Tag 10 / 11 - nix und das 3. Stadtradelnprojekt

Bild Geschrieben am 09.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Dienstag = Homeoffice-Tag - und nichts Besonderes.

Dafür haben wir am Mittwoch endlich mal Vorteile aus dem Schicht-Schulbetrieb gezogen: mittwochs ist kein Präsenzunterricht und damit Zeit für Hausaufgaben & Co.
Dank guter Schulaufgabenplanung haben sich die Kinder jedoch den Tag frei geschaufelt, mein Mann und ich haben Urlaub genommen - und wir sind die Realsierung des dritten Stadtradeln-Projekts angegangen: die Fahrt nach Hockenheim zum Engelbert-Strauß.

Nach einem Blick auf die Homepage wegen der Auslastung des Ladens und damit verbundener Wartezeiten haben wir uns dafür entschieden, früh aufzustehen und loszufahren. Am Vorabend habe ich die Route noch über Bikemap aufgezeichnet und mein Sohn hat sie morgens aufs Familienhandy geladen, dazu noch die Radkarte und die gute Beschilderung - dann kann nichts mehr schief gehen.
Um die Sache wenigstens noch etwas spannend zu gestalten, habe ich eine neue Route nach Graben-Neudorf ausgesucht (wir haben sie ohne Verfahren gefunden. Wie langweilig!). Nach Blankenloch und Spöck sind wir westliche an Neuthard und östlich an Graben-Neudorf vorbeigeradelt. Nach einer gruseligen Überquerung der B35 (viel Verkehr, keine Querungshilfe! Zum Glück hab es auf der einen Seite in einiger Entfernung noch eine Ampel...) haben wir das Globus-Gelände in Wiesental erreicht. Quer durch den Ort war auch das Zwischenziel, die Eremitags in Waghäusel, erreicht - der Weg unter den Gleisen und über das Bächle sind immer wieder spannend. Ich persönlich finde den Kontrast zwischen dem hübschen Barockschlösschen und den riesigen Silos im Westen immer wieder krass - inzwischen habe ich nachgelesen und herausgefunden, dass das Schlösschen zeitweilig im Besitz einer Zuckerfrabrik war, die es u.a. als Werkswohnungen genutzt hat; damit erklärt sich einiges...
Nach einer kurzen Trink- und Vesperpause beim dortigen Bouleplatz haben wir die Rollrasenfelder um Neulußheim bewundert und waren kurz vor halb 11 am Ziel. Ein Blick auf den recht leeren Parkplatz und die freie Eingangstüre hat uns einen "Hurra-"Schrei entlockt - der Plan mit früh aufsehen und losfahren ist voll aufgegangen! Im Laden war dementsprechend wenig los und so waren wir völlig entspannt in Rekordgeschwindigkeit mit dem Einkauf bzw. der Auswahl fertig.

Also, auf nach Hause. Noch ein kurzer Zwischenstopp beim Aldi für ein Extra-Versper, dann ein kurzer Blick auf den Gleisbauzug kurz vor Hockenheim (wie schade, er hat gerade pausiert...) und los ging es wieder Richtung Waghäusel. Kurz vor einer Bahnunterführung wollten wir an einem Bänkchen (sehr nett gelegen am Bach) Mittagspause machen und mal den Rollrasen auf dem Feld daneben "streicheln" - aber leider war die Bank besetzt! :-(
Zum Glück war ein kurzes Stückchen weiter am Rande des Naturschutzgebiets 'Wagbachniederung' eine Bank frei. Mit Blick auf die verlandenden Seen, die ein bisschen an ein Flussdelta in Afrika erinnern, haben wir unser Vesper verputzt. Offenbar war es aber zu wenig, da bereits in Waghäusel der nächste Bäcker überfallen und um Brezeln erleichtert wurde... Teenager haben teilweise einen beachtlichen Hunger!
Für die Heimfahrt haben wir uns für den Weg durch den Hardtwald entschieden (auf die Überquerung der B35 waren wir nicht mehr scharf) und haben Graben-Neudorf auf Nebenstraßen und über das Freibad (leer) durchquert. Die letzten Kilometer durch den Hardtwald waren ein echte Herausforderung für die schon leicht angesessenen Poknochen...

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