STADTRADELN-Star Blog: Herzogenaurach


Resmümee einer viel zu kurzen Stadradeln Star Saison

Bild Geschrieben am 28.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: Enna
Kommune: Herzogenaurach

+ Salz im Kaffee: nein den gab es auch heute morgen nicht, keine Tränen sind geflossen, die mir vor lauter Enttäuschung über das Stadtradeln Star Saison Aus über die Wangen gelaufen und in meinen Kaffee getropft wären. Auch gab es sonst keinen Anlass für Traurigkeit!

+ was mich antreibt: wie schon in meinem Prolog vor dem ersten Blog angekündigt, hatte ich mich vor 3 Wochen auf den Weg gemacht, um herauszufinden was mich denn antreibt und warum ich mich auf diese Herausforderung auf 21 Tage auf das Autofahren zu verzichten einlassen wollte. Ich gebe offen zu, die eine Antwort gibt es nicht, ich hatte es zwar irgendwie erhofft, aber es sind doch mehrere Erkenntnisse dabei herausgekommen, die sich für mich als wichtig herausgestellt haben:

  • zum einen ist mir meine derzeitigen Lebenssituation bewusst geworden: alle Familienangehörigen sind gesund und sogar meine Tochter hat mich tatkräftig beim Treten in die Pedale unterstützt! Auf der Arbeit läuft es auch rund, fast so gut wie ein Tretlager oder eine gut geschmierte Fahrradkette, die Kollegen lassen sich sogar von meiner Begeisterung anstecken und geben mir Tipps wie ich noch das ein oder andere verbessern kann!
  • zum anderen ist mir klar geworden wie wichtig es ist die Prioritäten im Leben richtig zu setzen: 1. Famile, 2. Arbeit. 3. Radfahren. Letzeres nur in der Stadtradeln Star Saison, danach kann es sich ab Platz 3 wieder verschieben, aber wichtig ist dabei vor allem der 1. Platz = Familie und der 2. Platz = Arbeit. Mir kommt dabei spontan ein Vergleich zu einer Aussage des Basketball Bayernauswahl Trainers, unter dessen Fittichen ich einst stand. Er hatte ähnliche Prios bei den Spielern ausgelobt: natürlich war ich damals noch Schüler und kein Stadradeln Star..aber Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen was auf Platz 2 und 3 stand. Wer es ganz genau wissen möchte: der Trainer gab auch eine klare Aussage für Platz 4, aber diese verschweig ich hier. Die müsst Ihr schon selber bei mir persönlich erfragen!
  • als weiteren Punkt was mich antreibt habe ich herausgefunden, dass es einfach die Herausforderung ist wie lange man es auf dem Radel denn aushalten kann und besonders beim grande finale habe ich es gespürt: wenn man den richtigen Rhythmus findet, dann kann man es weit bringen und ich denke bei dieser Aussage auch an den Bekannten, der schon mit dem Mountainbike ganz Europa abgeradelt ist! Chapeau vor dieser Leistung!
  • zu guter letzt reizt mich natürlich auch die Freiheit - also mein freier Wille wo ich hinfahre, welches Fahrrad ich nehme und welchen Gang ich fahre! ich bin der Chef und keiner hat was zu melden - das braucht jeder mal im Leben und sind wir mal ehrlich wer hat sich da nicht gerade selber dabei ertappt?

  • + Zeit zum Nachdenken: auch davon hatte ich genug und es hilft mir einfach einmal die Dinge so wie sie sind zu erkennen und zu sortieren. Die Antworten auf Fragen und Probleme kommen ja meist spontan und nicht auf Knopfdruck. Mir ist schon so manch gute Idee auf dem Radel gekommen - vielleicht lag es aber auch nur an der frischen Luft um mich herum!

    + der Teamkoch wechselt Kochlöffel mit Fahrradlenker: wie Ihr auf einem der Bilder sehen könnt, hat unser Team Sterne Koch Peter sich bei unserem Team Partner bikeprojekt ein E-Bike gekauft und sich vom Radel Fieber förmlich anstecken lassen. Unsere Teammitglieder hoffen aber, dass er es nicht übertreibt und auch zukünftig noch Zeit finden wird seinem bisher größtem Hobby nachzugehen: nämlich dem Kochen! Werde blos kein alter Rumzich!

    + mein schönstes oder interessanteses Erlebnis: war sicherlich die tatkräftige Unterstützung meiner Tochter. Sie ist mein E-Bike Motor und hat mich auch ab und zu daran erinnert nicht so viel zu quatschen, sondern lieber zu treten!

    + Gewicht machen: es kam wie es kommen musste, die Stadtradel Star Saison hat auch an mir ihre Spuren hinterlassen und ich habe an Gewicht verloren. Lange habe ich gegen diesen Abwärtstrend angekämpft, aber das grande finale hat einfach sein übriges dazu getan. Jetzt ist erstmal Gewicht machen angesagt und ich war vorhin sogar höchtpersönlich in der Küche und habe den Kochlöffel geschwungen! Von einem Bekannten wurde ich gefragt ob ich einen Tipp für ihn hätte wie er einfach abnehmen könnte und ob Rennradfahren als Fettburner etwas für ihn wäre: ja, aber Achtung von 2x15 Minuten in der Woche wird wenig bemerkbar sein und zudem sollte man seine Ernährung umstellen, sonst nimmt man sogar noch weiter zu! Merke: erst ab über 45 Minuten Dauerbelastung kommt man in die Fettverbrennungszone - also lieber nicht täglich, sondern 2 - 3 mal die Woche mindestens 1-2 Stunden und nach 5 Monaten sollte man es dann deutliche Gewichtsabnahme bemerken. Zudem braucht Ihr keinen besonders hohen Puls dabei, 100-120 pro Minute sind ideal. Das kann also auch mit Nordic Walking funktionieren.

    + Radfahren in Herzogenaurach: Wir in Herzogenaurach habe eine sehr gute Infrastruktur und die Radwege sind in einem sehr guten Zustand. Da unser 1. Bürgermeister selber gerne Fahrrad fährt, haben wir damit auch Unterstützung von der Stadt und die merkt man auch. Das Radwegenetz wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, rote Fahrbahnmarkierungen sichern unseren Weg und alle Bordsteinkanten sind abgeflacht. Radlerherz was willst Du mehr!

    + Freude auf die Siegerehrung: am 07.06. wid die Siegerehrung mit der Umweltreferentin, dem 1. Bürgermeister und allen Teilnehmern am Stadtradeln in Herzogenaurach stattfinden. ich habe mir den Termin schon rot im Kalender angestrichen und freue mich darauf!

    + nach dem Stadtradeln ist vor dem Stadtradeln: und so geht sie wieder los die nächste Saisonplanung startet demnächst und ich werde für unser Team die Sponsoren Suche vertiefen. Es gibt inzwischen zahlreiche Anfragen und ich verspreche hier jeder einzelnen nachzukommen.

    + das Fazit der Stadtradeln Star Saison: auf das Auto kann ich verzichten, auf das Fahrrad aber lieber nicht! Wann ich das nächste mal mit dem Auto fahre, weiß zwar noch nicht genau, ich muss es aber, denn wer rastet der rostet, das gilt sogar für das Auto!


    In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Fans und Stadtradeln Star Freunde für eine erfolgreiche und wunderschöne Saison 2018!

