STADTRADELN-Star Blog: Hildesheim


Fazit zum Stadtradeln

Geschrieben am 18.09.2018 von Felix von der Lieth
Team: Linksabbieger*innen
Kommune: Hildesheim

Auch wenn nun schon etwas Zeit ins Land gegangen ist möchte ich mich noch mit meinem Fazit zum Stadtradeln melden.
Für mich war es sehr spannend drei Wochen auf das Auto zu verzichten und somit auch Touren zu machen, die ich sonst nicht mit dem Rad mache.
Dabei sind insgesamt etwa 320 Kilometer zusammen gekommen. Bestehend zum großen Teil aus alltäglichen wegen.
Die drei Wochen haben mir vor allem eines gezeigt: alle Menschen, die zwei halbwegs gesunde Beine haben und alleine mit dem Auto fahren könnten in Hildesheim auf das Auto verzichten.

Ich freue mich auf das nächste Jahr beim Stadtradeln und hoffe, dass wir dort noch mehr Leute aufs Rad bekommen und auch, dass die Beteiligung aus der Politik besser wird.
Auf diesem Wege bis zum nächsten Jahr!

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Alltag mit dem Rad

Bild Geschrieben am 05.09.2018 von Christian Thomas
Team: Landkreis Hildesheim - Behörde -
Kommune: Hildesheim

Das Stadtradeln neigt sich ziemlich sicher schon bald dem Ende entgegen. Durch unseren turbulenten Familienalltag haben wir leider nicht mehr Blogeinträge bis dato geschafft. Nun aber endlich wieder ein kurzer Bericht, wie es uns bislang ergangen ist!
Da ich auch schon vor dem Stadtradeln die meisten Strecken mit dem Rad zurückgelegt habe, gab es für mich keine große Umstellung, außer das ich nun ein Lastenrad fahre. Zum Lastenrad ist zu sagen, dass es wirklich ein tolles Gefährt ist. Allerdings stellen wir wirklich fest, dass es für unsere Familie mit dem Wohnort oben auf dem Moritzberg und der Kita auf der Marienburger Höhe leider nicht alltagstauglich ist. Wir bräuchten einen E-Motor. Für meine Freundin ist das Rad zusammen mit den Kindern und Einkauf einfach viel zu schwer. Aber es ist super, genau das einmal herausgefunden zu haben, so wissen wir nun, dass wenn hoffentlich im nächsten Jahr einen Lastenradverleih in Hildesheim geben wird, nur ein Lastenrad mit elektro Unterstützung für uns in Frage kommen würde. Und da Hildesheim doch an manchen Stellen schon recht hügelig ist, werden dies sicher auch viele andere Familien benötigen.
Das Stadtradeln war bislang also ein totaler Perspektivwechsel für meine Freundin, die vorher oft das Auto benutzt hat, um unseren Sohn aus der Kita wieder abzuholen. Dies macht sie jetzt fast ausschließlich mit dem Fahrrad oder dem Bus. Der Weg sei viel schöner, sie fährt jeden Tag mit den Kindern an der Innerste entlang und durch den Wald, entdeckt lustige kleine Tunnel und hat mit den Kindern dabei auch viel mehr Freude als mit dem Auto. Das wird sie auch über das Stadtradeln hinaus weiterführen. Sie braucht tatsächlich nur 5 Minuten länger als mit dem Auto, das ist wirklich unglaublich! Ich denke, dass viele HildesheimerInnen so viel Sparen würden und etwas Gutes für die Umwelt tun würden, wenn sie die Wege innerhalb der Stadt mit dem Fahrrad erledigen würden. Besonders die Größe der Stadt macht es einem sehr leicht und es gibt vieles zu entdecken!

