STADTRADELN-Star Blog: Kerstin Fautz


Fertig - Tag 1 nach "Stadtradeln 2020"

Geschrieben am 19.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Tag 1 nach dem Aktionszeitraum startete mit einer Begleitfahrt meiner Tochter zu ihrem Sondertraining (leider kann ich die Kilometer nun nicht mehr eintragen!).

Und was ist nun das Fazit der Stadtradeln-Aktion 2020?
Meine Tochter hat ihr Ziel erreicht: sie ist rund 90 km mehr gefahren, als ihre Klassenlehrerin - eine reife Leistung! Mein Sohn hat sein Ziel nicht ganz erreicht: der "Konkurrent" (wir vermuten, dass es der Vater eines Schülers ist) hat am letzten Tag noch eine 70 km-Runde draufgepackt und wurde damit quasi uneinholbar. Somit bleibt Platz 3 der Einzelradler der Schule (und deutlich besser als sein Sportlehrer) - ebenfalls eine reife Leistung!
Und ich? Ich habe es geschafft, 3 Wochen kein Auto von innen zu sehen. In den meisten Fällen ist mir das nicht schwer gefallen, lediglich letzten Freitag habe ich mich für die Tour nach Knielingen nach dem Luxus der komfortablen (kraftsparenden) Autofahrt gesehnt.
Ich freue mich nun darauf, wieder mit dem Auto fahren zu dürfen, wenn ich es brauche. Das Fahrrad wird dennoch für die alltäglichen kürzeren und längeren Strecken mein Hauptfortbewegungsmittel bleiben. Nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei - dann aber nur als ganz normaler Team-Radler: die Publicity reicht nun für die nächsten Jahre... :-)

In diesem Sinnne hoffe ich, dass viele über den Aktionszeitraum hinaus das Fahrrad nutzen und auch die nächsten 49 Wochen das Auto stehen lassen und lieber zum Rad / ÖPNV greifen.

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Tag 21 - letzter Tag, nochmal nach Bruchsal

Geschrieben am 19.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Der letzte Aktionstag hat mich und meine Kinder erneut nach Bruchsal geführt:
a) um Kilometer zu machen - dafür braucht es ein Ziel! und
b) um den großen Karton mit Kinderklamotten und nicht mehr genutzten CDs, DVDs und Spielen abzugeben.

Ich hatte mit der Freundin vereinbart, mich morgens zu melden; als nach 2 Versuchen niemand ans Handy ging, haben wir uns entschlossen, einfach auf Verdacht loszufahren, die Kisten ggf. am Haus abzustellen und einen Zettel zu hinterlassen.
Nachdem mein Sohn noch einen "Konkurrenten", der offenbar auch Ambitionen auf den besten Einzelradler der Schule hatte, überradeln wollte, habe ich den Fahrradanhänger auf dem Hinweg genommen - und mächtig geschnauft: zum einen war der Anhänger relativ schwer, wir hatten Gegenwind und ich habe meine Beine von der Steineschlepperei gestern deutlich gemerkt. Für die Kinder war der Hinweg also ziemlich gechillt...
Mein Sohn hat mir für die Auffahrt zur Brücke über die A5 Anschubhilfe gegeben, leicht peinlich - aber sehr willkommen; es ging deutlich leichter! DANKE!

In Bruchsal sah das Wohnaus relativ "leer" aus, aber der Firmenwagen stand vor der Haustür. Wir haben also mal geklingelt - und kurz darauf wurde die Tür geöffnet, wobei von der Hausherrin nicht viel mehr als der Kopf zu sehen war. Wir haben die Familie noch im Schlafanzug erwischt und bei einer spontanen Aufräumaktion gestört. Sorry!

