STADTRADELN-Star Blog: Frauke Koslowski


Was uns alle verbindet

Geschrieben am 22.06.2019 von Frauke Koslowski
Team: Milengo
Kommune: Berlin

Mein Fahrrad ist ein glückliches Fahrrad, das seine Nächte in einer Tiefgarage verbringen darf. Temperaturen unter Null, Regen, Schnee und Vandalismus kennt mein Fahrrad nur aus den Erzählungen anderer Räder, die es bei unseren Ausflügen in die Stadt trifft. Genauso vielfältig wie die Räder sind die Menschen, die auf ihnen fahren. Sie fahren zur Arbeit, zur Kita, zu einem Freund, oder vielleicht auch einfach nur so. Auf Berlins Hauptverkehrsadern trifft man die verschiedensten Räder und ihre Radler. Da gibt es zum Beispiel die Gruppe der Leihfahrräder. Mit diesem grandiosen Angebot wird es möglich, dass sich Menschen spontan dazu entschließen, aufs Fahrrad zu steigen und einige Kilometer zu radeln. Auf Leihfahrrädern trifft man eine kunterbunte Masse an Menschen. Junggesellen und solche, die welche verabschieden. Damen in Bleistiftröcken, Menschen mit weiten Gewändern, ganze Touristengruppen, Frau mit Kind, Herr mit Herzensdame, ein Banker (das Sakko aber geöffnet, wird ja doch ganz schön warm beim Radeln).
Auf einem Leihrad fährt aber auch meine Kollegin, die zwar mit der S-Bahn fast bis zu unserem Büro kommt, aber für die Überbrückung des letzten Kilometers eine Alternative zur U8 suchte. Und auch, wer ein eigenes Rad besitzt, ist ein breiter Querschnitt durch die Gesellschaft. Dauergäste auf meinem Weg zur Arbeit sind die Eltern, die ihre ein, zwei, drei Kinder zur Kita und Schule bringen. Sind sie noch klein genug, setzt man sie in eins der Fahrräder mit der großen Kiste vorne. Da gucke dann während der Fahrt gerade so die kleinen (behelmten oder unbehelmten) Köpfe raus, während Mama oder Papa sich abstrampeln. Seit neustem gibt es solcherlei Räder auch mit Elektro-Unterstützung - der Technik sei dank. Neben diesen Jungfamilien gibt es die, die schon etwas ältere Kinder haben. Die fahren dann in Reih und Glied oder nebeneinander, Kinder häufig vorweg und das Elternteil hinterher, zwischendurch Anweisungen brüllend ("Da vorne Stopp!" - "Jetzt links!... Nein! Das andere Links!!").
Von rechts und links und Kreuz und Quer fahren meist junge Erwachsene (Studenten? Junge, aufstrebende Designer? Architektinnen? Ingenieurinnen? Friseure und Friseurinnen? Fahrräder haben keine Schubladen und beantworten diese Frage nicht). Ja, Verkehrsregeln existieren, und nein, keine besagt, dass ich durch den Gegenverkehr auf die andere Straßenseite fahren sollte, wenn es auf meiner Spur mal kurz nicht weitergeht…
Dann gibt es noch die Seniorenradler, die gerne mal auf dem Fußweg fährt, wenn der vorgesehene Fadfahrstreifen aufgrund parkender Autos oder schlechter Planung mal unter 80 cm beträgt (womit die 1,5 m Abstand zu Radlern dann… nennen wir es "optimistisch gedacht" sind. Kann man ihnen nicht wirklich übernehmen, aber seit auch hier die Elektrofahrräder in Mode gekommen sind, schießen die Senioren manchmal ganz schön flott über den Fußweg, im Slalom um radlose Senioren, Familien, Kinder, Touristen und kaffeetrinkende Businessmenschen herum.
Und es gibt natürlich die Profipendler. Rennrad oder Trekkingrad, Hinterradtaschen gehören zum guten Ton, ebenso die professionelle Radlerkleidung. Diese Gruppe von Radlern bildet den harten Kern von denen, die ich auch im Winter bei jedem Wetter wiedersehe. Nur kurz, versteht sich, denn die meisten haben ein irres Tempo drauf und rasen links an mir vorbei. Aus dieser Gruppe werde ich auch des öfteren mal (verbal) angefahren, wenn ich aller Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz doch mal jemanden nicht kommen sehe und in ihre Überholspur ausschere. Und wie das so ist, wenn so viele Menschen aufeinander treffen, die nicht durch Blech und Autoscheiben getrennt werden: Es gibt die, die ihren Aggressionen freien Lauf lassen. Die beleidigen und gewisse Finger zeigen. Wir sollten alle etwas mehr zusammenrücken und es mal von dieser Seite sehen: Wir sind alle Radler. Wir alle nutzen das Rad aus Überzeugung, oder weil es einfacher ist, oder weil es schneller geht. Wir sind die, die unser Zusammenleben gestalten. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn mich jemand auf meinem Weg zur Arbeit beleidigt oder anschreit. Selbst, wenn ich ihm einen Grund geliefert haben sollte, frage ich mich - geht das nicht auch freundlicher? An einer Ampel, bei der grundsätzlich einige Radler bei Rot "durchrollen", wird regelmäßig gebrüllt. "ES IST ROT, DUMME KUH!*" - "KANNST DU NICHT GUCKEN DU IDIOT?" Das vermiest die Stimmung und hilft niemandem. Ich habe jetzt angefangen, in solchen Fällen die Radler (die meisten hole ich später wieder auf) auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen und ihnen zu erklären, dass die Fußgängerampel zwar grün zeigt, die Fahrradampel aber nicht, weil diese erst auf grün springt, wenn beide Autospuren stehen (und nicht wie die Fußgängerampel den Weg bis zur Mittelinsel schon freigibt). Bei Sonne sieht man manchmal schlecht, ob die Ampel wirklich funktioniert - tut sie aber. Und siehe da - zwei Radler wussten das tatsächlich nicht und haben sich durch die Sonne täuschen lassen. Kein Geschrei, keine Aggression. Wir wünschten uns einen schönen Tag und fuhren weiter unserer Wege.
Wir gestalten, wie Radler gesehen werden, und wie ernst man uns nimmt. Wenn wir aufhören, uns gegenseitig zu hassen und die Aggression immer weiter hochzutreiben, kann das für unser aller Image nur gut sein. Wir sind alle mitverantwortlich für ein gutes Miteinander auf Radwegen. Wenn jeder von uns auch nur einen winzig kleinen Schritt auf die anderen zugeht und seine Verantwortung wahrnimmt, haben wir eine glorreiche Radlerzukunft vor uns.

