STADTRADELN-Star Blog: Region Hannover


Ewigwährender Muskelkater

Geschrieben am 29.06.2020 von Jonas Musall
Team: Leibniz Universität Hannover
Kommune: Hannover in der Region Hannover

In der letzen Woche konnte ich mich noch einmal zusammenreißen und bin an vier von sieben Tagen mehr als 20 Kilometer gefahren. Das Resultat war, dass meine Beine sich etwas schwer getan haben, sich mit dieser inzwischen ungewohnten Belastung anzufreunden.

Nach 21 Tagen ist mein Fazit aber: wer frische Luft mag und etwas dafür tun will, dass sie auch in Zukunft frisch bleibt, tut gut daran mit dem Fahrrad zu fahren. Auch wenn es manchmal anstrengend ist oder länger dauert, am Ende darf man glaube ich das gute Gefühl haben, einen kleinen Beitrag für unseren Planeten geleistet zu haben.

Ich werde jedenfalls versuchen, die Motivation aus den drei Stadtradeln-Wochen beizubehalten und hoffe, dass auch meine Oberschenkelmuskeln sich nach etwas Training damit anfreunden können. Durch das ständige Herumsitzen während der Pandemie sind sie nämlich nicht gerade stärker geworden.

Abschließend möchte ich noch sagen: wirklich unglaublich, wie viele Menschen aus Hannover und der Region sich dieser Aktion angeschlossen haben und was für einen Beitrag jeder einzelne gebracht hat. Mit über einer Millionen gefahrenen Kilometern sind wir zusammen fast 30 mal um den Äquator geradelt. Mich jedenfalls hat es sehr positiv überrascht!

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Die letzte Woche

Bild Geschrieben am 27.06.2020 von Tobias Grube
Team: DrahteselHabibis
Kommune: Springe in der Region Hannover

Montag Morgen, 9 Uhr, Pressetermin im Volkspark, danach geht es für Tobi direkt mit dem Rad Richtung Arbeit. Da der Schienenersatzverkehr noch immer nicht unser Freund ist und die Bahn mit Oberleitungsstörungen glänzt, sind das schnell mal 50km geworden. So zieht es durch die Woche, lange Fahradtouren statt ewige Warterei am Bahnhof. Ein Stück mehr Unabhängigkeit bzw. Freiheit.
Ansonsten ist dIe Woche geprägt von alltäglichen Fahrten zur Schule, zur Arbeit und zum Einkaufen.
Am Donnerstag machen wir einen Ausflug ins Freibad nach Eldagsen, die Strecke durch den Saupark ist wirklich schön und lässt sich gut fahren.
Es ist Freitag Mittag, eigentlich kann ja jetzt nicht mehr soviel schief gehen, 3 Wochen ohne Auto sind fast geschafft. Aber wie schon im ersten Blog erwähnt, hat das Leben ja so seine eigenen Pläne. Unsere Tochter bekommt beim Holzstappeln einen Splitter ins Auge und schnell wird klar, ohne Augenarzt geht da garnix. Wie gesagt Freitagmittag in Springe.
In dem Moment wird klar, dass das Stadtradel Star Experiment für Annika hier endet, denn Sie fährt mit dem Auto zum Augenarzt nach Hameln. Splitter raus, alles gut.
Die letzte Fahrt mit Rad führt uns wieder ins Radhaus nach Bennigsen, denn die Bremsen vom Lasti sind komplett runter. Vielen Dank Gabriel, dass du uns immer wieder rettest.

Unser Fazit nach 3 Wochen!
Das Leben ohne Auto ist möglich und es macht Spaß, doch im Notfall ist es super, sich mal schnell eins ausleihen zu können.
Wir sind stolz auf über 1800 erradelte Kilometer und freuen uns besonders, dass unsere Kinder so begeistert dabei waren.

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Die letzte Woche

Geschrieben am 27.06.2020 von Annika Grube
Team: DrahteselHabibis
Kommune: Springe in der Region Hannover