Nachdem wir unseren Durst gestillt hatten, die Trinkflaschen nachgefüllt wurden, ein Eis geschleckt war, der Garten bewundert, die Spielsachen der Kinder ausprobiert waren - und ich ebenfalls eine Zucchini zur Mitnahme in die Hand gedrückt bekommen hatte (grins), haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht.
Meine Tochter war nachmittags noch zum Kindergeburtstag eingeladen; da wir berühmt-berüchtigt für ausgefallene Verpackungen sind, war das Geschenk also etwas unhandlich geworden und durfte daher auch wieder im Fahrradanhänger zum Treffpunkt fahren (und danach nahtlos wieder zurück in unsere Garage, da sich die Mädels nur dort getroffen haben und es keine Möglichkeit gabe, das Trumm mitzunehmen oder zu lagern. Hihi.)

Die letzten Kilometer im diesjährigen Stadtradel-Zeitraum war noch eine kurze Einkaufsrunde zum Waldstadt-Edeka - und am Abend zur Geburtstagsfreundin, um Geschenk und Blumen dort abzugeben. Geschafft!

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Tag 20 - 50 km durch 2 Touren nach Karlsruhe

Bild Geschrieben am 19.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Heute früh wurden die Steine geliefert, die ich am Tag 9 bei der Fa. Seib gekauft habe: innerhalb von rund 1/2 Stunden standen ca. 6,5 Tonnen Sandstein vor unserer Garage (das Auto habe ich brav meinen Mann vorher herausfahren lassen - und kam mir dabei schon etwas blöd vor. Aber: 3 Wochen kein Auto von innen, sind 3 Wochen kein Auto von innen!).

Die morgendliche Radelrunde ins Rathaus fiel damit den Fußwegen zwischen Garagenvorplatz und der Treppe hinter der Garage zum Opfer (hätte ich diese Wege mit der Schubkarre auch anrechnen können? Und gibt's Eeschwerniszuschläge?). Bis zum Mittag waren tatsächlich 3 Säcke leer und T-Shirt & Hose völlig versaut, da ich offenbar Steine von sehr weit unten bekommen habe: sie waren ziemlich dreckig und das Nieselwetter hat die ganze Sache nicht wirklich vereinfacht.

Zum Mittagessen waren wir beim Kollegen anlässlich seiner Geburtstagsfeier in seine Kleingartenparzelle nahe Rüppurr eingeladen. Nachdem ich mich unter der Dusche wieder in einen Menschen verwandelt habe, bin ich am frühen Nachmittag mit knurrendem Magen und bei deutlich schönerem Wetter über Rintheim und den Hauptbahnhof zur Kleingartenanlage geradelt. Vielen Dank an unseren Kollegen für den schönen Nachmittag dort und die köstliche Verpflegung (und die Zucchini, die ich mitnehmen konnte/sollte)!

Abends stand die Freitags-Runde zum Tanzen an, erneut in Knielingen. Bis dahin habe ich meine Oberschenkel deutlich gemerkt - ein sicheres Zeichen dafür, dass ich beim Heben der Bruchsteine alles richtig gemacht habe, Kreuzschmerzen hatte ich zum Glück keine. An einem Tag ohne Stadtradeln bzw. als Nicht-Radelstar hätte ich an diesem Abend das Auto genommen...

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Tag 17-19 - zweimal nass geworden

Geschrieben am 19.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Während Dienstag ein relativ ereignisloser Tag war (nur Rathaus und Abholservice der Tochter vom Vereinstraining), hat es mich am Mittwoch in der Früh gut eingeregnet. Aus Erfahrung ist die "Regenkluft" in der Packtasche immer mit dabei; im Sommer fahre ich dann auch barfuß: die Lederschuhe mögen kein Wasser und die Überzieher sind nicht (mehr) so richtig dicht. Zum Glück gibt es im Rathaus ein Ausgußbecken, das auch mit mehr Dreck zurecht kommt. Danke an den Kollegen für das Foto von verschlammten Füßen.