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Intermodal zur Arbeit oder „unterwegs mit Klaus dem Faltrad“

Bild Geschrieben am 04.09.2018 von Felix von der Lieth
Team: Linksabbieger*innen
Kommune: Hildesheim

Heute nehme ich alle lesenden dieses Blogs mit auf meinen normalen Weg zur Arbeit.
Mein normaler Weg zur Arbeit ohne Auto führt mich nicht mit dem Rad bis nach Hannover sondern mit dem Rad zum Hildesheimer Ostbahnhof und nach der Zugfahrt mit dem Rad zum Büro. Dazu nutze ich mein grünes Faltrad mit dem Namen Klaus, dass ich praktischerweise kostenfrei mit in den Zug nehmen kann. In Hannover kann ich damit dann zum Büro fahren.
Insgesamt ginge das ganze mit dem Auto etwas schneller, aber während der Autofahrt könnte ich nicht diesen Blogeintrag schreiben. Manchmal hadert es leider ein wenig an der Zuverlässigkeit der Züge :/
Insgesamt ist dieser Weg jedoch recht entspannt und das Faltrad gibt mir fast die Flexibilität, die ich mit dem Auto hätte. So kann ich spontan auch mit der S-Bahn zum Hildesheimer Hauptbahnhof fahren, da ich mein Rad ja immer dabei habe. In der Stadt bin ich dann mit dem Rad sowieso schneller als mit dem Auto.
Auf diesem Wege viele Grüße aus dem Zug und auf eine erfolgreiche letzte Stadtradel Woche!

PS: ich bin nicht etwa übermütig geworden auf diesem Blog zu schreiben, der gestrige Eintrag ist schon etwas älter und wurde aus unbekannten Gründen nicht veröffentlicht :o

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2 Wochen auf dem Rad

Bild Geschrieben am 02.09.2018 von Felix von der Lieth
Team: Linksabbieger*innen
Kommune: Hildesheim

Plötzlich sind die ersten zwei Wochen schon um :o
Dieser Gedanke kam mir gestern, als ich feststellte, dass das Stadtradeln nächste Woche schon endet.
Mittlerweile hat sich auch alles ganz gut eingespielt. Abgesehen davon, dass ich nochmal schauen muss wo ich mein Auto eigentlich geparkt hab, habe ich bisher noch nicht so häufig daran gedacht mit dem Auto zu fahren.
Die Fahrten zum Flugplatz und auch das einkaufen haben mich immer häufiger über die Anschaffung einer Fahrradtasche nachdenken lassen. Damit ließe sich der Komfort noch etwas steigern.
Sogar eine kleine Fahrradtour habe ich an einem Abend noch gemacht um ein paar Kilometer zu sammeln.
Alles in allem freue ich mich auf die letzte Woche und hoffe, dass mich das Wetter nicht allzuoft in die Stadtbahn drängt.
Wie die letzte Woche verlaufen ist wird dann nächste Woche hier im Blog zu lesen sein.

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Der Wocheneinkauf

Bild Geschrieben am 25.08.2018 von Christian Thomas
Team: Landkreis Hildesheim - Behörde -
Kommune: Hildesheim

Nun hat das LASTENrad seinem Namen alle Ehre gemacht: Der Großeinkauf wurde bestritten! Ich habe mich beim Einkauf nicht zurückgehalten, oder mir im Supermarkt Gedanken gemacht, ob ich es wohl alles mitbekomme. Es sollte der ganz normale Einkauf werden, volles Risiko! ;-)
Und was soll ich sagen, es passte (zum Glück) alles ganz wunderbar in den "Frachtraum". Allerdings wäre es mit den Kindern zusammen tatsächlich schwierig geworden. Aber da in der Regel einer von uns sowieso immer abends einkaufen, wenn die Kinder schon im Bett sind, war dies kein Problem. Was wirklich eine Herausforderung war, ist der nicht zu verachtende Anstieg hier am Moritzberg. Ich habe es im ersten Gang ganz langsam und mit viel Schwitzen geschafft, aber es war schon eine Herausforderung. Meine Freundin meinte, dass sie dies nicht geschafft hätte. Da bleibt nur das nächste Mal eher öfter und weniger einzukaufen, oder ich übernehme es einfach weiterhin. Bisher kann man aber auch allgemein sagen, dass für uns als Familie ein Lastenrad mit zusätzlichen Elektroantrieb wirklich perfekt wäre, so könnten wir es beide gleichermaßen nutzen.

