STADTRADELN-Star Blog: Elmshorn im Kreis Pinneberg


Fazit zum Stadtradeln

Geschrieben am 18.06.2018 von Peter Bergmann
Team: Offenes Team - Elmshorn
Kommune: Elmshorn im Kreis Pinneberg

Hallo an alle Stadtradlerinnen und Stadtradler,

nun sind die drei Wochen Stadtradeln schon um und ich habe es geschafft, in den drei Wochen kein einziges Mal mit dem Auto zu fahren!
Wie schon im Vorwege geahnt, kann man sehr viele Alltagserledigungen wie Arbeitswege, Einkäufe oder Freizeitaktivitäten jeder Art auch ohne Probleme mit dem Rad erledigen. Allerdings kann es auch andere Umstände geben, wo das nicht so problemlos geht (z.B. Schlagzeug-Transport zum Auftritt, Pferd zum Reitturnier, Waschmaschinenkauf, Außendienstmitarbeiter mit Kundenbesuchen in Sommerland und Steinhorst an einem Tag usw.). Auch das Wetter hat in den vergangen drei Wochen mehr dazu motiviert das Rad als das Auto zu nehmen. Das sollen aber alles keine Ausreden sein, es gibt für alles eine Lösung (Regenjacke, Mietwagen, Mitfahrgelegenheiten etc.)!
Während dem Stadtradeln habe ich einige Touren mit dem Rad erledigt, die ich sonst nicht so erledigt hätte, über die ich auch in den Blogeinträgen berichtet hatte. Für die Fahrt zu meiner Mutter, den Wocheneinkauf und den Ausflug mit der Abteilung hätte ich wahrscheinlich das Auto genutzt. Auf die Idee mit dem Rad zur Arbeit zu fahren bin ich durch das Stadtradeln gekommen. Das hätte ich sonst vermutlich nicht gemacht, sondern wäre wie sonst auch mit der Bahn gefahren.
Insgesamt muss ich sagen, dass es sehr gut ohne Auto geklappt hat. Nach den langen bzw. schweren Radtouren war ich etwas erschöpft, was aber, wenn man es regelmäßiger machen würde, durch den Trainingseffekt auf Dauer nicht der Fall sein sollte. Für längere Strecken oder in abgelegene Orte (wo die Anbindung an den ÖPNV nicht so gut ist) muss man natürlich etwas mehr Zeit einplanen, als wenn man mit dem Auto fährt.
Für mich ist ganz klar, das Rad ist und bleibt für mich ein wichtiges Verkehrsmittel. Wünschenswert wäre es, wenn dem Radverkehr in den Städten eine deutlich größere Bedeutung bekommen würde als das zurzeit z.B. in Hamburg, Neumünster und Elmshorn der Fall ist. Dass es besser geht, zeigt das Beispiel Kiel. Dort hat der Radverkehr einen ganz anderen Stellenwert und somit fühlt man sich als Radfahrer im Straßenverkehr besser respektiert, besser geschützt und dazu motiviert, das Rad zu benutzten.
Um noch einmal auf meinen 2. Blogeintrag zurück zu kommen: Insgesamt bin ich in den vergangenen drei Wochen 452,5 km mit dem Rad gefahren. In dem Team „Offenes Team - Elmshorn“ habe ich mich damit auf den 5. Platz vorgeschoben. Auf den Plätzen 2 und 4 vor mir liegen noch zwei „Fahrgemeinschaften“ mit mehreren Radlern. Wenn man deren km durch die Anzahl der Fahrer teilt, liegen beide Gruppen (deutlich) hinter mir. Daher fühle ich mich ein bisschen wie der 3.
Zum Schluss noch ein paar Worte zu der Stadtradeln-App, die ich während dem Stadtradeln für die Aufzeichnung der km genutzt habe. Die Idee, über die App die km mitzuschreiben ist sehr gut. Bei mir hat die App allerdings fast alle (aber nicht alle) Strecken doppelt erfasst. Das ist etwas doof, so musste ich von Hand die „falschen“ Strecken wieder raus löschen (was aber in der App nicht ging, sondern nur über den Browser im Internet). Außerdem hat die App immer sehr lange zum Laden der Inhalte benötigt (z.B. um das km-Buch anzuzeigen), auch wenn man nur auf die Seite davor zurück wollte.
Was ändert sich jetzt, für mich nach dem Stadtradeln? Ich fahre weiterhin viel mit dem Rad, muss aber nicht mehr jedes Mal dran denken, die Strecke mitzuschreiben. Außerdem darf ich wenn ich möchte (z.B. am Wochenende für die Fahrt ins Handball-Trainingslager nach Bremerhaven) wieder das Auto benutzen. Ich werde mir aber zukünftig noch öfter bevor ich ins Auto steige überlegen, ob ich nicht doch mit dem Rad fahren kann. Dass es meistens geht haben die letzten Wochen gezeigt!
Das war erst mal der letzte Eintrag in diesem Blog, nächstes Jahr mache ich bestimmt wieder beim Stadtradeln mit, ob wieder als „Star“ – mal sehen…

