STADTRADELN-Star Blog: Ettlingen


"Kinder wie die Zeit vergeht" oder it´s all over now…

Bild Geschrieben am 28.07.2018 von Fried-Jürgen Bachl
Team: ADFC-Gruppe Ettlingen & Friends
Kommune: Ettlingen

Tja 3 Wochen sind schnell vergangen und insgesamt kamen immerhin 622 Kilometer zusammen. Davon ergeben sich rund 240 km schon aus dem täglich kürzesten Weg zur Arbeit. Doch was sind schon solche Zahlen? Was für mich zählt ist draußen zu sein, die Bewegung (mit dem Varibike noch vielfältiger) und Begegnungsmöglichkeiten mit Mensch und Natur.
Gefühlt hat die Juli-Hitze der Radbegeisterung um Ettlingen nicht so gut getan. In der ersten Woche hatte ich den Eindruck, deutlich mehr radelnden Menschen zu begegnen als in der dritten Woche – vielleicht sind viele Leute einfach ins Schwimmbad verschwunden. Schließlich eignet sich ein normales Fahrrad kaum zum Wassersport.

Eine schöne Verbindung schafften dennoch Freunde in Ulm, die beim „Nabada“ mit ihrem umgerüsteten schwimmfähigen Varibike einzigartig darauf hinwiesen, dass Ulm zu wenige Radwege hat. Deshalb wichen sie kurzerhand auf die Donau aus, um sich zusammen mit dem ADFC für mehr Radwege einzusetzen s.





Solch originelle Aktionen sind hilfreich, wenn man die Fahrradkultur fördern und die notwendige Infrastruktur entwickeln möchte. Eine andere bundesweite Aktion hierfür ist das „Critical Mass“ Radeln, das jeden letzten Freitag eines Monats ab 18:00 Uhr startet. Info und Termine in Karlsruhe s. www.cm-ka.de

In den drei Wochen hatte ich zudem tatsächlich einen Platten - was zwar eher selten ist – aber Radfahrer eben auch ereilt. Zudem montierte ich am letzten Stadtradel-Tag noch den alten „ideale“ Ledersattel meines vor 35 Jahren selbst gebauten Reiserades an mein Varibike. Das sieht somit jetzt teilweise „retro“ aus. Die sehr spezifische Form des Sattels wurde von mir in gut zwei Radel-Jahrzehnten geformt. Für mich fühlt sich das gut an – vermutlich für sonst niemanden ;-)
Ich erinnere daher an meinen ersten Blogeintrag „auf 2 Rädern bleibt man jung“ – das wünsche ich weiter allen und hoffe, dass dieser Gedanke, vielleicht den einen oder anderen weiter motiviert. Ich fühle mich seltsamerweise auf meinem alten Sattel echt jünger ;-)

Das Bild oben stammt von der Radtour letzten Sonntag in Forbach.

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Geschafft!

Geschrieben am 28.07.2018 von Matthias von Schierstaedt
Team: Offenes Team - Ettlingen
Kommune: Ettlingen

Gerade eben habe ich die letzten Kilometer eingetragen und bin ganz schön überrascht, wie viele zusammengekommen sind. Neben den anstrengenden Fahrten nach Gaggenau kommen doch ziemlich viele kürzere Alltagsfahrten dazu (Arztbesuche, kleine Einkäufe, Schwimmen gehen usw.), die ich sonst gar nicht so sehr als richtige Strecken wahrnehme - aber über die drei Wochen aufsummiert, kommt da auch einiges zusammen.
Die Stadtradelnaktion hat mich auf jeden Fall darin bestärkt, dass sich jede Fahrt ohne Auto auszahlt, eben auch die vermeintlich kurzen. Fünf Mal die Woche mit dem Fahrrad nach Gaggenau zu fahren, ist mir aber auf Dauer zu viel. Vor allem die immer schwere Tasche nervt mich beim Fahren. Aber ich werde versuchen, die nötige Transportfahrt öfters mal nicht mit dem Auto, sondern mit der Bahn zu machen.
Ich habe in diesen drei Wochen aber auch gemerkt, dass ich nicht ganz auf das Auto verzichten will. Manchmal muss es einfach schnell gehen, manchmal muss ich viel transportieren und manchmal sind Ausflüge ohne Auto und mit Familie einfach unheimlich kompliziert. Wenn man dann in Rastatt am Bahnhof steht und der Anschlusszug gerade weg ist, ist das einfach kein vergnüglicher Anfang für einen Familienausflug ins Murgtal. Man muss das dann schon richtig wollen, und ich habe einen großen Respekt vor Familien bekommen - gerade mit kleinen Kindern - die bewusst auf das Auto komplett verzichten. Das ist eine ganz schön große Einschränkung!
Diese drei Wochen waren für mich eine interessante Erfahrung, das Fahrradfahren hat Spaß gemacht, ich bin stolz, dass ich durchgehalten habe, und hoffe sehr, dass Stadtradeln weiterhin erfolgreich sein wird und immer mehr Menschen zum Radfahren motiviert!

