Ausland

Bild Geschrieben am 09.09.2017 von Lydia Menke
Team: Offenes Team - Rotenburg (Wümme)
Kommune: Rotenburg (Wümme)

Heute die erste „Herausforderung“. Während mein Mann und meine Tochter bei strömenden Regen sich ein Taxi zum Bahnhof rufen, steige ich zähneknirschend aufs Rad. Zum Glück kann ich mir noch einen Moment Zeit lassen und so lässt der Regen nach, als ich losfahre. (Mit dem Rad ist man von uns aus schneller am Bahnhof als mit dem Auto „Außenrum“) Es geht mit der Bahn (und ausnahmsweise ohne das Rad mitzunehmen) nach Poznan in Polen. Als wir dort ins Hotel einchecken, werden wir gefragt, wo unser Auto parkt. Als wir erklären, dass wir mit der Bahn gekommen sind, ergänzt die Dame an der Rezeption: ...achso und dann mit dem Taxi vom Bahnhof. Das wir das Stück zu Fuß gegangen sind sorgt für Überraschung und Bewunderung. Bei einer Strecke von gerade mal gut 2 km finde ich das etwas übertrieben, kann es aber später verstehen, als ich die ortsüblichen Preise fürs Taxifahren mitbekomme (umgerechnet ca. 0,40 €/km) Da ist die Versuchung natürlich groß.
Poznan ist aber eine sehr fahradfreundliche Stadt. Die vielen Einbahnstraßen und für Autos gesperrten Bereiche der Innenstadt dürfen mit Rädern in der Regel in beide Richtungen befahren werden (leider viel Kopfsteinpflaster) Bei der Verkehrsführung werden Radfahrer mit eigenen Strecken und ausreichend Platz bedacht. (siehe Foto: gesonderte Verkehrsführung für Radfahrer unter einer der größten Kreuzungen der Stadt entlang) Leihräder bekommt man auch an vielen Stationen. Wozu Räder sonst noch gut sind, zeigt das Bild vom "Bikecoffe". Auch das ein oder andere Schild kommt einem bekannt vor.

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