur bekommen, die wir natürlich gemeinsam mit allen zuständigen Behörden vor Ort und im Land angehen wollen.

Das Stendaler STADTRADELN war rundum gelungen. Unsere Auszeichnung ist nun Ansporn für die Hansestadt Stendal noch fahrradfreundlicher zu werden. Ich selbst bewege mich täglich mit dem Rad durch die Stadt und sehe auch die vorhandenen Defizite. Trotzdem bleibt das Fahrrad ein günstiges und klimafreundliches Verkehrsmittel. Ziel ist es, auf Grundlage des Verkehrskonzeptes den Radverkehr zu fördern.

Herzlichen Dank an alle, die fleißig geradelt sind, an alle, die für das STADTRADELN motiviert haben, und natürlich auch an das KLIMA-BÜNDIS für die Initiative!

Foto: Hansestadt Stendal

Dr. Peter Lüttmann

Bürgermeister der Stadt Rheine

Platz 1 in den Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern und Platz 2 in den Gewinnkategorie Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 50.000 – 99.999 Einwohner*innen

Ich freue mich wirklich außerordentlich darüber, dass wir in Rheine in diesem Jahr beim STADTRADELN erneut den ersten Platz als „Fahrradaktivste Kommune“ mit den meisten Radkilometern belegen.

Für das außergewöhnliche Engagement möchte ich mich, auch im Namen des Rates der Stadt, an erster Stelle bei den Bürgerinnen und Bürgern von Rheine bedanken, die dieses hervorragende Wettbewerbsergebnis gemeinsam eingefahren haben.

Das STADTRADELN ist für uns jedoch mehr als ein Wettbewerb, weil wir das Radfahren in Rheine als zentralen Bestandteil der Verkehrswende betrachten.

Wir wollen komfortablere, schnellere und sichere Radwegverbindungen in der Stadt und in den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, den Radverkehrsanteil von 27 % auf 31 % zu steigern. Dabei soll es jedoch nicht bleiben, denn wir haben uns vorgenommen, diesen Anteil bis zum Jahr 2030 auf 40 % zu erhöhen.

Bei all der Arbeit, die da noch vor uns liegt, soll jedoch der Spaß am Radfahren nicht auf der Strecke bleiben. Deshalb freue ich mich schon auf das STADTRADELN 2024 mit ganz vielen radbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern.

Foto: Stadt Rheine

Andreas Starke

Oberbürgermeister der Stadt Bamberg

Platz 3 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 50.000 – 99.999 Einwohner*innen

In Bamberg wird schon immer kräftig und erfolgreich in die Pedale getreten: Mehr als in vielen anderen Städten nutzen unsere Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad. Sehr erfreulich, dass Bamberg deutschlandweit den 3. Platz unter den Kommunen mit 50.000 bis 99.000 Einwohnerinnen und Einwohner belegt. Ein tolles Ergebnis.

In diesem Jahr haben wir beim STADTRADELN, das vom 12. Juni bis 2. Juli 2023 in Bamberg stattfand, eine wahren Boom bei den Teilnehmenden erlebt: 2825 aktive Radelnde in 130 Teams – fast 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr als im vergangenen Jahr – haben sich im dreiwöchigen Aktionszeitraum von STADTRADELN in Bamberg beteiligt. Insgesamt kamen beachtliche 570.822 Kilometer zusammen, wodurch 92 Tonnen CO₂ vermieden wurden. Familie, Freunde, Firmen, Vereine, Schulen und Kindergärten konnten mitmachen und Kilometer sammeln. Dafür danke ich von Herzen.

Ich freue mich über das große Engagement aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bamberg ist eine begeisterte Fahrradstadt und wir werden das Projekt auch in Zukunft unterstützen.

Foto: Stadtarchiv Bamberg, Jürgen Schraudner

Dr. Martin Sommer

Landrat des Kreises Steinfurt

Platz 1 in den Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

Meine Zuversicht im vergangenen Jahr hat mich nicht getäuscht. Ich freue mich sehr, dass der Kreis Steinfurt 2023 erneut den ersten Platz in der Kategorie „Fahrradaktivste Kommune“ erreicht hat – seit unserer ersten Teilnahme 2018 bereits zum vierten Mal. Ebenso erfreulich ist der mit rund 3,3 Millionen Kilometern erradelte sechste Platz unter allen Kommunen. Mit den Großstädten Berlin, Hamburg, München und Leipzig, sowie der Region Hannover liegen tatsächlich nur Kommunen vor uns, die deutlich mehr Einwohnerinnen und Einwohner haben. Mit diesem Ergebnis beim STADTRADELN zeigt sich auch der Mehrwert unseres interkommunalen Klimaschutz-Netzwerks. Eine kreisweite Kampagne gemeinsam mit allen 24 Städten und Gemeinden gibt es nicht überall – darauf bin ich besonders stolz.

