STADTRADELN-Star Blog: Kreis Ostholstein


Hessenpower

Bild Geschrieben am 09.09.2019 von Julia Samtleben
Team: Verwaltung Stockelsdorf
Kommune: Stockelsdorf im Kreis Ostholstein

Am Donnerstag morgens um 4.29 Uhr habe ich mich auf den Weg nach Bad Soden gemacht. Prognostizierte Reisezeit 6 Stunden 31 Minuten. Mit dem Rad zum Bahnhof. Mit dem Zug nach Hamburg. Von dort aus mit dem ICE weiter. Ich fahre sehr gerne Zug. Bis Uelzen ging alles gut. Aber dann sammelten sich die Verspätungsminuten. Grund: Ein defekter Wagen ohne Stromversorgung. So musste der Zugführer an jedem Bahnhof die Türen von Wagen 21 manuell schließen. Das brachte eine Verspätungszeit von 1:15 Stunden bis Fulda. Dort waren beide Anschlusszüge weg. Also mit 2 Stunden Verspätung bei den jungen Bürgermeister*innen. In Bad Soden konnte ich mir am Bahnhof ein Rad mieten. Dadurch war der Weg zum Forum ein Bisschen schneller und ich konnte in der Pause zwischen Tagung und Abendessen noch ein Bisschen durch den Taunus düsen.

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Sonne und Regen

Geschrieben am 04.09.2019 von Julia Samtleben
Team: Verwaltung Stockelsdorf
Kommune: Stockelsdorf im Kreis Ostholstein

Am 2. Stadtradelntag fahre ich morgens bei bestem Wetter von Eckhorst über Arfrade nach Obernwohlde. Die Strecke ist schön, aber vor allem die kurvenreiche schmale Strecke unterhalb des Arfrader Bergs ganz schön gefährlich. Gegenverkehr ist auch nicht so selten. Von Obernwohlde nach Stockelsdorf geht es gefühlt nur bergab. Egal ob als Joggerin oder als Radfahrerin: Hier fällt mir immer wieder auf, wie gefährlich die Strecke im Bereich Bargerhof ist. Die Stellplätze am Rathaus sind wie immer voll (nicht nur beim Stadtradeln). Ich finde noch einen Platz vor meinem Dienstparkplatz. Ein Auto steht da ja im Moment nicht. Abends fahre ich nach einem kurzen Stopp in der Villa Jepsen zum Schwimmtraining im Freibad Falkenwiese. Das Wetter ist abends wieder herrlich und Lübeck wie immer schön. Der nasse Neo passt gut in den Fahrradkorb, aber auf dem Rückweg läuft mir das Shampoo im Rucksack aus.

Am Dienstag muss ich um 9 Uhr in Ratekau sein. Auch keine schlechte Strecke, aber die Luftfeuchtigkeit ist ziemlich hoch und der Regen kommt aus allen Richtungen. An der Mühlenstraße in Bad Schwartau kann ich mit einer Vollbremsung verhindern, dass ich nicht von einem links abbiegenden Bus überfahren werde, der wahrscheinlich gerade eine Schulklasse zur Klassenfahrt abholt. In einer 30 Zone in Ratekau bedeutet mir eine Renterin aus dem Auto heraus, dass ich doch gefälligst den Fußweg benutzen soll. Sie hatte wohl keine Zeit hinter der Fahrbahnverengung zu warten. Auf dem Rückweg fahre ich bei der Blüchereiche durch und stelle fest, dass ich von dort nicht auf den gegenüberliegenden Radweg an der Eutiner Straße komme, weil dieser durch Leitplanken geschützt ist. Die Unterführung zur Bäderstrasse, die ich auf dem Hinweg genutzt habe ist aber hervorragend. In Bad Schwartau stelle ich wieder fest, dass man in der Regel mit dem Rad auf kurzer Strecke schneller ist als mit dem Auto. Wenn man nur nicht gerade 3 Minuten an der Bedarfsampel wartet. Aber immerhin kommt jetzt die Sonne durch...

