STADTRADELN-Star Blog: Georg Gebhard


Resume: Mobility at its best!

Bild Geschrieben am 25.07.2018 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Nachdem mein Mobilitätsverhalten das ganze Jahr über ohnehin sehr stark auf das Fahrrad ausgerichtet ist, bereitete der Verzicht auf das Auto in den drei Wochen Stadtradeln keinerlei Schwierigkeiten – auch als es zum Schluss hin den Regenponcho öfters mal gebraucht hat. Die Aufzeichnung der Fahrten hat anschaulich gezeigt, was doch so alles an Fahrrad-Mobilität zusammenkommt. 65 Fahrten in drei Wochen macht im Durchschnitt >3 Fahrten pro Tag.

Die anstehenden Termine in der Stadt und im Umland, und insbesondere Einkaufsfahrten, haben sich ohne den PKW-typischen lästigen Park-Such-Verkehr gut machen lassen. Mit dem Rad fährst du vor die Tür!

Einen großen Teil bei der Kilometer-Ausbeute machen Freizeitaktivitäten in Form von selbstorganisierten Tagestouren aus. Auch eine geführte ADFC-Tour ist in den Zeitraum gefallen. Nicht zu unterschätzen auch die regelmäßigen sportlichen Ausfahrten mit einem Radlpartner und unserem Feierabend-Radlquartett.

Besonders erfreulich, dass sich über die Jahre in unserem Vorort weitere Mitglieder für das TEAM DECHSENDORF zum Stadtradeln motivieren ließen - von der 10-jährigen Schülerin bis zum Ü70-Ruheständler. Und sie haben so kräftig in die Pedale getreten, dass ein „Stockerl-Platz“ mit 7.710 geradelten Kilometern bei 13 Teammitgliedern in der "Teamwertung absolut" nur knapp verpasst wurde – herzlichen Glückwunsch!

Impressionen entlang der Strecken lassen sich am besten mit Bildern ausdrücken:

(1) Störche müssen gläubig sein: Sie nisten im Aischtal bevorzugt auf Kirchtürmen; hier in Gerhardshofen, aber auch im Nachbarort Ühlfeld

(2) Im Regnitztal muss ein Storchenpaar allerdings mit dem Hochspannungsmast Vorlieb nehmen

(3) Kaiserstrand meets Kaiserpfalz

(4) Zur Biergarten-Brotzeit fährt der Stadtradler hinaus auf’s Land

(5) Burgruine Neideck - das Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz

(6) Nostalgische Dampfbahnfahrt im Wiesenttal

(7) Wasserrad tränkt Wässerwiesen in der Wasserradgemeinde Möhrendorf

(8) Beach-Club vor altehrwürdigem Oberpfälzer Rathaus

(9) Genau zur rechten Zeit: Ein Radler-Treff

Titelbild: Fahrrad-Standbild oberhalb Gardasee/Italien

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Breites Spektrum mit Jeans-Museum, Weltkulturerbe-Stadt und gemütlichem Bierkeller

Bild Geschrieben am 22.07.2018 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Mein Blog in Woche 3 ist wieder geprägt von viel Freizeitradeln. So ist das eben, wenn man als aktiver Ruheständler relativ frei über seine Zeit verfügen kann, fit ist und das Radeln die große Leidenschaft darstellt. Sorry liebe Berufstätige – aber auch für euch kommt dieser schöne Lebensabschnitt.

Ein lohnendes Ziel ist immer die 45 km entfernt liegende Weltkulturerbe-Stadt Bamberg, sehr gut zu erreichen auf dem Regnitztal-Radweg von Erlangen nach Forchheim. Von dort weiter ist die Kanalroute zu empfehlen, weil sie eine wesentlich bessere Orientierung bietet. Der Aufenthalt in der Bischofsstadt war diesmal sehr angenehm, weil die Kreuzfahrtschiffe ihre Touristen an dem Tag auf Forchheim losgelassen hatten. So gab es genug Platz in den Straßencafes, in den engen Gassen und kein Anstehen bei den Sehenswürdigkeiten.

Am Folgetag stand eine stramme Ausfahrt mit dem Biker-Freund auf dem Aischtal-Radweg an, mit Besuch des Levi-Strauss-Museums in Buttenheim und einer zünftigen Brotzeit auf dem „St. Georgen-Bierkeller“. Das Museum ist im Geburtshaus des Erfinders (1829) der wohl berühmtesten Hose der Menschheitsgeschichte untergebracht. Nach dem Tod des Vaters siedelte die jüdische Familie 1848 in die USA über und wurde in New York ansässig. 1853 folgte der junge Levi dem Goldrausch an die Westküste, gründete in San Francisco einen Großhandel für Stoffe und Kurzwaren. 1873 meldete er sein Patent für vernietete Arbeitshosen an. Die Jeans war geboren!