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Rückblick der Woche - Erlebnisse und Gedanken aus einer bunten Fahrradwelt

Bild Geschrieben am 21.07.2018 von Fried-Jürgen Bachl
Team: ADFC-Gruppe Ettlingen & Friends
Kommune: Ettlingen

Letzten Sonntag fuhren meine Frau und ich mit 2 Varibike-Freunden über Karlsruhe zur Insel Rott, von dort ein schönes Stück dem Rhein entlang gen Süden und über Neureut, die kerzengerade Friedrichstaler Allee zurück durch die Karlsruher City nach Ettlingen. Neben einem Mountainbike und einem zweiten Varibike fuhren wir teilweise noch abwechselnd mit dem „Varitrike“. Das ist ein Liegerad, das ebenfalls wie das normale „Varibike“ einen kombinierten Hand- und Beinantrieb aufweist. Mit dem Armantrieb gekoppelt ist zudem die Rücktrittbremse, d.h. einfach in die andere Richtung kurbeln und schon bremst man. Es war in jedem Fall eine nette Tour vorbei an Sonnenblumen, Streuobstwiesen und schönen Aussichten. Nachgeschaut wurde unserer Truppe öfter mit erstaunten Gesichtern… Einige Eindrücke s. Bildergalerie.
Ja die Fahrradwelt ist bunter wie sie oft erscheint. Es gibt nicht nur Touren, Trekking, Rennräder und Mountainbikes – heute zunehmend mit E-Antrieb. Es gibt auch den zusätzlichen Armantrieb, der mich als Fitness-Training begeistert und zusätzliche Power gibt. Es gibt die Liegeräder, mit denen man aerodynamisch und sehr schnell oder genauso gut gemütlich mit mehr Blick nach oben unterwegs sein kann. Zudem bieten sich zu Transportzwecken zunehmend Lastenräder an. In Karlsruhe kann man diese über „Lastenkarle“ sogar ausleihen und hier macht aus meiner Sicht der Elektroantrieb oft richtig Sinn bzw. ist eine wertvolle Hilfe.
Gestern Abend bei „Das Fest“ wurde deutlich wie es in Karlsruhe aussieht, wenn viele Leute mit dem „normalen Fahrrad“ anreisen. Eine zugeparkte Brücke oder ein Bike am anderen sieht man bisher eher selten. Insofern – es könnte sich richtig was tun, wenn eine solche Menge an Fahrrädern zur Normalität werden. Bis dahin wird es wohl noch etwas dauern - wer daran gewöhnt ist und wenn das Wetter wie in letzter Zeit passt (eigentlich teilweise fast zu heiß) – dem fällt das Radeln heute schon vergleichsweise leicht. Das Auto habe ich nicht vermisst…

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Ende der zweiten Woche

Geschrieben am 21.07.2018 von Matthias von Schierstaedt
Team: Offenes Team - Ettlingen
Kommune: Ettlingen

Die zweite Woche mit täglich 40 Kilometern Arbeitsweg ist mir leichter gefallen als die erste. Es scheint sich ein kleiner Trainingseffekt eingestellt zu haben - vielleicht bin ich aber auch etwas gemütlicher gefahren. Zumindest hat das Wochenende ohne Fahrradfahren gut getan, da konnten sich meine Beine erholen und dann wieder kräftig in die Pedale treten.
Das Radeln macht nach wie vor Spaß. Ich genieße die frische Luft, das gute Wetter und die Bewegung vor und nach der Arbeit.

