STADTRADELN-Star Blog: Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau


Bienenrunde und Schleudern

Bild Geschrieben am 11.06.2019 von Dirk Achenbach
Team: Offenes Team - Mörfelden-Walldorf
Kommune: Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau

Sonntag dann zu den Bienen nach Büttelborn und Mörfelden. Kontrolle und Honigräume schleudern. Erster Honig dieses Jahr!

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Asado Argentino

Bild Geschrieben am 11.06.2019 von Dirk Achenbach
Team: Offenes Team - Mörfelden-Walldorf
Kommune: Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau

Am Samstag ein kurzer Ausflug nach Nieder Roden zum Asado Argentino.
Argentinier grillen alles auf allem und es ist immer wieder mega lecker!

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Halbe Woche vorbei

Bild Geschrieben am 06.06.2019 von Dirk Achenbach
Team: Offenes Team - Mörfelden-Walldorf
Kommune: Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau

Na, da ist er ja wieder! Herzlich willkommen zurück Herr Achenbach. Haben Sie Spaß gefunden an dem Blog und sind bereit zu einer neuen Selbst-Interview-Runde?

"Ja klar, da Sie ja schon letztes Mal genau die richtigen Fragen gestellt haben, habe ich mir gedacht; "Den nehme ich nochmal" Also legen Sie mal los, hoffentlich habe ich auch dieses Mal die passenden Antworten"

Also gut, natürlich möchten wir wissen, wie das Radeln denn so läuft, oder fragt man da besser "rollt"?

"Na eigentlich ganz gut, das Wetter ist ja prima und ich bin jeden Tag gefahren. Am Wochenende nicht ganz so viel, dafür aber an den 3 Werktagen jeweils zur Arbeit, zu den Hausbesuchen und zurück. Bis jetzt sind 313 Kilometer zusammengekommen. Bin ganz zufrieden damit. Mal sehen wie viel in der Woche zusammenkommt."

Sie haben uns ja ein paar Fotos mitgebracht, was ist denn darauf zu sehen?

"Auf dem ersten Bild sieht man den täglichen Nachhause-Stau-Wahnsinn auf der A5 Richtung Hanau und auf den anderen meinen Weg. Ich finde, ich habe eindeutig gewonnen, oder? "

Das denke, ich auch. Sie haben mir doch im Vorgespräch erzählt, dass es, als sie das Stau Bild gemacht haben extrem heiß gewesen ist und die Autofahrer ziemlich unglücklich in ihren Kisten aussahen

"Das habe ich Ihnen nicht erzählt, sondern nur gedacht, aber das ist bei Ihnen ja egal. Da muss ich aufpassen. War aber wirklich so und da fand ich das Radeln noch besser."

Kann ich mir vorstellen. Wie geht es denn jetzt weiter? Bieten Sie denn auch Touren an, bei denen man Sie mal kennenlernen kann?"

"Nein leider nicht. Ich hatte im Vorhinein einfach zu wenig Zeit. Aber am Freitag Abend bin ich im KuBa beim Cocktailabend ab 20 Uhr. Ich muss zudem auch bald Honig schleudern und evtl. hat ja jemand Lust mit mir die Honigräume zu kontrollieren. Die stehen in Büttelborn und da fahre ich am Samstagmorgen hin und lege die Bienenfluchten auf, so dass ich am Sonntag schleudern kann
Bei Interesse können wir das ja am Freitag im KuBa besprechen."

Na dann sehen wir uns am Freitag Abend evtl?

"Oder auch bei jedem Blick in den Spiegel" ;-)

Weiterhin viel Spaß beim Stadtradeln

Dirk Achenbach

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Vorstellung

Geschrieben am 03.06.2019 von Dirk Achenbach
Team: Offenes Team - Mörfelden-Walldorf
Kommune: Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau

Hallo liebe Stadtradler,
heute schaffe ich es endlich , meinen ersten Blog zu veröffentlichen. Dazu habe ich einen eventuell etwas ungewöhnlichen Weg gewählt und mich einfach mal selbst interviewt. Bitte nicht ganz so ernst nehmen und viel Spaß beim Lesen.
Viele Grüße
Dirk Achenbach

INTERVIEW:

Lieber Herr Achenbach, schön, dass Sie sich die Zeit nehmen und sich selbst ein Interview geben.

