STADTRADELN-Star Blog: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe


ALTERNATIV UNTERWEGS AUF SCHIENEN ...

Bild Geschrieben am 18.07.2018 von Gabriele Aumann
Team: Grüne RadlerInnen
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Badische Neueste Nachrichten | Bruchsaler Rundschau | AUS DER REGION | 16.07.2018

Vielfalt und Schutz der Natur
Grüner Tag der Biodiversität im Haus der Region

BEI DER EXKURSION zum Natur- und Landschaftsschutzgebiet im Westen Karlsruhes erläutern Staatssekretär André Baumann (rechts) und Ökologin Ulrike Rohde (links) die Vielfalt der Natur. Foto: Homberg
Schwierige Aufgabe im urbanen Kontext
Von unserem Mitarbeiter Rüdiger Homberg
Karlsruhe. Als Umweltfreunde sind sie alle bis auf einen per Rad oder mit der Stadtbahn in Karlsruhes äußersten Westen gekommen. Die grüne Landtagsabgeordnete und designierte Karlsruher Umweltbürgermeisterin Bettina Lisbach und ihr grüner Parteifreund Manuel Hummel, Fraktionsvorsitzender in der Regionalversammlung Mittlerer Oberrhein, hatten zum Thema Biodiversität eingeladen.
Einen ganzen Samstag wollte man über die Vielfalt der Natur und deren Schutz diskutieren und hatte sich dazu Staatssekretär André Baumann vom Umweltministerium Baden-Württemberg eingeladen.
Im ersten Teil am Samstagvormittag ging es in die Natur, ins Natur- und Landschaftsschutzgebiet Maxau-Burgau nahe des Rheins beim Karlsruher Stadtteil Knielingen. Die Grünen hatten sich dazu fachliche Führer von der Stadt Karlsruhe geholt. Ulrike Rohde, Ökologin beim städtischen Umweltamt in Karlsruhe, erläuterte die umfangreichen und teilweise wegen widersprüchlicher Interessen auch nicht ganz einfachen Aufgaben, vor die sie ein solches Gebiet stellt.
Der Bauingenieur Frank Lamm vom Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe berichtete über den Stand der Sanierung in und an dem Baggersee inmitten des Gebiets, des Knielinger Sees, 820 000 Quadratmeter groß und bis zu 21 Meter tief. Das Naturschutzgebiet Burgau umfasst 300 Hektar, dazu kommen 40 Hektar Maxau und 140 Hektar Landschaftsschutzgebiet, wie Rohde wusste.
Zunächst ordnete Lisbach das Gebiet geografisch und schutzmäßig ein. Es liegt neben anderem im Pamina-Gebiet und in verschiedenen europäischen Schutzgebieten. Beim Rheinpark bestand die Aufgabe, den Bewohnern der Stadt und der Region den Rhein näher zu bringen, ohne den Natur- und den Hochwasserschutz zu gefährden. Denn, so Lisbach, „der Mensch schützt nur, was er kennt und liebt“. Die biologische Vielfalt, so Baumann, im urbanen Kontext natur- und menschengerecht zu gestalten, sei noch schwieriger als im ländlichen Raum.
Diskussionsthema war das auch an-anderenorts festzustellende Schilfsterben. Lamm berichtete, dass dieses schon vor dem Beginn der Bauvorhaben begonnen habe, was bei Teilnehmern zu Widerspruch führte. Aber die Sanierung, so Lamm, sei noch nicht beendet, lediglich die Bauarbeiten. Jetzt sei die Natur dran, das ihre zu tun. Und Rohde ergänzte, dass am Bypass, der für den Federbach naturnah gebaut worden sei, sogar Schilf neu entstanden sei, auch wenn das verglichen mit dem verloren gegangenen Schilf unbedeutend sei. Für Murren sorgte die Bemerkung Rohdes, die Bauten am Rheindamm für den Rheinpark gefährdeten den Schutz bei extremen Hochwasserereignissen nicht.
Am Nachmittag schloss sich mit Diskussionen im Haus der Region Mittlerer Oberrhein der zweite Teil des grünen Tags der Biodiversität an. Dann auch mit dabei der Direktor des Regionalverbands, Gerd Hager. Er berichtete über die Landschaftsplanung in der Region. Einen Einblick in Derartiges in der Region Bodensee-Oberschwaben gab Wilfried Franke vom dortigen Regionalen Biotopverbund.

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GEHT DOCH ...

Bild Geschrieben am 17.07.2018 von Gabriele Aumann
Team: Grüne RadlerInnen
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

... Getränkekisten wegbringen, da übt frau sich noch zusätzlich im Balancieren - also eine wirklich ganzheitliche Angelegenheit ...

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AUGENHÖHE - WAS HEISST DAS ???

Bild Geschrieben am 17.07.2018 von Gabriele Aumann
Team: Grüne RadlerInnen
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

… so frage ich mich jeden Tag beim Aufeinandertreffen mit Motorisierten jeder Art an Zebrastreifen, Fahrbahnquerungen usw. Wir können uns zwar oft in die Augen sehen, aber so mancher der Motorisierten versteht sich immer noch als König der Straße … ich versuche, so gut es geht, klar zu machen, dass FahrradfahrerInnen GLEICHWERTIGE VERKEHRSTEILNEHMER/INNEN sind bzw. sein sollten, dies verstehen aber so eine Reihe von Autofahrern einfach nicht. Sie denken, die Straßen gehören ausschließlich ihnen und wir haben da nichts zu suchen. Da wird frau / man schon mal gerne beschimpft, so aus der heruntergekurbelten Autoscheibe heraus … Gut, ich argumentiere, schimpfe zurück, bin mir allerdings im Klaren, dass ich als schwächere Verkehrsteilnehmerin - leider - das Nachsehen hätte.
Aber es gibt auch sehr viele rücksichtsvolle Autofahrer/innen, die das Prinzip AUF AUGENHÖHE verstanden haben. Viele Grüße euer Stadtradeln-Star Gabi Aumann

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