Das STADTRADELN beginnt! - Unterwegs auf dem ökumenischen Kirchen-Radrundweg

Bild Geschrieben am 30.06.2020 von Carmen Debatin
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Als Gemeindediakonin der Luthergemeinde Bruchsal und als STADTRADELN-Star liegt es natürlich auf der Hand, mit dem ökumenischen Kirchen-Radrundweg Bruchsal in die STADTRADELN-Wochen zu starten!
Um einen Eindruck vom Kirchen-Radrundweg zubekommen, nehme ich Sie mit auf meine Tour vom Sonntag, 28.6.:
Begonnen habe ich – natürlich – an „meiner“ Lutherkirche. Dort bekam ich einen orangenen Stempelpass und auch gleich meinen ersten Stempel. In der Kirche konnte ich die kleine Ausstellung mit Egli-Figuren bestaunen, die eindrücklich biblische Szenen zeigt.
Ich folgte den orangenen Pfeilen des Kirchen-Radrundwegs durch die Innenstadt zur Paul-Gerhardt-Kirche. Dort kam ein bisschen Fest-Stimmung auf: Sonnenschirme, Kuchen, Musik und fröhliche Mitarbeitende. Es gab nicht nur den zweiten Stempel, sondern auch ein Quiz (aber: was die Badeente im Baum des Kirchhofs zu suchen hat, verrate ich nicht ;-) ).
Durch den schattigen Wald ging es dann Richtung Büchenau. Auf dem „Rennweg“ waren zahlreiche Radfahrer unterwegs – manche rasant, andere ganz gemächlich, sodass es ein ständiges Überholen und Überholt-Werden war.
Schließlich erreichte ich die nächste Stempelstation, die Kirche St. Cosmas und St. Damian in Untergrombach. Dort stempelte STADTRADELN-Star-Kollegin Ute Wick.
Weiter ging es nach Obergrombach. Über den Radweg, der sich an Gärten vorbei idyllisch durch den Ort schlängelt, fuhr ich zur Schlosskirche. Für mich war es der erste Besuch in der Schlosskirche. Ich war ganz begeistert und freute mich über die kleine Kirchenführung, die Gemeindemitglieder der Christusgemeinde anboten.
Danach stand die für mich herausforderndste Etappe des Kirchen-Radrundwegs an: der „Berg“ zwischen Obergrombach und Helmsheim. Als ich diesen „Berg“ das erste Mal vor etlichen Wochen hochfuhr, kam ich im Schneckentempo und völlig außer Atem oben an. Inzwischen hat sich offenbar ein gewisser Trainingseffekt eingestellt. Denn: Aus dem „Berg“ wurde nun ein „Hügel“, den ich gut und problemlos bewältigen konnte – wenn auch nicht ganz so zügig, wie die darauffolgende Abfahrt zur Melanchthonkirche.
Die Melanchthonkirche war meine letzte Stempelstation und so bekam ich dort eine Fahrradklingel mit dem Zuspruch „Gott hört mich“. Ich durfte einen Handabdruck auf dem Segensplakat hinterlassen und gönnte mir im schönen Kirchgarten noch einen der leckeren Muffins. Dabei kam ich ins Gespräch mit einer Frau, die ebenfalls den Kirchen-Radrundweg gefahren ist. Es stellte sich heraus, dass sie eine der STADTRADELN-Stars des vergangenen Jahrs war. Ein netter Zufall!
Durch Heidelsheim ging es zurück nach Bruchsal und hinauf auf den „Penicillin-Buckel“. So schön die Aussicht von meinem Balkon dort oben ist, so unschön ist es, dass jede meiner Radtour mit einer Buckel-Steigung endet. – Immerhin: ich komme jede Woche ein bisschen schneller hinauf! :-)

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