Da meine Kinder für ihre Schulteams und die persönlichen Ziele (Tochter - mehr als die Klassenlehrerin; Sohn - erfolgreichster Einzelradler der Schule) noch Strecke gebraucht haben, kamen sie mittags zum Abholen vorbei. Sie sind in Büchig noch bei trockenem Wetter losgefahren und etwa auf der Hälfte vom Regen überrascht worden - und sie haben KEINE Regenkleidung standardmäßig dabei. Am Rathaus haben mich als schon zwei gut angeregnete Kinder erwartet; bis wir Zuhause angekommen sind, waren sie völlig durchweicht (die Waschmaschine hat sicherlich weniger Wasser für den dann fälligen Waschgang gebraucht!) :-)

Donnerstagmittag konnte mich nur mein Sohn abholen - diesmal gleich in "Voll-Gummi-Montur". Allerdings hat es doch deutlich heftiger geregnet, als am Vortag: trotz Regenkleidung hatten wir den einen oder anderen nassen Fleck am Leib. Und auch die schöne blaue Packtasche sieht nicht mehr so neu aus....

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Tag 16 - ein (fast) normaler Montag

Geschrieben am 19.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Für die letzte Stadtradeln-Woche steht eigentlich nichts mehr Besonderes an. Aber der Montag ist, v.a. bei einem Rathaus-Arbeitstag, grundsätzlich ein guter "Radel-Tag": zum Rathaus (und zurück) - und abends noch nach Beiertheim-Bulach zum Tanzen.

Diesen Montag kommt noch ein Besuch im Möbelhaus dazu, das neue Sofa kann noch ein paar Kissen vertragen. Die Ausbeute - mit Unterstützung von 2 Kindern - ist dann auch entsprechend... zum Glück lassen sich Kissen gut knautschen. Wir sind mit 2 prallvollen Packtaschen und einer Kuscheldecke auf dem Gepäckträger wieder nach Hause gefahren.

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Tag 13 - 15 - nichts Besonderes

Geschrieben am 13.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Übers Wochenende stand nichts Besonderes an: freitags Tanzen in Knielingen, Samstag Einkaufen mit Tochter incl. Umweg über eine Schulfreundin in Friedrichstal (Zeug abgeben fürs Abschiedsgeschenk der Klassenlehrerin) und noch eine Tour zur Grünmülldeponie in der Waldstadt.
Ach ja, und zum Durlach Center - nach bald 20 Jahren hat doch tatsächlich der gute alte Röhrenfernseher von Oma schlapp gemacht. Auch keine Qualität mehr (grins).

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Tag 12 - Essen in Durlach

Bild Geschrieben am 10.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

In unregelmäßigen Abständen treffe ich mich mit zwei Freundinnen zum "Weiberschlemmabend": irgendwo in Karlsruhe und Umgebung gut essen gehen, ohne Familie / Männer.

Diesmal war das Mediterrane in Durlach an der Reihe; vor dem Lokal auf dem Gehweg / der Straße an einem gemütlichen 3-er Tisch. Normalerweise bilde ich mit der Freundin aus Rintheim eine Fahrgemeinschaft, gestern war natürlich radeln angesagt. Bei hitzigen 30°C bin ich gegen 18 Uhr aufs Fahrrad gestiegen, im Kleidchen mit radelfreundlicher kurzer Hose drunter (Silke konnte zwar noch ein Bild von meinem glühenden Kopf machen, für das Foto mit sichtbarer Hose hat's dann doch nicht mehr gereicht!).

Für den Hinweg habe ich die Route über den 'Lichtbund', das Industriegebiet und den Rand von Grötzingen gewählt; heimwärts bin ich mit Silke zusammen über Rintheim geradelt und wir haben dabei die beeindruckenden Dimensiomen der neue dm-Zentrale (die Fassade des Parkhauses ist ja der Hit: sieht aus wie ein Ballsaal!) und das IKEA-Gebäude bewundert.

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Tag 10 / 11 - nix und das 3. Stadtradelnprojekt

Bild Geschrieben am 09.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Dienstag = Homeoffice-Tag - und nichts Besonderes.

