STADTRADELN-Star Blog: Aachen


Stadtradeln 2018 - eine Retrospektive

Geschrieben am 30.06.2018 von Angus Rocha Vogel
Team: Towers on the ride
Kommune: Aachen

Nun ist das Stadtradeln in Aachen leider vorbei und es wäre an der Zeit, ein Resumée zum Fahrrad-Fahren in und um Aachen zu ziehen.
Neben den Alltagsfahrten zur Uni, zum Chor oder zu anderen Verabredungen und Terminen bin ich in diesem Jahr auch größere Strecken gefahren als gewöhnlich. Zum einen, um meine persönlichen Grenzen kennenzulernen und zum anderen, um die Tauglichkeit von Überland-Radwegen zu prüfen.
Auf den Strecken nach Langerwehe und auch nach Essen habe ich sowohl gute Fahrradinfrastruktur erlebt als auch zum Teil sehr schlimme Verhältnisse.
So führt beispielsweise die Strecke von Aachen nach Herzogenrath über Würselen durch eine Baustelle am Knotenpunkt 24, die nicht ausgeschildert wurde, sodass man sich plötzlich auf einer Baustelle sieht, ohne zu wissen, wie man anders herumkommen soll, als durch zu fahren, weil rundherum nur Feld ist. Die netten Arbeiter hatten mich freundlicherweise durchgelassen. Jedoch ist das ein Punkt, der nicht hätte passieren dürfen. Wieso wurde keine Umleitung für Radfahrer eingerichtet, die nach dem Knotenpunkt-System fahren?
Ein anderes Beispiel sind die Beschilderungen für Radfahrer. Einige stehen schon verwachsen mit der Natur da, sodass man sehr schnell daran vorbeifährt. Und das ist mir auf dem Weg nach Essen passiert, dass ich in Würselen nicht die Abzweigung nach Alsdorf bekommen hatte und so einen guten 18 km Umweg durch Herzogenrath nehmen musste.
Außerdem sind manchmal über den Radroutenplaner NRW Wege als Radwege markiert, die gerade einmal bessere Wirtschaftswege für den Landwirtschaftlichen Verkehr sind. Das beginnt bereits in Aachen, bei mir um die Ecke an der Rütscher Straße. Ich konnte es selbst kaum glauben, als mir der Radweg angezeigt wurde und ich ihn dann gesehen hatte.
Insgesamt ist der Zustand von Radwegen in der Städteregion und in der Stadt Aachen selbst manchmal sehr dürftig. So gibt es keinen richtigen Radweg auf dem Alleenring zwischen Kaiserplatz und Hansemannplatz in beiden Richtungen. Man findet sich auf dem Weg vom Kaiserplatz zum Hansemannplatz auf halber Strecke plötzlich auf einer vierspurigen Straße mit einer Rechtsabbiegerspur, einer Linksabbiegerspur, zwei Spuren für geradeaus, aber keinen Radweg mehr. Das verunsichert mich jedes Mal und ich muss sehr stark aufpassen, dass ich frühzeitig genug die Rechtsabbiegerspur verlassen kann.
Ein anderes Beispiel für besonders schlechte Radverkehrsführung innerhalb Aachens ist der Adalbertsteinweg. Diese vielbefahrene Straße schüchtert mich jedes Mal ein, wenn ich nach Aachen-Forst möchte, und ich bin jedes Mal froh darüber, wenn ich am Bahnhof Rothe Erde endlich auf den Radweg (auf dem Bürgersteig) komme.
Bezeichnend ist auch die Pflege von Überlandradwegen in der Städteregion. Es ist super, dass neben den Landstraßen auch Radwegen sind, jedoch wachsen diese teilweise sehr stark zu, dass man nicht einmal alleine vernünftig hindurchfahren kann, ohne mit den Beinen ständig im hohen Grad zu hängen.
Insgesamt könnte deutlich mehr getan werden, mit häufig recht einfachen Mitteln, um die Fahrradinfrastruktur zu verbessern.
Dazu gibt es natürlich auch gute Beispiele, wie zum Beispiel den Vennbahnweg oder andere alte Bahntrassen, die zu einer Fahrradstrecke umgebaut werden. Auf diesen kommt man häufig recht zügig und ohne Probleme mit dem Kraftverkehr voran. Jedoch müssen diese Wege auch gepflegt werden, da sich die Natur den Weg auch wieder zurückholt. So besitzt der Vennbahnweg mittlerweile einige Schwellen durch Baumwurzeln, die vor allem im Dunkeln gefährlich werden können, wenn man sie nicht rechtzeitig sieht.
Ich finde, dass man durchaus noch etwas mehr Geld hier in Aachen in die Fahrradinfrastruktur investieren kann, mindestens genauso viel, wie in einen Fußballverein, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: Durch mehr Öcher Bürger auf dem Fahrrad wird die Luft in Aachen nachhaltig sauberer, durch eine Alemmania in der Bundesliga nicht. Also profitieren wir alle von einer guten Fahrradinfrastruktur. Aachen kann ein Vorbild für andere Städte sein, wie der Strukturwandel hin zur E-Mobilität oder Fahrrad-Mobilität gemacht werden kann, und die Chance sollten wir nutzen und uns nicht darauf verlassen, dass die Dieselfahrzeuge umgerüstet werden.