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Auftakt Stadtradeln Stockelsdorf

Bild Geschrieben am 02.09.2019 von Julia Samtleben
Team: Verwaltung Stockelsdorf
Kommune: Stockelsdorf im Kreis Ostholstein

Gestern um 11.41 Uhr sind 30 Radfahrer aus Stockelsdorf Richtung Gleschendorf gestartet. Vorher war ein Teil von uns beim Gottesdienst in der Stockelsdorfer Kirche. Das Wetter war trocken und nicht mehr so heiß wie in den letzten Tagen. Die Strecke führte uns über den Parkweg, am Herrenhaus vorbei durchs Dichterviertel, dann weiter Richtung Ahrensbök, den Pariner Berg hoch, durch Horsdorf, Rohlsdorf und Sarkwitz. Wir waren mit Proviant versorgt und konnten in Horsdorf noch mal Wasser nachtanken. Ich glaube alle hatten Spaß, der Berg war frei gegeben, so dass jeder sein Tempo fahren konnte. Oben hatten wir den ersten Radler mit Panne. In Gleschendorf gab es Bier, Würstchen, Waffeln und Kaffee und Kuchen und ein nettes Pläuschen mit den anderen Stadtradelgruppen aus Ratekau, Bad Schwartau und Eutin. Stockelsdorf war aber die größte Gruppe. Gegen 15 Uhr haben wir den Rückweg angetreten. Es war eine wirklich tolle Tour mit netten Gesprächen. Herzlichen Dank an Manuel van der Poel (unseren Klimamanger) für die Organisation und natürlich auch an die "Schlußguides" Gerald Tretow und Björn Matho. Der Rückweg führte uns durch Schwochel, Böps und durchs Curauer Moor nach Curau. Von dort bin ich ausgebrochen und habe noch eine Extrarunde über Dakendorf und Cashagen gedreht. Insgesamt ein gelungener Auftakt und eine sehr nette Truppe.

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STADTRADELN-Star Bürgermeisterin Julia Samtleben

Geschrieben am 16.08.2019 von Julia Samtleben
Team: Verwaltung Stockelsdorf
Kommune: Stockelsdorf im Kreis Ostholstein

Am 01. September 2019 nimmt Stockelsdorf zum zweiten Mal bei der Aktion Stadtradeln teil. Im letzten Jahr waren wir mit 250 Teilnehmern zum und über 30.000 gefahrenen Kilometern auf Platz 1 in Ostholstein. Zum Start der Aktion wird es wieder eine gemeinsame Sternfahrt von den teilnehmenden Gemeinden nach Gleschendorf geben.
Ich habe mich in diesem Jahr entschlossen als Zeichen für den Klimaschutz aber auch als mahnendes Beispiel als sogenannter „Stadtradelstar“ ganz auf das Autofahren zu verzichten und täglich über meine Erfahrungen zu berichten. Wie ich schon bei meinen ersten Besuchen in Stockelsdorf festgestellt habe, sind die Bedingungen für Radfahrer wie vielerorts suboptimal. Man mag sich über Helikoptereltern und die Jugend von heute aufregen, aber bei den gefährlichen Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger an vielen Stellen kann ich verstehen, dass viele Eltern ihre Kinder lieber fahren. Und ja, in den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren ging es auch anders, aber damals gab es auch viel weniger Autos als heute. Und ehe man anfängt über Verbote zu sprechen und damit das Fliegen und Auto fahren einzuschränken, muss man zwingend Angebote schaffen. Ich bin früher oft die 27 km zur Arbeit nach Hamburg mit dem Fahrrad gefahren. Im Berufsverkehr war ich dabei genauso schnell und sogar schneller als mit dem Auto. Die Regionalbahn mit der ich üblicherweise fuhr habe ich dabei nicht eingeholt, aber natürlich den positiven Effekt genutzt gleichzeitig schon Sport gemacht zu haben. Wenn es wirklich gelingt durch Radschnellwege, guten öffentlichen Nahverkehr alternativen zum Berufspendler im Auto zu schaffen, kann eine Verkehrswende vielleicht gelingen. Ich glaube aber an Anreize und nicht an Verbote.

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