'* Das Wort war nicht "Kuh".

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Und täglich grüßt...

Bild Geschrieben am 16.06.2019 von Frauke Koslowski
Team: Milengo
Kommune: Berlin

Mein Weg zur Arbeit betrug nie weniger als 50 Minuten. Als Nutzerin öffentlicher Verkehrsmittel füge ich immer noch hinzu - wenn alles gut geht. Es mag die gefühlte Wahrheit sein, aber irgendwas war immer. Zugausfall, Notarzteinsatz, Polizeieinsatz. Berlin ist eine aktive Stadt, und wenn in der Rush Hour die Gefühle hochkochen, sind bestimmte U-Bahnen eben ein guter Nährboden für Streitereien… aber wie jeder, der nach einem anstrengenden Tag einfach nur ein paar Stationen mit der U8 fahren muss, sah ich mich hier stets als die Haupt-Leidtragende. Ich muss eigentlich dankbar sein, denn dem ganzen sinnlosen Warten im U-Bahnhof (in dem es auch keinen Empfang gab! Doppeltes Elend, also) verdanke ich es, dass ich in erster Linie aufs Fahrrad umgestiegen bin. Planbar, oberirdisch, mit gebührendem Abstand zu anderen Menschen - das klang für mich wie das Paradies. Und so steige ich nun jeden Morgen auf mein treues Gefährt und strampele los.