Was nehme ich für mich jetzt aus diesem Stadtradeln mit?
Ich werde künftig genauso viel Fahrrad fahren, weil das sowieso mein Fortbewegungsmittel der ersten Wahl ist. Jedoch werde ich künftig auch häufiger längere Strecken in die Nachbarstädte wagen, auch in die Niederlande oder nach Belgien.
Vorausschauendes Fahren ist auch beim Radfahren sehr wichtig, insbesondere, wenn man sich einen Sport daraus macht, die Beschilderungen zu suchen, dass man frühzeitig genug weiß, ob man abbiegen muss, oder doch weiter geradeaus fahren kann.
Viele meiner Mitbewohner und Freunde haben bei dieser Aktion mitgemacht und ich hoffe, dass sie dem Fahrrad auch weiterhin treu bleiben, auch wenn die Straßenverhältnisse es manchmal nicht so zulassen. Bei einigen musste man ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten, dass wieder aufs Rad steigen, weil es ihnen zum Teil sehr unangenehm war, im Stadtverkehr zu fahren.

Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder teilnehmen, gerne auch wieder als Stadtradeln-Star.

Ich würde es wirklich begrüßen, wenn unser Oberbürgermeister Marcel Philipp mit mir eine kleine Radtour durch Aachen unternehmen würde, damit er auch einmal sieht, wo gute Ansätze sind, wo aber auch noch nachgebessert werden müsste.

Vielen Dank für drei sehr spannenden Wochen mit jetzt doch über 550 km. Ihr Angus Rocha Vogel aus Aachen.

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kleine Revue, die Zweite

Geschrieben am 19.06.2018 von Angus Rocha Vogel
Team: Towers on the ride
Kommune: Aachen

