Woche 2 - Regentage und schwere Beine

Bild Geschrieben am 19.07.2020 von Aaron Baufeld
Team: volldAMF
Kommune: Fellbach

Auch diese Woche war ich wieder viele Kilometer auf Radwegen und Straßen unterwegs. Auch ich merke inzwischen die vielen Kilometer in meinen Beinen und würde manchmal gerne bequem im Auto sitzen, aber beim Stadtradeln wird das Auto stehen gelassen!

Mein höchstes Hoch und vermutlich auch mein tiefstes Tief diese Woche waren am Freitag Nachmittag. Hatte am Freitag ein bisschen früher Feierabend gemacht und eine neue Route ausprobiert - durchs Neckartal und Murrtal über Backnang wieder nach Hause. Im Neckartal bin ich an mehreren hundert Metern Blechlawine vorbeigeradelt und hatte einfach freie Fahrt. Das war für mich ein Glücksgefühl und eine Bestätigung warum es sich lohnen kann aufs Fahrrad zu sitzen.
Auf der gleichen Radtour musste ich aber auch mal wieder über Landstraße und Buckelpiste radeln, weil der Radweg einfach so aufgehört hat. Das sind dann wieder so Momente wo man sich überlegt warum man eigentlich versucht Strecken mit dem Rad zurückzulegen.
Dennoch war die Radtour im Gesamten sehr schön. :-)

Angefangen hat meine Woche übrigens damit, dass ich mir überlegen musste, wie denn der neue Balkonstuhl vom Möbelhaus zu mir nach Hause kommt. Aber als erfahrener Radfahrer findet man auch für diesen Transport eine Lösung ;-)

Mittwoch und Donnerstag waren sehr verregnet, weshalb ich die Tage einfach mal genutzt habe um ein bisschen Pause zu machen und abends anstatt nochmal radeln zu gehen ein paar andere Dinge zu erledigen. Den Arbeitsweg habe ich trotzdem mit dem Rad zurückgelegt - wurde zwar nass, aber es gibt schlimmeres oder auch die Möglichkeit im Rucksack Wechselklamotten mitzunehmen.

Gestern und heute war ich im Kreis Böblingen unterwegs. Das war pure Radfahrerfreude. Man kann praktisch von Stuttgart-Vaihingen bis Herrenberg in einem Zug durchfahren (bis auf ein paar wenige Ampeln). Wo man vor Jahren noch keine Ahnung hatte, wie man durch Böblingen durchkommen soll, fährt man heute auf eigenen Radwegen oder gar Radschnellwegen. Es ist schön zu sehen, dass sich bei einigen Kommunen das Fahrrad inzwischen doch zu einem ernstgenommenen Verkehrsteilnehmer entwickelt (hat). Da könnte sich Stuttgart durchaus auch mal eine Scheibe abschneiden.

Auch diese Woche wünsche ich mir, dass wir es alle schaffen mehr Miteinander im deutschen Straßenverkehr hinzubekommen. Und da kann jeder seinen Teil dazu beitragen.

Ich wünsche euch allen weiterhin eine gute Fahrt und kommt immer wieder gesund zu Hause an. Bin gespannt, was die dritte Woche so mit sich bringt :-)

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