STADTRADELN-Star Blog: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr


Heute zum Abschluss zur Critical Mass NRW: Start in Duisburg

Bild Geschrieben am 22.06.2018 von Hendrik Konietzny
Team: PIA Stiftung für Integrierte Stadtentwicklung
Kommune: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr

Um 17.30 Uhr startet heute die dritte Critical Mass NRW in Duisburg an der Mercatorstraße (genaue Adresse gibt es nicht, aber es werden sicherlich genug Radelnde auf sich aufmerksam machen). Dabei finden sich Radfahrende zusammen, um als Verbund spontan zu pedalieren. In vielen Ruhrgebietsstädten gibt es bereits etablierte monatliche Termine für diese gemeinsamen Ausfahrten.

Die Critical Mass NRW wird dabei heute wahrscheinlich Mülheim streifen. So genau weiß man das ja nicht. Wer vorfährt, gibt die Richtung an.

Ich werde meine letzten Stadtradel-Kilometer sammeln und um 16:50 Uhr von der RS1 Rampe am Mülheimer Hauptbahnhof nach Duisburg aufbrechen. Wer mitkommen möchte, ist herzlich eingeladen!

Über die APP Crirtical Maps kann man nachvollziehen, wo sich der Radeltross gerade aufhält. Bei 12 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit kann man die Gruppe gut einholen.

https://criticalmaps.net/

https://www.facebook.com/events/220096725235215/

https://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_(Aktionsform)

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Endspurt Stadtradeln!!!

Bild Geschrieben am 21.06.2018 von Hendrik Konietzny
Team: PIA Stiftung für Integrierte Stadtentwicklung
Kommune: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr

Am Freitag fahren die StadtradlerInnen durchs Ziel. Bis zum 29.6. können dann noch Kilometer nachgetragen werden.

Es wird spannend!

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Mit dem Rad zur Arbeit - komplett!

Bild Geschrieben am 21.06.2018 von Hendrik Konietzny
Team: PIA Stiftung für Integrierte Stadtentwicklung
Kommune: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr

Die letzte Woche des Stadtradelns in der Metropole Ruhr ist angebrochen. Ein Grund mehr einen Plan, der mir schon lange im Kopf rumgeistert, in die Tat umzusetzen: Mit dem Fahrrad zur Arbeit – hin und zurück.

Bei der PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung habe ich dabei eigentlich perfekte Voraussetzungen. Mein Rad kann ich als Mitarbeiter geschützt in unserer Radstation am Mülheimer Hbf abgeben. Im Keller unseres Büros wurde außerdem eine Dusche eingerichtet, damit der Schweißgeruch nach dem Pedalieren nicht die Luft im Büro dominiert. Zwei Probleme bleiben allerdings: die Distanz und die Zeit.

Die knapp 50 km zwischen Dortmund und Mülheim fährt selbst ein enthusiastischer Radfahrer wie ich nicht einfach so, um dann 8 Stunden produktiv zu arbeiten und anschließend wieder zurückzufahren. Das Stadtradeln gepaart mit der guten Wetterprognose für Mittwoch haben mich dann aber doch auf den Bock getrieben.

Morgens ging es in knapp zwei Stunden über Bochum, Wattenscheid und Essen nach Mülheim. Die 40 Kilometer vor dem RS1 haben mir nochmal klar vor Augen geführt, wie knorke es wäre, wenn die Metropole Ruhr dieses tolle Projekt gemeinsam nach vorne bringt und die Umsetzung beschleunigt.

Für den Rückweg habe ich mir dann Zeit genommen. Auch wenn ich am Ende nicht meiner Route gefolgt bin (wie fast immer…von so einem Smartphone lassen ich mir doch nichts sagen!!1!1), möchte ich diese wirklich schöne Tour teilen:

Tour: Vom Mülheimer Hbf auf dem RS1 Richtung Essen – rechtsabbiegen auf Gruga-Trasse – in Essen-Steele dem Ruhrtalradweg folgen und Richtung „Ruhrcamping“ – dann auf die andere Ruhrseite wechseln und über den Ruhrtalradweg an Hattingen und dem Kemnader See vorbei bis nach Witten – von Witten über den Rheinischen Esel (Bahntrasse) bis nach Dortmund – ca. 60 wundervolle Kilometer!

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Mit dem Klapprad zur Testfahrt auf der schicken Minna

Bild Geschrieben am 15.06.2018 von Hendrik Konietzny
Team: PIA Stiftung für Integrierte Stadtentwicklung
Kommune: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr

Für das PIA-Projekt "Spezialräder für den Hans-Böckler-Platz und Mülheim" war ich gestern zu Besuch bei Carsten Wien von der Schicken Mütze in Düsseldorf.

Aufmerksam bin ich auf den wirklich schönen Laden (!) geworden, weil die Schicke Mütze neben ausgefallenen Fahrradteilen, einer kompetenten Werkstatt und leckerem Kaffee auch noch ein freies Lastenrad beherbergt: die schicke Minna.

Ähnlich wie Klara, das freie Lastenrad der Mülheimer Klimainitiative, können sich alle Interessierten Minna kostenlos leihen, wenn schwere Lasten transportiert werden sollen. Spenden für Reparaturen und Unterhalt der freien Lastenräder sind natürlich immer gerne gesehen.