Am Freitag, 15.06., hab ich mich auf den längeren Radweg in die alte Heimat Essen gemacht. Gestartet bin ich morgens um 9.00 Uhr in Aachen und musste erst einmal feststellen, dass der erste Radweg, der mir vom Radroutenplaner NRW gezeigt wurde, nur ein kleiner Feldweg war, der am besten nur mit einem Traktor befahren werden sollte. Der zweite Weg, noch in der Soers, hörte sogar mittendrin auf. Nach diesen Startschwierigkeiten kam ich relativ gut über einen schönen Radweg in der Nähe der B 57 nach Würselen. Dort führte mich der Radroutenplaner wiederum in die Irre, weil auch dieses Mal ein winziger Wirtschaftsweg als Radweg beschrieben wurde. Die Beschilderung vor Ort sagte dazu jedoch nichts. Irritiert von diesen Feldwegen und fehlender Beschilderung habe ich mich dann letzten Endes verfahren und bin nicht in Alsdorf gelandet, sondern in Herzogenrath, wo mich drei nette ältere Damen wieder auf den richtigen Weg nach Alsdorf brachten. Manchmal sind ortskundige Menschen hilfreicher als ein Routenplaner im Internet. Wobei das die Frage aufwirft, wie es dazu kommt, dass so kleine Wege als Radwege eingezeichnet sind. Außerdem fehlte es an einigen Punkten an vernünftigen Beschilderungen bzw. die Beschilderungen konnte in die Irre führen, wenn sie gedreht worden waren. Manchmal musste ich mich so mehr auf den Stand der Sonne und die ungefähre Richtung verlassen, um nicht wieder vom Weg abzukommen. Von Alsdorf gelangte ich dann schließlich ohne weitere Probleme bis nach Mönchengladbach, wo mich mein Vater erwartete, der mich die zweite Etappe, die zweite Hälfte nach Essen über begleiten wollte. Jedoch gab es erst einmal Mittagessen in Mönchengladbach zur Stärkung. Ich hatte bis dahin schon einen Umweg von 15 km hinter mir und war dann schon ca. 80 km gefahren. Die zweite Etappe führte uns nach Willich und von dort aus in Richtung Krefeld. Über einen relativ neuen Radweg, der dem Radroutenplaner nicht bekannt war, kamen wir schließlich an eine große Kreuzung der B 9. Diese Kreuzung bestätigte meine bisherigen Erfahrungen, dass Grünzeiten für Fußgänger und Radfahrer nicht wirklich vorgesehen sind. So standen wir zwei Ampelzeiten vor dieser Kreuzung, weil die Ampel sich nur auf Abruf für Fußgänger und Radfahrer umschaltete, und das erst zur nächsten Ampelzeit. Und da soll man sich noch beschweren, wenn Menschen über rote Ampeln gehen, die unsinnigerweise rot sind, obwohl sie eigentlich auf grün hätte umschalten müssen. Auf dem Weg nach Krefeld rein kamen wir leider auch vom Weg etwas ab, sodass wir über Lank-Latum an den Rhein kamen, fuhren diesen rauf, sodass wir ihn überqueren konnten. Von dort aus versuchten wir über den direkten Weg von Duisburg nach Mülheim zu kommen und kamen am Uhlenhorst dann so langsam an unsere körperlichen Grenzen. Als dieser südlichste "Berg" von Mülheim bezwungen war, ging es relativ schnell über Broich über die Ruhr und den RS1 entlang zur Uni Duisburg-Essen. Dieser mir sehr bekannte Radweg hat sich innerhalb der letzten 2 Jahre, in denen ich den kaum gefahren bin, um sage und schreibe 500 m verlängert ^^. Der Weg von Mülheim bis zur Haustüre meiner Eltern war dann sehr einfach, da ich diesen Weg unzählige Male von der Arbeit gefahren war.

Was ist das Fazit dieser Reise?
1. Auf den Radroutenplaner NRW kann man sich leider nicht blind verlassen, das Kartenmaterial scheint nicht aktuell zu sein und außerdem werden Feldwege auch als Radwege angezeigt.
2. Man sollte immer vorausschauend fahren. Manchmal waren Beschilderungen der Radwege hinter Blättern oder um die Ecke versteckt, sodass man schon erahnen musste, wo sie eigentlich hängen. Außerdem fehlten an einigen Stellen schlichtweg Beschilderungen oder sie waren in die falsche Richtung gedreht. Dort sollte dringend nachgebessert werden.
3. Grünphasen für Fußgänger und Radfahrer an großen Kreuzung von Bundesstraßen sind nicht darauf ausgelegt, dass man als nicht-Autofahrer dort hinüberkommt. Wenn man zwei Ampelphasen warten muss, um die Kreuzung zu überqueren, können einige Menschen auch ungeduldig werden...
4. Radwege können unverhofft aufhören. Vorwiegend an den Landstraßen war es der Fall, das plötzlich der Radweg aufhörte und man musste die Straßenseite wechseln, ohne dass es eine geeignete Möglichkeit dazu gab. Ich verstehe ja, dass es Grunstücks-technisch vielleicht nicht möglich ist, an beiden Seiten einen Radweg zu führen, aber das sollte man doch bitte vernünftig ausschildern, dass man nicht plötzlich auf der Landstraße mit dem Rad unterwegs ist.
5. Es gibt zum Teil sehr schöne und gut ausgebaute Radwege z.B. von Willich nach Krefeld. Außerdem sind in einigen ländlichen Bereichen um Mönchengladbach die Wirtschaftswege zwischen Äckern und Feldern geteert und als Radwege ausgebaut worden, sodass man mitten durch das Grün fahren kann, ohne häufig auf Verkehr zu stoßen. Problematisch an den Radwegen ist es jedoch manchmal, dass diese manchmal normale Straßen kreuzen. Diese zu überqueren stellt sich, je nach Größe der Straße, manchmal als große Schwierigkeit dar, wenn keine Ampelanlage oder wenigstens eine Verkehrsinsel vorhanden sind.