Schließlich noch die Vor-Erkundung des Radweges für meine in Kürze anstehende ADFC-Radtour ins 35 km entfernte Gasseldorf/Fränk. Schweiz. Dort richtet die Dorfgemeinschaft Ende Juli rund um den Gemeindebackofen in Ortsmitte ein gemütliches Fest aus, bei dem man zum Mittagstisch und vor allem zum Sonntagskaffee mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet verwöhnt wird.

Und dann gab es schon auch zahlreiche Alltags-Fahrten: ☼ Zum Einkaufen (die längste in den 20 km entfernten Fahrradladen um Ersatz für ein abgebrochenes Lenkerhörnchen zu besorgen und bei der Gelegenheit nach Schnäppchen bei Radtrikots zu schauen – Lieblingsbeschäftigung!); ☼ Zur Auslieferung von bedruckten Warnwesten für die Mitglieder der Jugendverkehrswacht; ☼ Zur Akquisition einer Spende für ein Verkehrssicherheitsprojekt; ☼ Zum Wasserradfest im Nachbarort Möhrendorf ☼ und schließlich am letzten Abend des Stadtradeln-Aktionszeitraumes der Besuch eines Konzertes von „Bozen Brass“. Dies war das erste Event in Erlangen mit einer Kulturgruppe aus der kürzlich besiegelten Städtepartnerschaft mit der Stadt Bozen/Italien/Südtirol.



Bilder:
Titelbild: Bamberg, Historisches Fluss-Rathaus
(1) Bamberg, Klein-Venedig an der Regnitz
(2) Bamberg „Am Kranen“. Eiserne Kräne, mit denen früher die ankommenden Schiffe be- und entladen wurden
(3) Levi-Strauss Geburtshaus, jetzt Museum, in Buttenheim
(4) St. Georgen-Bierkeller Buttenheim
(5) Blick vom Bierkeller auf Buttenheim
(6) Dorfkirche Gosberg auf dem Weg in die Fränkische Schweiz
(7) Wasserradfest Möhrendorf
(8) Erlangen-Dechsendorf; Naherholungsgebiet „Dechsendorfer Weiher“ – die Heimat des Stadtradlers
(9) "BozenBrass" als erster Kulturbotschafter nach Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und Bozen/Südtirol mit einem Konzert in Erlangen

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Lohnende, aber auch anstrengende Touren in der Fränkischen Schweiz

Geschrieben am 15.07.2018 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Einen dreitägigen Aufenthalt im familieneigenen Feriendomizil konnte ich für zwei nennenswerte Tagestouren im Naturpark „Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst“ nutzen. Die eine führte ins Dreifaltigkeits-Heiligtum Gößweinstein. Dort steht in dem Höhenort mit der barocken Wallfahrtsbasilika eines der bekanntesten Bauwerke des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann (1687 – 1753), das in der Zeit von 1730 bis 1739 entstanden ist. Der Gnadenort und die beeindruckende Kirche ziehen noch heute viele Wallfahrer aus der näheren und weiteren Umgebung an. Neumanns berühmteste Werke sind die Würzburger Residenz in italienisch-französischem Barockstil (1720 bis 1744) nach dem Muster des Versailler Schlosses und die Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein (von 1743 bis 1772).

Die zweite bekannte Sehenswürdigkeit im Ort ist die Burg Gößweinstein, als „Goswinesteyn“ 1076 erstmals urkundlich erwähnt. Nach Zerstörung im Bauernkrieg und anschließendem Wiederaufbau wurde die Burg im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 ein weiteres Mal zerstört und danach wieder aufgebaut. Die hoch über dem Ort und dem Wiesenttal gelegene Anlage diente möglicherweise Richard Wagner als Vorbild für die Gralsburg in seinem Parsifal.

Die zweite Tagestour führte über die Höhen der nördlichen Fränkischen Schweiz ins Kleinziegenfelder Tal. Die ständige Auf- und Ab-Topografie hat dem Stadtradler einiges abverlangt. Aber das gewaltige Schloß Greifenstein und die Orte Hohenpölz, Ludwag, Königsfeld entlang des Weges und herrliche Ausblicke über die Höhenzüge bis hinüber in die Bischofsstadt Bamberg haben für die Mühe entlohnt. Das Kleinziegenfelder Tal ist ein etwa zwölf Kilometer langes Tal mit felsigen Anhöhen, Burgruinen, romantischen Fachwerkdörfer und zahlreiche Mühlen. Bekannt ist auch die bereits 1905 als Wahrzeichen errichtete Radfahrerstatue. Über die genauen Hintergründe der Aufstellung gibt es keine Aufzeichnung mehr. Sie könnte errichtet worden sein, um an die Zeiten zu erinnern, als das Kleinziegenfelder Tal vor allem von Radfahrern besucht wurde.

