STADTRADELN-Star Blog: Anja Hering


Das Ende?

Bild Geschrieben am 24.06.2019 von Anja Hering
Team: #Berlinerfahren Team Spandau
Kommune: Berlin

Das große Stadtradeln ist zu Ende. Ganze 3 Wochen lang war ich bewusst mit dem Fahrrad unterwegs und habe die eine oder andere schöne Ecke gefunden
(Wer hätte gedacht, dass es am Engelbecken so entspannt ist?).

Vor allem in der letzten Woche bin ich viel mit fremden Rädern und weniger mit meinem eigenen Rad gefahren. Das kam dadurch zustande, dass ich meistens das Fahrrad meines Kollegen nutzen durfte um " schnell Mal etwas zu besorgen". Wenn man die Wahl hat paar Kilometer laufen zu müssen, 1-2 Busstationen zu fahren, oder das Rad des Kollegens zu schnappen, dann nimmt man das Rad. Die Vorteile sind, dass man keine 4-5 min auf gut überfüllte öffentliche Verkehrsmittel warten muss und auch deutlich schneller ist, als nur zu Fuß.

Längere Strecken sind schon wieder etwas anstrengender zu fahren gewesen, da die letzten Tage wirklich heiß waren ( und diese Woche mit 40 Grad noch heißer wird). Was für Klamotten ich empfehlen kann? Nicht zu kurz! Dünne Stoffe wählen und dafür Kleidungsstücke, die große Körperpartien bedecken, da diese wirklich Schatten spenden. Was ich noch empfehle und selber getragen habe? Kleidung mit Leinenstoff! Leinen ist super robust und können viel Feuchtigkeit aufnehmen. Diese Feuchtigkeit wird zum Glück sofort wieder abgegeben, wodurch der Körper gekühlt wird. (Muss ich das hier als Werbung markieren?- kleiner Scherz).

Was ich als Fazit mitnehme?
Mit dem Fahrrad kann man eigentlich jede Strecke überbrücken. Jetzt gerade im Sommer sollte man aber auch aufpassen sich bei der Hitze nicht zu überfordern, genug zu trinken, sich vor UV zu schützen und passende Kleidung zu tragen. Mich werdet ihr in Zukunft noch weiter mit Rad entdecken können - aber erst ab August;) Im Juli bin ich im Urlaub.


Was ich noch nicht geäußert habe, aber jetzt sagen will: Ich hoffe, dass durch diese KAMPAGNE wirklich ein bisschen Bewusstsein geschaffen wird. Auch an die Politiker, dass der Verkehr für Radfahrer etwas sicherer gestaltet wird. Durch Berlin zu fahren ist wirklich spaßig und nett, aber es gibt Ecken und Kanten, an denen man als Fahrer wirklich Angst haben kann von anderen Verkehrsteilnehmern mitgenommen zu werden (Hier beispielsweise in der Nähe vom Jakob-Kaiser Platz an diesem Kreisverkehr).



Wer die Sternfahrt auch toll fand und in Zukunft gerne an solchen Gruppenfahrevents teilnehmen möchte, findet im Internet ein paar Angebote.
Hier Links zum gemeinsamen Fahren ( ich habe davon noch nichts ausprobiert, aber die Seiten sehen seriös aus) :
https://www.adfc-radtourismus.de/mitradelzentrale/
https://www.spontacts.com/radfahren
https://www.fahrradpartner.com/Radfahren-Berlin/
https://www.naturfreunde-berlin.de/radfahren

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Vorletzter Tag!

Geschrieben am 21.06.2019 von Anja Hering
Team: #Berlinerfahren Team Spandau
Kommune: Berlin

Wir haben es fast geschafft - der Countdown läuft:D
Heute ist der vorletzte Tag, also sammelt eure Kilometer und radelt in das Wochenende!:)

Radeln bei Sonne- Regen- Wind und egal bei welchem Wetter!
Okay ich muss zugegeben, dass ich mich bei Regen und schlechtem Wetter vor das Radeln gedrückt habe. Aber man würde an einem verregneten Tag auch lieber komplett Zuhause bleiben- also was soll´s ?

Meine Erlebnisse halten sich leider in Grenzen, da ich durch Abgabefristen und Projekte in Uni/ Arbeit gut zu tun hatte. Trotzdem muss ich hier Mal sagen, dass das Radfahren, die kleinen Distanzen die man schneller fährt, das Schwitzen und und und ...einem bisschen Stress und Verspannungen abnimmt. Man wird abgelenkt und das hilft:)


Ich würde hier gerne etwas spannendes noch erzählen:
Warum ist zugefächerte Luft so abkühlend?
Weil sich direkt an der Haut eine Art "Luftschicht" bildet, die die Körpertemperatur isoliert. Durch das zufächern gelangt die deutlich niedrigere Außentemperatur an unsere Haut und es wirkt "kühl".

