Eilenriede-Love und neues Kettenöl

Geschrieben am 14.06.2020 von Jonas Musall
Team: Leibniz Universität Hannover
Kommune: Hannover in der Region Hannover

Um ehrlich zu sein: ich hätte gedacht, es würde mehr Überwindung kosten, fast überall hin nur Fahrrad zu fahren. Klar, meine Kilometerzahl ist längst nicht die höchste in meinem Team (Chapeau an dieser Stelle an alle der Leibniz Uni, manche haben schon mehrere hundert Kilometer zurückgelegt!), aber für mich war es eine neue Erfahrung die an mich selbst gestelle Herausforderung, nur wenn es gar nicht anders geht mit der Bahn oder dem Bus zu fahren, zu meistern.

Zugegeben, nicht einmal öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, ist nun wirklich nicht das, was nötig wäre, um signifikante Einsparungen in der Abgasemission zu erreichen. Statt dem Auto den Zug zu nutzen, würde die Menge an emittiertem CO2 bereits um ca. 60% reduzieren (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/emissionsdaten#tremod)!

Aber ich dachte mir, wenn schon, dann richtig, und so kam es dazu, dass ich diese Woche zwei mal zu meinen für meine Fahrradfahr-Verhältnisse schon etwas weiter entfernten Trainingsort gefahren bin. Nachdem ich mich beim ersten mal etwas verfahren hatte und dadurch viel zu spät zum Training gekommen bin, hat es am Freitag schon richtig viel Spaß gemacht und sich auch gar nicht mehr so weit angefühlt. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit dem Wetter ein Riesenglück hatte (siehe Fotos 1 - 3) :)

Auch die alltäglichen Wege (vor allem zu Einkaufen) ließen sich gut mit dem Fahrrad erledigen. Sehr praktisch: meine Eltern haben mir ihre alten Fahrradtaschen überlassen. Die sind zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber für den einen Kilometer zum Supermarkt sind sie immernoch gut zu gebrauchen (Foto Nr. 4). Auch beim Anschließen unserer ersten eigenen Waschmaschine habe ich gerne aufs Fahrrad zurückgegriffen um spontan zum Baumarkt zu fahren. Bei der Gelegheit Kettenöl mitzunehmen war auch schon überfällig, jetzt läuft meine Kette endlich wieder so wie sie sollte.

Eine Woche, 80km und den ersten Blogeintrag später kann ich nur sagen: ich freue mich auf die nächsten Tage! Ich hoffe, dass alle anderen auch so viel Spaß haben und dass wir noch viele Kilometer sammeln werden.

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