Die Fahrt beginnt schon irgendwie episch, wenn ich nämlich das Tiefgaragentor per Knopfdruck öffne und ins Licht fahre. Da würde auch so eine ergreifende Filmmusik im Hintergrund gut passen (die natürlich nur in meinem Kopf existiert). Ich wohne zwar direkt an der Landsberger Allee, meide sie als Radler aber in Marzahn. Außer einem viel zu schmalen Radstreifen, der auch zeitweise komplett verschwindet, kann man da nichts erleben. Allen, die auf Nahtoderlebnisse stehen ("LKW braust mit 60, die in Wirklichkeit 80 sind, 20 cm neben mir vorbei"), würde ich die Strecke aber uneingeschränkt empfehlen.
Ich halte mich lieber an den Blumberger Damm und die Allee der Kosmonauten. Letztere hat zwar auch keinen Radfahrstreifen, aber Fahrräder sind auf dem Fußweg erlaubt und dort ist selten viel Betrieb. Ich liebe den Weg durch die Hochhäuser zwischen der Poelchaustraße und dem Helene-Weigel-Platz. Dort sieht man stets dieselben Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden. Man kennt sich - ich bremse ab, umzirkele die kleinen flauschigen Terrier einer mittelalten Dame, sie nickt mir zu, ich grüße zurück. Das Stück der Allee der Kosmonauten über die Eisenbahntrasse beim S-Bahnhof Springpfuhl ist dann wieder weniger genießbar. Zwar gibt es zunächst noch einen Radweg, aber durch die hohe Dichte an Pendlern, die hier von M8 oder 18 auf die S-Bahn wechseln - und umgekehrt, muss man hier doppelt vorsichtig fahren und Schülern ausweichen, die mitten auf dem Radweg Insta checken, oder der älteren Generation, die besagten Schülern ausweicht und deshalb ohne vorherige Anzeichen auf den Radweg läuft. Ein Stück weiter, vor der Kreuzung mit der Rhinstraße, kommt eine weitere Brücke. Hier gab es mal zwei Autospuren. So starten die Autos auch zweispurig, müssen aber Mitte der Brücke ob eines breiteren Fußweges und des Radfahrstreifens auf eine Spur wechseln. Je nach Verkehrslage muss ich mir hier deshalb den Radfahrstreifen mit der rechten Seite eines Autos teilen, dessen Fahrer die krude Verkehrsführung nicht rechtzeitig bemerkt hatte. Schön ist anders, aber es ist ja schnell vorbei. Vom höchsten Punkt hat man außerdem einen tollen Blick über die Stadt - eine zusätzliche Motivation, die Steigung schnell hinter sich zu bringen (siehe Foto). Rollen lassen bis zur Kreuzung, die Ampel ist immer Rot, wenn ich dort ankomme. Kurzes Päuschen.