Dafür haben wir am Mittwoch endlich mal Vorteile aus dem Schicht-Schulbetrieb gezogen: mittwochs ist kein Präsenzunterricht und damit Zeit für Hausaufgaben & Co.
Dank guter Schulaufgabenplanung haben sich die Kinder jedoch den Tag frei geschaufelt, mein Mann und ich haben Urlaub genommen - und wir sind die Realsierung des dritten Stadtradeln-Projekts angegangen: die Fahrt nach Hockenheim zum Engelbert-Strauß.

Nach einem Blick auf die Homepage wegen der Auslastung des Ladens und damit verbundener Wartezeiten haben wir uns dafür entschieden, früh aufzustehen und loszufahren. Am Vorabend habe ich die Route noch über Bikemap aufgezeichnet und mein Sohn hat sie morgens aufs Familienhandy geladen, dazu noch die Radkarte und die gute Beschilderung - dann kann nichts mehr schief gehen.
Um die Sache wenigstens noch etwas spannend zu gestalten, habe ich eine neue Route nach Graben-Neudorf ausgesucht (wir haben sie ohne Verfahren gefunden. Wie langweilig!). Nach Blankenloch und Spöck sind wir westliche an Neuthard und östlich an Graben-Neudorf vorbeigeradelt. Nach einer gruseligen Überquerung der B35 (viel Verkehr, keine Querungshilfe! Zum Glück hab es auf der einen Seite in einiger Entfernung noch eine Ampel...) haben wir das Globus-Gelände in Wiesental erreicht. Quer durch den Ort war auch das Zwischenziel, die Eremitags in Waghäusel, erreicht - der Weg unter den Gleisen und über das Bächle sind immer wieder spannend. Ich persönlich finde den Kontrast zwischen dem hübschen Barockschlösschen und den riesigen Silos im Westen immer wieder krass - inzwischen habe ich nachgelesen und herausgefunden, dass das Schlösschen zeitweilig im Besitz einer Zuckerfrabrik war, die es u.a. als Werkswohnungen genutzt hat; damit erklärt sich einiges...
Nach einer kurzen Trink- und Vesperpause beim dortigen Bouleplatz haben wir die Rollrasenfelder um Neulußheim bewundert und waren kurz vor halb 11 am Ziel. Ein Blick auf den recht leeren Parkplatz und die freie Eingangstüre hat uns einen "Hurra-"Schrei entlockt - der Plan mit früh aufsehen und losfahren ist voll aufgegangen! Im Laden war dementsprechend wenig los und so waren wir völlig entspannt in Rekordgeschwindigkeit mit dem Einkauf bzw. der Auswahl fertig.

Also, auf nach Hause. Noch ein kurzer Zwischenstopp beim Aldi für ein Extra-Versper, dann ein kurzer Blick auf den Gleisbauzug kurz vor Hockenheim (wie schade, er hat gerade pausiert...) und los ging es wieder Richtung Waghäusel. Kurz vor einer Bahnunterführung wollten wir an einem Bänkchen (sehr nett gelegen am Bach) Mittagspause machen und mal den Rollrasen auf dem Feld daneben "streicheln" - aber leider war die Bank besetzt! :-(
Zum Glück war ein kurzes Stückchen weiter am Rande des Naturschutzgebiets 'Wagbachniederung' eine Bank frei. Mit Blick auf die verlandenden Seen, die ein bisschen an ein Flussdelta in Afrika erinnern, haben wir unser Vesper verputzt. Offenbar war es aber zu wenig, da bereits in Waghäusel der nächste Bäcker überfallen und um Brezeln erleichtert wurde... Teenager haben teilweise einen beachtlichen Hunger!
Für die Heimfahrt haben wir uns für den Weg durch den Hardtwald entschieden (auf die Überquerung der B35 waren wir nicht mehr scharf) und haben Graben-Neudorf auf Nebenstraßen und über das Freibad (leer) durchquert. Die letzten Kilometer durch den Hardtwald waren ein echte Herausforderung für die schon leicht angesessenen Poknochen...