    Euer Stadtradeln Star,
    Hans-Jürgen

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    25.05.2018 la grande finale - Tag 21

    Bild Geschrieben am 26.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    liebe Stadtradeln Fans,
    nun ist es aus und vorbei, die Stadradeln Saison 2018 ist seid gestern für mich beendet, die letzten 3 Wochen sind wie im Flug vergangen und das Auto habe ich nicht wirklich vermisst, auch nicht letzten Donnerstag morgen bei Starkregen auf der Fahrt in die Arbeit oder zum Einkaufen. Gut geplant lässt sich vieles ereichen und das wurde gestern für mich besonders deutlich.
    Der Tag begann mit einem grossen Ziel: Jörg Kappe, ein inzwischen mit mir über die sozialen Medien befreundeter Stadtradeln Star, hatte mächtig vorgelegt: seine Passion gehört eigentlich dem Laufen, aber vom Stadradeln Virus ist er auch infiziert worden und so hat er in seiner letzten Woche ein Ausrufezeichen gesetzt: 1.450 km - das war eine Steilvorlage und ich musste mich wirklich sehr anstrengen, um ihn noch einzuholen.
    Jörg, Du hast mir schlussendlich alles abverlangt! Wenn ich Dich mal treffe, werde ich Dir viel zu erzählen haben! Wir haben wirklich etwas gemeinsam: 3.000 km in den letzten 3 Wochen das ist in etwa vergleichbar mit einer Tour de France!
    Aber nun zurück zum Geschehen: ich hatte Glück, denn mein Chef gab mir spontan frei und meine Kollegen hielten mir auf der Arbeit den Rücken frei. Sie bringen Verständnis für mich auf und das danke ich ihnen hiermit an dieser Stelle ausdrücklich - ohne Euch hätte es nicht geklappt! In Konsequenz dessen nehme ich meinen ersten Tag in den letzten 3 Wochen frei und kann mich nun voll und ganz auf das Radeln konzentrieren!
    Aber nun schön der Reihe nach:

  • 05:00 Aufstehen und ausgiebig frühstücken. ich rechne nochmal genau durch wann ich starten muss, um heute auf die gewünschten km zu kommen.
  • 06:00 es geht los, die erste von 4 grossen Runden - Pause mache ich zuhause: somit ist alles durchoptimiert.
  • 12:00 Halbzeit und ich liege voll im Plan: genau die Hälfte der km! Unser Team Koch versorgt mich mit leckeren Brötchen. 2 davon nehme ich auf die Runden mit und ich muss Euch sagen, dass ich mich jetzt noch genau an den ersten Bissen erinnern kann - so gut hat es mir geschmeckt. Die waren sowas von lecker: Prima! Durch die Stärkung finde ich sofort zurück in meinen Rhythmus.
  • 14:00 erster Tiefpunkt, der Bioryhthmus geht nun in den Keller, ich stoppe kurz und der Körper kann wieder wie gewohnt arbeiten.
  • 18:00 jetzt sind genau 2/3 der Zeit und der Strecke rum und ich liege immer noch punktgenau im Plan und fahre in den folgenden Stunden einen kleinen Vorsprung auf die persönliche Marschtabelle heraus!
  • 21:30 60 km vor dem Ziel - ich rechne immer wieder durch und feue mich, dass es klappen kann.
  • 22:00 jetzt geht's langsam abwärts: ich werde langsamer und langsamer, die Hochrechnung ist noch immer im Limit, aber es wird knapp und ich kämpfe nun doch herum. Den ganzen Tag über war ich im Flow - im Super Rhythmus, es lief alles wie eine gut geschmierte Fahrradkette und ich hatte nur kurz einen Tiefpunkt: jetzt ist nochmal mentale Stärke gefordert - die Fussohlen scheinen inzwischen zu "brennen", aber das werde ich jetzt noch aushalten müssen. Mein Körper fühlt sich immer matter und ausgelaugter an, wo bleibt mein Rhythmus, wo meine Motivation noch weiter in die Pedale zu treten! Es ist doch so kurz vor dem Ziel! Die zunehmende Dunkelheit kann meine Stimmung natürlich auch nicht aufhellen - auf einmal kommt mein neuer Begleiter ins Spiel: der Mond scheint hell, Schatten lassen Bäume und Hügel erahnen und durch die schemenhafte Wahrnehmung der Umgebung bekomme ich wieder das Gefühl, dass es vorwärts geht. Das gibt nochmal den nötigen Schub nach vorne!
  • 23:48 ich bin fast am Ziel und habe jetzt Jörgs unglaubliche Gesamtleistung eingeholt - noch eine kurzes Auf und Ab durch Herzogenaurach und ich bin am Ziel: nach 426 km und 2.556 Höhenmetern, die Anzeige der verbrannten Kalorien an meinem Garmin konnte übrigens ab 9.999 nicht mehr dargestellt werden und so bleibt mir verborgen wieviele Kalorien ich verbrannt habe!
  • 01:00 Mir ist klar, dass so ein Tag eine gewisse Einzigartigheit hat, aber jetzt hab ich keine Muse darüber zu philosophieren. Ich fahre langsam meine Körper runter und kurz darauf schlafe ich schon...

  • Heute, am Tag danach, habe ich zum ersten mal in den letzten 3 Wochen keine Lust Rad zu fahren: nur zum Einkaufen, ich spare mir alle Umwege und wähle den direkten Weg zum Ziel! Sowas ist tatsächlich möglich. Am Abend stelle ich fest, dass ich den entspanntesten Tag in den letzten 3 Wochen hatte...ich habe sogar mal ein paar Minuten am Nachmittag bei bestem Wetter den TV eingschaltet: vorletzte Etappe des Giro d' Italia...ich denke mir, dass jetzt mal die anderen treten dürfen, geniesse einfach den Moment und mache mich ganz lang auf meiner Couch. Nach ein paar Minuten fallen mir die Augen zu und ich fange endlich an mich zu entspannen.

    Den Abschlussbericht des Stadtradelns und mein persönliches Resümee könnt Ihr morgen Abend lesen.

    Schönen Sonntag,
    Euer Stadtradeln Star.

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    24.05.2018 Starkregen - Tag 20

    Geschrieben am 24.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    liebe Radel Freunde,
    der vorletzte Tag verlief äußerst unterschiedlich:

  • am morgen auf der Fahrt in die Arbeit teilweise Starkregen - ich teste meine Regenjacke und komme zu einem sehr gut! Allerdings werden die Finger doch ein wenig klamm, es ist zwar nicht wirklich kalt, aber durch die Feuchtigkeit und den Fahrtwind kühlen die Finger aus. Die Beine hingegen sind ja ständig in Bewegung und trotz kurzer Hose ist das bei dem Wetter kein Problem. Angekommen auf der Arbeit renne ich triefend naß zuerst in die Umkleide...wer hätte das gedacht, die Finger spielen nicht mit und ich brauche 10 Minuten um mein Hemd anzuziehen! Sowas kenne ich sonst nur vom Winter und auch nur dann, wenn ich die falsche Wahl bei den Handschuhen getroffen habe - gut heute hatte ich keine an, aber es ist ja Frühsommer! Das taube Gefühl in den Fingerspitzen verhindert, dass ich die Knöpfe wie gewohnt zubringe. Es ist wirklich ein Geduldspiel. Da erkenne ich wie gut sonst alles funktioniert und wie sehr ich das jetzt wieder Wert schätze. Der menschliche Körper ist schon ein Wunderwerk - zumeist beachtet man das allerdings nicht...