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Rückblick der Woche - Tourhighlight, Codieren und Radlergedanken.

Bild Geschrieben am 13.07.2018 von Fried-Jürgen Bachl
Team: ADFC-Gruppe Ettlingen & Friends
Kommune: Ettlingen

260 km in dieser Woche ist ein wenig mehr als ich vielleicht sonst geradelt wäre. Zu einem Termin heute Nachmittag hatte ich eine Mitfahrgelegenheit, die ich sonst eher genutzt hätte. Aber das Wetter war so gut, dass es leicht fiel auch diese Strecke mit dem Rad zu machen. Wenn es wie diese Woche zweimal nach Karlsruhe (morgens und abends) hin- und zurück geht, nutze ich mit dem Rad stets (kürzere und längere) Wegevariationen, damit es abwechslungsreich bleibt.

Radhighlight des letzten Radwochenendes war eine Sonntagstour über Plittersdorf mit der Fähre nach Frankreich und auf dem dortigen tollen Radweg von Seltz in Frankreich aus über Lauterbourg zur nächsten Fähre, die einen über den Rhein nach Neuburgweier bringt. Bei Munchhausen gab es eine ganze Storchenkolonie am Wegrand. Einige Impressionen als Motivation in der Galerie ;-)

Als Radler ist es stets (überlebens-) wichtig wach und präsent zu sein. Das zeigte sich besonders am Dienstagfrüh als ich von Ettlingen-Mitte bis Ortsende bereits drei Autos begegnet war, die anscheinend so agierten, als hätten sie einen übersehen oder hätten eben stets Vorrang. Auf der Straße großspurig wenden, aus der Parklücke rausbrausen, Autotür öffnet sich plötzlich… Zum Ausgleich kamen mir dann immerhin 3 Radfahrer auf der falschen Seite des Radwegs entgegen ;-) Nun gut, stets brems- und ausweichbereit sein gehört eben mit dazu. Zudem sich möglichst nicht ärgern sondern vielmehr freuen, dass es wieder einmal gut ging. Zum Glück gibt es in und um Ettlingen in Richtung Karlsruhe doch reichlich Möglichkeiten, dem Autoverkehr einigermaßen gut auszuweichen. Da fahre ich dann zwar teilweise langsamer aber dafür sicherer und mit Landschaft genussvoller.

Zuletzt ging es heute Abend noch zur Fahrradcodierung nach Ettlingenweier. Vor dem Radgeschäft Pallmann hatten sich ADFC Engagierte und Freiwillige mit einem Kodier-Gerät (sieht aus wie mobile Blitzer-Pistole) postiert und immerhin bereits 25 Räder codiert. Da ließ ich dann mein jüngstes Rad eben auch gleich codieren. Was dieser Code gegen den Fahrradklau bringt und bedeutet kann jede(r) unter https://www.adfc-bw.de/karlsruhe/service/codierung/ selbst nachlesen.
So nächste Woche geht es weiter. Doch vorher wird noch der Sonntag sportlich – zuerst ca. 16 km Lauftraining (allerdings langsam) – danach ist noch eine gut 50 km lange Radtour in Planung. Dazu mehr in einer Woche – in diesem Sinne – keep on cycling – bleibt mit Spaß dabei ….

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Nach einer Arbeitswoche...

Geschrieben am 13.07.2018 von Matthias von Schierstaedt
Team: Offenes Team - Ettlingen
Kommune: Ettlingen

...bin ich froh, dass ich am Wochenende nicht auf dem Sattel sitzen muss und mir eine Ruhepause gönnen kann. Es macht sich dennoch ein stolzes Gefühl breit, dass ich tatsächlich jeden Tag auf dem Fahrrad saß.
Am Montag geht es dann ausgeruht wieder los.