„Öhm äh, ja das ist wirklich etwas ungewöhnlich und geht wohl noch über Selbstgespräche hinaus, aber schauen wir mal was dabei herauskommt. Hauptsache Sie stellen die richtigen Fragen!“

Als Erstes möchte der geneigte Blogleser wohl wissen, wer Sie sind und wieso Sie dieses Jahr der Stadtradelstar der Stadt Mörfelden sind.

Na gut dann erzähle ich mal: Mein Name ist Dirk Achenbach, ich wohne seit mittlerweile 41 Jahren in der Doppelstadt, jeweils ungefähr zur Hälfte in Walldorf und Mörfelden. Geboren wurde ich allerdings 1970 in Gedern (das liegt ganz in der Nähe von Ober-Seemen und das sollte wohl fast jedem, der im Kreis Groß Gerau in die Schule gegangen ist von der ein-, oder anderen Klassenfahrt bekannt sein).
Ich bin glücklich verheiratet, Vater von 3 wunderbaren Töchtern und Inhaber einer logopädischen Praxis in Bad Vilbel.
Hier in Mörfelden engagiere ich mich im Kulturbahnhof (KuBa Mörfelden) und im Förderverein der Bürgermeister Klingler Schule. In beiden Vereinen bin ich jeweils 2. Vorsitzender. Außerdem bin ich Imker und habe momentan 7 Bienenvölker.

Schön und gut, Sie machen ja ziemlich viel und haben ganz vergessen zu schreiben, dass Sie Schlagzeuger der erfolgreich schlechten Eder Elf sind/bzw waren, je nachdem ob es sie noch gibt, oder nicht. Aber meine Frage ging ja noch weiter. Wie kommt es denn, dass Sie dieses Jahr Stadtradelstar wurden?

Ich war doch noch gar nicht fertig! Bitte nicht einfach ins Wort fallen! Das mit der Eder Elf wäre natürlich noch gekommen und so schlecht war die gar nicht. Ich glaube ich überlege mir das nochmal mit dem Selbstinterview.
Aber gut.
Stadtradelstar, den ich jetzt ab sofort mit „Stdtrdlstr“ abkürze, wurde ich wohl durch mein Bemühen meinen Arbeitsweg soweit wie möglich komplett mit dem Fahrrad zu bestreiten. Immerhin geht es täglich nach Bad Vilbel und Umgebung. Das mache ich seit 3 Jahren, im Sommer fast ausschließlich, im Winter gelegentlich.

O waoh, das ist aber eine herausragende Leistung! Das müssen doch annähernd 200 Kilometer am Tag sein.

Also in Geografie scheinen Sie ja keine große Leuchte gewesen zu sein. Die einfache Distanz von meiner Haustür bis zur Praxis sind 34 Kilometer, also hin und zurück....

….. sind das 68!

Na wenigstens Mathe war wohl ganz gut. Mit Hausbesuchen komme ich im Schnitt am Tag auf 80 Kilometer, es können aber auch mal 100 werden, wenn ich abends Lust habe einen kleinen Umweg zu fahren. Dann nehme ich meistens die Mainfähre, entweder in Rumpenheim, oder Dörnigheim und fahre dann über den Rodgau nach Hause. Rekord waren ungefähr 120 Kilometer, davon 70 nach Hause.

Na das ist doch aber trotzdem eine tolle Leistung, sie müssen ja Oberschenkel haben, wie Didi Thurau in besten Zeiten.

Naja, ich lasse mir da schon ein bisschen helfen und fahre ein E-Bike.

Ach buuuuh, das zählt dann doch gar nicht. Das ist doch Besch...

Moment mal, natürlich zählt das und m.M. nach gerade beim Stadtradeln. Erstens ist es ja nicht so, dass ich einfach nur Gas gebe und das Teil von alleine rollt, sondern man muss schon ganz ordentlich treten, damit man auf Touren kommt. Außerdem glaube ich, dass das Stadtradeln eigentlich „erfunden“ wurde, um aufzuzeigen, dass man auch ohne Auto zum Ziel kommt, egal wie. Ich fahre zudem ausschließlich mit Ökostrom und bin am Tag 2 ½ bis 3 Stunden am treten. Machen Sie das erstmal nach.

Bitte vergessen Sie nicht, dass wir ein und dieselbe Person sind, sonst wird es wirklich etwas komisch.