Unser Erfolg bei der STADTRADELN-Kampagne bestätigt zudem die Umsetzung unseres kreisweiten Radverkehrskonzepts. Das Konzept sieht mehr schnelle, sichere und komfortable Radwegeverbindungen zwischen den 24 Städten und Gemeinden im Kreis Steinfurt vor. Mit der Triangel, der ersten Veloroute im Kreis Steinfurt, haben wir bereits ein – auch außerhalb des Kreises viel beachtetes – konkretes Projekt auf den Weg gebracht, das die Zielsetzungen einer nachhaltigen Mobilitätswende in idealer Weise umsetzt. Die Triangel verbindet sechs Kommunen im Kreis Steinfurt komfortabel durch einen sehr gut ausgebauten Radweg. Bürgerinnen und Bürger erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, alltägliche Fahrten zur Arbeit, zur Schule und Ausbildungsstätte, zum Einkauf sowie in der Freizeit klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen – für Neulinge vielleicht ein Anreiz künftig beim STADTRADELN mitzumachen.

Mein herzlicher Dank geht an die 15.332 Radlerinnen und Radler, die zu diesem tollen Gesamtergebnis beigetragen und insgesamt 540 Tonnen CO2 durch die Nutzung des Rades bilanziell vermieden haben.

Foto: Dorothea Böing

Dr. Kai Zwicker

Landrat des Kreises Borken

Platz 2 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

Ich freue mich sehr, dass wir als Kreis Borken in diesem Jahr erneut den 2. Platz als fahrradaktivste Kommune in der Kategorie ‚Kommunen 100.000 bis 499.999‘ erradeln konnten. Auch wenn wir denkbar knapp am Gesamtsieg vorbeigeradelt sind, hat das Westmünsterland wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es zu Recht zu den fahrradfreundlichsten Regionen in Deutschland zählt – und darauf können wir sehr stolz sein!

Unser Kreis ist mit einem Radwegenetz von inzwischen rund 1.250 km hervorragend erschlossen. Der Grund dafür: Radeln hat hier Tradition – nicht nur im Freizeitbereich, sondern auch bei vielen anderen Gelegenheiten, bei denen der Umstieg vom Auto aufs Rad immer selbstverständlicher wird, wie etwa bei der Fahrt zur Arbeit. Auf diese Weise leisten wir alle einen Beitrag zum Umweltschutz und tun überdies auch noch etwas für die eigene Gesundheit.

Bereits seit 2017 beteiligt sich der Kreis Borken mit vielen kreisangehörigen Städten und Gemeinden an der Aktion STADTRADELN. In jedem Jahr konnten wir unsere ‚Kilometerleistung‘ steigern. 2023 waren zum zweiten Mal in Folge sogar alle 17 kreisangehörigen Kommunen mit dabei. Nicht zuletzt auf diese Weise konnten wir es erneut schaffen, unseren eigenen Vorjahresrekord sensationell um mehr als eine halbe Million Kilometer zu steigern. Insgesamt haben in diesem Jahr bei uns 17.167 Radelnde in 977 Teams sage und schreibe 3.195.925 Kilometer erradelt.

Mein herzlichstes Dankeschön gilt allen Radlerinnen und Radlern aus dem Kreis Borken für ihre Mitwirkung. Ebenso herzlich danke ich dem STADTRADELN-Team für die erneut hervorragende Umsetzung der bundesweiten Kampagne und darf sagen: Ich freue mich schon jetzt auf das STADTRADELN 2024!

Foto: Kreis Borken

Steffen Krach

Regionspräsident der Region Hannover

Platz 2 in der Gewinnkategorien
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern und Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 500.000 und mehr

Zum wiederholten Mal haben die Menschen in der Region Hannover aus den 21 Städte und Gemeinden Rekorde beim STADTRADELN aufgestellt: Erstmals haben unsere Regionsabgeordneten den 2. Platz in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament" in unserer Größenkategorie erreicht und auch die Zahl der geradelten Kilometer und die Zahl der Teilnehmenden insgesamt ist im Vergleich zu den Vorjahren nochmals gestiegen!

Ich freue mich, dass so viele unterschiedliche Menschen aus der Region seit Jahren mit Begeisterung am STADTRADELN teilnehmen. Mit unserem Aktionsprogramm Verkehrswende haben wir uns viel vorgenommen, damit das Radfahren noch attraktiver wird und zukünftig noch mehr Fahrten mit dem Rad zurückgelegt werden. Ein attraktiver Nahverkehr und gut ausgebaute Radwege sind wesentliche Bausteine, die Mobilität nachhaltiger zu machen und unser Ziel einer klimaneutralen Region bis 2035 zu erreichen. Das STADTRADELN unterstützt dies hervorragend! Unser Dank gilt dem Klima-Bündnis, den Koordinator*innen und Unterstützer*innen vor Ort und allen Radler*innen. Im nächsten Jahr ist die Region Hannover natürlich wieder dabei!