Der Landschaftspark Herzberge ist mein Highlight. Ein Ausflug in die Natur, mitten in Lichtenberg. Für etwa einen Kilometer begleitet mich kein Autolärm. Anschließend fahre ich durch die Bornitzstraße. Die hat etwas, das aussieht wie ein Fahrradweg, allerdings nicht offiziell als einer ausgezeichnet ist. Hier ist etwas Geduld geboten und ich muss mein Tempo drosseln: Baumwurzeln haben den Radweg uneben werden lassen, von rechts schießen gelegentlich Taxis aus der Tiefe der Innenhöfe, von links parkt Lieferverkehr für Schulen und Büros quer über dem Fuß- und Fahrradweg. An der Kreuzung Ruschestraße gibt es einen Zebrastreifen. Ohne den wäre hier auch an manchen Tagen kaum ein Durchkommen. Pro-Tipp: Absteigen und über den Zebrastreifen schieben. Das geht schneller, als auf eine Lücke in der Autoschlange zu warten. Hier sehe ich in unregelmäßigen Abständen auch Radler, die über den Zebrastreifen fahren, ohne zu bremsen oder sich um den Verkehr zu scheren. Und Autofahrer, die deswegen mal das ABS testen müssen… Da steige ich lieber mal für fünf Meter ab. Weiter geht es über die Möllendorffstraße. Morgens kann ich mich hier ausruhen, denn hier kann man sich einfach rollen lassen. Eigentlich beginnt mit meinem Wechsel auf die Frankfurter Allee erst das richtige Großstadtgefühl - mit einem Mal bin ich nicht mehr eine von wenigen, sondern Teil einer Masse. Fast alle halten sich an die ungeschriebenen Gesetze des Pendelns und halten sich rechts, sodass links Platz zum Überholen ist. Auch hier drossele ich meist meine Geschwindigkeit und werde einfach Teil der Karawane. Mein Lieblingsschlagloch (längs mitten auf dem Weg, genügend Platz, um mit dem gesamten Reifen hineinzufahren) auf Höhe Warschauer Straße wurde vor einigen Tagen geflickt.
Westlich am Ostbahnhof vorbei führt mich mein Weg dann auf die Köpenicker Straße. Und schon bin ich angekommen. Den letzten Motivationsschub, weiterhin zu radeln, erhalte ich auf diesem letzten Stück. An manchen Tagen stauen sich die Autos vom S-Bahnhof Frankfurter Allee bis hierhin. Und ich? Ich fahre einfach an ihnen vorbei. In meinem Tempo, zu meinen Konditionen. Mehr Freiheit kann man beim Pendeln nicht erleben.

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Reaktionen darauf, wenn ich sage, dass ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre

Geschrieben am 08.06.2019 von Frauke Koslowski
Team: Milengo
Kommune: Berlin

Wie man zur Arbeit kommt, scheint ein beliebtes Smalltalkthema zu sein. So komme ich regelmäßig in Situationen in meinem Leben, in denen 7cz erzähle, dass ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Was dann folgt, ist eine der folgenden Reaktionen.

Nummer Eins: "Ich fahre ja auch total gerne Fahrrad und würde es auch machen, wenn ich so nah an der Arbeit wohnen würde wie du!"
Vorab möchte ich sagen: Ich liebe das Fahrradfahren. Würde ich es nicht lieben, würde ich eventuell auch nicht 15 Kilometer bis zur Arbeit fahren. Mit "nah" hat das sogar in einer Großstadt wie Berlin nicht mehr allzu viel zu tun. Ich antworte dann meist: Man gewöhnt sich dran. Am Anfang kamen mir diese 15 Kilometer auch wahnsinnig weit vor, und 30 Kilometer am Tag waren quasi eine Fahrradtour, die man mal an einem schönen Sonntag macht. Als ich die Strecke das erste Mal gefahren bin, dachte ich mehr als einmal - wann bin ich endlich da? Wie weit ist es noch? Wenn ich sie jetzt fahre, passiere ich meine festen Wegpunkte und merke gar nicht, wie der Kilometerstand steigt. Es ist ein festes Ritual geworden, das ich richtig vermisse, wenn ich mal nicht zur Arbeit radeln kann. Was ich jedem, der gerne fährt, nur ans Herz legen kann, ist: Macht es. Kommt aus dem Würde-Hätte-Könnte ins Heute-Hier-Und-Jetzt. Jede Strecke, die ich mit dem Fahrrad zurücklege, ist gut für meinen Körper und meine Seele. Ihr könnt nur gewinnen!