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Der Alltag ist da.

Geschrieben am 11.07.2018 von Matthias von Schierstaedt
Team: Offenes Team - Ettlingen
Kommune: Ettlingen

Drei Tage normaler Berufsalltag sind mittlerweile vergangen. Hinter mir liegen drei Fahrten mit dem Fahrrad nach Gaggenau und zurück. Unterwegs ist nichts besonderes passiert, das berichtenswert wäre - vielleicht noch die drei Störche am Wegesrand. Aber meine Beine sind jetzt schon schwer. Bisher habe ich immer nach spätestens zwei Fahrten einen Pausentag in der Bahn oder dem Auto eingelegt. Wie sie sich wohl am Wochenende anfühlen werden?
Es bleibt festzuhalten, dass jeder, der mit dem Fahrrad regelmäßig eine längere Strecke zur Arbeit fahren möchte, es langsam angehen sollte. Um vom Auto loszukommen und Abgase einzusparen, braucht es also etwas Training und Geduld.

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Die ersten gefahrenen Kilometer

Geschrieben am 07.07.2018 von Matthias von Schierstaedt
Team: Offenes Team - Ettlingen
Kommune: Ettlingen

Nach einem lustigen Auftaktradeln rund um Ettlingen mit mehr als 100 netten Menschen, die allesamt ebenfalls begeisterte Radfahrer sind, bin ich heute mit meinem Sohn nach Durlach auf den Turmberg zum Kletterwald gefahren. Das war eine schöne gemeinsame Aktion, und wir hatten viel Zeit zum Plaudern.

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Die Fahrradselbsthilfewerkstatt des AK-Asyl und des ADFC

Bild Geschrieben am 07.07.2018 von Fried-Jürgen Bachl
Team: ADFC-Gruppe Ettlingen & Friends
Kommune: Ettlingen