Foto: Region Hannover

Marco Siesing

Bürgermeister der Gemeinde Eschelbronn

Platz 1 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: unter 10.000 Einwohner*innen

Liebe Stadtradlerinnen und Stadtradler,

die Gemeinde Eschelbronn hat in diesem Jahr wieder voller Begeisterung am STADTRADELN teilgenommen. Nach einem Rekordergebnis im letzten Jahr haben die Eschelbronner Radlerinnen und Radler erneut beachtliche Leistungen vollbracht.

244 Radelnde haben zusammen 72.193 km „erradelt“. Erster Platz bei den Kilometern pro Einwohner im Landkreis.

Vor allem war der dabei erlebte Teamspirit und das Gemeinschaftsgefühl, neben den reinen Zahlen, besonders beeindruckend.

In unserer kleinen Kraichgaugemeinde ist dabei etwas Spürbares passiert. Themen wie Radfahren, Klimaschutz, Gemeinschaft und Wettbewerb haben Menschen zusammengeführt, die sonst selten miteinander zu tun haben. In Zeiten der zunehmenden Individualgesellschaft ist dies ein wohltuender Umstand.

Besonders aktiv waren erneut unsere Kommunalparlamentarierinnen und –parlamentarier. Sie haben mit 396 km pro Kopf in der Kategorie „fahrradaktivstes Kommunalparlament“ deutschlandweit den ersten Platz belegt.

Über diese Platzierung freue ich mich besonders und gratuliere unserem Gemeinderat ganz herzlich zu dieser Leistung.

Die Kampagne STADTRADELN hat sich inzwischen bei uns etabliert, was sehr erfreulich ist. Denn die Kampagne spricht nicht nur Berufspendler an, sondern auch Freizeitradler, die für ihre Ausflüge das Auto auch einmal stehen lassen. Es zeigt sich dabei immer wieder, dass gemeinsames Radfahren nicht nur Spaß macht und man sich selbst dabei etwas Gutes tut, sondern auch unserer Umwelt und dem Klima. Denn weniger Autos sind mehr Fahrräder und das entlastet auch den Verkehr auf unseren Straßen.

Ich wünsche uns allen viele schöne und unfallfreie Fahrradkilometer und freue mich aufs STADTRADELN im nächsten Jahr.

Jan Albicker

Bürgermeister der Gemeinde Weilheim (Baden)

Platz 2 und Bester Newcomer in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: unter 10.000

Eine Erfolgsgeschichte

Es begann mit einem einfachen Beschluss des Gemeinderates am STADTRADELN teilzunehmen, einem kleinen Unfall meinerseits, vielen aktiven Radlern und endete mit einem sensationellen Ergebnis: die erste Teilnahme am STADTRADELN 2023 hat vom 17. Juni bis zum 07. Juli 21 Tage lang bei bestem Wetter viele begeisterte Radler auf den Sattel gelockt. 17 Teams mit insgesamt 230 Radelnden legten eine Strecke von 64.324 Kilometern und fuhren damit quasi mehr als 1 ½ um die Erde.

Ich freue mich, dass wir als Gemeinde bei der diesjährigen STADTRADELN-Kampagne so großartige Erfolge erzielt haben!

Das ist ein beeindruckendes Zeugnis für das Engagement und die Begeisterung unserer Gemeinschaft. Herzlichen Glückwunsch an jeden, der dazu beigetragen hat, sei es durch das Strampeln auf dem Fahrrad, die Organisation von Veranstaltungen oder die Unterstützung unserer Fahrradinitiativen.

Diese Auszeichnungen zeigen nicht nur unseren Einsatz für eine nachhaltigere Mobilität, sondern auch den Gemeinschaftsgeist, der in Weilheim lebendig ist.

Die Begeisterung war beeindruckend: Aus einer anfänglichen Idee zum Mitmachen, begleitet von zunächst zögerlichen Anmeldungen, entwickelte sich eine regelrechte Begeisterung. Dies verdeutlicht, wie sehr die Bürgerinnen und Bürger von Weilheim das Fahrradfahren schätzen. Die Freude am Radfahren hat die Anfangshürden überwunden und ist zu einem echten Vergnügen geworden. Die Förderung klimaneutraler Mobilität zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein entscheidender Baustein für den Klimaschutz. Diese Erfahrung beim STADTRADELN zeigt, dass wir als Gemeinschaft einen bedeutenden Beitrag leisten können, um nachhaltige Fortbewegungsmöglichkeiten zu fördern und somit aktiv zum Umweltschutz beizutragen.