Montag Morgen, 9 Uhr, Pressetermin im Volkspark, danach geht es für Tobi direkt mit dem Rad Richtung Arbeit. Da der Schienenersatzverkehr noch immer nicht unser Freund ist und die Bahn mit Oberleitungsstörungen glänzt, sind das schnell mal 50km geworden. So zieht es durch die Woche, lange Fahradtouren statt ewige Warterei am Bahnhof. Ein Stück mehr Unabhängigkeit bzw. Freiheit.
Ansonsten ist dIe Woche geprägt von alltäglichen Fahrten zur Schule, zur Arbeit und zum Einkaufen.
Am Donnerstag machen wir einen Ausflug ins Freibad nach Eldagsen, die Strecke durch den Saupark ist wirklich schön und lässt sich gut fahren.
Es ist Freitag Mittag, eigentlich kann ja jetzt nicht mehr soviel schief gehen, 3 Wochen ohne Auto sind fast geschafft. Aber wie schon im ersten Blog erwähnt, hat das Leben ja so seine eigenen Pläne. Unsere Tochter bekommt beim Holzstappeln einen Splitter ins Auge und schnell wird klar, ohne Augenarzt geht da garnix. Wie gesagt Freitagmittag in Springe.
In dem Moment wird klar, dass das Stadtradel Star Experiment für Annika hier endet, denn Sie fährt mit dem Auto zum Augenarzt nach Hameln. Splitter raus, alles gut.
Die letzte Fahrt mit Rad führt uns wieder ins Radhaus nach Bennigsen, denn die Bremsen vom Lasti sind komplett runter. Vielen Dank Gabriel, dass du uns immer wieder rettest.

Unser Fazit nach 3 Wochen!
Das Leben ohne Auto ist möglich und es macht Spaß, doch im Notfall ist es super, sich mal schnell eins ausleihen zu können.
Wir sind stolz auf über 1800 erradelte Kilometer und freuen uns besonders, dass unsere Kinder so begeistert dabei waren.

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Woche 2 liegt hinter uns.

Bild Geschrieben am 21.06.2020 von Tobias Grube
Team: DrahteselHabibis
Kommune: Springe in der Region Hannover

Unsere 2. Stadtradelwoche ist gleichzeitig auch die erste Woche seit Monaten in der sich ein wenig Normalität einstellt. Sodass auch unsere Fahrten alltäglicher werden.
Die Kinder gehen tageweise wieder zur Schule und auch Tobi darf nach Homeoffice und Urlaub wieder zur Arbeit fahren.
Termine aus dem Alltag finden wieder statt und wir sind noch immer beeindruckt, wie selbstverständlich unsere Kinder eigenständig ihre Wege bestreiten.
Beim abendlichen Blick auf den Tacho kommen schon mal 10 km innerhalb Springes zusammen.
Auch wird deutlich wie sehr das Lasti unseren Alltag erleichtert. Großeinkäufe sind problemlos möglich und ein Parkplatz direkt vor der Tür findet sich immer.

Eine wirkliche Herausforderung ist derzeit Tobi‘s Arbeitsweg. Aufgrund der Einschränkungen im S-Bahnverkehr ist es fast unmöglich Termine einzuhalten ohne deutlich früher loszufahren. Auch hier erweist sich das neu angeschaffte E-Bike als extrem hilfreich und ist oft eine gute Alternative zum stundenlangen Warten am Bahnhof.

Diese Woche hatten wir keine Lust auf Schienersatzverkehr und sind stattdessen mit dem Rad nach Weetzen gefahren, um den Opa in Hannover im Schrebergarten zu besuchen.So ein Tag auf dem Rad, bei schönem Wetter und lecker Picknick, hinterlässt immer ein gewisses Urlaubsgefühl.
Ein Auto haben wir in dieser Woche nicht vermisst und freuen uns auf die nächste Woche.

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Woche 2 liegt hinter uns

Bild Geschrieben am 21.06.2020 von Annika Grube
Team: DrahteselHabibis
Kommune: Springe in der Region Hannover

Unsere 2. Stadtradelwoche ist gleichzeitig auch die erste Woche seit Monaten in der sich ein wenig Normalität einstellt. Sodass auch unsere Fahrten alltäglicher werden.
Die Kinder gehen tageweise wieder zur Schule und auch Tobi darf nach Homeoffice und Urlaub wieder zur Arbeit fahren.
Termine aus dem Alltag finden wieder statt und wir sind noch immer beeindruckt, wie selbstverständlich unsere Kinder eigenständig ihre Wege bestreiten.
Beim abendlichen Blick auf den Tacho kommen schon mal 10 km innerhalb Springes zusammen.
Auch wird deutlich wie sehr das Lasti unseren Alltag erleichtert. Großeinkäufe sind problemlos möglich und ein Parkplatz direkt vor der Tür findet sich immer.

Eine wirkliche Herausforderung ist derzeit Tobi‘s Arbeitsweg. Aufgrund der Einschränkungen im S-Bahnverkehr ist es fast unmöglich Termine einzuhalten ohne deutlich früher loszufahren. Auch hier erweist sich das neu angeschaffte E-Bike als extrem hilfreich und ist oft eine gute Alternative zum stundenlangen Warten am Bahnhof.