Viele Grüße
Peter

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Die letzte Woche Stadtradeln

Geschrieben am 16.06.2018 von Peter Bergmann
Team: Offenes Team - Elmshorn
Kommune: Elmshorn im Kreis Pinneberg

Hallo an alle Stadtradlerinnen und Stadtradler,

am Montag bin ich (zum ersten Mal) mit dem Rad bis nach Neumünster zur Arbeit gefahren und abends wieder zurück. Zusammen über 100 km! Normalerweise fahre ich immer mit der Bahn. Das hat sehr gut geklappt. Wir haben in der Firma Duschen, sodass ich mich vor der Arbeit noch wieder frisch machen konnte. Am Abend waren meine Beine allerdings etwas schlapp...
Hin und wieder gibt es bei uns in der Firma die Aktion "mit dem Rad zur Arbeit". Leider konnte ich aus verschiedenen Gründen bisher nicht daran teilnehmen. Beim nächsten Mal mache ich das auf jeden Fall!

In den letzten Jahren haben wir nur eine sehr kleine Abteilungsweihnachtsfeier gemacht. Stattdessen wollten wir uns im Sommer treffen zu einem Abteilungsevent. Am Freitag war es soweit und wir wollten in Achterwehr (zwischen Rendsburg und Kiel) eine Floßfahrt machen. Da ich ja nicht mit dem Auto fahren darf, bin ich etwas früher als die Kollegen aufgebrochen und mit dem Zug nach Kiel gefahren und von dort aus weiter mit dem Rad.
Für mich war es das zweite Mal, dass ich in Kiel mit dem Rad gefahren bin. Vor ein paar Jahren bin ich ein Stück in der Innenstadt gefahren und war begeistert. Dachte mir, dass die Radwege nur in der City so gut sind, aber jetzt bin ich auch etwas weiter durch Kiel gefahren und ich muss sagen, die Radwege sind auch weiter außerhalb gut. Die Wege sind breit, an den Ampeln gibt es fast überall separate Radfahrerampeln und die Radwege sind alle in einem guten bis sehr gutem Zustand! An einer Stelle war eine Baustelle und für die Radfahrer wurde extra eine Umleitung ausgeschildert (obwohl es nur auf die andere Straßenseite ging)! So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Dies zollt den Radfahrern auch einen gewissen Respekt. In vielen anderen Städten ist in solchen Fällen nichts ausgeschildert und die Radfahrer müssen selbst sehen, wo sie langkommen.
Das Radfahren in Kiel hat sehr viel Spaß gemacht und viele Städte können sich dort etwas abgucken. Der Radverkehr hat in Kiel einen ganz anderen Stellenwert als z.B. hier in Elmshorn!

Jetzt sind die 3 Wochen Stadtradeln so gut wie um, und ich habe es gut ohne Auto durchgehalten (morgen und den Rest von heute schaffe ich es auch noch)!