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Tag 9 - 2. Stadtradelnprojekt umgesetzt

Geschrieben am 09.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Heute ist Montag und auch wieder ein "Bürotag" - das bedeutet grundsätzlich schon wieder ein paar Kilometer: ca. 15 Rathaus hin und zurück und abends nochmal rund 24 km zum Tanzen.

Am Morgen habe ich doch sehr deutlich an meinem Allerwertesten gespürt, dass wir gestern eine ordentliche Radrunde gedreht haben...

Nachmittags bin ich mit meiner Tochter (mein Sohn hatte die Nachmittagsschicht in der Schule) zur Realsierung des zweiten Stadtradeln-Projekts aufgebrochen: zum Naturstein Seib beim Rheinhafen. Ich habe meinem Sohn noch die Wegbeschreibung am Platz gelassen, da er nachkommen wollte.
Wir haben den etwas längeren, aber meiner Meinung nach schöneren Weg durch den Hardtwald Richtung Nordstadt genommen. Quer über den Alten Flugplatz und durch die Nordwest-Stadt hat uns der Gegenwind wieder kräftig angepustet! Wie am Freitag abend haben wir uns an der Straßenbahnbaustelle in der Sudetenstraße vorbei gequetscht und sind über ein Ko-ho-ho-pf-st-st-st-ein-pflastersträßchen durch Alt-Knielingen bis zur Burgaubrücke über die Alb gehoppelt. Dafür war der anschließende Weg durch die Wiesen und den Wald um den Knielinger See sehr schön zu fahren.

Beim Naturstein Seib haben wir Steine in allen möglichen Formen, Farben und Größen bewundert - und die Lagerstellen der Steine gesucht, die ich haben wollte.

Auf dem Heimweg hat meine Tochter noch den Fahrrad-Hügel-Parcours beim Knielinger Festplatz ausprobiert (ungeeignet für ein "normales" Rad! Der in Leo beim Bürgerpark ist dafür besser!). Wie bestellt haben wir meinen Sohn kurz vor der Eisdiele in der Landauer Straße (Eiscafé Fantasia. Wir empfehlen Zitrone, Erdbeer, Nuss und Schoko - und die Eisbecher!) getroffen, um uns dort noch einen Belohnungseisbecher (die Kinder wissen, warum) zu gönnen.

Die letzte Radtour des Tages war abends noch zum Tanztraining; in Summe sind insgesamt auch wieder 75 km zusammen gekommen...

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Tag 8 - Ausflug nach Rülzheim

Bild Geschrieben am 05.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Letztes Jahr gab es kurz vor der Stadtradel-Aktion bei Engelbert-Strauß eine Rabattaktion, nur vor Ort einlösbar. Damals bin ich dann mit meinem Sohn nach Hockenheim geradelt, um den Gutschein einzulösen. Dieses Jahr gibt es aus bekannten Gründen keine derartige Aktion, aber die Tour nach Hockenheim ist dennoch fest eingeplant. Allerdings will diesmal auch meine 12-jährige Tochter mit...

Bevor ich mich aber auf dieses Experiment einlasse, habe ich mit ihr vereinbart, dass eine "Generalproben-Tour" gefahren wird. Also habe ich mich mal auf die Suche nach einer ca. 60 km Runde mit nettem Zwischenstop gemacht - und bin auf den alla-hopp-Spielplatz in Rülzheim gekommen...