Diese Woche hatten wir keine Lust auf Schienersatzverkehr und sind stattdessen mit dem Rad nach Weetzen gefahren, um den Opa in Hannover im Schrebergarten zu besuchen.So ein Tag auf dem Rad, bei schönem Wetter und lecker Picknick, hinterlässt immer ein gewisses Urlaubsgefühl.
Ein Auto haben wir in dieser Woche nicht vermisst und freuen uns auf die nächste Woche.

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Zweite Woche

Geschrieben am 21.06.2020 von Jonas Musall
Team: Leibniz Universität Hannover
Kommune: Hannover in der Region Hannover

Und schon ist die nächste Woche rum. Inzwischen kann ich einige Wege durch Hannover schon auswendig. Wie in der letzten Woche bin ich zwei mal zum Fitnesstraining gefahren, und da ich auch mal das Homeoffice verlassen musste, diese Woche auch einmal quer durch Hannover zur Arbeit.

Dabei ist mir der Gedanke gekommen, dass eine grüne Welle bei den Ampeln für Fahrräder den Fahrspaß stark vergößern würden und vielleicht dadurch mehr Leute dazu motivieren würde, sich aufs Fahrrad statt ins Auto zu setzen. Jedenfalls empfand ich es als etwas anstrengend, an fast jeder Ampel stehen bleiben zu müssen...

Meine Lieblingsstrecken sind deshalb immer noch die über die Feldwege außerhalb der Stadt. Diesen Sonntagmorgen durfte ich dabei auch einen wunderschönen Sonnenaufgang miterleben (Foto).

Mit über 650 000 Kilometern wurden in Hannover durch 4926 Teilnehmende schon wie ich finde eine unglaubliche Gesamtstrecke erradelt, und so einige Tonnen Abgase eingespart. Möge dies auch in der letzten Woche so gut weitergehen und hoffentlich natürlich auch danach. Ich jedenfalls werde mich auch nach der dritten Woche bemühen, so viele Strecken wie möglich mit dem Fahrrad zu fahren.

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Unser erster Blogeintrag

Bild Geschrieben am 14.06.2020 von Annika Grube
Team: DrahteselHabibis
Kommune: Springe in der Region Hannover

Die erste Woche liegt hinter uns und bis jetzt bleibt nur zu sagen, das uns das Projekt Stadtradeln völlig in seinen Bann gezogen hat…. aber fangen wir von vorne an!
Letzten Sonntag war der Start und den absolvierten wir mit einem Familienausflug zur Ziegenbuche.
Gemeinsam mit Freunden, sprich 5 Fahrrädern und einem Tandem fuhren wir durch den Wald nach Bad Münder, um genüsslich Pommes zu verspeisen und den Tag zu genießen.
Am Montag (ab jetzt hat Tobi die Woche Urlaub) machten wir eine Mountainbiketour nach Bennigsen, um uns bei Gabriel im Radhaus mit Tachos und neuen Bremsbelegen für die kommende Zeit zu rüsten, nachdem wir vormittags die Uroma in Altenhagen besucht hatten.
Unser Ziel für den Mittwoch war Fun Corner in Hameln, wir brauchten einen Gepäckträger für den Urlaub. Die Stimmung war gut, bis die Gangschaltung unseres Sohnes auseinander flog und er die folgenden 13 Kilometer mit nur einem Gang bestreiten musste.
Zum Glück hatten die Jungs vor Ort Erbarmen und reparierten es sofort.
Auch für den Donnerstag nahmen wir uns einen Ausflug nach Bad Münder zum BIG Spielplatz vor, mit Picknick in der Sonne.
Freitag brauchten wir alle eine Pause.

Für den Samstag hatten wir eine Kanutour auf der Leine geplant. Ansich kein Problem mit den Öffis, wenn sie denn fahren würden. Unser Unwort des Tages lautet Schienenersatzverkehr.
Man kommt schon irgendwie mit den Öffis an sein Ziel, aber es ist umständlich, dauert lange und ist ziemlich teuer.
An diesem Tag hätten wir liebend gern ein Auto genutzt. Für 3,5 Stunden paddeln betrug unsere An- und Abreise 5 Stunden.

Unser Fazit:
Stadtradeln ist die perfekte Antwort auf Corona.