Ganz besonders zu erwähnen ist unser Gemeinderat, der wirklich vollständig beim "STADTRADELN" dabei war.

Vielen Dank an alle, die sich für diese großartige Leistung eingesetzt haben!

Foto: Gemeinde Weilheim (Baden)

Jürgen Bernsmann

Bürgermeister der Stadt Rhede

Platz 1 in den Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 10.000 – 49.999 Einwohner*innen

Insgesamt haben wir für unsere Stadt 368.000 km erradeln können, was eine absolut beeindruckende Leistung ist. Im Zuge dessen möchte mich ganz herzlich bei allen eifrigen Teilnehmenden für ihr Engagement bedanken. Ein besonderes Dankeschön gilt zudem unserem Kommunalparlament, welches der Stadt Rhede den 1. Platz in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ unter den Kommunen mit 10.000 – 49.999 Einwohner:innen eingebracht hat. Mit der erreichten Kilometerzahl haben wir sogar unser Siegerergebnis aus dem Jahr 2021 noch um einiges übertreffen können.

Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang ist die steigende Tendenz der gefahrenen Kilometer über die letzten Jahre. Dieser Entwicklung können wir entnehmen, dass die Bemühungen unserer Stadt, ein ausgebautes und vor allem sicheres Radverkehrsnetz bieten zu können, bereits jetzt von Erfolg gekrönt sind. Ein Ziel, welches wir weiterhin aktiv verfolgen wollen. Denn Fahrrad fahren soll Spaß machen und für Jung und Alt eine klimafreundliche Option sein, sich in Rhede fortzubewegen.

Insgesamt zeigen die erreichten Ergebnisse eine beachtliche Motivation der Radler:innen auf unserem Stadtgebiet, ein Zeichen im Sinne des Klimaschutzes setzen zu wollen. Dies sind Ergebnisse, an die wir in den kommenden Jahren definitiv anknüpfen können und wollen.

Als Beleg dafür, dass die Verkehrswende für uns eine Herzensangelegenheit ist, werden der Stadtradelstar aus Rhede, Herr Werner Messing, der auch unter den Stadtradelstars den ersten Platz belegt hat und ich zur Preisverleihung nach Köln mit dem Fahrrad anreisen und auch wieder zurückfahren.

Ich wünsche allen Radler:innen weiterhin eine gute und sichere Fahrt!

Foto: Stadt Rhede

Andreas Wittenberg

Bürgermeister der Gemeinde Hagen im Bremischen

Platz 2 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 10.000 – 49.999 Einwohner*innen

STADTRADELN ist für uns mehr als ein Wettbewerb, weil wir durch die Aktion viele Menschen generationsübergreifend zusammengebracht und motiviert haben Kilometer mit dem Fahrrad zurück zu legen. Gleichzeitig haben im Aktionszeitraum 25 von 29 Ratsmitgliedern insgesamt mehr als 5.500 Kilometer gesammelt. Wir freuen uns aus STADTRADELN 2024!

Foto: Martina Buchholz

Karl-Heinz Fitz

Erster Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen

Platz 3 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 10.000 – 49.999 Einwohner*innen

STADTRADELN und Gunzenhausen, das passt einfach. Radfahren ist aktiver Umweltschutz, dazu macht es großen Spaß und hält Körper sowie Geist gesund. Vor allem nach einem anstrengenden Arbeitstag gibt es kaum etwas Erholsames, als sich auf den Sattel zu schwingen und in die Pedale zu treten.

Vom Spaß einmal abgesehen, hat das STADTRADELN auch einen ganz ernsten Hintergrund. So sind die Bekämpfung des Klimawandels und der Schutz unserer Umwelt eine gesellschaftliche Verpflichtung, die wir annehmen und konsequent umsetzen müssen. Mit Blick auf Nachfolgegenerationen haben wir nachhaltige Grundlagen zu schaffen. Jeder kann einen kleinen Teil zur Gestaltung unseres Planeten beitragen. Packen wir es an, unsere Kinder und deren Kinder danken es uns.

In diesem Jahr hat unsere Stadt den 3. Platz unter den Kommunen von 10.000 bis 49.999 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlaments“ belegt. Dieses tolle Ergebnis ist Ausdruck großer Anstrengungen, welche die Stadt zur Förderung des Radverkehrs in Gunzenhausen unternimmt. Viele Mitglieder des Kommunalparlaments gehen mit gutem Beispiel voran, steigen selbst aufs Rad und animieren damit die Bürgerinnen und Bürger, es Ihnen gleichzutun.