Oh stimmt, aber bei dem Thema gerate ich immer ein wenig in Rage, DAS liegt wohl an den x-Diskussionen, die ich bis jetzt deswegen führen durfte. Apropos Diskussionen, soll ich auch erzählen, welche Diskussionen ich schon mit Autofahrern geführt habe? Eine besonders nette gab es zum Beispiel letztes Jahr mit dem Cabriofahrer, der auf Schnellstraße am Waldstadion versucht hat, mich bei Tempo 60 von der Straße zu drängen und den ich dann an der nächsten Ampel wieder getroffen habe. Das wäre dann aber u.U. nicht mehr ganz jugendfrei!

Na ich glaube, hier lesen auch Jüngere mit, deswegen gehen wir besser nicht in die Einzelheiten, aber passiert Ihnen so etwas denn öfter? Wie ist das denn so mit einem so schnellen E-Bike auf den Straßen?

Na schon nicht so ganz ohne. Die Autofahrer sind sich oft nicht wirklich bewusst, wie schnell ich unterwegs bin und das ich nicht auf Fahrradwegen fahren darf. Nach der ersten Fahrt durch Frankfurt habe ich mir den auch sofort einen Fullface-Helm gekauft, mittlerweile sogar noch ein Hemd mit Protektoren für den Rücken.

Wieso denn das, ist das nicht ein wenig übertrieben?

Nein, bei weitem nicht. Seitdem ich den Helm aufhabe, verhalten sich die Autofahrer anders. Mit einem „normalen“ Helm, nehmen sie dich einfach nicht ernst und denken nicht, dass du so schnell bist. Mit dem Fullface merke ich oft, dass sie sich schon überlegen, was da wohl für einer ankommt und diese eine Sekunde, die sie eben nicht noch schnell aus einer Ausfahrt rausfahren reicht dann um nicht über die Motorhaube abzusteigen.
Außerdem arbeite ich als Logopäde im BGU- Unfallkrankenhaus, meistens auf der Intensiv-, oder Rückenmarksstation und ohne in die Einzelheiten einzugehen, weiß ich schon ganz genau, warum man einen Helm aufziehen sollte.

Aber es gibt doch auch schöne Seiten, oder?

Natürlich gibt es die und sie überwiegen auch. es gibt immer wieder auch sehr nette Gespräche an der Ampel, oder auch bei einer Rast. Da habe ich schon wirklich tolle Leute kennen gelernt, am meisten beeindruckt bin ich immer von denen, die mich überholen, ohne Unterstützung zu haben. Das halten sie nicht immer lange und biegen irgendwann ab, aber ich habe auch schon einen getroffen, der fährt jeden Tag von Darmstadt nach Frankfurt und der hatte überhaupt keine Probleme mit mir mitzuhalten. Allerdings waren seine Unterschenkel auch dicker als meine Oberschenkel. Dem zolle ich wirklich großen Respekt. Auch einige meiner Freunde sind so verrückt und fahren im Jahr bis zu 20.000 Kilometer, meine eigentlichen Stdtrdlstrs. Außerdem habe ich die Umgebung im Umkreis von 60-70 Kilometern ziemlich gut kennengelernt und staune immer wieder, was für schöne Ecken es hier gibt, die ich sonst nie gesehen hätte. Von Vorteil ist auch , dass ich mit fast 50 noch keinen allzu großen Schmärri (Anm. der Redaktion – hessisch für Wampe) habe.

Oh super, davon profitiere ich ja auch. Da freue ich mich aber. Möchten Sie denn zum Abschluss der ersten Interviewrunde noch jemanden grüßen, oder ein bisschen Werbung machen?


Oh ja, sogar sehr gerne. Ich grüße vor allem Thomas R., Martin „Klemmi“ M., Andreas „Freezen“ F. und Sybille G. das sind nämlich genau so Menschen, die jeden Tag ohne Unterstützung bis zu 100 Kilometer, mal eben nach Spanien mit dem Rad in den Urlaub fahren, oder alle Strecken innerhalb von Mörfelden-Walldorf komplett mit dem Rad fahren und das bei jedem Wetter
Nicht zu vergessen Geo Schoeneberger, den ich am Samstag kennenlernen durfte. Für mich ist er der Stdtrdlstr überhaupt!

Gut vielen Dank für diesen ersten Teil und wir hoffen, noch einiges von Ihnen zu hören.

Ich geb mir Mühe, werde weiter berichten, evtl bald auch mit ein paar Bildern und wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg beim diesjährigen Stadtradeln!

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