Nummer Zwei: "In Berlin?! Mit dem Fahrrad? Das ist viel zu gefährlich!"
Das ist die mit Abstand häufigste Reaktion. Die Intensität dieser Reaktion geht von reiner Neugier, weshalb ich mich in diese vermeintliche Todesgefahr begebe, bis hin zu predigtähnlichen Monologen mit dem Titel "Ich bin zwar noch nie selbst in Berlin Fahrrad gefahren, aber ich weiß dass du eigentlich längst tot sein müsstest". Ja, es stimmt, Radeln in Berlin ist vermutlich gefährlicher als Radeln auf dem Berlin-Usedom-Radweg zwischen Bernau und Joachimsthal, aber wie bei eigentlich allem gibt es auch hier zwei Seiten. Ich als Radfahrer bin ebenfalls Teil des Verkehrs und sollte mich dementsprechend benehmen. In den letzten zwei Jahren, seit ich regelmäßig längere Strecken fahre, hatte ich zwei wirklich gefährliche Fast-Unfälle mit rücksichtslosen Autofahrern. In derselben Zeit hatte ich unzählige Fast-Unfälle mit anderen Radfahrern, die unbeleuchtet, in der falschen Richtung, betrunken, kiffend (nicht BEkifft, sondern den Joint hin- und herreichend), mit mehreren Personen auf einem Rad, auf ihr Handy guckend, oder einfach nur völlig unberechenbar und entgegen jeglicher Verkehrsregeln gefahren sind. Das Argument, dass mich ein anderer Radfahrer nicht umbringen würde durch sein Fehlverhalten, zieht hier nicht, denn wenn sich all die Radfahrer nur ansatzweise entsprechend der Verkehrsregeln verhalten würden, gäbe es eine große Chance, dadurch die Anzahl der Verkehrsunfälle zwischen Autos und Radfahrern reduzieren könnten. Ich habe einmal gesehen, wie ein Radfahrer auf der Kreuzung Frankfurter Allee / Warschauer Straße den Bordstein runter in die Autospur gefahren ist, ohne zu gucken, ohne Handzeichen, weil vor ihm eine langsamere Fahrerin fuhr und der Radweg nicht breit genug war, um zu überholen. Statt 20 Meter langsam zu fahren, entschied er sich für diese absolut leichtsinnig Aktion. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Autofahrer einen Unfall verhindern. Ich würde mir wünschen, solche Manöver nie wieder sehen zu müssen. Ich halte mich als verantwortungsvoller Radler an die Verkehrsregeln, fahre nicht bei Rot, in der falschen Richtung oder ohne Licht. Solange ich von anderen Radfahrern dafür belächelt werde, ist der Ernst der Lage noch nicht klar genug. Wer auf sich selbst aufpasst und nach den Regeln spielt, kann auch in Berlin sehr gut Radeln.

Nummer Drei: "Ich will schnell zur Arbeit kommen und keine Zeit vertrödeln, deshalb fahre ich mit dem Auto."
Okay, das sagt niemand, der in Berlin wohnt. Hier wissen alle, dass es eine Quälerei ist, mit dem Auto durch die Stadt zu fahren. Es kann trotzdem schneller sein - wenn alles gut läuft, bräuchte ich zu meiner Arbeit 35 Minuten anstelle von 50 mit dem Rad. Allerdings: Möchte ich das Risiko eingehen, dass ich zusätzlich 20 Minuten im Stau stehe? Könnte passieren, in Berlin, der Stadt der tausend Baustellen. Und da muss ich ganz klar sagen - Die Planbarkeit meines Arbeitsweges, die nur von meiner eigenen Muskelkraft abhängt, ist mir da wichtiger - und ich muss nicht gestresst und frustriert und sauer auf andere Verkehrsteilnehmer sein. Abgesehen von all den anderen positiven Effekten, die das Radeln so hat.

Eine Reaktion gibt es anschließend eigentlich immer: "Aber nur bei schönem Wetter, oder?", höre ich dann. Dazu kann ich nur sagen: Es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter - nur falsche Kleidung.

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