Ich wünsche dem Klima-Bündnis und dem STADTRADELN noch viele Erfolge. Wir leben in anspruchsvollen Zeiten und sollten uns für unseren Lebensraum einsetzen.

Foto: Stadt Gunzenhausen

Johann Kalb

Landrat des Landkreises Bamberg

Platz 3 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

Zum achten Mal in Folge haben es die Teilnehmenden beim STADTRADELN geschafft, neue Bestmarken sowie ein starkes Zeichen für die wachsende Bedeutung des Radverkehrs in unserem Landkreis Bamberg zu setzen. Am Ende des dreiwöchigen Aktionszeitraums erzielten 4.704 aktive Radelnde in 220 Teams, 17 Schulen und 37 Kitas, die aus allen 36 Gemeinden des Landkreises stammen den enormen Rekord von insgesamt 1.030.331 Kilometern. Mit dem Fahrrad legten die Radelnden eine Strecke zurück, die fast 40 Mal rund um den Äquator führt. Ihnen allen ist es zu verdanken, dass der Landkreis Bamberg sich damit in Bayern unter den 531 teilnehmenden Kommunen den 5. Platz in der Kategorie „geradelte Kilometer“ sicherte.

Und was mich besonders freut: Unsere 34 Kommunalpolitikerinnen und -politiker, die beim STADTRADELN dabei waren, sorgten mit ihrer Muskelkraft und ihrem Fleiß für einen phänomenalen 1. Platz unter den Kommunen mit 100.000 - 499.999 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“.

Die jahrelangen Maßnahmen, die wir beim Ausbau der kreiseigenen Radwege, der Errichtung der Mobilitätsstationen, der Beratung der Kommunen, dem Metropolradweg als bequeme Alltagsradverbindung entlang des Main-Donau-Kanals und nicht zuletzt durch den Einsatz beim STADTRADELN unternommen haben, zahlen sich nun durch das verstärkte Engagement der Bürgerinnen und Bürger aus. Wir sind auf dem guten Weg Richtung mobiler Zukunft!

STADTRADELN 2024 – Der Landkreis Bamberg ist wieder dabei!

Foto:  LRA Bamberg

Bettina Lisbach

Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe

Bester Newcomer in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

Ich freue mich sehr, dass die Stadt Karlsruhe den Titel „Bester Newcomer“ unter den Kommunen mit 100.000 - 499.999 Einwohner*innen in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament" gewonnen hat.

Dies zeigt die große Fahrradfahraffinität der Gemeinderät*innen wie auch der gesamten Bürger*innen der Stadt Karlsruhe. Ich freue mich über die hohe Beteiligung von mehr als 4.500 Radfahrer*innen mit ihren über 870.000 geradelten Kilometern an der Premiere des Stadtradelns in Karlsruhe. Wir fühlen uns dadurch bestärkt, das Thema nachhaltige Mobilität und Ausbau der Radinfrastruktur weiter voran zu bringen.

Ich danke allen aktiven Radler*innen, die die Mobilitätswende zu allen Jahreszeiten in der Stadt Karlsruhe umsetzen. Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder beim Stadtradeln dabei, der Radelzeitraum wird vom 23. Juni bis 13. Juli 2024 sein. Freuen Sie sich schon jetzt darauf.

Foto: Stadt Karlsruhe

Thomas Berling

Bürgermeister der Stadt Nordhorn

Platz 1 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 50.000 – 99.999 Einwohner*innen

Nordhorn ist eine echte Fahrradstadt. Darum gehört das STADTRADELN bei uns selbstverständlich fest in den Jahreskalender. 2023 haben wir bereits zum 10. Mal teilgenommen. Zu diesem kleinen Jubiläum haben die Nordhornerinnen und Nordhorner so viele Kilometer gesammelt, wie nie zuvor.

In diesem Jahr hat auch unser Stadtrat im Rahmen der Aktion besonders aktiv in die Pedale getreten und sich so sehr deutlich zur Bedeutung des Radverkehrs in Nordhorn positioniert. Es ist wichtig, dass wir als Politikerinnen und Politiker nicht nur die richtigen Rahmenbedingungen für die Mobilität der Zukunft setzen, sondern dass wir selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Darum freuen wir uns alle sehr, dass wir den Preis für das „Radaktivste Kommunalparlament“ in unserer Größenklasse gewonnen haben.

Wir wollen damit nicht nur Vorbilder für die Menschen in Nordhorn sein, sondern auch für Politik und Verwaltung in anderen Kommunen. Denn die Verkehrswende als essentieller Bestandteil des Klimaschutzes ist eine Flächenaufgabe, bei der alle an einem Strang ziehen müssen.

