STADTRADELN-Star Blog: Mainz


Die Zeit verging wieder wie im Flug

Bild Geschrieben am 15.10.2020 von Pia Hermanns
Team: Universitätsmedizin Mainz
Kommune: Mainz

Dieses Jahr vergingen die 3 Wochen Stadtradeln wie im Flug. Das Wetter war super, kein Regen während der Radfahrten. Bei diesen optimalen Bedingungen fällt es natürlich sehr leicht, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu verwenden.
Auf meinen Alltagsstrecken gab es überwiegend separate Fahrradwege, daher war es je nach meiner Streckenwahl auch sehr angenehm zu fahren. Ich persönlich wünsche mir, dass wir Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht aufeinander nehmen und aufeinander aufpassen und auch mitdenken. Der Radfahrer, der in einer engen Straße eine Autoschlange hinter sich herzieht, könnte vielleicht einmal kurz in einer Einfahrt für 10 s anhalten, um die Autos überholen zu lassen. Mit dieser Geste verbreitet der Radfahrer Freude an die Autofahrer. Auch der Radfahrer kann sich an lächelnden und dankbaren Autofahrer erfreuen. Aber auch der Autofahrer können sich überlegen, wie die auf dem Fahrrad fahrenden Person, die Fahrt erleichtern und entspannter gestalten kann. Damit ist nicht nur der Abstand beim Überholen gemeint, sondern auch der Abstand, wenn man hinter einem Radfahrer herfährt.
Es gibt nicht überall genügend Platz, um separate Spuren für Auto-, Fahrrad-, Rollstuhlfahrer und zu Fuß gehende Personen einzurichten. Auch ist es für unsere Umwelt nicht gut, wenn zu viel Boden versiegelt wird. Auch die Pflanzen, die für uns den Sauerstoff zum Atmen produzieren, brauchen Platz zum Wachsen und Gedeihen. Die Stadtplanenden Personen stehen vor der Aufgabe der Quadratur des Kreises, aber wir als Verkehrsteilnehmer können da einen großen Beitrag leisten, wenn wir Rücksicht aufeinander nehmen und mehr miteinander am Straßenverkehr teilnehmen. Eine Möglichkeit ist, sich als Personen als ein Teil des Teams im Straßenverkehr zu betrachten und als Team zu denken, wie wir alle am einfachsten und schnellsten zusammen von A nach B kommen. Miteinander geht es meist schneller, effektiver und entspannter.
In diesem Sinne, freue ich mich auf das Stadtradeln im nächsten Jahr.

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ADFC Tour: Spätsommer im Mönchbruch

Geschrieben am 25.09.2020 von Pia Hermanns
Team: Universitätsmedizin Mainz
Kommune: Mainz

Vielen Dank an KarstenHaubold für die wunderschöne, sehr interessante Spätsommertour im Mönchbruch. Der Start war Sonntagmorgen am Fort Malakoff. Als ich zum Treffpunkt kam, war ich geschockt. Überall lag Müll herum. Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld. Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, warum man seinen Abfall nicht wieder mitnehmen kann und einfach auf den Boden wirft. Alles muss ja zum Ort des Feierns gebracht worden sein. Im leeren Zustand ist alles viel leichter zu tragen und nimmt teilweise auch weniger Platz in Anspruch. Hier ein Riesen-Danke-schön an die Menschen von der Stadtreinigung.
Vom Fort Malakoff fuhren wir über Laubenheim, Ginsheim nach Trebur für eine kleine Pause. Auf der Fahrt selbst erklärte Karsten die Besonderheiten der Strecke. Vielen Dank, Karsten, dank Dir habe ich die wunderschöne Landschaft mit ganz anderen Augen gesehen. Weiter ging es über Nauheim nach Mönchbruch zur Mittagspause. Gut gestärkt und regem Austausch fuhren wir über Rüsselsheim, Bischofsheim, Gustavsburg zurück nach Mainz.
Im Alltag passiert nicht so viel, um darüber schreiben zu können. Persönlich finde ich das Fahrrad als Einkaufshilfe in der Stadt sehr unpraktisch, gerade wenn man in verschiedenen Geschäften etwas zu erledigen hat. Es ist etwas nervig, einen mehr oder weniger sicheren Platz für das Fahrrad zu finden. Auch stellt sich mir die Frage wohin mit den Dingen, die ich schon gekauft habe. In der Fahrradtasche lassen geht nicht, da es dann geklaut wird. In ein anderes Geschäft mitnehmen geht auch nicht. Daher bevorzuge ich per Pedes in der Innenstadt Dinge zu erledigen, was auch oft schneller geht als mit Auto oder Fahrrad. Da ich keinen Anhänger und auch kein Lastenrad besitze (und es in der Nähe auch kein Lastenrad zu leihen gibt), habe ich für mich eine Schubkarre als Transportmittel für Getränke und andere größere und schwerere Dinge entdeckt. Die Mitmenschen haben teilweise etwas verstört auf mein Transportmittel "Schubkarre" reagiert. Es kam für uns überhaupt nicht in Frage, dass ein anderes Familienmitglied oder Freunde mit dem Auto die Besorgungen übernimmt/übernehmen, denn was wäre nicht im Sinne des Umweltschutzes und auch nicht im Sinne der Aktion "Stadtradeln". Interessant war, dass sich überwiegend Kinder interessiert zeigten und einfach gefragt haben. Durch die Offenheit und Neugier einiger Kinder, kam ich auch ins Gespräch mit den Erwachsenen, die die Kinder begleiteten.

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Schöner Start ins Stadtradeln mit geführten Touren vom ADFC Mainz

Bild Geschrieben am 16.09.2020 von Pia Hermanns
Team: Universitätsmedizin Mainz
Kommune: Mainz

Mein persönlicher Auftakt im Stadtradeln war eine von Wolfgang Stallmann vom ADFC Mainz geführte Tour durch das Selztal. Das Wetter passte zum Motto: Schönwetter-Genuss-Radtour am Sonntag. Coronabedingt sind wir in einer kleinen, sehr netten, sehr unterhaltsamen und lustigen Gruppe gefahren.
Dann folgten zwei ADFC Touren mit Rolf Pinckert. Die erste Tour hatte den Schwerpunkt ein paar Verbesserungsvorschläge für die Anbindung der Vororte von Mainz im Radverkehr anhand von ein paar Beispielen (gute und nicht so gute) zu diskutieren. Die Tour startete vom HbF über Hartenberg-Münchfeld-Gonsenheim-Finten. Die zweite Tour startete in der Nähe des Winterhafens und führte am Römischen Gräberfeld (römische Gräberstraße) entlang durch den Grüngürtel. Die Bilder zeigen das römische Gräberfeld, die römische Gräberstraße, den Grenzstein zwischen Mainz und Bretzenheim sowie die Römersteine (Aquädukt).
Beim Lesen vieler Blogbeiträge fällt auf, dass fast alle mit großer Begeisterung, sportlichem Ehrgeiz, viel Enthusiasmus und Engagement dabei sind. Dabei ist mir der Gedanke gekommen, wie würde das Stadtradeln aussehen bzw. verlaufen, wenn die Aktion im Winter stattfinden würde, wenn es nass und kalt ist? Wie würden sich die Blogbeiträge im Winter inhaltlich gestalten?

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