Wieder daheim / Rückblick

Bild Geschrieben am 13.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Wieder daheim!
Gestern Vormittag fuhr ich mit der Bahn von Jena in die heimatlichen Gefilde nach Berlin.
In Berlin hatte Freund Petrus die Schleusen geöffnet und auf den etwa 25 Kilometern Heimweg regnete es ergiebig.
So nass bin ich während der gesamten STADTRADELN-Botschafter- Jubiläumstour nicht geworden.
Am Hauptbahnhof wurde ich schon von meiner Lebensgefährtin Antje erwartet.
Sie hatte mich ja in der ersten Woche von der Stadt Norden bis nach Hagen begleitet.
Die letzten beiden Wochen der Tour musste ich leider ohne sie auskommen.

Die Wiedersehensfreude war sehr groß!

Bei meiner Ankunft daheim wurde das nötigste ausgepackt und die erste Maschine Wäsche angeworfen. Meine Rückkehr haben wir dann am Abend mit Löwenzahn vom Grill gefeiert.

Irgendwie ist es noch ganz unwirklich, daß nun alles wieder vorbei ist.
Ich werde mich an den Gedanken des Alltags wieder erst gewöhnen müssen.
Vielleicht hilft ja morgen der erste Dienst bei der Berliner Feuerwehr nach der Tour?

Ich bin immer noch dabei diese vielen Eindrücke der Tour zu verarbeiten.

Einfach wahnsinnig toll, was ich alles auf der 1707 Kilometer langen Tour erleben durfte.

Wunderschöne Landschaften, diese viele unglaublich tollen Besuche und Empfänge in den Landkreisen, Städten und Gemeinden aber auch die Gespräche "am Wegesrand" machen meine STADTRADELN-Botschafter-Touren zu unvergesslichen Erlebnissen.

Ich habe tolle Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.

Ich möchte mich aber auch bei allen Unterstützern bedanken.
Durch die fabelhafte Ausrüstung wurden mir die manchmal auftretenden Strapazen deutlich erleichtert.

Die Tour war wieder ein großer Erfolg!

Ich glaube das STADTRADELN ist dadurch in der Republik noch etwas bekannter geworden und ich konnte der Förderung des Radverkehrs zumindest wieder einen kleinen Schubs geben.
Ich hoffe, ich konnte den vielen Gesprächen unterwegs ein wenig zum Nachdenken anregen und ein paar meiner Ideen werden auch umgesetzt.

Das Fahrrad ist DAS moderne Fortbewegungsmittel unserer Zeit. Es erfüllt (gerade im Nahbereich) alle Kriterien, welche der Mensch zur nachhaltigen Mobilität benötigt. Es entlastet deutlich unser Klima, Fahrradfahren fördert die Gesundheit und ist kostengünstig, es sorgt für ein lebenswerteres Umfeld für alle.
Aber natürlich braucht das Fahrrad eine angepasste Infrastruktur!
In vielen Regionen Deutschlands hat man den Wert des Fahrrades als modernes und klimafreundliches Fortbewegungmittel bereits erkannt und ist auf einem guten Weg in eine nachhaltige Mobilität.
Grundsätzlich ist Deutschland ein tolles Fahrradland.
Aber gerade zur Nutzung im Alltag fehlt es in Deutschland oft an Strukturen, welche den Menschen den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad erleichtert.

Hierfür kämpfe ich auf meinen Touren!

Ich werde nicht müde bei der Politik aber auch bei den Bürgern auf die Vorteile des Radverkehrs in unserer Gesellschaft hinzuweisen.

Was oft noch bei der Politik und bei den Bürgern fehlt ist die Einsicht.
Einsicht, dass wir Menschen oft nur durch reine Bequemlichkeit und unser Verhalten unseren eigenen Lebensraum, unsere Lebensgrundlage zerstören.

Dies ist ein Teil meiner Botschaft:
Liebe Leute, denkt doch bitte mal über euer Verhalten nach und ändert eure Gewohnheiten! Gerade in bei der Mobilität.

Unsere Technologien sind nicht so weit entwickelt um unseren Heimatplaneten zu verlassen und um uns den nächsten Planeten vorzuknöpfen. Wir brauchen Mutter Erde! Aber die Erde braucht uns Menschen nicht! Sie wird auch ohne uns Menschen ganz gut zurechtkommen.

Denkt doch mal daran wenn ihr euch das nächste Mal an das Steuer eines Autos setzt.

Es gibt eine Alternative!

Habt den Mut zum Umdenken!

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