15. Etappe / Bingen - Gau-Algesheim - Stadecken-Elsheim - Ingelheim an Rhein

Bild Geschrieben am 03.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Gestern hatte ich mir ja ein paar Kilometer Vorsprung rausgefahren.
Dies bescherte mir dann einen entspannten Vormittag mit einem Käffchen am Ufer des Rheins. Mein Blick konnte dabei über die gegenüberliegende Stadt Rüdesheim und deren Weinberge schweifen.
Auch die Sonne ließ sich blicken, es versprach ein wunderschöner Tag zum Fahrradfahren zu werden.

Der erste von insgesamt vier Terminen des Tages fand am Rheinufer in Bingen statt.
Begrüßt wurde ich von Verkehrskoordinator Michael Kloos. Auch die lokale Presse war bei dem Besuch anwesend. Oberbürgermeister Thomas Feser und Bürgermeister Ulrich Mönch ließen sich urlaubsbedingt entschuldigen. Auch die Klimaschutzbeauftragte Ursula Vierhuis befindet sich gerade im sauerverdienten Urlaub.
Momentan wird in Bingen fleißig an der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes gearbeitet, um den Radverkehr in Bingen noch weiter zu fördern. Dabei steht der Alltagsverkehrs im Vordergrund, denn die Fernradwege Rhein und Nahe sowie die Rheinhessischen Radwanderwege bieten für die Freizeitradler ausreichendes Potential.

Interessant war die Begegnung mit Herrn Dr. Karl Maria Heidecker, dem ehemaligen früheren ärztlichen Direktor des Binger Heilig-Geist-Hospitals, der mit fast 90 Jahren immer noch täglich Fahrrad fährt.

Nach dem Treffen fuhr ich weiter nach Gau - Algesheim.
Auch hier wurde ich sehr herzlich begrüßt.
Dabei waren anwesend:
Dieter Linck (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim)
Werner Schön (Ehrenvorsitzender des Radsportvereins 1898 e.V. Gau-Algesheim)
Emil Busch (Museumsleiter des Rheinhessischen Fahrradmuseums)
Dorian Depue (Klimaschutzbeauftragter der VG Gau-Algesheim = Mitglied im Klimabündnis)
Hermann Schön (Fahrradbeauftragter der Stadt Gau-Algesheim)

Wir unterhielten uns angeregt über das STADTRADELN in der Verbandsgemeinde Gau - Algesheim und die Entwicklung des Radverkehrs in der Region.

Danach folgte ein besonderes Highlight. Ich wurde exklusiv durch das in Gau - Algesheim ansässige Rheinhessische Fahrradmuseum geführt, durfte dort sogar auf ein paar Exponaten probesitzen und auch ausprobieren. Besonders hervorzuheben ist, daß ich im Jahr des 200 Geburtstages des Fahrrades auf einem Nachbau der Draisine von Karl Freiherr von Drais fahren durfte.

Hammer!

Danach gab es auf dem Marktplatz noch eine kleine Erfrischung.

Die Sonne begleitete mich den ganzen Tag und die Temperaturen stiegen auf bis zu 25°C.

Im Anschluß fuhr ich zu meinem 3. Termin nach Stadecken-Elsheim.
Hier folgte ich einem wunderschönen Selztalradweg, welcher auch gerne als Pendlerradweg in das nahe Ingelheim genutzt wird.

Empfangen wurde ich dort von Ortsbürgermeister Thomas Barth.
Sogleich durfte ich mich bei (natürlich alkoholfreien) Getränken        erfrischen. Wir unterhielten uns über meine Tour und über den Radverkehr in der Region.

Die Bewohner wünschen sich seit Jahren eine Fahrrad-Pendler-Route in das unweit entfernte Mainz. Hier wurde sogar eine Unterschriftenaktion der Bürger mit großer Beteiligung für einen solchen Radweg durchgeführt.
Leider blieben bisherige Wünsche unerfüllt.
Ich hoffe, daß in naher Zukunft ein solches Projekt umgesetzt wird. Dies würde neben dem Klimaschutz auch eine Entlastung der Straßen und ein besseres Wohnumfeld schaffen.

Nach dem Termin fuhr ich den Selztalradweg, vorbei an Wiesen, Felder und Weiden, zurück nach Ingelheim am Rhein. In den daran grenzenden Orten passierte ich viele idyllische Weingüter.

Am Ortsrand traf ich auf den ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten Ingelheims Erich Dalheimer. Erich erwies sich als grandioser Tourguide und brachte mich souverän zum Rathaus nach Ingelheim am Rhein.

Vor dem Rathaus wurde ich auch schon von
Philipp Laur (Amtsleiter Amt für Bauen, Planen und Umwelt),
Doris Faust (Abteilung für Stadtentwicklung und
Stadtplanung) & Ehegatte erwartet. Auch ein paar fleißige STADTRADLER hatten sich eingefunden.
Ingelheim am Rhein ist ein alter Hase beim STADTRADELN und mir von Besuchen der vergangenen Jahre bestens bekannt. Der Radverkehr und deren Förderung haben in der Stadt eine größe Bedeutung. Dies kann man als Radfahrer deutlich auch merken.
Nach dem offiziellen Teil wurde ich noch in ein Restaurant in der Stadt eingeladen. Wie schon im letzten Jahr darf ich für die Nacht auch wieder Gast der Stadt auf dem Weingut Stritter sein. Die Unterkunft ist traumhaft und lässt mich sicher erholsamen Schlaf finden.
Ganz vielen lieben Dank an Ingelheim für soviel Gastfreundschaft.

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