STADTRADELN-Star Blog: Sigmaringen


Dernière

Bild Geschrieben am 01.10.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Nun ist die Kirbe vertloffen und das Kilometerbuch geschlossen. Erwartungsgemäß sind bei uns auf dem Lande die öffentlichen Verkehrsmittel manchmal, besonders am Wochenende und zur Abendstunde, keine tauglichen Alternativen zum Automobil. Mit dem Rad hingegen hat man stets zeitliche Planungssicherheit, erhöhten Kalorienumsatz und landschaftlichen Reizwert. Und in Berliner Privatopernkreisen immer gute Gesellschaft (Posaune Rebecca, Regisseur Bernd, Hornkollegin Peggy, v.l.n.r.) beim Aufspüren von gastlichen Fluchtpunkten, sogar am vermeintlich kneipenfreien Alexanderplatz. Allzeit gesunde Ankunft & no an scheena Sonntig!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Interludium

Bild Geschrieben am 29.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Vor der Privatopernpremiere servieren wir von der Zentralkapelle Berlin (https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/sigmaringen_artikel,-kretschmann-und-sein-binnenmigrantenorchester-_arid,10877338.html) unter der Leitung von Käpt'n Steffen Schettino an der Spree noch leichtere Kost zum Anlaufen eines frisch vermählten Musikkameraden. Bin jedes Mal ein bißchen gerührt, wenn wir die von mir eingebürgerte «Fischerin vom Bodensee» anstimmen. Diese Polka zum Mitsingen erfreut sich gerade auch bei Flachlandtirolern großer Beliebtheit. Danach heißt es hurtig austrinken und aufsitzen, geradewegs zur Anspielprobe im windschnittigen Fahrradkonvoi.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Generalprobe

Bild Geschrieben am 28.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Magnard, Fauré, Duparc, Debussy, oh là là! Bei dieser anspruchsvollen Begegnung mit Tonsetzern des Fin de Siècle helfen einem die Stadtradelwadeln ehrlich gesagt einmal gar nichts. Die Fahrt zum drei Kilometer entfernten Aufführungsort «Theaterdiscounter» in einem nach wie vor recht osteuropäischen Winkel von Berlin-Mitte ist da noch der einfachste Teil der Übung. Aber bis zur Premiere sind es ja noch etliche Stunden, und vielleicht bekomme ich das vertrackte Hornsignal mit sechs Kreuzen in der integrierten Oper «Yolande» auf den letzten Metern noch in die Finger, wenn hier einmal die treuen Füße zu ohnmächtigem Hoffen und Bangen verdammt sind.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

ΧΑΙΡΕ, ΓΕΙΑ ΣΟΥ, ΜΥΛΟ!

Bild Geschrieben am 27.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Endlich mal wieder mit dem vortrefflichen Uz Uzi Üzelsberger zu Tische sitzen, beim Griechen seines Vertrauens in Charlottenburg, was auch etliche Kilometer aufs Papyrus bringt. Eigentlich wollten wir auf den Spuren meiner ostpreußischen Großeltern väterlicherseits im «Marjellchen» einkehren, doch da hatten die Frühbucher schon jeden Schemel bis zur Memel reserviert. Immerhin halten mein schwarzer Hohepriesterkittel und die silberne Stadtkarosse die hohenzollerische Farbenlehre heraldisch korrekt in Ehren.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Kalt ist der Abendhauch

Bild Geschrieben am 26.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Nach diesem Sommer ist man auf Temperaturen nahe der Einstelligkeit weder mental noch textiliär vorbereitet. Wäre in der ersten Stadtradelwoche ein Schweißtuch im Fahrradkorb nützlich gewesen, dürfte es jetzt gerne ein Paar Handschuhe sein. Friert es einen bereits beim Dauerlauf durch den Volkspark Friedrichshain an den Fingern, kommt auf den nächtlichen Heimfahrten erschwerend der Fahrtwind hinzu. Und es fehlen natürlich die Buckel zum Zwischenschwitzen, Kreuzberg, Schöneberg, Prenzlauer Berg, alles Etikettenschwindel.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Einkehrschwung