Samstagfrüh am 7.7. besuchte ich die Selbsthilfewerkstatt des AK-Asyl die von Mitgliedern des ADFC betrieben wird. Diese hat i.d.R. von ca. 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr samstags geöffnet Mit Armin, Manfred, Stefan und Werner waren heute 4 Engagierte des ADFC – „der harte Kern“ vor Ort. Seit einem Jahr kann die Gruppe die Metallwerkstatt des Kinder- und Jugendzentrum Specht nutzen. Vorher mussten Fahrräder von den Helfern des AK-Asyl meist vor den Flüchtlingsunterkünften repariert werden. Zur Hochzeit im Jahr 2016 gab es zeitweise bis zu 20-25 „Kunden“/Termin. Heute ist der Bedarf deutlich gesunken, so dass aktuell meist 5-10 Personen samstags vorbeischauen. Neben Asylbewerbern werden daher in Kooperation mit dem Tafelladen zwischenzeitlich auch Bedürftige deutscher Nationalität verstärkt angesprochen bzw. diesen wird genauso geholfen. Zudem können exklusiv ADFC Mitglieder die Werkstatt zu Selbsthilfezwecken nutzen.
Sachverstand und Tipps gibt es für alle gratis und Kompetenz ist geballt vorhanden. Stefan hilft einem jungen Syrer beim Nachfüllen und Justieren des hyraulischen Systems für seine Bremsen und der Junge macht interessiert und selbständig mit. Manfred berät und verkauft nacheinander jeweils ein Fahrrad an zwei ausländliche Frauen. 10 € kosten diese aufbereiteten Drahtesel normal hier – je nachdem z.B. mit neuem Sattel fünf Euro mehr. Nur qualitativ vergleichsweise schon recht hochwertige Räder sind dann teurer z.B. bis 30 €. Eine minimale Wertschätzung müssen interessierte Käufer daher schon mitbringen, denn was nichts kostet ist häufig sonst nichts wert. . Zum Abschluss von Beratung und Verkauf wird noch ein korrekter Kaufvertrag aufgesetzt.
Armin und Werner bereiten heute v.a. alte Fahrräder auf. Getreu dem Motto aus „fahruntüchtig“ mach wieder rundum fahrtüchtig Schaltung, Bremsen, Radständer, Lichtanlage alles muss o.k. sein. Das wird doppelt von 2 Radmechanikern hier begutachtet – erst wenn beide unabhängig voneinander einverstanden sind, wird das Rad zum Verkauf freigegeben. Abgegebene Räder werden eingeteilt in „Schrott“ zum Ausschlachten von Teilen mit „rotem“ Punkt und wieder herstellbar mit „grünem“ Punkt. Aufbereitete zum Verkauf freigegebene Räder haben ein Kreppband mit Freigabevermerk.
Die Werkstatt ist gut sortiert und zwischenzeitlich sehr ordentlich mit Werkzeuge, gebrauchten und z.T. neuen Ersatzteilen ausgestattet. Man merkt dass hier Profis am Werk sind, die ihr Handwerk mögen und richtig verstehen. Toll für die Stadt Ettlingen, dass es ein solches Projekt gibt, das zwischenzeitlich vielen Bedürftigen zu Gute kommt und das v.a. die Radkultur in der Stadt stärkt. Denn auch das wird deutlich – v.a. unter den Flüchtlingen sind nicht alle das Radfahren schon gewohnt, d.h. nicht jede(r) fühlt sich gleich auf dem Radesel sicher. Aber bei fehlender Fahrpraxis wird mit Tipps geholfen oder der Sattel anfangs tiefer gestellt. Zudem gibt es noch ein gemeinsames Projekt: ein „Liege- oder schon fast ein Sesselrad“ – an dem wird geschraubt, wenn einer einmal etwas freie Zeit hat. Werner brachte den Rahmen ein, Stück für Stück wird das Gefährt wieder komplett und sicher ein Hingucker – vielleicht in der künftigen deutschen Fahrradhauptstadt Ettlingen. Okay das ist sicherlich (noch) etwas übertrieben – aber manchmal muss man ja träumen dürfen… Zudem ist das geschilderte Projekt einfach traumhaft gut – weswegen ich es einfach vorstellen musste. Danke v.a. den ehrenamtlich Aktiven des ADFC und AK-Asyl (http://asylettlingen.de/aktivitaeten/fahrradaktion/)

P.S.: Mehr Info zum ADFC gibt es übrigens auf der Website der Karlsruher s. https://www.adfc-bw.de/karlsruhe/startseite/ - Ettlingen ist als eigenständige Gruppe an die Ortsgruppe Karlsruhe angeschlossen und radlerfreundlich verbunden.

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Zum Auftakt - Ettlingens Stadtradler radeln los ...

Bild Geschrieben am 07.07.2018 von Fried-Jürgen Bachl
Team: ADFC-Gruppe Ettlingen & Friends
Kommune: Ettlingen

Zum Auftakt am 6.7. gab es gestern zunächst meine tägliche Radtour zur Arbeit auf 2 verschiedenen Strecken. Nach diesen knapp 20 Kilometern startete kurz nach 17 Uhr noch die Auftaktradeltour u.a. mit OB Arnold s. auch Beitrag in den BNN: https://bnn.de/lokales/ettlingen/stadtradeln-in-ettlingen-entfernung-von-zwei-erdumrundungen
Die stattliche Teilnehmerzahl sorgte dafür, dass die Schar Radler tatsächlich Vorfahrt vor manchem Autofahrer erhielt (s. Fotos) und bei schönem Radwetter lediglich kurz durch die Bahn ausgebremst wurde. Brezeln und Getränke gab es zum Abschluss vor dem Begegnungszentrum. Dank hierfür der Stadt Ettlingen, dem OB, dem Klimaschutzmanager D. Prosik u.a., die sich offensichtlich daran machen möchten, die Radinfrastruktur in der Stadt und auf der Gemarkung zu verbessern und hierfür u.a. den ADFC mit ins Boot nahmen.