Kurz vor 10 Uhr hat sich heute also die gesamte Familie aufs Rad geschwungen und wir sind nach Friedrichstal gestartet. Leider haben wir uns - so wie bei der letztjährigen Hockenheimtour - kurz nach Friedrichstal wieder im Wald verfranst, bis wir den richtigen Weg nach Graben gefunden haben. Da muss ich nochmal nacharbeiten...
Von Graben sind wir der Radwegbeschilderung nach Rußheim gefolgt und danach durch die Rheinauen (es gibt dort tatsächlich Feldwege, bei denen jede Fahrspur asphaltiert ist und dazwischen Gras wächst!) zur Rheinbrücke nach Germersheim geradelt.
Dort war bei der alten Festung eine kleine Vesperpause nötig, bevor wir bei mächtigem Gegenwind über Hördt bis Rülzheim vorgearbeitet hatten.
Auf dem Spielplatz hatten wir uns mit Freunden (2 kleine Kinder) verabredet und Mittagspause gemacht, ein Eis genossen und mit den 2 Kleinen gespielt.

Den Heimweg haben wir über Kuhardt und Leimersheim angetreten - diesmal mit kräftigem Rückenwind (aaah!). Die Rheinfähre hat praktisch auf uns gewartet, wir konnten gleich die Rückfahrt antreten. Spitzentiming!
Eigentlich wollten wir über den neuen Hochwasserdamm XXX zurückfahren, aber die Baustelle an der alten Dammscharte hat die Durchfahrt unmöglich gemacht. Also hatten wir das zweifelhafte Vergnügen, über die L559 zurückzufahren.... zum Glück gibt es ab dem Fischerheim Leo den Radweg! Übers Feuerwehrhaus, den Bürgerpark (einen Abstecher zum Waldparcours, Sohn) und quer durch den Hardtwald sind wir am frühen Abend nach 68 km (und mit leicht schmerzendem Hinterteil) wieder in Büchig angekommen. Im Sommerurlaub gibt es nach jeder Wanderung ein "Wandereis" - heute war ein "Radeleis" fällig.

Fazit: Tochter wird den Ausflug nach Hockenheim schaffen, wir müssen die nächsten Tage unser Sitzfleisch etwas pflegen und es war ein schöner Ausflug!

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Tag 7 - Einkaufstour

Geschrieben am 05.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

In den letzten Wochen hat mein Mann relativ früh morgens die Einkaufstour mit dem Auto erledigt, mind. die nächsten 3 Samstage sind wir mit dem Fahrrad dran.

Meine Tochter hatte - nach 3 Monaten nur Online-Training - gleich ein Sondertraining und ist Richtung Blankenloch losgeradelt. Mein Sohn und ich haben den Lastenanhänger gepackt, die Kühltruhe und alle 3 Packtaschen und sind zur Oststadt gefahren, um u.a. den neuen ALDI zu erkunden (oh je!).

Eigentlich wollte ich hier noch das Bild vom Fahrradanhänger einstellen, aber aus unerfindlichen Gründen steht es auf dem Kopf. :-(
Nachtrag 08.07.2020: jetzt habe ich es geschafft und das Bild wird ordentlich angezeigt!

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Tag 4 - 6 - nichts Besonderes

Geschrieben am 02.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Dank Homeoffice fehlt jeden zweiten Tag der Weg ins Büro (sorrry ans Team!) und außer zwei kleinen Einkaufsrunden steht nichts groß an. Um wenigstens noch ein paar Kilometerchen zu machen, hole ich am Donnerstag meine Tochter vom Vereinssport ab...

Freitagabend steht wieder eine größere Tour an: zum Tanzkreis nach Knielingen. Da die Kinder vom Ehrgeiz gepackt wurden und bestimmte Ränge ihres Schulteams im Blick haben, hatte ich Begleitung bis fast zur Kirche - danach bin ich die letzten Meter zum Tanzen gefahren und die Kinder wieder nach Hause.

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Tag 3 - Bremszug gerissen

Geschrieben am 30.06.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Mist, auf dem Rückweg vom Rathaus ist mir kurz vor Büchig ein Bremszug gerissen. Im Schneckentempo bin ich dann mit nur 1 Bremse nach Hause geschlichen... gestern waren wir im entsprechenden Geschäft in der Stadt!!!!