  • am nachmittag lockert es dann schon wieder auf und die Fahrt am Abend nach Hause verläuft trocken. So wünscht man sich das!

  • Stimmung: ein Hauch von Melancholie aufgrund des baldigen Endes der viel zu kurzen Stadtradeln Saison.
    Wetter: nass und nässer - ca. 17 mm Niederschlag in ca. 2h, dann mild und trocken.
    Ausblick: morgen geht's auf zum grossen Finale, der Endspurt naht!

    so viel für heute,
    Euer Stadtradeln Star

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    23.05.2018 noch 3 Tage - Tag 19

    Geschrieben am 23.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    n' Abend Stadtradel Star Fans,
    der Tag verlief ohne besondere Vorkommnisse...was ich aber heute gerne geben möchte ist ein generelle Tipp für alle Radler:
    immer vorrausschauend fahren und mit der Dummheit oder nennen wir es lieber der Unachtsamkeit der anderen Verkerhsteilnehmer rechnen! Wir Radler haben keine Knautschzone und was bringt es wenn man sich über andere aufregt oder diese gar wüst beschimpft? Nix, rein gar nix - wir haben keinen Krieg und das ist gut so! Manchmal passieren halt Unachtsamkeiten und wer möchte wird immer ein Haar in der Suppe finden. Das liegt nun mal am Henne Ei Prinzip. Die meisten machen das ja nicht mit Absicht. Also bleibt besonnen, gebt freundliche Hinweise - bei Wiederholungstäter kann man dann doch mal lautstark werden - aber ausser dass Ihr Euch aufregt bringt das alles nix!

    Geniesst lieber das Radeln und bleibt einander wohlgesonnen!

    eine gute Nacht,
    Euer Stadtradeln Star

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    22.05.2018 Endspurt - Tag 18

    Geschrieben am 22.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    hallo Stadradeln Star Fans,

  • Sonderwertung Stadtradeln Stars: aufgemerkt, ich bin inzwichen auf Platz 2 der Liste der Stadtradel Stars deutschlandweit was die zurückgelegten km angeht. Der Spitzenreiter hat einen grossen Vorsprung, Chapeau, das schaff ich nicht mehr. Er hat allerdings andere Vorraussetzungen als ich und ist sogar per E-Bike unterwegs! Zumindest kann ich mich damit trösten auf Platz 1 der 100% human powered bi-turbo Stadtradeln Star Wertung deutschlandweit zu sein! Gönnen wir ihm also seinen Erfolg, er hat es sich ja schliesslich auch irgendwie erradelt.

  • Schwund im eigenen Team: auch dass noch, nicht nur dass ich von einem E-Biker in die Schranken gewiesen werde was die Sonderwertung angeht, nun verlassen mich auch langsam aber sicher meine eigenen Teammitglieder! Enna hat sich nach der Ausfahrt am Wochenende eine Pause verdient und wollte heute kein Fahrrad mehr sehen. Ihr seht, so langsam aber sicher bleibt nur der harte Kern übrig: Hans und Jürgen und Kopperger!

  • Wetter: von allem was aber kein Regen
    Stimmung: gut, ich biege auf die Zielgerarde
    Erwartung: Platz 2 verteidigen!

    so viel für heute,
    Euer Stadtradeln Star

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    21.05.2018 Wochenrück- und Ausblick - Tag 17

    Bild Geschrieben am 21.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Wochenrückblick auf die zweite Woche als Stadtradelstar
    die zweite Woche ist nun auch schon rum und es ist wieder einiges passiert:

  • Terminplan und Wetter: die Herausforderung war diesmal den Terminplan, eingezwängt durch meine Arbeits- und die Hortzeiten unseres jüngsten Teammitgliedes mit dem wechselhaften Wetter zu meistern. Da sich aber das Wetter als zumeist beständig erwiesen hat und ich nur selten nass geworden bin, verlief alles ohne Probleme und Zwischenfälle.

  • doppel Bi-Turbo = Quattro: Unsere jüngstes Teammitglied Enna war ja nach dem Wiedereinstieg beim Stadtradeln motivierter denn je und schiebt mich mit viel Freude und Eifer auf dem Tandem voran. Ich komme daher zur Erkenntnis, dass wir einen doppel Radel Wadel Bi-Turbo fahren oder nenen wir es besser: human quattro powered. Zudem habe wir heute beim Föhnen im Schwimmbad uns eines Quattro Föhns bedient. Wenn das nicht mal innovativ ist!

  • Vergleiche zu einem grossen Campionissimi: Mein Fahrstil gleicht dem Campionissimo Fausto Coppergero (genannt: "Coppi"), dem Italiener in meiner Familie: gleichmäßig und stetig ohne irgendeinen Gedanken an Attacken oder Tempowechsel zu verschwenden! Apropos Coppi, ich hatte als Basketballer zu meinen Würzburger und Rattelsdorfer Zeiten auch einen Spitznamen, der meine Verwandtschaft durchaus erkennen lässt: "Koppi". Schaut selbst auf einem der Bilder im Blog - ein handgestickter "Koppi" angefertigt von meinem Lieblings Fan!

  • endlich Platz 1: Nebenbei bemerkt haben wir Platz 1 in der Wertung der Stadtradler Herzogenaurachs erobert, die die meisten km pro Teilnehmer einfahren. Endlich also mal eine Stastik die für uns gemacht worden ist!

  • Fazit: Wind und Wetter besser als erwartet. Auf das Auto kann ich auch diese Woche verzichten, aber auf das Fahrrad natürlich nicht!

  • Wochenausblick auf die letzte Woche: leider vergeht die Zeit als Stadradeln Star viel zu schnell und ich muss mich damit abfinden, dass kommenden Freitag schon Schluss ist. Als besonderes Schmankerl bleibt noch die Sonderkategorie Stadtradeln Star mit den meisten km pro Teilnehmer deutschlandweit. Sollte das Wetter, die Gesundheit und die berufliche Situation mitspielen, so wäre mehr als Platz 3 drinn!

  • Also bleibt drann, "stay tuned".
    Euer Stadtradeln-Star

    Bildquellen: Privat und Google+

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    20.05.2018 Herausforderung Rad und ÖPNV - Tag 16

    Bild Geschrieben am 20.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    hallo Stadtradeln Fans,

  • Start in den Tag: nach einem ausgiebigem Frühstück nehmen wir soviel Kalorien und Energie auf wie irgend möglich. Der Tag verspricht lange zu werden und unsere heutige Tour führt uns in das wunderschöne Mainfranken. Wir kombinieren unseren Radelausflug mit einer Zugfahrt.