Es gibt gute Ansätze, wie eine gute Fahrrad-Infrastruktur ermöglicht werden kann. Gute und schlechte Beispiele konnte ich auf dem Weg von Aachen nach Essen sehen und miterleben. Es wäre wünschenswert, wenn die jeweiligen Städte und Gemeinden ihre Anstrengungen dorthin intensivieren würden.

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kleine Revue vom Wochenende

Geschrieben am 13.06.2018 von Angus Rocha Vogel
Team: Towers on the ride
Kommune: Aachen

Jetzt hab ich wieder ein bisschen Zeit gefunden, um einmal das Wochenende und die vergangene Woche zu rekapitulieren.
Vergangene Woche schrieb ich darüber, dass der Radweg an der Schurzelter Straße zugewuchert wäre. Das ist nun nicht mehr der Fall und daher recht herzlichen Dank an die Stadt und die STAWAG!
Am Sonntag war ein sehr besonderer Tag, da ich mit dem tollen Madrigalchor ein Konzert in Langerwehe gesungen hatte. Langerwehe ist jetzt nicht unbedingt in der Nähe, dass man normalerweise das Rad dazu auspacken würde. Da ich aber auch nicht im Auto mitgenommen werden durfte und weil ich unabhängig von den öffentlichen Verkehrsmitteln sein wollte, bin ich die guten 25 km nach Langerwehe und die 25 km wieder zurück mit dem Rad gefahren. Dabei führte mich mein Weg über die Landstraße durch Würselen , Broichweiden, Merzbrück, Eschweiler und Weisweiler.

Bei so einer langen Strecke auf dem Rad fallen einem dann schon einige Sachen auf, die dringend verbessert werden sollten.

Angefangen bei zugewucherten Wegen oder der generellen Beschaffenheit der "Radwege" entlang der Landstraßen lässt manchmal doch sehr zu wünsche übrig. Vernünftig ausgebaute Radwege entlang der Landstraßen könnte vielleicht mehr Menschen auf das Rad oder E-Bike bringen, wenn man beispielsweise von Eschweiler nach Aachen zur Arbeit möchte.

Ein weiterer Aspekt sind Beschilderungen und Fahrbahnmarkierungen. Manchmal hört ein Radweg auf halber Strecke auf und man findet sich auf einmal Mutterseelen alleine auf einer größeren Straße und weiß nicht, wo man jetzt fahren soll. Das ist bei doch recht vielen Menschen eine große Hemmschwelle, dass man eher auf das Rad verzichtet. Durch ordentliche Straßenmarkierungen und Beschilderungen von Radwegen könnte dem entgegengewirkt werden.

Insgesamt fand ich die Fahrt nach Langerwehe bezogen auf die Radtauglichkeit eher ernüchternd. Die Stadt Aachen die von sich behaupten, man tue schon genug für den Ausbau der E-Mobilität und den Ausbau der Fahrradinfrastruktur, kann mehrere Millionen Euro in die Rettung eines Vereines stecken? Dann kann sie mindestens genauso viel Geld in den Infrastrukturausbau der E-Mobilität und des Radverkehrsnetzes stecken. Die umliegenden Städte sind mit dem Rad eher unzureichend gut angebunden.

Ich denke, es muss ein generelles Umdenken passieren, besonders vor dem Hintergrund möglicher Fahrverbote in der Stadt. Es gibt mittlerweile Firmen, die z.B. den Kauf von E-Bikes durch Leasingsysteme etc. fördern. Es wäre wünschenswert, wenn die Stadt Aachen ebenfalls solche Anreize schaffen könnte, dass mehr Menschen sich ein Fahrrad zulegen.

Vor allem ist es wichtig, dass die Straßen in und um Aachen so Fahrrad-freundlich gestaltet werden, dass sich auch wieder mehr Leute mit dem Rad auf die Straße trauen. Häufig ist es ja so, dass man gegenüber Pkw und Lkw deutlichen Respekt hat, wenn man als Radfahrer daneben steht.
Es dürfen nicht erst tödliche Unfälle im Aachener Straßenverkehr geschehen, bevor die Verkehrsführung entsprechend angepasst wird.