Jetzt werde ich mal das Ersatzfahrrad flott machen und im Fahrradwerkzeugkasten stöbern... vielleicht haben wir noch einen Seilzug auf Lager...? Wenn nein, ist die nächste Karlsruhe-Tour schon geritzt.

Heute steht nichts Besonderes mehr an, kurz die Tochter vom Nachmittagssport abholen (Extra-Stadtradeln-Bonus, sie ist groß genug zum Alleine fahren - aber so gibt's Kilometer fürs Team!), kleine Einkaufsrunde in die Waldstadt und das war's dann für heute.

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2. Tag - 1. Stadtradelnprojekt umgesetzt

Geschrieben am 30.06.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Am Montag haben wir eines unserer "Stadtradeln-Projekte" umgesetzt: die Einkaufstour in die Karlsruher Innenstadt für die Sommer- und Sportuntensilien.

Mein Sohn kam mit deutlicher Verspätung, durchweicht und mit betröpfelter Miene nach Hause: ihm war beim Heimradeln unbemerkt der Tacho aus der Halterung gesprungen. Bis er's kurz vor Büchig gemerkt und sich auf die Suche gemacht hat, war dieser schon vom Auto überrollt worden -> Totalschaden.

Bevor ich mit beiden Kindern losgefahren bin, haben wir noch einen prüfenden Blick zum Himmel geschickt: ok, paar dunkle Wolken - aber so richtig kritisch sah es nicht aus. Nun ja, wir kamen ca. 700 m weit... und haben dort Zuflucht unter einem Carport gesucht, um dem ergiebigen Regenschauer zuzusehen ("Nein, Regenjacke ist heute nicht mehr nötig; können wir Zuhause lassen.").
Als es wieder weniger wurde, sind wir zum 2. Anlauf gestartet. Mit mal mehr, mal weniger Regen - und nochmal einem kurzen Schauer-Stopp unter mächtigen Bäumen - haben wir unser Ziel dann leicht angeregnet erreicht.

Während wir uns durch Badesachen, Fahrradtachos und Sommerhosen probiert haben, muss es wohl noch einmal richtig geschüttet haben: auf dem Heimweg war der Schlossplatz noch ziemlich nass. Bei schönem Abendsonnenschein haben wir uns in die Feierabend-Radler-Autobahn zur Waldstadt eingereiht, noch einen kurzen Stopp an der Eisdiele eingelegt - und waren pünktlich zum Abendessen Zuhause.

Lange Zeit um Verweilen hatte ich nicht, da Montagabend unser Tanztraining stattfindet - endlich wieder vor Ort in Beiertheim-Bulach!
Und wieder habe ich mich auf dem Hinweg über die Radwegen in und um Karlsruhe gefreut - zum einen sind sie gut beschildert (überall dort, wo ich einen Hinweis brauche, steht einer! So haben wir letztes Jahr trotz versagendem Handy den Weg nach Hockenheim und zurück gefunden. Danke an die Beschilderer des Landkreises!), zum anderen kommt man auch auf angenehmen Strecken durch Karlsruhe, ohne stets auf/neben den großen Straßen fahren zu müssen.
Entlang der S- und DB-Bahnstrecke bin ich also über Rintheim und die EnBW zur Wolfartsweiterer Brücke gekommen, am Hauptbahnhof vorbei und "hinten durch" am Rand der Günther-Klotz-Anlage nach Bulach (die Fachwerkhäuser entlang der Litzenhardtstraße sind einfach schön) gefahren. Zum Glück ist es derzeit lange hell, so dass es auch auf dem Heimweg noch nicht völlig finster war...

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1. Tag - und schon eine Radtour (!)

Geschrieben am 28.06.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Vor zwei Tagen hat mich meine Tochter völlig überrascht, als sie beim Eintragen in ihr Schulteam meinte: "Oh, es geht am Sonntag los... da müssen wir gleich eine Radtour machen." Ich war völlig sprachlos, da sie normalerweise noch weniger für Touren zu haben ist, wie ich. Was so eine Aktion alles vermag! Ts.