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Unser erster Blogeintrag

Bild Geschrieben am 14.06.2020 von Tobias Grube
Team: DrahteselHabibis
Kommune: Springe in der Region Hannover

Die erste Woche liegt hinter uns und bis jetzt bleibt nur zu sagen, das uns das Projekt Stadtradeln völlig in seinen Bann gezogen hat…. aber fangen wir von vorne an!
Letzten Sonntag war der Start und den absolvierten wir mit einem Familienausflug zur Ziegenbuche.
Gemeinsam mit Freunden, sprich 5 Fahrrädern und einem Tandem fuhren wir durch den Wald nach Bad Münder, um genüsslich Pommes zu verspeisen und den Tag zu genießen.
Am Montag (ab jetzt hat Tobi die Woche Urlaub) machten wir eine Mountainbiketour nach Bennigsen, um uns bei Gabriel im Radhaus mit Tachos und neuen Bremsbelegen für die kommende Zeit zu rüsten, nachdem wir vormittags die Uroma in Altenhagen besucht hatten.
Unser Ziel für den Mittwoch war Fun Corner in Hameln, wir brauchten einen Gepäckträger für den Urlaub. Die Stimmung war gut, bis die Gangschaltung unseres Sohnes auseinander flog und er die folgenden 13 Kilometer mit nur einem Gang bestreiten musste.
Zum Glück hatten die Jungs vor Ort Erbarmen und reparierten es sofort.
Auch für den Donnerstag nahmen wir uns einen Ausflug nach Bad Münder zum BIG Spielplatz vor, mit Picknick in der Sonne.
Freitag brauchten wir alle eine Pause.

Für den Samstag hatten wir eine Kanutour auf der Leine geplant. Ansich kein Problem mit den Öffis, wenn sie denn fahren würden. Unser Unwort des Tages lautet Schienenersatzverkehr.
Man kommt schon irgendwie mit den Öffis an sein Ziel, aber es ist umständlich, dauert lange und ist ziemlich teuer.
An diesem Tag hätten wir liebend gern ein Auto genutzt. Für 3,5 Stunden paddeln betrug unsere An- und Abreise 5 Stunden.

Unser Fazit:
Stadtradeln ist die perfekte Antwort auf Corona.

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Eilenriede-Love und neues Kettenöl

Geschrieben am 14.06.2020 von Jonas Musall
Team: Leibniz Universität Hannover
Kommune: Hannover in der Region Hannover

Um ehrlich zu sein: ich hätte gedacht, es würde mehr Überwindung kosten, fast überall hin nur Fahrrad zu fahren. Klar, meine Kilometerzahl ist längst nicht die höchste in meinem Team (Chapeau an dieser Stelle an alle der Leibniz Uni, manche haben schon mehrere hundert Kilometer zurückgelegt!), aber für mich war es eine neue Erfahrung die an mich selbst gestelle Herausforderung, nur wenn es gar nicht anders geht mit der Bahn oder dem Bus zu fahren, zu meistern.

Zugegeben, nicht einmal öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, ist nun wirklich nicht das, was nötig wäre, um signifikante Einsparungen in der Abgasemission zu erreichen. Statt dem Auto den Zug zu nutzen, würde die Menge an emittiertem CO2 bereits um ca. 60% reduzieren (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/emissionsdaten#tremod)!

Aber ich dachte mir, wenn schon, dann richtig, und so kam es dazu, dass ich diese Woche zwei mal zu meinen für meine Fahrradfahr-Verhältnisse schon etwas weiter entfernten Trainingsort gefahren bin. Nachdem ich mich beim ersten mal etwas verfahren hatte und dadurch viel zu spät zum Training gekommen bin, hat es am Freitag schon richtig viel Spaß gemacht und sich auch gar nicht mehr so weit angefühlt. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit dem Wetter ein Riesenglück hatte (siehe Fotos 1 - 3) :)

Auch die alltäglichen Wege (vor allem zu Einkaufen) ließen sich gut mit dem Fahrrad erledigen. Sehr praktisch: meine Eltern haben mir ihre alten Fahrradtaschen überlassen. Die sind zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber für den einen Kilometer zum Supermarkt sind sie immernoch gut zu gebrauchen (Foto Nr. 4). Auch beim Anschließen unserer ersten eigenen Waschmaschine habe ich gerne aufs Fahrrad zurückgegriffen um spontan zum Baumarkt zu fahren. Bei der Gelegheit Kettenöl mitzunehmen war auch schon überfällig, jetzt läuft meine Kette endlich wieder so wie sie sollte.

Eine Woche, 80km und den ersten Blogeintrag später kann ich nur sagen: ich freue mich auf die nächsten Tage! Ich hoffe, dass alle anderen auch so viel Spaß haben und dass wir noch viele Kilometer sammeln werden.

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