Leider gab es in den letzten Tagen wieder ein Problem mit dem Fahrrad meiner Freundin. So war sie gezwungen den Bus zu nutzen, um unseren Sohn vom Kindergarten abzuholen. Dies war in der Theorie auch gut möglich, aber in der Praxis wohl ziemlich umständlich und auch teuer. Durch die Schüler war der Bus überfüllt, man kam mit unserem Kinderwagen kaum mehr hinein und es gab bei 32 Grad Außentemperatur keine Klimaanlage. Puh - da wird einem wieder der Komfort von einem Auto mit Klimaanlage bewusst. Zum Glück ist ihr Fahrrad nun wieder fahrbereit und sie fährt ihre Strecken damit.

Allgemein finden wir beide es aber bislang wirklich klasse, unseren Auto-Konsum in dieser Zeit zu hinterfragen und Alternativen mit unseren zwei kleinen Kindern zu testen. Das Gute ist: Vieles ist sehr gut machbar, es gibt viele Möglichkeiten, man muss "nur" aus den gewohnten Mustern ausbrechen. Aber es gibt auch viel, was deutlich verbessert werden könnte. Dazu bisher ganz auffällig die z.T. fahrradunfreundlichen Strassen und der ausbaufähige Nahverkehr!

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Mit dem Rad zur Arbeit

Bild Geschrieben am 22.08.2018 von Felix von der Lieth
Team: Linksabbieger*innen
Kommune: Hildesheim

Gestern habe ich mich mal einem Projekt gewidmet , dass ich schon seit einiger Zeit mal vor hatte: Mit dem Rad von Hildesheim nach Hannover zur Arbeit zu fahren.
Also ging es gestern um 5:40 ab aufs Rad ( ich wollte ja pünktlich ankommen).
Der Weg begann mit einem leichten Nieselregen, der glücklicherweise den Staub auf den Schotterwegen etwas gebunden hat.
Die Strecke, die ich mir am Abend zuvor mit einem bekannten Kartendienst erstellt hatte entpuppte sich als durchaus tauglich. Bis auf einen sehr aufgewühlten Schotterweg in der Nähe vom Kaliwerk und den momentan sehr ungemütlichen Innersteradweg ließen sich alle Wege gut fahren und waren meist befestigt. Auch große Straßen konnte ich größtenteils vermeiden. Ein Mal begrüßte mich dann aber natürlich trotzdem ein Busfahrer, als er mich auf einer Straße ohne Radweg überholte.
Um viertel nach 7 kam ich schließlich deutlich aufgewärmt, aber nicht völlig fertig im Büro an. Insgesamt eine schöne Tour und mit 1,5 Stunden auch durchaus machbar.
Nun weiß ich also endlich wo „Reden“ ist und dass Hildesheim und Hannover auch über Radwege irgendwie verbunden sind.
Für den Rückweg habe ich mir dann doch lieber eine Fahrradkarte geholt, da meine Schaltung sich leider nach der Hälfte des Weges am Morgen stark verstellt hat :/
Die Fahrradkarte kostet übrigens für die Strecke Hildesheim- Sarstedt 5€. Das war natürlich ein echtes Schnäppchen. Damit hätte ich zwar auch nach Norddeich fahren können, das wollte ich aber ja nicht. Schade, dass es dort keine Kurzstreckentickets gibt.

Mal sehen was die nächsten Tage so bringen und weiter viel Spaß beim Stadtradeln!