Was war noch in Woche 2: Einkauf im 33 km entfernte Neustadt/Aisch beim Aktionstag in einer Wäschefabrik, Teilnahme an der ADFC-Sonntags-Radtour nach Birnbaum im Aischtal. Eine interessante Beobachtung am Rande des Weges: Storchennest auf dem Mast einer Überland-Stromleitung - Großvogel-Familie über Hochspannung!

Bilder:

Gößweinstein mit Basilika und Burg

Barockbasilika zur Hl. Dreifaltigkeit

Schloß Greifenstein im Leinleitertal bei Heiligenstadt

Kirche in Hohenpölz

Dorfkirche Ludwag

Königsfeld

Rathaus Neustadt/Aisch

Gastwirtschaft „Radlertreff“ Gutenstetten im Aischtal bei Neustadt/Aisch

Storchenpaar mit fast erwachsenem Jungstorch bei Baiersdorf

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Kaiserpfalz und Kaiserstrand

Geschrieben am 10.07.2018 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Woche 1 war geprägt von zahlreichen Fahrten zu Terminen für die ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Verkehrswacht und für die Erlanger Kultur. Aber auch Freizeitradeln kam nicht zu kurz. Wetterbe-dingt war schließlich nur ein halber Tag verregnet.
Ein Event hat mich in die Nachbarstadt Forchheim/Ofr gelockt: Die Afrika-Kulturtage. Im malerischen Ambiente der Kaiserpfalz bringt es drei Tage lang Kunst, Musik und Tanz aus Afrika nach Oberfran-ken – exotisch, farbenfroh und vielfältig. So gibt es Tanzworkshops für Kinder & Erwachsene, Afrika-nische Geschichten für Klein & Groß, Trommelworkshops, drei große Konzerte mit internationalen afrikanischen Bands und natürlich den Afro-Markt im Pfalzgraben. Und nach so viel exotischer Kultur gab’s Strandfeeling im Liegestuhl auf dem benachbarten Kaiser-Strand mit Flammkuchen und Aperol Spritz - genau das richtige.
Überhaupt die Kaiserpfalz! Im 8. und 9. Jahrhundert wurden in Forchheim ein fränkischer Königshof und eine Pfalz errichtet. Ihr genauer Standort ist jedoch nicht bekannt. Unter einer Pfalz verstand man im Früh- und Hochmittelalter entstandene (Wohn-)Stützpunkte für den reisenden König. Lange wurde der Standort in Forchheim mit dem der bischöflichen Stadtburg gleichgesetzt und diese auch als Pfalz oder Kaiserpfalz bezeichnet. Tatsächlich ist das monumentale Gebäude – das heute noch durchweg als Kaiserpfalz bezeichnet wird - eine Stadtburg des Bamberger Bischofs, die im späten 14. Jahrhundert errichtet wurde. Bereits im Jahr 805 wurde das zwischen 1200 und 1220 zur Stadt erhobene Forchheim im Diedenhofener Kapitular von Karl dem Großen unter dem Namen „Foracheim“ erstmals urkundlich erwähnt.
Was war sonst noch in Woche 1: Fußballturnier der 10-jährigen Enkeltochter im 28 km entfernten Eggolsheim. Die Anreise ein einziger Ritt gegen den Wind. Ein Mittelplatz für die kleinen Fußballer mit einer zufriedenen Enkelin. Der Wind hat die zwei Stunden Turnierdauer genutzt sich zu drehen. So war das nicht zu erwarten. Also nochmal Kampf auch auf der Rückreise.
Dann eine 70-km-Trainingsfahrt mit dem Sportfreund, mit Biergarten-Einkehr. Und die Fahrt ins 35 km entfernte Familien-Feriendomizil, wo in dem kleinen Ort in der Fränkischen Schweiz Kirchweih gefeiert wurde. Nachmittagstour in der Fränkischen Schweiz mit dem Fokus auf Gößweinstein, dem bekannten Wallfahrtsort.

Georg Gebhard


Foto 1: Die „Kaiserpfalz“ in Forchheim/Ofr

Foto 2: Die Afrika Kulturtage Forchheim sind für drei Tage Anziehungspunkt für tausende Fans. Im Hintergrund das Hauptgebäude der „Kaiserpfalz“

Foto 3: Gößweinstein mit Basilika und Burg

Foto 4: Basilika zu Hl. Dreifaltigkeit

Foto 5: Kaiserstrand Forchheim

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DieSonne meint es schon mal gut zum Auftakt

Geschrieben am 03.07.2018 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

29 Grad Celsius zeigt das Thermometer auf der Fahrrad-Zählstation in Erlangens Nürnberger Straße als Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens mit dem Sportmediziner Dr. Leonhard Fraunberger und mir als Stadtradeln-Stars den Startschuss gibt für die diesjährige Aktion in unserer Stadt. Der Wettergott schafft also beste Bedingungen für ein gutes Gelingen. Und nachdem es an „Siebenschläfer“ auch Prachtwetter gab – und ich an Bauernregeln glaube – wird es eine vielversprechende Kampagne bis zum 22. Juli. Mit dabei beim Auftakt auch Vertreter des ADFC, die Koordinatoren aus dem städti-schen Umweltamt und einige Team-Kapitäne der bisher 63 angemeldeten Teams.