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Auf 2 Rädern bleibt man jung

Bild Geschrieben am 02.07.2018 von Fried-Jürgen Bachl
Team: ADFC-Gruppe Ettlingen & Friends
Kommune: Ettlingen

„Auf 2 Rädern bleibt man jung“ stand auf der Klingel meines ersten Fahrrads. Der Spruch sagte mir damals wenig. Wenn man jung ist, kann man sich schwer vorstellen, irgendwann älter zu werden und unter 15 Jahren verband ich mit dem Älterwerden nichts Unangenehmes. Vielmehr eher den Wunsch nach Freiheit. Genau dabei half mir mein Fahrrad damals – aus eigener Kraft voranzukommen. Effektiver und schneller als zu Fuß. Wenn ich voll in die Pedale trat, fühlte ich mich stärker.
Das ist bis heute so, auch wenn ich zugegebenermaßen heute am liebsten parallel zu den Füßen noch die Arme zum Radfahren einsetze. Daher ist mein aktuelles Lieblingsrad nicht mehr mein Mountainbike sondern ein „Varibike“, das mit dem kombinierten Arm- und Beinantrieb als Fitnessgerät erfinderisch weiter gedacht ist. Da wird mein täglicher Radweg zur Arbeit noch etwas kurzweiliger und aus meiner Sicht trainingstechnisch höchst effektiv genutzt. Schließlich schätze ich das Radfahren, neben den ökologischen Vorzügen oder weil der Mobilitätsradius dadurch auch ohne Auto oder ÖPNV deutlich erhöht ist, bis heute aus dem Grund der auf der alten Fahrradklingel stand. Heute ist mir das sogar noch weit wichtiger als früher: „Auf 2 Rädern bleibt man jung“ auch wenn es mir nicht jeder ansieht ;-)
Vielleicht können alle Ettlinger Mitradler/innen gemeinsam mit mir noch den einen oder anderen motivieren, dass ein Funke überspringt und der Weg aufs und mit dem Rad leichter wird. Das würde mich freuen.
Viel Motivation, Spaß, Fitness und Gesundheit wünsche ich allen Stadtradler/innen

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Bald geht's los!

Bild Geschrieben am 27.06.2018 von Matthias von Schierstaedt
Team: Offenes Team - Ettlingen
Kommune: Ettlingen

Fahrrad fahren bedeutet für mich Aktivität, Natur, Umweltschutz - und macht mir einfach unheimlich viel Spaß. Sport treiben ist ein wichtiger Ausgleich zum Berufsalltag, in der Natur (und am Straßenrand) gibt es so viele schöne, kleine Dinge zu beobachten, und wenn ich beim Vorwärtskommen sogar noch auf Abgase verzichten kann, dann habe ich schon viel Gutes getan und erlebt, bevor der Tag erst richtig los geht.
Als Lehrer am Goethe-Gymnasium Gaggenau fahre ich schon jetzt drei Mal die Woche mit dem Fahrrad 20 Kilometer von Ettlingen nach Gaggenau und zurück. Die anderen beiden Tage fahre ich entweder gemütlich mit der Bahn oder eben mit dem Auto, wenn ich schwere Sachen transportieren muss (Klassenarbeitshefte, Instrumente usw.). Auch meine Wechselkleidung bringe ich bei den Autofahrten an die Schule, denn glücklicherweise kann ich in der Lehrerumkleide duschen und mich umziehen, bevor ich in den Unterricht gehe.
In den drei Stadtradeln-Wochen habe ich mir vorgenommen, vier Mal mit dem Fahrrad und einmal mit der Bahn zu fahren. Das müsste eigentlich zu schaffen sein. Schwieriger mit dem Fahrrad zu erledigen werden wohl manche Unternehmungen mit der ganzen Familie - und für ganz unmöglich halte ich den wöchentlichen Familiengroßeinkauf, aber den übernimmt glücklicherweise weiterhin meine Frau.
Ich freue mich nun sehr auf das Stadtradeln und bin gespannt, welche Überraschungen die nächsten Wochen für mich bereithalten. Am nächsten Freitag geht es dann los mit dem Kilometersammeln!

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