STADTRADELN-Star Blog: Leon Weber


Ende des Stadtradelns

Geschrieben am 24.09.2018 von Leon Weber
Team: DIE LINKE.
Kommune: Rendsburg

Letzte Woche ging das Stadtradeln zu Ende. Für mich hat sich in der Zeit nicht viel verändert, aber ich habe trotzdem viele Menschen kennengelernt, die eine kleine Verbesserung ihres Lebens dadurch machen konnten.

Nach wie vor bleibt für mich in Deutschland (und dementsprechend auch in Rendsburg) viel mehr zu tun, um Fahrradfahren zu einem wirklich schönen Transportmittel zu machen. Der ÖPNV sollte das Fahrrad ergänzen - mit Bus und Bahn weiter, wo das Fahrrad einfach nicht alleine ausreicht.

Im folgenden Jahr hoffe ich wieder teilnehmen zu können und mehr Menschen für die Aktion begeistern zu können. Mit etwas Glück auch mit besserem Wetter!

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Fahrradtour: Platten in Alt Duvenstedt

Geschrieben am 17.09.2018 von Leon Weber
Team: DIE LINKE.
Kommune: Rendsburg

Am vergangenen Donnerstag hat mein bester Freund mich spontan zu einer Fahrradtour eingeladen. Fast hätte ich abgesagt - aber ich weiß jetzt, dass ich es bereut hätte.

Wir hatten kein wirkliches Ziel, wollten einfach 'gen Norden fahren und am Owschlager See erst Pause machen und dann umkehren. Auf dem Hinweg hatten wir allerdings schon so eine komische Strecke eingeschlagen, dass wir erst quer über ein Feld sind und danach vor dem Landjugend-Container in Alt Duvenstedt standen mit der Erkenntnis "Ah, jetzt wissen wir wieder, wo wir sind."

Der Digital-Detox war interessant und in gewisser Weise abenteuerlich. So jung wie wir sind zählt das zwar noch als Alltagsabenteuer, aber ein Heidenspaß war es dennoch.

Kurz danach war mein Reifen platt. Wäre es weniger spontan gewesen, hätte ich sicherlich an mein Flickzeug gedacht. Mit viel Hoffnung haben wir uns auf den Weg zu einem Freund gemacht, der uns vielleicht in seiner Werkstatt zumindest eine Zwischenlösung herbeizaubern könnte. Und so kam es auch. Dazu gab es noch ein Stück Pflaumenkuchen von seiner Großmutter. Als Stadtkind sehnt man sich in solchen Momenten schon kurz nach dem Dorfleben.

Weiter ging es also, ohne Plan und mit neuem Ziel: Bistensee. Da kamen wir auch erfolgreich an und haben unser Abendbrot gegessen, bevor wir wegen der einziehenden Kälte umgedreht sind.

Alles was ich eigentlich sagen wollte: macht mehr Fahrradtouren. Die sind super.

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Lagebericht: Fahrradsäulen sind toll.

Geschrieben am 08.09.2018 von Leon Weber
Team: DIE LINKE.
Kommune: Rendsburg

Die erste Woche des Stadtradelns ist um und nun kommt mein erster "Lagebericht."

Als Schüler bin ich immer mit dem Fahrrad, dem Bus oder der Bahn, manchmal gar zu Fuß unterwegs gewesen. In naher Zukunft wird sich daran auch nichts ändern, denn meinen Führerschein werde ich erstmal nicht beginnen. In meinen Augen ist das Auto den anderen Verkehrsmitteln einfach unterlegen: es ist zu groß, zu teuer, zu ineffizient.

Aus diesem Grund dachte ich nicht, dass ich in der Stadtradeln-Zeit etwas zu berichten hätte. Das Stadtradeln ist einfach schon mein Alltag - für mich ist es keine Umstellung, sondern schon lange Gewohnheit. Ich fände es schön, wenn mehr Menschen es ausprobieren und vor allem beibehalten, deshalb hoffe ich mit der Teilnahme als Stadtradeln-Star darauf aufmerksam zu machen.

Mein ständiger Begleiter in der ersten Woche waren aber leider die Fahrradsäulen in der Stadt. Ich freue mich dennoch wirklich, dass wir nun so etwas haben, weil mir häufig das Werkzeug zum Reparieren gefehlt hat und ich dadurch teilweise wochenlang auf eine Reparaturmöglichkeit warten musste.

An den Fahrradsäulen habe ich außerdem nette Bekanntschaften gemacht. Taxifahrer, interessierte Touristen, und jemanden der gerade eine Ausbildung zum Lokführer macht. Vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen, und wenn ja: ich fand die Gespräche absolut klasse.

Nach dem Grund für meine häufigen Stopps an den Fahrradsäulen braucht man nicht lange suchen. Am Rendsburger Herbst habe ich mein Fahrrad bereits drei Mal flicken müssen. Im Stadtpark, in der Stadt, auf meinem Heimweg; einfach überall lagen Glasscherben.

Und jetzt in der ersten Woche des Stadtradelns hat sich der Trend weiter durchgezogen. Die Glasscherben sind immer noch überall verstreut, werden bloß klein gemahlen und dadurch noch schlechter sichtbar. Mit etwa zwei Schläuchen und fünf Flicken an meinem jetzigen Schlauch habe ich wohl einen neuen Rekord aufgestellt.

Inzwischen habe ich mir auch einen neuen Mantel gekauft. Mein alter Reifen ist vollkommen durchlöchert.

Eigentlich wollte ich die Zeit nutzen, um mein Fahrrad wieder in einen Topzustand zu bringen. Jetzt habe ich erstmal damit gekämpft, es überhaupt fahrtauglich zu halten. Vielleicht nächste Woche - billiger und praktischer als ein Auto ist es allemal.

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