Die Bürgermeisterin ist zuversichtlich, dass sich die ständig steigende Beteiligung der letzten Jahre an der Aktion für ein gutes Klima und für die Förderung der eigenen Gesundheit auch heuer wieder toppen lässt, wenngleich im Vergleich mit anderen Kommunen die Ausbeute in Erlangen als ausgesprochener „Fahrradstadt“, mit einem Radleranteil am Modal Split von etwa 30 Prozent, die Potentiale noch längst nicht ausgeschöpft sind. Hier ist Fahrradfahren offensichtlich so selbstverständlich, dass man es nicht für nötig hält, dies in einer bundesweiten Aktion auch entsprechend zu dokumentieren. Das Team Dechsendorf - in dem ich Kilometer sammle - jedenfalls ist in diesem Jahr wieder deutlich gewachsen, eine sehr gute Erfahrung.

Ich wünsche allen Teilnehmern am Stadtradeln in Erlangen unfallfreies Fahren und immer genügend Luft im Reifen.

Georg Gebhard


Bild 1 (links): Stadtradeln-Stars Georg Gebhard und Dr. Leonhard Fraunberger eingerahmt von J. Kaluza, Bgm. S. Lender-Cassens, M. Weberbeck

Bild 2: Am Infostand: v.l. Chr. Martini, M. Weberbeck, J. Kaluza, Bgm. S. Lender-Cassens, G. Gebhard

Bild 3: G. Gebhard an der Fahrrad-Zählstelle

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Gute Erkenntnisse nach drei Wochen Stadtradeln

Geschrieben am 26.07.2017 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Drei Wochen ohne Auto! So lautete die Spielregel. Dank des überwiegend schönen Sommerwetters waren es drei Wochen, in denen auch ohne die Verpflichtung mein Mobilitätsverhalten das gleiche gewesen wäre. Das ist eine gute Erkenntnis, die durch die Aktion wieder mal so richtig bewusst geworden ist.

Eines hat sich dann doch vom normalen Alltag unterschieden: Deutlich mehr Freizeitradeln im Aktions-Zeitraum. Der Ehrgeiz, für das Team möglichst viele Kilometer beizutragen, hat bewirkt, eine ganze Anzahl von Tagestouren in die nähere und auch weitere Umgebung durchzuführen, einschließlich der Teilnahme an einer Radreise um den Bodensee. Nicht zu unterschätzen auch die regelmäßigen sportlichen Ausfahrten mit unserer vierköpfigen Radelgruppe. 1903 Kilometer sind so in den drei Wochen zusammengekommen.

Es tut gut und steigert die eigene Zufriedenheit, wenn das System des Klimabündnis aus meinen gefahrenen Kilometern ermittelt, dass 270 kg CO2 eingespart wurden.

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Zurück zu den Wurzeln

Geschrieben am 25.07.2017 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

In Woche 3 ist es mal wieder von Erlangen-Dechsendorf in den 35 km entfernten Heimatort Gasseldorf gegangen, wo ich auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen bin. Im Zuge des Strukturwandels in der Landwirtschaft haben die Eltern den Hof ab den 1970er Jahren nur noch im Nebenerwerb bewirtschaftet und mit Erreichen der Altersgrenze aufgegeben. Etwa 25 mal im Jahr mache ich den Weg mit dem Fahrrad, um nach dem Rechten zu sehen und Haus und Hof - den ich als ältester Sohn übernommen habe - "in Schuss" zu halten. Die Ländereien sind verpachtet, aus dem Wald machen wir unser Brennholz für den Kachelofen, im Haus ist für uns eine kleine Wohnung als Feriendomizil eingerichtet, die Hauptwohnung ist vermietet.

Dies gibt mir Gelegenheit, den Ort im Herzen der Fränkischen Schweiz etwas vorzustellen.
Gasseldorf mit heute knapp 500 Einwohnern liegt am Fuße des markanten Tafelfelsens „Hummerstein“ (471 m). Über die Geschichte des Ortes ist wenig überliefert. Bis in die 1960er Jahre war die Dorfstruktur kleinbäuerlich geprägt. Heute verdienen die Bewohner ihren Lebensunterhalt durch Arbeit in Handwerks- und Industriebetrieben, Behörden und Institutionen des Umlandes und in den nahe liegenden Städten Ebermannstadt, Forchheim, Erlangen, Nürnberg und Bamberg.