Bild Geschrieben am 23.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Sowohl der Proben- als auch der Aufführungsort für besagte privatoper.de liegen für Berliner Verhältnisse sehr nah an meinem Gästezimmer. Das mindert einerseits die Kilometerernte, andererseits bleibt mehr Zeit für die Privatopernstammeckkneipe nach ausgiebiger und fast täglicher Probenarbeit. Und mein silbernes Hauptstadtrad verschmilzt beinahe mit der Fassade des «Drop Inn», ein äußerst nützlicher Klauschutz am zwielichtigen Wedding! Darauf einen Futschi und einen schönen Sonntag noch!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Bahntag

Bild Geschrieben am 20.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Da darf man schon auch mal gerührt sein, wenn der Herr Hescheler von der Schwäbischen Zeitung sich so um einen Sorgen macht: https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/sigmaringen_artikel,-bad-saulgau-h%C3%A4ngt-die-kreisstadt-ab-_arid,10935295.html. Und dem Artikelkommentatoren Herbert M. kann Aufklärung zuteilwerden: «Stadtradelstar» ist kein gesetzlich geschützter Begriff, sondern weist nach meinem Verständnis in Richtung Guildo Horn und Waldorfpädagogik, also zu einem vielmehr inklusiven als elitären Starkonzept. Wie dem auch sei, mir geht es mobilitätstechnisch gut und ich bin auch nicht abgetaucht, sondern reise jetzt erstmal regelkonform mit dem Tschuk Tschuk ins Bundeshauptstädtle. Im gut sortierten Handgepäck zuckeln unter anderem mit zwei Laptops inkl. Netzteile (für die Erwerbsarbeit), Faszienrolle (für den Dauerlauf) und Waldhorn (für die https://privatoper.de/). Mein Kettler-Stadtrad in Berlin wiehert schon in freudiger Erwartung seines Bändigers vom Lande!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Wochenende ist Wochenende

Bild Geschrieben am 16.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Nach 21,1 Kilometern Dauerlauf im Wettkampfmodus ist die Verlockung groß, die Füße hochzulegen. Wäre nicht Samstag! Dankbar über beste spontane Gesellschaft hievt man sich ächzend aufs Gestell und kraucht in den Abendstunden nonchalant mal eben 16 km zum Drachenfest nach Leibertingen hoch. Ja, hoch! Mehr als 800 Meter über dem Meeresspiegel gelegen wird laut Homepage zum «Tanz im Hangar» geladen. Mit dem Verklingen der stark böhmisch gepolten Blasmusik kräht zwar der Zapfhahn nicht, aber das Tanzbein bleibt allerseits ungeschwungen. Runter rollt es sich dann erheblich leichter und dank Dany Kratzers (http://www.danysbikeshop.de/) exzellenter neuer Festbeleuchtung auch wieder ohne batterieabhängige Minenlampe. An scheena Sonntig!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Zur Abwechslung auf Schusters Rappen

Bild Geschrieben am 16.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Halbmarathon in Kreßbronn (http://bodensee-marathon.de/), und das mit dieser ständigen Pedalerei in den Füßen, au Backe! Immerhin kommt man ganz gut mit dem Zug ins Getümmel ohne langes Latschen. Mit Startschuß um 13 Uhr ist für die Rennerei das Wetter eigentlich noch viel zu sommerlich respektive warm, beim Rauf und Runter die Argen entlang gibt es dann aber Schatten, und bei der Südkehre einen unverschleierten Blick auf den Bodensee, das bringt nochmal Laune und Antrieb. Und tatsächlich springt eine persönliche Bestleistung heraus, offensichtlich nicht trotz, sondern wegen der Überdosis (Stadt-)Radeln. Reicht es auch nie und nimmer für den Lorbeerkranz, so winken im Ziel doch Melonen.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Bätschnaß

Bild Geschrieben am 14.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Da man als Stadtradelstar neben der Erwerbsarbeit eigentlich nur noch Zeit auf dem Sattel verbringt, müssen sogar priorisierte Anschaffungsprojekte wie ein Regenschutz aufgeschoben werden. Nun, ein Fahrrad schwimmt auch gut ohne Plastiküberwurf nachhause, die darbende Natur hat sich gefreut, und eine plitscheplatsche Durchweichung hinterläßt keine bleibenden Schäden. Dafür blieb auch im Anschluß der Cognacschwenker nicht trocken.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Das Geheimnis der Keltenfürstin

