STADTRADELN-Star Blog: Wettringen im Kreis Steinfurt


Vorbei

Bild Geschrieben am 23.06.2019 von Wilhelm Overkamp
Team: Offenes Team - Wettringen
Kommune: Wettringen im Kreis Steinfurt

Vorbei,
Schluss, alles vorbei, Stadtradeln 2019 im Kreis Steinfurt ist schon wieder beendet. 21 Tage, an denen ich meiner Leidenschaft hemmungslos nach gegangen, äh, fahren bin.
Die einfachen Zahlen : über 105 Stunden im Sattel;über 2300 km gefahren, Plattfuß - keiner.
Momente mit dem inneren Schweinehund als Mitfahrer- etliche. Autofahren vermißt?So gar nicht. Überhaupt keine Zeit, dem Benziner nach zu trauern
Das Wetter war Fahrradfreundlich, so wirklich richtig nass bin ich gar nicht geworden. Allerdings war oft Wind ein Thema. Gegenwind kann, wie auch Steigungen, nicht wirklich den Fahrspass anfeuern, gegenteiliges gilt natürlich für Abfahrten und Wind von Hinten. Wirklich gestört haben eigentlich nur die Fahrradwege, an denen statt Reparaturen einfach nur Schilder mit "kaputt " aufgestellt werden. Ja, ist billiger! Ja, wegen Versicherung! Nein, so bekommen nicht mehr Leute Spaß am Radfahren. Einfaches Fahren über zumutbaren Untergrund ist dafür echt wichtig.
Heftiges Erlebnis:die Querung von Münster. Fahrradstadt, mit eigenen Gesetzen. Da war auch der Vielfahrer, der auch schon im Ruhrgebiet oder Düsseldorf in die Pedalen getreten ist sehr sehr zurückhaltend!!
Das Schönste in den Tagen: jedes Ankommen am Ziel gepaart mit dem Weg dahin!
Würde ich das Experiment nochmal machen, oder länger aufs Auto verzichten?
Ja, ganz eindeutig!.

Bild

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Vatertag

Bild Geschrieben am 06.06.2019 von Wilhelm Overkamp
Team: Offenes Team - Wettringen
Kommune: Wettringen im Kreis Steinfurt

Vatertag. Erster Tag Stadtradeln. Wunderbar das gerade Feiertag war .Also, hochmotiviert, um 01:00 los. Einmal Norddeich ubd zurück - 370 km. An einem Tag.
Ok, nach Norddeich habe ich schon ein paar mal gemacht. Dann ging es aber mit dem Zug zurück.
Der Hinweg lief top. Mit ein paar i Pausen war Norddeich Mole um 10:30 erreicht.
Bei dem Fischdealer meines Vertrauens erst einmal eingekehrt. Matjesbrötchen, heißer Kaffee und schwarze Brause sollten Stärkung genug sein.
Sehr optimistisch trat ich den Heimweg an.Der Plan sah vor in Norddeich Proviant im Supermarkt nach zu kaufen. Kurort machts möglich. Aber ich war nicht der einzige, der das wußte. 50 Man in den Schlangen vor den Kassen, ok - und tschüss. Ein bisschen hatte ich ja noch. Und wozu gibts den Tankstellen?
Zu meinem größten Problem wurde der Gegenwind. Der soll ja den Charakter formen, wirklich motivierend war es nicht im Ostfriesischen SüdWest Wind Stundenlang zu kurbeln, und meine Kraft ist auch endlich!
Die Pausen wurden mehr und länger. Da fielen mir die Augen schon mal zu.
In Haren war es dann soweit. Mein innerer Schweinehund,flüsterte - nein brüllte - nimm den Zug. Zumal der Weg direkt am Bahnhof vorbei führt, und der Zug stand schon fahrbereit am Gleis. Einzig der zu erwartenden Spott meiner Familie:" haste also nicht geschafft, ja", hat mich vom Einsteigen abgehalten.
Also ließ ich den Zug Zug sein, und drehte weiter und weiter die Pedale.
Bei dem weiteren km wurden die Gedanken mehr und lauter: warum mach ich sowas, ich hätte so schön vorm Grill sitzen können, Vatertag in schön geht anders!!!.
Aber jeder gestrampelte Meter brachte mich näher an Zuhause. 21:30 waren 370 km abgespult und eine Dusche und ein kaltes Hopfengetränk in Reichweite. Das beste, zur Belohnung hatte die Familie Pizza geordert, lecker.
Fazit des Tages : Kann man machen, muß man aber nicht so oft. Mein Körperbau ist für solche Aktivitäten einfach noch optimierungsbedürftig.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

STADTRADELN 2019 - die ersten Tage

Geschrieben am 03.06.2019 von Wilhelm Overkamp
Team: Offenes Team - Wettringen
Kommune: Wettringen im Kreis Steinfurt

31.05.2019,
das Abenteuer Stadtradeln beginnt!
Ok, Abenteuer? Schließlich ist es das 4te Mal das ich beim Stadtradeln mitmache. Aber das erste Mal, dass ich als Stadtradelstar dabei bin. Ich verzichte also freiwillig für 21 Tage komplett auf 's Auto.
Da ich sowieso jeden Tag, von Wettringen nach Rheine und retour, mit dem Rad fahre, sicher kein Problem.
Dachte ich,....
Doch dann kamen schon die ersten Hürden. Das Auto war vor der Aktion in eine Werkstatt gekommen und konnte nun abgeholt werden. Der Hund musste zum Tierarzt, und ähnliches.
Das muss nun auf die anderen Familienmitglieder aufgeteilt werden. Die sind " begeistert ", so noch ein paar Zusatzaufgaben zu bekommen, während das Familienoberhaupt die meiste Zeit damit beschäftigt ist, Kilometer " voll zu kriegen ". Man(n) möchte ja schließlich was "vorweisen ".
Wenn nur ein Mitglied der Familie ein Fahrradfreak ist, und dieses dann 21 Tage mal so richtig ausleben möchte, gibts schon mal Unverständnis und Unmut.
Jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und zurück, und noch ein paar extra Kilometer, das man so in etwa auf 40 Tageskilometer, daran haben sie sich nun gewöhnt.
Das ich jetzt sehr viel mehr fahre, erzeugt in der Familie nicht nur positiven Zuspruch.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+