An dieser Stelle würde ich unseren Oberbürgermeister Marcel Philipp zu einer kleiner Fahrradtour durch Aachen einladen, um sich ein Bild zu machen, wo eventuell Stellen sind, an denen etwas geändert werden müsste.

Das sind so ein paar Gedanken, die man auf einer längeren Radtour nach Langerwehe bekommt. Am Freitag fahre ich in meine ehemalige Heimatstadt Essen, da werde ich sicherlich auch auf einige Sachen stoßen, von denen dann berichtet wird ;)

Bis dahin hoffe ich, dass sich trotzdem noch mehr Menschen für das Stadtradeln engagieren, weil dadurch auch das Zeichen gesetzt wird, dass viele Menschen auf das Rad umsteigen würden, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen gegeben sind.

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Auspowern

Bild Geschrieben am 06.06.2018 von Angus Rocha Vogel
Team: Towers on the ride
Kommune: Aachen

Nach einem langen Unitag im Labor power ich mich gerne so richtig aus. Das geht, finde ich, ganz gut, wenn man die Schurzelter Str. komplett durchfährt. Dort gibt es wenig Autoverkehr, man fährt im Grünen zwischen Uniklinikum und Vaals her und man kann richtig Gas geben.

Problematisch wird es dann aber, wenn das Gestrüpp rechts und links vom Weg soweit hineinwuchert, dass man bei Gegenverkehr auf dem Radweg nicht ausweichen kann, ohne anzuhalten. Daher die Bitte an die Stadt und die STAWAG doch einmal rechts und links den Fahrradweg freizumachen, damit das auch noch zukünftig eine gute Strecke zum Auspowern bleibt :-)

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T-Shirt gebügelt, morgen geht es los!

Bild Geschrieben am 03.06.2018 von Angus Rocha Vogel
Team: Towers on the ride
Kommune: Aachen

Morgen geht es endlich los, ich kann es kaum noch abwarten. Das T-Shirt, was mir zugeschickt wurde, ist bereits gewaschen und gebügelt, dass es vom Fahrrad-Fahren wieder durchgeschwitzt wird um wieder gewaschen und gebügelt zu werden ;-)

Heute laufen noch alle Leitungen bei mir heiß, weil ich als Teamkapitän des Teams der Wohnanlage "die Türme" am Lousberg (Towers on the Ride) noch einmal so viele Mitbewohner und Freunde motivieren möchte, sich dieser wunderbaren Aktion anzuschließen. Ich bin gespannt, wie groß das Team dann am Ende der Aktion ist.

Jetzt heißt es erst noch einmal Kraft tanken, um ab morgen dann mein selbstgestecktes Ziel von 400-500 km zu erreichen.

Auf eine gute erste Radelwoche mit hoffentlich ausreichend gutem Wetter :)

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Vorbereitungen

Bild Geschrieben am 24.05.2018 von Angus Rocha Vogel
Team: Towers on the ride
Kommune: Aachen

Noch 11 Tage sind es bis zum Start des diesjährigen Stadtradelns ins Aachen. Um gut darauf vorbereitet zu sein, habe ich mir für dieses Jahr zwei Feinstaubmasken besorgt, um mal zu testen, in wie weit ich mir durch die erhöhte Atemfrequenz beim Radfahren nicht eher mehr schade als wenn ich zu Fuß gehen würde.
Zur Auswahl stehen eine FFP2- und eine FFP3-Maske, die ich je eine Woche beim Radfahren tragen werde.
Falls sich jemand dazu berufen fühlt, mir bei der Analyse im Anschluss zur Seite zu stehen, wäre ich sehr dankbar. Bislang ist erst einmal die Idee, die Masken vor und nach dem Stadtradeln zu wiegen, um eine grobe Abschätzung zu bekommen, wie viel Feinstaub (aber auch Pollen) innerhalb einer Woche anfällt. Natürlich muss das noch auf die Strecken normiert werden, damit man die beiden Masken auch vergleichen kann.
Ich bin mal gespannt, was die Ergebnisse am Ende sagen.

Solange fahre ich noch ohne Maske und freue mich schon auf das Stadtradeln :-)

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