Bild Geschrieben am 14.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Auch bei einem Besuch der so überaus bedeutsamen Heuneburg kann man die öffentlichen Verkehrsmittel den Hasen geben, zumindest ab nachmittags und von Laiz aus. Dafür braust man hoch zu Rosse am Fußvolk vorbei, das vom Parkplatz bis zu diesem erhabenen Orte noch etliche Schritte tun muß. Der beeindruckende Vortrag von Prof. Dr. Dirk Krausse über den sensationellen Grabfund von 2010 hat jedwede Anreise gelohnt. Kein Gedanke wird an den etwas zwielichtigen Himmel über der Keltenstadt verschwendet.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Grenzüberschreitender Drahteselverkehr

Bild Geschrieben am 14.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Wer über Bingen zum Schwäbischen Troja galoppiert, passiert zwischen Hitzkofen und Heudorf auf stiller weiter Flur die Landesgrenze zwischen Hohenzollern und Württemberg. Versehen mit einer informativen Schautafel, die kein anderer als unserer vortrefflicher Kreisarchivar Dr. Edwin Weber betextet hat. Diesen hoffte ich nicht umsonst auch auf der angesteuerten Buchvorstellung zu treffen.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Heimkehr unter Sternen

Bild Geschrieben am 12.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Wenn die Dynamofunzel ausfällt (s.u.), weist die Stirnlampe den Weg nachhause. Dort angekommen kann die Glotze aus bleiben, denn David Lynchs «Lost Highway» gab es bei dieser Ausfahrt en passant. Guats Nächtle!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Das wirtschaftlichste Angebot

Bild Geschrieben am 12.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Zur feierlichen Neueröffnung der Regionaldirektion der Hohenzollerischen Landesbank in Ostrach hätte ich mit den Öffis für 25 Kilometer mindestens geschlagene 1 1/4 Stunden gebraucht. Doch von einem Verwaltungsrat wird zurecht erwartet, nach kaufmännischen Prämissen zu handeln. Und siehe da: Das Tretcabrio macht das Rennen!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Geschmacklose Reisedichtung

Bild Geschrieben am 12.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Der Weg über Einhart ist beinhart, ich tränke sogar einen Deinhard!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Weihervoller Anlaß

Bild Geschrieben am 12.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Der gestrige Spätsommertag verlief radmäßig beschaulich: Transferfahrt zum Bahnhof, rein mit dem Geppel, raus aus dem Zug, hin zur Verwandtschaft. Daß das in Baden-Württemberg meistens nichts extra kostet, habe ich dabei positiv überrascht zur Kenntnis genommen. Heute dafür ausgiebig durch Feld, Wald & Weiler zu einem offiziellen Termin in den Osten des Landkreises gerödelt und dabei Bekanntschaft mit mir bis dato unbekannten Gewässern wie dem Wusthauweiher gemacht.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Der Weg zur Glut

Bild Geschrieben am 10.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Bei herrlich spätsommerlichen Bedingungen fiel heute der Startschuß fürs Sigmaringer Stadtradeln. Die Tour vom Sigmaringer Rathaus zum Mengener Grillplatz Aspenhäule brachte nochmal Licht auf die Netzhaut und etliche Kilometer auf den Buckel. Und eine stimmungsvolle Dämmerungsfahrt über die Alte Krauchenwieser Straße. Der Ausfall meiner Vorderlampe fiel im Herdenschutz der Flutlichtanlagen, mit denen sich die heutigen Elektroräder brüsten, niemandem auf.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/sigmaringen_artikel,-das-ehepaar-drokur-will-500-kilometer-schaffen-_arid,10930520.html

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Robust & emmissionsfrei

Bild Geschrieben am 10.09.2018 von Johannes F. Kretschmann
Team: Offenes Team - Sigmaringen
Kommune: Sigmaringen

Etzet, Freunde der Frischluft, bevor es hochoffiziell wird, hier eine kurze Vorstellung des Stargefährts: Kettler Alurad mit fünf Gängen, vor 10 Jahren plus x über Ebay bei «Zweirad-Gartentechnik Kretschmann» (!) in Lübbenau/Spreewald (niedersorbisch: Lubnjow/Błota) erstanden, für ganze 222€, was dem Startgebot entsprach. Nach eigenen Aussagen hat mein Namensvetter das Exemplar an die ortsansässige Bevölkerung nicht versetzen können, weil es für die Alten zu groß ist und keine Jungen mehr da sind. Der Hausfrauenkorb darf natürlich nicht fehlen, ist schließlich ein Nutzfahrzeug. Wohlan, man sieht sich draußen!

Teilen: Facebook | Twitter | Google+