  • ÖPNV: In den letzten Jahren habe ich schon öfters eine mehrtägige Radtour mit einer Zugfahrt für die Rückfahrt nach Hause abgeschloßen, um die zurückgelegte Strecke abzukürzen. Irgendwann einmal geht ja jede Reise zu Ende...und jedesmal traf ich zumeist auf freundliche und hilfsbereite Mitreisende...Als wir diesmal in den vollen Zug einsteigen, bekomme ich gerade noch am Einstieg einen Stehplatz, das ist kein Problem, denn ich kann mich ja während der Fahrt auf das Oberrohr meines Fahrradrahmens setzen und Enna findet noch einen freien Platz. Die Räder kann ich erst nach dem nächsten Bahnhof in den dafür vorgesehenen Bereich schieben. So war zumindest der Plan, aber kein Mitreisender denkt auch nur daran wenigstens ein paar Millimeter zu weichen, um mir ein Durchkommen zu ermöglichen. Alle schauen desinteressiert weg oder noch viel lieber in ihr Smartphone. Als sich dann auch noch der Service Mitarbeiter der Bahn mit seinem Kaffeewagen durchzwängt, kommt es mir vor als ob er mit den Fahrrädern "Domino" spielen möchte. Ihn kümmert es wenig, dass ich noch nicht an dem Platz für die Fahrräder angekommen bin und gerade auch nicht schnell genug reagieren kann um Platz zu schaffen. Da platzt mir der Kragen und ich schnaube einen Mitreisenden an, der lieber dem Treiben munter zu schaut, als mir zu helfen, um mein Tandem vor dem wütend schimpfenden Service Mitarbeiter in Sicherheit zu bringen...ich verschweige weitere Details und komme zu der Erkenntnis, dass es die Öffentlichen schwer haben werden weitere Autofahrer zum Umsteigen zu gewinnen. Das liegt aber nicht am guten Angebot, sondern schlicht und ergreifend am erschreckenden Desinteresse der Mitfahrern sich gegenseitig zu helfen oder wenigstens Platz zu machen. Vielleicht hätten sie es nicht einmal gemerkt, wenn der Verkäufer mit seinen Service Wagen über ihre im Weg baumelnden Füße gefahren wäre...denn wer kein Mitgefühl kennt, hat sicherlich auch keine Gefühle in den Zehen.

  • so ein guter Start: Dabei hatte die Fahrt so gut begonnen, wir hatten von Herzogenaurach aus Rückenwind und einen neuen Rekord für die Durchschnittsgeschwindigkeit aufgestellt: nahezu 30 km/h ist echt super - wir hatten den Schnitt am Anfang in Herzogenaurch sogar noch ein wenig vertrötelt! Auf dem Weg zum Bahnhof sind wir sehr gut gelaunt und quatschen sehr viel, doch irgendwann wird es meiner Tochter wohl zu bunt und sie erinnert mich daran was Stadtradeln Stars so tun sollten: "Papa, nicht plappern, treten!"

  • das passierte auf der Rückfahrt: Und nun zur Rückfahrt: Ihr werdet es nicht glauben, aber der Serice Mitarbeiter der Bahn scheint uns zu verfolgen. Er ist auf der Hinfahrt in Kitzingen aus- und auf der Rückfahrt dann wieder eingestiegen. Ich muss mich im Zug nun wirklich zurückhalten als er sich mit seiner ungestümen Art und Weise wieder an den Fahrrädern vorbeiquetscht...ich hab nix bei ihm gekauft und das obwohl ich zum einen Durst hatte und zum anderen würde ich generell so einen Serivce Mitarbeiter auch damit unterstützen: Diesen Fahrrad-Feind aber NICHT!

  • Der weitere Verlauf der Fahrt verlief dann ohne besondere Vorkommnisse und daher wünsche ich eine gute Nacht,
    Euer gebeutelter Stadtradeln Star

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    19.05.2018 nach der Arbeit sollst Du ruhn oder - Tag 15

    Bild Geschrieben am 20.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Schon wieder ist fast eine ganze Woche rum und wir haben ideales Wetter. Ein bisschen viel Wind, dafür aber trocken und sonnig. Nach einer harten und anstrengenden Arbeitswoche sollte man ruhen oder sich bewegen. Team Enna entscheidet sich für letzteres und geht wieder auf Tour.

  • mit Enna on Tour Team Enna startet gut gelaunt und alle sind mit dabei. Unser Jungspund ruht sich zwar wie auf dem Bild zu sehen, gerade noch etwas aus, schiebt mich dann aber während der Fahrt auf dem Tandem kräftig an. So muss sich wohl das Fahren auf einem E-bike anfühlen.
  • Fans Auf dem Radweg treffen wir unsere Fans, die uns gleich erkennen. Nach einem kurzen Plausch geht's auch schon weiter. Später treffen wir noch weitere Fans, die sich neuerdings zu Grüppchen sammeln. Alle sind froh gelaunt und erkennen uns schon von weitem. Sie winken und grüßen uns, leider müssen wir weiter und können nicht jedesmal stehen bleiben.
  • Neubau Eisenbahnbrücke in Emskirchen Imposant überspannt die neu gebaute Eisenbahnbrücke bei Emskirchen das Aurachtal und wir setzen unsere Tour fort in Richtung Markt Erlbach.
  • Massage für Kühe Auf dem Rückweg entdecken wir eine Massage für Kühe. Wer würde sich so etwas nicht auch für zuhause wünschen?
  • Wilhermsdorf putzt sich heraus Anscheinend hat es sich in Wilhermsdorf herumgesprochen, dass die Stadtradeln Stars aus Herzogenaurach auf Ihrer Tour durch das Aurach Land hier öfters durchfahren. Die Wilhermsdorfer haben ihr schmuckes Städtchen richtig schön herausgeputzt und mit Fähnchen die Strassen geschmückt. Wir freuen uns über so viel Engagement und Anerkennung für uns und würdigen das hier und jetzt mit einem Sonderlob für die Stadt im Aurach Land in der ziemlich genau ein Fähnchen für jedes von uns beim Stadtradeln eingespartes kg CO2 aufgehängt wird!
  • Bigfoot Ein neuer Trend bei Mountainbikes verspricht noch bessere Fahrt im Gelände. Ob allerdings diese breiten Reifen wie auf dem Bild auf dem Autodach dafür vorgesehen sind?
  • Auto Schrott Ach das gute alte Auto: Wenn jemand einmal Auto Schrott sucht, dann wird er an der Stelle fündig, an der ich das Bild aufgenommen habe.

  • Stimmung: die Müdigkeit wird durch viele km verdrängt
    Wetter: trocken und Sonnig mit viel Wind
    Fazit: every km counts

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    18.05.2018 wo der Stadtradeln Star zum Bike Service geht - Tag 14

    Bild Geschrieben am 18.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    guten Abend allerseits,
    wie Ihr ja sicherlich letzten Samstag gelesen hat, hatte die Defekt Hexe zugeschlagen und die Lagerschalen am Rennrad waren hinüber. Mittlerweile gibt es ja zig verschiedene Tretlager Standards, fast so wie den Sand am Meer und es gibt noch mehr Spezial Werkzeug dafür. Wer wie unser Team Techniker über ein begrenztes Budget verfügt, braucht dann einen starken Partner. Team Enna hat hier auch Glück und durch die guten Kontakte der Teamleitung konnte kurzfristig das bikeprojekt Team in Herzogenaurach einspringen. Hier bekommt man nicht nur spitzen Service, Kompetenz, Termintreue und tolle Beratung. Nein hier spüre ich jedesmal, sobald ich über die Ladenschwelle gehe die Leidenschaft für Zweiräder. Der Chef des Hauses ist Mark und er macht seinen Job aus Berufung und von Herzen. Der Service und die Zufriedenstellung des Kunden stehen für ihn dabei an allererster Stelle! Für mich ist es jedes mal ein Gewinn bei ihm zu sein und mich mit ihm zu unterhalten und nebenbei bemerkt ist mein Rad bei ihm in den allerbesten Händen. Die fachmännische Reperatur war für Mark natürlich ein Kinderspiel und schon am nächsten Tag konnte ich das Rad abholen! Bei der abendlichen Testrunde mit meinem Teamkollegen Peter S. dem II. lief alles wieder rund! Spaß und Freude von der ersten Radumdrehung bis zur Letzen!