Vom Hummerstein bieten sich hervorragende Aussichten über einen großen Teil der Fränkischen Schweiz, ins Wiesent- und Leinleitertal, in die Bamberger Gefilde, auf die Erlanger Höhen, bei schönem Wetter bis ins Fichtelgebirge.
Das Hummerstein-Plateau ist ein beeindruckendes Beispiel einer ottonischen Befestigung. Im 10. Jahrhundert waren solche Anlagen aus Wällen, Gräben und Fallgruben zur Verteidigung und zum Schutz der Bevölkerung gegen die Ungarn entstanden.

Der „Gebrochene Berg“;
Am 21. Februar 1625, morgens zwischen 10 und 11 Uhr, erregt ein Bergrutsch in Gasseldorf überregionales Aufsehen: „Unter schröcklichem krachen und geprassel ist der Berg aufgethan und voneinander gerissen“. Nach Aufzeichnungen beträgt die Bergrutsch-Fläche 20 Morgen im Umkreis, der Riss 500 Schritt in der Länge und 50 Schuh in der Breite. Die Bruchstelle am „Gebrochenen Berg“ ist noch heute gut zu erkennen.

Gasseldorfs berühmter Sohn, Johann Georg Lahner, der Erfinder der Wiener Würstel, wird am 5. Oktober 1774 in Gasseldorf geboren. Die Eltern schicken ihren ältesten Sohn 1788 nach Frankfurt/Main, um dort das Metzgerhandwerk zu erlernen. Nach abgeschlossener Lehre begibt er sich auf Wanderschaft und heuert schließlich als Ruderknecht auf einem Donauschiff an, das ihn nach Wien bringt. Nach kurzer Tätigkeit als Handlanger in der kaiserlichen Münze gelingt ihm der Einstieg in sein erlerntes Handwerk als Aufhackknecht. Das Darlehen einer adligen Dame erlaubt ihm 1804 die Eröffnung einer eigenen Selcherei. 1805 kreiert er erstmals eine neu entwickelte Wurst als „Frankfurter-Wiener-Würstel“. Bald zählt der Kaiserhof zur täglichen Kundschaft. 1808 heiratet der erfolgreiche Handwerksmeister die Wienerin Anna Maria Resler. Die glückliche Ehe wird mit fünf Kindern gesegnet. Der „Wiener Kongress“ 1814/15 zur Neuordnung der Politik Europas nach Napoleons Sturz bringt zwangsläufig die Bekanntschaft dieser illustren Gesellschaft mit Lahners Wurstkreation standes- und landesübergreifend mit sich und trägt dazu bei, dass die Lahnerwürstel bald die ganze Welt erobern. Lahner wird durch die Verleihung des Bürgerrechts der Kaiserstadt eine hohe Ehre zuteil. Er stirbt am 23. April 1845. 1967 endete die Lahner-Dynastie in Wien mit dem kinderlos gebliebenen Urenkel Leopold.

Was war noch in Woche 3? In meinem Statement zum Auftakt des Stadtradelns habe ich davon gesprochen, „schon viele Ziele und Routen für Tagestouren in die weitere Umgebung im Kopf zu haben.“ Zwei sind in der letzten Woche dazu gekommen. Zum einen von Amberg durch den Oberpfälzer Jura bei Kastl zum Alten Ludwigs-Donau-Main-Kanal, dann über Nürnberg und Fürth nach Hause. Zum anderen von Neuhaus/Pegnitz durch das verwundene Obere Pegnitztal, mit Abstecher nach Hirschbach und Förrenbach (Happurger Stausee), über Hersbruck, Lauf, Schwaig, Nürnberg und Fürth zurück nach Erlangen. Und in den letzten Tagen eine Radreise mit einem Busunternehmen „Rund um den Bodensee“ mit vielen guten Eindrücken in der 20-köpfigen Gruppe.

Bild oben: Gasseldorf am Fuße des Aussichtsfelsen „Hummerstein“

Bild 2: Ortsbildprägende Fachwerkscheune in Gasseldorf

Bild 3: Idyllischer Holzsteg über den Leinleiter-Bach

Bild 4: Felsenkeller-Eingang

Bild 5: Fahne der Fränkischen Schweiz

Bild 6: Rathaus in Amberg/Opf.