Minna hat sich übrigens großartig über die Düsseldorfer Kö bewegen lassen. Ein tolles Fahrrad. Das könnte was mit uns werden!

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Auf dem Heimweg

Bild Geschrieben am 11.06.2018 von Hendrik Konietzny
Team: PIA Stiftung für Integrierte Stadtentwicklung
Kommune: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr

Die Endorphine sind noch da, deswegen nutze den Schwung für einen schnellen Eintrag in mein Stadtradeltagebuch.

Freunde, wir haben so schöne Radrouten direkt vor der Haustür. Eigentlich wollte ich zum Zug, um zurück nach Hause zu fahren. Dann hat mich doch der Stadtradel-Ehrgeiz gepackt.

Kurz entschlossen bin ich also doch auf den RS1 abgebogen, um nach Essen zu fahren.

Am Abzweig zur Grugatrasse hatte ich schon Blut geleckt. Spontan ging es also quer durch Essen runter an die Ruhr.

Ab auf den Ruhrtalradweg und dann rüber nach Bochum Dahlhausen.

Von dort hat mich der Springorum Radweg steigungsarm nach Bochum geführt, wo dann zufällig auch der Zug direkt auf mich gewartet hat.

Eine tolle Tour, 35km für Mülheim und fürs Team und das auf einer alten Leeze ohne Gangschaltung. Alte Bahntrassen machen es möglich.

<gesendet von meinem Smartphone aus der Bahn>

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Lastenrad versus Deutsche Bahn - Wo ein Wille ist, ist auch ein...Mehrzweckabteil

Bild Geschrieben am 08.06.2018 von Hendrik Konietzny
Team: PIA Stiftung für Integrierte Stadtentwicklung
Kommune: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr

Als leidenschaftlicher Rad- und Bahnfaher konnte ich mir nicht das Experiment verkneifen das Lastenrad mit in das Mehrzweckabteil auf dem Weg zur Arbeit zu nehmen.

Nach der Auftaktveranstaltung am Samstag bin ich damit von Gelsenkirchen nach Dortmund weitergeradelt. Damit das Rad am Montagmorgen wieder in den Einsatz vom Mülheimer Citylogistikdienst Shop&Go gehen konnte, wollte ich das Rad wieder rechtzeitig zurückbringen - also ab in die Bahn!

Die erste Herausforderung stand am Dortmunder Hbf an - keine Rolltreppe und kein Aufzug. Stattdessen durfte ich eine kleine Betonrampe seitlich der Treppe benutzen. Vielleicht schon demnächst eine neue Disziplin neben Lkw ziehen und Baumstämme werfen.

So ein Rad in das Mehrzweckabteil zu pressen funktioniert auch nur dann, wenn die Mitfahrenden beim Rangieren des Monstrums gelassen bleiben, aber das sind Radfahrende ja in der Regel.

Am Essener Hauptbahnhof habe ich dann den Aufzug ausprobiert, der sich leider als etwas zu kurz entpuppte. Schnell das Rad angehoben und warten bis die Tür komplett geschlossen ist. Ähnlich wie Bauch einziehen und Knopf zu machen. Klappt nicht immer beim ersten Mal aber irgendwann schon.

Von da ging es über die Trasse zur Radstation nach Mülheim, wo ich das gute Stück übergeben konnte.

Erkenntnis: RS1, komm (bis nach Dortmund) und erhöre mich!

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Pedalieren oder verlieren!

Bild Geschrieben am 08.06.2018 von Hendrik Konietzny
Team: PIA Stiftung für Integrierte Stadtentwicklung
Kommune: Mülheim Ruhr in der Metropole Ruhr

Am letzten Samstag war es endlich soweit. Startschuss Stadtradeln für die Metropole Ruhr, Mülheim und für mich.

Die Radstation Mülheim hatte zusammen mit der Stadt einen würdigen Empfang für die Auftakttour vom Hauptbahnhof bis zum Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen vorbereitet.
Bananen mit Mülheim Branding und Stadtradel-Kuchen von der Kaffeehauszeit im Leineweber sorgten für die nötige Energie.

Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Arnold Fessen, der es sich nicht nehmen ließ selber mit nach Gelsenkirchen zu radeln, machten wir uns mit 70 RevierRadlerInnen auf den Weg. Auf dem RS1 war die Stimmung super und das Tempo genau richtig. Aber schon kurz nach der Grünen Mitte in Essen sollte uns die Realität mit einem aggressiven Autofahrer einholen, der unseren Verbund sprengen wollte. Ein Grund mehr am Stadtradeln teilzunehmen und den Leuten altbewährte Mobilität vorzuleben.

Schon kurze Zeit später fand sich unsere gewachsene Truppe aus mehreren hundert Radfahren den erneut in einer unwirklichen Situation wieder – Stau im Ruhrgebiet. Eigentlich nichts Besonderes, nur dass unser Stau leise, ruhig und sauber war. Der wohl schönste Stau der Welt – ein Fahrradstau.

Fazit: Alle sind gesund und ohne Unfall in Gelsenkirchen angekommen und das Stadtradeln 2018 ist eröffnet– was will man mehr? Jetzt heißt es: Pedalieren oder verlieren!

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