Das STADTRADELN ist für uns in Nordhorn darum mehr als nur ein Wettbewerb. Fahrradfahren macht hier einfach Freude. Seit vielen Jahren behandeln wir in Nordhorn bei der Stadt- und Verkehrsplanung das Fahrrad gleichberechtigt zum motorisierten Verkehr. Es soll für alle Strecken in Nordhorn die schnelle, komfortable, klimaneutrale, gesunde und darum die bevorzugte Alternative zum motorisierten Verkehr sein.

Doch auch wenn unser Radverkehrsanteil bereits bei über 40 Prozent liegt, gibt es auch in Nordhorn im Bereich Radverkehr noch immer viel zu tun. Viele Radwege entsprechen nicht mehr den heutigen Standards, beispielsweise in den älteren Wohngebieten. Auch hier wollen wir in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter investieren.

Das STADTRADELN hilft uns dabei, die Schwachstellen im Radverkehrsnetz zu erkennen. Denn je mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind, umso mehr fällt ihnen auf und umso mehr machen sie Politik und Verwaltung auf Probleme aufmerksam. Das STADTRADELN ist wie kaum eine andere Aktion dazu geeignet, die Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu motivieren. Nicht nur für drei Wochen im Jahr, sondern langfristig und nachhaltig. Darum sind wir auch in Zukunft weiterhin gerne dabei!

Foto: a|w|sobott

Harald Sievers

Landrat des Landkreises Ravensburg

Platz 3 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

10.398 aktive Radelnde haben dazu beigetragen, dass im Landkreis Ravensburg in diesem Jahr 2.608.214 gefahrene Radkilometer erreicht wurden und wir Patz 3 in unserer Einwohnerklasse bestätigen konnten. Bundesweit sind wir im Gesamtranking erneut etwas weiter nach vorne geklettert und kamen auf Platz 9 ins Ziel. Ich freue mich sehr über diese großartige Leistung und bin richtig stolz. Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass das Radfahren zum Alltag der Menschen in unserem Landkreis gehört und dass die Mobilitätswende gelebt wird.

Mein herzliches Dankeschön gilt allen Radlerinnen und Radlern sowie allen Unternehmen, Schulen, Vereinen etc., die 552 Rad-Teams gegründet haben. Ebenso bedanke ich mich bei den 26 teilnehmenden Kommunen im Landkreis für ihr Engagement. Besonders erfreulich ist, dass es der Gemeinde Altshausen sogar zum vierten Mal gelungen ist, den ersten Platz in der Gewinnkategorie fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern unter 10.000 Einwohner/innen einzunehmen.

Erstaunlich ist immer wieder auf Neue die Leistung, die einzelne Personen in den drei Wochen erbringen. Zu nennen sind dabei insbesondere vier Teilnehmende, die sogar mehr als 3.000 km zurückgelegt haben. Aber nicht die Distanz ist das alles Entscheidende. Vielmehr liefert bereits jeder einzelne Radkilometer einen positiven Beitrag für den Klimaschutz und die eigene Gesundheit. STADTRADELN trägt zum Spaß am täglichen Fahrradfahren bei und steigert die Motivation auch über den Aktionszeitraum hinaus öfter das Rad anstelle des Autos zu nutzen. Diese Mentalität wollen wir als Landkreis vorleben und weiter transportieren. Wir freuen uns daher bereits auf das STADTRADELN im kommenden Jahr!

Foto: Landkreis Ravensburg

Heiko Rosenthal

Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig

Platz 3 in der Gewinnkategorien
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern und Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 500.000 und mehr

Bereits seit 2009 beteiligt sich die Stadt Leipzig am STADTRADELN - umso mehr freue ich mich, dass wir beim diesjährigen Wettbewerb erfolgreicher denn je abgeschnitten haben. Vom 1. bis 21. September radelten rund 18.000 Leipziger und Leipzigerinnen mehr als 3,5 Millionen Kilometer. Dabei wurden rund 577 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart – so viele wie noch nie.

Dieser Erfolg verbildlicht, was in Leipzig bereits seit geraumer Zeit passiert: Die Menschen in Leipzig setzen sich zunehmend begeistert für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. Diese Begeisterung sehe ich als wichtige Voraussetzung für unser gemeinsames Ziel: die Erreichung der Leipziger Klimaneutralität bis 2040.

Gleichzeitig ist es für uns Ansporn, dieses Engagement für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität auch über den jährlichen dreiwöchigen Aktionszeitraum hinaus zu erhalten und zu fördern – beispielsweise durch die kontinuierliche Umsetzung des Radverkehrsentwicklungsplans. Durch diese Mobilitätsanreize ermöglichen wir die Teilhabe aller und schaffen so eine Flächengerechtigkeit, die allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zugutekommt.