Bild 7: Schleuse mit Schleusenwärterhaus am alten Ludwigs-Donau-Main-Kanal bei Pfeiferhütte

Bild 8: Lindau/Bodensee Hafeneinfahrt

Bild 9: Stein am Rhein

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Auf dreien der sieben Hügel Bambergs

Geschrieben am 17.07.2017 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg hat viel zu bieten. Berühmte Gebäude wie Kaiserdom, Residenz, Altes Rathaus im Fluß, Alte Hofhaltung, KleinVenedig …; Rauchbier, Bamberger Hörnla ...; Bamberger Symphoniker, ....; Brose Baskets …, buntes Leben in den Altstadtgassen …

Da lohnt es sich immer wieder mal, die knapp 50 Kilometer lange Strecke von Erlangen nach Bamberg mit dem Fahrrad anzugehen - entweder entlang des Europakanals oder auf dem Regnitztal-Radweg. So auch in der Zeit des Stadtradelns, diesmal entlang des Kanals. Ein Besuch des Doms ist immer ein "muss", mit besinnlichen Minuten zu Füßen des Bamberger Reiters. Und schon mal auf dem Domberg ist der Weg in den Rosengarten der Residenz nicht weit und überaus lohnenswert ob der Blütenvielfalt - auch wegen des Blicks über die Stadt. Der wird dann noch überboten vom nahe gelegenen Michelsberg aus, mit dem neu angelegten Weinberg am Hang.
Das Rauchbier muss man mögen! Ich mag's nicht. Obwohl Kenner sagen, es schmeckt erst nach einigen „Seidla“. Da ist mir dann eine Radler-Halbe von der "Spezial"Brauerei schon lieber. Deren "Spezi-Keller" - neben der Sternwarte auf einem der sieben Hügel Bambergs - hat wohl die schönste Aussicht auf das Weltkulturerbe mit Dom, Michelsberg, Blick über die Stadt und auch westlich auf die Altenburg. Muss man genossen haben!

Was war sonst noch in Woche 2? ***** Preisverleihung als Vorsitzender der Verkehrswacht Erlangen zusammen mit der Sparkasse Erlangen für eine junge Teilnehmerin am Fahrfertigkeitstraining „Könner durch Er-fahrung“. Sie hat als Führerschein-Neuling mit ihrem Auto im vergangenen Jahr an einem Kurs teilgenommen, ist in Bayern ausgelost worden und hat ein Sparbuch der Sparkasse mit Geldeinlage gewonnen. ***** Teilnahme am Bürgerbrunch der Bürgerstiftung zugunsten bedürftiger Kinder. ***** Shoppen in den Sport-Outlets Herzogenaurach. ***** Täglich sportliche Fahrrad-Ausfahrten.


Bild oben: Blick vom Bamberger „Spezi-Bierkeller“ auf St. Stefan, Dom, Michelsberg und Altstadt

Bild 2: Altes Rathaus Bamberg

Bild 3: KleinVenedig an der Regnitz

Bild 4: Preisverleihung als Vorsitzender der Verkehrswacht an eine junge Teilnehmerin des Fahrfertigkeitstrainings (v.l. Verkehrswacht-Vorsitzender Georg Gebhard, Gewinnerin Nathalie Bernard, Projektleiter Rainer Dorn)

Bild 5: Beim Brunch der Bürgerstiftung Erlangen trifft man viele Gleichgesinnte

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Tolle Eindrücke auf Touren in fränkischen Landen

Geschrieben am 12.07.2017 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Man sollte nicht glauben, was bei den Alltagsverrichtungen wie Einkaufen, Termine wahrnehmen, etc. doch so alles zusammenkommt, wenn man in einem Ortsteil sieben Kilometer von der Kernstadt entfernt wohnt. An manchen Tagen reicht die 50 km-Marke nicht aus. Und dann obendrauf die abendlichen sportlichen Ausfahrten.
Von den geplanten Tagestouren ging es bei der ersten mit dem Zug nach Bamberg und von dort auf dem Maintal-Radweg über Viereth-Trunstadt, Eltmann, Zeil am Main nach Haßfurt. Unterwegs mit Besichtigung der Balthasar-Neumann-Basilika in Limbach, und den zahlreichen herrlichen mainfränkischen Städtchen. Der Rückweg dann über die Höhen des Steigerwaldes – Burgebrach – Frensdorf nach Hirschaid und von dort mit dem Zug zurück zum Heimatort.
Hinzu gekommen ist eine Reise in die Fränkische Schweiz zu meinem als Domizil genutzten Elternhaus. Von dort aus habe ich das schöne Wetter an zwei Tagen genutzt für ausgedehnte Touren in der herrlichen Juralandschaft – anstrengend, weil es teilweise auch heftige Steigungen zu bewältigen galt. Besonders auf der Hochebene ist dies besonders herausfordernd - von wegen "Ebene", da geht's deutlich strammer rauf und runter als unten in den Tälern. Aber der tolle Ausblick entschädigt!

