2. Tag - 1. Stadtradelnprojekt umgesetzt

Geschrieben am 30.06.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Am Montag haben wir eines unserer "Stadtradeln-Projekte" umgesetzt: die Einkaufstour in die Karlsruher Innenstadt für die Sommer- und Sportuntensilien.

Mein Sohn kam mit deutlicher Verspätung, durchweicht und mit betröpfelter Miene nach Hause: ihm war beim Heimradeln unbemerkt der Tacho aus der Halterung gesprungen. Bis er's kurz vor Büchig gemerkt und sich auf die Suche gemacht hat, war dieser schon vom Auto überrollt worden -> Totalschaden.

Bevor ich mit beiden Kindern losgefahren bin, haben wir noch einen prüfenden Blick zum Himmel geschickt: ok, paar dunkle Wolken - aber so richtig kritisch sah es nicht aus. Nun ja, wir kamen ca. 700 m weit... und haben dort Zuflucht unter einem Carport gesucht, um dem ergiebigen Regenschauer zuzusehen ("Nein, Regenjacke ist heute nicht mehr nötig; können wir Zuhause lassen.").
Als es wieder weniger wurde, sind wir zum 2. Anlauf gestartet. Mit mal mehr, mal weniger Regen - und nochmal einem kurzen Schauer-Stopp unter mächtigen Bäumen - haben wir unser Ziel dann leicht angeregnet erreicht.

Während wir uns durch Badesachen, Fahrradtachos und Sommerhosen probiert haben, muss es wohl noch einmal richtig geschüttet haben: auf dem Heimweg war der Schlossplatz noch ziemlich nass. Bei schönem Abendsonnenschein haben wir uns in die Feierabend-Radler-Autobahn zur Waldstadt eingereiht, noch einen kurzen Stopp an der Eisdiele eingelegt - und waren pünktlich zum Abendessen Zuhause.

Lange Zeit um Verweilen hatte ich nicht, da Montagabend unser Tanztraining stattfindet - endlich wieder vor Ort in Beiertheim-Bulach!
Und wieder habe ich mich auf dem Hinweg über die Radwegen in und um Karlsruhe gefreut - zum einen sind sie gut beschildert (überall dort, wo ich einen Hinweis brauche, steht einer! So haben wir letztes Jahr trotz versagendem Handy den Weg nach Hockenheim und zurück gefunden. Danke an die Beschilderer des Landkreises!), zum anderen kommt man auch auf angenehmen Strecken durch Karlsruhe, ohne stets auf/neben den großen Straßen fahren zu müssen.
Entlang der S- und DB-Bahnstrecke bin ich also über Rintheim und die EnBW zur Wolfartsweiterer Brücke gekommen, am Hauptbahnhof vorbei und "hinten durch" am Rand der Günther-Klotz-Anlage nach Bulach (die Fachwerkhäuser entlang der Litzenhardtstraße sind einfach schön) gefahren. Zum Glück ist es derzeit lange hell, so dass es auch auf dem Heimweg noch nicht völlig finster war...

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