Tag 21 - letzter Tag, nochmal nach Bruchsal

Geschrieben am 19.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Der letzte Aktionstag hat mich und meine Kinder erneut nach Bruchsal geführt:
a) um Kilometer zu machen - dafür braucht es ein Ziel! und
b) um den großen Karton mit Kinderklamotten und nicht mehr genutzten CDs, DVDs und Spielen abzugeben.

Ich hatte mit der Freundin vereinbart, mich morgens zu melden; als nach 2 Versuchen niemand ans Handy ging, haben wir uns entschlossen, einfach auf Verdacht loszufahren, die Kisten ggf. am Haus abzustellen und einen Zettel zu hinterlassen.
Nachdem mein Sohn noch einen "Konkurrenten", der offenbar auch Ambitionen auf den besten Einzelradler der Schule hatte, überradeln wollte, habe ich den Fahrradanhänger auf dem Hinweg genommen - und mächtig geschnauft: zum einen war der Anhänger relativ schwer, wir hatten Gegenwind und ich habe meine Beine von der Steineschlepperei gestern deutlich gemerkt. Für die Kinder war der Hinweg also ziemlich gechillt...
Mein Sohn hat mir für die Auffahrt zur Brücke über die A5 Anschubhilfe gegeben, leicht peinlich - aber sehr willkommen; es ging deutlich leichter! DANKE!

In Bruchsal sah das Wohnaus relativ "leer" aus, aber der Firmenwagen stand vor der Haustür. Wir haben also mal geklingelt - und kurz darauf wurde die Tür geöffnet, wobei von der Hausherrin nicht viel mehr als der Kopf zu sehen war. Wir haben die Familie noch im Schlafanzug erwischt und bei einer spontanen Aufräumaktion gestört. Sorry!

Nachdem wir unseren Durst gestillt hatten, die Trinkflaschen nachgefüllt wurden, ein Eis geschleckt war, der Garten bewundert, die Spielsachen der Kinder ausprobiert waren - und ich ebenfalls eine Zucchini zur Mitnahme in die Hand gedrückt bekommen hatte (grins), haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht.
Meine Tochter war nachmittags noch zum Kindergeburtstag eingeladen; da wir berühmt-berüchtigt für ausgefallene Verpackungen sind, war das Geschenk also etwas unhandlich geworden und durfte daher auch wieder im Fahrradanhänger zum Treffpunkt fahren (und danach nahtlos wieder zurück in unsere Garage, da sich die Mädels nur dort getroffen haben und es keine Möglichkeit gabe, das Trumm mitzunehmen oder zu lagern. Hihi.)

Die letzten Kilometer im diesjährigen Stadtradel-Zeitraum war noch eine kurze Einkaufsrunde zum Waldstadt-Edeka - und am Abend zur Geburtstagsfreundin, um Geschenk und Blumen dort abzugeben. Geschafft!

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