Bild oben: Balthasar-Neumann-Wallfahrtsbasilika Limbach am Main

Bild 2: Zeil am Main

Bild 3: Haßfurt

Bild 4: Kajakfahrer auf der Wiesent/Fränk. Schweiz

Bild 5: Blick von den Höhen der Fränk. Schweiz auf die Burgruine Neideck

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Auftakt mit Sonnenschein, ganz entgegen der „Siebenschläfer-Bauernregel“

Geschrieben am 07.07.2017 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Wenn es nach der alten Bauern-Weisheit ginge, wonach das Wetter am Siebenschläfertag (27. Juni) für die folgenden Wochen anhält, dann hätte es zum Auftakt in Erlangen am 4. Juli regnen müssen. Hat es aber nicht und auch für die gesamte erste Woche sind die Vorhersagen sehr gut. Entsprechend erfreulich ist auch bereits die Kilometer-Ausbeute durch Besorgungsfahrten, abendliche Ausfahrten mit Bierkellerbesuch in der bewährten Radlgruppe und tagsüber schon die ersten längeren Touren. Tagestouren stehen für die kommenden Tage noch einige im Kalender.
Heute dann auch schon der erste sensible Transport im Gepäckkorb: 10 Secco-Flaschen (gefüllt) für die Zubereitung des in der Familie bevorzugten Sommer-Drinks „Aperol Spritz“. Keine Sorge, alles heil geschafft. Die Versorgung für viele lauschige Sommerabende ist gesichert.

Bild oben: Stadtradel-Stars Georg Gebhard (links) und Dr. Leonhard Fraunberger mit Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens vor dem Erlanger Rathaus

Bild unten: Auftakt in Erlangen mit Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens, den beiden Stadtradelstars Georg Gebhard, Dr. Leonhard Fraunberger und Vertretern von Polizei, ADFC und den Organisatoren des Stadtradelns in der Erlanger Stadtverwaltung

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Drei Wochen ohne Auto – eine gute Erfahrung

Geschrieben am 29.07.2016 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Der Verzicht auf das Auto in den drei Wochen Stadtradeln bereitete auch in diesem Jahr keine Schwierigkeiten. Dazu hat sicherlich das relativ trockene Wetter beigetragen. Nachdem mein Mobilitätsverhalten das ganze Jahr über ohnehin sehr stark auf das Fahrrad ausgerichtet ist, sind die Aktionswochen mit der Aufzeichnung der Fahrten gut geeignet, sich das Ausmaß der Fahrrad-Mobilität transparent zu machen.
Die anstehenden Termine in der Stadt und im Umland haben sich ohne den PKW-typischen lästigen Park-Such-Verkehr gut machen lassen. Mit dem Rad fährst du vor die Tür!
Neu und positiv ist die gewonnene Erkenntnis zum Transport schwerer und sperriger Güter mit dem Lastenrad. Die Stadt Erlangen stellt den Bürgern fünf Transportfahrräder mit Elektroantrieb kostenlos zur Ausleihe. Hinzu kommt noch ein weiteres vom ADFC. Ein Angebot, auf das ich kurz vor der Stadtradel-Periode gestoßen bin und das ich zum Getränkeeinkauf genutzt habe und weiterhin nutzen werde - mit guten Erfahrungen.
Einen großen Teil bei der Kilometer-Ausbeute machen Freizeitaktivitäten in Form von selbstorganisierten Tagestouren aus. Auch zwei interessante ADFC-Touren sind in den Zeitraum gefallen. Nicht zu unterschätzen auch die regelmäßigen sportlichen Ausfahrten mit unserer vierköpfigen Radelgruppe.
So wird auch in den kommenden Wochen und Monaten fleißig weitergeradelt – der körperlichen Fitness tut es sicher tut.
Georg Gebhard, Vorsitzender Verkehrswacht Erlangen;

Foto: Getränkeeinkauf kistenweise ist mit dem Lastenrad kein Problem.

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Woher kommt der Elan auch noch in Woche 3?

Geschrieben am 27.07.2016 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

In Woche 3 konnte die 1.000 Kilometer-Marke mühelos geknackt werden. Die gute Kilometer-Ausbeute liegt sicherlich mit an der günstigen Topografie Erlangens und dem gut ausgebauten Radewegenetz in der Stadt und im Umland. Aber es liegt schon auch an den eigenen sportlichen Ambitionen zur Erhaltung der Fitness. Da wird dann schon die eine oder andere Tour, die man "schon immer mal machen wollte", in die Zeit des Stadtradelns gelegt.
Eingebettet in eine vierköpfige Radelgruppe mit wöchentlichen, sportlichen Ausfahrten und angespornt durch das eigene „Team Dechsendorf“ mit sieben Teammitgliedern im Alter zwischen 7 und 69 Jahren, haben die drei Wochen riesigen Spaß gebracht . . . und die Mobilität auf zwei Rädern ist nach drei Wochen Stadtradeln für dieses Jahr noch lange nicht zu Ende! Übrigens: „Team Dechsendorf“ liegt in der Rubrik „Fahrradaktivstes Team“ mit 587 Kilometern pro Teilnehmer/in voraussichtlich an dritter Stelle in Erlangen.