Viele Grüße
Peter

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Alltag mit dem Rad

Geschrieben am 09.06.2018 von Peter Bergmann
Team: Offenes Team - Elmshorn
Kommune: Elmshorn im Kreis Pinneberg

Hallo an alle Stadtradlerinnen und Stadtradler,

nachdem ich die erste Woche des Stadtradelns noch Urlaub hatte, ist seit Montag wieder Alltag und ich muss zur Arbeit. An meinem Arbeitsplatz habe ich gleich einen Ausdruck mit dem Bild aus der Zeitung vorfinden können mit der geänderten Bildunterschrift "Peter Bergmann muss für 3 Wochen den Führerschein abgeben wegen Trunkenheit am Steuer".
Mein Weg zur Arbeit besteht aus ca. 3 km radeln zum Bahnhof, dann mit dem Zug nach Neumünster und die letzten ca. 2 km wieder mit dem Rad zur Firma. Das klappt ganz gut, sogar die Züge waren die ganze Woche über fast pünktlich!
Insgesamt bin ich in den ersten knapp zwei Wochen jetzt schon ca. 235 km mit dem Rad gefahren und liege damit im Team „Offenes Team - Elmshorn“ an 6. Stelle. Platz 5 ist mit über 300 km doch schon weit voraus, aber Platz 7 mit 210 km nur knapp zurück. Als Sportsmann habe ich das Ziel Platz 6 zu verteidigen. Am Montag habe ich vor, die Strecke zur Arbeit nach Neumünster komplett mit dem Rad zu erledigen. Vielleicht kann ich so ja sogar noch Platz 5 in Angriff nehmen…

Auch ohne Auto läuft es sehr gut. Ich freue mich auf die nächste und schon letzte Woche des Stadtradelns!

Viele Grüße
Peter

Bild

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Stadtradeln gestartet

Geschrieben am 31.05.2018 von Peter Bergmann
Team: Offenes Team - Elmshorn
Kommune: Elmshorn im Kreis Pinneberg

Hallo an alle Stadtradlerinnen und Stadtradler,

bevor ich mit meinem Bericht beginne möchte ich noch einmal auf den Artikel aus den Elmshorner Nachrichten verweisen, der letzte Woche Donnerstag erschienen und lesenswert ist: https://www.shz.de/lokales/elmshorner-nachrichten/das-fahrrad-experiment-in-elmshorn-drei-wochen-ohne-auto-id19927976.html

Am Montag ist das Stadtradeln gestartet, seitdem bin ich nur noch mit dem Rad unterwegs und gar nicht mehr mit dem Auto. Das klappt bisher alles sehr gut!
Das in dem Zeitungsartikel angekündigte Trainingsspiel in Ellerbek am Montag ist vom Gegner leider kurzfristig abgesagt worden, sodass ich dort nicht mit dem Rad hingefahren bin. Stattdessen hat sich meine Familie gefreut, dass ich zu Hause war.
Am Dienstag habe ich dann nach fast fünf Jahren mal wieder mein Rennrad aus dem Keller geholt und bin nach Hamburg zu meiner Mutter gefahren, um ihr ein bisschen zu helfen. Diese Strecke (Hin- und Rückweg zusammen ca. 80 km) fahre ich sonst immer mit dem Auto. Aber mit dem Rad ist es auch gut möglich. Man benötigt - na klar - etwas länger (ca. 1:15 h statt ca. 0:45 h ohne Stau), hat aber auch nie Stau (auf dem Rückweg habe ich auf dem Radweg sehr viele Autos überholt, die auf der Straße im Stau standen).
Am Mittwoch ist bei uns immer Einkaufstag. Da ich diese Woche noch frei habe, habe ich das übernommen. Gemeinsam mit meiner 1-jährigen Tochter im Fahrradanhänger bin ich zum Markt und zu Edeka. Dort haben wir dann den Wocheneinkauf für unsere 6-köpfige Familie erledigt (u.a. 3,5 kg Kartoffeln, 8 l Milch und frischen Fisch). Die Einkäufe konnte ich gut im Anhänger und im Rucksack verstauen. In einer Kühltasche konnte ich auch die wichtigsten der zu kühlenden Dinge trotz der Hitze gut nach Hause bringen. Voll beladen war der Rückweg etwas anstrengend, aber wir haben es gut geschafft.

Bisher komme ich sehr gut ohne Auto zurecht!

Viele Grüße
Peter

Teilen: Facebook | Twitter | Google+