    Kontakt
    Markus Kern
    bikeprojekt Herzogenaurach
    Würzburger Strasse 7
    91074 Herzogenaurach
    Telefon: (09132) 4248
    E-Mail: info at bikeprojekt.com

    Stimmung: heiter bis fröhlich
    Wetter: ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch!
    Fazit: wer so einen starken Partner wie das bikeprojekt hat, kommt weiter - viel weiter als fast alle anderen Stadtradeln Stars!

    ich wünsche Euch allseits gute Fahrt und wenn Ihr mal Stress mit dem Radel habt, dann wisst Ihr jetzt wo Ihr Abhilfe bekommt!
    Euer Stadtradeln Star

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    17.05.2018 der Stadtradeln Star Song - Tag 13

    Geschrieben am 16.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    My bi-turbo got a special power
    that I'm not afraid to use.

    So come on this is my adventure
    and this is my fantasy,
    it's all about riding on my bike,
    being wild and free.

    Cuz I'm no ordinary man.
    I'm the Stadtradeln Star in the town,
    behind or in front I've got the power
    if I just believe.

    Cuz I'm no ordinary man.
    I'm the Stadtradeln Star in the town,
    behind or in front and the world's my street.
    No ordinary man.

    We've got to stick together,
    cause the best things come in two,
    want it to last for ever,
    all the magic and fun for you and me.

    So come on this is my adventure,
    there's no telling were i'll ride,
    and all i want is just to ride my bike!

    Cuz I'm no ordinary man.
    I'm the Stadtradeln Star in the town,
    behind or in front and the world's my street.
    I've got the power if I just believe.

    Come along it just gets better,
    so much to do and just so little time,
    cause it all depends on whether,
    you want to live and learn of whats behind.

    Quelle: in Anlehnung an den Titel Song von h2o Meermaid - einfach Meerjungfrau!

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    16.05.2018 Halbzeit - Tag 12

    Bild Geschrieben am 16.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    hallo meine Sportsfreunde!
    Halbzeit
    Ach Du meine Güte wie die Zeit vergeht! Die Halbzeit der 21 Tage ohne Auto habe ich schon unbeschadet überstanden. Ich werdet es kaum glauben, aber heute wurde ich sogar gefragt, ob ich denn schon Entzugserscheinungen verspüre? Jetzt mal ehrlich, wovon denn? Ach ja dem Auto fahren! Nein ich träume nachts nicht von Autos oder Google heimlich, um mal wieder ein Auto von innen zu sehen. Auch denke ich nicht daran Stützräder ans Rad zu schrauben, nur damit ich mal wieder auf 4 Rädern unterwegs bin. Ich habe bisher nichts vermisst, es lässt sich eben alles was ich sonst auf 4- auch auf 2 Rädern erledigen und nebenbei muss ich nicht im Stau stehen.

    meine Heimatstadt im Ausnahmezustand
    Die Begeisterung für ihren Stadtradeln Star in Herzogenaurach wächst von Tag zu Tag und wie einfallsreich die Bürger sind, seht Ihr gleich wenn Ihr nach Herzogenaurach reinkommt. Auf der einen Seite wurde ein grosses Banner mit der Aufschrift "Home of the Stadtradeln Star" angebracht und am anderen Ende eine moderne, blinkende "Danke" Anzeige! Sogar von einem weiteren Gerücht habe ich gehört, da in der Herzo Base so viel gebaut wird und dabei neue Strassen enstehen, hat man sich ernsthaft schon Gedanken gemacht eine Strasse nach mir zu benennen! Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für diese großartigen Gesten und Würden bedanken und werde Euch bestimmt nicht enttäuschen. Wenn ich gesund bleibe und es meine berufliche und private Situation erlaubt, werde ich alles daran setzen die letzten Tage auch zu überstehen!

    Stimmung: durchhalten, ich bin noch nicht am Ziel!
    Wetter: wechselhaft und regnersich
    Motto: die letzten Tage werden hart, aber ich bin härter!

    In diesem Sinne,
    gute Nacht und bis morgen!
    Euer Stadtradeln Star

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    15.05.2018 ein Highlight jagt das andere - Tag 11

    Bild Geschrieben am 15.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    guten Abend allerseits,
    dieser Dienstag startet eigentlich wie fast jeder Tag. Nach einem ausgedehnten Frühstück startet Team Enna fast komplett kurz vor 8:00 Uhr zur 1. Halbetappe in die Schule. Nichts ahnend was heute noch an Überraschungen auf uns zukommen!

  • Gegen 11:08 Uhr die erste Überraschung Unser Team ist in der Wertung der gefahrenen km pro Teilnehmer in Herzogenaurach endlich auf dem Platz angekommen, wo wir hingehören: 1. Der Grund ist, dass es unser Marc D. besser bekannt als Peter S. der II., es besonders spannend gemacht hat und bis heute wartete, bevor er seine Daten freigegeben hat. Welch ein Glück für uns! Es gibt nun doch einen Grund zu feiern!
  • Gegen 16:45 Uhr auf der 2. Halbetappe auf dem Heimweg: dunkle Woken ziehen auf Aber zum Glück werde ich bei der Heimfahrt nur leicht von oben begossen und so bleibt es beim Schrecken und an die Erinnerungen der letzten Tage, an denen ich schon mehrfach pudelnass das wechselhafte Wetter am eigenen Leib verspüren durfte!
  • Gegen 17:45 Uhr dann die nächste Überraschung Neugierig wie ich bin, radelt Team Enna in bekannter Besetzung mit dem Tandem zum öffentlichen Aushang der Nürnberger Nachrichten in Herzogenaurach und erkennt schon von weitem das Bild des Pressetermines mit dem 1. Bürgermeister und der Schlüsselübergabe. Nun ist es also vorbei mit dem beschaulichen und ruhigen Provinzleben. Als ich vorhin durch Herzogenaurach gefahren bin, habe ich fast eine Panik-Attacke bekommen. Was wenn mich jetzt jemand erkennt - ich fahre ausgerechnet das gleiche Rad und habe das gleiche Trikot wie auf dem Foto an - eigentlich wollte ich es ja waschen, aber da ich darin der lokalen Prominenz gegenüber getreten war, konnte ich es noch nicht. Zudem bin ich schlecht vorbereitet. Enna fragt inzwischen die Teamleitung nach Autogrammkarten, die er endlich an seine zahlreichen Fans verteilen möchte, aber puh erste Panne - die Teamleitung hat für keine vorgesorgt! Wie gut, dass mich jetzt meine Tochter noch zu dem Laden in Herzogenaurach dirigiert, wo es nichts gibt, was es nicht gibt...dem stadtbekannten Elli.
  • last but not least erwähnen möchte ich nochmal die Kochkünste von Peter Ü. Auf dem Bild prostet er Euch zu und ihr werdet schnell feststellen, dass diesen gemütlichen Franken so schnell nichts aus der Ruhe bringt und genau die braucht er auch, um bei all der Hektik und dem Stress im Fahrerlager einen kühlen Kopf in der Küche zu bewahren. Heute Abend gibt es als Nachtisch Palatschinken - nein das ist kein Fleisch - das sind die leckersten Pfannkuchen von ganz Herzogenaurach!

