STADTRADELN-Star Blog: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel


Woche rum

Geschrieben am 18.06.2018 von Sinan Lafci
Team: Offenes Team - Neukirchen-Vluyn
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Da ich nicht weiß, ob datt hier überhaupt wer liest heutzutage, wo wir eh, nicht nur gefühlt, zuviel um die Ohren haben, fass ich mich kürzest.
Ne Woche ist rum und ich war gestern sowatt von platt. Die Reifen nicht. Im Gegenteil, immer noch prall. Sogar so, dass der Mantel bisschen aufgerissen /-geplatzt ist an der Seite, aber "Fährt!". Ich habe testweise und einmal notgedrungenerweise, also 2x das Fahrrad gewechselt. Einmal, weil mit Sitz hinten drupp von der Gattin (Der nette Fahrradfritze am Kreisverkehr in Vluyn hat die Reifen mit dem komischen Ventil schön schnell aufgepumpt (hätte mit der Handpumpe laaaaange gedauert) und das zweite geht heute Retour zum Schwiegervatter. Netter Versuch gestern. Hat zwar 21 Gänge mehr als mein eigentliches, ist aber gefühlt nicht schneller (Erstrecht bei dem scheiXXX Gegenwind- Aber hauptsache et bleibt weiter trocken = Was´n FRÜHLING!!!!!!), hat nen kleneren Sattel, irgendwie SHIMANO oder so auch und Made in Germany, aber mein altes hat den Kindersitz für meine Tasche vorne drauf und auch die Taschen hinten auf dem Sattel sind mir nützlich (=nötig). Egal!

Generell fahre ich alte Routen, die man mit 16 das letzte Mal gefahren ist auch. Schön witzig. Musste einmal nach MO ins Gewerbegebiet, Ecke Billiarddingsbums.. Nach Megaschlafmangel Anfang der Woche und der repräsentativen Tour mit Rathausinsassen obendrauf direkt am Mo., habe ich mich zunehmend bekrabbelt, aber das HEIMSPIEL (Festival in Schopes- Wieder der hammer und mit 1600 Menschen wieder ausverkauft!) hat das erworbene Plus an Schlaf+ paar Alt=weniger Energie wieder geschluckt und ich muss mal gucken, wie´s jetzt in Woche 2 so losgeht. Es kommen noch ein paar logistisch-schwierige Brocken, wo ich z.B. auf den Zug zurückgreifen MUSS. Aber dafür gilt et nach Aldekerk zu radeln und nachts zurück. Nu gut. Et rollt... aber selten mit Freude, erstrecht bei diesem FuXXX-Gegenwind!!!
;-)
In "meinem" Team wäre ich immerhin auf Rang7 mit den in etwa 104Km. Habe mir Mühe gegeben mit dem Lineal und maßstab maßstabsgetreu die Routen nachzugehen und eher abgerundet. Will mein Team, von dem ich nur einen persönlich kenne(n zu glaube) hiermit nur anstacheln noch Exra-Km zu radeln, um im Gesamtclassement weiter vorn zu landen....
Keep on radling!!!

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Ruhe vor dem Start

Geschrieben am 10.06.2018 von Sinan Lafci
Team: Offenes Team - Neukirchen-Vluyn
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

So...Ich schreibe mal einfach drauf los...
Zuerst: Ich werde nicht so oft schreiben, denn zum einen glaube ich nicht das ich viel zu berichten haben werde durch die 3wöchige totale Umsattelung und zum anderen wird mir noch mehr Zeit des Tages fehlen, da ich ja nun nun einige Extraminuten mehr unterwegs sein werde. Das Zeitrasen müsste eigentlch schneller werden oder vielleicht entschleunigt das langsamere Fortbewegen ja auch den Rest der Alltagpflichten paradoxerweise...

Was den Weg zur Arbeit und zurück angeht, sind es nur ca.25Min. mehr am Tag, aber dazu kommen ja noch einige Km = Min. in die Nachbarkommunen, da ich auf´m Dorf lebe.

Meine größte Sorge ist: "Wetter".
Das kann doch nicht so schön weitergehen für 3 Wochen.... Wobei wir haben ja noch nicht "Sommer" ;-) "Was wenn´s regnet" heißt eine Band, von denen ich aber nur den Namen kenne (Kein Werbung!)?
Ich gedenke mir einen Plastikponcho überzustülpen, auch wenn der Gegenwind dann noch übler bremst. Wechselwäsche ist auch eine Option. Ich mag kein Gegenwind, erst recht nicht, wenn man spät(er) dran ist und "Pünktlich kommen" gefährdet ist. Ich muss ordentlich Puffer einbauen und die Reifen nochmal prall aufpumpen.

Das letzte mal "straight" 3 Wochen am Stück geradelt bin ich vor 20 Jahren vor Erwerb des Führerscheines. Die Idee dies aber vermehrt zu tun, kam vor ein paar Monaten auf. Nur u.a. Bequemlichkeit (erstrecht bei Mistwetter) oder manchmal auch Notwendigkeit (Transport von größeren Materialien), ließ mich nur selten eine Woche am Stück radeln.
Von daher bin ich schon etwas gespannt, wie´s mir bekommt... denn sportlich unterwegs bin ich auch nicht mehr oft und regelmäßig.

Die Logistik im Alltag wird die größten Schwierigkeiten bereiten und ich habe noch gar nicht antizipiert, wann es wo klemmen wird... Es gibt wahrlich größere Selbstexperimente :-) Aber jede/r überlege einmal, wie schwer es ihm/ihr fiele ebenfalls 3 Wochen nur noch zu radeln...! Da es den meisten "Meist-Autofahren" weh tun würde, ist es aber auch nicht das kleinste.

Motivation mehr auf das Rad umzusteigen sind für mich ganz klar die Abgase. Als ich mal etwas öfter mit dem Rad zur Arbeit fuhr, führte der Weg bewusst nur über wenig vielbefahrene Straßen. Und wenn mich ein Auto überholt, halte ich gerne mal kurz den Atem an, um der direkten Abgaswolke zu entfleuchen und weniger Gift einzuatmen. Mir fiel aber auf, riechtechnisch, dass schon ein handelsübliches Autolein merklich stinkt. (Buenos Aires liegt in einem Tal und hat ordentlich traffic. D.h. der Smog liegt wie eine Glocke über der Stadt = viel mehr Asthma)

UND ich überlege oft, wie zumindest ich selbst besser zur Umwelt (Natur)) und zum Umfeld (nahen Menschen) und der der ganzen Welt (alle Mitmenschen) sein kann...
Indem Kontext stellte ich das (zweite bzw. dritte) Auto in Frage. habe noch eine Frau mit einem und ein älteres Wohnmobil, das aber gerade einer große Operation unterzogen wird und dann wieder gesund einen neuen Abnehmer finden soll, da wir zunehmend weniger Womo-Urlaub mach(t)en bzw. dieses Jahr schon 2 andere Kurzurlaube anstehen.

Nun ist schon spät. Soweit mal ein paar ergänzende Gedanken vor dem Start.
Ich wünsche allen Mitradlern aus NV und allen anderen Kommunen "Viel Spaß unterwegs" und "Kein Mistwetter", außer kurz vor zu Hause und wenn eine Abkühlung gerade recht käme.

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