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Woche geschafft !

Bild Geschrieben am 09.06.2019 von Anja Hering
Team: #Berlinerfahren Team Spandau
Kommune: Berlin

Die erste Woche mit 166,9 gefahrenen Kilometern sind geschafft!

Ich bin stolz sagen zu können, dass ich jeden Tag zur Arbeit geradelt bin- eine Strecke von etwa 12 km, durch den Wald und entspannt nach Hennigsdorf :)

Für mich ist es wirklich schwierig, sich jeden Morgens aus dem Bett zu quälen und dann noch auf das Fahrrad zu steigen. Das gute bei meinem Arbeitsplatz ist, dass ich problemlos paar Minuten später auftauchen kann ( da Gleitzeit). Wäre es anders gewesen, wären meine Morgen sehr stressig geworden und auch das Radeln hätte deutlich unentspannter ausgesehen.

Eine Ausnahme war mein Donnerstag: hier musste ich zur Arena Berlin und meinen Arbeitgeber auf der Messe " Vocatium" unterstützen. - Eine Fachmesse für Ausbildung + Studium, die super spaß macht. Das Problem war nur, dass die Messe schon um 8.30 beginnt und ich als Member schon um 8.00 Uhr da sein sollte.
"Waas? Oh mein Gott du kommst doch aus Spandau, dauert das nicht Jahre??" - ja, ich musste um 6.30 Uhr mit dem Fahrrad losfahren. Strecke: etwa 22 km, Dauer : etwa 80 min. Das scheint jetzt wirklich viel und lang für diese Uhrzeit, aber um ehrlich zu sein: Laut BVG hätte ich um 6.48 Uhr die Verbindung mit dem Bus nehmen müssen, um gegen 8 Uhr auf dem Messegelände zu landen. Okay, Okay 18 min sind morgens gefühlte 2 Stunden am Nachmittag - also eine kleine Ewigkeit die man länger im Bett liegen kann. ABER: Wenn man etwas will, dann schafft man das auch.

Wer von euch am Donnerstag gegen 14-16 Uhr in Kreuzberg war hat sicherlich auch das Wetter mitbekommen: Regen, Sonne, Hitze und Regen.
Ich habe mich daher entschieden bis zur nächsten U- Bahn Station zu fahren und den Rest mit der BVG zu fahren.

Ansonsten habe ich nichts mehr zu erzählen:)
Euch allen ein schönes Wochenende!

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Sonntag - Starttag

Bild Geschrieben am 03.06.2019 von Anja Hering
Team: #Berlinerfahren Team Spandau
Kommune: Berlin

Sonntag, Sonne, Sonnenschein!

Gestern fing das Stadtradeln mit einer großen Sternenfahrt an und endete auf dem Umweltfestival.

Zugegeben: am Vormittag hatte ich noch einiges zu erledigen, wodurch ich erst am Nachmittag meine eigene Sternenfahrt zum Stern machen konnte.

Nach dem Aufräumen, suchen... dies, das ... habe ich dann endlich mein Rad genommen und bin von Spandau bis zum Stern geradelt - ca. 15 km.

Als Unerfahrene, bin ich die Strecke gefahren, die mir Google Maps anzeigt.

Während meiner Fahrt habe ich auf den letzten 5 km gemerkt, dass die Anzahl der zu sehenden Fahrradfahrern zunimmt.

Das liegt vielleicht daran, dass mir Touristen auf Leihrädern entgegen kamen, zum anderen aber auch durch das Festival.

Die Räder durfte man leider nicht mit nehmen, wodurch die Straße des 17. Junis zugeparkt mit Fahrrädern war. Ein Vorteil von Fahrrädern : Selbst wenn alles zugeparkt ist, man findet doch irgendwo eine Lücke zum fest machen :-D

Nach dem Bummeln mit Freunden, ging es am Abend wieder nach Hause. - Selbe Strecke, jedoch ohne pralle Sonne.

Noch etwas lustiges: auf dem Rückweg fuhr ich neben einem Rennradfahrer. Wir haben versucht uns gegenseitig zu überholen, bis wir beide von einer roten Ampel angehalten wurden und ins Gespräch kamen.

Ein kurzer Smalltalk und weiter ging die Fahrt- bis sich unsere Wege trennten. In der Bahn hätte mich wahrscheinlich keiner Angesprochen- cool, dass man so auch Leute kennenlernt.

Zuhause angekommen ging es unter die Dusche und dann ab ins Bett.

Das Fahrradfahren ist anstrengend und man schwitzt (wenn man in der Sonne fährt) - aber trotzdem war es ein schöner Tag.

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