STADTRADELN-Star Blog: Verbandsgemeinde Bodenheim im Landkreis Mainz-Bingen


3. Woche Stadtradeln

Geschrieben am 14.06.2018 von Katja Skambraks
Team: Offenes Team - Bodenheim
Kommune: Verbandsgemeinde Bodenheim im Landkreis Mainz-Bingen

Jetzt sind die drei Wochen ohne Auto fast rum und das Wetter hat es echt gut mit mir gemeint. Auf den Wegen und Straßen, die ich gefahren bin, hat es nie geregnet! Die Fahrten zur Arbeit mit dem Fahrrad haben viel Spaß gemacht. Das werde ich auch weiterhin im Sommer machen. Das Einkaufen mit dem Fahrrad finde ich ein bisschen schwierig. Kleine Einkäufe sind ok. Die habe ich auch schon vorher mit dem Fahrrad erledigt. Aber die richtig Großen gestalten sich eher schwierig. Da werde ich doch ab und an aufs Auto ausweichen.

Diese Woche ist mit in Mainz aufgefallen, dass es wenig Fahrradabstellmöglichkeiten gibt. Zum Beispiel am Brand. Da habe ich nur zwei Fahrradständer gesehen. Die waren natürlich voll. An vielen Mauern steht auch: „Fahrräder abstellen verboten“ Kann ich ja verstehen, aber vielleicht können dann mehr Fahrradständer aufgestellt werden?
Aber im Großen und Ganzen war es eine schöne Zeit. Auch Autofahrer achten jetzt irgendwie mehr auf Fahrradfahrer. Das fand ich echt toll. Da wird nicht mehr so oft die Vorfahrt genommen oder noch schnell überholt. Weiter so!

Ein bisschen Schade war, dass bei uns in Bodenheim nur 18 Fahrer im Team sind. Bodenheim hat über 8.000 Einwohner und ich sehe viele mit dem Fahrrad fahren. Warum meldet sich dann kaum eine für so eine Aktion an?

Ich möchte mich noch ganz herzliche Bedanken für diese Möglichkeit etwas für den Klimaschutz zu tun. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei. Vielleicht nicht als Stadtradler-Star, aber ganz sicher bei der Aktion.

Katja Skambraks

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2. Woche Stadtradeln

Geschrieben am 08.06.2018 von Katja Skambraks
Team: Offenes Team - Bodenheim
Kommune: Verbandsgemeinde Bodenheim im Landkreis Mainz-Bingen

Jetzt sind schon fast zwei Wochen um und inzwischen hat sich bei der täglichen Fahrt zur Arbeit bereits Routine breitgemacht. Da ich lieber in Sportklamotten zur Arbeit fahre, ziehe ich mich dann im Büro um. Meine Kollegen und Chefs haben sich an meinen anderen Anblick gewöhnt.

Am Dienstag war ich aber dann doch vor einige Transportprobleme gestellt. Bei uns im Büro ist es üblich zum Geburtstag etwas auszugeben. Kuchen ging schon mal nicht. Wie soll man zwei Kuchen mit dem Rad transportieren. Ich bin dann auf Salat, Fleischwurst und selbstgebackene Brötchen ausgewichen. Zum Glück hat mein Lebensgefährte schon zwei große Ortlieb Fahrradtaschen, die ich mir ausborgen konnte und bis obenhin vollgepackt habe. War ganz schön schwer. Aber meinen Kollegen hats geschmeckt.

Doch ich muss sagen, am meisten macht Radfahren ohne Gepäck Spaß. Deshalb ist fürs Wochenende schon mal mindestens eine größere Tour geplant. Wenn dann noch das Wetter mitmacht, ist alles in Ordnung.
Ich wünsche uns alles noch viele Radfahrkilometer und eine gute letzte Woche.

Katja Skambraks

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1. Woche Stadtradeln

Geschrieben am 01.06.2018 von Katja Skambraks
Team: Offenes Team - Bodenheim
Kommune: Verbandsgemeinde Bodenheim im Landkreis Mainz-Bingen

Als ich in der Familie verkündete, dass ich beim Stadtradeln als Stadtradler-Star teilnehmen werde, kam von meiner Tochter (15): „Und was ist mit mir? Wer fährt mich dann?“ Sie hat sich schnell daran gewöhnt und ist tatsächlich auch mal bereit mir einen Einkaufsweg abzunehmen. (ohne zu meckern)

Die erste Woche ohne Auto war ziemlich spannend. Im letzten Sommer bin ich immer mit dem Fahrrad ins Büro gefahren. Das kenne ich schon. Aber jetzt fahre ich mit dem Fahrrad auch einkaufen oder zum Gitarrenunterricht (die Gitarre ist ziemlich sperrig auf dem Rücken). Am schwierigsten ist das Einkaufen. Meine zwei Fahrradtaschen haben nur eine begrenzte Kapazität. So dass ich dann auch gelegentlich zweimal fahren muss. Aber Bewegung ist gesund!

In Mainz komme ich mit dem Fahrrad gerade im Berufsverkehr wesentlich schneller voran. Vielen Autofahrern ist gar nicht bewusst, dass man (wenn ein Schild vorhanden ist) mit dem Fahrrad auch gegen die Einbahnstraße fahren darf. Da ernte ich oft ein Kopfschütteln. Am Dienstag hat mir jemand sogar die Faust gezeigt.

Die erste Woche ohne Auto hat mir aber trotzdem viel Spaß gemacht und besonders die Arbeitskollegen staunen, wie ich auf so eine Idee gekommen bin. Ich hoffe das Wetter bleibt so schön und freue mich auf die nächste Woche.

Katja Skambraks

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