  • Das soll mal für heute reichen, ich wünsche Euch mal wieder eine gute Nacht,
    Euer STADTRADELN-Star

    Wetter: wechselhaft
    Stimmung: überrascht von der Resonanz in Herzogenaurach
    Erwartung: hoffentlich gewöhnen wir uns schnell an die neue Situation!

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    14.05.2018 ein Teammitglied kehrt zurück - Tag 10

    Geschrieben am 15.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Am heutigen Montag stößt wieder das jüngste Teammitglied zu uns. Sie hatte sich doch eine Auszeit genommen, ist jetzt aber motivierter denn je und fährt gleich im Tandem nonstop vom Hort bis nach Hause. Dort angekommen wird solange auf mich eingeredet, bis wir uns kurzfristig für eine aktive Erholungsmaßnahme im Atlantis entscheiden. Das Außenbecken bei 33° ist eine Wohltat für die geschundenen Körper, die Schürfwunden brennen im Wasser, aber die Wärme tut uns gut. Auf dem Weg nach Hause werden wir wieder von einem Regenschauer überrascht und nochmal nass bis auf die Haut. Wir sind aber erfinderisch und klemmen die Handtücher unter den Fahrradhelm - nein wir sind keine Könige aus dem Morgenland - wir sind nur die Stadtradeln Stars von Herzogenaurach. Die Passanten scheinen uns endlich zu erkennen. Ich nehme die ersten erstaunten Blicke war und ich sehe wie eine junge Frau auf uns zeigt und uns freudig zuruft wo es denn diesen modischen Umhang zu kaufen gäbe...Zuhause angekommen zaubert der Teamkoch erstmal eine kräftige Fleischbrühe mit Griesnockerln und zum Nachtisch gibt es Griesbrei mit Apfelmus - echt lecker, es bleibt nichts übrig!

    Wetter: wechselhaft
    Stimmung: ausgelassen bis fröhlich
    Fazit: Regeneration ist auch bei aktiver Erholung möglich

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    14.05.2018 Wochenrück- und Ausblick

    Bild Geschrieben am 14.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Wochenrückblick auf die erste Woche als Stadtradelstar
    die erste Woche ist rum und es ist einiges passiert:

  • zu Beginn war da noch der Pressetermin und die Schlüsselübergabe meines Autos an den ersten Bürgermeister Herzogenaurachs Dr. German Hacker. In einem lockeren Gespräch mit dem Bürgermeister, der Umweltreferentin Frau Preinl und den beiden Journalisten gab ich meine Motivation für die Herausforderung 21 Tage ohne Auto auskommen zu wollen, zu Protokoll und beantwortete freudig die mir gestellten Fragen. Da Dr. Hacker und Frau Preinl auch begeisterte Radfahrer sind, schwappte der Funke schnell über und es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch. Wir plauderten nicht nur über ein schönes Hobby, sondern hoben auch hervor, dass Radfahren ein schöner Ausgleich zu Hektik und Stress im Beruf sein kann und zudem die Umwelt und zuletzt wir alle davon profitieren, wenn mehr Fahrrad gefahren würde. Am Ende des Pressetermines erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe an Dr. Hacker und aus Spaß wurde nun Ernst. Eine Umkehr war nun nicht mehr möglich und tatsächlich habe ich die Herausforderung in der ersten Woche erstaunlich gut gemeistert und bin ohne ein Auto ausgekommen. Nebenbei sammelte ich erstaunlich viele Kilometer auf dem Rad.
  • da das Wetter in der ersten Woche sich von seiner besten Seite zeigte, war der Verzicht auf das Auto auch kein Problem. Auch ein Sturz und Defekte am Rad konnten mich nicht aufhalten. Material- und Service Fehler wurden erkannt und es wurde vom team eigenen Service Techniker versprochen, dass weitere Checks und Vorsichtsmaßnahmen vor jeder größeren Ausfahrt getroffen würden - zudem treffen sich die Fahrer, die Teamleitung und der Service Techniker täglich zur Teambesprechung, um offene Fragen zu klären und gegenseitige Wünsche und Erwartungen abzugleichen. Somit sollte ich die Herausforderung - kein Auto von innen zu sehen - wieder in Angriff nehmen können.
  • mens sana in corpore sano: das wussten nicht nur die alten Römer: eine gesunde Verpflegung und gute Ernährung ist die Basis für die nötige Kraftausdauer und daher bin ich besonders stolz, dass wir für die letzten beiden Wochen einen Teamkoch gefunden haben, der uns ab sofort zur Seite steht und uns keine Wünsche offen lässt. Das Foto von Teamkoch Peter kommt morgen, versprochen.

  • Fazit
  • Wind und Wetter sehr gut. Auf das Auto kann ich verzichten, aber auf das Fahrrad natürlich nicht!

  • Wochenausblick auf die bevorstehende Woche
  • leider bleibt diese Woche auch wieder nicht von Herausforderungen verschont, diesmal aber auf eine andere Art und Weise: die Wettervorhersage ist wechselhaft. Zudem vermischt mit Schauern und Gewittern. Für die Natur ein Segen, für mich aber dann wohl eher nass und feucht, auch ich kann nebenbei bemerkt auch nicht alle Termine so planen wie ich möchte und nach der Arbeit wartet schon das jüngste Teammitglied - unser Namenspatronin - im Hort darauf von mir abgeholt zu werden. Das bedeutet rechtzeitig loszufahren - sich von der Arbeit loszureißen und das dann unabhängig davon wie das Wetter gerade ist.

  • Fazit
  • der Terminplan und das Wetter werden somit die größte Herausforderung diese Woche. Wie ich das meistern werde, erfahrt Ihr dann in den nächsten Blogs.

  • Bilder Fahrt zum Hesselberg

    Also bleibt drann, "stay tuned".
    Euer Stadtradeln-Star

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    13.05.2018 der Hesselberg ruft - Tag 9

    Bild Geschrieben am 13.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    guten Morgen Sportsfreunde,
    kleine Korrektur, gestern ist mir wohl irgendwie der Gaul beim Schreiben durchgegangen und Wahrheit und Wunschdenken haben sich gleichermaßen vermischt...aber dem geneigten Leser unter Euch ist das sicherlich schon aufgefallen. Die Tour auf den Hesselberg bin ich tatsächlich gefahren, auch wenn es weit weniger dramatisch war als zunächst beschrieben. Nach dem Hesselberg und einem kurzen Abstecher in Ansbach kam ich dann kurz vor Neuhof Zenn in ein wolkenbruchartigen Gewitteregen. Da ich einen Unterstand gerade noch rechtzeitig ausmachen konnte, musste ich nur ein wenig warten und dann ging's nach Hause in Herzogenaurach.
    ich verspreche Euch hiermit feierlich, dass ich beim nächsten mal wieder einen nüchternen, ähm etwas langweiligeren Bericht schreibe.