Georg Gebhard, Vorsitzender Verkehrswacht Erlangen

Zum Foto: Unsere Gruppe – hervorgegangen aus Radel-Aktionen der Uni Erlangen in den letzten Jahren – mit (v.l.) Georg, Hilde, Sylvia und Gerhard

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Zaungast bei Proben zu Collegium Musicum 2016

Geschrieben am 20.07.2016 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

In Woche 2 gab es bei mir einige "Ausfalltage" für das Fahrradfahren, nachdem eine organisierte Gruppenreise in die Schweiz in den Zeitraum fiel.

An den „Heimattagen“ konnten dann alle anstehenden Termine und Erledigungen problemlos mit dem Fahrrad erfolgen – auch einige Tagestouren in die Umgebung. So zum City-Event „Bamberg zaubert“, das die Massen ins Zentrum der Weltkulturerbe-Stadt an der Regnitz lockte. Eine weitere führte ins Schloss Weißenstein Pommersfelden. Dort fanden die Proben für die Konzerte des COLLEGIUM MUSICUM statt, bei dem sich junge Musiker aus aller Welt jährlich zu einer Sommerakademie treffen, deren Konzerte im Marmorsaal des Schlosses gegeben werden. Angesichts des herrlichen Sommerwetters verlegten zahlreiche Gruppen junger Leute ihre Proben kurzerhand in den Garten und man konnte den Klängen ungezwungen lauschen. Ein herrliches Bild, wie junge Menschen unterschiedlicher Nationen, Hautfarben und Sprachen über die Musik in diesem herrlichen Ambiente zusammenfinden.

Foto: „Blogger“ Georg Gebhard vor dem Schloss Weißenstein in Pommersfelden

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Fahrradmobilität in neuer Dimension

Geschrieben am 09.07.2016 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Während der ersten Woche des Stadtradelns gab es einen Verkehrssicherheitstag unter dem Motto „Mit dem Fahrrad sicher unterwegs“ bei einer großen ortsansässigen Firma. Am Stand der Verkehrswacht lenkten wir mit einem gut gemachten Film die Aufmerksamkeit der Besucher auf die besonderen Gefahren für Radfahrer im toten Winkel abbiegender LKWs.

Mit dabei war auch der Fahrradbeauftragte der Stadt Erlangen und er hatte ein Lastenrad mitgebracht – ein Dreirad mit Hinterradlenkung. Mein erster Versuch verlief noch recht „ungeschmeidig“. Mit zunehmender Übung fand ich Gefallen an dem Gefährt.

Die Stadt Erlangen hat fünf Transportfahrräder mit Elektroantrieb angeschafft und zur kostenlosen Ausleihe an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet verteilt. Mit dem Projekt soll die Mobilität in der Stadt mit dem für den jeweiligen Zweck besten Transportmittel ermöglicht werden. Die Reichweite liegt für die Motorunterstützung bei etwa 20 Kilometer. Für viele Verrichtungen im Alltag ist das Lastenrad eine gute Möglichkeit, sich umweltbewusst mobil zu verhalten. Eines der Räder ist auch in meinem Stadtteil platziert und ich habe mir schon festvorgenommen, es immer wieder mal zu nutzen – die Anwendungen liegen auf der Hand.

Georg Gebhard, Vorsitzender Verkehrswacht Erlangen

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Gelungener Auftakt in Erlangen

Geschrieben am 06.07.2016 von Georg Gebhard
Team: Team Dechsendorf
Kommune: Erlangen

Mit der Auftaktveranstaltung auf dem Rathausplatz startete Bayerns „Radelstadt“ die STADTRADELN-Aktion 2016. Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und Koordinatorin Lena Schiener hatten für das Rahmenprogramm die Einrad-Mädchen der „Solidarität“ Herzogenaurach eingeladen. Zudem gab es Aktionen von ADFC, AGFK, Polizei und von zwei Fahrradhäusern.
Als die beiden Erlanger STADTRADELN-Stars verhüllten Altoberbürgermeister Siegfried Balleis und ich meinen PKW, um dem Publikum unseren Verzicht auf das Auto für die nächsten drei Wochen zu symbolisieren.
Nach Wochen mit „durchwachsenem“ Wetter wünsche ich mir jetzt besser kalkulierbare Konditionen. Schließlich habe ich mir über die normale Alltags-Mobilität hinaus viele zusätzliche Ziele in der näheren und weiteren Umgebung für Freizeit-Touren ausgesucht, die ich mit Freunden abradeln werde.
Und dann auch noch die wöchentlichen sportlichen Ausfahrten mit unserer kleinen Radelgruppe.
Zudem ist unser „Team Dechsendorf“ bereit, kräftig in die Pedale zu treten, für einen ordentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Bild: STADTRADELN-Stars Siegfried Balleis (li) und Georg Gebhard mit Koordinatorin Lena Schiener und Erlangens Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens

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