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Erste Tage mit Brunhilde

Bild Geschrieben am 21.08.2018 von Christian Thomas
Team: Landkreis Hildesheim - Behörde -
Kommune: Hildesheim

Für uns startete das Stadtradeln etwas turbulent. Alles war bestens vorbereitet, wir hatten sogar ein Rad für unseren Besuch, der an diesem Wochenende bei uns war, organisiert. Als wir dann zur Auftaktveranstaltung losfahren wollten, stellten wir fest, dass der Schlüssel zum Fahrrad meiner Freundin unauffindbar war. Demnach mussten also die Kinder und ich alleine mit Brunhilde losradeln. So kam es auch, dass beim Familienpicknick am Sonntag ich alleine mit den Kindern teilnahm. Dieser Ausflug war sehr schön, gemeinsam mit ein paar anderen Familien sind wir wieder die Strecke an der Innerste zur Domäne Marienburg gefahren und haben unterwegs immer wieder kurz angehalten, um uns die Natur anzuschauen und um zB Kräuter für unser Picknick zu sammeln. Es war perfekt die Beiden Kinder mit Picknickdecke, Picknickkorb und dem Wickelrucksack einfach ohne Probleme einzuladen.
Allerdings müssen wir an dieser Stelle dazusagen, dass es ein Problem gab: Unsere Kinder sind auf dem Rückweg vom Familienpicknick im Lastend eingeschlafen. Für unsere Tochter war dies kein Problem, da sie ihre Sitzschale hat und es durch das leicht schräge Sitzen und die seitlichen Begrenzungen ähnlich wie im Auto schlafen konnte. Unser Sohn allerdings fiel komplett nach vorn. Ich hatte versucht ihn mehrmals wieder aufzurichten und den gelben Aufbau, der ja als Regen- und Windschutz dienen soll, als Kopfstütze zu verwenden, das war nicht möglich. Hier müssen wir uns noch etwas einfallen lassen. Wir werden weiter über unsere Erfahrungen und Lösungen berichten.

Zum Glück fand sich der Schlüssel vom Fahrrad meiner Freundin wieder an. So konnten wir es am Montag wie geplant handhaben, dass ich unseren Großen mit dem Lastenrad zum Kindergarten bringen konnte und im Anschluss zur Arbeit gefahren bin. Meine Freundin hat dann die Kinder mit unserem Fahrradanhänger abgeholt. Dies ging alles wunderbar. Für uns die perfekte Lösung.

Nach den ersten Tagen lässt sich sagen, dass das Gefühl auf dem Lastend ein ganz anderes ist, als auf meinem normalen Rad. Ich möchte sagen, dass ich mich ein bisschen wie ein Busfahrer fühle. Man sitzt grade und hat einen guten Überblick. Wenn man erstmal ordentlich in die Pedale getreten hat, kommt man auch zügig mit gutem Tempo von A nach B. Die Kinder sind beim Fahren super entspannt und genießen den freien Blick nach vorn.

Nun steht bald der erste große Einkauf an, ob wir auch diesen meistern konnten, kann im nächsten Blogbeitrag nachgelesen werden.

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Auf zum Flugplatz

Bild Geschrieben am 20.08.2018 von Felix von der Lieth
Team: Linksabbieger*innen
Kommune: Hildesheim

Gestern ging es (tatsächlich zum ersten Mal) mit dem Rad auf zum Flugplatz. Es hat mich tatsächlich gewundert, dass ich am Ende nur 5 Minuten länger gebraucht habe als mit dem Auto. Anstrengend war der Berg trotzdem ^^
Auch auf die Nutzung unserer Betriebsfahrzeuge ( Überbleibsel aus der Abwrackprämie) habe ich heute mal verzichtet.
Der Rückweg war dann deutlich angenehmer. Mal sehen wie die Woche wird.

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Erfolgreiches Anradeln!

Bild Geschrieben am 18.08.2018 von Felix von der Lieth
Team: Linksabbieger*innen
Kommune: Hildesheim

Das ist also der Blog^^
Mal sehen was hier die nächsten Tage passiert :)
Das anradeln ist geschafft und nach den ersten Kilometern gibt es erstmal einen Kuchen in der Domäne. Mit dabei ist natürlich auch unsere Baudezernentin Andrea Döring.
Auf diesem Wege viel Spaß beim Stadtradeln!

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