    In diesem Sinne einen guten Wochenstart,
    Euer Stadtradelnstar

    # erster Wuf als der Gaul beim Schreiben mit mir durchging #
    hallo Fans,
    nachdem gestern aufgrund meines Defektes die Etappe verkürzt werden musste, war heute nochmals die Gelegenheit den Hesselberg zu erstürmen. Schon kurz nach dem Aufstehen hörte ich ihn rufen: Hallo Stadtradelnstar, komm und fahre zu mir, dem höchsten Berg Mittelfrankens mit der steilsten und gemeinsten Südrampe Mittelfrankens. Das Wetter ist bis zum Mittag sehr gut gemeldet und vielleicht kannst Du bei guter Fernsicht wieder die Alpen sehen!
    Jetzt mal ehrlich? Wer kann da noch widerstehen?
    Nach dem finalen Check am Rad kann's endlich losgehen und ich entscheide mich für eine Runde im Uhrzeigersinn, was mir Vorteile beim Rückenwind bringen wird...
    Die Hinfahrt verläuft nach Plan und kurz nach Gerolfingen beginnt die erbarmungslose Quälerei. Die Südrampe baut sich vor mir auf und erscheint unüberwindbar. Wie kann man da nur hochfahren? Da muss man schon jede Menge "Quäldich" mitbringen, am besten vielleicht sogar schwindelfrei sein und über jede Menge Power in den Beinen verfügen. Ich starte trotzdem unbekümmert um bald festzustellen, dass es heute wieder ganz hart werden wird. Der Schweiß läuft nach der ersten Kurve schon in Strömen, der Puls jagt in die Höhe und ich keuche und puste, dass mir dabei fast schwindlig wird. Als ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich an der Hesselbergquelle vorbeifahre, erzählt mir ein Zuschauer später, dass ich hier schon wie wild am Lenker gerissen habe und im Wiegetritt mein Rad von der einen auf die anderen Straßenseite geschleudert habe! Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe schon zig Radler gesehen, die heute ihren Traum aufgeben mussten, einige schieben zwar noch, aber die meisten sind längst abgestiegen und können sich keinen einzigen Meter mehr in die Höhe schrauben! Um Euch einen Eindruck zu vermitteln wie steil es hier ist, schaut Euch bitte einmal das Höhenprofil an - es wurde mir freundlicherweise von quaeldich.de zur Verfügung gestellt. Aber was soll ich sagen, ich dachte dass es schon schlimm war, aber nun kam es noch dicker! Der Hubschrauber des Fernsehteams fliegt auf einmal knapp über mir - wahrscheinlich um meine Quälerei noch anschaulicher auf den TV Monitor zu beamen - ich werde durch den Luftwirbel zusätzlich behindert und es werden Erinnerungen an Francesco M. und Laurent F. wach, die sich einst 1984 beim Giro ein episches Duell lieferten! Da der Winter sehr schneereich war, kämpfe ich mich kurz nach dem evangelischen Bildungszentrum durch die Schneewände - ein Bild zeigt Euch welch unglaubliche Barrieren sich hier aufgetürmt haben! Als ich dann endlich den finalen Abschnitt erreiche, verläuft die Steigung weiterhin unbarmherzig gleichmäßig. Wahrscheinlich wurde der Verlauf der Straße von einem deutschen Bauingenieur ausgetüftelt, der die Grenzen des machbaren für Rennradfahrer ausloten wollte, ach was kein Bauingenieur, ein Sadist war er! Ja und es bleibt so steil, dass wenn ich hier nicht andauern bremsen würde, ich wahrscheinlich rücklings den Steilhang wieder hinabstürzen würde...
    Was dann bis zum Ziel noch geschehen ist, kann ich leider keinem mehr berichten, wahrscheinlich war es der Sauerstoffmangel, der auch Bergsteiger in großen Höhen mächtig zu schaffen macht und der meine Erinnerungen ausgelöscht hat. Erst als ich im Sauerstoffzelt liegend wieder die Augen öffne, komme ich wieder zum Bewusstsein.

    Wie es dann weitergegangen ist, erfahrt Ihr morgen Abend.

    Gute Nacht,
    Euer Stadtradeln Star

    Bildquellen quaeldich.de und Google +

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    12.05.2018 2 Halbetappen Tag 8

    Bild Geschrieben am 12.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    An einem schönen sonnigen Tag wie heute kann man vortrefflich ins Kino gehen oder sich mit einem Buch in die Bibliothek zurückziehen. Auch die Lohnsteuer möchte angegangen werden und Putzen und Backen und Einkaufen wären auch nicht schlecht! Naja wer's glaubt...zugegeben auf das Meiste davon habe ich heute freiwillig verzichtet, zum Einkauf per Fahrrad musste ich mich aber durchringen, denn ein leerer Kühlschrank nach einem langen Tag...das wäre auch keine Alternative. Damit Ihr einen Eindruck bekommt was alles auf ein Fahrrad passt - schaut mal selber auf mein Bild. Ja es geht!

    1. Halbetappe vorzeitig beendet!
    Ein Defekt am Tretlager verhindert großes! Heute wollten wir zu dritt den Passo Razzo bezwingen und ich danach noch höher hinaus, der Mount Saint Hesselberg hatte mich schon kurz nach dem Frühstück gerufen! Übrigens, wer den Hesselberg nicht kennt, das ist der höchste Berg Mittelfrankens. Ja es wäre so schön gewesen, die Form hätte nicht besser sein können - die "Tachonadel" pendelt immer zwischen 35 und 40 und wir saußen aufgereiht wie die Perlen an einer Kette dem Biberttal entlang und wechseln uns nahezu perfekt im belgischen Kreisel ab...auf einmal wird das Knacken an meinem Tretlager immer lauter, beinahe unerträglich und der allseits besonnene el Patrone mahnt mich zu einem kurzen Service Check - und das kurz vor dem ersten richtigen Anstieg des Tages! Das Ergebnis ist vernichtend: die Defekt Hexe hatte bei mir mehrfach zugeschlagen! Meine Begleiter zeigen sich aber sehr rücksichtsvoll und verzichten spontan auf die Fortsetzung unserer Tour, geben mir Tipps wie ich trotzdem noch weiterfahren soll und eskortieren mich bis zurück zum Start. Wir erleben am eigenen Leib wie sich ein Bergsteiger fühlen muss, wenn er kurz vor dem Gipfel wieder umdrehen muss. Und wie sehr ich mich auch noch anstrenge, es fällt mir auf einmal schwer mit meinen Begleitern mitzuhalten. Zum Glück drehen sie sich an jeder noch so kleinen Steigung um und warten - mitunter minutenlang bis ich keuchend und schweißüberströmt wieder ihren Windschatten bekomme! Auf die Jungs ist verlass!
    Am Ziel angekommen wird mein Rad erstmal general überholt und ich bekomme zur Stärkung frisch gebrühten Kaffee und leckeren Rhabarberkuchen!

    2. Halbetappe doch noch eine Ausfahrt!
    Zuhause angekommen wird kurz die Lage gecheckt. Der Schaden am Rad ist ohne Ersatzteile nicht reparierbar. Nach einem kurzen Gespräch mit der Teamleitung, zeigt sich diese sehr gönnerhaft und mir wird ein weiteres Fahrrad für die Zeit als Stadtradelnstar zur Verfügung gestellt! Der Servicetechniker hat mir auch versprochen mein Rad vor jeder Fahrt genau unter die Lupe zu nehmen und mir ins Gewissen geredet, dass ich bei einem Defekt - mitunter weit entfernt von zuhause - als Stadtradelnstar ja nicht mit dem Auto abgeholt werden darf - da muss einfach alles passen und 100% Verlass auf das Material sein. Nach dieser kleinen Standpauke geht's nochmals los, diesmal ohne Begleiter und ich habe freie Wahl bei meinem Ziel: also ab nach Burgbernheim zur Brothaus Zentrale. Nicht nur für Radler ein idealer Ort um mal eben schnell Energie aufzutanken! Unser Motor läuft zwar nicht mit Benzin, braucht aber auch Treibstoff!
    Die Hin- und Rückfahrt der 2. Halbetappe verläuft perfekt, die Kette surrt, der Freilauf knattert und der Asphalt umrahmt von grün und blau/weiß glitzert und funkelt in der Sonne. Die Beine eingehüllt in perfekt sitzende nagelneue Radelhosen, treiben mich an - ich komme zu einer neuen Erkenntnis: ja ich fahre auch einen Diesel, einen Bio Turbo Diesel!
    Trotz all dieser motivierenden Rahmenbedingungen zollt der Tag angeschossen von der Defekt Hexe und der schier nicht enden wollenden 2. Halbetappe seinen Tribut:
    Wieder zuhause angekommen bin ich erstmal bedient - ich bekomme gar nicht mehr mit wie viele Fans mir zuwinken, nein Autogramme geb ich heute keine mehr und setze mich völlig ausgepumpt und leer erstmal auf den Boden! Schaut selbst auf das Bild!

