STADTRADELN-Star Blog: Jana Makowski


Endspurt!!!

Geschrieben am 22.06.2019 von Jana Makowski
Team: #RadelnForFuture
Kommune: Berlin

Heute Abend geht das Stadtradeln schon wieder zu Ende. Da ich noch zu einer Theateraufführung fahren werde, kann ich auf jeden Fall noch ein paar letzte Kilometer sammeln- und dann mal sehen, wie viel es so insgesamt geworden ist. Meine Summe vom letzten Jahr habe ich auf jeden Fall schon überboten, und die ca.3500 Autokilometer von diesem Jahr (größtenteils wegen eines Urlaubs und eines Familienbesuchs) hängen jetzt auch ein ganzes Stück hinter meinen Fahrradkilometern zurück (das dürften jetzt zwischen 4000 und 4500 sein).
Gestern war ich wie fast immer auf der "Fridays For Future"- Demo im Invalidenpark, natürlich mit dem Fahrrad. Zum Glück habe ich eine Radtasche, in der ich alles Wichtige verstaue, so konnte ich mein Plakat mit zwei Tüchern wie einen Rucksack auf den Rücken schnallen (und so quasi schon auf dem Weg demonstrieren). Auch sonst ist eine Radtasche meiner Meinung nach eine super Investition, denn es macht Radfahren vor allem im Sommer so viel angenehmer, wenn mensch nichts auf dem Rücken hat.
Gestern abend habe ich mit Freund*innen noch im Park gegrillt, auch hier erwies sich mein Rad als sehr praktisch. Nicht nur, dass ich mir den Ersatzverkehr gespart habe, so ein Rad ist auch ein super (Draht)Packesel: mit einem Grill auf dem Gepäckträger und zwei großen Taschen am Lenker lässt es sich immer noch bequem schieben, das alles zu zweit zu schleppen wäre wesentlich anstrengender. Ich würde sogar behaupten, es war praktischer, ein Rad als ein Auto zu haben, denn damit kamen wir bis zum Grillplatz. Vom Auto hätten wir alles noch in den Park tragen müssen (und einen Parkplatz finden etc.)
Das wars erstmal mit meinem kleinen Update, es kommt bestimmt noch ein Rückblick in der nächsten Woche. Bis dann frohes Sommerradeln!

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Uni, See und Sommerwetter

Geschrieben am 16.06.2019 von Jana Makowski
Team: #RadelnForFuture
Kommune: Berlin

Zwei Wochen des Stadtradelns sind schon wieder vorbei, zwei Wochen in denen ich insgesamt 570 km geradelt bin. Wie kommt diese (für mich) hohe Zahl zustande? Nun, einmal sind da die Wege zur Uni und zurück (und zwischen den Gebäuden- da möchte ich mein Fahrrad wirklich nicht missen, denn Laufen kann gut mal 20 Minuten dauern). Dazu kommen verschiedene kleinere Wege wie Einkäufe etc., in der letzten Zeit aber vor allem auch mehrere Fahrten zum Tempelhofer Feld und zur Krummen Lanke- bestimmt 6x war ich seit dem letzten Blogeintrag dort, um mich ein bisschen abzukühlen. Und von der Uni ist es nur etwa 10 Minuten mit dem Rad, perfekt für einen Freiblock.
Letzte Woche war ich auch beim Karneval der Kulturen, einmal tagsüber und einmal nachts, um dort mit der Foodsharing-Initiative übriggebliebene Lebensmittel zu retten. Natürlich habe ich das auch mit dem Fahrrad erledigt, genauso wie heute der Besuch der langen Nacht der Wissenschaften.
Mittlerweile ist mein Rad auch aus der Werkstatt zurück. Mit dem nigelnagelneuen Dynamo fährt es sich tatsächlich merkbar leichter im Dunkeln!
Mal sehen, was die nächste Woche noch so bringt!

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Los geht's!

Geschrieben am 04.06.2019 von Jana Makowski
Team: #RadelnForFuture
Kommune: Berlin

"2.Juni: Sternfahrt." Dieser Termin stand schon seit Monaten in meinem Kalender. Über Himmelfahrt Urlaub machen? Kommt nicht in Frage, die Fahrt zum Großen Stern gehört für mich schon mein halbes Leben fest zum Sommer- und der hat ja auch passend dazu begonnen. Um neun Uhr ging es für mich bei sehr angenehmem Wetter in Oranienburg los, mit einem nagelneuen #MehrPlatzfürsRad Shirt vom ADFC Brandenburg. Es wurde wärmer, es wurde voller. Ob es daran lag, dass ich eine andere Strecke als die letzten Jahre gefahren bin oder am Sonnenschein, so voll kam es mir auf der Autobahn auf jeden Fall noch nie vor. Wir hätten locker noch ein, zwei Spuren mehr füllen können!
Um Viertel vor Drei war unsere Truppe dann am Großen Stern. Nach einer kleinen Stärkung ging es für mich noch weiter: erst zu einem Nachhaltigkeitsfest im deutsch-französischen Kulturzentrum und abends dann von dort nach Hause. Insgesamt kam ich damit auf über 85km - ein ganz ordentlicher Auftakt.
Eine kleine Panne gab es beim Kilometerzählen: ich habe einen Fahrradtacho, den ich sogar extra an mein Ersatzrad montiert hatte (da mein eigentliches Fahrrad in der Werkstatt ist). Dem war es nach ein paar Stunden aber anscheinend zu warm und er hat den Geist aufgegeben. Zum Glück war ich aber während der Sternfahrt mit Menschen unterwegs, die auch getrackt haben, und den Heimweg habe ich nachträglich mit Google Maps verfolgt.
Gestern hat dann zum Glück wieder alles funktioniert und ich konnte den Weg zur Uni und die Fahrradtour zur Musikschule problemlos auf dem Tacho zählen lassen.
Autofahrer*innen beneidet habe ich übrigens noch kein bisschen, eher bemitleidet. Ich war ganz froh, den Fahrtwind zu spüren und nicht in einer stickigen Metallkiste eingesperrt zu sein ;)

Soweit erstmal!
Sonnige Radelgrüße,
Jana

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