Nun ja, einfach so durch die Gegend radeln, wäre die letzte Option gewesen. Also habe ich mich am Freitag während des Tanzens bei Freunden in Bruchsal zum Mittagessen eingeladen.

Heute zur Mittagszeit wurde nochmal der Regenradar kontrolliert - alles gut, die nächste Zeit - und los ging's Richtung Blankenloch. Nachdem klar war, aus welcher Richtung der Wind weht, haben wir die Variante "Rückenwind-für-hungrige-Kinder" übers Schloss -> Staffort -> Büchenau gewählt.

Wie das aber immer so mit Freundebesuchen ist, man isst gut, bekommt noch einen Nachtisch, hockt und schwätzt - bis die ersten Regentröpfchen vom Himmel fielen und leichte Hektik ausbrach...
Also, nochmal Regenradar checken. Ups, wir sollen JETZT los, wenn wir nicht richtig nass werden wollen (jetzt ist es kurz nach 1/2 8 und es regnet immer noch nicht richtig. Naja. Besser so, als andersrum).
Für den Heimweg haben wir dann den längeren, aber bewaldeten Weg über den Untergrombacher Baggersee (beeindruckendes Polizeiaufgebot!) und Weingarten gewählt. Es hat zwar immer wieder fein geregnet, aber wir kamen praktisch trocken wieder in Büchig an. Tja, da muss das Foto von 4 tropfnassen Fautzen wohl noch etwas warten...

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Warum Stadtradeln-Star?

Geschrieben am 26.06.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

In den Teilnahmevoraussetzungen für die Stadtradeln-Stars steht, dass zu Beginn des Aktionszeitraum ein "ein Statement" verfasst werden soll.
Also, warum 2020 als Radel-Star teilnehmen?

So seltsam es klingen mag: einfach so, weil STADTRADELN eine gute Idee ist (und wegen der Packtasche!)

"Mal weniger Autofahren" kommt als Motivation nicht in Frage, da ich ohnehin seit 6-8 Jahren (genau weiß ich es gar nicht mehr) bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Die paar Tage, an denen ich dafür das Auto genommen habe (z.B. aufgrund gruseliger Wetterbedingungen oder wenn ich mal gesundheitlich angeschlagen war), kann ich an den Fingern abzählen.
Ich bin auch kein absoluter Fahrrad-Freak; mein Rad ist für mich ein reines Fortbewegungsmittel von A nach B (wenn auch das Bevorzugte für kurze und mittlere Strecken!) und für Fahrradtouren bin ich nicht so wirklich zu haben.
Aber ich finde die Idee der Stadtradel-Aktion gut - und die Packtasche hat es mir, v.a. meinem Sohn, angetan - warum also nicht Gute mit etwas Nützelichem verbinden?

Neben mir haben sich auch meine Kinder in ihrem Schulteam eingetragen und wir haben uns für den Aktionszeitraum schon ein paar Ziele vorgenommen:

  • Naturstein Seib, Bruchsteine für die Gartenumgestaltung aussuchen (ich)
  • damit verbunden vermutlich ein Ausflug in den Rheinhafen zur konkreten Auswahl
  • Radtour zum Engelbert-Strauß nach Hockenheim (Sohn)
  • Runde in die Stadt für neue Sport-/Badeklamotten (Sohn & Tochter)

  • Dazu kommen dann noch die wöchentlichen Strecken (Arbeiten/Schule, Vereinssport, Einkaufen,...) und der Stadtradeln-Kilometer-machen-Bonus: ich hole die Kinder von ihrem Vereinssport ab!

    Na dann, schauen wir mal, wie die 3 Wochen laufen... ich werde jetzt mal noch ein Foto von der Packtasche machen, so schön und sauber wird sie zum Ende des Aktionszeitraums nicht mehr sein...

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