    Wetter: bestes Wetter, Sonne und freundlicher Wind
    Stimmung: hat sich doch noch ins positive gedreht!
    Fazit: auf meine Freunde und die Teamleitung ist verlass!

    Quelle des Bildes sitzender Radler, bepackter Radler aus Google +

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    11.05.2018 Home Office - Tag 7

    Bild Geschrieben am 11.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Der Freitag beschließt die Arbeitswoche und was macht man am Brückentag? Na Home Office und weil ich ja mich freiwillig zum Radlstar gemeldet habe, fahre ich dann eben zu meinen Eltern - die wohnen am Main und da ist es auch wunderschön.

    Wetter: wieder sehr gut
    Stimmung: durchhalten - der Weg zur Arbeit ist heute länger!
    Fazit: Home Office geht also auch auswärts!

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    10.05.2018 Vatertag - Tag 6

    Bild Geschrieben am 11.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Was kann man am Vatertag machen? Natürlich einen Ausflug mit dem Rennrad. Der wird lang und zuerst schön, dann schlägt das Wetter um, ein Wolkenbruch und Starkregen lässt die Bäche schnell über die Ufer treten - jetzt heißt es Radwege meiden: die sind fast alle verschlammt.

    Bei einer Pause in der Brothauszentrale (Bäckerei) in Burgbernheim treffe ich einen Radler und komme mit ihm ins Gespräch. Er erzählt mir dabei von seiner eigentlichen Passion dem Laufen und dass er sich heute nur ein Rennrad mal eben ausgeliehen hat. Er fährt dabei weit über 200 km! Im weiteren Gespräch staune ich über seine Erzählungen wo er schon mit dem Fahrrad in den Urlaub gefahren ist:

  • Gibraltar
  • Nordkap
  • Sankt Petersburg
  • Istanbul
  • und das alles komplett mit dem Rad ab Dinkelsbühl. ich ziehe meinen Hut, nein meinen Fahrradhelm vor dieser unglaublichen Leistung. Ich selber war im letzten Jahr auch viel unterwegs und habe dabei zwar alle Regierungsbezirke in Bayern besucht...aber das ist ja überhaupt kein Vergleich zu seiner Leistung!

    Wetter: Wolkenbruch und Gewitter
    Stimmung: ich lass mich nicht unterkriegen!
    Fazit: puh, ich bin wieder heil angekommen!

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    09.05.2018 eine kurze Arbeitswoche - Tag 5

    Bild Geschrieben am 11.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Dank des bevorstehenden Feiertages macht sich fast sowas wie Urlaubsstimmung breit. Da bau ich mir doch nach Feierabend noch die Runde durch die fränkische Schweiz ein. Ein guter Freund begleitet mich und zu zweit macht's einfach doppelt Spaß.

    Wetter: sehr gut
    Stimmung: kann so bleiben
    Fazit: kurze Arbeitswochen sind super!

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    08.05.2018 mit dem Rad zur Arbeit - Tag 4

    Geschrieben am 11.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Heute mal was Ausgefallenes: bevor ich auf die Arbeit fahre, hole ich einen Kollegen in Eggolsheim mit dem Rad ab und bekomme von ihm "Geleitschutz". Da ich bis Eggolsheim gegen einen unbarmherzigen Gegenwind anstürmen musste, komme ich völlig ausgepowert am Zwischenziel an. Chapeau, mein Kollege gibt mir erstmal einen wärmenden Tee, eine Rinderbrühe und zaubert auch noch ein Omelett und ich stärke mich am reichlich gedeckten Frühstückstisch und frisch gebrühtem Filterkaffee. Eingehüllt in wärmende Decken, komme ich nach einer Pause wieder einigermaßen zu Kräften und mein Kollege hilft mir anschließend dann wieder aufs Rad. Zum Glück zieht er mich sozusagen in seinem Windschatten über Berg und Tal nach Erlangen.

    Wetter: sehr gut
    Stimmung: kann so bleiben
    Fazit: im Windschatten spart man viel Kraft

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    07.05.2018 jetzt wird es ernst - Tag 3

    Geschrieben am 11.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Es ist Montag und da mache ich das, was fast alle Erwachsenen tun...ich gehe zur Arbeit, nein ich fahre, das Wetter ist gut und ich benutze diesmal das Rad...nein ich muss mit dem Rad fahren. Laufen? Zu weit! Mit dem Auto? verboten! Und Öffentliche? Bei dem Wetter lieber nicht!

    Und abends? Schnell noch die Extra Runde mit dem Rennrad - solange der "Akku" noch voll ist!

    Wetter: sehr gut
    Stimmung: erwartungsfroh
    Fazit: na das war ja einfach!

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    06.05.2018 der erste Ausflug - Tag 2

    Bild Geschrieben am 11.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Was macht man an einem Sonntag bei bestem Wetter? Natürlich einen Ausflug und da wir aus Herzi raus wollen, müssen wir jetzt genau überlegen wohin und wie wir das verkehrstechnisch hinbekommen. Bei gutem Wetter kommt daher nur eine Alternative in Frage: der gute alte Drahtesel muss halt mal wieder herhalten und so fahren wir nach Vestenbergsgreuth zur Sommerrodelbahn. Ein schöner Ausflug, den wir super gemeistert haben - trotz der 66 km vergeht die Hin- und die Rückfahrt fast wie im Flug. Es war der perfekte Tag!

    Wetter: sehr gut
    Stimmung: freudig bis ausgelassen
    Fazit: genau so kann es weitergehen!

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    05.05.2018 es beginnt alles mit Tag 1

    Bild Geschrieben am 11.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    Am Samstag, den 05.05.2018 beginnt meine Stadtradel Saison mit der Anmeldung bei der Fahrradmesse in Herzogenaurach! Die Umweltreferentin kann meine anfängliche Skepis überwinden und ich ringe mich zu einer Anmeldung durch. Jetzt kann es endlich losgehen!
    Voller Tatendrang erwarten mich nun 3 Wochen ohne Auto! Auf was habe ich mir da nur wieder eingelassen...Das zeigt sich schnell beim Wocheneinkauf - nix mit Auto - jetzt heißt es alles gut überlegt in diversen Sattel Taschen und in den Rucksack zu verstauen...und so wird auch nur das Nötigste eingekauft...wie gut, dass ich nebenbei bemerkt, dafür nicht weit fahren muss....

    Wetter: sehr gut
    Stimmung: freudig bis ausgelassen
    Fazit: es fühlt sich alles so neu an!

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