Auch in Bezug auf die Lebensqualität in unserer Stadt sind die Vorteile des Fahrrads gegenüber dem Auto ganz eindeutig: Mit dem Fahrrad ist man schnell, gesund, klimaschonend und platzsparend unterwegs. Und die Kampagne STADTRADELN fügt noch eine wichtige Komponente hinzu: die Freude am gemeinsamen Radfahren.

Ich möchte mich hiermit herzlich bei allen Teilnehmenden bedanken, die unsere Stadt im Wettbewerb und darüber hinaus mit viel Energie und Freude zu einer der fahrradaktivsten Städte Deutschlands geradelt haben.

Photo: Stadt Leipzig

Martin W. W. Horn

Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

Platz 2 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

Von jeher ist Freiburg eine Stadt, in der eine Menge geradelt wird. Mehr als 400 Kilometer Radnetz und Freiburgs fahrradbegeisterte Bevölkerung haben das Fahrrad zum beliebtesten Fortbewegungsmittel werden lassen: Über ein Drittel der Verkehrswege innerhalb der Stadt werden per Rad zurückgelegt – das wollen wir aber noch steigern, um die Mobilitätswende weiter voranzubringen. Aktuell erarbeiten wir einen Klimamobilitätsplan mit weiteren ambitionierten Maßnahmen, um die Emissionen im Verkehrsbereich zu senken.

Dass unser Gemeinderat nun in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ nach dem zweiten Platz im letzten Jahr erneut eine Auszeichnung bei STADTRADELN erhält, zeigt, wie groß der Konsens für die Förderung des Radverkehrs an der entscheidenden kommunalpolitischen Stelle ist. Das freut mich sehr, denn wir haben große Herausforderungen bei Mobilitätswende, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu bewältigen. Dafür danke ich unseren engagierten Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie allen weiteren Teilnehmenden beim STADTRADELN.

Foto: Stadt Freiburg/Fionn Große

Dieter Reiter

Oberbürgermeister der Stadt München

Platz 1 in den Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 500.000 und mehr Einwohner*innen

Mit beeindruckenden 17.785 aktiv radelnden Personen haben wir nicht nur unsere Teilnehmerzahl gesteigert, sondern auch insgesamt 3,4 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teams, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben! Ihr Engagement hat nicht nur zu einer beeindruckenden CO₂-Vermeidung von 558 Tonnen geführt, sondern auch dazu beigetragen, den Radverkehr in unserer Stadt weiter zu fördern.

Besonders erfreulich ist, dass wir auch in diesem Jahr den Titel als "Fahrradaktivstes Kommunalparlament" verteidigen konnten. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass viele Kolleg*innen regelmäßig das Fahrrad als städtisches Verkehrsmittel nutzen.

Ich möchte mich herzlich bei allen Teilnehmer*innen, Teams und Unterstützer*innen für ihren wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung des Radverkehrs in unserer Stadt bedanken. Lassen Sie uns diesen positiven Schwung mitnehmen und auch im nächsten Jahr für eine nachhaltige Zukunft radeln!

Foto: Michael Nagy / Landeshauptstadt München Presseamt

Dorothea Störr-Ritter

Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald

Bester Newcomer in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald besticht durch seine abwechslungsreiche landschaftliche Vielfalt, die sich besonders gut auch mit dem Fahrrad erleben und genießen lässt. Das gilt sowohl für Freizeitradler und Touristen, aber auch für ambitionierte Sportler, die den Schwarzwald als hervorragendes und herausforderndes Trainingsgebiet schätzen. Um so mehr begeistert mich die Resonanz, die das STADTRADELN in diesem Jahr im Landkreis erfahren hat. Über 1,5 Millionen Kilometer kamen durch die rund 6400 Radlerinnen und Radler in den 410 Teams aus 31 Gemeinden im Landkreis kamen zusammen. Ein Ergebnis, auf das ich als Landrätin nur stolz sein kann, ein Ergebnis, das aber auch Ansporn sein muss, im nächsten Jahr noch eine Schippe drauf zu legen. Mit der Aktion wurden in diesem Jahr fast 250 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart. Mit der Teilnahme am STADTRADELN konnten wir damit gemeinsam einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz leisten. Es gilt den Radverkehr im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald noch weiter zu fördern und zu unterstützen. Daran arbeiten wir und natürlich auch schon an den Vorbereitungen für das STADTRADELN im kommenden Jahr.

Foto: Ben Kunstleben

Wolfgang Gebing

Bürgermeister der Stadt Kleve

Platz 3 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivstes Kommunalparlament: 50.000 – 99.999 Einwohner*innen

Liebe Stadtradlerinnen und Stadtradler,

zum vierten Mal beteiligten sich vom 29. Mai bis zum 18. Juni 2023 alle 16 Kommunen im Kreis Kleve als „Klima-Partner“ unter dem Motto "Fiets statt Autositz" an der Klimaschutz-Kampagne STADTRADELN 2023. Die Stadt Kleve hat sich in diesem Jahr bereits zum achten Mal an der Aktion beteiligt; im vierten Jahr mit der RADar Meldeplattform.

Es gibt viele Gründe, das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zu fahren – Sprit und Abgase zu sparen und damit die Umwelt zu schonen sowie zu einem fahrradfreundlichen Verkehr beizutragen. Das Fahrrad ist für die vielen kurzen Wege des Alltags häufig das sinnvollste Verkehrsmittel (zur Arbeit, zur Schule..).

Die Bürgermeister waren wieder fleißig und haben an einer Staffelfahrt mit Staffelübergabe teilgenommen. Das Kommunalparlament geht mit gutem Beispiel voran, steigt aufs Rad und animiert damit die Bürgerinnen und Bürger, es Ihnen gleichzutun. Die Stadt Kleve hat dieses Jahr in der Kategorie „fahrradaktivstes Kommunalparlament“ deutschlandweit im Bereich von 50.000 – 99.999 Einwohner/innen den dritten Platz belegt.

In der Stadt Kleve beteiligten sich 1.937 aktive Radlerinnen und Radler und 19 Mitglieder des Stadtrates. Insgesamt legten sie 434.239 km zurück und vermieden 70 Tonnen CO2.

Die Stadtradlerinnen und –radler erzielten damit für Kleve erneut einen Rekordkurs bei den erreichten Kilometern sowie bei der Anzahl der Teilnehmenden.

Besonders aktiv waren auch in diesem Jahr unsere Schulen. Beim Schulradeln NRW belegte von insgesamt 1.493 Schulteams in NRW das Konrad-Adenauer-Gymnasium aus Kleve mit dem Schulteam „KonRAD for Future“ erfolgreich den Platz 2 mit 119.009 geradelten Kilometern. Platz 3 geht an die Cycling Stones (Freiherr-vom-Stein-Gymnasium) mit 118.703 geradelten Kilometern.

Danke an alle Beteiligten und Teilnehmenden für den aktiven Beitrag zum Klimaschutz!

Foto: Stadt Kleve

Thomas Kerkhoff

Bürgermeister der Stadt Bocholt

Platz 2 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 50.000 – 99.999 Einwohner*innen

Wir sind begeistert, dass es die Stadt Bocholt erneut aufs Treppchen geschafft hat. Dass es sogar der zweite Platz geworden ist, ist natürlich in erster Linie Verdienst der vielen Bocholterinnen und Bocholter, die sich in ihren Vereinen und Gruppen, mit den Arbeitskollegen oder der Familie – oder auch ganz einfach als Einzelkämpferin und Einzelkämpfer – dafür engagiert haben. Fast neun gefahrene Kilometer pro Einwohnerin und Einwohner im Durchschnitt und knapp 640.000 Kilometer insgesamt – das ist eine Leistung, auf die wir als Stadtverwaltung sehr stolz sind.

STADTRADELN steckt an: Das beweist die hohe Beteiligung durch Städte und Gemeinden in ganz Deutschland und die Zahl der Anmeldungen: Mehr als 2600 Personen haben allein in Bocholt mitgemacht.

Der bundesweit zweite Platz ist für die Fahrradstadt Bocholt natürlich eine besondere Auszeichnung! Es zeigt eindrucksvoll die besondere Bedeutung des Fahrrades in unserer Stadt und der Region auf: als „Dienstwagen“ und Freizeitbegleiter – und für die gemütliche Fahrt am Wochenende.

Gerne wird die Stadt Bocholt sich auch zukünftig an der Aktion beteiligen. Und unser Ziel für das kommende Jahr steht natürlich schon fest: Wir wollen die Stadt Rheine in der Kategorie der Städte bis 99.999 Einwohner auf den zweiten Platz verweisen.

Foto:Stadt Bocholt

Helmut Petz

Landrat des Landkreises Freising

Platz 3 in der Gewinnkategorie
Fahrradaktivste Kommunalparlament: 100.000 - 499.999 Einwohner*innen

Mit großer Freude können wir die Nachricht überbringen: Unser Landkreis hat den 3. Platz in der Kategorie "Aktivstes Kommunalparlament" für Kommunen mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern erreicht.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Über 4.000 Bürgerinnen und Bürger, darunter 79 Kommunalpolitikern haben beim Stadtradeln 2023 mitgemacht und haben damit ein klares Zeichen für eine umweltfreundliche und gesunde Lebensweise gesetzt.

Diese Auszeichnung spornt uns an, weiterhin Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs und zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu ergreifen.

Foto: